Die Corona-Pandemie beeinflusst aktuell unser Leben in erheblichen Maßen. Dennoch hat die Leichtathletik-Abteilung des Hünfelder SV auf Grundlage der aktuellen Möglichkeiten ein Vereinssportfest über alle Disziplinen, in denen unsere Athleten trainieren, ausgerichtet. Motivation für uns war und ist, dass unsere Athleten, die gut trainiert haben, auch die Möglichkeit erhalten sollen, das zu zeigen was sie können.

Teilgenommen haben 52 Athleten aus den Altersgruppen der Aktiven bis U12 sowie 36 Athleten der Altersgruppen U10 und U8 die leider nicht im normalen Wettkampfsystem erfasst werden konnten. Die Kinder aus der Kinderleichtathletik U12, U10 und U8 sind dabei ausnahmslos in Disziplinen der klassischen Leichtathletik gestartet. Unter dem Strich bedeutet das, dass unsere Athleten 279-mal an den Start gegangen sind. Und da alle unsere Athleten auch gleich noch parallel das Sportabzeichen machen duften kam der ein oder auch andere Start noch mit dazu!

Schaut man sich die Ergebnisse an, dann stellt man fest, dass sich auf breiter Front einiges getan hat; da gab es zuhauf persönliche Bestleistungen und 11 mal eine Verbesserung in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV“. Nachfolgend ein paar wenige Beispiele:

  • Ganz vorne weg unsere Maja Severloh die vor kurzem in Gotha über 400m und am vergangenen Samstag in Dortmund über 3.000m neue persönliche Bestzeiten gelaufen ist. Im Rahmen unseres Vereinssportfestes ist Maja auch zweimal gestartet und hat über 800m und über 5.000m ihre persönlichen Bestzeiten ebenfalls deutlich verbessert; da standen 2:22,00 bzw. 18:26,75 Minuten auf der Uhr. Absolute Top-Werte deutschlandweit!
  • Tarja Dänner ist mit ihren gerade mal 13 Jahren 2:32,78 Minuten über 800m gelaufen. Das war schneller als beplant und man hat gesehen, dass noch schneller geht, die 2:30 Min-Grenze in absehbarer Zeit fallen wird.
  • Finja Waider hat im Block Lauf 2.437 Punkte erzielt, was bei den letztjährigen Hessischen Meisterschaften Platz „3“ bedeutet hätte.
  • Im Bereich der der Altersklassen U14 und darunter sieht man sehr deutlich welch hervorragende Arbeit bei uns in der Kinderleichtathletik geleistet wird. Da könnte man viele Athleten nennen!

Die Wettkämpfe selber haben sich im Rahmen unsere Vereinssportfestes auf „7“ Tage verteilt. Dadurch bedingt waren auch immer entsprechend wenige Athleten auf der Anlage und wir sind auch mit einer geringen Anzahl an Kampfrichtern und Helfern ausgekommen.

Unser Geräteprüfer hat alle unsere Wettkampfgeräte abgenommen.

Wir haben die Zeitmessanlage vom HLV-Kreis aufgebaut und genutzt und dabei alles durchgespielt was man wissen muss damit das Thema Zeitmessung mit der Anlage überhaupt funktioniert. Und das ist verdammt viel; das geht nicht einfach mal so!

Kurz und knapp gesagt. Wir haben viele gute Leistungen gesehen, wir haben einiges ausprobiert und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Wir haben gesehen was Wettkampf unter CORONA real bedeutet! Tja, und das war es dann auch schon bis zur nächsten Veranstaltung!

Ach ja, und wir haben vergessen ein paar Bilder zu schießen. Deshalb oben nur ein Bild von der leeren Rhönkampfbahn.