Die Geschichte der Tischtennisabteilung:

Über 75 Jahre Tischtennis in Hünfeld – von der Gründung bis heute

Im Winter des Jahres 1936/37, als draußen Schnee und Eis einen geregelten Sportbetrieb kaum zuließen, kam dem damaligen Vereinsvorsitzenden Conrad Schäfer der Gedanke, wie man wohl am besten die Jugend in sportlicher Betätigung halten könne. Der Tischtennissport selbst war damals noch sehr jung und im hiesigen Räume kaum vertreten. Angeregt durch die olympischen Spiele in Berlin fasste Conrad Schäfer den Entschluss eine Tischtennisabteilung zu gründen. Von einem hiesigen Schreiner ließ Conrad Schäfer auf seine Kosten eine vorschriftsmäßige Platte aus schwerem Eichenholz herstellen. Die Platte wurde im Hotel Engel aufgestellt.

Anfänglich spielte Vorsitzender Conrad Schäfer mit den beiden ältesten Söhnen des Hoteliers Hugo Medier und anderen Interessenten. Dann kamen Heinz Sedelmayr, Otto Helmer und Karl Berchem hinzu. Später waren es die Damen Rosemarie Merz, Rosel Bodesheim-Nuß, Ida Kreß und andere.

Schon bald wurde aus der, nur zur Überbrückung der Wintermonate gedachten, sportlichen Betätigung eine dauerhafte Einrichtung. Nachdem der 2. Weltkrieg die sinnvolle Förderung und Weiterentwicklung unterbrach, wurde bereits im Jahre 1946 wieder aktiv gespielt. Hier waren es besonders die Sportkameraden Otto Helmer, Heinz Sedelmayr, Willi Herrmann, Willi Baumgart, V. Rehberg und Sauerbier, die sich um den Aufbau der Tischtennisabteilung bemühten.

Durch das eifrige Training der Hünfelder Spieler stellten sich auch bald die ersten Erfolge ein. Auf der Tischtenniskreismeisterschaft im Jahre 1948 in Steinbach konnte W. Hermann den Kreismeistertitel erringen, während Otto Helmer den 3. Platz belegte.

Da in einigen Gemeinden des Kreisgebietes ebenfalls Tischtennis gespielt wurde, nahm im Jahre 1953 unter dem damaligen Abteilungsleiter Willi Baumgart erstmals eine Hünfelder Mannschaft auf Kreisebene am Rundenwettkampf teil.

Bereits drei Jahre später schaffte man den Aufstieg in die Bezirksklasse Fulda-Süd, der man bis 1962 angehörte. Die erste Spielrunde auf Kreisebene bestritten Spieler wie Willi und Oswald Baumgart, Otto Helmer, Siegfried Tschinkel, Alfred Hartmann, Hermann Deisenroth, Raacke, Ulli Näther und Markl. 1959 bzw. 1960 kamen noch die beiden Jugendlichen Manfred Krause und Helmut König hinzu.

Nach dem Ausscheiden mehrerer guter Spieler fusionierte man auf Initiative des damaligen Kreiswartes Reinhard Kutzer mit der ebenfalls personell geschwächten Mannschaft aus Langenschwarz. Mit der Spielgemeinschaft wurde im Jahr 1962 der Aufstieg in die Gruppenliga erreicht. An diesem sportlichen Erfolg hatten besonders die Spieler Reinhard Kutzer, Erich Schöberl, Toni Arbes, Karl Hofmann, Helmut König und Manfred Krause großen Anteil.

Abteilungsleiter Helmut König legte zusammen mit Jugendwart Gerhard Rehberg sowie Manfred Krause und Josef Drinnenberg in den darauffolgenden Jahren besonderen Wert auf die Intensivierung der Jugendarbeit. Schon bald waren Hünfelder Jugendliche wie Walter Brons und Josef Drinnenberg auf allen Turnieren im Kreis und Bezirk unter den Siegern zu finden. So wurde Norbert Rehberg nach dem Gewinn mehrerer Nordhessenmeisterschaften und Hessenmeisterschaften Stammspieler in der Hessenauswahl und wurde mehrfach in die Jugendnationalmannschaft berufen. Thomas Diegmüller errang 1968 den Vize-Hessenmeistertitel. In diesem Zeitraum erwarb sich Alfred Hartmann, der Willi Baumgart als Fachwart ablöste, um die Weiterentwicklung des Tischtennisspiels in unserem Verein große Verdienste.

Diese Aufbauarbeit innerhalb der Abteilung führte 1968 zum Aufstieg der 1. Herrenmannschaft (mit Walter Klos, Helmut König, Manfred Krause, Gerhard Rehberg, Norbert Rehberg, Walter Brons und Josef Drinnenberg) in die Landesliga Nord, von wo man sich 1970 aufgrund des Weggangs verschiedener Leistungsträger freiwillig wieder in die Gruppenliga zurückzog.

Neben den Herren haben natürlich auch die Damen am Werdegang unserer Abteilung maßgeblichen Anteil. Zu den ersten aktiven Spielerinnen gehörten in den Gründerjahren Rosemarie Merz, Rosel Bodesheim-Nuß und Ida Kreß sowie später Frau Tscheutschler, Giesela Jüngst, Margret Eitel, Tilli Heim, Inge Völker, Karin Schaller, Annemarie Beer und Ernestine Trausch. Mitte der 60er Jahre nahmen bereits zwei Damenmannschaften erfolgreich am Spielbetrieb teil.

1974 begann unter dem Abteilungsleiter Gerhard Hübner-Werner der bis dahin absolute sportliche Höhepunkt unserer Abteilung. Mit der Rückkehr der Gebrüder Gerhard und Norbert Rehberg wurde 1975 die Meisterschaft in der Gruppenliga errungen, was gleichbedeutend war mit dem Aufstieg in die Landesliga.

1976/77 gewann die 1. Damenmannschaft mit den Spielerinnen Thea Latsch, E. Trausch, U. Hillenbrand und Irene Noll die Meisterschaft in der Landesliga Nord, verzichtete jedoch auf den Aufstieg in die Hessenliga. Im gleichen Jahr wurde die 1. Herrenmannschaft ebenfalls Meister der Landesliga Nord und stieg erstmals in die Hessenliga auf. Die Meistermannschaft spielte mit Norbert Rehberg, Matthias Rehberg, Helmut König, Klaus Bieber, Manfred Sauer und Lothar Rehberg.

In der darauffolgenden Spielzeit stand für die 1. Damenmannschaft erneut der Meistertitel in der Landesliga Nord zu Buche und diesmal wurde die Aufstiegsberechtigung zur Hessenliga wahrgenommen.

Neben weiteren Meisterschaften des 2. Herren- und Damenteams sowie des Vizemeistertitels der 1. Herrenmannschaft in der Hessenliga wurde auch in der Jugendarbeit hervorragende Arbeit geleistet. Mit Norbert Rehberg war ein begeisterter Trainer gefunden, der seine ganze Kraft dem Verein zur Verfügung stellte und zahlreiche Erfolge mit seinen Schützlingen verbuchen konnte.

1976 werden Lothar Rehberg, Manfred Sauer, Stefan Baier und Ursula Weber Nordhessische Pokalsieger im Jugend-Mixed, Elke Blucha wird Vize-Hessenmeisterin im Schülerinnen-Doppel, Klaus Bieber und Lothar Rehberg 3. der Hessischen Meisterschaften im Doppel. 1978 wird die Mädchenmannschaft (Anette Schmitt, Elke Blucha, Verena Rehberg) Hessischer Pokalsieger.

Die Schülerin Birgit Weber kristallisierte sich bald als das Spitzentalent des HSV heraus: Dem 4. Platz im Einzel bei den Hessenmeisterschaften und dem 1. Platz im Mixed folgte die erste Berufung in die Hessenauswahl. In den darauffolgenden Jahren wurde sie mit der Hessenauswahl Länderpokalsieger, belegte den 1. Platz bei der Hessischen Damenrangliste und den 4. Platz bei der Deutschen Jugendrangliste, ehe sie 1983 in die 2. Bundesliga-Südwest wechselte.

Seit 1980 leitete ihr Vater Helmut Weber die Geschicke der Abteilung, ehe erneut Gerhard Hübner-Werner das Amt bis 1985 übernahm. Ihm folgte von 1985 bis 1987 Peter Dietz und von 1987 bis 1991 Gustav Gombert im Amt des Abteilungsleiters.

1987 fanden erstmals in Hünfeld die Hessischen Meisterschaften der Senioren und Altersklassen statt.

Neben den sportlichen Erfolgen konnte 1987 der 50-igste Geburtstag der Tischtennisabteilung gefeiert werden.

Mit Hilfe der Rückkehr von Birgit Weber und des Jugendtalents Michaela Imort konnte die 1.

Damenmannschaft 1988 die Meisterschaft in der 1. Verbandsliga erringen.

In den folgenden Jahren konnten sich die ersten Mannschaften in ihren Ligen halten, während die 2. Damen- und Herrenmannschaften in die 2. Verbandsliga absteigen mussten. So waren die folgenden Jahre geprägt von Einzeltiteln Birgit Heurichs, geb. Weber, die zahlreiche Titel bei Turnieren auf hessischer Ebene gewinnen konnte. Auch bei den Herren spielte sich mit dem Nachwuchstalent Marco Bierekoven ein Spieler besonders in den Mittelpunkt, der zahlreiche Kreismeistertitel erringen konnte, an Hessenmeisterschaften teilnahm und bereits mit 16 Jahren in der Hessenliga aktiv war.

Nach der Saison 1990/91 übernahm Martin Sauer das Amt des Abteilungsleiters. Es war für ihn zu diesem Zeitpunkt nicht einfach, die Abteilung zu übernehmen. Aufgrund zahlreicher Abgänge konnte in der Saison 1991/92 keine der Herrenmannschaften die Klasse halten, weshalb wiederum einige Spieler der 1. Herrenmannschaft den Verein verließen. Diese Mannschaft wurde aufgelöst und in der folgenden Saison spielte die 2. Herrenmannschaft als Erste in der 2. Verbandsliga (Rückzug aus der Hessenliga).

Wesentlich besser verlief es 1991/92 für die 1. Damenmannschaft: Neuzugang und Nachwuchstalent Jasmin Scheich aus Arzell verstärkte das Team in der Saison, an deren Ende die Meisterschaft in der Hessenliga gefeiert werden konnte.

Im darauffolgenden Jahr gelang der größte Erfolg der Vereinsgeschichte:
Die 1. Damenmannschaft wurde Meister der Oberliga Südwest und stieg in die Regionalliga Südwest, die dritthöchste deutsche Spielklasse, auf.

Doch parallel zur Euphorie der Damen stand in der Folgezeit der sportliche Misserfolg der 1. Herrenmannschaft. Nach der Runde 1993/94 stand fest, dass die Mannschaft auch die 2. Verbandsliga verlassen und den Gang in die Bezirksliga antreten musste (wiederum als Folge zahlreicher Abgänge). Auch in der folgenden Saison konnte der Niedergang aufgrund erneuter Abgänge nicht verhindert werden und so stand am Ende ein erneuter Abstieg.

Die Damen sorgten hingegen weiter für Schlagzeilen. In ihrer ersten Regionalligasaison erreichten sie einen guten 4. Tabellenplatz. Neben den bereits vor der Saison in Hünfeld aktiven Birgit Heurich (geb. Weber), Michaela Gutberlet (geb. Imort) und Jasmin Scheich verstärkte Julia Scheich, ehemalige 2. Bundesligaspielerin und Schwester von Jasmin, die auch durch gute Kameradschaft geprägte Mannschaft.

Zur Saison 94/95 ergaben sich einige Änderungen: Karin Sauer wurde Abteilungsleiterin und Michaela Gutberlet verließ den HSV bedingt durch einen Ortswechsel in Richtung Süddeutschland. Die für sie verpflichtete Heike Höhl konnte diesen Verlust jedoch nicht gleichwertig kompensieren. Zusätzlich stand Birgit Heurich aufgrund einer Schwangerschaft in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung, weshalb die Saison nur auf Platz 8 beendet werden konnte. Nachdem für die darauffolgende Saison neben Birgit Heurich auch Heike Höhl (zurück nach Marbach) nicht mehr zur Verfügung stand, entschloss sich die Abteilungsleitung schweren Herzens das Team aus der Regionalliga zurückzuziehen und fortan in der 2. Verbandsliga zu melden.

Im Nachwuchsbereich begann in der Spielzeit 96/97 eine neue Ära: Durch die Verpflichtung des A-Lizenz-Inhabers Alois Stricker als Trainer für die Jugendmannschaften wurde ein Meilenstein für die Zukunft der Abteilung gesetzt. Lohn der Arbeit waren bereits in der ersten Spielzeit unter Stricker die Plätze 2 und 5 der 1. und 2. Jugendmannschaft in der Bezirksklasse, wozu auch die Neuzugänge aus Schwarzbach (Sebastian Will, Stefan Röder) und Mittelaschenbach (Daniel Wehner) ihren Teil dazu beitrugen.

In dieser Saison konnte sich die neue 1. (früher 2.) Damenmannschaft mit Platz 4 in der neu benannten Bezirksoberliga (früher 2. Verbandsliga) etablieren. Die 1. Herrenmannschaft konnte ihre Talfahrt mit dem 7. Tabellenplatz in der Bezirksklasse stoppen.

Die Folgejahre waren geprägt von einem Umbruch innerhalb der Mannschaft: Viele junge gute und von Alois Stricker geformte Spieler (Manuel Möller, Christian Geser, Steffen Stenzel, Thomas Vogt) schafften den Sprung in die 1. Herrenmannschaft, welche nach einigen Jahren im vorderen Bezirksklassen-Mittelfeld in der Spielzeit 2002/03 auch dank der im Jahr zuvor verpflichteten ‘Rückkehrer’ Helmut König und Otto Liebeck sowie Leitwolf Martin Sauer den lang ersehnten Meistertitel in der Bezirksklasse erringen konnten.

Auch die 2. Herrenmannschaft durchlebte in der Folge wechselhafte, aber auch sehr erfolgreiche Jahr: Der Kreisliga-Aufstieg in der Relegation 1997/98 folgten zwei Jahre, in denen der Klassenerhalt gefeiert werden konnte. Nach erneuten Umbesetzungen des Kaders gelang in der Saison 02/03 der bis dato größte Erfolg: Thomas Sander, Joachim Schröter, Guido Waider, Markus Vogt und Alexander Hartung wurden Meister der 1. Kreisklasse und konnten sich in den folgenden beiden Spielzeiten sehr gut in der Kreisliga etablieren.

Die zur Spielzeit 96/97 wieder neu geschaffene 3. Herrenmannschaft, in der seitdem etablierte Spieler wie Harry Böckner, Gustav Gombert oder Helmut Dietz zum Einsatz kommen, verzeichneten in den Folgejahren meist den Klassenerhalt.

Bei der Damenmannschaft gab es ein ständiges Auf und Ab: Nach dem Klassenerhalt in der Bezirksoberliga 97/98 folgte zwei Jahre später der Abstieg in die Bezirksliga, welche man bereits in der folgenden Spielzeit 2000/01 dank des direkten Wiederaufstiegs erneut verlassen konnte. Am Ende der Saison 03/04 stand der wiederholte Abstieg – gleiches galt für die 1. Herrenmannschaft (direkter Wiederabstieg aus der Bezirksliga).

Dank der Trainer Alois Stricker und der in den letzten Jahren ebenfalls engagierten Übungsleitern Thomas Sander, Steffen Stenzel und Martin Sauer konnten auch im Schüler- und Jugendbereich weiter beachtliche Erfolge verzeichnet werden: 1997/98 gelang der Mannschaft um Steffen Stenzel und Thomas Vogt das Meisterstück in der Jugend-Bezirksklasse. In den darauffolgenden Jahren konnten auch immer mal wieder Titel von den Jugend- und Schülermannschaften nach Hünfeld geholt werden – etwa 2000/01 mit Thomas Wieczorek, Dennis Gürtler, den Brüderpaaren Peter und Jan Tinschert sowie Jochen und Steffen Krause. Daraufhin entfachte sich beim HSV ein wahrer Tischtennis-Boom: Im Folgejahr nahmen erstmals seit vielen Jahren wieder 4 Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb teil. In in der Runde 2004/2005 gelang eine weitere Meisterschaft: Thomas Wieczorek, Benjamin Plock, Christian Schneider und Lukas Bug wurden souveräner Meister der Jugend-Kreisklasse Nord.

Seit Mai 2005 wird die Abteilung nun von Markus Vogt geleitet.

Glanzpunkt der Spielzeit 2005/06 war der überraschende Gewinn des Kreispokals der Kreisligisten durch die 2. Herrenmannschaft (Steffen Stenzel, Thomas Sander, Guido Waider).

Durch die knappste aller Entscheidungen von nur einen fehlenden gewonnenen Satz verpasste die 1. Herrenmannschaft um ihren neuen Starspieler Dirk Jüngst in der Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga.

In der Saison 2006/07 gelang der 1. Herrenmannschaft dann endlich, was im Vorjahr noch versagt geblieben war: Mit einem weiteren Rückkehrer, Klaus Bieber, wurde zwar erneut knapp der Meistertitel verpasst, aber in der anschließenden Relegation konnte nach Siegen gegen Hettenhausen und Kohlhaus doch noch der lang ersehnte Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert werden.

Die übrigen Mannschaften im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich konnten sich wie im Vorjahr in ihren Spielklassen etablieren.

In der Folgesaison 07/08 konnte die 1. Herrenmannschaft nach zahlreichen Abgängen die Klasse nicht halten und stieg direkt wieder ab. Alle anderen Seniorenmannschaften im Damen- und Herrenbereich errangen Mittelfeldplätze.

Herausragend war diesmal die männliche Jugendmannschaft, welche nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr den Meistertitel in der Kreisklasse in die Haunestadt holte.

Das Spieljahr 08/09 verlief weitgehend ruhig: Im positiven Sinne stach der 3. Platz der Damenmannschaft in der Bezirksliga, im negativen der Abstieg der 2. Herrenmannschaft aus der Kreisliga hervor.

Die Nachwuchsarbeit erlebte dank der engagierten Arbeit der Nachwuchstrainer Alexander Hartung und Joachim Linke sowie u.a. aufgrund der Teilnahme am SportsFinderDay des Wigbertgynasiums einen wahren Boom.

Auch die darauf folgende Saison war erfolgreich: Alle Seniorenmannschaften platzierten (die 1. Herren ab der Rückrunde verstärkt mit Marco Bierekoven) sich im Vorderfeld und im Nachwuchsbereich konnten nach einigen Jahren erstmals wieder eine Schüler- und eine Jugendmannschaft gemeldet werden, in deren Reihen sich einige sehr vielversprechende Talente befinden.

So spielte Florian Färber eine sehr starke Saison und Rebecca Fink konnte den Titel der Kreisjahrgangsmeisterin 2010 (Altersklasse I Mädchen) erringen, wofür sie auch beim Sportleremfang 2010 der Stadt Hünfeld entsprechend geehrt wurde.

Die Spielzeit 2010/2011 war von einigen Höhepunkten geprägt: Die 2. Herrenmannschaft konnte den Aufstieg in die Kreisliga feiern, erstmals konnte wieder eine Schülerinnenmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen, welche ebenso wie die Schülermannschaft einen sehr guten 4. Platz belegte. Hierbei spielte Florian Färber mit 36:1 Siegen eine überragende Saison. Die übrigen Mannschaften platzierten sich im Vorder- bzw. Mittelfeld der Tabelle.

Die Ausrichtung der Kreisendranglisten im Nachwuchsbereich wurde von allen Seiten sehr gelobt wurde.

In der darauffolgenden Spielzeit gelang mit der 3. Herrenmannschaft der nächsten Mannschaft ein Aufstiegs-Coup (in die 1. Kreisklasse). Erstmals nach vielen Jahren konnte wieder eine 4. Herrenmannschaft den Spielbetrieb aufnehmen. Alle insgesamt 8 Mannschaften der Abteilung erlebten eine erfolgreiche Saison, in der Platz 5 das schlechteste Resultat war. Leonie Möller wurde Kreisendranglistensiegerin bei den Schülerinnen B, David Schneider und Tobias Düring Kreiseinzelmeister in der Doppelkonkurrenz der Herren D-Klasse.

Zahlreiche Aktionen für die Nachwuchsförderung (Minimeisterschaften, Aktion “Ran an die Platten” mit Hünfelder Grundschule und Kindergarten) rundeten das Spieljahr 2011/12 ab.

Im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums der Tischtennis-Abteilung fand am 26.08.2012 eine Jubiläumsfeier in der HSV-Sportlerlounge statt.
An dieser nahmen über 90 Gäste (Ehrengäste, ehemalige Spielerinnen und Spieler, Aktive und deren Angehörige) aus nah und fern teil.
Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre Verdienste um die Abteilung bzw. für langjährige aktives Tischtennisspielen geehrt.

Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 nimmt die Tischtennis-Abteilung an der vom DTTB und HTTV initiierten Kampagne “Tischtennis: Spiel mit!” teil. Dazu wurde eine Kooperation mit der Jahnschule und dem Wigbertgymnasium eingegangen. An dem Schullehrer Michael Hans und unserem Abteilungsmitglied Karl Laible geleiteten Tischtennis-AG nehmen wöchentlich über 30 Kinder der Klassen 5 bis 10 teil.
In der Spielzeit 2012/13 wurde Tobias Düring Kreiseinzelmeister im Herren D-Einzel und die Nachwuchsspielerinnen Fiona und Lisa Prudlo qualifizierten sich für verschiedene Bezirksentscheide. Mit 9 am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften wurde nach vielen Jahren ein neuer Höchstwert erreicht. Zudem konnten 8 neue Tischtennis-Tische angeschafft werden.

Als das erfolgreichste Jahr seit der Jahrtausendwende geht die Saison 2013/14 in die Geschichtsbücher der Tischtennis-Abteilung ein: 3 Meistertitel (1. Herren: Bezirksklasse, Damen: Bezirksliga, Schüler: 1. Kreisklasse), ein Kreispokalsieg (5. Herrenmannschaft der 3. Kreisklassen) sowie zahlreiche Erfolge bei Turnieren (u.a. qualifzierten sich David Schneider und Michael Seifert für Hessischen Einzelmeisterschaften in der Herren C- bzw. E-Klasse, Michael Seifert Kreismeister der Herren E-Klasse) waren ebenso außergewönlich wie die Tatsache, dass an allen 3 Meistertiteln je ein Mitglied der Familie König aktiv beteiligt war: Helmut König (1. Herrenmannschaft), seine Tochter Gitte Baumgart (Damenmannschaft) und sein Enkel Pascal Baumgart (Schülermannschaft).

War die Vorsaison schon überragend, so wurde dies in der darauffolgenden Spielzeit 2014/15 noch einmal übertroffen: Erstmals in der Abteilungsgeschichte ging eine männliche Jugendmannschaft (Ricardo Kömpel, Baris Kotulla, Florian Färber, Till Zdiarstek) in der Hessenliga an den Start, schlug sich dort gegen namhafte Vereine wie Eintracht Frankfurt sehr beachtlich und belegte am Ende einen respektablen 7.Platz. Mit den Meistertiteln der 2. Herrenmannschaft in der Kreisliga und der 3. Herrenmannschaft in der 1. Kreisklasse, dem Aufstieg  und Kreispokalsieg der 4. Herrenmannschaftin der 2. Kreisklasse sowie dem Kreiseinzelmeistertitel von Vinzenz Falkenhahn im Schüler C-Doppel wurde das Jahr gekrönt.
Die Saison 2015/16 war eher von Konsolidierung, aber auch einigen Erfolgen bei Turnieren geprägt: Im Nachwuchsbereich konnte sich Ricardo Kömpel für die Hessischen Meisterschaften der TOP 32 sowie für die Hessischen Einzelmeisterschaften qualifzieren. Bei den Erwachsenen gelang das gleiche Kunststück Michael Zdiarstek und Klaus Zdiarstek (Teilnahme an den Hessischen Einzelmeisterschaften in der Herren D-Klasse).
Florian Färber sicherte sich den Jugend-Bezirkseinzelmeister-Titel im Doppel.
Nach Jahren mit unzähligen Erfolgen war die Spielzeit 2016/2017 wenig erfolgreich und von insgesamt drei Abstiegen im Seniorenberich geprägt. Positive Ereignisse waren die Teilnahme inkl. Achtelfinaleinzug von Chris Urbainczyk bei den Hessischen Nachwuchsjahrgangsmeisterschaften in der Altersklasse 3 sowie Titel bei den Kreismeisterschaften von Till Zdiarstek (Herren D-Einzel), Daniel Stunz (Herren E-Einzel), Michael und Till Zdiarstek (Herren D-Doppel) sowie Daniel Stunz/Detlef Heinicke (Herren E-Doppel).