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Jetzt ist Dominik Weber als Psychologe gefragt

Verbandsliga: Maikranz scheut Blick auf die Tabelle

Während der RSV Petersberg spielfrei ist, müssen alle anderen Verbandsligisten reisen. Hatte es der Klassenleiter mit der Spielplangestaltung nicht gut mit den Osthessen gemeint? Nein, denn die Heimrechte von Hünfeld (in Weidenhausen) und Lehnerz II (in Rothwesten) waren getauscht worden.

 SV Adler Weidenhausen – Hünfelder SV (Samstag, 15.30 Uhr). www.torgranate.de

Nach elf Siegen in Serie konnte der HSV aus den vergangenen sieben Spielen nur neun Punkte holen, wodurch der Vorsprung zwar nicht komplett geschwunden ist, weil auch die Konkurrenz nicht die ganz große Konstanz an den Tag legt, doch das Momentum ist abhanden gekommen – dazu auch die lange Zeit so luxuriöse Personalsituation. Fehlen werden am Samstag in Weidenhausen drei der vier Innenverteidiger, dazu steht Rechtsaußen Christoph Neidhardt weiterhin nicht zur Verfügung, zumindest sein Pendant auf der linken Seite, Maximilian Fröhlich, wird wieder mitwirken können. Coach Dominik Weber ist dementsprechend nicht nur zum Basteln gezwungen („Ich kann noch nicht genau sagen, wie ich es defensiv stellen werde“), sondern auch als Psychologe. Ein guter Ansatzpunkt ist vor den Spielen in Weidenhausen und Sand das Erinnern an die Auswärtsbilanz; die bis dato letzte Niederlage datiert von Anfang September in Neuhof. Apropos Neuhof: Gegen den SVN verlor der HSV auch am Mittwoch, zeigte sich besonders im Zweikampfverahlten anfällig, was auch Weber nicht entgangen ist. So müsse nun am Chattenloh alles reingefeuert und über den Kampf ins Spiel gefunden werden. So könne man auch die Monsteroffensive um Jan Gerbig und Sören Gonnermann (je 18 Saisontore) wie vor wenigen Wochen aus dem Spiel nehmen und müsse letztlich auch selbst wieder zielstrebiger agieren.

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Weidenhausen – Hünfeld (Samstag; 15.30 Uhr)

„Jeder weiß wie Weidenhausen spielt, das wird ein ziemlich ungemütliches Auswärtsspiel“, unterstreicht Hünfelds „Sechser“ Lukas Budenz, der warnt: „Da kann man nicht immer über das Fußballerische kommen. Wir müssen die starke Offensive um die Gonnermanns und Jan Gerbig in den Griff bekommen, aber auch kämpferisch müssen wir da eine top Leistung bringen, um etwas mitzunehmen.“ Vor allem aber ist Weidenhausen selbst noch im Rennen um Platz zwei dabei, feierte kürzlich einen 1:0-Sieg in Sand und hat momentan nur fünf Zähler Rückstand auf Rang zwei – und auch nur zehn auf Hünfeld, aber noch ein Spiel mehr auszutragen. Zudem läuft es beim Spitzenreiter momentan nicht so richtig: In den vergangenen fünf Spielen gab es nur einen Sieg, aber zwei Heimniederlagen, dazu droht bei den „Adlern“ die komplette Innenverteidigung wegzubrechen: Franz Faulstich ist gelb-rot-gesperrt, Tarek Belaarbi musste gegen Neuhof schon nach drei Minuten mit Leistenproblemen vom Platz und fehlt voraussichtlich ebenfalls. www.osthessen-Zeitung.de

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Greenkeeper Ali u. Winnie bei der Arbeit

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Bremst formstarker SVN den HSV aus?

Sven Bambey (Bildmitte) gratuliert Sebastian Schuch zu seinen zwei Treffern in Petersberg. Nun wollen sie gegen Neuhof Revanche für die 0:1-Hinspielniederlage nehmen. Foto: Siggi Larbig

Drittes Derby für den Verbandsliga-Primus Hünfelder SV innerhalb von nur sieben Tagen. Nach dem Gipfeltreffen gegen Johannesberg und dem Kantersieg in Petersberg gastiert heute der SV Neuhof auf der Rhönkampfbahn.

Hünfelder SV – SV Neuhof (heute, 18.30 Uhr).

Nachdem der HSV zuhause beinahe alles in Grund und Boden gespielt hatte, konnte er die vergangenen beiden Heimspiele gegen Rothwesten (2:3) und Johannesberg (0:0) nicht erfolgreich gestalten und so musste das Gastspiel in Petersberg herhalten, um wieder in die Spur zu gelangen. Das gelang eindrucksvoll und war mit Blick auf die Tabelle auch notwendig, denn Sand und Johannesberg dürfen mit Blick auf das Programm der kommenden Wochen nicht abgeschrieben werden. Coach Dominik Weber schaut dennoch nur auf den nächsten Gegner – und der hat es in sich: „Neuhof hat die eine oder andere Duftmarke gesetzt und wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Fehlen wird Christoph Neidhardt wegen Hüftproblemen.

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Gegensätze auf der Rhönkampfbahn…

auf der einen Seite Kontinuität und Identifikation auf der anderen Wechselspiel der Nationalitäten

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Verbandsliga – Weber warnt vor SVN

Osthessen (fs) –www.osthessen–zeitung.de

Es ist wieder Derbyzeit in der Fußball-Verbandsliga: Am Mittwochabend (18.30 Uhr) gastiert mit dem SV Neuhof die Mannschaft der Stunde beim Tabellenführer in Hünfeld. Zeitgleich empfängt die SG Johannesberg Mitaufsteiger Kaufungen und will nach dem 0:3 gegen Eschwege Wiedergutmachung leisten. Um 19 Uhr schließlich gastiert Lehnerz II dann in Eschwege.

Hünfeld – SV Neuhof (18.30 Uhr)

Der Respekt vor dem SV Neuhof, der bisher drei der vier Restrundenspiele für sich entscheiden konnte, ist beim Tabellenfrüher groß – wenn auch der HSV nach der 0:1-Hinspielpleite noch etwas gutzumachen hat: „Neuhof ist für mich die Mannschaft der Stunde, die punkten, punkten, punkten. Die sind mit sehr, sehr guten Spielern bestückt, haben individuell eine richtig gute Qualität und sind auch als Mannschaft erfolgreich. Für mich wird das schwerer als die Spiele in Sand und Weidenhausen, die dann folgen“, warnt HSV-Coach Dominik Weber, der weiß: „Für Neuhof geht es um den Abstieg, die sind nochmal ganz anders motiviert. Da muss uns klar sein, dass das eine schwierige Geschichte wird. Jeder Einzelne muss Gas geben.“ Dafür ist der HSV, der nochmals auf den rotgesperrten Keeper Jonas Hosenfeld verzichten muss und noch um Christoph Neidhardt (muskuläre Probleme) bangt, allerdings selbst wieder in der Spur: Nach dem 2:3 gegen Rothwesten und dem folgenden 0:0 gegen Johannesberg gab es einen souveränen 6:1-Sieg in Petersberg. „Die zweite Halbzeit war sehr gut, nach dem 3:1 ging alles von allein“, lobt Weber.

Der SV Neuhof wiederum freut sich im Nachhinein über den Spielausfall Mitte März: „Dadurch konnten wir die Zeit nutzen, uns als Mannschaft zu finden“, erklärt Neuhofs Sportlicher Leiter Alexander Bär, der sich auf das Derby freut: „Wir wissen natürlich, dass die Aufgabe eine sehr schwere wird, aber wir müssen nun mal auch gegen Spitzenmannschaften spielen. Da kann jeder zeigen, wie weit er schon ist.“ Um beim Ligaprimus etwas mitzunehmen, müsse aber schon alles passen, weiß Bär: „Das ist eine spielstarke Mannschaft, die ihr Offensivspiel sehr variabel gestaltet, dazu kommen robuste, kopfballstarke Spieler. Das muss man erst mal verteidigen, da kann man schnell unter die Räder kommen, wenn man nicht aufpasst. Dazu müssen wir die wenigen Chancen, die wir bekommen werden, besser nutzen als in den letzten beiden Spielen“, fordert Bär. Mit einem disziplinierten Auftritt sei aber auch beim HSV ein Punkt drin, zumal das Team aus der Kali-Gemeinde aktuell aus dem Vollen schöpfen kann: Kapitän Tobias ist ebenfalls wieder mit an Bord, Marko Curic ist wohl erstmals wieder im Kader.

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Im Halbfinale ist Schluss

AH-Hessenpokal: Göbels Truppe schlägt sich beachtlich

Mario Rohde (rechts) fixiert den Ball und war im Spiel ständiger Unruheherd und bester Mann am Platz. Foto: Siggi Larbig

Dass das Alter mehr als nur eine Zahl ist, bekam die SG Hünfeld/Kirchhasel im Halbfinale des AH-Hessenpokals zu spüren, denn gegen den im Schnitt über fünf Jahre jüngeren VfR Fehlheim hingen die Trauben letztlich zu hoch, der Gast siegte mit 3:1 (3:0) auf der Rhönkampfbahn.

Doch so deutlich wie sich das Ergebnis – vor allem nach der ersten Hälfte – liest, war das Spiel nicht. Durch Mario Rohdes Solo oder Dominik Webers Kopfball hatte die SG bereits nach zwei Minuten die ersten guten Gelegenheiten und verpasste durch Lattenkracher von Claus Lühn und Oliver Schmitt zumindest den 1:2-Anschluss. Die Gäste schluderten hingegen gar nicht mit den Chancen, vielmehr erzielten sie zwei ganz tolle Treffer: Bei der Direktabnahme Wolfgang Jägers war Keeper Jürgen Ruschke genauso machtlos wie bei dem wunderschönen Seitfallzieher Jan Zeugs.

Mehr als nur diskuabel, nämlich überdeutliches Abseits, war hingegen das letztlich spielentscheidende 0:3 durch Mike Böhm. Nicht die einzige Entscheidung mit der Teammanager Bernhard Göbel hadern musste.
Denn für Hünfeld/Kirchhasel wäre gar nach der Pause noch etwas möglich gewesen, aber auch nach Marcel Schmitts Elfmetertreffer, den der umtriebige Mario Rohde herausgeholt hatte, sollte der in der Luft liegende 2:3-Anschlusstreffer nicht fallen. Bitter vor allem Klaus Wagners toller Flugkopfball, der am langen Pfosten nur Zenitmeter vorbeistrich.

Doch trotz der klaren Niederlage im Halbfinale überwog der Stolz ob der gespielten Runde. Klasse war am Samstag zudem die Kulisse in Hünfeld, unter den mindestens 200 Zuschauern waren die Seniorenteams aus Hünfeld, Kirchhasel, Roßbach und Burghaun in stattlicher Zahl vertreten, die Bratwürstchen schon kurz nach der Pause das erste Mal ausverkauft.

Die Statistik:

SG Hünfeld/Kirchhasel: Jürgen Ruschke; Andrej Dimitrov, Claus Lühn, Klaus Wagner, Mario Rohde, Stefan Waider, Jürgen Fleischmann, Sven Bednarek, Dominik Weber, Andreas Steinmetz – Klaus Krimmel, Marcel Schmitt, Chrisoph Ogan, Jörg Sorian, Winfried Krieg, Bernhard Göbel.
Schiedsrichter: Tobias Schröder (Romrod).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Wolfgang Jäger (7.), 0:2 Jan Zeug (20.), 0:3 Mike Böhm (31.), 1:3 Marcel Schmitt (53., Foulelfmeter).

Autor: Johannes Götze

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Simmershausen – Hünfeld II 0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Christian Penner (17., Eigentor), 0:2 Ivan Lovakovic (21.), 0:3 Ivan Lovakovic (67.)

Zuschauer: 130.

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Neidi in Topform

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2:1 Lukas Budenz

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Erst pari, dann wird’s überdeutlich

Verbandsliga: HSV deklassiert RSV

 

Den Schachzug, das Spiel auf den engen Kunstrasen zu legen, erwies sich für den RSV Petersberg als ungeschickt, denn der Verbandsliga-Primus aus Hünfeld setzte sich mit 6:1 (2:1) im Waidesgrund durch und erstickte so auch die leichten Zweifel, die zuletzt in Sachen Titelambitionen aufgekommen waren, im Keim.

Aber, und das gilt es vorweg zu schicken, das Spiel war nie und nimmer so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt. In der ersten Hälfte war der RSV vielleicht sogar die leicht bessere Mannschaft, schaffte es aber nicht die zahlreichen Fehler des HSV in der Zentrale zu bestrafen. Und leistete sich selbst zwei haarsträubende Fehler, die die Gegentore mit sich brachten. Erst fühlte sich niemand für den durchgebrochenen Maximilian Fröhlich verantwortlich (6.), dann foulte Julian Elm Christoph Neidhardt recht ungeschickt, den Strafstoß verwandelte Lukas Budenz sicher zur neuerlichen Führung (24.).

Neidhardt war da eigentlich schon gar nicht mehr am Feld, schleppte sich mit einer Hüftverletzung über den Platz und stand nur noch auf selbigem, weil Tauschpartner Marius Bublitz noch nicht bereit gewesen ist. Der kam direkt nach dem Elfmeter aufs Feld. Gerade in der Phase zwischen dem 2:1 für Hünfeld und dem Pausenpfiff machte der RSV zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Die Möglichkeiten ergaben sich, weil Hünfeld zu oft quer spielte, sich scheute, auch mal lang zu schlagen.

„Haben Petersberg überrannt“

In Durchgang zwei legte hingegen der HSV alle Fesseln ab, spielte fortan ganz simplen, aber hocheffektiven Fußball und hätte noch höher gewinnen können. „In der Pause war’s laut“, gab HSV-Doppeltorschütze Sebastian Schuch zu, um auszuführen, „dass ein Tabellenführer bei 1:0- oder 2:1-Führung eine breitere Brust haben muss, wir den Platz allerdings nicht so angenommen haben, wie wir es hätten machen müssen“. Nach Dominik Webers deutlichen Worten im Kabinengang wurde es hingegen ein anderes Spiel. „Wir haben Petersberg überrannt“, lobte Schuch, während Petersbergs Keeper Christian Beikirch erkennen musste, „dass das 1:3 viel zu schnell gefallen ist“. 

Keine 30 Sekunden waren in Durchgang zwei vergangen, da hatte Budenz Fröhlich perfekt freigespielt. Das Tor des Tages erzielte aber Kevin Krieger, der nach wochenlanger Ladehemmung aus gut 20 Metern den Giebel genau traf – mit dem etwas schwächeren linken Fuß. Während Hünfeld ob Johannesbergs deutlicher Pleite dem Titelgewinn wieder ein gutes Stück näher gekommen ist, stehen die Zeichen bei Petersberg mehr denn je auf Gruppenliga.

Die Statistik:

RSV Petersberg: Beikirch – Elm, M. Aschenbrücker, Brzoza, Vogt – Kücükler (75. Grösch), Bleuel, Wehner – Stenger, B. Aschenbrücker (41. Müller), Yildiz (85. A. Wingenfeld).
Hünfelder SV: Theisenroth – Bambey (68. Wenzel), Faulstich (65. Häuser), Belaarbi, Witzel – Budenz, Rohde – Neidhardt (25. Bublitz), Krieger, Fröhlich – Schuch.
Schiedsrichter: Christian Stübing (1. FC 03 Gelnhausen).
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (6.), 1:1 Julian Wehner (8.), 1:2 Lukas Budenz (24., Foulelfmeter), 1:3 Maximilian Fröhlich (46.), 1:4 Sebastian Schuch (62.), 1:5 Sebastian Schuch (63.), 1:6 Kevin Krieger (74.).

Autor: Johannes Götze

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Verbandsliga – Hünfeld fertigt RSV im Derby ab – Fröhlich mit Blitz-Tor

 

Petersberg (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV ist wieder zurück in der Spur: Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg hat sich der Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga den Frust von der Seele geschossen und gewann das Derby am Samstag beim RSV Petersberg auf Kunstrasen deutlich mit 6:1 (2:1).

 „Hünfeld hat verdient gewonnen und gezeigt, warum sie Erster sind und dass sie zurecht da oben stehen“, fand RSV-Coach Jürgen Krawczyk nach der Partie lobende Worte für den HSV, der gerade in der zweiten Halbzeit seine Offensivstärke eindrucksvoll unter Beweis stellte. Dabei war das Tor zum zwischenzeitlichen 3:1, das Maximilian Fröhlich nur wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel erzielte, der Dosenöffner für die Gäste und zugleich der vorzeitige K.O.-Schlag für den RSV: „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestaltet und das umgesetzt, was wir wollten. Wir haben aggressiv gespielt und hatten auch gute Chancen. Aber nach dem 1:3 hatte meine Mannschaft nichts mehr entgegenzusetzen“, meinte Krawczyk.

Im ersten Durchgang zeigten die Hausherren wie vom Coach geschildert aber eine ansprechende Leistung und ließen sich auch vom frühen Führungstreffer des HSV durch Maximilian Fröhlich nicht beeindrucken: Quasi im direkten Gegenzug schob Julian Wehner den Ball auf Vorlage von Kubilay Kücükler ins lange Eck und stellte auf 1:1 (8.). Eine knappe Viertelstunde später wurde Christoph Neidhardt im Petersberger Strafraum von Julian Elm gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Lukas Budenz zur erneuten Hünfelder Führung (22.) und gleichzeitig zum 2:1-Halbzeitstand, der für die Gäste jedoch recht schmeichelhaft war. „Die erste Halbzeit war gar nichts. Wir haben Petersberg selbst stark gemacht, demensprechend gab es in der Kabine eine Ansage vom Trainer“, erzählte Hünfelds Kapitän Julian Rohde.

Und die Webers Worte zeigten Wirkung: Rund 20 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Fröhlich auf 3:1, im Anschluss nahm das Unheil für die Petersberger dann seinen Lauf: Zunächst vergab Kücükler nach klasse Vorarbeit von Tim Stenger die beste Chance zum Anschluss für die Gastgeber (50.), wenig später schraubte Hünfelds Sebastian Schuch das Ergebnis mit einem Doppelschlag weiter in die Höhe. Innerhalb von nur einer Minute netzte der HSV-Stürmer erst nach einem gut vorgetragenen Angriff, der aus einer Petersberger Ecke heraus entstand, danach verwertete er eine Flanke von Außenverteidiger Steffen Witzel. Den Schlusspunkt setzte Kevin Krieger mit einem sehenswerten Distanzschuss genau in den Winkel (75.). „Das 3:1 hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach war die Körpersprache eine ganz andere und wir haben mehr die zweiten Bälle gewonnen“, war Rohde letztendlich zufrieden und erleichtert, dass seine Elf nach drei Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier holte und damit die Tabellenführung untermauerte. Petersberg dagegen bleibt weiter im Abstiegskampf stecken und hat als Tabellen-15. bei einem mehr absolvierten Spiel schon sechs Zähler Rückstand auf den 14. SG Bad Soden. Zudem musste Boris Aschenbrücker gegen Ende der ersten Hälfte angeschlagen raus, Trainer Jürgen Krawczyk vermutete nach Abpfiff eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel.

Petersberg: Beikirch – Elm, M. Aschenbrücker, Brzoza, Vogt – Bleuel, Wehner, Kücükler (71. Grösch) – Stenger, B. Aschenbrücker (41. Müller), Yildiz (86. Wingenfeld).

Hünfeld: Theisenroth – Witzel, Belaarbi, Faulstich (67. Häuser), Bambey (70. Wenzel) – Budenz, Rohde – Neidhardt (25. Bublitz), Krieger, Fröhlich – Schuch.

Schiedsrichter: Christian Stübing (Gelnhausen)

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (6.), 1:1 Julian Wehner (8.), 1:2 Lukas Budenz (22., Foulelfmeter), 1:3 Maximilian Fröhlich (46.), 1:4 Sebastian Schuch (63.), 1:5 Sebastian Schuch (64.), 1:6 Kevin Krieger (75.)

Zuschauer: 200.

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