Kornagel folgt Kumpel Alles zum HSV

Hessenliga: Überraschung beim Auftakt

Kornagel-auftakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel Kornagel heißt die große Überraschung des Hünfelder SV zum Trainingsstart. Foto: Johannes Götze

Diese Überraschung ist gelungen: Beim Trainingsauftakt des Hünfelder SV stand plötzlich Daniel Kornagel auf der Rhönkampfbahn. Der Offensivallrounder ist Neuzugang Nummer vier des Hessenliga-Aufsteigers. Er kommt von Borussia Fulda.

„Wir sind sehr froh, dass wir Daniel noch kurzfristig für den Hünfelder SV und seinen Weg begeistern konnten“, sagt HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde, der ausführt, „dass wir mit Daniel einen gestanden Spieler bekommen, der sich auf Oberliga- und sogar Regionalliganiveau schon eindrücklich bewiesen hat“. Dementsprechend sei der gebürtige Dermbacher (30 Kilometer östlich von Hünfeld gelegen) auch der absolute Wunschkandidat für die noch freie Position im Offensivbereich gewesen. Doch Rohde hegt auch gewisse Erwartungen an den Neuen: „Daniel soll im Training und Spiel vorangehen, sich zu einem Führungsspieler entwickeln.“

Der 25-jährige Kornagel wurde fußballerisch in Dermbach, bei Wacker Bad Salzungen und Carl-Zeiss Jena ausgebildet. Im Seniorenbereich sammelte er Erfahrungen bei Carl-Zeiss Jena, dem ZFC Meuselwitz, dem TSV Großbardorf und zuletzt bei Borussia Fulda. Dementsprechend sammeln sich in seiner Vita neben neun Regionalligaeinsätzen auch bereits in Summe 125 Partien auf Oberliga-Ebene. Nach Kornagel-Kumpel Sebastian Alles (Borussia Fulda), Andre Vogt (TSV Lehnerz) und Noah Quanz (Viktoria Fulda) stammt somit auch der vierte Neuzugang des HSV aus dem Dunstkreis der neuen SG Barockstadt.

Autor: Johannes Götze

 

Fußball

HSV will auch in der Hessenliga den Ball haben

Coach Weber ist vom Kader überzeugt

auftakt 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainer Dominik Weber (links) und Abteilungsleiter Mario Rohde (rechts) freuen sich Andre Vogt, Sebastian Alles sowie Daniel Kornagel (von links) neu im Team begrüßen zu dürfen. Noah Quanz fehlte beim Auftakt noch. Foto: Johannes Götze

Die Vorfreude auf die kommende Saison ist bei Dominik Weber regelrecht greifbar: Nach vier Jahren Abstinenz nimmt „sein“ Hünfelder SV die Hessenliga wieder in Angriff, startete dafür am Abend die fünfwöchige Vorbereitungsphase.

Bestückt mit in Summe vier Neuzugängen: Sebastian Alles, Andre Vogt, Noah Quanz und Last-Minute-Transfer Daniel Kornagel sollen das Team in allen Mannschaftsbereichen verstärken und die Qualität nach vorne treiben. „Ich bin absolut zufrieden mit der Zusammensetzung des Kaders. Abteilungsleiter Mario Rohde hat mit viel Akribie gearbeitet und ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Mannschaft in der Lage ist, die Hessenliga zu halten“, betont Weber. Alles, Kornagel und Vogt werden in Summe die Erfahrung 332 Oberliga-Spiele in die Waagschale werfen können, Quanz gilt als großes Verteidigertalent.

Und auch sonst ist Weber von seinen Mannen überzeugt, „weil wir mit 20 Feldspielern auf fast jeder Position doppelt besetzt sind und ich bei keinem einzigen Spieler Bauchschmerzen haben muss, ihn in die Hessenliga zu werfen.“ Dazu stimme die Mischung mit erfahrenen und jungen, entwicklungsfähigen Spielern. Ergo: Die Karten werden nicht nur wegen der vier Neuen fortan neu gemischt, der Kampf um die Stammplätze beginnt von vorne.

„Körperlichkeit ist auch Gewöhnungssache“

Und weil der HSV bereits in der abgelaufenen Meistersaison mit viel Ballbesitz überzeugen konnte, hat Weber auch gar kein Interesse, nun alles aufs reine Verteidigen zu setzen. „Wir wollen ganz, ganz viel selbst das Spiel machen. Wir wollen ganz, ganz viel agieren und nicht nur reagieren. Die Fähigkeit dafür ist im Kader gegeben, und ich erwarte, dass die Jungs das auch umsetzen, dass sie permanent ballfordernd auftreten.“

Daran gelte es in der Vorbereitung zu arbeiten, gleichermaßen natürlich auch an Körperlichkeit, die nun in deutlich stärkerer Form verlangt wird. Für Weber, selbst Regionalligaspieler bei Borussia Fulda, ist dies jedoch auch im großen Maße Gewöhnungssache. Jedoch fordere er gerade bei den Spielern, die vor einem Jahr erst aus der Kreisoberliga oder der Junioren-Hessenliga geholt wurden, im Trainingsbetrieb eine gewisse Holschuld ein.

Die Testspiele im Überblick:

Sonntag, 1. Juli (15 Uhr): TSV Künzell (A)
Sonntag, 8. Juli (16 Uhr): ESV Hönebach (A)
Mittwoch, 11. Juli (19 Uhr): SG Barockstadt II (H)
Donnerstag, 12. Juli (19 Uhr): SG Ehrenberg (in Hofaschenbach)
Sonntag, 15. Juli (15 Uhr): Teutonia Großenlüder (A)
Samstag, 21. Juli (15 Uhr): TSV Bachrain (A)
Sonntag, 22. Juli (15 Uhr): SG Bad Soden (H)

Autor: Johannes Götze

 

Fußball

Hessenliga – Trainingsauftakt des HSV mit Kornagel – „Nicht verstecken“

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Nach vier Jahren Verbandsliga darf sich der Hünfelder SV in diesem Sommer endlich wieder auf die Fußball-Hessenliga vorbereiten: Dominik Weber bat seine Akteure am Freitagabend zum Trainingsauftakt auf die Rhönkampfbahn, mit dabei war auch Daniel Kornagel, der von der SG Barockstadt zum HSV wechselt.

Auch zwei der drei bereits bekannten Neuzugänge, Sebastian Alles und Andre Vogt, waren mit von der Partie, Noah Quanz fehlte zum Auftakt. „Wir haben gleich einen Fitnesstest gemacht, um zu schauen, wo die Jungs stehen“, erklärt Hünfelds Trainer Dominik Weber, der sich um den Fitnesszustand seiner Spieler aber keine allzu großen Sorgen macht: „Generell ist die konditionelle Verfassung bei den Jungs gut. Das war schon in den vergangenen Jahren so. Sie werden aus eigenem Interesse für sich gearbeitet haben, weil sie auch heiß darauf sind, dass es wieder losgeht, und im Kampf um die Stammplätze gleich Gas geben wollen.“ Neben dem Fitnesstest stand am Freitagabend eine lockere Spielform auf dem Programm. Dabei fehlten urlaubsbedingt zwar noch Lukas Budenz und Maximilian Fröhlich, der Rest des Kaders war aber ebenso wie die Neuzugänge Sebastian Alles (Borussia Fulda), Andre Vogt (TSV Lehnerz) und Noah Quanz (Viktoria Fulda) mit an Bord.

2014 ist der HSV als Tabellenletzter mit 28 Punkten aus der Hessenliga abgestiegen. Nach der Verbandsliga-Meisterschaft in der abgelaufenen Saison wollen es die Haunestädter nun besser machen: „Das Ziel ist 100-prozentig der Klassenerhalt“, stellt Weber klar, der sich schon auf die Duelle mit den Topteams aus Gießen, Kassel und besonders das Derby gegen die SG Barockstadt freut. „Das ist schön, solche Highlights zu haben. Aber ich denke es gibt auch Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind. Die wollen wir hinter uns lassen.“ Dabei wünscht sich der Hünfelder Coach, dass seine Mannschaft in Hessens höchster Spielklasse nicht ängstlich, sondern mutig auftritt: „Natürlich wird es schwer, weil die Qualität deutlich höher als in der Verbandsliga ist. Aber wir wollen viel Wert darauf legen, dass wir uns nicht verstecken, sondern Fußball spielen“, betont Weber und ergänzt: „Ich möchte, dass die Jungs mutig und mit Selbstbewusstsein in die Spiele gehen.“

Nach etwas mehr als einer Woche Vorbereitung soll dann zunehmend der Ball ins Spiel kommen.  Auch einige Testspiele hat Weber für seine Elf ausgemacht: So spielt der HSV am 1. Juli beispielsweise in Künzell, auch Partien gegen Marco Lohsses SG Barockstadt II oder die SG Ehrenberg stehen auf dem Plan. Am Wochenende vor dem ersten Punktspiel testen die Hünfelder gegen Bachrain und Bad Soden.

 

Die Testspiele in der Übersicht:

Sonntag, 1. Juli (15 Uhr): TSV Künzell (in Künzell)

Sonntag, 8. Juli (16 Uhr): ESV Hönebach (in Hönebach)

Mittwoch, 11. Juli (19 Uhr): SG Barockstadt II (in Hünfeld)

Donnerstag, 12. Juli (19 Uhr): SG Ehrenberg (in Nüsttal)

Sonntag, 15. Juli (15 Uhr): Teutonia Großenlüder (in Großenlüder)

Samstag, 21. Juli (15 Uhr): TSV Bachrain (in Bachrain)

Sonntag, 22. Juli (15 Uhr): SG Bad Soden (in Hünfeld)

 

Fußball

Thomas Henkel feierte seinen 60. Geburtstag

Henkel Thomas 60Unser Sportfreund Thomas Henkel feierte am 19.Juni 2018 seinen 60. Geburtstag.

Thomas hat schon als Schüler die Fußballschuhe des Hünfelder Sportvereins geschnürt. Aus dem Jugendbereich wechselte er in unsere Senioren-Abteilung der er 47 Jahre bis zum heutigen Tage treu geblieben ist.

Neben unserm Bürgermeister Stefan Schwenk und seinen Kollegen aus der Stadtverwaltung gratulierte auch unser 1. Vorsitzender Lothar Mihm. Der Vorsitzende betonte das Thomas Henkel immer ein konstruktiver Ansprechpartner ist der hilfsbereit ist und Probleme lösen hilft.

Thomas und seiner Familie wünschen wir alles Gute und vor allem Gesundheit.

Final-Evergreen wird’s nicht geben

Pokal Lauterbach/Hünfeld ist ausgelost

Ernst Böhle (rechts) fungierte als Losfee für Pokalspielleiter Bernd Kraft. Foto: Johannes Götze

Mit 16 Mannschaften startet der Kreispokal Lauterbach/Hünfeld in der neuen Runde durch. Dabei sein werden auch die drei ranghöchsten Vereine Hünfelder SV (Hessenliga), SV Steinbach (Verbandsliga) und SG Schlitzerland (Gruppenliga). Bereits vor Saisonstart sollen Achtel- und Viertelfinale Geschichte sein, das Halbfinale ist für Mitte September terminiert, das Endspiel soll bereits im April 2019 steigen.

Die Auslosung durch Pokalspielleiter Bernd Kraft und den Ehrenamtsbeauftragten Ernst Böhle hat ergeben, dass Gruppenligist SG Schlitzerland bereits im Achtelfinale auf den SV Steinbach trifft und somit einer der Vorjahres-Halbfinalisten früh die Segel streichen muss. Hessenligist Hünfeld muss hingegen bei Kreisoberliga-Aufsteiger Vogelsberg antreten. Klar ist auch, dass – sofern sich beide Teams durchsetzen – der Final-Evergreen zwischen Steinbach und Hünfeld bereits im Halbfinale stattfinden würde.
Sein erstes Pflichtspiel nach dem Wiedereinstieg in den Spielbetrieb wird der SV Willofs gegen die SG Burghaun/Gruben bestreiten. Der C-Ligist ist klassentiefstes Team, auch weil er der einzige Verein im Kreis Lauterbach/Hünfeld ist, der mit der ersten Mannschaft in der C-Liga an den Start geht.

Der Spielplan in der Übersicht:

Achtelfinale (Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr):
Spiel 1: TSV IlbeshausenSG Dittlofrod/Körnbach
Spiel 2: SV Willofs – SG Burghaun/Gruben
Spiel 3: SG SchlitzerlandSV Steinbach
Spiel 4: SG LauterSG Eiterfeld/Leimbach
Spiel 5: FSG VogelsbergHünfelder SV
Spiel 6: DJK 1. FC NüsttalVfL Lauterbach
Spiel 7: SV WölfFSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen
Spiel 8: SG Wartenberg/Salzschlirf – Rasdorfer SC

Viertelfinale (Mittwoch, 18. Juli, 19 Uhr):
Spiel A: Willofs oder Burghaun/Gruben – Lauter oder Eitefeld/Leimbach
Spiel B: Wölf oder Kiebitzgrund/Rothenkirchen – Schlitzerland oder Steinbach
Spiel C: Nüsttal oder LauterbachVogelsberg oder Hünfeld
Spiel D: Ilbeshausen oder Dittlofrod/KörnbachWartenberg/Salzschlirf oder Rasdorf

Halbfinale (Mittwoch, 19 September, 19 Uhr):
Sieger aus Spiel D – Sieger aus Spiel A
Sieger aus Spiel C – Sieger aus Spiel B

Finale (Mittwoch, 10. April 2019, 19 Uhr):
Sieger der beiden Halbfinale

Fußball

Noah Quanz schließt sich HSV an

Hessenliga: Dritter Neuzugang für den AufsteigerMit Noah Quanz kann der Verbandsliga-Meister Hünfelder SV den dritten Neuzugang präsentieren. Der 19-jährige Defensivallrounder spielte zuletzt für Viktoria Fulda, pausierte allerdings die komplette abgelaufene Saison aufgrund einer Sprunggelenksverletzung.

„Noah passt genau in unser Anforderungsprofil. Er ist ein junger, großgewachsener Defensivspieler, der absoluten Ehrgeiz und auch das notwendige Talent mitbringt, um bei uns Hessenliga spielen zu können“, erklärt HSV-Trainer Dominik Weber, der anfügt, „dass wir Noah nach seiner langwierigen Sprunggelenksverletzung behutsam aufbauen wollen, ihm natürlich alle Zeit der Welt geben“. Quanz hatte sich einen Haarriss im Sprunggelenk zugezogen, wurde deswegen in Summe eine komplette Saison zurückgeworfen, deutete aber bereits zuvor sein großes Potenzial an. Der gebürtige Wölfer wechselte im C-Junioren-Alter zur Viktoria, spielte dort Innenverteidiger, Sechser oder Linksverteidiger. Bereits zuvor hatten sich Andre Vogt und Sebastian Alles für einen Wechsel gen Haunestadt entschieden, somit ist Quanz der dritte Neuzugang aus dem Dunstkreis der SG Barockstadt.

Autor: Johannes Götze

 

Fußball

Ehrung zur Meisterschaft 2018

Fußball

Einlaufkinder letztes Saisonspiel Lehnerz II

Fußball

Verbandsliga – Weber: „Der Titel war nicht zu erwarten“

 

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitumg.de

Nach vier Jahren Abstinenz kehrt der Hünfelder Sportverein in der kommenden Saison wieder in die Fußball-Hessenliga zurück. Dabei begann die abgelaufene Spielzeit zunächst holprig, dank einer überragenden Serie stürmte der HSV aber schon Ende November an die Tabellenspitze der Verbandsliga und gab den Platz an der Sonne bis zum Ende nicht mehr ab. Trainer Dominik Weber blickt insgesamt zufrieden auf die Saison sowie ihre Highlights zurück und freut sich bereits auf die Duelle mit der SG Barockstadt.

Fotos: Christine Görlich

„Man muss sagen, dass es im Endeffekt auch für uns nicht so zu erwarten war. Man nimmt sich viel vor und ich bin jemand, der immer das Maximum fordert. Aber rechnen konnte man damit nicht. Umso schöner ist es, dass es jetzt geklappt hat“, gibt HSV-Coach Dominik Weber nach der gewonnenen Meisterschaft zu, der im Sommer 2013 die Nachfolge von Oliver Bunzenthal in der Haunestadt antrat, in seinem ersten Jahr als Trainer direkt als Tabellenletzter aus der Hessenliga abgestiegen war und nun wieder in selbige zurückkehren wird. Damals spielten beispielsweise noch die Sportfreunde Seligenstadt im hessischen Oberhaus, die in diesem Sommer den Gang in die Kreisoberliga antreten müssen. Hünfeld dagegen erreichte in der ersten Saison nach dem Abstieg Rang zwei hinter Borussia Fulda, scheiterte in der Aufstiegsrunde aber an Rot-Weiß Frankfurt und landete in der darauffolgenden Spielzeit nur auf Platz acht. Nach dem dritten Rang in der vergangenen Saison hinter dem SSV Sand ließ der HSV nun jene Sander hinter sich und tütete die Meisterschaft schon drei Spieltage vor Saisonende ein. „Dieses Jahr hatten wir kein großes Verletzungspech. Das spielte mit Sicherheit auch eine Rolle“, sagt Weber, der mit Tarek Belaarbi, Sebastian Ernst und Niklas Wahl nur drei Langzeitausfälle zu beklagen hatte.

Dabei lief es für die Hünfelder zu Beginn der Spielzeit im vergangenen Sommer zunächst nicht nach Plan: Auf den wichtigen 3:2-Auftaktsieg gegen Eschwege folgte eine 3:5-Pleite bei Aufsteiger FSV Dörnberg – ein „Dämpfer“, wie Weber im Nachhinein meint. Am dritten Spieltag schien die Welt nach dem 3:0 gegen CSC Kassel wieder in Ordnung, doch eine Woche später setzte es eine bittere 0:4-Derbyklatsche in Johannesberg. „Da hätte man fast schon sagen können, dass du einen Haken an die Saison machen kannst“, ist Weber ehrlich. Wenige Wochen benötigte der HSV dann noch, um sich zu fangen, bevor eine überragende Serie mit 15 Partien ohne Niederlage folgte. Zwischenzeitlich gewann Hünfeld sogar elf Spiele am Stück – darunter das 6:3 Mitte Oktober gegen den SSV Sand, als der Meister nach einem 1:3-Rückstand fünf Tore innerhalb von weniger als 35 Minuten erzielte. „Das war mit Sicherheit unvergesslich“, schwärmt Weber, der sich mindestens genauso gerne an das Rückspiel gegen den SSV zurückerinnert, was sein Team Ende April mit 4:2 gewinnen konnte: „Das war vielleicht der Meistertrumpf.“

Schon mit dem 4:2-Erfolg gegen Dörnberg am 26. November – gleichzeitig das letzte Spiel des Jahres 2017 – kletterte der HSV an die Tabellenspitze und gab den ersten Platz in der Restrunde dann nicht mehr her. Letztendlich konnte der Meister eine Bilanz von 21 Siegen, fünf Remis und sechs Niederlagen vorweisen und stellte mit 86 Toren gleichzeitig die beste Offensive der Liga. Top-Torschütze Maximilian Fröhlich steuerte 18 Tore bei, auch Sebastian Schuch, Kevin Krieger und Christoph Neidhardt trafen zweistellig. Dennoch findet Weber rückblickend auch den einen oder anderen negativen Aspekt: „Ich hätte die Saison gerne zuhause ungeschlagen beendet“, meint der 37-Jährige und ärgert sich noch immer über die beiden „absolut vermeidbaren“ Heimniederlagen gegen Rothwesten (2:3) und Neuhof (1:2) im April. Dazu steht Hünfeld zwar auch in der Fairnesstabelle auf Platz eins, hat aber mit vier Gelb-Roten Karten und einer Roten Karte aber mehr Platzverweise kassiert als die folgenden sechs Teams in dieser Rangliste. „Da müssen wir uns cleverer anstellen“, stellt Weber klar.

Eine positive Erscheinung der Saison sei dagegen Franz Faulstich gewesen: „Vorher hatte ihn niemand auf dem Zettel. Aber er hat seine Chance mehr als ordentlich genutzt und war dann nicht mehr aus dem Team wegzudenken“, lobt Weber seinen Innenverteidiger und appelliert an die anderen Spieler, die aktuell ein wenig hintenanstehen müssen: „Wenn man Geduld hat und Trainingsleistungen bringt, kriegt man irgendwann die Chance.“ Auch die beiden Neuzugänge Sven Bambey und Marius Bublitz, die vor der Saison aus Leusel kamen, sowie die Youngster Sebastian Körner, Nicolas Häuser und Keeper Jonas Hosenfeld hebt Weber heraus. Dazu habe Julian Rohde, der vom SV Steinbach nach Hünfeld zurückkehrte, „genau das erfüllt, was wir uns von ihm erhofft hatten: Das er als Leistungsträger vorangeht.“

Ab der kommenden Saison dürfen sich die Hünfelder nun wieder in der Hessenliga beweisen, Trainer Weber freut sich dabei schon besonders auf die „Highlightspiele“ wie gegen Hessen Kassel, Gießen oder das Derby gegen die neue SG Barockstadt Fulda Lehnerz. „Es wird von Anfang an gegen den Abstieg gehen“, vermutet der Coach, der sein Team nach der Verpflichtung des Ex-Lehnerzers Andre Vogt noch auf wenigen Positionen punktuell verstärken möchte, ansonsten aber der Meistermannschaft der abgelaufenen Saison vertraut. „Wir werden die Mannschaft nicht komplett verändern. Erstens ist das überhaupt nicht unsere Philosophie und zweitens haben es sich die Jungs verdient, die auch den Aufstieg gepackt haben. Wir wollen die Euphorie mitnehmen“, verdeutlicht Weber, der das Meisterjahr seiner Truppe auch durch das verlorene Kreispokalfinale gegen Steinbach nicht getrübt sieht: „Im Endeffekt ist es nicht verkehrt, dass wir die Last mit dem Hessenpokal nicht haben, sondern uns voll und ganz auf die Saison konzentrieren können.“

Am 22. Juni wird Weber seine Spieler wieder auf die Rhönkampfbahn zum Trainingsauftakt bitten. Zunächst steht für die Hünfelder Mannschaft – jedoch ohne ihren Trainer –  am zweiten Juni-Wochenende aber noch der „obligatorische“ Mallorca-Urlaub an, den sich der Meister nach einer starken Saison redlich verdient hat. „Die Jungs sollen es genießen und einfach den Kopf freikriegen“, sagt Weber.

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Hessenliga – Sebastian Alles zurück nach Hünfeld – „Ich will spielen“

Hünfeld (fs) – Zweiter Neuzugang für den Hünfelder SV: Nach Andre Vogt (TSV Lehnerz) kehrt nun Sebastian Alles nach zwei Jahren bei Borussia Fulda zum Meister der Fußball-Verbandsliga zurück und trifft in der kommenden Saison in der Hessenliga auf die SG Barockstadt, die den 25-Jährigen vor rund vier Wochen eigentlich als Teil des Kaders präsentiert hatte.

 

Alles, der bereits in der Jugend die Schuhe für den HSV geschnürt hatte, bevor er in der Jugend beim FC Carl-Zeiss Jena weiter ausgebildet wurde, war 2013 nach Hünfeld zurückgekehrt, bevor er im Sommer 2016 zum SC Borussia Fulda gewechselt war. Vor rund vier Wochen hatten die Verantwortlichen der künftigen SG Barockstadt verkündet, dass Alles dem Kader angehören würde, der 25-Jährige entschied sich nun allerdings doch zu einem Wechsel nach Hünfeld.erklärt Alles, der sich an der Rhönkampfbahn immer wohlgefühlt hat: „Das war eine tolle Zeit dort. Ich kenne die Leute, das Umfeld, das hat letztlich den Ausschlag gegeben. Und natürlich die Tatsache, dass ich sportlich weiterhin in der gleichen Liga spiele. Das ist keine Verschlechterung.“ Und auch die Verantwortlichen freuen sich über die Zusage von Alles: „Basti kann uns auf verschiedenen Positionen weiterhelfen, sein Herz war immer blau-weiß, er war ja auch bei vielen Heimspielen weiterhin da“, erklärt HSV-Vorsitzender Lothar Mihm.

Insgesamt 92 Einsätze sammelte der ballsichere Sechser bisher im hessischen Oberhaus und ist wie Andre Vogt als Stammspieler beim Aufsteiger vorgesehen. Der 25-Jährige will als Führungsspieler vorangehen und mit Leistung überzeugen. „Das wird natürlich eine schwierige Saison, aber wir haben nix zu verlieren. Wir versuchen alles, dass wir die Liga halten“, unterstreicht Alles.

Alles

 

 

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Alles kehrt zum HSV zurück

Neuzugang Nummer zwei für Verbandsliga-Meister

Bild aus alten Tagen: Sebastian Alles wird bald wieder das HSV-Trikot tragen. Foto: Siggi Larbig

Nach Andre Vogt (TSV Lehnerz) steht der zweite Neuzugang des Verbandsliga-Meisters Hünfelder SV fest: Sebastian Alles wird von Borussia Fulda zum HSV zurückkehren.

„Basti passt genau wie Andre hervorragend zu unserem Verein. Er hat bei uns schon in der Jugend und bei den Senioren bewiesen, dass er ein super Junge ist – fußballerisch wie menschlich“, bestätigt Abteilungsleiter Mario Rohde den Transfer des zentralen Mittelfeldspielers, der eine Führungsrolle im Team des Hessenligisten übernehmen soll. Für Rohde stellt Alles nicht weniger als ein „Glücksgriff“ dar, auch weil er in den vergangenen beiden Serien Stammzuschauer auf der Rhönkampfbahn war und sich somit weiterhin mit dem Verein identifiziert hat. Der letzte Neuzugang soll Alles nicht sein, viel wird allerdings nicht mehr passieren, wie Rohde herausstellt. Schließlich sei die Breite des Teams schon jetzt vernünftig, an der Spitze gelte es aber noch zu feilen. „Wir wollen eine Mannschaft auf die Beine stellen, die in der Lage ist, die Hessenliga zu halten. Und ich bin zuversichtlich, dass wir ein solches Team beisammen haben werden“, erklärt Rohde.

Alles wechselte 2008 von der Jugend des HSV zu Carl-Zeiss Jena, in Thüringen spielte er fünf Jahre, bevor er sich 2013 für drei Serien wieder den Haunestädtern anschloss. Zuletzt war er zwei Serien für Hessenligist Borussia Fulda aktiv. Alles spielte dreimal Regionalliga für Carl-Zeiss und lief insgesamt 92mal in der Hessenliga auf. Damit wird der 25-Jährige zu den erfahrensten Akteuren des HSV in Hessens Beletage gehören.

Autor: Johannes Götze

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B-Jugend gegen Flieden

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Meisterfeier bei Dome,Anja u.Hannah

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Lauter Teil II

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Lauter Teil I

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Bilder Eschwege Teil II

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Leistungsdaten seit 2000

 

2017/18Verbandsliga Hessen Nord1.3286:4268
2016/17Verbandsliga Hessen Nord3.3281:4064
2015/16Verbandsliga Hessen Nord8.3256:4752
2014/15Verbandsliga Hessen Nord2.3275:3367
2013/14Hessenliga19.3651:8228
2012/13Hessenliga8.3463:5151
2011/12Verbandsliga Hessen Nord1.3494:4178
2010/11Hessenliga16.3444:6132
2009/10Hessenliga7.3658:4756
2018/09Hessenliga10.3666:6149
2007/08Landesliga Hessen Nord2.3477:3374
2006/07Landesliga Hessen-Nord3.3469:3562
2005/06Landesliga Hessen-Nord2.3077:3667
2004/05Landesliga Hessen-Nord2.3065:3560
2003/04Oberliga Hessen17.3439:7322
2002/03Landesliga Hessen-Nord1.3087:2469
2001/02Landesliga Hessen-Nord3.30101:4759
2000/01Landesliga Hessen-Nord4.3286:4260

 

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Bilder Eschwege

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Andre Vogt schließt sich HSV an

Erster Neuzugang für den Hessenliga-Aufsteiger

Andre Vogt schließt sich dem Hünfelder SV an. Foto: Charlie Rolff

Prächtige Neuigkeiten für den Hünfelder SV: Mit Andre Vogt kann der Hessenliga-Aufsteiger seinen ersten Neuzugang präsentieren. Der polyvalent einsetzbare 22-Jährige kommt von Hessenligist TSV Lehnerz und brachte es dort bereits auf 88 Hessenliga-Einsätze.

„Sowohl fußballerisch als auch menschlich wird Andre eine Bereicherung für den HSV darstellen“, bestätigt Abteilungsleiter Mario Rohde den Transfer und schiebt nach, „dass Andre genau in das von uns geforderte Raster passt, weil er auch charakterlich einwandfrei ist“. Vogt, ohnehin lange Stammspieler in Lehnerz, bevor ihn in dieser Saison eine Knieverletzung etwas zurückwarf, soll nach Rohdes Gusto in Hünfeld den nächsten Schritt im Reifeprozess vollführen und vorangehen. In Sachen weiterer Neuzugänge gilt für Rohde weiterhin, „dass die Breite des Kaders durchaus gegeben ist, wir aber die Augen und Ohren offenhalten, um uns weiterhin in der absoluten Spitze der Qualität zu verstärken“. Mit Vogt sei der Anfang gemacht. Der 22-jährige gebürtige Steinbacher genoss seine fußballerische Ausbildung beim SV Steinbach, Mainz 05 und Viktoria Fulda, bevor er ins Seniorenlager des TSV wechselte, dort fast immer als Außenverteidiger agierte und es in 88 Hessenliga-Einsätzen auf 8 Tore und 15 Vorlagen brachte.

Autor: Johannes Götze

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Wird der Machtwechsel in Gänze vollzogen?

Kreispokalfinale im Mühlengrund

Jahrelang war der Hünfelder SV einerseits Abonnementsieger des Kreispokals und andererseits auch Platzhirsch im Altkreis, doch in den vergangenen zwei Serien triumphierte der SV Steinbach, der gleichzeitig auch in den Ligen besser abschnitt. Nun will Hessenliga-Aufsteiger Hünfeld im Kreispokal-Finale bei Hessenliga-Absteiger Steinbach den Machtwechsel in Gänze vollziehen. Anpfiff ist heute um 19 Uhr im Mühlengrund.

Aber HSV-Coach Dominik Weber ist ehrlich, hätte gerne mit dem SV Steinbach in der Hessenliga um die Vorherrschaft im Altkreis gerungen: „Ein Hessenligaderby gegen Steinbach hätten wir gerne gespielt, das gab es noch nie. Schade, dass der SVS die Klasse nicht halten konnte, zumal durch den Zusammenschluss zwischen Lehnerz und Borussia Fulda noch ein weiteres Derby wegfällt.“ Und so wünscht sich Weber schon jetzt, dass der HSV am ersten Spieltag die SG Barockstadt auf der Rhönkampfbahn empfängt. „Das wäre ein Highlight, ein absoluter Wunsch.“

Doch nun gilt es zunächst das Double klarzumachen. „Natürlich besitzt der Kreispokal nicht die Wertigkeit einer Verbandsliga-Meisterschaft, aber natürlich geht es um Prestige, wir wollen nach gewinnen.“ Doch in welchem Zustand seine Mannen antreten werden, ist noch offen. „Es würde mich wundern, wenn alle Jungs fit wären, weil am Samstag noch mal extremes Feiern angesagt war. Aber mit einer gewissen Willensleistung kann man einiges wettmachen.“ Sebastian Körner und Maximilian Fröhlich sind fraglich, beide hatten sich im finalen Saisonspiel leichtere Blessuren zugezogen. Personell angeschlagen ist auch der SV Steinbach, der aber immerhin wieder auf Innenverteidiger Sebastian Bott bauen kann, der hatte in den vergangenen Wochen der Reserve zum Klassenerhalt verholfen.

Autor: Johannes Götze

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Bilder Lehnerz II Teil I

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