RSV Petersberg – Hünfelder SV (Samstag, 15.30 Uhr).

Drei „schöne und vor allem erfolgreiche Jahre“ verlebte Jürgen Krawczyk Anfang des Jahrtausends beim HSV, führte den Club seinerzeit in die Oberliga. „Ein toller Verein“, sagt der heutige RSV-Trainer im Rückblick, muss aber gestehen, dass er schon länger kein Spiel mehr gesehen hat, auch nicht das Topspiel am Mittwoch, weil ihm das Training mit dem eigenen Team logischerweise wichtiger erschien. Hünfeld sei für Krawczyk das Nonplusultra der Liga, dennoch will er am Samstag für eine Überraschung sorgen und dafür vielleicht sogar auf den kleinen Kunstrasen gehen. Dies sei zumindest eine Überlegung. In das Spiel werden seine Mannen personell arg gebeutelt gehen: Adrian von Pazatka und Patrick Wingenfeld müssen beim Hochsicherheitsspiel zwischen den Offenbacher Kickers und Waldhof Mannheim Dienst schieben, Daniel Nüchter und Jannes Ehresmann fehlen weiterhin verletzt, Alexander Kilian ist rotgesperrt. „Und trotzdem werden wir eine gute Elf stellen, die Hünfeld ärgern kann“, unterstreicht Krawczyk. Beim HSV steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Chrisoph Neidhardt, der nach dem rüden Einsteigen des Johannesbergers Eric-Stephane Kengni-Fotsing einen geschwollenen Arm davontrug. Definitiv fehlen wird Jonas Hosenfeld, der rotgesperrte Keeper wird durch Dennis Theisenroth ersetzt werden, der schon gegen Johannesberg nach seiner Einwechslung eine ganz souveräne Leistung zeigte.

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