Asbach verteidigt Titel beim HZ-Cup

Der SVA Bad Hersfeld (in gelb-schwarz) machte mit dem Hünfelder SV im Finale kurzen Prozess. Foto: Johannes Götze

Der SVA Bad Hersfeld hat erneut gezeigt, dass er Hallenfußball kann: Beim gut besetzten HZ-Cup der SG Hessen/Spvgg. Hersfeld schlug der Gruppenligist im Endspiel den Hünfelder SV mit 5:2. Im Spiel um Platz drei setzte sich der SV Steinbach mit 4:3 gegen den Kreisoberligisten SG Mecklar/Meckbach/Reilos nach Neunmeterschießen durch.

Die Neuauflage des Vorjahresfinals war ganz schnell eine glasklare Geschichte: Zwar hatte der HSV noch die erste Möglichkeit, doch dann drehte Asbach auf und führte nach gut fünf Minuten mit 5:0. Denis Masic, Torschützenkönig des Turniers mit neun Treffern, mit einem Doppelpack und Jannik Holl mit einem Dreierpack stellten die Weichen. Der HSV konnte nur noch verkürzen. Neben Masic wurde auch noch Andreas Welle ausgezeichnet: Der Asbacher Keeper war auch mit Abstand bester Torwart des Turniers. Vor Jahresfrist siegte der SVA gar mit 7:1.

Das von der Papierform hochklassigste Spiel gab es bereits im Halbfinale, als sich die Lokalrivalen des Hünfelder SV und des SV Steinbach duellierten. Und weil Mirajan Haydari kurz vor Toreschluss das 3:1 für den HSV vergab und anschließend Mirco Bott doch noch ausgleichen konnte, musste das Neunmeterschießen entscheiden. Den letzten Schuss versenkte „Toto“ Trabert dabei gegen seinen ganz dicken Kumpel David Fladung. Auch der SVA musste in Neunmeterschießen, lag da zunächst zurück und behielt gegen die SG Mecklar/Meckbach/Reilos doch noch die Oberhand.

Gruppenliga-Duo früh raus

Bereits in der Vorrunde hatte sich ein Gruppenliga-Duo verabschiedet: Während die SG Aulatal ohne Punkt blieb, verabschiedete sich die SG Eiterfeld/Leimbach mit einem Zähler aus dem Turnier. Im Viertelfinale war für Gastgeber SG Hessen/Spvgg. Hersfeld Schluss, die somit das mit Augenzwinkern ausgesprochene Minimalziel vom Sportlichen Leiter Markus Heide erfüllt hatten.

Was nicht passte, war die Zuschauerkulisse, die Geistalhalle war vielleicht zur Hälfte gefüllt, selbst Organisator Bernd Bürger hatte Fragezeichen im Gesicht, als er nach Gründen suchte: „Viel attraktiver hätten wir das Teilnehmerfeld gar nicht aufstellen können, außer vielleicht mit Borussia Fulda oder dem TSV Lehnerz.“ Im Vorjahr war die Halle noch proppenvoll. Dennoch war Bürger nach zwei Tagen und insgesamt vier Turnieren hochzufrieden, „weil gerade die Juniorenturniere richtig Spaß machen und selbst am Freitagvormittag eine richtig gute Kulisse war.“ Doch trotz der spärlichen Kulisse steht einer neuerlichen Auflage nichts im Wege.

Die Mannschaftsaufstellungen der Halbfinalisten:

SVA Bad Hersfeld: Andreas Welle; Arne Steinberg, Julian Kürle, Tim Hartwig, Tim Ullrich, Denis Masic, Adrian Kutschke, Jannik Holl.

Hünfelder SV: Hendrik Becker; Thorsten Trabert, Franz Faulstich, Timon Falkenhahn, Mirajan Haydari, Johannes Wiegand, Nils Wenzel, Nicolas Häuser.

SV Steinbach: David Fladung; Tom Wiegand, Max Schäfer, Petr Paliatka, Mirco Bott, Pascal Manß, Marcel Ludwig, Paul Mörmel.

SG Mecklar/Meckbach/Reilos: Sebastian Krause; Christoph Sandrock, Manuel Horn, Marco Schade, Philipp Herdt, Lukas Hebeler, Arnold Reich, André Deneke.

Die Ergebnisse:

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Autor: Johannes Götze