Zum Ausklang der Freiluft-Bahnsaison – 17 Leichtathleten erfolgreich in Leipzig unterwegs

Wie stand doch so schön vor Kurzem in einem Artikel von osthessenzeitung .de zu lesen: „Für die Hünfelder Leichtathleten ist wohl kein Weg zu weit …“. Stimmt, damit sich unsere Athleten sportlich wie persönlich entwickeln können nehmen wir auch schon mal längere Wege in Kauf. 

Wir hätten am vergangenen Wochenende mit den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften die Bahnsaison im Freien, wie andere auch, beenden können. Nachdem sich uns aber die Möglichkeit bot beim „22. Landesoffenen Blockmehrkampf“ in Leipzig zu starten haben wir kurzentschlossen zugegriffen und neue Freunde gefunden!

Weshalb haben wir kurzentschlossen zugegriffen? Ganz einfach; bei uns daheim war es nicht möglich, dass Athleten unterhalb der Altersklasse U14 im Mehrkampf an den Start gehen konnten. In Leipzig war das sehr wohl möglich; und so sind dann auch 7 U12 und 2 U10 Athleten an den Start gegangen! Anreise am Wettkampftag wäre bei der Entfernung und Wettkampfstart am Samstag um 10:00 Uhr sinnlos gewesen. Also haben wir ein kleines Rahmenprogramm drum rum gebaut.

Im Ergebnis haben sich am Freitag um Punkt 12:00 Uhr 17 Leichtathleten in Begleitung von 4 Trainern/Betreuern auf den Weg nach Leipzig begeben. Und schaut man mal woher die „17“ kommen, dann erkennt man schon eine gewisse geografische Vielfalt; da stehen u.a. Orte wie Bad Hersfeld, Tann oder auch das Geisaer Land hinter den Namen. Schön für uns, dass Athleten weite Wege zu uns ins Training auf sich nehmen! Und dass das nicht umsonst ist konnte man auch an den Ergebnissen in Leipzig sehen. Nach der Ankunft in Leipzig standen Zimmer beziehen, Vorbereitung auf den Wettkampf am Samstag, eine Stadtführung und ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Am Samstag der Wettkampf von 10:00 bis 15:00 Uhr, zur Verpflegung gab es Lunchpakete, ein weiteres Erkunden der Leipziger Innenstadt, Beiwohnen dem Offenen Singen am Tag der Deutschen Einheit an der Nikolaikirche, Abendessen und nochmal Erkunden der Leipziger Innenstadt. Am Sonntag dann noch ein längerer Besuch im Zoo, der zu den artenreichsten Zoos in Europa zählt und am Nachmittag dann die Heimreise. 

Zum Sportlichen:

  • Finja Waider (W15) absolvierte einen Blockwettkampf Lauf mit 2.473 Punkten. Das wäre im vergangenen Jahr Platz „3“ der Hessischen Bestenliste gewesen!
  • Greta Ritz (W12), Tarja Dänner (W13) und Annika Rohm (W12) landeten in der 5-Kampf-Mannschaftswertung U14 auf dem 2. Platz dicht gefolgt von Adele Maibaum (W11), Liona Kramer (W12) und Alicia Kraus (W12) auf dem 3.Platz.
  • Amelie Witzel (W10), Fenja Klein (W11) und Marie Weber (W11) belegten bei der U12 in der 5-Kampf-Mannschaftswertung den 4. Platz. Lilli Roth (W11) nicht in der Mannschaftswertung aber auch nur 7 Punkte hinter Marie. Das war schon eine gute Mannschaftsleistung von den Vieren; und es geht auch noch besser! 
  • Bei Lotta Roth (W8) steht in der Ergebnisliste im 3-Kampf der 2. Platz auf dem Papier. 50m-Sprint und Weitsprung gewonnen; der Schlagball wollte nicht so wie er sollte!
  • Für Michelle Mohr (W11), Jana Mehl (W12), Anna Möller (W10) war es der erste Wettkampf im Bereich der klassischen Leichtathletik. Da war ebenso wie für Marielle (W10) und Max Beckmann (M8) Erfahrung sammeln angesagt! Ist gegenüber der KiLa schon ein Unterschied, wenn man ohne einen Betreuer im Innenraum in Teilnehmerfeldern von bis zu 30 Athleten starten muss. In dem Gewusel – es waren in den 5 Stunden Wettkampf rd. 340 Athleten am Start – muss man sich erstmal zurechtfinden! Und das hat schon besser als gedacht geklappt!
  • Unter dem Strich gesehen war es ein guter Auftritt unserer Athleten. Verbesserungen in der „Ewigen Bestenliste“ des Hünfelder SV gab es zwar nicht; da fehlten „2 Punkte“, „1 Zentimeter“ oder auch „0,02 Sekunden“. Diese Werte zeigen aber auch, welche Qualität in den Wettkämpfen war. Persönliche Bestleistungen gab es einige!

Zu guter Letzt! Wenn man den Spaß sieht den unsere Athleten wieder hatten, dann kann man nur sagen, dass wir unseren eingeschlagenen Weg weiter gehen! Das macht Athleten wie Trainern/Betreuern einfach Spaß! Daneben wurden auch wieder Telefonnummern ausgetauscht; das Netzwerk wächst weiter!

Leichtathletik - Aktuelles

Mehrkampf-Kreismeisterschaften in Flieden

Gestern und heute gab es im HLV-Kreis Fulda-Hünfeld den Abschluss der CORONA-bedingt sehr eingeschränkten Freiluftsaison; in Flieden fanden die Kreismeisterschaften im Mehrkampf statt. Gekommen waren bei dem gegenüber dem Vorjahr sehr eingeschränktem Programm in den Altersgruppen U14 bis Senioren in Summe 74 Athleten aus 13 Vereinen! 

Vom Hünfelder SV sind bei nicht gerade optimalen Wetterverhältnissen 8 Athleten an den Start gegangen! 

Die wichtigsten Daten:

  • Finja Waider (W15, 3. Platz im 7-Kampf und 4. Platz im 4-Kampf; und das mit der Vorbelastung von Wettkampf im 450 Kilometer entfernten Papenburg am Freitag)
  • Johannes Volkemer (M15, 2. Platz im 4-Kampf; Steigerung der Hochsprungleistung von 1,55m auf 1,62m)
  • Annika Rohm (W12, 2. Platz im 4-Kampf)
  • Alicia Kraus (W12, 3. Platz im 4-Kampf)
  • Liona Kramer (W12, 4. Platz im 4-Kampf)
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      30. Flutlicht-Abendsportfest in Papenburg – Finja über 300m Hürden mit dabei

      Nach dem Sturz von Finja bei den „Hessischen Meisterschaften der U16“ im Rennen über 300m Hürden war es der Wunsch von Finja nochmal über 300m Hürden starten zu können. Im kommenden Jahr ist das nicht mehr möglich; da geht es dann über 400m Hürden.

      Gesagt getan; so einfach war es dann doch nicht. Nach längerem Suchen war dann aber eine Startmöglichkeit beim „30. Flutlicht-Abendsportfest“ in Papenburg gefunden. Und nach etwas Überlegen war dann die Meldung für den Wettkampf abgesandt! 

      Der Tag des Wettkampfs war dann aber schon eine kleine Herausforderung für Finja. Am Morgen in die Schule, Mittags noch eine Klausur schreiben, aus der Schule raus, die Sportsachen schnappen und ins wartende Auto einsteigen. Nach rd. 450 Kilometern war dann der Wettkampfort, das „Waldstadion in Papenburg“ erreicht. Und das „30. Flutlicht-Abendsportfest in Papenburg“, dass ist schon, gerade in CORONA-Zeiten, eine Hausnummer. Gekommen waren rd. 350 Athleten aus 94 Vereinen. Zuschauer waren keine zugelassen! Die rd. 600 Starts erfolgten im Zeitfenster 17:00  bis 22:00 Uhr! Der Start über die 300m Hürden war für 20:35 Uhr geplant, dann Verzögerungen, Warmhalten war da bei gerade einmal 11 Grad Celsius ganz wichtig, um Punkt 21:00 Uhr der Start, der Lauf über 7 durch das Flutlicht unterschiedlich angestrahlte Hürden und nach 50,85 Sekunden war alles vorbei. Auslaufen, Sportsachen zusammenpacken und wieder zurückfahren waren dann die zwangsläufigen nächsten Schritte. Und um 02:30 Uhr am Samstag war Finja dann wieder daheim; um dann um 09:30 Uhr bereits wieder zu den Kreismehrkampfmeisterschaften nach Flieden aufzubrechen!

      Die Zeit von 50,85 Sekunden ist wahrlich nicht schlecht; aber Finja kann, wie die Trainingsleistungen zeigen, schon 3 Sekunden schneller. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen – das war Stress pur – war das aber schon eine richtig richtig gute Leistung. 

      Und sind wir mal ehrlich; nur wer seinen Sport lebt nimmt solche Strapazen auf sich! 

      Die Bilder sind nicht so toll; aber die Lichtverhältnisse waren auch schon eine kleine Herausforderung!

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      Hessische Meisterschaften Mehrkampf – Finja mit 6 persönlichen Bestleistungen auf Platz „4“

      An diesem Wochenende (19./20. September) war das Stadion „Bürgerpark-Nord“ in Darmstadt Austragungsort der Hessischen Mehrkampf-Meisterschaften (Aktive, Jugend U20 bis U16). Für die Wettkämpfe hatten 103 Athleten gemeldet, darunter vom Hünfelder SV Finja Waider die im Siebenkampf startete!

      Am ersten Tag standen 4 Disziplinen auf dem Programm!

      • Als Erstes Kugelstoßen. Mit 7,63m blieb Finja deutlich unter ihren Möglichkeiten. Da geht im Training locker ein Meter mehr. Ja, genau die Lockerheit war es die gefehlt hat! Die gerade erfolgte Aufnahme in den Hessischen Landeskader war schon eine kleine zusätzliche Last; man schaut mehr auf Finja. Nach dem Kugelstoßen Platz „12“!
      • Weitsprung war die zweite Disziplin. Der erste Sprung landete bei 4,65m. Jetzt konnte man auch mal was riskieren, der dritte Versuch ist super, aber leider übergetreten. Platz „6“ im Weitsprung!
      • Als nächstes kam eine Planänderung; der 100m-Sprint wurde vorgezogen. Finja kam etwas langsam aus dem Startblock, aber dann wurde der Turbo gezündet. Platz „4“ in 13,45s stehen am Ende in der Ergebnisliste. Finja kam immer besser in den Wettkampf rein!
      • Die letzte Disziplin, der Hochsprung. 1,47m und Platz „3“ im Hochsprung bedeuteten auch eine neue persönliche Bestleistung. 
      • Am Ende des ersten Wettkampftages stand Platz „5“ mit 1.892 Punkten in der Gesamtwertung. Dieses Vierkampfergebnis geht auch in die „Ewige Bestenliste“ des Hünfelder SV ein; noch nie wurde hier diese Punktzahl erreicht!

      Der zweite Tag. 3 Disziplinen stehen auf dem Programm!

      • Speerwurf, 5. Platz mit 27,38m, neue persönliche Bestleistung
      • 80m Hürden, 4. Platz in 13,10s, neue persönliche Bestzeit
      • 800m, 2. Platz in 2:40,97min, neue persönliche Bestzeit

      Nach 7 Wettkämpfen standen 3.347 Punkte auf dem Ergebniszettel. Bedeutet Platz „4“; nur 9 Punkte hinter Platz „3“! Sowie „6“ persönliche Bestleistungen! Auch das Siebenkampfergebnis geht in die „Ewige Bestenliste“ des Hünfelder SV ein!

      Ein super Ergebnis; toll gemacht!

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      Leichtathletikabend in Baunatal, Einladungswettbewerb – Antonia mit deutlicher Leistungssteigerung

      Heute Nachmittag ging es zum „Leichtathletikabend in Baunatal“. Unsere Antonia Franke war zu diesem Wettbewerb eingeladen worden.

      Vor 4 Wochen bei den Hessischen Meisterschaften der U18 in Gelnhausen war Antonia mit 9,19 Metern auf dem 6. Platz gelandet! War hier nach knapp einem Jahr ohne Dreisprung unter ihren Möglichkeiten geblieben. 

      Heute beim ersten Wettkampf nach den Hessischen Meisterschaften ein ganz anderes Bild. Antonia trifft das Brett und springt eine richtig gute Serie: 9,79m – 9,77m – 9,65m – 9,71m – 9,87m. Der letzte Sprung dann minimal übergetreten. Wenn der gepasst hätte wäre die 10m-Grenze bei Antonia heute gefallen gewesen. Es sollte halt nicht sein; dann halt beim nächsten Wettkampf!

      Tja, die 9,87m wären bei den Hessischen der 3. Platz gewesen! Heute war es einfach schön zu sehen, dass es wieder richtig geht. Da hat man eine strahlende Antonia gesehen. 

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      Finja Waider in den Landeskader „Langhürde“ berufen

      Neues Highlight in Finjas sportlichem Werdegang!

      Heute wurden im „HLV-Leistungszentrum Frankfurt“ 30 Leichtathleten im Rahmen einer kleinen Feierstunde vom Hessischen Leichtathletikverband in verschiedene Landeskader berufen. Darunter auch Finja als einzige Vertreterin des HLV-Kreises Fulda-Hünfeld. Die Berufung gilt bei Finja für den Landeskader „Langhürde“. Neben Marina Zachartschuk haben wir damit nun eine weitere D-Kader-Athletin bei uns an Bord.

      Bei der Berufung waren alle Landeskadertrainer und auch alle diesjährigen „Deutschen Meister“ aus dem Bezugsbereich des Hessischen Leichtathletik-Verbandes zugegen. 

      Finja hat in der Vergangenheit neben anderer Hobbys auch Leichtathletik betrieben. Zu Ende der Sommersaison 2019 kam dann eine Fokussierung auf die Leichtathletik. Ab Oktober 2019 wurde das Training nach und nach gesteigert. Seit Beginn von CORONA wird an 5 bis 6 Tage in der Woche trainieren. Und das hat sich massiv ausgezahlt. Die Leistungen von Finja entwickeln sich gemessen an den Trainingsleistungen rasant und auf breiter Front. Und Finja bestätigt diese Entwicklung auch in Wettkämpfen! Gemessen an der letztjährigen Hessischen Bestenliste W15 würde Finja aktuell im Block Lauf auf Platz „3“, im Block Sprint/Sprung auf Platz „10“, im Block Wurf auf Platz „10“ und im Siebenkampf auf Platz „7“ rangieren. 

      Die Berufung kam plötzlich und unerwartet. Der Cheftrainer „Sprint/Hürden“ hat Finja bei zwei 300m-Läufen und einem 80m-Hürden-Lauf direkt beobachten können. Bei einem Probetraining „Langhürden“ konnte Finja ihre Fähigkeiten und ihr Potential unter Beweis stellen. Nach dem Kadereingangstest kam dann die Berufung in den Kader.

      Für Finja beginnt nun eine neue sportliche Zeitrechnung; wie wurde doch so schön bei der Kadereröffnungsfeier zu den neuen Kaderathleten gesagt: „Sie gehören nun zur Hessischen Leichtathletik-Elite!“. Und das bringt auch Änderungen mit sich. Das Training ändert sich; es kommen Kadertrainings dazu. Und auch das Thema „Schulsport“ bekommt ein ganz anderes Gewicht, da muss Rücksicht auf den Trainingsplan des Athleten genommen werden; aber das dürfte eine Selbstverständlichkeit sein!

      Wir gratulieren!

      Die Trainer, die Leichtathletik-Abteilung sowie der Vorstand des HSV

       

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      Schülerlauf im Rahmen des 21. Bad Hersfelder Lollslaufs – Schon wieder ein GRÜNER!!

      Selten war der Bad Hersfelder Kurpark von so vielen jungen Familien bevölkert, wie an heutigen Sonntag zum 1,3km-Lauf im Rahmen des 21. Bad Hersfelder Lollslaufs. 148 Teilnehmer hatten für den Lauf gemeldet, an den Start gingen bei strahlendem Sonnenschein immerhin 139 Aktive. Besonders stark vertreten war dabei die Leichtathletik-Abteilung des Hünfelder SV mit 16 (es waren nicht 13 wie vom Veranstalter geschrieben) jungen Sportlerinnen und Sportlern.

      Die Highlights aus Hünfelder Sicht:

      • In hervorragenden 4:37 gewann Liona Kramer (WJU14) ihre Altersklasse und wurde in der Gesamtwertung Zweite nur 5 Sekunden nach der drei Jahre älteren Gesamtsiegerin. Und das nach einem am Vortag in Aschaffenburg mit persönlicher Bestzeit gelaufenen 3x800m-Staffelrennen.
      • Adele Maibaum, wird in ihrer Altersklasse (WKU12) Erste und Gesamtvierte. Ebenfalls ein Staffelrennen vom Vortag in den Beinen.
      • Der 8-jährige Leo Wingenfeld gewinnt seine Altersklasse (MKU10) und wird Gesamtsechster.
      • Amelie Witzel wird in ihrer Altersklasse (WKU12) Zweite und Gesamtsiebte. Ebenfalls ein Staffelrennen vom Vortag in den Beinen.
      • Joelina Cean (WKU10) wird in ihrer Altersklasse Dritte und Gesamtzehnte. Ist bei uns ganz neu und war ihr erstes Rennen! Ja, bei uns kann es ganz schnell gehen; nach dem ersten Training gleich zum ersten Wettkampf!
      • Hannah Sattler, Lilli Roth und Luciene Agirman (alle WKU12) landeten in ihrer Altersklasse auf den Plätzen 4, 5 und 6; Gesamtelfte, -zwölfte bzw. dreizehnte
      • Lia Laudt (WKU10) wird Vierte in Ihrer Altersklasse und Gesamtsechzehnte
      • Elias Hörr (MK12) landet in seiner Altersklasse auf Platz „4“ und wird Gesamtdreizehnter.
      • Lotta Roth (WK10) erreicht in ihrer Altersklasse Platz „5“ und wird Gesamtsiebzehnte!

      Wenn man bedenkt, dass bei insgesamt 139 Startern – darin 16 von uns – die höchste Platzierung der Rang „68“ ist, dann kann man erkennen welche Qualität unsere Läufer haben. Und Rang „68“ war jemand neu und hat sich noch nicht so recht getraut! Und unser Rang „50“ meinte: „Ah, so ein M… ich hätte viel schneller laufen können, aber ich dachte es wäre noch weiter! Ich will nochmal laufen!“. 

      Wir haben da schon eine motivierte, leistungsstarke und lustige Truppe. Die haben einfach einen riesen Spaß miteinander! Da kann man als Leichtathletik interessiertes Kind nur kommen und mitmachen! Man muss diesen Haufen einfach erlebt haben um es richtig zu verstehen! 

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      Hessische Meisterschaften der Aktiven in Friedberg – Marina und Daniel jeweils auf Platz „3“

      Bei den Hessische Meisterschaften der Aktiven in Friedberg haben Marina gestern und Daniel heute die Farben der Hünfelder Leichtathleten vertreten.

      Im einzelnen:

      • 3. Platz über 400m Hürden, Marina Zachartschuk, 66.29 Sekunden
      • 3. Platz über 800m, Daniel Hahn, 1:58,87 Minuten in einem taktisch geführten Rennen bedeuten eine neue Jahres-Bestzeit
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      Langstaffelwettkämpfe bei der LuT Aschaffenburg; Hünfelder U16-, U14- und U12-Staffeln holen 1. und 2. Plätze

      Heute waren nach einer langen CORONA-bedingten Wettkampfpause erstmals von uns wieder 3 x 800m-Staffeln im Einsatz. In Aschaffenburg, weil das bei uns in Hessen aktuell nicht geht; sehr wohl aber in Bayern! Es ist schon schizophren, Kontaktsportarten dürfen in Hessen wieder ihren Sport nachgehen; in der Leichtathletik ist aber die bloße Übergabe eines Staffelstabes – fein säuberlich desinfiziert – nicht machbar. Wo da die Verhältnismäßigkeit bleibt darf man mit einem dicken Fragezeichen versehen. 

      Für uns vom Hünfelder SV bedeutete das, dass heute morgen 12 Athletinnen in mehreren Fahrzeugen nach Aschaffenburg aufgebrochen sind. Sichtlich nervös, war doch der letzte Staffelstart schon ein gutes Jahr her, bzw. war es heute gar das erste Staffelrennen. Aber die Nervosität lege sich dann doch sehr rasch, wozu auch die entspannte Stimmung im Stadion beitrug. 

      Und klar, auch in Aschaffenburg war bei der Veranstaltung  CORONA ein ständiger Wegbegleiter. Die Veranstaltung unterlag den am 12.September gebotenen Corona Verhaltensauflagen des örtlichen Ordnungsamtes sowie den Richtlinien des Bayerischen Leichtathletik Verbandes. Und es hat prima funktioniert!

      Und unsere 4 Staffeln – alle in gegenüber dem vergangenen Jahr geänderten Besetzungen – erzielten richtig gute Ergebnisse (pB = persönliche Bestleistung):

      • WJU16, 1.Platz (Lena Müller, Jule Noll, Greta Ritz; 8:31,37 Minuten)
        • Die handgestoppten Einzelzeiten*: Lena 2:44, Jule 2:56, Greta 2:51 (pB)
        • Zur Leistungseinordnung! In der letztjährigen Hessischen Bestenliste wäre das 6. Platz gewesen.
      • WJU14, 2.Platz (Liona Kramer, Adele Maibaum, Maja Holstein; 8:33,19 Minuten)
        • Die handgestoppten Einzelzeiten*: Liona 2:44 (pB), Adele 2:53 (pB), Maja 2:56 (pB)
        • Die erstplatzierte Mannschaft war im Schnitt ein Jahr älter!
        • In der letztjährigen Hessischen Bestenliste wäre das 9. Platz gewesen.
      • WKU12 Staffel 1, 1.Platz (Lilli Roth, Amelie Witzel, Luciene Agirman; 9:14,28 Minuten)
        • Die handgestoppten Einzelzeiten*: Lilli 2:57 (pB), Amelie 2:59 (pB), Luciene 3:18 (pB). 
      • WKU12 Staffel 2, 2.Platz (Lotta Roth, Antonia Möller, Lia Laudt; 9:50,58 Minuten)
        • Die handgestoppten Einzelzeiten*: Lotta 3:09 (pB), Antonia 3:20 (pB), Lia 3:21 (pB)

      Bis auf Jule, Lena, Lilli, Liona und Maja war es für alle eine neue Erfahrung; waren bisher noch nie in einer 3x800m-Staffel gelaufen! Teilweise gehören die in der Altersklasse WKU12 gestarteten Kinder noch dem oberen Jahrgang der Altersklasse WKU10 an! Auch Greta und Adele sind hochgestartet um die U16-Staffel erst möglich zu machen. Wenn man dazu dann sieht, dass uns gestern Athleten im Umfang von 2 kompletten Staffeln (z.B. Tarja 2:32, Finja im Kader 2:38, …) nicht zur Verfügung standen, dann kann man erahnen was für eine Qualität wir in den Staffeln haben!

      *) Die handgestoppten Einzelzeiten (teilweise aus der Ferne gestoppt) erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit. In allen Fällen hat aber die Endzeit mit den offiziellen Messergebnissen übereingestimmt.

      In Summe bleibt festzustellen: Es hat allen sichtlich Spaß gemacht! Den Athleten und den Betreuern! Und das ist die Hauptsache! Und die richtig guten Leistungen sind dann noch das Sahnehäubchen oben drauf!

      Leichtathletik - Aktuelles

      Abendsportfest der Leichtathletik-Gemeinschaft-Alheimer Rotenburg – Bebra e.V. – Finja hat wieder geliefert, und nicht nur Finja

      Am heutigen Mittwochabend waren wir in Bebra beim Abendsportfest der Leichtathletik-Gemeinschaft-Alheimer Rotenburg – Bebra e.V. auf der dortigen Biberkampfbahn mit 14 Athleten im Einsatz. Darunter 9 Athleten die noch der Kinderleichtathletik angehören und eine Altersklasse hochgestartet sind!

      Das Wettkampfprogramm war CORONA-bedingt gegenüber den vergangenen Jahren abgespeckt; aber wir hatten endlich mal wieder einen Wettkampf quasi vor der Haustüre. Und unsere Athleten produzierten Bestleistungen wie am Fließband; das war einfach schön mit anzusehen! Bei der Masse an Bestleistungen kann man hier gar nicht auf jede einzelne eingehen!

      Aber jetzt einfach mal der Reihe nach:

      • Den Startpunkt setzten für uns Filip Teply und Eugen Baumann mit ihren Läufen über 75m. Die Beiden schlugen sich prächtig gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz. Und auch beim Weitsprung kurz danach zeigten die Beiden ihr Potential; Filip landete gar auf dem 2. Platz.
      • Dann die 75m der Altersklasse W12. Hier waren sage und schreibe 10 Athletinnen von uns am Start, wovon 7 Athletinnen noch der Altersklasse W11 angehören! Gemeldet waren hier in Summe 28 Teilnehmerinnen. Knapp um 0,04 Sekunden geschlagen landete Greta Ritz in 11,25 Sekunden auf dem 2. Platz. Dicht dahinter in 11,29 Sekunden auf dem 3. Platz Adele Maibaum (W11) die den einzigen Lauf mit richtig starkem Gegenwind erwischt hatte. Auf dem 5. Platz Annika Rohm in 11,39 Sekunden. 
      • In der Altersklasse W12 mussten unsere Mädels nach den 75m noch beim Weitsprung ran. Auch hier ein erfreuliches Bild! 1. Platz Greta Ritz mit 4,31m, 3. Platz Liona Kramer mit 4,03m, 6. Platz Anika Rohm mit 3,88m. Und die Leistungen der anderen waren auch alles andere als schlecht. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Fenja mit drei knapp ungültigen Versuchen; so kann es halt auch mal gehen. Da heißt es Kopf hoch und beim nächsten Mal klappt es dann wieder wie im Training, und das bedeutet ganz vorne mit dabei! 
      • Johannes Volkemer M15 lief mit 13,09 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und mit 32,41m im Diskuswurf verbesserte er in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV“ die seit 23 Jahren bestehende Bestmarke von Christian Herzig um fast 4 Meter.
      • Und zu guter Letzt dann noch die Wettkampfergebnisse von Finja Waider. Heute 3x gestartet und dabei super Ergebnisse erzielt. Zuerst über 100m die bisherige Bestzeit von 13,83 auf 13,35 verbessert, dann im Weitsprung die Bestmarke von 4,76m auf 4,88m gesteigert und zwischen dem zweiten und dritten Versuch im Weitsprung mit 27,27 Sekunden über 200m eine starke Duftmarke gesetzt. 

      Organisation, Wetter , Umfeld, … waren alles prima; wir kommen auf alle Fälle wieder!

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      1. Abendsportfest 2020 in Pfungstadt – Toller Leichtathletikabend in Pfungstadt

      Der Veranstalter schreibt: „Alle Mühen unsere Abendsportfeste trotz der geltenden Auflagen und Bestimmungen anzubieten haben sich gestern Abend wieder einmal bezahlt gemacht. Viele Wettkämpfe mussten in diesem Jahr zum Teil auch sehr kurzfristig abgesagt werden. Um so glücklicher waren wir, dass es nach den Verschärfungen der Regeln in verschiedenen Landkreisen und Regierungsbezirken der letzten Wochen möglich war unsere Veranstaltung durchzuführen. Es war ein toller Leichtathletikabend mit nahezu perfekten äußeren Bedingungen und wie immer herausragenden Leistungen.

      Die neue DLV Bestleistung (2:09,00) über 800m in Ihrer Alterklasse (W14) hat Jana Becker in 2:09,02min zwar um einen Wimpernschlag verpasst. Ihren ebenfalls in Pfungstadt aufgestellten Hessischen Rekord hat sie damit aber erneut verbessert. Die Leistungsentwicklung der Jugendlichen von der LG Wettenberg ist deshalb nach wie vor sehr beeindruckend. Bei den Frauen war Tanja Spill von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, die Deutsche Vizemeisterin über diese Strecke, in 2:02,38min nicht zu schlagen.

      Bei den Männern konnte sich unser Schweizer Gast Tom Elmer vom LC Zürich in 1:47,87min knapp vor Marc Tortell (Athletics Team Karben) in 1:47,89min durchsetzen. Tim Assmann (TV Villingen) in 1:48,31 und Dennis Biederbick von der LG Eintracht Frankfurt 1:48,42min belegten die Plätze drei und vier. …“

      Und mitten drin auch 4 Hünfelder; über 2.000m Tarja Dänner (7:32,37min; pB=persönliche Bestleistung; das wäre in der letztjährigen Hessischen Bestenliste Platz „5“ gewesen), Liona Kramer (8:07,86min; pB) und Maja Holstein (8:10,01min; pB) sowie über 800m Daniel Hahn (1:59,68min). 

      Alle drei Mädels haben ihr persönlichen Bestzeiten deutlich verbessert (Tarja 12, Liona 11 und Maja 23 Sekunden) und haben auch die Qualifikationsleistung für Süddeutsche Meisterschaften unterboten. Daniel hat seine Bestzeit nur knapp verfehlt. Für Maja und Daniel war es zudem der erste Wettkampf nach über einem halben Jahr! Und da geht mehr! Wir dürfen gespannt sein!

      Und auch kommenden Mittwoch sind Athleten von uns wieder zu einem Wettkampf unterwegs! Man darf sich überraschen lassen wo es da hingeht! Wir nutzen jede Chance die sich uns bietet damit unsere Athleten an Wettkämpfen teilnehmen können!

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      Hessische Meisterschaften der U16 in Darmstadt – Finja im Pech

      Bei den Hessische Meisterschaften der U16 waren Tarja, Johannes und Finja an diesem Wochenende in Darmstadt am Start. 

      Die Chronologie des Wochenendes:

      • Samstag, 14:50 Uhr, W14, 800m Tarja Dänner
        • Die W13-Athletin startet bei W14 höher und wird aufgrund der Meldezeit in den zweiten schnelleren Lauf gesetzt.
        • Tarja geht das Rennen couragiert an und läuft bis ca. 550m an zweiter Stelle. Dann lassen die Kräfte etwas nach und Tarja fällt etwas zurück.
        • Am Ende steht Platz „8“ in 2:37,05 Minuten in den Ergebnislisten.
        • Die in der Startliste aufgrund der Meldezeit erfolgte Platzierung wurde im Rennen bestätigt; das Ziel Wettkampfpraxis zu sammeln voll erreicht! 
      • Sonntag, 10:00 Uhr, M15, Speerwurf, Johannes Volkemer
        • 7. Platz, 32,20 Meter, da war mehr drin, zum Winterwurf aber eine Steigerung von rd. 2 Meter.
      • Sonntag, 11:30 Uhr, M15, Dreisprung, Johannes Volkemer
        • 4. Platz, 10,45 Meter, da merkt man die fehlende Wettkampfpraxis, im Training deutlich besser.
      • Sonntag, 14:00 Uhr, W15, 300m Hürden, Finja Waider
        • 6. Platz, 58,60 Sekunden soviel zu den nackten Zahlen.
        • Nach zwei Rennen über 300m in sehr guten 43,38 bzw. 43,39 Sekunden in den letzten Wochen und einer starken Verbesserung der Hürdentechnik hatten wir uns für einen Start über 300m Hürden entschieden. Aus Mangel an Möglichkeiten war das dann bei den Hessischen U16 auch der erste Start über 300m Hürden.
        • Der Start ins Rennen war verheißungsvoll. Finja hat dann aber deutlich in Führung liegend die fünfte Hürde leicht berührt, ist aus dem Rhythmus gekommen, in der Folge an der sechsten Hürde gestürzt, aufgestanden und ins Ziel gelaufen. Deshalb die o.g. Zeit! Ohne das kleine Missgeschick mit großen Folgen wäre Finja ganz vorne gewesen. Aber sehen wir es positiv; Finja hat sich nicht verletzt, und das ist das Wichtigste! 
        • Erste Reaktion war dann etwas Traurigkeit! Zweite Reaktion war mit einem Grinsen im Gesicht: „Für 400m wäre die Zeit ja in Ordnung! Die 58 muss weg, ich will die 300m Hürden nochmal laufen!“. Ein Rennen über 300m Hürden zu finden ist gar nicht so einfach; da hat der Trainer eine Aufgabe!
        • Am Liebsten wäre Finja auch noch die 300m gelaufen; gerade nach dem Sturz! Aber ab 300m Länge ist nur ein Lauf am Tag zulässig; bis 300m schon mehr, aber ab 300m eben nicht. Mit dem was Finja aktuell kann wäre es heute Platz „3“ gewesen.
        • Kurz gesagt. Finja gehört, trotz des kleinen Missgeschicks heute, über 300m und 300m Hürden ohne wenn und aber zu den Besten in Hessen. 
      Leichtathletik - Aktuelles

      Abendsportfest der LG Osterode am Harz – Nicht nur die „Großen“ gehen auf Reisen

      Wer in den aktuellen CORONA-Zeiten an Leichtathletikwettkämpfen teilnehmen will muss in die Ferne schweifen. Leider ist das so! Und wir bei der Leichtathletik des Hünfelder SV ermöglichen solche Wettkampfeinsätze nicht nur unseren älteren etablierten Athleten. Heute konnten vier W12- bzw. W11-er Athletinnen auf die Reise gehen. Für Adele Maibaum, Lilli Roth, Liona Kramer und Rosalie Möller ging es zum Abendsportfest der Leichtathletikgemeinschaft Osterode am Harz. 

      Für die Vier war das heute schon ein recht anstrengender Tag. Zuerst die Schule, dann auf die Straße und nach exakt 193 Kilometern war das Jahnstadion in Osterode am Harz erreicht. Auf der Fahrt war die Nervosität förmlich zu spüren! Wie sieht es vor Ort aus? Wie laufen die Wettkämpfe? Ein halbes Jahr ohne Wettkämpfe ist schon eine lange Zeit! Was können die anderen Athleten? Viele Fragen und einiges an Ungewissheit! Dann vor Ort die Wettkampfvorbereitung und die Wettkämpfe! Man sieht, dass die anderen Athleten auch nur mit Wasser kochen. Die Nervosität wird weniger. Die Leistungen sind unter den gegebenen Rahmenbedingungen sehr ordentlich; man braucht sich wahrlich nicht zu verstecken. Während der Veranstaltung ein paar Fotos zur Erinnerung. Der letzte Wettkampf ist rum, direkt wieder aus dem Stadion, schnell noch was Warmes essen und wieder rauf auf die Straße. Die Maske ist unser ständiger Wegbegleiter! Und immer wieder CORONA-Regelungen beachten; diesmal vor Ort die von Niedersachsen, anders wie die bei uns zuhause oder die vor kurzem in Bayern. Oh ihr Politiker, was produziert ihr nur für ein chaotisches Regelwerk! Auf der Rückfahrt eine absolut gelöste und entspannte Stimmung, es wird Musik gehört und das ein oder auch andere erzählt; es gibt halt schon einiges was verarbeitet werden will. Um 21:30 Uhr sind alle zuhause und ganz schnell im Bett. Der Tag war recht anstrengend und ereignisreich; und das hat verständlicherweise auch müde gemacht.

      Der ein oder andere Leser dieser Zeilen wird sich fragen, ob sich so ein Aufwand lohnt!?. Klare Antwort: „Ja!“; unsere Athleten haben es verdient und sie wollen das auch. Unsere Athleten trainieren sehr fleißig. Und wer trainiert will sich in der Regel auch messen, will die Früchte seiner Arbeit sehen. Und wer mal die Möglichkeit hat mit unseren Athleten so eine Reise zu machen, der wird sehr schnell verstehen, dass sich unsere Athleten bei solchen Fahrten nicht nur sportlich sondern auch in ihrer Persönlichkeit entwickeln, gruppendynamische Prozesse entstehen die wir als Leichtathletikabteilung nicht missen möchten. 

      Ziel war es Wettkampferfahrung zu sammeln und das wurde voll erreicht. Zu den Ergebnissen:

      • Adele (W11) ist wie Lilli und Rosalie nach W12 hochgestartet. Platz „2“ in 11,18 Sekunden über 75m und Platz „3“ mit 3,64m im Weitsprung. Die 11,18 Sekunden sind für eine W11-Athletin schon eine Hausnummer!
      • Lilli (W11) erreiche Platz „5“ in 11,71 Sekunden über 75m und Platz „4“ mit 3,57m im Weitsprung. 
      • Liona (W12) ist über ungewohnte 1.000m gestartet. 3:45,16 Minuten bedeuteten Platz „1“; das Tempo war am Anfang etwas zu schnell und außerdem waren zusätzlich schon 75m und Weitsprung in den Beinen. Ein paar Sekunden schneller ist auf alle Fälle drin! Platz „6“ in 11,89 Sekunden über 75m und Platz „2“ mit 3,72m im Weitsprung sind die weiteren Platzierung. 
      • Rosalie (W11) erreiche Platz „8“ in 12,34 Sekunden über 75m und Platz „7“ mit 3,23m im Weitsprung. 

      Im Training haben alle Vier schon teilweise deutlich schnellere Zeiten bzw. größere Weiten erzielt. Aber Trainingsleistungen müssen erst einmal in Wettkampfleistungen umgesetzt werden können, und genau das zu üben war ja Ziel dieses Wettkampfes. 

      Leichtathletik - Aktuelles

      Hessische Meisterschaften der U20 und U18 in Gelnhausen

      Bei den Hessische Meisterschaften der U20 und U18 waren Antonia, Franziska und Marina in Gelnhausen am Start. 

      • Antonia Franke
        • Platz „6“, 9,19m im Dreisprung. Das war für den ersten Dreisprungwettkampf nach über einem Jahr schon ordentlich; aber es geht auch noch um einiges besser. Abschluss-Training für die Hessischen war auch alles andere als optimal; wie soll man sich da konzentrieren, wenn einem die Bälle der Fußballer ständig um die Ohren fliegen. 
        • Platz „15“, 29,44 Sekunden über 200m. Der Abschluss eines langen Tages! Im Training ging das um einiges schneller.
      • Franziska Schmitt
        • Platz „11“, 27,81 Sekunden über 200m bedeuten neue persönliche Bestzeit.
      • Marina Zachartschuk
        • Platz „2“ in 66,00 Sekunden bei sehr schwierigen Windverhältnissen über 400m Hürden. Die Formkurve zeigt nach oben!
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      Top Bedingungen – Stadion „Rhönkampfbahn“ wurde ausgezeichnet

      Aus der Pressemitteilung der Stadt Hünfeld:

      „Das Hünfelder Stadion Rhönkampfbahn ist vom Hessischen Leichtathletikverband ausgezeichnet worden. Für die Jahre 2020 bis 2024 trägt die Rhönkampfbahn nun das Prädikat „Stadionauszeichnung – Gut – Stadion-Typ C“. „Stadion-Typ C“ steht hierbei für vier Rundbahnen. Die Leichtathletikabteilung des Hünfelder Sportvereins kann sich nun für weitere höherrangige Veranstaltungen bewerben, nachdem in den vergangenen beiden Jahren bereits Hessische Meisterschaften im Langstreckenlauf und Regional-Meisterschaften Langstrecke in Hünfeld ausgetragen wurden.

      Die Leichtathletikabteilung des HSV boomt. 210 Mitglieder, davon rund 150 Aktive, zählen die Hünfelder Leichtathleten aktuell – Tendenz steigend. „Vor allem die Zulaufzahlen bei den Kindern sind enorm. Wenn man sieht, dass Kinder und ihre Eltern Anfahrtswege von bis zu 35 Kilometern mehrmals die Woche für ein Training auf sich nehmen, spricht das eine eigene Sprache“, erklärt Abteilungsleiter Rainer Hahn. Ein Grund dafür: „Das Stadion bietet top Bedingungen“, lobt Nils Milde, Seniorenwart beim Hessischen Leichtathletikverband, der die Auszeichnung an Bürgermeister Benjamin Tschesnok, HSV-Vorsitzenden Lothar Mihm und Rainer Hahn überreichte. Die Leichtathletikabteilung des HSV habe sich sehr gut entwickelt. Mit der im vergangenen Jahr errichteten Leichtathletikgerätehalle wurde ein Meilenstein gesetzt. Verbesserungspotenzial sieht Milde im Bereich der Wurfdisziplinen, beispielsweise sei Diskuswerfen in der Rhönkampfbahn nicht möglich. 

      Bürgermeister Tschesnok dankte herzlich für die Auszeichnung. „Es gibt eine hervorragende Infrastruktur vor Ort“, sagte Tschesnok. Wichtig sei vor allem, dass die Anlage „lebe“. „Das funktioniert nur, wenn hier trainiert und Sport gemacht wird“, erklärte der Bürgermeister. Sein Dank galt daher dem HSV-Vorstand, den Abteilungsleitern, den Sportlern und den zahlreichen Ehrenamtlichen. „Das Stadion ist ein Aushängeschild für die Stadt Hünfeld“, betonte er.

      Rainer Hahn hatte den Antrag zur Auszeichnung des Stadions gestellt, nachdem im vergangenen Jahr erstmals Hessische Meisterschaften in Hünfeld mit sehr großem Erfolg ausgetragen worden waren. Mittelfristiges Ziel ist es, auch außerhalb des Stadions die Hessischen Cross-Meisterschaften in Hünfeld zu veranstalten. Mit dem Bürgerpark Haselgrund und der Freizeitanlage Haselsee gebe es im direkten Umfeld der Rhönkampfbahn praktisch ideale Bedingungen.“

      Offene Unterfränkische Meisterschaften in Marktheidenfeld – Finja bestätigt ihren Aufwärtstrend

      Wer an Wettkämpfen teilnehmen will muss um starten zu können weite Wege auf sich nehmen. Dieses Wochenende ging es für Finja Waider, Marina Zachartschuk und Paula Hahner ins 135 Kilometer entfernte Marktheidenfeld zu den Offene Unterfränkische Meisterschaften. Bei brütender Hitze, es waren immerhin 37 Grad im Schatten, wurde von den in Summe 299 Teilnehmern aus 74 Vereinen einiges an TOP-Leistungen geboten. Die Ergebnisse von unseren Dreien:

      • Finja ging zweimal an den Start und bestätigte dabei ihren starken Aufwärtstrend. Den Start über die 80m Hürden kann man getrost unter der Rubrik „Erfahrung sammeln“ abheften; der war alles andere als optimal. Das dann trotzdem noch eine Zeit von 13,35 Sekunden herausgekommen ist kann man unter der Rubrik „Bemerkenswert“ einordnen. Ohne die Probleme beim Start, der Druck aufs Pedal ging völlig ins Leere, wäre vor dem Komma sicher eine 12 gestanden. Anders dann der Lauf über 300m, hier gab es eine Zeit von 43,39 Sekunden, 0,01 Sekunden langsamer als bei ihrem ersten Lauf. Zur Einordnung die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften – die in diesem Jahr nicht stattfinden – liegt bei 43,30 Sekunden.
      • Für Paula war es nach längerer Zeit mal wieder ein Wettkampf einfach zum Reinkommen. Die gelaufene Zeit von 30,16 Sekunden spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Im Training ging es elektronisch mit unserer Zeitmessanlage gestoppt schon deutlich schneller.
      • Marina war dann als Letzte von den Dreien dran. Die gelaufene Zeit von 63,03 Sekunden ist solide; das geht aber auch schneller! 

      Nach in Summe 10,5 Stunden waren wir dann wieder in Hünfeld zurück. Mal schauen wohin uns unsere nächste Wettkampffahrt führt!

       

      Hürden- und Läufertag des LAV Dietzhölztal

      Wer in der heutigen Corona-Zeit an Wettkämpfen teilnehmen will muss schon weite Wege auf sich nehmen um zu einer Startmöglichkeit zu kommen. So auch am heutigen Samstag geschehen. Für Tarja Dänner, Finja Waider und Marina Zachartschuk ging es zum „Hürden- und Läufertag des LAV Dietzhölztal“ ins 166 Kilometer von Hünfeld entfernte Ewersbach in der Nähe von Siegen.

      Ziel war es Wettkampferfahrung zu sammeln und sich auf anstehende Aufgaben vorzubereiten. Zu den Ergebnissen:

      • Tarja (W13) ist über 800m gestartet. Vor 4 Wochen hat Tarja eine neue persönliche Bestzeit von 2:32 Minuten gelaufen; heute gab es gegen durchweg ältere Athletinnen eine 2:43. Heute konnte man sehen, dass auch das Durchsetzen gelernt werden muss; und das ist gegen körperlich deutlich überlegene auch alles andere als einfach.
      • Finja (W15) hat ihre Bestzeit über 80m Hürden erneut um knapp eine Sekunde auf nun 13,22 verbessert. Start war super, richtig aggressiv an die erste Hürde gelaufen und auch als erste drüber. Dann von Hürde zu Hürde gegenüber der Siegerin leicht verloren; aber Gesamtzweite geworden. Die 12 vor dem Komma wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
      • Bei Marina (WJU20) lief es nicht ganz wie geplant; die Zusammensetzung des Laufes war schon sehr speziell, da war alleine schon aufgrund der Meldezeiten ein richtiger Fight nahezu unmöglich. Das Ergebnis dann auch entsprechend; der mitlaufende Athlet mit einer 58-er, die mitlaufende Athletin mit einer 59-er Zeit. Marina mit 67,42 Sekunden im Ziel; nicht gerade glücklich, aber gegen eine Christine Saltenberg – 2018 Deutsche Meisterin über 400m Hürden – läuft man auch nicht alle Tage.

      Athletinnen des Hünfelder SV bei der HLV Lauf/Gehen-Nachwuchs-Challenge sehr gut mit dabei

      Um auf die zukünftigen Wettkämpfe und Meisterschaften vorzubereiten, veranstaltete der HLV eine Lauf/Gehen Nachwuchs-Challenge. Die Challenge soll dazu dienen, Nachwuchsathleten eine Möglichkeit zu bieten, wettkampfnahe Disziplinen zu absolvieren und den Heimtrainern + dem Landestrainer einen Überblick über den momentanen Leistungszustand zu verschaffen. In dieser Saison wird es nicht für jeden einen Saisonhöhepunkt in Form von DM oder HM geben, daher hat der HLV dieses „Highlight“ für die Athleten*innen ermöglicht.

      Durch die Challenge besteht zudem die Möglichkeit sich für den Landeskader zu empfehlen.

      Für die Teilnahme mussten die Athleten mindestens je eine Mittel- und Langstrecke laufen. Für jede der beiden Streckenangebote stand ein zweiwöchiges Zeitfenster zur Verfügung. 

      Vom Hünfelder SV nahmen im ersten Zeitfenster der Nachwuchs-Challenge „Bereich der Mittelstrecke“ 10 Athleten teil; im zweiten Zeitfenster „Bereich der Langstrecke“ dann noch 4 Athleten. 

      In der nun erstellten Rangliste „Gesamt“ erreichten die Athleten des Hünfelder SV hervorragende Platzierungen:

      • WJU18
        • 1. Platz, Maja Severloh
      • WJU16
        • 9. Platz, Finja Waider
      • WJU14
        • 1. Platz, Tarja Dänner
        • 4. Platz, Liona Kramer

      Und lassen wir uns überraschen, ob sich was in Sachen Kader tut. Bei Maja, immerhin mehrfache Hessenmeisterin und bei Deutschen Meisterschaften auch mit sehr ordentlichen Platzierungen, ist das schon mehr als überfällig. Und bei Tarja, im vergangenem Jahr immerhin 4 x in den TOP-10 der Hessischen Bestenlisten geführt, hat es bisher noch nicht einmal für den E-Kader (Kreisebene) gereicht!
      (Die Fotos sind Archivfotos)

      „1. Königsteiner Burgmeeting“ – Finja setzt ein Ausrufezeichen, Marina und Maren nicht ganz zufrieden

      „Wir haben festgestellt, dass für Bundeskader-Athleten ein gutes Wettkampfangebot besteht. Deshalb wollten wir besonders auf Landesebene gut besetzte Wettkämpfe möglich machen und wurden hier auch von den zuständigen Verbands-Trainern gut unterstützt. Zudem sollte für die leistungssportorientierten Vereine aus dem Kreis und der Rhein-Main-Region eine Startmöglichkeit geschaffen werden“, so Judith Wagemans, die sportliche Leiterin beim Königsteiner LV zur Ausrichtung des „1. Königsteiner Burgmeetings“. 

      Und beim „1. Königsteiner Burgmeeting“ – einem Einladungswettkampf – konnten von uns Finja Waider und Marina Zachartschuk starten. Begleitet wurden Sie von Maren Schott vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die die Woche über bei uns auf der Rhönkampfbahn trainiert hat. Der Wettergott meinte es nicht so gut mit den Athleten; es war schon ganz schön windig.

      Zu den Wettkämpfen selber:

      • Als Erste von den Dreien musste Finja über 300m an den Start. Und Finja lief bei ihrem ersten Start über die 300m-Distanz ein couragiertes Rennen. Am Ende standen 43,38 Sekunden und Platz „1“ in den Ergebnislisten. 43,38 Sekunden bedeutet auch eine neue Bestmarke in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV“, die Bestleistung von Janina Hohmann hatte immerhin 15 Jahre Bestand gehalten. Und Maren meinte zuversichtlich: „Beim nächsten Rennen kommt der Mann mit dem Hammer einige Meter später und dann wird es noch schneller!“. Zur Einordnung; die 43,38 Sekunden hätten in der letztjährigen Bestenliste des Hessischen Leichtathletikverbandes Platz „7“ bedeutet.
      • Nicht ganz so gut lief es bei Marina und Maren über die 400m-Hürden. Beide waren mit ihren Läufen alles nur nicht zufrieden, da hatten sich einige kleine Fehler aufsummiert. Am Ende standen bei Marina 66,81 (Platz „4“) und bei Maren 65,29 Sekunden (Platz „1“) in der jeweiligen Altersklasse auf dem Papier.

      Maren Schott; die dreifache amtierende Europameisterin heute beim Training auf der Rhönkampfbahn

      Maren Schott ist wieder da, und Mira ihre Tochter auch. Wie schon im vergangenen Jahr absolviert Maren auch in diesem Jahr wieder einige Trainingseinheiten bei uns auf der Rhönkampfbahn.

      Maren, die für TSV Bayer 04 Leverkusen startet, ist in der Altersgruppe W40 amtierende Europameisterin über 400m, 400m Hürden und in der 4 x 400m-Staffel.

      Ja, und da kommt dann schon mal das ein oder auch andere „Wow“ über die Lippen, wenn man Maren über die Hürden laufen sieht. Und Antonia und Finja haben dann auch gleich noch das Hürdentraining mit Maren mitmachen können. Ist schon schön für unsere Athleten, wenn sie im Training auch mal den Blick über den Tellerrand werfen können; mal sehen können wie international aktive Spitzenathleten trainieren. Nachwuchsathleten brauchen Vorbilder, müssen sehen können was durch gutes Training alles möglich ist, …! Und Maren ist ein exzellentes Beispiel dafür! Und das Maren immer wieder bei uns auf der Rhönkampfbahn trainiert ist um so schöner! Tja, die Trainingsmöglichkeiten bei uns sind nicht die schlechtesten!

      Die Woche über wird Maren noch das ein oder andere Mal bei uns auf der Rhönkampfbahn zu sehen sein. Zum Abschluss der Woche geht es dann am Samstag nach Königstein, wo Maren über 400m Hürden an den Start gehen wird. Von uns sind in Königstein Marina Zachartschuk, ebenfalls über 400m Hürden, und Finja Waider über 300m mit dabei!

       

      Es hat funktioniert; unser Leichtathletik-Sportfest unter CORONA-Bedingungen!

      Die Corona-Pandemie beeinflusst aktuell unser Leben in erheblichen Maßen. Dennoch hat die Leichtathletik-Abteilung des Hünfelder SV auf Grundlage der aktuellen Möglichkeiten ein Vereinssportfest über alle Disziplinen, in denen unsere Athleten trainieren, ausgerichtet. Motivation für uns war und ist, dass unsere Athleten, die gut trainiert haben, auch die Möglichkeit erhalten sollen, das zu zeigen was sie können.

      Teilgenommen haben 52 Athleten aus den Altersgruppen der Aktiven bis U12 sowie 36 Athleten der Altersgruppen U10 und U8 die leider nicht im normalen Wettkampfsystem erfasst werden konnten. Die Kinder aus der Kinderleichtathletik U12, U10 und U8 sind dabei ausnahmslos in Disziplinen der klassischen Leichtathletik gestartet. Unter dem Strich bedeutet das, dass unsere Athleten 279-mal an den Start gegangen sind. Und da alle unsere Athleten auch gleich noch parallel das Sportabzeichen machen duften kam der ein oder auch andere Start noch mit dazu!

      Schaut man sich die Ergebnisse an, dann stellt man fest, dass sich auf breiter Front einiges getan hat; da gab es zuhauf persönliche Bestleistungen und 11 mal eine Verbesserung in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV“. Nachfolgend ein paar wenige Beispiele:

      • Ganz vorne weg unsere Maja Severloh die vor kurzem in Gotha über 400m und am vergangenen Samstag in Dortmund über 3.000m neue persönliche Bestzeiten gelaufen ist. Im Rahmen unseres Vereinssportfestes ist Maja auch zweimal gestartet und hat über 800m und über 5.000m ihre persönlichen Bestzeiten ebenfalls deutlich verbessert; da standen 2:22,00 bzw. 18:26,75 Minuten auf der Uhr. Absolute Top-Werte deutschlandweit!
      • Tarja Dänner ist mit ihren gerade mal 13 Jahren 2:32,78 Minuten über 800m gelaufen. Das war schneller als beplant und man hat gesehen, dass noch schneller geht, die 2:30 Min-Grenze in absehbarer Zeit fallen wird.
      • Finja Waider hat im Block Lauf 2.437 Punkte erzielt, was bei den letztjährigen Hessischen Meisterschaften Platz „3“ bedeutet hätte.
      • Im Bereich der der Altersklassen U14 und darunter sieht man sehr deutlich welch hervorragende Arbeit bei uns in der Kinderleichtathletik geleistet wird. Da könnte man viele Athleten nennen!

      Die Wettkämpfe selber haben sich im Rahmen unsere Vereinssportfestes auf „7“ Tage verteilt. Dadurch bedingt waren auch immer entsprechend wenige Athleten auf der Anlage und wir sind auch mit einer geringen Anzahl an Kampfrichtern und Helfern ausgekommen.

      Unser Geräteprüfer hat alle unsere Wettkampfgeräte abgenommen.

      Wir haben die Zeitmessanlage vom HLV-Kreis aufgebaut und genutzt und dabei alles durchgespielt was man wissen muss damit das Thema Zeitmessung mit der Anlage überhaupt funktioniert. Und das ist verdammt viel; das geht nicht einfach mal so!

      Kurz und knapp gesagt. Wir haben viele gute Leistungen gesehen, wir haben einiges ausprobiert und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Wir haben gesehen was Wettkampf unter CORONA real bedeutet! Tja, und das war es dann auch schon bis zur nächsten Veranstaltung!

      Ach ja, und wir haben vergessen ein paar Bilder zu schießen. Deshalb oben nur ein Bild von der leeren Rhönkampfbahn. 

      Maja Severloh mit Bestzeit zur DM-Quali

      Maja Severloh bestritt am heutigen Samstag in Dortmund ihren ersten Saison-Wettkampf über ihre Lieblingsstrecke, die 3000m.

      Bis nach Dortmund musste man fahren – aber es sollte sich lohnen. Im Stadion sorgten Musik und eine kompetente Ansage (jeder einzelne Athlet wurde vor dem Lauf vorgestellt) für die entsprechende Atmosphäre. Sogar das WDR-Fernsehen war vor Ort.

      Spät am Abend um 20:40Uhr war der Lauf von Maja.  Aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen durften allerdings immer nur 8 Teilnehmerinnen je Lauf starten. Dies war ungünstig, da Maja so keine Konkurrentin hatte, die ihr Tempo lief.  Dadurch waren die ersten 2.000m zu langsam. Auf den letzten 1.000m hat Maja noch einmal Initiative gezeigt und im Alleigang viele Sekunden herausgeholt. Letztendlich blieben die Uhren für Maja bei 10:29,19 stehen – persönliche Bestzeit!!!

      Mit dieser Leistung unterbot die Hessische-U18-Meisterin gleichzeitig die geforderte Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften (04. –06.09. in Heilbronn) von 10:50,0 deutlich.

      Bevor es wieder nach Hause ging, konnte man noch vierzehn 800m Läufe der Männer und Frauen als Zuschauer verfolgen. Und auch danach war in Dortmund noch nicht Schluss: der letzte Lauf (1500m Frauen)  wurde tatsächlich erst um 23:50 Uhr gestartet. Zu diesem Zeitpunkt war man aber schon lange auf dem Heimweg.

      Maja Severloh ist über 400m in Gotha gestartet – Neue persönliche Bestleistung

      Durch die Corona-Pandemie wurden fast alle Leichtathletik-Wettkämpfe abgesagt oder verschoben. Unter strengen Vorschriften gibt es jetzt aber wieder vereinzelt einige Wettbewerbe. So auch am heutigen Freitag beim „Comeback im Landkreis Gotha“ im Gothaer Volksparkstadion.

      Mit dabei Maja Severloh vom Hünfelder SV. Maja, eigentlich erfolgreiche Langstreckenläuferin über 3000m und 5000m, wagte sich auf die Stadionrunde über 400m.

      Hier konnte sie mit 64,0 ihre Bestzeit sogar minimal verbessern und in ihrer Altersklasse U18 den ersten Platz belegen.

      „Maja konnte seit Februar keine Wettkämpfe mehr bestreiten. Heute ging es einzig darum, wieder Wettkampfluft zu schnuppern. In 2 Wochen steht in Dortmund ein hochkarätiges 3000m Rennen auf dem Programm, dementsprechend ist das Training auf die lange Strecke ausgerichtet“, so Trainer Nils Milde, der mit dem Ergebnis seiner Athletin zufrieden war.

       

      Wiedereinstieg in den Vereinssport

      Am 6. Mai haben sich die Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Länder auf eine stufenweise Öffnung des Sportbetriebs in ganz Deutschland geeinigt. Für Hessen hat die Landesregierung einen Tag später konkrete Schritte zur Wiederaufnahme des Sports in unseren rund 7.600 Sportvereinen beschlossen.

      Den Rahmen, in dessen Grenzen der Vereinssport wieder aufgenommen werden kann, regelt die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung Hessen (aktuell vom 7. Mai 2020). Sie tritt am 9. Mai in Kraft und gilt bis zum 5. Juni 2020. Neben dieser Verordnung hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) weitere Regelungen und Auflagen im Rahmen eines Erlasses veröffentlicht.

      Wie die Verordnungen im Einzelnen aussehen und wie Vereine mit der aktuellen Situation umgehen können, findet man hier.

      Weitere Einzelheiten hat der Deutsche Olympische Sportbund für den überwiegenden Teil aller Sportarten zusammengetragen (mehr).

      Hygiene- und Verhaltensregeln der Handball-Abteilung findet man hier.

      Handball

      Wiedereinstieg in den Vereinssport

      Am 6. Mai haben sich die Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Länder auf eine stufenweise Öffnung des Sportbetriebs in ganz Deutschland geeinigt. Für Hessen hat die Landesregierung einen Tag später konkrete Schritte zur Wiederaufnahme des Sports in unseren rund 7.600 Sportvereinen beschlossen.

      Den Rahmen, in dessen Grenzen der Vereinssport wieder aufgenommen werden kann, regelt die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung Hessen (aktuell vom 7. Mai 2020). Sie tritt am 9. Mai in Kraft und gilt bis zum 5. Juni 2020. Neben dieser Verordnung hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) weitere Regelungen und Auflagen im Rahmen eines Erlasses veröffentlicht.

      Wie die Verordnungen im Einzelnen aussehen und wie Vereine mit der aktuellen Situation umgehen können, findet man hier.

      Weitere Einzelheiten hat der Deutsche Olympische Sportbund für den überwiegenden Teil aller Sportarten zusammengetragen (mehr).

      Sportabzeichen-Abnahme nun auch beim Hünfelder SV möglich

      Lange war es geplant; nun geht es beim Hünfelder SV – Abteilung Leichtathletik – mit der Sportabzeichen-Abnahme los! Leider durch die CORONA-Pandemie unter erschwerten Bedingungen; es sind aktuell nur Abnahmen möglich!

      Die ersten Abnahme-Termine finden samstags, am 04.07, 25.07. und 15.08. auf der Rhönkampfbahn in Hünfeld jeweils in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr statt! Weitere Abnahme-Termine werden folgen; hierzu informieren wir zeitgerecht auf unserer Homepage http://www.huenfeldersv.de/abteilungen/leichtathletik/aktuelles/.

      Für die Sportabzeichen-Abnahme ist eine Terminabsprache erforderlich. Anmeldung bei Frau Nadine Klein (0172 6821800 oder über nadinewiegand@hotmail.com).

      Nachweise zu in diesem Jahr erbrachten Vorleistungen (z.B. Schwimmen) sowie, falls vorhanden, die Urkunde der letzten Sportabzeichen-Abnahme bitte zum Abnahmetermin mitbringen.

      Wiedereinstieg in den Vereinssport

      Am 6. Mai haben sich die Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Länder auf eine stufenweise Öffnung des Sportbetriebs in ganz Deutschland geeinigt. Für Hessen hat die Landesregierung einen Tag später konkrete Schritte zur Wiederaufnahme des Sports in unseren rund 7.600 Sportvereinen beschlossen.

      Den Rahmen, in dessen Grenzen der Vereinssport wieder aufgenommen werden kann, regelt die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung Hessen (aktuell vom 7. Mai 2020). Sie tritt am 9. Mai in Kraft und gilt bis zum 5. Juni 2020. Neben dieser Verordnung hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) weitere Regelungen und Auflagen im Rahmen eines Erlasses veröffentlicht.

      Wie die Verordnungen im Einzelnen aussehen und wie Vereine mit der aktuellen Situation umgehen können, findet man hier.

      Weitere Einzelheiten hat der Deutsche Olympische Sportbund für den überwiegenden Teil aller Sportarten zusammengetragen (mehr).

      Das Training der 1. und 2. Mannschaft wird entsprechend dem Spielplänen individuell von den Trainern festgelegt!

      Informationen bzgl. des JFV Hünfelder Land über Uwe Schaake (Rufnummer: 06652-3449)!

      Fußball

      Leichtathletik – Rückblick auf 3 Wochen Training unter den Corona-Rahmenbedingungen

      Am 09.05. war es soweit; die Leichtathleten des Hünfelder SV konnten wieder auf der Rhönkampfbahn trainieren. Als Individual-Sportart sind wir, was die Trainingsausübung zu Corona-Zeiten betrifft, schon etwas im Vorteil!

      Die Zeit der totalen Improvisation, das Trainieren auf Straßen, Radwegen, im Park, … war vorbei. Das was an Training ins Stadion gehört konnte nun auch wieder dort stattfinden. Es war schon in Teilen schizophren, dass selbst ein einzelner Athlet nicht im Stadion trainieren konnte und z.B. auf üppig gefüllte Radwege ausweichen musste. 

      Aber was bedeutet es „Wieder im Stadion zu trainieren!“? Das was bisher war, das geht so nicht mehr. Die Corona-Regelungen machen vieles nicht gerade einfach! Aber die Corona-Regelungen müssen eingehalten werden und das bedeutet auch einen erhöhten Aufwand. 

      Was bedeutet es aber konkret ein Training durchzuführen. Nichts ist es mehr mit „Training ist am … von …bis …“ und da sind die Trainer da. Trainiert werden kann nur noch in Kleinstgruppen „1 Übungsleiter PLUS maximal 5 Athleten“. Das ist bei einer großen Zahl an Athleten schon eine Herausforderung. Wer kann von Übungsleiter- und von Athleten-Seite hat wann Zeit? Ist doch von Athletenseite alles einfach könnte man meinen, sind ja überwiegend Schüler und die sind ja überwiegend nicht in der Schule. Schön gedacht; nur ist dann z.B. um 18:30 Uhr eine Videokonferenz mit einem Lehrer (5. Klasse wohlgemerkt). Naja der Organisationsplan steht dann und er lebt, muss ständig fortgeschrieben werden. 

      Dann das Training. Die Athleten erscheinen in ihrer Trainingskleidung zum Training. Die Anwesenheit wird detailliert erfasst. Im Fall der Fälle ist komplett nachvollziehbar wer hat wann in welcher Zeit in welcher Gruppe trainiert und wer war noch auf dem Platz. Immer wieder die Ansagen, dass auf Abstände geachtet werden muss, das bei Läufen eine Bahn zwischen den Athleten frei sein muss, …! Und man findet immer wieder Wege das Training zu optimieren. Beim Starttraining aus dem Startblock kann man alle Bahnen nutzen; gestartet wird halt räumlich versetzt, …! Beim Trainieren mit Geräten bekommt man eines zugeteilt und nutzt nur dieses! 

      Ja, und schon sind 2 Stunden rum. Trainer gehen nach Hause, denkste! Geräte desinfizieren und wegräumen bzw. erneuter Nutzung zuführen steht an. Und dann ggf. das nächste Training! Was das viele Desinfizieren für die Geräte bedeutet werden wir sehen; viel Gutes dürfte es nicht sein!

      In der Überschrift steht Rückblick. Hier nun noch ein paar Zahlen: 3 Wochen = 21 Tage in denen 78 Gruppentrainings stattgefunden haben. Ja, 21 Tage; es gab nicht einen Tag an dem kein Gruppentraining stattgefunden hat. Im Schnitt 4 Athleten je Gruppentraining! Training gibt es für alle ab der Altersklasse U12!

      Unser Ziel ist es in spätestens 2 Wochen auch für alle U10-er eine Trainingseinheit pro Woche anzubieten. Das Problem dabei sind die Kleinstgruppen, Übungsleiter gibt es leider nicht wie Sand am Meer, hier brauchen wir tatkräftige Unterstützung!

      Was uns hilft? Wir setzen im Trainingsbetrieb im Übungsleiterbereich auch auf unsere jungen Athleten; hier zahlt sich aus, dass wir zwei Athletinnen eine Trainerassistenzausbildung haben zukommen lassen!

      Was wir uns wünschen! Die Gruppengrößen von „1 Übungsleiter zu 4-5 Athleten“ sind, ja man muss es aus dem Trainingsgedanken heraus formulieren, richtig schön! Da kann man richtig gutes Training machen. Nur sind auf der Übungsleiterseite die notwendigen Ressourcen einfach nicht da! Von daher muss man einfach auf dem Teppich bleiben! Der Trainingsbetrieb bei uns auf der Rhönkampfbahn zeigt realistisch betrachtet, dass man die Gruppengröße bedenkenlos auf „1 Übungsleiter zu 6-8 Athleten“ erhöhen kann! Und hier muss man auch eine Lanze für die jungen Athleten brechen; die sind richtig diszipliniert, denen merkt man an, dass sie sich einfach freuen wieder Leichtathletik treiben zu können. Und das ist gut so!! 

      Und zu guter Letzt: „Wir brauchen weitere Übungsleiter! Wir freuen uns über jeden der in unserem Team mitmachen möchte! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; man kann alles lernen – und wir helfen dabei! 

      REWE – Scheine für Vereine – Unsere Ausbeute!

      Nachdem nun wieder eine Teillieferung eingegangen ist hier nachfolgend ein Blick auf das was alles angeschafft werden konnte (es fehlen noch 2 Waffeleisen)!

       

      Allen die fleißig „Scheine für Vereine“ für uns gesammelt haben ein dickes Dankeschön! Die Anschaffungen haben einen Wert von rd. 1.500 €!