Verbandsliga: HSV heute Abend beim CSC 03

Für den Hünfelder SV steht heute Abend (18.15 Uhr) das Nachholspiel beim CSC 03 in Kassel an. Vor dem Hintergrund der Personallage und den Schwierigkeiten eines Wochentagspiels spricht HSV-Trainer Dominik Weber ausnahmsweise davon, dass er mit einem Punkt zufrieden sein müsste – auch wenn dieser für die Ziele schon zu wenig sein könnte.

Denn trotz der samstäglichen Niederlage des SSV Sand (ein Spiel mehr als Hünfeld) ist der Tabellenführer sechs, aber gefühlte sieben (aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs) Punkte weg und Verfolger Buchonia Flieden ist auch schon auf fünf Punkte enteilt. „Wir wollen versuchen, am vorletzten Spieltag noch ein ein gutes Heimspiel gegen Flieden hinzukriegen, indem noch nicht alles entschieden ist. Aber: Wir haben noch einige schwere Spiele“, sagt Weber und spielt dabei nicht nur auf das heutige Gastspiel in Kassel an, sondern könnte unter anderem auf die Auswärtspartie in Willingen verweisen. Was neben der 3:4-Hinspielniederlage ebenfalls nicht unbedingt für die Haunestädter spricht, ist die Personalsituation: Aus dem ohnehin arg gerupften Kader fehlt im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Rothwesten nun auch wieder Robert Simon, der sich einmal mehr auf Montage im Ausland befindet. „Das wird ein Notkader werden, personell ist das eine schwierige Situation, aber davon hatten wir in dieser Saison schon einige und haben sie meistens gut gemeistert“, erklärt Weber. Apropos Rothwesten: Da agierte der HSV 45 Minuten mit einer Dreierkette, heute wird das anders sein: „Wir werden in unser Stammsystem zurückrotieren. Zwar hat mir das ganz gut gefallen, allerdings müssen wir das im Training noch genauer einstudieren, gerade was Lauf- und Passwege angeht. Dann können wir das auch in der Praxis ein zweites, drittes Mal austesten“, erklärt Weber. So darf sich der enge Kader heute wieder im 4-2-3-1-System beweisen.

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