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Marcel Dücker trainingsfleisige Kampfmaschine

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bisher qualifiziert 4 Regionalligisten u. drei Lotto Hessenligisten

Regionalligisten:TSV Steinbach Haiger, OFC, FSV Frankfurt , Hessen Kassel  sowie die

Hessenligisten   Eintracht Stadtallendorf ,Bayern Alzenau und Türk Gücü Friedberg.

weitere mögliche Gegner Erlensee- FC Giessen 

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Bilder Alzenau-H- Teil II

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Bilder SV Flieden H-Teil IV

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Nils Wenzel mit Vater

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Bilder SV Flieden H-Teil III

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Bilder SV Flieden H-Teil II

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Steinbach genießt in Hünfeld Heimrecht

Hessenpokal gegen Stadtallendorf

Der SV Steinbach weicht am Dienstag nach Hünfeld aus. Foto: Bernd Vogt

Kein glorreicher Hessenpokal-Abend im Mühlengrund. Der SV Steinbach wird seine Partie am Dienstag (19 Uhr) im Hessenpokal gegen den TSV Eintracht Stadtallendorf in Hünfeld bestreiten.

Die Witterung hat die Plätze des SVS in Mitleidenschaft gezogen, weshalb der Hessenligist nun kurzerhand den Kunstrasen in der Hünfelder Rhönkampfbahn nutzen wird. Vielleicht bringt dieser der Paliatka-Elf Glück, denn in der Liga unterlag Steinbach den Mittelhessen mit 1:4 im Heimspiel und 0:2 in Stadtallendorf.

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Bilder SV Flieden H-Teil I

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2:1 Sterni

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Vor dem Spiel gegen Flieden

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Gelassenheit hier, Fokus dort

Hessenliga: Brisante Spiele

Die Ziellinie für die Hessenligisten ist sichtbar. Umso spannender werden die verbleibenden Spiele. Im Fokus steht zum einen das Derby in Hünfeld, zum anderen das Schlagerspiel der Barockstadt.

Der Hünfelder SV steht unter Druck. Ein Sieg muss her, um Platz fünf zu verteidigen, zumal der HSV in der kommenden Woche spielfrei hat. Doch Druck verspürt Coach Johannes Helmke überhaupt nicht, ist er vielmehr voller Vorfreude. „Wir haben nach den drei Topspielen und der Delle gegen Alzenau in der vergangenen Woche in Hanau bewiesen, was wir können. Die Leistung stimmte wieder. Nun wollen wir gegen Flieden (Samstag, 14.30 Uhr) erneut liefern“, sagt Helmke. Der Trainer ist positiv eingestellt und möchte gegen einen robusten Gegner voll dagegenhalten. „Das Zweikampfverhalten ist in jedem Spiel wichtig, morgen aber vielleicht noch etwas mehr“, unterstreicht der 35-Jährige, dem Maximilian Fröhlich und Max Vogler im Vergleich zur Vorwoche auszufallen drohen. Vom Blick auf die anderen Plätze aufgrund der Tabellensituation rät der Coach ab, „weil wir es selbst richten können. Ich bin positiv gestimmt.“

Flieden indes kann mit einem Sieg die Minimalchance auf die Play-offs wahren, was auch Abteilungsleiter Martin Hohmann bewusst ist. „Wir haben anschließend Spiele gegen direkte Konkurrenten. Mit etwas Dusel rutschen wir noch nach oben. Dafür muss ein Dreier her“, sagt Hohmann, der ein zweikampfbetontes Spiel erwartet. Für ihn komme es vor allem darauf in Derbys an, wenngleich er betont, „dass auf dem großen Hünfelder Kunstrasen die Räume nicht zu offen sein dürfen“. Die nötigen Derby-Tugenden habe die Buchonia zwar, jedoch müsse man diese erst auf den Platz bekommen. Mit der etatmäßigen ersten Elf wäre dies sicher besser umzusetzen, allerdings zieht es sich beim Hirsch-Team durch die Saison, dass immer wieder Stammkräfte fehlen. Im Vergleich zum Hanau-Spiel vor zwei Wochen – jüngst hatte Flieden spielfrei – fehlt nun Lukas Friedrich, für den das Jahr aufgrund eines Innenbandrisses gelaufen ist. Den Schwung nach dem 2:1-Sieg hätte Flieden gerne mitgenommen, „aber die Pause passt schon. Stammkräfte wie Sascha Rumpeltes, Christian Kress oder Andre Leibold waren angeschlagen und sind nun fitter“, lässt Hohmann verlauten.

„Viel Tempo, viele Emotionen“

Beim 5:0 gegen Ferwald war nach einer starken ersten Halbzeit in Durchgang zwei erkennbar, dass Stadtallendorf in den Köpfen der Spieler ist. Bei Trainer Sedat Gören dauerte es etwas länger, erst nach Abpfiff gingen seine Gedanken in Richtung Spitzenspiel (Samstag, 14 Uhr). Die Stimmung ist im Barockstadt-Lager prächtig, der Fokus auf den Gegner schärfer denn je. „Ist das nicht der Fall, wäre es fatal“, gibt Gören preis, der beschreibt, „dass im Training unter der Woche alles viel intensiver war“. Die SGB möchte das 0:3 aus dem Hinspiel ausmerzen. Dafür richtet der Coach den inhaltlichen Blick auf sein Team, ohne dabei die Stärken und Schwächen des Gegners außer Acht zu lassen. „Auf dem Kunstrasen wird ohnehin ein sehr hohes Niveau vorhanden sein. Der Platz ist klein, es wird ein hohes Tempo und viele Emotionen geben. Kleinigkeiten und die Tagesform entscheiden“, sagt der 50-Jährige, der keinen Nachteil aufgrund des künstlichen Geläufs für sein Team erwartet. Personell ändert sich zur Vorwoche nichts, so dass erneut etliche U23-Spieler die Bank schmücken werden.

Neben den zwei Highlight-Spielen greift der SV Neuhof ein. Momentan ist die sonntägliche Partie (14.30 Uhr) gegen den FC Erlensee bedeutungslos, da sich die Wege wohl trennen werden. Doch sollte der SVN den überraschenden Dreier holen, wäre wohl wieder alles offen in Sachen Play-offs. Die Truppe von Alexander Bär sollte beim 4:1 in Steinbach Selbstvertrauen getankt haben, zudem ging das Hinspiel in Erlensee nur knapp mit 2:3 verloren. Der SVS hat spielfrei.

Von enormer Bedeutung ist außerdem das Aufeinandertreffen zwischen dem KSV Baunatal und dem FC Hanau 93 (Samstag, 14.30 Uhr). Der Verlierer kann sich wohl die Play-offs abschreiben. Diese klarmachen möchte hingegen der FC Bayern Alzenau beim Gastspiel in Fernwald (Samstag, 14.30 Uhr). Bei einem Sieg würde der auf Rang sechs stehende FSV auf sieben Zähler distanziert werden.

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„Da frage ich mich, wer der Amateur ist

HSV-Fußballchef Rohde sauer auf HFV

Johannes Götze (@)

Hünfelds Fußballchef Mario Rohde teilt gegen den HFV aus. Foto: Siggi Larbig

Mario Rohde ist bitter enttäuscht vom Hessischen Fußball-Verband. Nach der undurchsichtigen Hessenpokal-Posse, die dem Hünfelder SV wohl ein überaus lukratives Spiel gegen die Offenbacher Kickers kostet, lässt der HSV-Fußballchef seinem Frust im Gespräch freien Lauf.

Gestern berichtete torgranate.de über die veränderten Rahmenbedingungen des Hessenpokals. Das Ergebnis: Nicht wie ursprünglich angenommen, hat die Achtelfinal-Auslosung des Vorjahres Bestand, vielmehr wird Anfang Januar neu gelost. Der HSV war bis Stand gestern Nachmittag der Überzeugung, dass es am Faschingssamstag gegen Kickers Offenbach gehen wird, sofern sich der OFC in der kommenden Woche bei Gruppenligist Königstein durchsetzt. Über die „neue“ Reglung, die der Verband weder an Presse noch Vereine kommuniziert hatte, wurde Rohde auf Nachfrage dieses Portals aufmerksam.

Rohde erinnert sich zurück an das Zustandekommen des Deals im Frühjahr dieses Jahres: „Alle 16 Teams, die seinerzeit noch im Hessenpokal vertreten waren, kamen in zwei Videokonferenzen zusammen. Dabei wurde nicht zuletzt über das Fortführen des Pokals in diesem Jahr gesprochen. Und dort wurde klar gesagt, dass das Achtelfinale nicht neu gelost wird. Entsprechend stimmten wir dem Verzicht auf das Achtelfinale in der Vorsaison zu, damit der Hessenpokal geräuschlos mit den Profivereinen fortgeführt werden kann“, erinnert sich Rohde zurück und sagt, „dass in diesen Sitzungen auch der Justitiar des Verbandes zugegen war, dabei aber keine juristischen Bedenken äußerte“.

„Ich erwarte im Sinne aller eine bessere Performance“

Rohde betont, dass Absprachen getroffen worden waren, die im Nachhinein obsolet seien. „Die Zeit hätte ich mir sparen können. Dass wir Vereine über die veränderten Bedingungen durch die Presse erfahren und nicht im Vorfeld vom Pokalspielleiter proaktiv darüber informiert wurden, ist nicht nur unglücklich, sondern inakzeptabel. Zumal ich mich im Rahmen einer Hessenligatagung im Juli noch einmal rückversichert hatte, ob die Reglung Bestand hat“, sagt Rohde, der nicht auf einzelne Personen mit dem Finger zeigen möchte, sondern das Wirken des Verbandes in jüngster Vergangenheit prinzipiell infrage stellt.

„Ich sage nur Aufstieg Regionalliga, den verbockten Verbandstag oder nun die Farce mit dem Pokal. Man hat nicht nur das Gefühl, dass man als Verein den Herren völlig ausgeliefert ist, sondern bekommt es in regelmäßigen Abständen gnadenlos bestätigt. Gerade den ehrenamtlichen Vereinsvertretern gegenüber sollten sich die hauptamtlichen Personen dieser Institution mehr ins Zeug legen. Es ist schließlich deren Job und da erwarte ich im Sinne aller eine bessere Performance. Das sollte das täglich Brot, der tägliche Arbeitsauftrag des Verbandes sein. Wenn ich mir den immer wieder propagierten Slogan ‚Unsere Amateure – Echte Profis‘ in diesem Kontext vor Augen führe, frage ich mich wer hier Amateur und wer der Profi ist.“
Dass es nun höchstwahrscheinlich nicht gegen das „große Los“ OFC gehen wir

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OFC in Hünfeld? Das wird wohl nix

Jörg Wolf sagt „sorry“

Andre Vogt (links) und der Hünfelder SV hatten sich auf die Kickers Offenbach gefreut – die kommen nun nur bei neuerlichem Losglück. Auch Tolga Duran und die SG Barockstadt sind für das Hessenpokal-Achtelfinale gesetzt. Foto: Siggi Larbig

Der Hessische Fußball-Verband hat über den laufenden Hessenpokalwettbewerb erst falsche Informationen verbreitet und es dann unterlassen, nicht nur die Öffentlichkeit, sondern selbst die betroffenen Vereine über die veränderten Bestimmungen in Kenntnis zu setzen. Pokalspielleiter Jörg Wolf hat sich dafür beim Onlineportal www.torgranate.de entschuldigt.

Rückblick 1:

In der vergangenen Saison wurde pandemiebedingt das Achtelfinale des Hessenpokals nicht ausgetragen. Acht „Proficlubs“ kamen gegen acht Amateurvereine kampflos weiter und führten den Hessenpokal ab dem Viertelfinale weiter. Am Ende stemmte Drittligist SVWehen Wiesbaden in die Höhe. Den zwangsweise ausgeschiedenen Amateurclubs gestand der HFV als „Entschädigung“ zu, im diesjährigen Wettbewerb für das Achtelfinale gesetzt zu sein. Dies sind: FSV Fernwald, Hünfelder SV, SV Zeilsheim, SG Barockstadt (alle Hessenliga), SV Pars Neu-Isenburg, FV Biebrich, Lichtenauer FV (alle Verbandsliga) und Kreisoberligist SV Hallgarten. Die acht „Proficlubs“, so hieß es, sollten bereits in der dritten Runde in den Wettbewerb eingreifen und damit eine Runde früher als üblich.

Rückblick 2:

Weil die Thematik polarisierte, hakte torgranate.de schon im Juni bei dem gerade ins Amt gehobenen Pokalspielleiter Jörg Wolf (Reiskirchen) nach, um die Rahmenbedingungen für die Pokalspiele 21/22 abzufragen. Wolf nahm ausführlich Stellung, bestätigte besagte Regelung und versprach den Zwangsausgeschiedenen ein weiteres Bonbon: Das Achtelfinale solle nicht gelost werden, die Setzung analog der Auslosung des Vorjahres erfolgen. Und das hieße für den Hünfelder SV: Heimspiel gegen den mutmaßlich attraktivsten Gegner, den Regionalligisten Offenbacher Kickers – sofern dieser Runde drei bei Gruppenligist Königstein übersteht.

Neue Wendung:

Nachdem der Hessenligist Türk Gücü Friedberg in der vergangenen Woche sensationell den Titelverteidiger SV Wehen Wiesbaden aus dem Pokal geworfen hatte, berichtete die „Wetterauer Zeitung“ – gestützt auf die Berichterstattung von torgranate.de im Juni –, dass Friedberg nun auf den SV Zeilsheim treffe.Dies löste bei den beteiligten Vereinen Verwirrung aus. Der HFV erklärte auf Nachfrage mehrerer Journalisten, dass das Achtelfinale selbstverständlich ausgelost werden müsse. Dies sei in den Durchführungsbestimmungen des Hessenpokals ausdrücklich festgelegt worden.

Das große Sorry:

Pokalrundenleiter Jörg Wolf entschuldigte sich gestern gegenüber torgranate.de für die von ihm verbreitete Falschmeldung: „Es wurde relativ schnell klar, dass unser Ansinnen juristisch nicht haltbar ist. Leider ist anschließend die Kommunikation der neuen Bestimmungen etwas untergegangen. Ich halte Kritik aus, das war mein Fehler.“

HFV-Pressesprecher Matthias Gast stimmt Wolfs Aussage zu und sagt, „dass wir das verbandsseitig transparenter hätten gestalten können“. Dass der Verband intern längst die voreilige, weil irreguläre „Wolf-Variante“ kassiert hatte, veranlasste den HFVallerdings nicht dazu, die desinformierte Öffentlichkeit auf den neuesten Stand zu bringen. Auch waren seither drei Auslosungen über die Bühne gegangen, ohne dass man es beim HFVfür notwendig erachtet hätte, den acht Amateurclubs reinen Wein einzuschenken.

So geht es weiter:

Die oben aufgeführten acht Amateurclubs bilden für die Auslosung des Achtelfinals einen Lostopf. Die acht Sieger der gerade laufenden dritten Runde kommen in den zweiten Topf. Prinzipiell genießen die Amateurclubs im Achtelfinale Heimrecht, es sei denn der Gegner spielt unterklassig. Im zweiten Lostopf sind schon sicher Regionalligist TSV Steinbach Haiger sowie die Hessenligisten Bayern Alzenau und Türk Gücü Friedberg.

Fünf Hessenpokal-Spiele der dritten Runde stehen noch aus. Das Achtelfinale ist für den Faschingssamstag terminiert, die Auslosung soll Anfang Januar erfolgen. Für den Hünfelder SV heißt das im Klartext: Die Chancen auf ein Heimspiel gegen den OFC stehen nicht mehr bei hundert Prozent sondern nur noch bei 1:8. Eine Reaktion des HSV steht noch aus.

Heute geht es weiter:

Der Hessenpokal findet heute seine Fortsetzung: Die Regionalligisten FSV Frankfurt und Hessen Kassel treten auswärts an: Der KSV bei Gruppenligist Biedenkopf an, der FSV bei Hessenligist Viktoria Griesheim. In der kommenden Woche trifft am Dienstag der SV Steinbach als „Amateur“ im Hessenligaduell auf die dem Profitopf zugeordnete Eintracht Stadtallendorf. Komplettiert wird die dritte Runde mit den Spielen zwischen Königstein und Offenbach (23. November) und Hessenligist Erlensee gegen Regionalligist Gießen (1. Dezember).

 

 

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Zölls erstes Hessenligator sichert Punk

Hessenliga: HSV kommt zurück

HSV-Coach Johannes Helmke. Foto: Kevin Kremer

Mit diesem Ergebnis kann der Hünfelder SV gut leben. Mit dem 1:1 (0:0) beim Hanau 93 hat der HSV zwei Ziele erreicht: Einerseits hat man den Gegner im Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde auf Distanz gehalten, zudem reicht das Resultat nach dem 2:1 im Hinspiel aus, um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden.

Zunächst war ein Blick auf einige Personalien interessant. Bei Hünfeld nahm Franz Faulstich die Rolle des verletzten Kapitäns Steffen Witzel in der Innenverteidigung ein. Die Kapitänsbinde übernahm Marcel Dücker. Alex Reith stand nach seiner Schulterverletzung dagegen wieder in der Startelf. Dafür fehlte der kranke Schlussmann Benedikt Kaiser, für den Fabian Brunner zwischen die Pfosten rückte.

Auf der Gegenseite ist die Trennung von Varol Akgöz perfekt. Er wird nicht mehr für Hanau spielen. Dafür lief mit Mohammed Adam Ahmed bei den 93ern ein Neuer auf. Der ehemalige Spieler der Sportfreunde Frankfurt spielte in der Innenverteidigung. Im Tor von Hanau stand – wie schon im Hinspiel – der ehemalige Johannesberger Mitja Hofacker.

Warum wir das an dieser Stelle so ausführlich aufbereiten können? Ganz einfach: In den ersten 45 Minuten war vor beiden Toren nicht viel los. In einem schwachen Spiel war Hanau die bessere Mannschaft, ohne zu überzeugen. Keeper Brunner musste keine Heldentaten aufbringen, um die Null in die Kabine zu retten. Auf anderen Seite hatte Hofacker einen einzigen Ball (von Maxi Fröhlich) zu parieren. Auch das stellte ihn nicht vor eine große Herausforderung.

Spannender und unterhaltsamer wurde es nach dem Wechsel – auch, weil Hanau durch einen Ball ins lange Eck von Cem Kara in Führung ging. Jetzt musste Hünfeld mehr nach vorne machen und tat das auch. Der schnelle Lohn war der Ausgleich, vor dem sich Maxi Fröhlich prima durchsetzte und den Leon Zöll perfekt verwandelte. Es war Zölls erstes Hessenligator. Es folgte eine letzte halbe Stunde, in der beiden Seiten die Möglichkeit zum Siegtor hatten.
Pech hatten die beiden Hünfelder Faulstich und Fröhlich. Faulstich verletzte sich kurz vor dem Wechsel. „Ich habe die Finger von meinem Gegenspieler voll ins Auge bekommen“, erklärte Faulstich später, der sichtlich benommen wirkte. Fröhlich musste in der Endphase vom Feld. Den Offensivmann dürfte die Zerrung im hinteren Oberschenkel zunächst einmal außer Gefecht setzen.

Die Statistik:

Hanau 93: Hofacker; Kovjenic (71. Bejic), Ahmed, Sentürk (45.+2 Ünal), Abdul, Biehrer, Calabrese, Ljubicic, Wüst, Topcu, Kara.
Hünfelder SV: Brunner; Schilling, Fuß, Faulstich (46. Zöll), Häuser, Dücker, Vogt, Alles, Krieger (63. Sternstein), Fröhlich (78. Brähler), Reith.
Schiedsrichter: Volker Höpp (FSV Dauernheim).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Cem Kara (51.), 1:1 Leon Zöll (57.).

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Hessenliga: Alzenau siegt deutlich

Kang und Co. stürmen in Richtung Play-offs

Bayern Alzenau hat mit dem zweiten Sieg in Folge mächtig Argumente für die Play-offs in der Hessenliga gesammelt. Beim Hünfelder SV gelang ein weitgehend ungefähdeter und in Summe hochverdienter 4:0 (1:0)-Sieg. Die Hünfelder sind hingegen zum vierten Mal sieglos geblieben – und erwischten diesmal im Gegensatz zu den vergangenen Spielen einen gebrauchten Tag.

Entscheidend war ein Doppelschlag kurz nach der Pause. Erst kombinierte Alzenau über Mingi Kang, der nur für den Moment auf die linke Seite gewechselt war. Kang spielte sich gemeinsam mit Serkan Pancar in gute Passposition und legte für Maximilian Brauburger exzellent auf (54.). Ein paar Sekunden später musste HSV-Innenverteidiger Steffen Witzel ins Foul gehen, den fälligen Freistoß versenkte der Alt-Internationale José Holebas über die Mauer hinweg (56.). Die Hypothek des 0:3 war für Hünfeld viel zu hoch. Anschließend musste Hünfeld mehr und mehr aufpassen gegen die immer spielfreudigeren Unterfranken nicht sang- und klanglos unterzugehen. Aber nur noch Brauburger traf nach einem schnellen Konter (67.). Chancen für das fünfte, sechste oder auch siebte Tor waren da.
Dass nach nicht mal einer Stunde alles geklärt war, war zur Pause nicht abzusehen. Hünfeld gestaltete den ersten Durchgang ausgeglichen, allerdings fehlte das hohe Tempo der vergangenen Spiele. Auch war der HSV nicht so spielfreudig, leistete sich mehr Fehler im Aufbauspiel und erspielte sich nur wenige Möglichkeiten. Alzenau hatte drei Chancen: Die ersten beiden vergab Spielertrainer Peter Sprung (7./25.), die dritte passte: Auch hier ging es über links, weil Pancar zu viel Platz bekam und Kang im zweiten Versuch HSV-Keeper Benedikt Kaiser überwinden konnte (30.).

Pech hatte Alexander Retih in mehrfacher Hinsicht: Nach wenigen Minuten wurde er im Luftduell von Luca Bergmann hart attakiert. Im Schulterbereich angeschlagen merkte ihm jeder der gut 200 Zuschauer die nun fehlende Leichtigkeit an. Später lief ihm Marcus Alexander noch unsanft in die Hacken. In der Pause war Schluss für ihn. Doch was Reith noch mehr fuchsen wird: Er hatte die größte Chance, dem Spiel eine andere Richtung zu geben, nachdem Alexander ihm den Ball mustergültig, aber freilich ungewollt in den Lauf legte. Reith schoss von halbrechts links am Gehäuse vorbei (14.). Und noch bitterer erwischte es Steffen Witzel, der kurz vor Schluss einen Schlag auf den Kiefer abbbekam und mit dem Krankenwagen ins Fuldaer Klinkikum abtransportiert worden ist. Verdacht auf Kieferbruch.
Die Statistik:

Hünfelder SV: Kaiser; Faulstich (63. Brähler), Fuß, Witzel (81. Sternstein), Häuser – Alles, Dücker – Krieger, Reith (46. Vogler), Fröhlich – Vogt.
Bayern Alzenau: Maier; Topic, Bergmann, Wilke, Pancar – Alexander (86. Fecher), Bischof – Kang, Brauburger, Holebas – Sprung (81. Grünewald).
Schiedsrichter: Alexander Hauser (TuS Hausen).
Zuschauer: 220.
Tore: 0:1 Mingi Kang (30.), 0:2 Maximilian Brauburger (54.), 0:3 José Holebas (57.), 0:4 Maximilian Brauburger (67.).

 

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Hessenliga: HSV gegen Alzenau

Gelingt der große Schritt?

Andre Vogt (links) und der Hünfelder SV messen sich erneut mit dem FC Bayern Alzenau. Erst vor drei Wochen trennten sich beide Teams torlos. Foto: Siggi Larbig

Der Hünfelder SV kann am Samstag (14.30 Uhr) einen großen Schritt Richtung Play-offs machen. Zu Gast sind die Bayern aus Alzenau, bei einem HSV-Sieg würde der Abstand auf den derzeitigen Tabellensechsten sechs Zähler betragen.

Großen Druck, dass irgendetwas Zählbares her muss, verspürt HSV-Coach Johannes Helmke nicht. Für ihn ist vielmehr Alzenau in der Bringschuld, soll nicht wenige Spieltage vor Rundenende der Zug quasi abgefahren sein. Hünfeld habe eine nach wie vor gute Situation, die Erwartungshaltungen zwischen beiden Vereinen gehen gewiss auseinander. „Und deshalb brauchen wir nicht verkrampft sein“, sagt Helmke. Beim 0:0 im Hinspiel schnupperten die Haunestädter am Sieg, entsprechend müsse die Helmke-Elf nicht allzu viel ändern. Die Effektivität vorm gegnerischen Tor spricht der Trainer an, alles andere, also die spielerische Note, habe sein Team in den zurückliegenden Wochen ohnehin hervorragend hinbekommen.

Allein die vergangene Woche zeigt, dass der HSV mit den Spitzenteams mithalten kann. Drei tolle Auftritte gab es gegen Barockstadt und Stadtallendorf, dreimal zeigten die Blau-Weißen, dass sie jedes Spiel offen halten können, sofern die Leistungsgrenze erreicht wird. Jedoch sprang nur ein Zähler heraus. Der 35-Jährige habe deshalb nichts dagegen, wenn nun ausnahmsweise mal der Spieß umgedreht wird und einzig das Ergebnis passt. Die Mannschaft signalisierte in der Trainingswoche, dass vor allem das bittere 0:1 in der Johannisau verdaut ist. „Der Wille auf mehr ist spürbar. Die Jungs geben Gas“, frohlockt Helmke. Der Kader bleibt fast unverändert. Nur Verteidiger Simon Schilling ordnet sich krankheitsbedingt der Ausfallliste hinzu.

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