Quelle: Fuldaer Zeitung, 12.12.17

Männer

Der Hünfelder SV bejubelte am Samstagnachmittag nach einem sehr intensiven Match einen 3:2-Sieg (22:25, 25:22, 23:25, 25:23, 15:9) bei Tabellennachbar TV Salmünster. „Das hat die Mannschaft richtig gut gemacht“, freute sich Thomas Prokein, der in Abwesenheit von Spielertrainer Uli Bönsch, der sein Damenteam in Wehlheiden betreute, die Regie führte. Die Vorzeichen zur schweren Auswärtspartie waren jedoch eher schlecht. Aus dem Stammteam fehlte neben Bönsch auch noch Mittelblocker Marek Liwoch erkrankt, so dass die ohne Ersatzspieler angetretenen HSVler erneut in geänderter Formation auflaufen mussten. Es war ein hartnäckiges Aufeinandertreffen, in dem sich nur wenig geschenkt wurde. Den Auftaktsatzverlust hatte Hünfeld erfolgreich ausgleichen können, musste den dritten Durchgang aber wieder knapp mit 23:25 abgeben. Bei 17:22-Rückstand im vierten Satz schien die Partie schon fast gelaufen. Thomas Prokein brachte jedoch mit einer starken Aufschlagserie zum 23:22 das Team wieder auf die Siegerstraße. Mit 25:23 machten die Haunestädter den erneuten Satzausgleich perfekt. Im Entscheidungssatz setzte Hünfeld seine starke Linie und mannschaftliche Geschlossenheit fort und belohnte sich mit 15:9 zum Sieg nach einem beachtenswerten Spiel.

Hünfeld spielte mit: J. Mertens, O. Növermann, A. Gejn, D. Wehner, Chr. Bollgen, Th. Prokein.

 

Frauen

Hünfelds Frauen haben ihre kleine Krise überwunden und feierten einen respektablen 3:1-Sieg (16:25, 26:24, 25:16, 25:16) beim Fünften Wehlheiden II. Zunächst sah es spielerisch jedoch danach aus, als würden die HSV-Akteurinnen da weitermachen, wo sie bei den Niederlagen der vergangenen Wochen aufhörten: schwach zu spielen. Eineinhalb Sätze lang diktierte die Kasseler Heimmannschaft das Geschehen nach Belieben. Eine erneute Niederlage schien ihren Weg zu nehmen. Dann geschah jedoch bei 12:17 das Unerwartete: Hünfeld konnte den Schalter umlegen und präsentierte sich wie in guten Zeiten. Nach dem knappen 26:24-Ausgleich spielte das Team wie aus einem Guss. Nun war es Wehlheiden, das nicht mehr viel zustande brachte. „Hut ab vor meinen Mädels, wie sie sich aus dem Tief herausgearbeitet haben“, lobte ein zufriedener Trainer Bönsch.

Hünfeld spielte mit: K. Schulze, D. Brux, M. Schleicher, T. Schuhmann, S. Fetten, K. Wissmann, I. Prokein, L. Prokein, U. Pape.