Bilder Thalau Teil II

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Der Rasenplatz wurde vom Vermessungsbüro Balzer neu ausgemessen.

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Testspiel – Hünfelder SV mit deutlichen 7:1-Sieg in Thalau

Ebersburg (tg) – www.osthessen-zeitung.de

Fußball-Hessenligist Hünfelder SV hat einen 7:1 (4:0)-Testspielsieg beim Verbandsligisten FSV Thalau gefeiert. Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können.

  „Das Ergebnis geht absolut in Ordnung. Hünfeld hat uns viel abverlangt, die sind ja auch viel eingespielter als wir“, so Thalaus Trainer Meik Voll. Zufrieden zeigte sich HSV-Coach Johannes „Johnny“ Helmke: „Wir haben auf dem schwierigen Geläuf den Ball gut laufen lassen. Wir hatten einige gute Torchanen.“

Die Hünfelder waren von Beginn an hellwach und führten nach sieben Minuten bereits mit 2:0. „Da war die Mannschaft schon schwer am Rudern“, haderte Voll mit der Leistung seiner Mannschaft, die oft unsortiert war und bis zur Pause zwei weitere Tore hinnehmen musste. Allerdings hätten die Gäste zur Pause auch noch deutliche führen können. „Die Chancenauswertung war in der ersten Hälfte verbesserungswürdig“, meinte Co-Trainer Simon Grosch. Nach dem Seitenwechsel lief es bei den Thalauern vor allem in der Defensive besser. „Da haben wir es anständig gemacht“, meinte Voll. Allerdings ließen die Hünfelder nichts mehr anbrennen. Die Hausherren kamen nur noch zu einem Ehrentreffer. „Das Tor haben sich die Thalauer redlich verdient – oder wir uns“, meinte Helmke. Und Grosch ergänzte, dass noch Verbesserungsbedarf besteht: „Die Absicherung nach Ballverlusten, teilweise waren wir noch zu offen.“

„Es war ganz wichtig, jetzt einen Aha-Effekt zu erzeugen. Die Jungs müssen von dem Gefühl der letzten drei, vier Jahre weg, in denen sie viele Spiele gewonnen haben“, so Thalaus Coach Meik Voll, der weiter erklärt: „Sie müssen erkennen, welche Kaliber diese Saison auf uns warten. Da kommen solche Ergebnisse wie heute zustande, wenn wir da so auf dem Platz stehen.“

Thalau: Herber (80. Wasserka); Weigel (46. Schenkel), Mötzung (46. Leinweber), Weichlein, Zimmer (46. Müglich), Tekleyes, Koch, Martinez, Fischer, Kalis, Piechutta (75. Kress).

Hünfeld: Brunner; Vogler, Häuser, Faulstich, Dücker, Rohde, Fröhlich, Witzel, Gadermann, L. Budenz, Alles –Wenzel, Schuch, J. Budenz, Vogt, Sternstein.

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (6.), 0:2 Max Vogler (7),  0:3 Max Vogler (14.), 0:4 Maximilian Fröhlich (30.), 0:5 Nils Wenzel (55.), 0:6 Christoph Sternstein (70.), 1:6 Patrick Kalis (71.), 1:7 Andre Vogt (83.).

Zuschauer: 90.

 

 

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Bilder Thalau Teil I

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Hünfeld überzeugt gegen Thalau

Ein 12:1 war auch diesmal möglich

Der Hünfelder SV hat im Testspiel beim FSV Thalau einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Der Hessenliga-Neuling gewann beim Verbandsliga-Neuling 7:1 (4:0).

Ziemlich genau ein halbes Jahr ist es her, dass der HSV den FSV mit 12:1 abfertigte. Nach einer Viertelstunde konnte ein ähnliches Ergebnis erwartet werden, denn zu diesem Zeitpunkt führte der Gast bereits mit 3:0. Immer wieder konnte sich Julian Rohde auf der Zehn in gefährlichen Räumen zeigen, immer wieder konnte der Ball hinter die Thalauer Kette gespielt werden. So wie beim 1:0 durch Maximilian Fröhlich nach fünf Minuten. Neuzugang Max Vogler, der im Sturmzentrum erneut einen starken Eindruck hinterließ, traf direkt darauf per Abstauber (6.), ehe er mit einem Heber aus 25 Metern den schönsten Treffer des Tages erzielte.

„Wir haben viel zu viele Fehler gemacht und waren teilweise zu grün hinter den Ohren“, monierte Thalaus Kapitän und Schlussmann Markus Herber, der ein ums andere Mal alleine gelassen wurde. Fröhlich, der nach 31 Minuten das vierte Tor nachlegte, hätte schon vorher seinen zweiten Treffer erzielen müssen, Nicolas Häuser hatte mit einem Pfostenschuss Pech. Hätte sich Thalau nach der Pause nicht gesteigert und tiefer hinten reingestellt, wäre ein 12:1 erneut ein realistisches Ergebnis gewesen. Dabei wollte FSV-Coach Meik Voll genau diesen Aha-Effekt für sein Team: „In der Verbandsliga-Spitze spielen die Teams auf ähnlichem Niveau, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Gerade Florian Storch, der das Spiel mal hätte beruhigen können, fehlte seinem Team – der Spielmacher fehlte urlaubsbedingt.

Hünfeld konnte dagegen in Hälfte zwei durch Nils Wenzels abgefälschten Schuss nachlegen, ehe mit Christoph Sternstein ein weiterer Neuzugang traf. Andre Vogt sorgte mit dem 7:1 für den Schlusspunkt (82.), zwischenzeitlich hatte auch Patrick Kalis nach grenzwertigem Einsatz getroffen, nachdem der neue Thalauer Angreifer schon zuvor eins, zwei gute Chancen hatte. „Wichtig war, dass wir über 90 Minuten engagiert waren. Wir hätten noch mehr Tore machen müssen, gerade in Halbzeit eins“, befand HSV-Kapitän Julian Rohde, dem auch die Leistung der Neuzugänge – insbesondere die von Youngster Vogler – gefiel.

Die Statistik:

FSV Thalau: Herber (86. Wasserka) – Weigel (46. Müglich), Fischer, Mötzung (46. Leinweber), Zimmer (46. Schenkel) – Koch, Tekleyes, Weichlein, Martinez – Piechutta (68. Kress) – Kalis.
Hünfelder SV: Brunner – Häuser (46. Wenzel), Faulstich (46. Schuch, Witzel, L. Budenz (46. J. Budenz) – Dücker (46. Vogt), Alles – Gadermann, Rohde, Fröhlich – Vogler (46. Sternstein).
Schiedsrichter: Eric Wettels (Haimbacher SV).
Zuschauer: 138.
Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (5.), 0:2, 0:3 Max Vogler (6., 14.), 0:4 Maximilian Fröhlich (31.), 0:5 Nils Wenzel (56.), 0:6 Christoph Sternstein (69.), 1:6 Patrick Kalis (70.), 1:7 Andre Vogt (82.).

Autor: Steffen Kollmann

 

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Bad Salzungen Teil I

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Termine Gruppenliga Fulda 2020

Sonntag06.09.202015:00 UhrHSV II:RSV Petersberg
      
Sonntag13.09.202015:00 UhrSG Aulatal:HSV II
      
Freitag18.09.202019:00 UhrHSV II:FT Fulda
      
Sonntag20.09.202015:00 UhrSG Freiensteinau:HSV II
      
Freitag25.09.202019:00 UhrSG Eiterfeld/Leim:HSV II
      
Sonntag27.09.202015:00 UhrSG Oberzell/Zün:HSV II
      
Sonntag04.10.202015:00 UhrHSV II:SG Bronnzell
Sonntag11.10.202015:00 UhrSV Großenlüder:HSV II
      
Sonntag18.10.202015:00 UhrHSV II:SG Kerzell
      
Freitag23.10.202019:00 UhrHSV II:FV Horas
      
Sonntag25.10.202015:00 UhrSG Schlüchtern:HSV II
      
Sonntag08.11.202014:30 UhrHSV II:TSV Künzell
      
Sonntag08.11.202014:30 UhrSpvgg. Hosenfeld:HSV II
      
Sonntag15.11.202015:00 UhrHSV II:SG Elters/Eckw/Sch
      
Sonntag22.11.202015:00 UhrHSV II:SV Müs
      
Sonntag29.11.202014:30 UhrHSV II:SG Gundhelm/Hutten
      
Sonntag06.12.202014:00 UhrHSV II:SG Kressenbach/Ulm
      
Sonntag13.12.202014:00 UhrHSV II:ESV Hönebach
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Hünfeld siegt 8:0

Dreierpacker Vogler überzeugt

Nachdem dem Hünfelder SV im ersten Test gegen Regionalligist Eintracht Stadtallendorf (1:6) alles abverlangt wurde, durfte der Hessenligist nun ein wenig Selbstvertrauen tanken. 8:0 (5:0) hieß es gegen den Thüringer Landesklassen-Club Wacker 04 Bad Salzungen.

„Ich wollte über 90 Minuten hohes Tempo sehen, das haben die Jungs umgesetzt. Es war eine sehr engagierte Leistung“, lobte Trainer Johannes Helmke, der den Fokus auf den Spielaufbau legte. Immer wieder gelang es dem HSV, sich Chancen herauszukombinieren, sei es über die hochstehenden Außenspieler oder über das Zentrum. Fünf, sechs Hochkaräter ließ Hünfeld sogar aus, das Ergebnis hätte durchaus zweistellig ausfallen können. Der Gast aus Bad Salzungen – der laut Helmke Gruppenliga-Niveau hatte – versuchte bis zum Ende mitzuspielen, so ergaben sich teils große Räume.
„Deswegen ist es wichtig, das Ergebnis richtig einzuordnen“, mahnte der Coach, der vier Einwechselspieler zur Pause brachte. Beim angeschlagenen Alexander Reith wurde kein Risiko eingegangen, der Offensivmann saß 90 Minuten draußen. Vorne im Sturmzentrum konnte derweil Max Vogler auf sich aufmerksam machen, der über die komplette Spielzeit auf dem Feld stand und bereits in Hälfte eins drei Treffer erzielte. „Er hat einen guten Eindruck gemacht, nicht nur wegen seiner Tore“, konnte der Neuzugang seinen Trainer überzeugen.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Brunner; Vogler, Dücker, Vogt, Sternstein, Rohde, Schuch, Fröhlich, J. Budenz, L. Budenz, Wenzel (Faulstich, Witzel, Gadermann, Alles).
Schiedsrichter: Christoph Hein (VfL Eiterfeld).

Tore: 1:0 Andre Vogt (7.), 2:0, 3:0 Max Vogler (10., 33.), 4:0 Christoph Sternstein (34.), 5:0 Max Vogler (45.), 6:0 Andre Vogt (70.), 7:0 Jonas Budenz (75.), 8:0 Lukas Budenz (85.).
www.torgranate.de
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HSV – Wacker Bad Salzungen 8:0

Testspiel – Hünfeld mit deutlichem 8:0-Sieg – Viele Torchancen

Hünfeld (tg) – www.osthessen-zeitung.de

Erfolgreicher Test für den Hünfelder SV: Der Fußball-Hessenligist hat sich mit 8:0 (5:0) gegen den thüringischen Landesklassisten Wacker Bad Salzungen durchgesetzt.

„Das war eine engagierte Leistung“, freut sich Hünfelds Coach Johannes „Johnny“ Helmke. Er hatte vor der Partie gefordert, dass seine Mannschaft über 90 Minuten Gas geben und sich zeigen soll. Dies beherzigte der HSV und führte zur Pause bereits mit 5:0 „Wir haben uns viele Chancen herausgearbeitet, über Außen und das Zentrum, und haben schöne Tore erzielt“, erzählt Helmke, dessen Team noch mehr Möglichkeiten hatte und somit auch hätte höher gewinnen können. „Bad Salzungen hat Gruppenliga-Niveau, das muss man ehrlicherweise sagen. Das ist kein Maßstab für die Hessenliga“, so der Hünfelder Coach, der insgesamt zufrieden ist.

Hünfeld: Brunner, Vogler, Dücker, Vogt, Sternstein (46. Gadermann), Rohde (46. Faulstich), Schuch (46. Witzel), Fröhlich (46. Alles), J. Budenz, L. Budenz, Wenzel.

Tore: 1:0 Andre Vogt (7.), 2:0 Max Vogler (10.), 3:0 Max Vogler (33.), 4:0 Christoph Sternstein (34.), 5:0 Max Vogler (45.), 6:0 Andre Vogt (70.), 7:0 Jonas Budenz (75.), 8:0 Lukas Budenz (85.)

 

 

 

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HSV macht auch beim Golfen in der Praforst eine gute Figur

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Spielplan 2020 Lotto Hesenliga

Samstag05.09.202015:00 UhrHünfelder SV:RW Walldorf
      
Sonntag13.09.202015:00 UhrTürk Gücü Friedberg:Hünfelder SV
      
Mittwoch16.09.202019:00 UhrHünfelder SV:SV Neuhof
      
Samstag19.09.202015:00 UhrHünfelder SV:FSV Fernwald
      
Mittwoch23.09.202019:30 UhrFV Bad Vilbel:Hünfelder SV
      
Samstag26.09.202015:00 UhrSV Rot-Weiss Hadamar:Hünfelder SV
      
Samstag03.10.202015:00 UhrHünfelder SV:SV Zeilsheim
      
Mittwoch07.10.202019:00 Uhr1. Hanauer FC:Hünfelder SV
      
Samstag10.10.202015:00 UhrSC Vikt. Griesheim:Hünfelder SV
      
Samstag17.10.202015:00 UhrHünfelder SV:SG Barockstadt
      
Dienstag20.10.202019:00 UhrHünfelder SV:KSV Baunatal
      
Samstag25.10.202016:00 UhrSV Buchonia Flieden:Hünfelder SV
      
Samstag31.10.202015:00 UhrHünfelder SV:SV Steinbach
      
Freitag06.11.202019:30 UhrSC Hessen Dreieich:Hünfelder SV
      
Samstag14.11.202014:30 UhrHünfelder SV:FC Eddersheim
      
Samstag21.11.202014:30 UhrSC Waldgirmes:Hünfelder SV
      
Samstag28.11.202014:00 UhrHünfelder SV:TUS Dietkirchen
      
Sonntag06.12.202014:00 UhrVFB Ginsheim:Hünfelder SV
      
Samstag12.12.202014:00 UhrHünfelder SV:1. FC 1906 Erlensee
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Kiebitzgrund/Rothenkirchen – Hünfeld II 0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Bogdan Jurca (25.), 0:2 Enno Hoyndorf (33.), 0:3 Ivan Lovakovic (68.)

Zuschauer: 100.

 

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Stadtallendorf Bilder Teil II

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Bilder Stadtallendorf Teil I

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Puttkönig Winges

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Ordnung ist das halbe Leben

Eine Halbzeit ist der HSV gleichwertig

Letztlich endete das Testspiel zwischen dem TSV Eintracht Stadtallendorf und dem Hünfelder SV standesgemäß: Der Hessenliga-Meister fertigte den Verbandsliga-Meister im heimischen Herrenwaldstadion mit 6:1 (1:1) ab. Doch zumindest eine Halbzeit lang zeigte der HSV, wie es in der in fünf Wochen beginnenden Hessenliga-Serie gehen könnte.

Im gewohnten 4-2-3-1 mit streckenweise ungewohntem Personal stand der HSV stabil, ließ aus dem Spiel heraus nur zwei Gelegenheiten zu und zeigte im Spiel nach vorne ein ums andere Mal die großen spielerischen Fähigkeiten auf. In der Innenverteidigung agierten Steffen Witzel und der einstige Mittelstürmer Sebastian Schuch äußerst abgeklärt, davor bestach Marcel Dücker mit viel Herz und Laufbereitschaft, um die wenigen Löcher zu stopfen. Ganz vorne betrieben Aaron Gadermann und Julian Rohde einen hohen Laufwand, um das Aufbauspiel der Eintracht im Keim zu ersticken. Dass es zur Pause 1:1 stand, war der entsprechende Lohn. Kapitän Rohde hatte gegen den ansonsten beschäftigungslosen Ex-Barockstädter Schlussmann Aykut Bayar aus 16 Metern trocken ins Eck getroffen. Mittelstürmer Gadermann sammelte den Scorerpunkt.

Doch in Durchgang zwei, in Summe hatten die beiden Trainer 15 Wechsel vorgenommen, sah der HSV kaum mehr Land. Stadtallendorf war das deutlich agilere Team und nagelte Hünfeld tief in der eigenen Hälfte fest. Dem HSV ging jegliche Ordnung im Spiel ab, die ihn in der ersten Halbzeit ausgezeichnet hatten. Und auch die Entlastung fehlte, vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass erfahrene Spieler wie Kevin Krieger oder Alex Reith in Stadtallendorf fehlten. Noch also wartet Arbeit auf HSV-Trainer Johannes Helmke.

Die Statistik:

TSV Eintracht Stadtallendorf: Bayar (46. Olujic) – Möller (46. Gaudermann), Phillips, Schadeberg, Grönke (46. Jovic) – Heuser (46. Geisler), Arifi, Aral (46. Bartheld), Vogt (46. Döringer) – Nolte (46. Lindenthal), Richter (46. Parson).
Hünfelder SV: Ernst (46. Brunner)– Wenzel (46. L. Budenz), Schuch (46. Häuser), Witzel (46. Faulstich), Vogt – Dücker, Alles – Sternstein (46. Vogler), Rohde (46. J. Budenz), Fröhlich – Gadermann (67. Azamfirei).

Schiedsrichter: Tim Waldinger (TSV Rauschenberg).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Felix Nolte (38.), 1:1 Julian Rohde (40.), 2:1 Döringer (53.), 3:1 Malcom Philipps (60.). 4:1 Leon Lindenthal (68.), 5:1 Gino Parson (70.), 6:1 Gino Parson (76.).

Autor: Johannes Götze

Hier kommt mal ein Stadtallendorfer, nämlich Mirco Geisler, gegen den hochspringenden Hünfelder Lukas Budenz zu spät. In Durchgang zwei Seltenheitscharakter. Foto: Siggi Larbig

 

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Testspiel – Hünfelder verlieren nach sehr guter erster Halbzeit

Stadtallendorf (tg) – www.osthessen-zeitung.de

Fußball-Hessenligist Hünfelder SV musste sich im ersten Testspiel nach der langen Pause mit 1:6 (1:1) beim Regionalligisten Eintracht Stadtallendorf geschlagen geben.

Die rund 180 Zuschauer sahen zwei unterschiedliche Hälften. „In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr gut präsentiert – nach vier Monaten Pause“, so Hünfelds Coach Johnny Helmke, der von einem verdienten und leistungsgerechten Unentschieden zur Pause sprach. Den Haunestädtern gelang es immer wieder Nadelstiche zu setzen. Und es blieb nicht nur bei Nadelstichen. In der 40. Minute traf Julian Rohde zum 1:1-Ausgleich. Nach einem langen Ball verlängerte Aron Gadermann sehr gut per Kopf und Rohde traf ins Eck.

„In der zweiten Halbzeit haben wir durch die vielen Wechsel dann komplett den Faden verloren“, musste Helmke feststellen. Den Gäste fehlte die Ordnung, sie hatten kein Zugriff mehr und kamen nicht mehr in die Zweikämpfe. So konnten die Stadtallendorfer in Hälfte zwei in Führung gehen und das Ergebnis in die Höhe schrauben. „Insgesamt bin ich zufrieden. Sicherlich wäre das Ergebnis ganz anders gewesen, wenn wir nicht so viel gewechselt hätten. Aber das Ergebnis ist ja momentan völlig zweitrangig“, erzählt der Hünfelder Coach, dessen Team am Sonntag noch eine lockere Trainingseinheit am Morgen und Schnuppergolfen in der Praforst erwartet.

Hünfeld: Ernst; Dücker, Vogt, Sternstein, Rohde, Schuch, Fröhlich, Witzel, Gadermann, Alles, Wenzel – Vogler, Häuser, Faulstich, J. Budenz, Azamfirei, L. Budenz.

Tore: 1:0 Felix Nolte (37.), 1:1 Julian Rohde (40.), 2:1 Jascha Döringer (53.),3:1 Malcolm Philips (60.), 4:1 Leon Lindenthal (67.), 5:1 Gino Parson (70.), 6:1 Gino Parson (77.)

Zuschauer: 180.

 

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Der Fotograf ist jetzt auch Fitnesschef

Erste Testspiele nach der Pause: Hünfeld und einige Verbandsligisten im Einsatz

Mit dem Herrenwaldstadion verbindet Steffen Witzel gute Erinnerungen: Dort erzielte der Innenverteidiger des HSV anno 2013 sein bis dato einziges Hessenliga-Tor. Foto: Siggi Larbig

Lang ist‘s her: Am 12. März entschied der Hessische Fußball-Verband aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus den Spielbetrieb im Amateurbereich einzustellen. Ab morgen darf wieder gekickt werden – und einige Mannschaften steigen auch direkt wieder mit Testspielen ein.So gastiert Verbandsliga-Meister Hünfelder SV am Samstag (18 Uhr) bei Hessenliga-Meister TSV Eintracht Stadtallendorf. Für HSV-Trainer Johannes Helmke ist das Spiel aus mehreren Gründen kein Test von der Stange. Einerseits feiert er Premiere in vorderster Verantwortung, anderseits sei ein Spiel gegen einen Regionalligisten nicht alltäglich und natürlich spielt auch die lange Pause eine Rolle. „Die Vorfreude ist nicht nur bei mir, sondern sicherlich auch bei jedem Spieler groß“, sagt der 34-jährige Helmke.

Auf die erste Standortbestimmung bereitet sich der HSV seit vergangenem Samstag vor und hat bislang keine größeren Verletzungsprobleme mit sich herumzuschleppen. Allerdings müssen Alexander Reith (leichte Knieprobleme), Daniel Azamfirei (Nachwehen einer Blinddarm-OP) und Noah Quanz (Probleme mit dem Hüftbeuger) passen. Ansonsten präsentiert sich das Team bereits in einem annehmbaren Zustand, auch weil Siggi Larbig – Fotograf, Physiotherapeut und Sponsor des HSV in Personalunion – noch ein weiteres Betätigungsfeld übernommen hat: Er leitet das Athletiktraining, hat sich dafür eine Menge Equipment angeschafft und sich von Reservespieler Stefan Ohneiser noch einige spezielle Dinge anfertigen lassen: „Siggi ist total engagiert, auch die Spieler sind total angetan von seinem Training, auch weil sie selbst sagen, dass sie für die Hessenliga noch mehr körperliche Robustheit benötigen. Ich hoffe, dass wir in diesem Stile in der gesamten Saison verfahren können, eingeführt hatte Siggi das Training bereits in der Corona-Zeit auf freiwilliger Basis“, sagt Helmke, der sich zudem auf Co-Trainer Simon Grosch verlassen kann.
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