Landesligen/Nord

Frauen

Eine optimale Punkteausbeute mit zwei 3:1-Siegen und den Aufstieg auf Rang zwei bejubelten Hünfelds Frauen nach ihren Heimspielauftritten. Qualitativ gab es in beiden Partien jedoch Abstriche. So lief es im Auftaktmatch gegen das noch sieglose, aber sehr abwehrstarke Schlusslicht Jahn Kassel II anfänglich nicht rund, zu hoch war die Eigenfehlerquote (23:25). Erst gegen Ende des zweiten Satzes kamen die HSVlerinnen besser ins Spiel und sicherten sich nach Abwehr eines Satzballes hart umkämpft das 28:26 zum Ausgleich – auch dank starker Aufschläge. Der Service sollte zu einem der Hünfelder Erfolgs-Elemente an diesem Tag werden. In der zweiten Spielhälfte hatte der Gastgeber sich schließlich stabilisiert, konnte die Abwehr der Jahn-Reserve knacken und mit 25:18, 25:17 die ersten drei Punkte des Tages verbuchen. Und auch gegen Wehlheiden II musste sich die Heimmannschaft mächtig strecken. Nach anfänglichem Abtasten hatte der HSV das Kommando übernommen und das 25:20 herausgearbeitet. Im zweiten Durchgang brachte sich Hünfeld mit einer Fehleranhäufung um wichtige Ballpunkte, die den Satzverlust bedeutete (23:25).

Die Haunestädterinnen kehrten aber wieder auf die Erfolgsschiene zurück und brachten sich mit starken Aktionen in Front (25:13). Sie trotzten auch im vierten Satz dem erneut energischen Anrennen ihres Gegners und besiegelten mit 25:18 den zweiten 3:1-Erfolg. Hünfeld spielte mit: D. Brux, S. Fetten, L. Prokein, M. Schleicher, Cl. Schneehoff, T. Schuhmann, K. Schulze, M. Wilde, K. Wissmann.

 

Männer

Mit einem tadellosen 3:0-Sieg beim Tabellenzweiten SG Rodheim II sorgten Hünfelds Männer für ein in der Form nicht erwartetes Ergebnis. Das Team um Thomas Prokein war von Anfang an gut ins Spiel gekommen, agierte sehr diszipliniert und produzierte kaum Fehler (25:19). In der Folgezeit wurde das Aufeinandertreffen hartnäckiger, aber die HSV-Akteure hielten ihre souveräne Linie (25:22). Selbst im dritten Durchgang bei längerem Rückstand bewahrten sie Ruhe und sicherten sich mit 25:23 einen hochverdienten Dreier. Hünfeld spielte mit: Th. Prokein, D. Wehner, M. Liwoch, O. Növermann, D. Reckmann, A. Gejn, Chr. Bollgen, J. Herrmann.

Quelle: Fuldaer Zeitung, 23.1.18