Langstreckenmeisterschaften der Region Mitte, Hünfelder Leichtathleten holen „2“ Meistertitel

Langgöns 2017

v.l.: Franziska Schmitt, Maja Severloh, Daniel Hahn, Henrik Jensen, Benjamin Severloh, Max Schmitt, Kilian Kohl

Bei den Langstreckenmeisterschaften der Region Mitte (Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Fulda, Vogelsberg) sind heute in Langgöns sechs Hünfelder Leichtathletiktalente an den Start gegangen. Und die Ausbeute kann sich sehen lassen; 2 x Platz „1“, 2 x Platz „3“, 1 x Platz „5“ und 1 x Platz „7“.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • MJ U20, 1.Platz, Henrik Jensen, 3.000m  (10:11,41), persönliche Bestzeit
  • MJ U20, 3.Platz, Max Schmitt, 3.000m  (10:21,83), persönliche Bestzeit
  • W14, 1.Platz, Maja Severloh, 2.000m (8:04,31)
  • W14, 5.Platz, Franziska Schmitt, 2.000m (9:06,75), persönliche Bestzeit
  • M14, 3.Platz, Kilian Kohl, 3.000m (12:16,73)
  • M10, 7.Platz, Benjamin Severloh, 1.500m Stadioncross (6:13,37)

Henrik und Max haben mit ihren heute erzielten Zeiten auch die Qualifikationsnorm für die Hessischen Langlaufmeisterschaften unterboten!

Damit starten nun am 23.04. drei Leichtathleten (Maja, Henrik, Max) des Hünfelder SV bei den Hessischen Langstreckenmeisterschaften in Wiesbaden.

U14 (m/w) für Hessenmeisterschaft und Hessen-Jugendpokal qualifiziert

VB-TS-U14 w

hinten: Merle Halling, Pauline Henkel, Finja Prokein und vorne: Lara Prokein

Am vergangenen Samstag (18.3.17) richtete der Hünfelder SV das Qualifikationsturnier zum Hessenjugendpokal in der weiblichen U14 aus. An den Start gingen 9 Teams aus dem Bezirk Nord und Mitte.
Das Team des Hünfelder SV, das souverän den ersten Platz in der Bezirksliga erreichte, startete mit Merle Halling, Pauline Henkel und dem Geschwisterpaar Lara und Finja Prokein.
Die Vorrunde wurde in drei Gruppen zu je drei Mannschaften ausgespielt. Der VBC Büdingen war hier der erste Gegner des Hünfelder SV. Die Mannschaft des VBC Büdingen stach durch beeindruckende Körpergröße heraus, aber die Mädchen um Trainerin Ines Prokein ließen sich nicht beeindrucken und überzeugten klar mit besserer Technik und gewannen somit 2:0.
Bereits im zweiten Spiel traf der Hünfelder SV auf den späteren Tagessieger Biedenkopf-Wetter Volleys. Im ersten Satz hielten die Hünfelderinnen stark mit, aber es reichte noch nicht für einen Satzgewinn. Im zweiten Satz wurde es aber sehr spannend und die Mädchen des Hünfelder SV bewiesen Nervenstärke und belohnten sich mit dem Satzgewinn. Im Tie-Break schlich sich jedoch eine kleine Fehlerserie ein, so dass sie den Anschluss verloren und die Biedenkopf-Wetter Volleys als Sieger vom Feld gehen konnten.
In der Zwischenrunde spielten jeweils die Gruppenersten gegen die Gruppenzweiten über Kreuz. Hier traf der Hünfelder SV auf einen bereits bekannten Gegner, der TV Weiterrode. Den erste Satz holten sich die Hünfelderinnen problemlos, so dass alle Spielerinnen ihre Spielanteile bekommen konnten. Im zweiten Satz kamen die Mädchen etwas aus dem Tritt und ließen das Team des TV Weiterrode stark aufholen, so dass  am Ende abwechselnd Satzbälle gespielt werden mussten, aber auch hier bewiesen die Mädchen wieder Ihre Nervenstärke und entschieden das Spiel für sich.
Die Platzierungsspiele wurden anschließend wieder in drei Gruppen ausgespielt. Die Gewinner der Überkreuzspiele spielten um die ersten drei Plätze, die Verlierer dieser Paarungen spielten um die Plätze 4-6 und die Gruppendritten aus der Vorrunde spielten um die Plätze 7-9.
Durch den Sieg gegen den TV Weiterrode spielte der Hünfelder SV gegen den SC Königsstein und dem Biedenkopf-Wetter Volleys um die Plätze 1-3.
Da sich jedoch nur die ersten beiden Plätze für den Hessenjugendpokal qualifizierten, wurde es nochmal spannend. Die erste Begegnung mit dem SC Königstein konnten die Hünfelderinnen jedoch mit einem klaren 2:0 für sich entscheiden und konnten jetzt schon „fast“ sicher sein, die Qualifikation erreicht zu haben. Aber erst nachdem die Biedenkopf-Wetter Volleys sich den Sieg gegen den SC Königsstein holten, war der zweite Platz perfekt. In das letzte Gruppenspiel und nach den Ergebnissen auch das „Finale“, gingen die Mädchen des Hünfelder SV nochmal mit großen Hoffnungen. Nach der knappen Niederlage in der Vorrunde wollten sie hier nochmal etwas gut machen. Leider zollten sie aber einem langen Turniertag Tribut und mussten sich einer routinierteren Mannschaft geschlagen geben.
Aber auch hier wich die anfängliche Enttäuschung der Freude, dass sich das Team des Hünfelder SV auch in der U14 weiterqualifiziert hat und am 22.04.2017 zum Hessenjugendpokal fahren darf!

VB-TS-U14 m

Malte Halling, Max Bönsch, Tim Balzer, Tilian Kugler, Silas Wessel, Ben Krummeck

Am gleichen Tag trat die U14 männlich des Hünfelder SV die lange Reise nach Bleidenstadt an, um sich für die Hessenmeisterschaft zu qualifizieren. Nachdem sich die Mannschaft den 1. Platz in der Liga (3 gegen 3) sicherte, musste sie sich schnell nach der Saison auf 4 gegen 4 umstellen, da das Qualifikationsturnier und die Hessenmeisterschaft im Modus 4 gegen 4 ausgerichtet wurde. In zwei Gruppen traten 8 Mannschaften gegeneinander an.

Max Bönsch beim Block

Max Bönsch beim Block

Hünfeld sah sich im ersten Gruppenspiel SG Rodheim gegenüber; souverän gewann Hünfeld durch stabiles Aufschlagverhalten mit 2:0 und wirkte durch technisch gutes Verhalten mannschaftlich kompakt. Als zweiter Gegner musste sich Hünfeld gegen den Gastgeber behaupten, der über körperlich hochgewachsene und technisch-taktisch hervorragende Spieler verfügte. Die taktische Marschroute war klar, entsprechende Spieler möglichst spielerisch aus dem Spiel zu nehmen. In einer tollen Mannschaftsleistung setzte das junge Team die Taktik um und gewann ungefährdet das zweite Spiel mit 2:0.

Im letzten Gruppenspiel sah sich Hünfeld dem VfL Goldstein gegenüber. In einem technisch und spielkulturellem unglücklichen Spiel, musste das Team eine 2:1 Niederlage hinnehmen – jedoch war die Freude nicht getrübt, denn als Gruppenerster zog man direkt ins Endspiel ein und war somit schon für die Hessenmeisterschaft am 22.04.2017 qualifiziert. Gegen Biedenkopf konnte Hünfeld leider nicht mehr an die gute stabile Vorrundenleistung anknüpfen. Zu groß war der Respekt gegenüber des stellenweise körperlich weit überlegenen Gegners. Mit 2:0 verlor die Mannschaft das Endspiel, aber unterm Strich war Trainer Thomas Prokein sehr zufrieden mit der stabilen Leistung der gesamten Mannschaft in allen technischen und taktischen Elementen.

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