4:0 Basti Schuch

CSC Kassel-02-2018-30

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CSC Kassel – Hünfelder SV 1:4 (0:3)

Klare Sache in Kassel: Hünfeld baut Tabellenführung weiter aus

Das war eine klare Angelegenheit: der Hünfelder SV hat das Verbandsliga-Spitzenspiel beim CSC Kassel am Freitagabend mit 4:1 (3:0) gewonnen. Bereits in Hälfte eins gingen die Haunestädter durch Maximilian Fröhlich und einem Doppeschlag von Christoph Neidhardt in Führung. Die Hünfelder bauen damit ihre Tabellenführung weiter aus.

Hünfelds Trainer Dominik Weber zeigte sich nach der Partie mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: „So kann es weitergehen.“ Nach etwas zähen zwanzig Minuten und ebenfalls eisigen Temperaturen in Nordhessen taute der Hünfelder SV auf und ging durch ein wunderschön herausgespieltes Tor durch Maximilian Fröhlich, der bereits im Spiel gegen Weidenhausen glänzte, in Führung (22.). „Nils Wenzel hat eine überragende Flanke auf den zweiten Pfosten gespielt und Maxi musste nur noch seinen Kopf hinhalten“, erklärte der Coach den Treffer zum 1:0 für die Gäste.

Nachdem Christoph Neidhardt in der 33. Spielminute einen Fouelfmeter verwandelte, knippste er fünf Minuten später erneut. Ein Einwurf von Steffen Witzel wurde verlängert und Neidhardt tütete ein. Die 3:0 Führung zur Halbzeit war somit perfekt. „Kassel hat im Gegensatz zur zweiten Hälfte, in Durchgang eins, uns nicht viel entgegengebracht“, so Weber, „nach dem Wideranpfiff spielten sie viele lange Bälle und machten das Spielen dadurch schwieriger.“

Doch Sebastian Schuch schraubte das Ergebnis durch seinen Treffer in der 83. Minute noch einmal in die Höhe, ehe Kassel Thomas Müller den Ehrentreffer kurz vor dem Ende des Spitzenspiels erzielte (90.). (fvo)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

CSC Kassel: Mathias Scheller – David Simoneit, Florian Steinhauer, Gianluca Maresca, Christian Käthner, Christoph Reuter, Jan Iksal (46. Igor Radisavljevic), Jaroslaw Matys (7. Sven Pape), Michael Dawid, Ismet Yegül, Thomas Müller. 

Hünfelder SV: Christian Ruck, Nicolas Häuser, Nils Wenzel, Steffen Witzel, Thorsten Trabert, Christoph Neidhardt, Julian Rohde, Kevin Krieger (83. Sven Bambey), Lukas Budenz, Maximilian Fröhlich (62. Michael Bublitz), Sebastian Schuch.

Schiedsrichter:
Felix Berger (SG Herleshausen/Nesselröden).

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (22.), 0:2 Christoph Neidhardt (33., Foulelfmeter), 0:3 Christoph Neidhardt (38.), 0:3 Sebastian Schuch (83.), 1:4 Thomas Müller (90.). +++

www.osthessen-news.de

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Zum Geburtstag des Kapitäns ein Ausrufezeichen

Verbandsliga: HSV siegt unbeirrt weiter

Dem CSC 03 Kassel wohl den Todesstoß im Titelkampf verpasst und die eigenen Ambitionen vor dem Gipfeltreffen gegen die SG Johannesberg eindrucksvoll untermauert: Der Hünfelder SV ist derzeit das Maß aller Dinge in der Verbandsliga. Mit 4:1 (3:0) gewann der HSV in Kassel.

Entscheidend war Durchgang eins, als der HSV eine eindrucksvolle Effizienz an den Tag legte, gleichermaßen aber auch hellwach war und schlichtweg bereiter als der Gegner. Zunächst traf Maximilian Fröhlich, der eine maßgerechte Nils Wenzels abgezockt gegen die Laufrichtung Mathias Schellers einnickte (22.). Nachlegen sollte Christoph Neidhardt, der von Gianluca Maresca ein Foulspiel angeboten bekam, es dankend annahm und den anschließenden Strafstoß abgezockt verwandelte (33.). Fünf Minuten später griff Schema X auf dem engen Kunstrasen: Steffen Witzels Einwurf verlängerte Sebastian Schuch und Neidhardt stellte geschickt die Fußspitze an den Ball. Mehr Torchancen hatte der HSV nicht anzubieten, allerdings blieb der Gastgeber weitgehend zahnlos, weil Hünfeld die Räume immer wieder schnell zubekam und gleichzeitig das richtige Gefühl für die Aktionen besaß. Einzig Florian Steinhausers Kopfball strahlte wirklich Gefahr aus, doch Routinier Christian Ruck, der sich in toller Form befindet, griff klasse über (25.).
Nach der Pause allerdings, und das war unerklärlich, verließ Hünfeld kurzzeitig der Mut. Bei zahllosen Ecken Kassels bettelte die Elf Dominik Webers geradezu um den Gegentreffer, der allerdings nicht fallen sollte. Erst nach einer Stunde kehrte die bei dem klaren Ergebnis eigentlich für selbstverständlich gehaltene Sicherheit zurück. Es passte zum Spiel, dass stattdessen Schuch noch auf der anderen Seite traf, der sich für ein gutes Spiel belohte, als er eine weitere Eckballvariante über Witzel und Marius Bublitz satt im Tor unterbringen konnte (83.). Kassels bester Mann, Thomas Müller, belohnte zumindest sich selbst mit dem Schlusspfiff und sorgte für den Treffer zum Endstand.

Jetzt kann Johannesberg kommen

Für Verdruss sorgte der Gegentreffer nicht einmal bei Ruck, dem so das Zu-Null-Spiel genommen wurde. Vielmehr drehte die Mannschaft sofort so richtig auf und feierte Sieg wie 27. Geburtstag des Kapitäns. „Gutes Geschenk“, befand Julian Rohde selbst, der von einer ganz starken ersten Halbzeit sprach, die breite Brust nach nun elf Siegen in Serie lobte und gleichzeitig die Kirche im Dorf lassen möchte. Trotz nun sieben Vorsprung vor Johannesberg sei der neuerliche Erfolg noch lange keine Vorentscheidung im Titelrennen. Auch sein Trainer hatte diesmal vor allem Lob für sein Team übrig, auch wenn ihm die Phase nach dem Seitenwechsel ebenfalls missfiel. Nun freuen sich beide auf das Gipfeltreffen gegen Johannesberg am kommenden Samstag, besser könnte die Ausgangslage kaum sein.

Die Statistik:

CSC 03 Kassel: Scheller – Simoneit, Dawid, Iksal (46. Radisavljevic), Maresca – Steinhauer, Reuter – Yegül, Käthner, Matys (8. Pape) – Müller.
Hünfelder SV: Ruck – Wenzel, Trabert, Häuser, Witzel – Budenz (79. Faulstich), Rohde – Neidhardt, Krieger (83. Bambey), Fröhlich (62. Bublitz) – Schuch.
Schiedsrichter: Felix Berger (SG Herleshausen/Nesselröden).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (22.), 0:2 Christoph Neidhardt (33., Foulelfmeter), 0:3 Christoph Neidhardt (38.), 0:4 Sebastian Schuch (83.), 1:4 Thomas Müller (90.).

Autor: Johannes Götze

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Verbandsliga – Souveräner HSV baut Tabellenführung aus

Kassel (fs) –www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV kann Topspiel: Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Weidenhausen hat der Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga auch das Gastspiel beim Tabellendritten CSC Kassel am Freitagabend verdient mit 4:1 (3:0) gewonnen und die Tabellenführung ausgebaut. Der Vorsprung auf die 03er beträgt jetzt schon zwölf Punkte, auf Vizemeister Sand sind es – bei allerdings schon drei mehr absolvierten Spielen – 14 Zähler.

Auf dem langen, aber dafür schmalen Kunstrasen in der Kasseler Unterneustadt machte Hünfeld bei gefühlten minus 15 Grad von Anfang an die Räume sehr gut eng, stand gerade im Zentrum gut geordnet und ließ von den Gastgebern so gut wie nichts zu – gefährlich wurde es nur einmal, als HSV-Keeper Christian Ruck gegen Florian Steinhauers Kopfball gut parierte (24.). Zu dem Zeitpunkt stand es allerdings schon 1:0 für den Tabellenführer: Nach Flanke von Nils Wenzel war Maximilian Fröhlich am langen Pfosten zur Stelle und vollendete per Kopf zur HSV-Führung (23.).

Nach der Steinhauer-Chance konnten die Gäste direkt nachlegen: Christoph Neidhardt wurde von Gianluca Maresca im Strafraum gelegt und blieb vom Elfmeterpunkt eiskalt (35.), kurz darauf legte „Neidi“ nach einem langen Einwurf von Steffen Witzel, der verlängert wurde, schon das 3:0 für den HSV nach (40.). „Die erste Halbzeit war sehr souverän“, lobt HSV-Coach Dominik Weber, der erneut im 4-2-3-1-System hatte spielen lassen, neben Geburtstagskind Julian Rohde aber diesmal Lukas Budenz für Sven Bambey aufgestellt hatte.

Die Effizienz und Souveränität aus dem ersten Durchgang war in der zweiten Hälfte dann nicht mehr so gegeben, die Gastgeber – bei denen nun Sturmtank Igor Radisavljevic stürmte – machten ordentlich Druck und waren nun viel aggressiver in den Zweikämpfen. „Da hatten wir wenig Entlastung, aber zwingende Torchancen hatte Kassel auch nicht. wenn das 3:1 früh fällt, geht das Zittern los, aber die Phase haben wir gut überstanden“, bilanziert Weber, dessen Elf in der Schlussphase dann alles klarmachte: Nach einem Einwurf von Steffen Witzel fiel der Ball Sebastian Schuch vor die Füße, der aus elf Metern volley traf (83.). Mehr als der Ehrentreffer durch Thomas Müller in der Schlussminute fiel nicht mehr.

Mit dem elften Sieg in Folge hat der HSV nicht nur die Tabellenführung ausgebaut, sondern auch den Druck auf Johannesberg, Kassel und den SSV Sand erhöht. Vor allem aber kann das Gipfeltreffen kommenden Samstag in der Rhönkampfbahn gegen Johannesberg kommen.

Kassel: Scheller; Steinhauer, Käthner, Reuter, Maresca, Matys (8. Pape), Müller, Simoneit, Dawid, Yegül (46. Radisavljevic), Iksal.

Hünfeld: Ruck; Wenzel, Trabert, Häuser, Witzel – Budenz (79. Faulstich), Rohde – Neidhardt, Krieger (85. Bambey), Fröhlich (62. Bublitz) – Schuch.

Schiedsrichter: Felix Berger (Herleshausen)

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (23.), 0:2 Christoph Neidhardt (35., Foulelfmeter), 0:3 Christoph Neidhardt (40.), 0:4 Sebastian Schuch (84.), 1:4 Thomas Müller (90.)

Zuschauer: 80.

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CSC 03 Kassel – Hünfelder SV (Freitag, 19.30 Uhr).

HSV kehrt vor Topspiel zur Dreierkette zurück.-Verbandsliga: Die ganze Liga steigt ein

Setzen Sebastian Schuch und der Hünfelder SV ihren Höhenflug auch bei CSC 03 fort? Foto: Siggi Larbig

Topspiel zwei von drei für den Hünfelder SV, der bereits am Freitag bei CSC 03 gastiert und den Tabellendritten im Idealfall auf zwölf Punkte distanzieren könnte. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende sind diesmal alle sechs heimischen Verbandsligisten gefordert – sofern dies die Plätze zulassen.

Mit Weitsicht wurde das Spiel auf Freitagabend gelegt, denn nur da ergibt sich an diesem Wochenende für die Nulldreier die Möglichkeit, auf den Kunstrasen am Waldauer Fußweg auszuweichen. Und die Platzverhältnisse beim wenige hundert Meter entfernten CSC-Platz hätten auch keine Austragung auf Rasen zugelassen. „Ganz glücklich ist ein Freitagabend auch für uns nicht, aber besser als Mittwochabend“, nimmt HSV-Trainer Dominik Weber das kleinere Übel in Kauf. Gerne darf an den 3:0-Hinspielerfolg anknüpft werden, als der CSC keine nennenswerte Torchance besaß. „Aber der CSC ist nicht mehr mit dem damaligen Team vergleichbar, Jaroslaw Matys oder Thomas Müller sind auf ganz anderen Level und die Mannschaft eingespielt. Hätte der CSC nicht die Schwächephase zum Start gehabt, die Mannschaft wäre auch tabellarisch mit uns auf Augenhöhe.“

Dementsprechend haben die Hünfelder Respekt vor der Alexi-Elf – und auch vorm Geläuf, das Weber vor Wochenfrist noch einmal persönlich in Augenschein nahm. „Ich bin froh, dass ich ihn mir angeschaut habe, weil wir taktisch schon auf die Enge eingestellt sein müssen, gerade die Zweikämpfe in der Zentrale entscheidend sein werden und es viele Torraumszenen geben wird.“ Ein Spektakel also? Weber zumindest wird dem versuchen aus dem Weg zu gehen und wohl wie im Hinspiel auf Dreierkette und Fünfermittelfeld vertrauen, um die Zentrale wasserdicht zu bekommen.

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Wieder keine Punkte in Hünfeld zu holen!

Mittwoch, 21. Februar 2018

Veröffentlicht in Spielberichte Adler Weidenhausen

Knappe Niederlage in Hünfeld

Wir mussten uns zum Restrundenauftakt beim Tabellenführer Hünfelder SV mit 1 zu 2 geschlagen geben. Der Gastgeber hatte wesentlich mehr Großchancen und gewannn daher auch verdient das Spiel. Für uns war es zugleich drei Jahre nach der Niederlage am selben Ort die erste Pleite in einem Pflichtspiel auf Kunstrasen!

Adlertrainer Roland Leonhardt formatierte seine Elf im gewohnten 4 – 2 – 3 – 1 System und kamen die beiden Youngster Eike Görs und Bjar…ne Pankow zu ihren Startelfdebüt in der Verbandsliga.
Die Elf um Spielführer Jan Gonnermann fand auf dem großen aber sehr harten Kunstrasen zunächst gut in die Partie und hatte leichte Feldvorteile und kam auch so zu ersten Eckbällen und ersten aber eher harmlosen Torabschlüssen.
Nach knapp 20 Minuten dann die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung des Gastgebers. Maximilian Fröhlich verwertete einen langen Ball gekonnt zum 1 zu 0. Dieser Treffer gab der Heimelf mächtig Auftrieb und kamen der „HSV“ nun zu einigen Großchancen; die zum Glück aus Adlersicht teilweise leichtfertig vergeben wurden. Wir hatten bis zum Pausenpfiff zwar noch ein paar Eckbälle zu verzeichnen aber wurden diese allesamt gut verdeitigt vom Gegner. Die Hünfelder standen auch im zweiten Abschnitt sehr sicher und konnten wir daher unser Offensivspiel leider kaum entfalten. Wir kamen aber trotzdem nach einer guten Stunde zum Ausgleich. Jan Gerbig verwandelte einen Handelfmeter gewohnt souverän sicher zum umjubelten Ausgleich.
Der Gegner zeigte sich davon (leider) aber nicht geschockt und investierte nun wieder mehr in das eigene Angriffsspiel. Wir konnten uns nur unzureichend aus der Umklammerung befreien und verursachten zu viele gegnerische Standartsituationen. Aus einem Eckball resultierte dann eine gute Viertelstunde vor Schluss der Siegtreffer der Hünfelder abermals durch Maximilian Fröhlich.

Wir versuchten in der Schlussphase nochmals alles um zum Ausgleich zu kommen, aber blieben unsere Bemühungen trotz der ein oder anderen Situation im gegnerischen Strafraum nicht vom Erfolg gekrönnt.

Wir spielten mit:

Klotzsch- Ewald, J. Gonnermann, Toro Moreno, Görs – Goebel, Pankow – Gerbig, T. Gonnermann, Kim (78. Steinmetz) – S. Gonnermann

Weiterhin im Kader: Ander, Schäfer, Schiller, M. Friedrich

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Video: Hünfelder SV – SV Weidenhausen

Matchwinner Maximilian Fröhlich

Im ersten Spiel der Restrunde empfängt Verbandsliga-Tabellenführer Hünfelder SV den SV Weidenhausen. Die Highlights gibt es hier im Video.

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Video: Maximilian Fröhlich und Steffen Witzel im Doppel-Interview

Die Stimmen zum Spiel zwischen Hünfeld und Weidenhausen

Nach dem Verbandsliga-Spiel zwischen dem Hünfelder SV und dem SV Weidenhausen haben wir Maximilian Fröhlich und Steffen Witzel zum Doppel-Interview vor die Kamera gebeten.

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Fröhlich schon wieder in Galaform

Verbandsliga: HSV baut Führung aus

Mit seinen Saisontoren acht und neun hat Maximilian Fröhlich seinem Hünfelder SV einen perfekten Jahresstart ermöglicht, weswegen der HSV so seine Ambitionen um den Verbandsliga-Titel eindrucksvoll untermauern konnte und die Tabelle nun mit vier Punkten Vorsprung anführt. Der SV Adler Weidenhausen wurde mit 2:1 (1:0) besiegt und so wohl auch aus dem Titelrennen verabschiedet.
„Wir haben jetzt zehn Spiele in Folge gewonnen. Warum sollen wir mit dem Gewinnen aufhören“, fragte Fröhlich nach dem Spiel mit breitem Grinsen in die Runde und stellte dabei unter Beweis, wie viel Selbstvertrauen seine Mannschaft mit in das Topspiel am kommenden Freitag nach Kassel nimmt. Da wartet mit CSC 03 der Tabellendritte, der bei einem Spiel weniger zehn Punkte zurückliegt und somit wie Weidenhausen deutlich distanziert werden könnte.
Fröhlich war es, der dem Hünfelder Offensivspiel den Stempel aufdrückte: Klasse, wie er beim 1:0 Steffen Witzels Vertikalball mit dem ersten Kontakt über den herauseilenden Johannes Klotzsch ins Weidenhausener Gehäuse hob (17.). Nicht weniger schön sein Kopfballtreffer nach Kevin Kriegers Eckball zum 2:1, als er am kurzen Pfosten stehend den Ball über sein Haupthaar streichen ließ und der Ball den Weg genau unter die Latte fand (71.).

Defensive überzeugt in Gänze

Mit dem Siegtreffer ließ er auch seinen Trainer tief durchatmen. Denn alles andere als drei Punkte hätten Dominik Weber mit ziemlicher Sicherheit auf die Palme getrieben. Denn der HSV dominierte das Spiel über fast alle Strecken, ließ aus dem Spiel kaum nennenswerte Gelegenheiten zu, hatte gerade Mittelstürmer Sören Gonnermann sehr gut im Griff und überzeugte mit einer äußerst konzentrierten Defensivleistung. Ärgerlich eigentlich nur die schwache Chancenverwertung und der unnötige Elfmeter zum Ausgleich, als Sebastian Schuch wohl strafbar Hand spielte.

Besonders „Toto“ Trabert, der das Innenverteidiger-Pärchen mit Nicolas Häuser bildete und den gesperrten Franz Faulstich vertrat, wusste zu gefallen. Gut war aber auch Linksverteidiger Steffen Witzel, der mehrfach klasse antizipierte und Situationen klärte, bevor diese sich zu Chancen entwickeln konnten. Doch auch Häuser, Rechtsverteidiger Nils Wenzel sowie die im Spielverlauf insgesamt drei Sechser – Sven Bambey, Lukas Budenz und Julian Rohde – wussten zu überzeugen. Luft nach oben ist aber noch in allen Bereichen.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ruck – Wenzel, Trabert, Häuser, Witzel – Bambey (64. Budenz), Rohde – Neidhardt (82. Bublitz), Krieger, Fröhlich (87. Körner) – Schuch.
SV Adler Weidenhausen: Klotzsch – Görs, Toro Moreno, J. Gonnermann, Ewald – Görs, Göbel – Gerbig, T. Gonnermann, Kim (80. Steinmetz) – S. Gonnermann.
Schiedsrichter: Manuel Winkler (Bad Arolsen).
Zuschauer: 160.
Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (17.), 1:1 Jan Gerbig (61., Handelfmeter), 2:1 Maximilian Fröhlich (71.).

Autor: Johannes Götze

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Riesenchance Krieger

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Verbandsliga – Fröhlich macht Hünfeld froh

Tabellenführung ausgebaut

Hünfeld (fs) –www.osthessen-zeitung.de

Doppelpacker Maximilian Fröhlich sei Dank hat der Hünfelder SV das erste Punktspiel der Fußball-Verbandsliga in diesem Jahr gewonnen: Mit 2:1 (1:0) besiegte der HSV im Topspiel die Adler aus Weidenhausen, startete erfolgreich ins neue Jahr und baute die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Dabei war aber noch nicht alles Gold was glänzte.

„Über das Ergebnis bin ich sehr glücklich, immerhin haben wir zuhause gegen Weidenhausen gewonnen. Unsere fußballerische Leistung ist aber noch ausbaufähig. Da haben wir sicherlich noch Luft nach oben, zumindest der ein oder andere“, analysierte HSV-Coach Dominik Weber. Vor allem die Defensive passte: Die so starke Weidenhausener Offensive um Toptorjäger Sören Gonnermann und Jan Gerbig hatte das Innenverteidigerpärchen Nicolas Häuser und Thorsten Trabert im Griff, Linksverteidiger Steffen Witzel spielte ebenfalls ganz stark auf, die über die 90 Minuten drei „Sechser“ Sven Bambey, Julian Rohde und Lukas Budenz wussten ebenfalls zu überzeugen. Aus dem Spiel heraus ließ der HSV so gut wie gar nichts zu. „Nur nach Standards wurde es mal gefährlich, auch wenn Weidenhausen da nicht richtig zum Abschluss kam“, meinte Weber.

Nach einer Stunde glichen die Adler dennoch völlig überraschend aus: Sebastian Schuch soll den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt haben, trotz der Diskussionen ließ sich Gerbig nicht zweimal bitten und verwandelte den Handelfmeter souverän links unten vom Schützen aus (61.). Zuvor hätten die Hünfelder jedoch schon alles klarmachen müssen: Direkt zu Beginn wurde ein Treffer von Maximilian Fröhlich abgepfiffen (4.), der Ex-Hofbieberer brachte die Gastgeber nach einem tollen langen Ball von Witzel jedoch mit einem Heber aus 18 Metern über den herauseilenden Adler-Keeper Johannes Klotzsch mit 1:0 in Führung (18.). Danach war der HSV klar tonangebend, Sebastian Schuch hätte nach Flanke von Kevin Krieger aus sieben Metern zum 2:0 einköpfen müssen (24.), Christoph Neidhardt verzog aus 14 Metern freistehend leichtfertig (40.). Kurz nach Wiederbeginn hatte Schuch dann im Gewühl erneut das zweite Tor auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Klotzsch (53.).

Vom zwischenzeitlichen 1:1 ließ sich der HSV aber nicht beirren und kam nach einer Krieger-Ecke durch Fröhlich, der den Ball am kurzen Pfosten per Kopf unter die Latte verlängerte, zum 2:1 (72.). So richtig zwingend wurden die Hünfelder danach zwar nicht mehr, brachten den Sieg jedoch letztlich souverän unter Dach und Fach und bauten den Vorsprung vor Weidenhausen auf zwölf und vor dem Tabellenzweiten Johannesberg auf vier Zähler aus. „Das war ein absolut verdienter Sieg“, befand Weber, der jedoch auch sagte: „Soweit bin ich erst mal zufrieden, aber mit dem Finger in der Wunde, dass noch Luft nach oben ist.“

Hünfelder SV: Ruck; Wenzel, Trabert, Häuserl, Witzel – Bambey (64. Budenz), Rohde – Neidhardt (83. Bublitz), Krieger, Fröhlich (88.) – Schuch.

Weidenhausen: Klotzsch; Toro Moreno, J. Gonnermann, Göbel, S. Gonnermann, T. Gonnermann, Gerbig, Kim (80. Steinmetz), Görs, Pankow, Ewald.

Schiedsrichter: Manuel Winkler (Warburg)

Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (18.), 1:1 Jan Gerbig (61., Handelfmeter), 2:1 Maximilian Fröhlich (72.)

Zuschauer: 150

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