Teamausrüster steigt ein

Im Vereinsheim von Tuspo Ziegenhain hat die Vorrundenbesprechung der Verbandsliga Nord stattgefunden. Außer dem Vertreter der SG Bad Soden, der bei der Anfahrt in einen 20 Kilometer langen Stau geriet, waren alle Vereine vor Ort.

Im Rahmen der Sitzung wurde unter anderen eine willkommene Neuerung bekannt. „Für die Verbandsligen soll es in Zukunft ein Ligasponsoring geben: „Wir haben einen Teamsport-Ausrüster für uns gewinnen können“, gab Verbandsfußballwart Jürgen Radeck die frohe Kunde bekannt.

Nicole Schonert stellte das Projekt mit Vertretern der Teamsportausrüster vor. Unter anderem wird es in Zukunft ein Ligalogo geben. Schonert bat, „dass wir in Zukunft von der 11-Teamsport-Verbandsliga reden.“

Dafür bekommt jeder Verein 200 Euro als Sockelbetrag. Dazu erhalten die drei Meister der Verbandsligen am Ende der Runde 1500 Euro, die Zweiten bekommen 1000 Euro, die Drittplatzierten immerhin noch 500 Euro.

Radeck war neben Verbands-Schiedsrichterobmann Gerd Schugard und Klassenleiter Horst Riemenschneider einer von drei Verbandsvertretern. Schugard erklärte in seinem Statement, „dass wir 59 Verbandsliga-Schiedsrichter haben, dazu kommen 31 Unparteiische aus der Hessenliga. 15 Schiedsrichter mussten absteigen, 15 Neue kommen dazu.“

Was die alljährlichen Regeländerungen angeht, atmete Schugard durch. „Bis auf dass der Spieler, der den Anstoß ausführt, dies nun auch aus der gegnerischen Hälfte machen darf, hat sich nicht viel geändert.“ Allerdings ist es ab sofort Pflicht, dass sich die beiden Teams vor dem Spiel per Handschlag begrüßen.

Ein Sonderlob bekam der Hünfelder SV vom Klassenleiter. Grund: Der HSV kam als einzige Mannschaft der abgelaufenen Saison ohne Rote und ohne Gelb-Rote Karte aus. Dies veranlasste Hünfelds Vorsitzenden Lothar Mihm zur Aussage. „Wir sind halt zu brav. Das sage ich ja immer.“ Mihm hatte die Lacher auf seiner Seite.

Für Verwunderung sorgte der forsche Auftritt des SV Kaufungen. Während alle anderen Neulinge bei ihrer Vorstellung den Klassenerhalt als Zielsetzung ausgaben, machte der Pressesprecher des Aufsteigers, der vor zwei Jahren noch in der Kreisoberliga spielte, eine klare Aussage: „Unsere Ziele sind höher angesiedelt.“

Nichts geändert hat sich an den Durchführungsbestimmungen: Bis zu fünf Teams müssen am Ende der Saison absteigen.

Die ersten Spieltage
Sonntag, 6. August 2017:
Hünfelder SV – SV 07 Eschwege (15 Uhr)

Sonntag, 13. August 2017:
FSV Dörnberg – Hünfelder SV (15 Uhr)

Mihm