Hessenliga –

Hünfeld (jg) – www.osthesen-sport.de

Gewinnt der Hünfelder SV am Mittwochabend sein Heimspiel gegen den OSC Vellmar, ist er wieder Tabellenführer – zumindest was die Heimtabelle der Fußball-Hessenliga angeht. Dafür muss sich das Team von Trainer Oliver Bunzenthal ab 18.15 Uhr in der Rhönkampfbahn im Gegensatz zum Auftritt am Samstag in Wehen (2:3-Niederlage) aber steigern.

 

 

 

 

 

 

 

In Wehen war die zweite Halbzeit schwach und der eigentlich komfortable 2:0-Vorsprung wurde genauso leichtfertig hergeschenkt, wie gut eine Woche zuvor in Fernwald. Auch bei den ersten beiden Heimspielen des Jahres (3:1 gegen Griesheim und 5:1 gegen Eddersheim) hatte der HSV das Problem der Konstanz über 90 Minuten. Seinerzeit waren jeweils die ersten 45 Minuten schwach und dafür dann die zweiten Halbzeiten ganz stark. Fakt ist, dass es nicht an der Fitness liegt, denn gerade in der Schlussphase am Samstag wollten die Hünfelder unbedingt den Ausgleich und waren den Gastgebern im läuferischen Bereich auch überlegen. Woran es letztendlich liegt, weiß auch Bunzenthal nicht so richtig: „Wenn ich es wüsste, hätten wir am Samstag nicht verloren. Aber es gibt immer Gründe: In Wehen war es beispielsweise die Verletzung von Sebastian Gensler, der bis dahin vor der Abwehr ein ganz starkes Spiel gemacht hat.“ Gensler wird aufgrund von Knieproblemen wahrscheinlich auch am Mittwoch ausfallen.

Die Probleme mit der Konstanz sieht Bunzenthal aber als nicht so dramatisch an, denn die Form der Haunestädter ist immer noch richtig gut: „Eins ist klar, am Mittwoch müssen wir gewinnen, aber das ist positiver Druck. Und ich bin auch zuversichtlich, dass wir gewinnen, weil wir gut drauf sind. Den Vellmarern ist klar, dass sie auf eine Mannschaft treffen werden, die ganz, ganz schwer zu schlagen ist.“ Die Ergebnisse in 2013 untermauern Bunzenthals Aussage: Neun von 15 möglichen Punkten wurden geholt und dabei zumindest eines der drei schweren Auswärtsspiele gewonnen: „Alles was auswärts passiert, ist eh nur Zubrot“, macht der scheidende Trainer klar und will deswegen unbedingt den Dreier am Mittwoch.

Die Tabellensituation ist vor dem Evergreen übrigens eindeutig: Wer gewinnt hat wieder ein ordentliches Polster vor der gefährdeten Zone. Der HSV hat aktuell sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und zwei Punkte mehr als Vellmar auf dem Konto. An das Hinspiel haben die Hünfelder nicht die besten Erinnerungen: Trotz gut einstündiger Überzahl gab es am Ende lediglich ein Remis zu bejubeln und das auch nur, weil Niclas Rehm quasi in letzter Minute zum 2:2 traf.