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Hünfeld gegen Kickers Offenbach

Hessenpokal –  – SGB gegen Gießen

Osthessen (tg) – Fußball-Hessenligist SG Barockstadt Fulda-Lehnerz trifft in der dritten Runde des Hessenpokals auf den Regionalligisten FC Gießen. Ligakonkurrent Hünfelder SV hat es derweil mit Regionalligist Kickers Offenbach zu tun.

Dies hat die Auslosung der weiteren Runden am Montagabend im VIP-Bereich der Britta-Arena in Wiesbaden ergeben. „Absolutes Traumlos“, kommentierte Hünfelds Co-Trainer Simon Grosch am Montagabend: „Wir freuen uns auf jeden Fall darauf. Die englischen Wochen haben sich gelohnt. Ein absolutes Highlight-Spiel, wenn so ein traditionsreicher Verein zu einem Pflichtspiel nach Hünfeld kommt“.

Nachdem die ersten beiden Runden unter regionalen Gesichtspunkten ausgetragen worden waren, sind nun auch die höherklassigen Teams und der Fairplay-Sieger (Hallgarten) mit dabei. Die dritte Runde soll, wie der stellvertretende Verbandsfußballwart Matthias Bausch (Waldbrunn) erklärt, im November und Dezember ausgetragen werden. Die Viertelfinale sollen nach Möglichkeit im Februar und März durchgezogen werden. Im April werden die Halbfinale gespielt, im Mai findet das Finale statt.

 

Die Auslosung:

Dritte Runde:

Biebrich – Stadtallendorf

Fernwald – FSV Frankfurt

Hallgarten – Hessen Kassel

Hünfeld – Kickers Offenbach

Neu-Isenburg – Steinbach-Haiger

Lichtenau – Alzenau

Barockstadt Fulda-Lehnerz – FC Gießen

Zeilsheim – Wehen Wiesbaden

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Helmke kritisiert Einstellung harsch

Hessenliga: HSV spielt heute

0:4, 0:3, 0:5 – die letzten drei Ergebnisse des Hünfelder SV waren heftig. Vor allem das jüngste 0:5 gegen die SG Barockstadt hat merklich Spuren beim Hessenliga-Aufsteiger hinterlassen. Ob heute (19 Uhr) der kriselnde KSV Baunatal als Aufbaugegner taugt?

HSV-Trainer Johannes Helmke glaubt, „dass eine solch gestandene Hessenliga-Mannschaft wie der KSV über kurz oder lang in anderen Regionen zu finden sein wird“. Und damit hat es sich bereits mit der Gegneranalyse. Denn Helmke hat Lehren aus dem Barockstadt-Spiel gezogen. Dort hätte er die Mannschaft intensiv auf den Gegner vorbereitet, auf Stärken verwiesen und musste anschließend konstatieren, dass die ganze Arbeit nicht gelohnt hat.

Denn Helmke hat bei der Vorstellung gegen Barockstadt ein ganz anderes Problem ausgemacht. Zu viel Respekt hatte sein Vize-Kapitän Steffen Witzel bereits direkt nach Abpfiff beklagt, Helmke geht aber noch ein ganzes Stück weiter und kritisiert die Einstellung seiner Mannschaft harsch. Denn in den 90 Minuten habe es vor allem an Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft gefehlt. All das habe sich Helmke auch noch einmal auf Video angeschaut und hofft, „dass das die Spieler auch gemacht haben, um sich entsprechend zu hinterfragen“. Helmke selbst habe es zumindest wehgetan, dies noch einmal mitanschauen zu müssen.

Der 35-jährige Trainer, der im Sommer von Dominik Weber übernommen hatte, wird heute wohl nicht umhinkommen, die Mannschaft erneut neu zusammenzuwürfeln: Denn hinter Kapitän und Spielmacher Julian Rohde (Wadenprobleme) sowie Marcel Dücker (Knieprobleme) stehen dicke Fragezeichen. Maximilian Fröhlich (Schlag auf den Fuß) wird ohnehin länger fehlen. Wie Helmke das Spiel diesmal personell und taktisch angehen möchte, ist noch offen. „Es ist aber nicht ganz so entscheidend, wer da heute spielt, sondern wie sich der Einzelne auf dem Platz präsentiert.“

Der KSV muss auf den gesperrten Dino Kardovic verzichten und wartet bislang noch auf seinen zweiten Saisonsieg. Der bis dato einzige gelang beim SV Neuhof. Gegen Steinbach, Flieden und Barockstadt verlor der KSV. www.torgranate.de

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Hier die Teilnehmer der dritten Runde des Hessenpokales

weiter sind  :Hessen Kassel  ,Lichtenauer FV  ,Hünfelder SV , Barockstadt Fulda-Lehnerz ,Biebrich ,Pars Neu-Isenburg ,Zeilsheim

Die Auslosung zur dritten Runde findet dann am Montag, dem 19.Oktober, in der Brita-Arena in Wiesbaden statt. Mit Drittligist SV Wehen-Wiesbaden, den Regionalligisten TSV Steinbach-Haiger, Kickers Offenbach, Bayern Alzenau, FSV Frankfurt, FC Gießen und Eintracht Stadtallendorf, sowie dem Fairplay-Sieger SV Hallgarten steigen acht Teams erst in der dritten Runde in den Wettbewerb ein.

 

 

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Hessenliga – Helmke: „So werden wir keine Punkte mehr holen

Hünfeld (pf) – Auch wenn schon am Dienstagabend (19 Uhr) das nächste Heimspiel gegen Baunatal ansteht, ist der Hünfelder SV doch noch schwer mit der Derbyklatsche beschäftigt. Auf eine ausgiebige Aufarbeitung des Barockstadt-Spiels am Montagabend muss gegen den KSV vor allem eine andere Einstellung folgen, sonst rutscht der HSV ganz tief unten rein.

 „Ich hoffe, dass sich jeder einzelne schonmal Gedanken gemacht hat. Wir werden das mit der Mannschaft und dem Trainerteam nochmal aufarbeiten und reflektieren“, kündigt HSV-Coach Johannes Helmke am Montagmorgen an – und der Austausch nimmt diesmal am Abend vor dem nächsten Spiel verhältnismäßig mehr Platz ein als die Trainingseinheit selbst, denn nach dem 0:5 gegen die SGB und besonders der Art und Weise der Niederlage „ist es schwer, einfach so zur Tagesordnung überzugehen. Natürlich kann man gegen Barockstadt verlieren, aber die Leistung war desolat“.

Baunatal hatte den Wunsch geäußert, am Dienstagabend zu spielen, dem stimmte der HSV zu. Doch Tag, Platz (logischerweise Kunstrasen), personelle Lage und Gegner spielen für Helmke jetzt nicht die größte Rolle, der stattdessen klarstellt: „Nach so einem Spiel ist das egal, wenn wir nicht an unserer Einstellung etwas ändern, werden wir keine Punkte mehr holen“. Der KSV Baunatal, der für den Hünfelder Coach schlechter dasteht als er ist (nämlich mit noch zwei Punkten weniger als der HSV), kommt als Vorletzter in die Rhönkampfbahn. „Wir stehen jetzt ein bisschen unter Druck, ab damit muss man umgehen“, so Helmke, der betont, dass nun drei ganz wichtige Spiele warten (nach Baunatal kommen die Derbys gegen Flieden und Steinbach). Allerdings fällt Maxi Fröhlich auch am Dienstag noch aus, Marcel Dücker (Rücken) und Julian Rohde (Wade) gingen angeschlagen aus dem Derby gegen Fulda.   www.osthessen-zeitung.de

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Hessenliga: Witzel wird deutlich

Ohnmächtige Gastgeber einer Gala

Zum Mäusemelken: Steffen Witzel (rechts) muss sich im Derby gegen die fünfmal jubelnden Barockstädter oft allein vorgekommen sein. Foto: Charlie Rolff

Die SG Barockstadt hat mit dem Hünfelder SV im prestigeträchtigen Derby gemacht, was sie wollte – und hätte noch deutlich mehr Tore erzielen können. Auch weil der Gegner hilflos, wehrlos und ohnmächtig agierte.Oder wie eine „Schülermannschaft“. So formulierte Steffen Witzel den Auftritt. Er war Hünfelds einziger Akteur in Normalform – verbal und kämpferisch. Vize-Kapitän Witzel stand die Enttäuschung entsprechend ins Gesicht geschrieben: „Wir hatten viel zu viel Respekt, hatten Schiss in der Hose.“ Witzels Kollegen ließen bis auf in einer kurzen Phase Mitte der ersten Halbzeit, als Alexander Reith die einzige Gelegenheit vergab (31.), die Fuldaer gewähren, nahmen die Zweikämpfe nicht an und ließen nie so etwas wie Derbycharakter gegen die zweifelsfrei qualitativ deutlich überlegenen Gäste aufkommen.

HSV-Trainer Johannes Helmke hatte erneut experimentiert und diesmal Rechtsverteidiger Marcel Dücker auf die Sechs beordert, dafür Sechser Aaron Gadermann auf Linksaußen gestellt. Nach einer halben Stunde folgte die Rolle rückwärts. Auch das half nichts. Gegenüber Sedat Gören vertraute im 4-1-4-1 auf vertrautes Personal und durfte sich über die Rückkehr seines Mittelstürmers Dominik Rummel freuen, der auch traf. Dennoch kritisierten alle Befragten der Gästefraktion erneut die Chancenverwertung. Durchaus zehn Tore waren möglich. Immerhin fünf wurden es diesmal. Ausgenommen der Doppelpack von Kapitän Patrick Schaaf, der einmal aus der Distanz und einmal per Kopf nach einer Ecke traf, waren die Treffer glänzend herausgespielt. Zweimal über Jan Vogel, der nach der Pause für mächtig Betrieb über die rechte Seite sorgte. Einmal durch einen Sensationsball von Abwehrchef Markus Gröger auf den 1:0-Torschützen Marcel Trägler. Träglers Tor nach elf Minuten war überfällig, bis dahin hatte Fulda schon fünf Großchancen vergeben.

Trägler war Fuldas bester Offensiver und machte seinem Spitznamen Maschine alle Ehre – schon in der Vorwoche gegen Hanau hatte er geglänzt. „Jetzt bin ich gerade derjenige, der die Tore schießt. Aber wir brauchen nicht zu zählen, wer wie viele Tore schießt oder auflegt“, sagte Trägler und stellte damit die vielleicht größte Stärkte der SG Barockstadt dieser Tage heraus. „Jeder gönnt dem anderen alles. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist sehr groß“, beschrieb Linksverteidiger Dennis Müller an alter Wirkungsstätte, der Mitleid mit dem Ex-Club hatte: „Wir haben sehr, sehr konsequent unser Spiel durchgezogen. Hünfeld muss gegen andere Mannschaften die Punkte holen und dazu ist das Team auch in der Lage.“

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Hanau Teil II

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Respekt ja, Angst nein!

Hessenliga-Vorschau

Ganz Osthessen blickt am Samstag (15 Uhr) nach Hünfeld, wenn die Blau-Weißen Ligaprimus Barockstadt vor bis zu 750 Zuschauern zum Derby erwarten. Ein besonderes Spiel ist es zudem für Hünfelds Franz Faulstich, der eine SGB-Vergangenheit hat.
„Respekt ja, Angst nein“, lautet die Devise von Hünfelds Franz Faulstich, der sich gegen die schier übermächtige Barockstadt nicht verstecken möchte. „Wieso auch? Wir haben nichts zu verlieren und haben bisher gegen starke Mannschaften immer gut ausgesehen“, zeigt sich der 26-Jährige, der 2018 das Siegtor gegen die Barockstadt köpfte, kämpferisch. Wieso es allerdings gegen vermeintlich schwächere Gegner wie Griesheim hakt, kann sich auch Faulstich nicht erklären. „Wenn wir für dieses Problem eine Lösung hätten, wären wir 2019 nicht abgestiegen und hätten jetzt mehr Zähler auf dem Konto“, hadert der Ex-Lehnerzer. Die Spiele seien allerdings abgehakt und die Vorfreude auf das Derby überwiegt. „Gegen die Barockstadt ist man nochmal ein Stück mehr motiviert und möchte unbedingt gewinnen“, verdeutlicht der Defensivmann, dessen Mannschaft unter der Woche im Pokal Selbstvertrauen getankt hat. „Endlich ist vorne der Knoten geplatzt und wir haben fünf Tore erzielt. Zuvor waren es höchstens zwei. Das hat uns sehr gutgetan.“

Dass gerade er gegen die Rummels und Träglers der Barockstadt gefordert ist, ist dem 26-Jährigen bewusst, nimmt aber die gesamte Mannschaft in die Pflicht. „Eine stabile Defensive wird nicht ausreichen. Die Arbeit gegen den Ball muss bereits in den vorderen Mannschaftsteilen beginnen“, verdeutlicht der Hünfelder, der vor fünf Jahren in die Rhönkampfbahn gewechselt ist. Diese Entscheidung bereue er auf keinen Fall, beim HSV ist er zu einer festen Größe gereift. „Ich komme jetzt in ein Alter, in dem ich nicht mehr als Talent gelte und andere Aufgaben übernehmen kann und möchte“, so Faulstich, der bereits jetzt mehr Verantwortung auf und neben dem Platz übernimmt.

Dass Hünfeld eine unangenehme Aufgabe werden kann, ist auch SGB-Trainer Sedat Gören bewusst, der den HSV spielerisch als eine der besseren Mannschaften betitelt. Eine Option wird wieder Stürmer Dominik Rummel sein, der sich im Spiel gegen Waldgirmes (12. September) verletzte. „Dominik wird definitiv im Kader stehen. Wie weit er ist, wird sich erst im Abschlusstraining zeigen. Wir werden aber kein Risiko eingehen“, betont der 49-Jährige.

Klares Indiz für den Erfolg ist zudem die starke Defensive, die erst sechs Gegentreffer kassierte – Bestwert in der Hessenliga. „Jeder macht für den anderen die Wege und das Anlaufverhalten setzen die Jungs ideal um“, erklärt Gören. Aus diesem Grund könne die Mannschaft Ball und Gegner gut vom Tor halten.

Dies ist auch Neuhof gegen Zeilsheim (1:1) gelungen, wobei das Heimspiel gegen Griesheim (Sonntag, 15 Uhr) auf der Kippe steht. Grund: Aufgrund der Wetterverhältnisse ist der Rasenplatz noch gesperrt. Sogar ein Heimrechttausch steht im Raum.

Auf der Reise nach Hanau

Mit breiter Brust reist der SV Flieden zum Tabellennachbarn Hanauer FC, die Favoritenrolle weist Trainer Zlatko Radic allerdings von sich. „Sie haben zu Hause noch kein Spiel verloren. Dennoch sind wir nicht chancenlos.“ Generell erwartet der 50-Jährige, dass Hanau versucht, das Spiel an sich zu reißen. „Das heißt im Umkehrschluss, dass wir im Umschaltspiel unsere Räume gut nutzen und vor dem Tor sehr effektiv sein müssen.“ Für diese Effektivität könnte nach Verletzung Stürmer Fabian Schaub sorgen. „Ob er beginnt oder eingewechselt wird, zeigt sich nach dem Abschlusstraining. Fakt ist allerdings, dass es wohl nicht für 90 Minuten reicht“, verdeutlicht Radic, der schlechte Nachrichten bezüglich der Personalie Kamran Tariq hat. „Er muss nächste Woche nach seinem Außenmeniskusriss operiert werden und wird uns auf unbestimmte Zeit fehlen.“
Eine Pflichtaufgabe sollte für Steinbach Schlusslicht Erlensee (Samstag, 17 Uhr) sein. Aber Obacht: Bereits der SV Neuhof stolperte über diese Hürde und auf Kunstrasen kann die junge Truppe von Trainer Tobias Heilmann ihre technische Finesse unter Beweis stellen. Heilmann betonte bereits nach der Flieden-Niederlage, dass seine Mannschaft noch im Lernprozess sei. „Wir werden uns in den kommenden Wochen besser behaupten und uns auch dafür belohnen.“

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Zugänge Rhönkampfbahn

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Hessenpokal Bad Soden Teil II

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Hessenpokal – Sodens Bock bringt Hünfeld auf die Siegerstraße

Bad Soden (fs) – Der Hünfelder SV steht im Achtelfinale des Fußball-Hessenpokals: Der Hessenligist setzte sich beim Verbandsliga-Topteam in Bad Soden letztlich klar mit 5:2 (1:0) durch. Allerdings hatten die ersatzgeschwächten Sprudelkicker selbst großen Anteil daran, den HSV in Führung zu bringen – den Sieg verdienten sich die Gäste dann aber im zweiten Durchgang.

Ganz, ganz bitter war die Hünfelder Führung für die Sprudelkicker: 37 Minuten lang hatten sich beide Teams auf dem Kunstrasen an der Bornwiese komplett neutralisiert und vorne Kevin Paulowitsch mit der ersten Halbchance das 1:0 nur knapp verpasst (35.), da klingelte es auf einmal hinten: Die Sodener Hintermannschaft spielte sich den Ball rund um den eigenen Strafraum zu, Hünfeld presste in Person stark und erzwang einen Fehlpass von Sodens Keeper Abdul Samed Ersöz. Max Fröhlich spritzte dazwischen und bediente Sechser Sebastian Alles (38.). „Das war für Soden natürlich absolut überflüssig, aber wir haben das auch gut gemacht. Es war wichtig, dass wir noch in Führung gegangen sind, die erste Halbzeit war eigentlich ausgeglichen“, erklärt Hünfelds Co-Trainer Simon Grosch, während Sodens Trainer Anton Römmich hadert: „Das war komplett ohne Bedrängnis, absolut unnötig. Dabei waren wir keinen Deut schlechter, wir waren dem 1:0 eigentlich sogar näher.“

Mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause zog der HSV den Gastgebern dann den Zahn: Erst legte Maximilian Fröhlich über links für Christoph Sternstein auf, der aus 15 Metern flach zum 0:2 traf (48.), dann machte es das Duo genau andersrum (53.). Wenn die Sprudelkicker – bei denen die erfahrenen Kevin Pezzoni, Daniele Fiorentino und Lukas Ehlert ebenso wie Jaron Krapf und Jaroslaw Kymlicka verletzt fehlten, dazu musste Christos Stoilas kurz vor dem Spiel mit Knieproblemen passen – gefährlich wurden, dann durch Kapitän Christoph Neiter, der im Luftzweikampf eine Klasse für sich war: Neiter köpfte erst eine Flanke zum 1:3 aus kürzester Distanz in die Maschen (64.) und dann eine Hereingabe von Kevin Demuth zum 2:4 (78.), dazwischen köpfte er nach einer Ecke nur knapp drüber (69.).

Dass es nicht doch nochmal spannend wurde, dafür sorgte Joker Kevin Krieger, der nach einem Konter klasse von Sternstein bedient wurde (75.). Den Deckel machte dann Vogler drauf, der ebenfalls von Sternstein bedient wurde – der wiederum war mit einem Treffer und drei Vorlagen „Man of the Match“. „Das war ein absolut positiver Auftritt, wir haben immerhin fünf Tore gegen einen guten Gegner gemacht. Die zwei Gegentore sind etwas ärgerlich, aber die hat sich Soden durch eine gute Leistung auch verdient“, findet Grosch, der für das Derby gegen die Barockstadt allerdings um Max Fröhlich bangt, der einen Schlag auf den Fuß abbekommen hat. Den Coach der Sprudelkicker ärgerten zwar die Gegentore (Römmich: „Die können wir alle vermeiden, wenn wir mehr miteinander reden“), ist insgesamt mit der Leistung aber nicht unzufrieden: „Die Jungs haben eine mega Moral bewiesen. Wir haben uns teuer verkauft, nur leider nicht belohnt – bis auf das Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“

Soden: Ersöz; Lairich (62. Okyere), Rintelmann, T. Paulowisch (77. Dworschak), Demuth – Huhn, Neiter – Bodochi, Pospischil, Adem (62. Mezini) – K. Paulowitsch.

Hünfeld: Brunner; Wenzel, Gadermann, Faulstich, Vogt – L. Budenz, Alles – Sternstein (85. Lovakovic), Rohde (71. Reith), Fröhlich (66. Krieger) – Vogler.

Schiedsrichter: Felix Ebert (Kirtorf)

Tore: 0:1 Sebastian Alles (38.), 0:2 Christoph Sternstein (48.), 0:3 Maximilian Fröhlich (53.), 1:3 Christoph Neiter (64.), 1:4 Kevin Krieger (75.), 2:4 Christoph Neiter (78.), 2:5 Max Vogler (85.)

Zuschauer: 100.

 

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Hessenpokal Bad Soden Teil I

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Fünf Tore, die Selbstvertrauen geben

Der Hünfelder SV darf nach dem 5:2 (1:0)-Sieg bei der SGBad Soden von Kickers Offenbach und Co. träumen und hat durch den Zweitrundensieg im Hessenpokal gleichzeitig noch Selbstvertrauen für das Derby am Samstag gegen die SG Barockstadt getankt.

Der Sieg, da waren sich die Beteiligten einig, ging völlig in Ordnung. Und doch waren die Aussagen von HSV-Trainer Johannes Helmke und seinem Gegenüber Anton Römmich weitgehend deckungsgleich: Zwei engagierte Teams, die insbesondere in Durchgang eins ein ausgeglichenes, rassiges Duell ablieferten. Dass Hünfeld da schon führte, lag an einem eklatanten Fehler von Soden-Keeper Abdul Ersöz, der HSV-Stürmer Max Vogler den Ball in die Füße spielte. Spielentscheidend waren aber die Minuten nach der Pause: Erst legte Maximilian Fröhlich für Christoph Sternstein auf (48.), nur Minuten später Fröhlich für Sternstein (53.).

Die Hypothek wog für Soden zu schwer, auch wenn Christoph Neiter zweimal per Kopf nach präzisen Flanken durch Alexandru Bodouchi und Kevin Demuth zum 1:3 und 2:4 anschließen konnte. Spannend wäre es auf dem Kunstrasenplatz nur geworden, hätte Neiter einen weiteren Kopfball frei vor HSV-Keeper Fabian Brunner besser platziert und zum 2:3 getroffen. Römmich sah das genauso, war aber froh, „dass mein Team auch nach dem 0:3 nicht aufgehört, über 90 Minuten Gas gegeben hat“.

Und er war, ehrlicherweise, sogar überrascht, dass sein Team ein so ebenbürtiger Gegner sein konnte. Schließlich fehlten mit Daniel Fiorentino, Kevin Pezzoni, Lukas Ehlert drei Stars in Gänze, zudem nahmen Christos Stoilas (Kniebeschwerden), Betim Mezini (Wadenprobleme) und Alexander Okyere (muskuläre Probleme) zunächst nur auf der Bank Platz.

Doch auch der HSVhatte mehrfach gewechselt: Sebastian Schuch, Marcel Dücker, Steffen Witzel und Alexander Reith bekamen eine Verschnaufpause. Dafür durften sich Sternstein, Fröhlich und Vogler mit in Summe sieben Torbeteiligungen Selbstvertrauen für das Derby am Samstag holen. „Natürlich hatten wir auch das Spiel im Hinterkopf und sind froh, dass wir einfach mal fünf Tore geschossen haben. Das tut uns unwahrscheinlich gut“, sagte Helmke. Dass nun ein großer Gegner in die Rhönkampfbahn kommen könnte, sei für den Verein ebenfalls wichtig. Einziger Wermutstropfen könnte eine Fußverletzung bei Fröhlich sein, der vom Feld humpelte.

Die Statistik:

SG Bad Soden: Ersöz – Lairich (62. Mezini), Rintelmann, T. Paulowitsch (77. Dworschak), Demuth – Huhn, Neiter – Bodochi, Pospischil, Adem (62. Okyere) – K. Paulowitsch.
Hünfelder SV: Brunner – Wenzel, Faulstich, Gadermann, Vogt – Alles, L. Budenz – Sternstein, Rohde (71. Reith), Fröhlich (66. Krieger) – Vogler.
Schiedsrichter: Felix Ebert (FSG Kirtorf).
Zuschauer: 110.
Tore: 0:1 Sebastian Alles (38.), 0:2 Christoph Sternstein (48.), 0:3 Maximilian Fröhlich (53.), 1:3 Christoph Neiter (64.), 1:4 Kevin Krieger (75.), 2:4 Christoph Neiter (78.), 2:5 Max Vogler (85.).

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Hessenpokal, Runde zwei Hohe Hürden für SGB und HSV

Schweres Spiel für Hünfeld

Auf den Hünfelder SV wartet ebenfalls ein starker Gegner. In Bad Soden trifft der HSV zeitgleich auf den Spitzenreiter der Verbandsliga Nord. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga ist es die Chance, Selbstvertrauen zu tanken. „Es sind immer schöne Spiele gegen Bad Soden. Es wird ein Duell auf Augenhöhe“, so der Co-Trainer des HSV, Simon Grosch.
Dennoch wird der Hünfelder SV als klassenhöheres Team nicht um die Favoritenrolle herumkommen. Personell wird es die eine oder andere Rotation geben. Es fehlen nur die angeschlagenen Kevin Krieger und Marcel Dücker. „Es werden auch die spielen, die zuletzt nicht durchgespielt haben. Aber wir haben nicht so viele Möglichkeiten. Es ist momentan eine hohe Belastung“, so Grosch.
Bereits in der Vorsaison gab es das Duell in der Verbandsliga (1:1). In der Saisonvorbereitung gewann der HSV mit 3:1. „Im Test waren wir dominant. Bad Soden hat eine gute Mannschaft, weshalb es nicht leicht wird. Wir schauen aber nicht groß nach dem Gegner. Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen werden“, so Grosch.
Auf Seiten der Hausherren, die zuletzt gegen den CSC Kassel verloren, äußert sich der Coach Anton Römmich so zum Pokalhit: „Wir wollen zwar in die nächste Runde und werden das Spiel auf keinen Fall herschenken, aber wir werden auch kein Risiko gehen und irgendjemandem den Rest geben.“ Daniele Fiorentino (Oberschenkelzerrung), Kevin Pezzoni (Knöchelprellung), Jaroslav Kymlicka (Kapselriss im Knie) und Jaron Krapf (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen aus. Der Einsatz von Lukas Ehlert ist auch fraglich.

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Bilder Zeilsheim Teil II

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Hessenliga: So sehen die Konzepte aus

Sechs Derbys in 14 Tagen: Hier gibt’s Karten

20 der insgesamt 380 Hessenliga-Spiele sind osthessische Derbys. Über die Bühne gingen bislang erst drei, doch nun kommt es binnen 14 Tagen knüppeldick: Gleich sechs Derbys stehen an, dabei sind Barockstadt, Hünfeld und Flieden dreifach gefordert.

Der Spielplan:

Im Gegensatz zu den Vorjahren hat die Klassenleitung in der eng getakteten Saison auf den bekannten Derbyspieltag ganz zum Anfang der Runde verzichtet. Wie sich herausstellt aus gutem Grund, denn tüftelten die Vereine da noch an ihren Gesundheitskonzepten und konnten im Gros nicht mehr als 250 Zuschauer zulassen, sind sie nun schon ein ganzes Stück weiter.

Wie viele dürfen wo rein und wie läuft der Vorverkauf?

Die SG Barockstadt hat das größte Stadion und entsprechend auch die besten Möglichkeiten, die Vorgaben des Gesundheitsamts zu erfüllen. Und somit dürfen, wie zu jedem anderen Heimspiel, 1000 Zuschauer kommen, die sich per Online-Ticketing frühzeitig einen Platz sichern können.
Auch Buchonia Flieden hat bekanntlich eine Dauerlösung mit 500 Zuschauern vom Gesundheitsamt genehmigt bekommen. Dies wird sich auch für das Derby gegen den Hünfelder SV nicht ändern. Auch für dieses Spiel gehen die Buchonen den Weg des Online-Ticketings.

Anders ist die Sachlage beim Hünfelder SV, der einzig Ausnahmereglungen für die Heimspiele gegen Barockstadt und Steinbach beim Gesundheitsamt erwirkt hat.
Die weitläufige Rhönkampfbahn erlaubt dabei, dass insgesamt 750 Zuschauer für die beiden Spiele zugelassen sind. Der Vorverkauf für das Spiel gegen die SG Barockstadt ist schon in vollem Gange. Karten sind in der Kaffeerösterei Reinholz in der Steinstraße in Fulda sowie in den Physiotherapiepraxen Larbig in Hünfeld und Flieden (in Flieden nur am Donnerstag) erhältlich. Außerdem können Karten per Mail bei Siegmar Larbig (slarbig@t-online.de) geordert werden. Für das Spiel gegen Steinbach wird der Vorverkauf anschließend anlaufen.

Der Sv Neuhof ist wie auch der Hünfelder SV in den „normalen“ Heimspielen bislang nicht in die Verlegenheit geraten, die zumindest in der Fuldaer Region stets erlaubte 250er-Marke zu überschreiten. Gegen Flieden könnte dies freilich anders werden. Davon geht auch Alexander Bär aus. Der Trainer und Abteilungsleiter in Personalunion glaubt aber nicht, dass bei der aktuellen Ungewissheit und der hohen Infektionszahlen viel mehr als 500 Zuschauer kommen würden. Entsprechend sei der SVN gerade dabei, ein Konzept für eben jene 500 Zuschauer beim Fuldaer Gesundheitsamt zu beantragen. Das Sportgelände würde entsprechend in zwei getrennte Zonen aufgeteilt werden. Hinweise zum Vorverkauf kann der SVN erst geben, wenn das Konzept auch genehmigt worden ist.

Die Derby-Wochen

Samstag, 17. Oktober (15 Uhr): Hünfelder SV – SG Barockstadt
Mittwoch, 21. Oktober (19 Uhr): SG Barockstadt – Buchonia Flieden
Samstag, 24. Oktober (15 Uhr): SG Barockstadt – SV Neuhof
Samstag, 24. Oktober (16 Uhr): Buchonia Flieden – Hünfelder SV
Samstag, 31. Oktober (15 Uhr): Hünfelder SV – SV Steinbach
Samstag, 31. Oktober (17 Uhr): SV Neuhof – Buchonia Flieden

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Helmke selbst im Kader

Ein richtiger Dämpfer vor den Derbywochen

Das Spiel lief noch, doch die Stimmung war bei Co-Trainer Simon Grosch (von links), Alexander Reith, Trainer Johannes Helmke und Lukas Budenz schon im Keller. Foto: Siggi Larbig

Bei der 0:3-Niederlage in Griesheim spielte der Hünfelder SV am Samstag unter seinen Möglichkeiten, schenkte gegen einen schlagbaren Gegner zum wiederholten Male in dieser Saison Punkte weg.

Und erneut spielte auch Torhüter Fabian Brunner eine Rolle, der beim entscheidenden 0:1 patzte. Auch bei den späten Gegentoren gegen Walldorf und Fernwald zum jeweiligen 1:1 hielt er Aktien. Eine Torwartdiskussion kann in der Haunestadt aber nicht aufflammen, schließlich hat die vormalige Nummer eins Sebastian Ernst erst einmal trainiert und musste am Samstagvormittag seine Reise nach Griesheim wegen anhaltender Sprunggelenksproblemen absagen. Diesmal stand Trainer Johannes Helmke selbst Ersatztorhüter auf dem Spielbericht.

Doch nicht nur der Torwart, der in den regulären 90 Minuten quasi nicht gefordert war, zeigte in Griesheim keine gute Leistung. Auch die beiden zentralen Offensiven Julian Rohde und Alexander Reith erwischten einen unglücklichen Tag. Zudem stellte Helmke die Außenpositionen um, ließ Andre Vogt über links und Maximilian Fröhlich über rechts stürmen. Mit Vogt wollte Helmke mehr Präsenz erreichen. Vogt machte Dampf, traf aber zu oft die falsche Entscheidung, während Fröhlich vor dem Tor weiterhin das Pech gepachtet hat und in der Anfangsphase zwei Großchancen vergab. Erst nach dem 0:1 tauschten Vogt und Fröhlich die Seiten, was ihnen mehr zum Zug zum Tor ermöglichte.

War die erste halbe Stunde mit extrem dominanter Spielweise und klarsten Torchancen richtig stark, geriet der HSV mit dem 0:1 kurz nach der Halbzeit komplett aus der Spur und hatte gegen tiefstehende Gastgeber nur zwei Chancen zum dennoch mindestens verdienten Ausgleich. Steffen Witzels Flugkopfball ging daneben, Griesheims Keeper Paul Jivan hielt glänzend gegen Marcel Dücker. Und so konstatierte Helmke einen richtigen Dämpfer gepaart mit großer Enttäuschung vor den anstehenden Derbywochen, in denen der HSV nun unter Druck steht.

Groß war die Medien- und Zuschauerpräsenz am Griesheimer Hegelsberg: Wo sonst oft nur 50 Zuschauer bei Hessenliga-Spielen weilen, kamen diesmal 170 Besucher. Die acht (!) professionellen Fotografen stellen für ein Hessenliga-Spiel wohl ein Novum dar. Der Grund? Die Heimpremiere des Alt-Internationalen Mohamadou Idrissiou. In Erscheinung trat er nach seiner Einwechslung nicht.

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