Fußball

Das 420.000 Euro teure neue Geläuf nun auch offiziell eingeweiht

Kunstrasen in Hünfeld

 

Foto: Johannes Götze

Das erste Pflichtspiel auf dem neuen Kunstrasen auf der Hünfelder Rhönkampfbahn ging bereits vor einigen Wochen über die Bühne. Nun eröffneten Landrat Bernd Woide, Hünfelds Bürgermeister Stefan Schwenk und Vertreter des HSV um den Vorsitzenden Lothar Mihm den knapp 420.000 Euro teuren Platz auch offiziell.

Das alte Gummigeläuf hatte nach 18 Jahren ausgedient und wurde im August ausgetauscht. Beteiligt hatten sich daran die Stadt Hünfeld mit 141.500 Euro, der Landkreis mit 147.000 Euro, das Sportland Hessen mit 90.000 Euro und der Landessportbund mit 10.000 Euro. Die Eigenleistung und die Eigenmittel des HSV betragen zusätzlich rund 31.500 Euro. Schwenk bedankte sich bei seinen Grußworten insbesondere bei Mihms Engagement, während Woide die Wichtigkeit eines Kunstrasens auch für den Schulsport in der Haunestadt zum Ausdruck brachte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass auf dem neuen Geläufnun die Winterzeit kommen kann. Text und Foto:Johannes Götze

Fußball

Lothar Mihm

Fußball

Bilder Übergabe

Fußball, HSV.news, Startseite

Montag 17.30 wird der Kunstrasen offiziell eingeweiht

der neu Kunstrasen wird von unserem Landrat Bernd Woide und unserem Bürgermeister Stefan Schwenk

am kommenden Montag den 15.10.2018 um 17:30 eingeweiht.

Fußball, Startseite

Schlechter Platz oder schlechter Verlierer?

Nebe hadert mit Geläuf

Kevin Krieger (blaues Trikot) lieferte gegen Baunatal seine beste Saisonleistung ab. Foto: Siggi Larbig

Viele der 450 Zuschauer wurden am Samstag nicht Zeuge der Pressekonferenz, denn zu gut war das Wetter, um sich im Sportlerheim der Rhönkampfbahn aufzuhalten. Ein Besuch lohnte dennoch.

Schließlich sorgte bereits der Einstieg für große Augen. Denn KSV-Trainer Tobias Nebe gratulierte dem HSV nicht, sprach in seinem zweiminütigen Monolog vielmehr von der schlechtesten Saisonleistung seines Teams und einem Platz, der in äußerst schlechtem Zustand gewesen sei. Als sein Gegenüber Dominik Weber das Wort ergriff, stellte er gleich zu Beginn fest, „dass der Platz heute grün, nicht hart und kurz gemäht war“. Zwar tippte das Grün nicht an den Teppich im Baunataler Parkstadion heran, und dennoch war er nicht schlechter als beispielsweise das Geläuf in Gießen, wo Hünfeld eine Woche zuvor mit 0:7 unterlegen war.

Einig waren sich die Trainer nur in einer Sache, nämlich dass ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen wäre. Und dennoch nahm Weber „das Geschenk“, welches seinem Team bei der letzten Baunataler Ecke dargeboten wurde, gerne an. Wahrscheinlich trug genau diese Situation dazu bei, dass Nebe konsterniert dreinblickte, schließlich war er das Verlieren nicht mehr gewohnt.

Weber und Co. ließen sich hingegen von den Fans feiern, tranken auf dem Oktoberfest bis tief in die Nacht hinein gemeinsam auf den prächtigen Saisonstart. Fünf Siege, fünf Niederlagen und zwei Remis zeugen von einem guten Zwischenzeugnis. Auch Weber sieht das nicht anders, und stellt fest, „dass die Mannschaft in dieser Saison schnell gelernt hat“. Das mutige Spiel macht sich bezahlt, und so langsam kehrt auch die Treffsicherheit zurück. In den vergangenen Spielen traf der HSV dreimal dreifach.

Vogt kennt den Hauptfaktor des Aufschwungs

Auch weil Andre Vogt immer besser funktioniert. Der Neuzugang, der zuletzt eine schwierige Saison in Lehnerz zu überstehen hatte, blüht auf der Spielmacherposition immer mehr auf. „Andre ist unheimlich wichtig für unser Spiel“, lobt Weber und fand es passend, dass Vogt das Siegtor erzielen konnte.

Sein zweiter Saisontreffer, dazu bereitete er vier Tore vor und war somit an genau 50 Prozent der HSV-Tore direkt beteiligt. Vogt selbst fühlt sich in Hünfeld wohl: „Der Wechsel war in allen Belangen die richtige Entscheidung. Ich habe kurze Wege ins Training, fühle mich in der Mannschaft wohl und ich habe Spaß auf der Position.“ Dass auch sportlich die Rädchen von Woche zu Woche besser ineinandergreifen, ist für Vogt ein zwangsläufiges Resultat aus der Veränderung der Spielweise. „Zu Beginn haben wir uns noch zu sehr nach dem Gegner gerichtet. Wenn wir aber unser Spiel durchdrücken, dann können wir gegen jeden Gegner mithalten.“ Den Beweis kann sein Team am Samstag beim Tabellenzweiten aus Alzenau liefern.

Fußball

Bilder Baunatal Teil III

Fußball

Gesangseinlage

Fußball

3:2 HSV-KSV Baunatal

Fußball

2:2 HSV-KSV Baunatal

Fußball

1:2 HSV-KSV Baunatal

Fußball

1:1 HSV-KSV Baunatal

Fußball

Hünfeld – KSV Baunatal 3:2 (0:1)

Tore: 0:1 T. Müller (42.), 1:1 Krieger (52.) 1:2 Pforr (78.), 2:2 Neidhardt (89.), 3:2 Vogt (90.+2)

Schiedsrichter: Christoffer Reimund (Zwingenberg)

Zuschauer: 450

Rote Karte: Cho (Baunatal, 90.+1) wegen Tätlichkeit

Fußball

Hessenliga – Vogt lässt Hünfeld nach Last-Minute-Tor jubeln

 

Hünfeld – Von Jasha Günther – www.osthessen-zeitung.de

Andre Vogt hat den Hünfelder SV in der Fußball-Hessenliga in der Nachspielzeit zum 3:2 (0:1)-Sieg gegen den KSV Baunatal geschossen. Der Sieg des HSV gegen den Tabellenvierten war sicher etwas glücklich, aber nicht unverdient, denn die Osthessen hatten sich von zwei Rückständen nicht beirren lassen.

Nach einer Baunataler Ecke konterten die Gastgeber in der Nachspielzeit: Der Ball kam zu Vogt, der sprintete, ein paar Gäste im Schlepptau, über den Platz, legte das Leder am weit vor dem Kasten stehenden Keeper Pascal Bielert vorbei und schob ins leere Tor ein. „Überragend“ und „unbeschreiblich“ waren die ersten Worte von HSV-Coach Dominik Weber zum Spiel: „Am Ende war es glücklich, aber auch nicht unverdient.“ Sein Gegenüber, Tobias Nebe, sah das ähnlich: „Wir haben es nicht sauber zu Ende gespielt und uns immer wieder in die Bredouille gebracht. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre der Sieg nicht verdient gewesen. Wir haben nicht über 90 Minuten 100 Prozent auf den Platz gebracht.“ 

Die Hünfelder hatten zu Beginn schneller ins Spiel gefunden, doch die Abschlüsse waren zu schwach und die Flanken häufig zu ungenau. Ab Mitte des ersten Durchgangs hatten die Gäste dann etwas mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Thomas Müller (19.), Manuel Pforr (25.), Nico Schrader (37.) und Daniel Borgardt (40.) hätten die Gäste in Führung bringen können, doch ihre Schüsse und Kopfbälle gingen vorbei oder wurden vom gut aufgelegten Sebastian Ernst pariert. Kurz vor der Pause zappelte der Ball dann aber doch das erste Mal im Netz. Nach einem Angriff über Daniel Springer legte Pforr auf Müller quer, der aus kurzer Distanz einschob (42.). „Wir müssen das Spiel schneller entscheiden“, meinte Nebe zu den vielen vergebenen Chancen. Auf der anderen Seite hätten Sebastian Alles und Kevin Krieger noch vor der Pause für den Ausgleich sorgen können, doch die Schüsse wurden kurz vor der Linie geklärt (45.).

Das 1:1 fiel kurz nach dem Seitenwechsel durch Kevin Krieger. Er erlief sich halbrechts einen langen Ball von Ernst, zog in den Strafraum und aus gut zwölf Metern ab (52.). Danach hatte der HSV Möglichkeiten durch Vogt, der erst aus der Drehung daneben schoss (64.) und es wenig später mit einem Heber über Bielert versuchte, der aber gerade noch dran kam (65.). Baunatal konterte immer wieder, doch die Hünfelder waren auch defensiv zur Stelle. Bei einer Ecke von Fatih Üstün konnten die Gäste dann erneut in Führung gehen. Der Versuch von Müller wurde noch pariert, doch der Nachschuss von Pforr ging rein (78.). Danach wurde es zunehmend hitzig: Hünfeld drängte auf den Ausgleich, Baunatal wollte durch Konter die Vorentscheidung, machte dabei aber auch immer wieder hinten auf. Für Gefahr sorgte unter anderem der eingewechselte Christoph Neidhardt mit einem Kopfball, den Bielert noch gerade unter der Latte erwischte und einem Schuss, der ans Außennetz abgefälscht wurde (beides 83.). Auf der anderen Seite parierte Ernst bei einem Konter einen Schuss des ebenfalls eingewechselten Joonhaeng Cho (88.). Mit dem 2:2 durch Neidhardt, der im Nachschuss nach einem Vogt-Abschluss traf (89.) war wieder alles offen. „Man hat gesehen, dass Baunatal auch unbedingt gewinnen wollte – das macht Fußball aus“, fand Weber.

Hünfeld: Ernst; Dücker, Faulstich, Rehm, Budenz (78. Kornagel) – Alles, Rohde – Krieger, Vogt, Fröhlich (66. Neidhardt) – Schuch.

Baunatal: Bielert; Blahout, Borgardt, Wolf, Springer (77. Degenhardt) – Üstün, Schäfer – , Pforr, Schrader (68. Cho), Sattorov – Müller.

Schiedsrichter: Christoffer Reimund (Zwingenberg)

Tore: 0:1 Thomas Müller (42.), 1:1 Kevin Krieger (52.), 1:2 Manuel Pforr (78.), 2:2 Christoph Neidhardt (89.), 3:2 Andre Vogt (90.+2)

Zuschauer: 450.

Rote Karte: Joonhaeng Cho (Baunatal, 90.+1) wegen Tätlichkeit

BAunatal-H-2018-1

Fußball

Bilder Baunatal Teil I

Fußball

Vogt mit unfassbarem Finish

Hessenliga: HSV siegt in irrem Spiel

Andre Vogt entscheid das Spiel im Schlussakkord. Foto: Siggi Larbig

Der Hünfelder SV hat dank einer beinahe unfassbaren Energieleistung dem KSV Baunatal die erste Niederlage seit Ende August beigefügt – und das Spiel im Schlussakkord gedreht. Matchwinner war Andre Vogt, der das späte 2:2 auflegte und mit Abpfiff das 3:2-Siegtor besorgen konnte.

HSV-Trainer bot gegen den KSV seine übliche Formation im 4-2-3-1 auf. Diesmal agierte allerdings wieder Kevin Krieger von Beginn an, der den letztwöchigen Elfmeter-Pechvogel Christoph Neidhardt positionsgetreu auf Rechtsaußen ersetzte. Krieger war auch derjenige, der beim HSV vor der Pause im Blickpunkt stand: So ermöglichte sein Ballverlust den Baunatalern ein blitzschneller Konter über Jonas Springer, den Thomas Müller in der Zentrale abgezockt abschloss, weil er sich im Rücken der Innenverteidiger weggestohlen hatte (42.). Bitter für Krieger, dass er seinen kleinen Fehler nicht direkt gutmachen konnte: Nach scharfem Freistoß von Julian Rohde scheiterte der 25-Jährige zunächst am glänzend parierenden Pascal Bielert und als er seinen zweiten Versuch schon im Netz wähnte, klärte Felix Schäfer heldenhaft auf der Torlinie (44.). 

Dass Baunatal mit der knappen Führung in die Pause ging, war knapp verdient. War Hünfeld im ersten Spielviertel leicht überlegen, und vergab Chancen durch Maximilian Fröhlich (6.) und Julian Rohde (22.), bestimmte der Gast im Anschluss mehr und mehr das Geschehen. So zwang Nico Schrader HSV-Keeper Sebastian Ernst zu einer Glanztat (37.), auch Manuel Pforr (19., 25.) und Schäfer (38.) waren in aussichtsreichen Abschlusspositionen zu nachlässig.

Nichts für schwache Nerven

Doch der HSV fand prima in Durchgang zwei, vor allem weil Krieger weiter aufdrehen sollte: Erst verzog er (48), dann zögerte er (50.) und dann traf er doch (51.). Bei einem weiten Abschlag von Ernst rutschte Springer am Ball vorbei, Krieger zog nach innen und schloss aus 18 Metern ins Eck ab. Der HSV übernahm weiterhin das Kommando und hätte führen können, allerdings zögerte Fröhlich zu lange, nachdem Vogt ihn mustergültig eingesetzt hatte (60.). Vogt selbst setzte wenig später zum Kunstschuss an, doch Bielert reagierte neuerlich glänzend (65.). 

Baunatal fiel spielerisch nichts ein, und sollte dennoch plötzlich führen: Fatih Üstüns Ecke köpfte Müller aus kurzer Distanz aufs Tor, Ernst konnte das Leder nicht festhalten und Pforr musste nur abstauben (78.). Der HSV lief nun unbeirrt an, Schuchs Kopfball geriet zu zentral (83.), Neidhardts brachialer Schuss aus kurzer Distanz wurde noch entscheidend zur Ecke geklärt (84.), Innenverteidiger Franz Faulstich traf abgefälscht nur die Oberkante der Latte (87.). Doch das Spiel war nicht vorüber – ganz im Gegenteil! Der wie aufgedrehte Vogt zwang Bielert zur nächsten Parade, doch diesmal nutzte Neidhardt den zweiten Versuch (89.). Baunatal wollte nun alles und bekam nichts, weil nach der letzten Ecke glänzend über Marcel Dücker gekontert wurde und Vogt dem Wahnsinn die Krone ausetzte (90.+3). Danach wurde nicht mal mehr angepfiffen. Der HSV war außer Rand und Band!

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Budenz (79. Kornagel) – Alles, Rohde – Krieger, Vogt, Fröhlich (66. Neidhardt) – Schuch. 
KSV Baunatal: Bielert – Blahout, Borgardt, Wolf, Springer (77. Degenhardt) – Üstün, Schäfer (86. Petrukhin) – Pforr, Schrader (68. Cho), Sattorov – Müller. 
Schiedsrichter: Christoffer Reimund (Eintracht Zwingenberg). 
Zuschauer: 450. 
Tore: 0:1 Thomas Müller (42.), 1:1 Kevin Krieger (51.), 1:2 Manuel Pforr (78.), 2:2 Christoph Neidhardt (89.), 3:2 Andre Vogt (90.+3). 
Rote Karte: Joonhaeng Cho (Baunatal) wegen Tätlichkeit (90.+1).

Autor: Johannes Götze
Fußball

Bilder Giessen Teil III

Fußball

Oktoberfest beim „kleinen HSV“

Am kommenden Samstag dem 13. Oktober ab 17:30 Uhr lädt der Hünfelder Sportverein wieder zum traditionellen Oktoberfest auf die Rhönkampfbahn ein.
Bei Bayrischer – Musik mit DJ Rolf Canisius , Haxen, Leberkäs und Kreuzbergbier wird nach dem Heimspiel  gegen den KSV Baunatal gefeiert. Nicht nur Vereinsmitglieder
sondern alle Hünfelder sind zu diesem bayrischen Abend herzlich eingeladen. Dirndl oder Lederhose sind kein muss. wären aber prima!
Oktoberfest 2009

Fußball