Auch für den HSV geht es nach Kassel – anders als bei der letzten Reise zu Türkgücü (1:2) soll es diesmal mit drei Punkten nach Hause gehen. Und Co-Trainer Simon Grosch ruft die Wochen der Wahrheit aus: „Die nächsten Gegner haben es in sich. Ziel muss sein, dass wir am Sonntag den Startschuss setzen und dann einige Punkte holen“. Nach CSC hat der HSV das Spiel in Bad Soden vor der Brust, danach warten Weidenhausen, Flieden und Sand. Gerade die 03er hinken den Erwartungen bisher etwas hinterher – und genau das wollen die Hünfelder nun ausnutzen: „Sie sind individuell top besetzt, aber wir haben jetzt die Chance, sie ein bisschen aus dem Titelrennen rauszuschießen, wenn wir sie schlagen“, lautet die Ansage von Grosch, der sich wie seine Akteure auf einen mitspielenden Gegner einstellt: „Das tut uns mal ganz gut. Die Jungs können sich freuen, Türkgücü und Melsungen haben sehr tief gestanden. Das ist nicht das, was wir wollen“. Nicht mitwirken kann Christoph Neidhardt aus privaten Gründen, der Einsatz von Julian Rohde steht wegen Adduktorenproblemen noch etwas auf der Kippe. Dazu fehlen Jonas Budenz und Maximilian Fröhlich, die Langzeitverletzten Niclas Rehm und Sebastian Schuch sowie Franz Faulstich (Auslandssemester) ohnehin. „Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch“, stöhnt Chefcoach Dominik Weber auf. www.osthessen-zeitung.de

CSC Kassel (25)