Erste Testspiele nach der Pause: Hünfeld und einige Verbandsligisten im Einsatz

Mit dem Herrenwaldstadion verbindet Steffen Witzel gute Erinnerungen: Dort erzielte der Innenverteidiger des HSV anno 2013 sein bis dato einziges Hessenliga-Tor. Foto: Siggi Larbig

Lang ist‘s her: Am 12. März entschied der Hessische Fußball-Verband aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus den Spielbetrieb im Amateurbereich einzustellen. Ab morgen darf wieder gekickt werden – und einige Mannschaften steigen auch direkt wieder mit Testspielen ein.So gastiert Verbandsliga-Meister Hünfelder SV am Samstag (18 Uhr) bei Hessenliga-Meister TSV Eintracht Stadtallendorf. Für HSV-Trainer Johannes Helmke ist das Spiel aus mehreren Gründen kein Test von der Stange. Einerseits feiert er Premiere in vorderster Verantwortung, anderseits sei ein Spiel gegen einen Regionalligisten nicht alltäglich und natürlich spielt auch die lange Pause eine Rolle. „Die Vorfreude ist nicht nur bei mir, sondern sicherlich auch bei jedem Spieler groß“, sagt der 34-jährige Helmke.

Auf die erste Standortbestimmung bereitet sich der HSV seit vergangenem Samstag vor und hat bislang keine größeren Verletzungsprobleme mit sich herumzuschleppen. Allerdings müssen Alexander Reith (leichte Knieprobleme), Daniel Azamfirei (Nachwehen einer Blinddarm-OP) und Noah Quanz (Probleme mit dem Hüftbeuger) passen. Ansonsten präsentiert sich das Team bereits in einem annehmbaren Zustand, auch weil Siggi Larbig – Fotograf, Physiotherapeut und Sponsor des HSV in Personalunion – noch ein weiteres Betätigungsfeld übernommen hat: Er leitet das Athletiktraining, hat sich dafür eine Menge Equipment angeschafft und sich von Reservespieler Stefan Ohneiser noch einige spezielle Dinge anfertigen lassen: „Siggi ist total engagiert, auch die Spieler sind total angetan von seinem Training, auch weil sie selbst sagen, dass sie für die Hessenliga noch mehr körperliche Robustheit benötigen. Ich hoffe, dass wir in diesem Stile in der gesamten Saison verfahren können, eingeführt hatte Siggi das Training bereits in der Corona-Zeit auf freiwilliger Basis“, sagt Helmke, der sich zudem auf Co-Trainer Simon Grosch verlassen kann.