Der HSV begrüßt Hessen Kassel

 Der HSV begrüßt Hessen Kassel

In der Liga sah man sich das letzte Mal in 2004

Am 15. Mai 2004 standen sich der Hünfelder SV und der KSV Hessen Kassel das letzte Mal in einer Hessenliga-Partie gegenüber. 14 Jahre später ist es nun wieder soweit: Hessenliga-Aufsteiger Hünfeld empfängt den Regionalliga-Absteiger KSV Hessen Kassel. Anpfiff auf der Rhönkampbahn ist am Samstag um 15 Uhr. 

Für den HSV ist es das dritte Kracher-Spiel, welches er vor heimischer Kulisse austragen kann. Neben den beiden Derbys gegen den SV Buchonia Flieden und der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz steht nun der nächste Knaller an. „Wir freuen uns natürlich, eine Traditionsmannschaft wie den KSV Hessen Kassel gleich zum Anfang der Saison bei uns begrüßen zu dürfen“, sagt Abteilungsleiter Mario Rohde gegenüber ON|Sport.

Am 14. November 2015 gastierte der KSV ..Archivbilder: Siegmar Larbig

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Denn neben einer Hessenpokal-Partie im Jahr 2015 und einem Freundschaftsspiel in 2017 ist es das erste Spiel im Liga-Betrieb seit geschlagenen 14 Jahren. Dass der KSV nach seinem Abstieg aus der Regionalliga Südwest ein absoluter Titelfavorit ist den Hünfeldern klar, Angst macht es ihnen dennoch nicht. „Wir wissen, dass der KSV am Ende oben mitspielen wird. Für uns ist es dennoch eine neue Herausforderung, auf die wir uns freuen“, erklärt Rohde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die KSV-Fans waren in Hünfeld …

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Die 1:3-Niederlage gegen den SC Waldgirmes vom vergangen Wochenende ist in Hünfeld längst aufgearbeitet, „wir brauchen dem Spiel nicht hinterhertrauern. Klar, die Enttäuschung war da, aber das ist ganz normal.“ Die Herausforderung gegen Hessen Kassel werden die Hünfelder annehmen, hat man doch noch nie ein Spiel gegen die Kasselaner gewinnen können.
„Wir werden gegen die KSV eine ähnliche Leistung, wie gegen die SG Barockstadt abrufen müssen“, macht Rohde klar, „wenn bei uns alles top zusammenläuft und Kassel einen Drei-Minus-Tag erwischt, dann könnten wir Punkte zu Hause behalten.“ Außer Steffen Witzel, der sich am Samstag auf seiner standesamtlichen Trauung das Ja-Wort gibt, und Daniel Kornagel, der immer noch an einer Oberschenkelverletzung laboriert, kann Trainer Dominik Weber auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. (fvo) +++ osthessen-news

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Mit Spaß in die Mammutaufgabe

Mit Spaß in die Mammutaufgabe

Hessen Kassel soll Zuschauer auf die Rhönkampfbahn locken

 

1500 Zuschauer gegen Buchonia Flieden, 2700 gegen die SG Barockstadt und nun schlägt mit dem KSV Hessen Kassel das nächste Zugpferd der Hessenliga auf der Hünfelder Rhönkampfbahn auf. Am Samstag (15 Uhr)erhoffen sich die Haunestädter daher nicht nur Zählbares, sondern die nächste tolle Kulisse.

„Wer nicht da gewesen ist, der wird etwas verpasst haben“, animiert HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde die Osthessen zu einem neuerlichen Besuch in der Zusestadt. „Es ist nicht alltäglich, dass ein Traditionsclub wie Hessen Kassel überhaupt in der Hessenliga unterwegs ist, und schon gar nicht, dass wir uns mit solch einem Verein in einem Ligaspiel messen dürfen“, führt Rohde aus und ist überzeugt, „dass die KSV-Fans mit Schals, Fanen, Pauken und Trompeten für eine ganz besondere Stimmung sorgen werden“. 

Mit wie vielen Schlachtenbummlern aus Nordhessen zu rechnen sein wird, kann auch Rohde nicht abschätzen. Klar ist aber: Hünfeld ist mit der Bahn gut erreichbar, die Nordhessen haben einen formidablen Start hingelegt, die Euphorie rund um das Auestadion dürfte groß sein. Gut für den HSV: Das Spiel ist am Samstagnachmittag in ganz Osthessen beinahe konkurrenzlos.

Witzel fehlt, Rehm und Kornagel fraglich

Auch HSV-Coach Dominik Weber freut sich auf das Spiel, muss aber eingestehen, „dass für uns, wenn alles normal läuft, punktetechnisch nicht viel möglich sein wird“. Fest macht dies der 38-Jährige an der Erfahrung, die der Absteiger mitbringen wird. „Da sind eine ganze Reihe Regionalliga-Spieler dabei und in der vierten Liga herrschen Profibedingungen, da wird noch einmal ein ganz anderer Fußball gespielt“, sagt Weber und spricht als ehemaliger Regionalliga-Verteidiger aus eigener Erfahrung. Gerade vor der Körperlichkeit des Gegners hat er immensen Respekt: „Das wird für unser Team eine echte Mammutaufgabe, da zu bestehen. Dennoch sollten wir versuchen, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Die Jungs sollen Spaß haben.“ 

Fußballerisch zeigt die Formkurve beim HSV indes steil nach oben: In Waldgirmes (1:3-Niederlage) habe sein Team spielerisch eine überzeugende Leistung gezeigt, auf der es aufzubauen gelte. Größtes Problem in der Lahnaue sei es gewesen, „dass wir uns nicht belohnt, keine Punkte mitgenommen haben“. Und so stehen nach drei Spielen lediglich drei Puntke auf dem Konto – die aus dem Spiel der SG Barockstadt, wo der HSV gezeigt hat, dass er auch gegen Spitzenteams der Liga zu bestehen weiß. 

Weber wird indes weiterhin auf Steffen Witzel verzichten müssen, der zwar seine Wadenprellung überstanden hat, am Samstag jedoch vor das Standesamt tritt, um Lebensgefährtin Anika das Ja-Wort zu geben. Fragezeichen stehen derweil hinter dem schnellen Stürmer Daniel Kornagel und Abwehrchef Niclas Rehm. „Ganz egal wie der Kader aussehen wird, wir werden elf fitte und willige Spieler ins Rennen schicken“, betont Weber.

Autor: Johannes Götze

Kassel -06-2017-31

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Hessenliga – HSV glaubt an Sensation gegen Kassel – „Nicht chancenlos“

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Für die Hessenliga-Fußballer des Hünfelder SV steht das nächste große Highlight an: Am Samstag (15 Uhr) kommt mit Regionalliga-Absteiger KSV Hessen Kassel einer der absoluten Topfavoriten auf den Meistertitel in die Rhönkampfbahn, der erstmals seit über zwölf Jahren wieder ein Punktspiel in Osthessen bestreitet. Dementsprechend hoffen die Hausherren um Trainer Dominik Weber auf eine tolle Kulisse und die Sensation gegen die Löwen.

 „Mit Hessen Kassel kommt eine Halbprofimannschaft aus der Regionalliga. Das ist schon eine andere Hausnummer als ein gewöhnlicher Hessenliga-Gegner“, gibt sich Hünfelds Trainer Dominik Weber vor dem ersten Liga-Auftritt des KSV seit Jahren in Osthessen ehrfürchtig. Dennoch traut der 37-Jährige seinem Team eine Überraschung zu – besonders, nachdem vor knapp zwei Wochen die SG Barockstadt im Derby ohne Punkte nach Hause geschickt wurde: „Wir haben gezeigt, dass es möglich ist. Aber da muss natürlich schon vieles passen“, sagt Weber.

Zumindest den Abstieg aus der Regionalliga scheinen die Nordhessen gut verdaut zu haben: Zum Auftakt der neuen Saison gelang dem Team von Trainer Tobias Cramer ein 2:0-Derbysieg beim FSC Lohfelden, es folgten ein 2:1 beim FC Ederbergland und am vergangenen Samstag das 2:0 in Neu-Isenburg. Nach der Partie in Eddersheim am Mittwochabend ist das Gastspiel in Hünfeld also bereits das fünfte Auswärtsspiel in Folge für den KSV, der aufgrund unterschiedlicher Veranstaltungen noch nicht im heimischen Auestadion spielen konnte. Besonders achten sollte die HSV-Defensive am Samstag auf Sebastian Schmeer: Der ehemalige Stürmer von Borussia Fulda netzte bisher in jedem Spiel und liegt mit drei Treffern in der Torjägerliste nur knapp hinter dem Gießener Duo Kara/Marceta.

Zuletzt sind sich Hessen Kassel und der Hünfelder SV im Juni 2017 über den Weg gelaufen, als die Nordhessen ein Testspiel in der Haunestadt mit 8:1 gewinnen konnten. In der vergangenen Verbandsliga-Saison stand das Team von Dominik Weber immerhin der KSV-Reserve zweimal gegenüber und siegte jeweils deutlich mit 4:0 und 4:1, am Samstag wartet jedoch eine komplett andere Kasseler Mannschaft mit viel Regionalliga-Erfahrung auf den Aufsteiger, der nach dem guten Auftritt in Waldgirmes aber zuversichtlich in die Partie geht: „Wir haben nichts zu verlieren und sind nicht chancenlos. Es steht anfangs 0:0 und wir wollen am Ende etwas Zählbares rauskriegen“, betont Weber, der noch um die Einsätze von Niclas Rehm und Daniel Kornagel bangt. Während Rehm sich im Training an der Leiste zerrte, plagen Kornagel aktuell Oberschenkelprobleme. Dazu fällt Steffen Witzel am Samstag wegen seiner Hochzeit aus. „Wir haben einen großen und guten Kader und kompensieren das mit anderen Spielern“, gibt sich Weber zuversichtlich.

Die letzten Pflichtspiele zwischen beiden Teams liegen dagegen schon deutlich länger zurück: Das bis dato letzte datiert vom 14. November 2015, als Webers Hünfelder zuhause mit 0:3 im Hessenpokal-Viertelfinale das Nachsehen hatten. In der damaligen Oberliga Hessen verlor der HSV in der Saison 2003/2004 in Kassel mit 1:5 und zuhause nach 2:0-Führung mit 2:3 – unter Coach Jürgen Krawczyk. 2006 stiegen die Löwen dann in die Regionalliga auf, seit diesem Sommer ist diese Ära vorerst beendet.

Für die Hünfelder ist es nach den beiden Derbys gegen Buchonia Flieden und die SG Barockstadt bereits das dritte Highlightspiel in dieser Saison auf dem heimischen Rasen. 1500 Zuschauer strömten gegen Flieden in die Rhönkampfbahn, gegen Fulda-Lehnerz waren es gar knapp 3000. Eine ähnliche Kulisse soll den HSV nun zur Sensation tragen. „Ich hoffe, dass wir Unterstützung kriegen und die Region diesen attraktiven und traditionsreichen Gegner annimmt. Die, die gegen Barockstadt da waren, machen mit Sicherheit keinen Fehler, wenn sie nochmal kommen“, stellt Weber klar, der aber auch auf einige Zuschauer aus Kassel hofft.

Kassel -06-2017-11

 

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So feiert der HSV

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Häuser-Waldgirmes-08-2018

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Bilder Waldgirmes Teil III

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Tor zum 1:1

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Hessenliga – HSV will auf Leistung aufbauen – „Nur Ergebnis passt nicht“

 

Hünfeld (pf) –www.osthessen-sport.de

 Mehr als unglücklich war die 1:3-Niederlage des Hünfelder SV im ersten Auswärtsspiel der Fußball-Hessenligasaison beim SC Waldgirmes. Gut und gerne hätten am Ende auch drei Punkte auf der Haben-Seite des Aufsteigers stehen können, stattdessen muss Trainer Dominik Weber nun Aufbauarbeit betreiben, der am Auftritt seiner Mannschaft fast nichts auszusetzen hatte.

 „Es ist natürlich ärgerlich, dass wir nichts mitnehmen konnten. Da war mit Sicherheit mehr drin“, ärgert sich Hünfelds Coach Dominik Weber auch mit etwas Abstand noch über die unglückliche Niederlage in Waldgirmes und betont: „Einen Punkt war das mindeste, was wir hätten mitnehmen müssen. Aber wenn es normal läuft, fahren wir mit drei nach Hause.“ Dabei trauert der HSV-Trainer einerseits der vergebenen Chance zur 2:1-Führung hinterher, die Maximilian Fröhlich kurz vor der Pause vom Elfmeterpunkt vergab, auf der anderen Seite sieht Weber aber auch die Klasse des SCW: „Wir nutzen unsere Torchancen nicht und mit der ersten gefährlichen Aktion macht Waldgirmes das 2:1. Das spricht irgendwo für ihre Qualität. Wir müssen einfach daran arbeiten, dass wir zuschlagen, wenn wir die Möglichkeiten haben.“

Dabei waren die Hünfelder über weite Strecken das dominante Team. Besonders, als Weber in der Verletzungspause von Kouami Dalmeida nach etwa einer Viertelstunde zur angestammten 4-2-3-1-Formation zurückkehrte, zeigte der HSV teilweise tolle Kombinationen. „Wir haben dann höher angegriffen und das Spiel in die Hand genommen“, analysiert Weber. In dieser Phase egalisierten die Gäste auch die Führung der Hausherren, dabei traf Niclas Rehm allerdings nicht aus dem Spiel heraus, sondern sehenswert per Freistoß. Zuvor hatte Rehm Jafa Azizi im Strafraum zu Fall gebracht, woraufhin Volkan Öztürk das frühe 1:0 für Waldgirmes gelang. Hätte Fröhlich ebenfalls vom Punkt getroffen, wäre die Partie womöglich in eine andere Richtung gelaufen, „aber wir bauen jetzt die Leistung auf“, blickt Weber bereits nach vorne und will keine hängenden Köpfe sehen. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben spielerisch eine Top-Leistung abgerufen und auch kämpferisch ein gutes Spiel gemacht. Das einzige, was nicht gepasst hat, war das Ergebnis“, schließt der Coach seine Analyse ab.

Bei der Elfmeterszene bekam Christoph Neidhardt von SCW-Keeper Fabian Grutza einen Schlag auf den Knöchel ab und spielte bis zu seiner Auswechslung nach rund einer Stunde zwar mit leichten Schmerzen, einen Ausfall des 30-Jährigen am Wochenende gegen Hessen Kassel befürchtet sein Trainer jedoch nicht: „Ich denke, dass es geht“, ist Weber optimistisch

Rohde-Waldgirmes-08-2018

 

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Bilder Teil VIII Siggi Larbig Barockstadt I

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Edelzell/Engelhelms – Hünfeld II 1:6 (0:2)

Tore: 0:1 Christian Eckart (44.), 0:2 Niklas Geyer (45.), 1:2 Mohammed Liban (53., Foulelfmeter), 1:3 Niklas Geyer (56.), 1:4 Leon Smolka (67.), 1:5 Leon Smolka (73.), 1:6 Felix Guliano (86.)

Zuschauer: 200.

 

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Bilder Waldgirmes Teil II

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Hessenliga – Hünfelder SV lässt zu viele Chancen aus

 

Lahnau (tg) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat in der Fußball-Hessenliga trotz einer guten Leistung und vieler guter Torchancen eine 1:3 (1:1)-Niederlage beim SC Waldgirmes kassiert

Das Team von Trainer Dominik Weber hielt gegen die favorisierten Hausherren über 90 Minuten sehr gut, verpasste es aber, die Torchancen zu nutzen und somit ein besseres Ergebnis zu erzielen. „Unterm Strich bleibt viel Lob von dem gegnerischen Trainer. Davon können wir uns aber nichts kaufen, es fehlen die Punkte“, so Coach Dominik Weber: „Trotzdem war es ein gutes Spiel von uns.“ Die Partie begann für den HSV denkbar schlecht: Nach nur einer Minute gingen die Gastgeber durch Volkan Öztürk in Führung, der per Elfmeter traf. Niclas Rehm hatte zuvor Jafa Azizi im Strafraum zu Fall gebracht. Von dem frühen Gegentreffer ließen sich die Haunestädter allerdings nicht schocken und spielten mit zunehmender Spieldauer immer mutiger nach vorne. „Wir haben den Gegner dann höher gepresst und haben es geschafft, ins Spiel zu kommen“, erzählte Weber. Dafür wurde sein Team in der 30. Minute belohnt. Niclas Rehm traf in der 30. Minute per Freistoß aus 18 Metern. Kurz vor der Pause und nach Möglichkeiten von Maximilian Fröhlich sowie Andre Vogt hatten die Hünfelder dann den Führungstreffer auf dem Fuß: Nachdem Christoph Neidhardt von Waldgirmes‘ Keeper Fabian Grutza zu Fall gebracht hatte, trat Maximilian Fröhlich zum Strafstoß an. Sein Schuss stellte allerdings kein Problem für den Torhüter dar.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste weitere gute Tormöglichkeiten durch Andre Vogt, Daniel Kornagel oder auch Kevin Krieger. Die ausgelassenen Chancen wurden dann aber bestraft. Die Gastgeber gingen in der 76. Minute durch Lucas Hartmann in Front, der nach einer Flanke von Marcel Siegel traf. Der HSV machte daraufhin auf, warf alles nach vorne und kassierte in der Nachspielzeit noch das 1:3. Wieder brachte Siegel die Flanke, Oliver Schmidt legte per Kopf ab und Tolga Duran musste nur noch einschieben. „Wir haben es auch in der zweiten Halbzeit echt gut gemacht. Waldgirmes hatte mehr Spielanteile. Wir hatten aber die besseren Torchancen und haben hinten nichts zugelassen“, erklärte Weber, der sich nun auf das nächste Heimspiel freut. Am kommenden Samstag wartet der bislang ungeschlagene KSV Hessen Kassel. „Mir ist jetzt nicht Angst, dass wir in einen Negativ-Strudel geraten könnten, so wie die Jungs heute aufgetreten sind“, erzählte der Hünfelder Coach.

Waldgirmes: Grutza; Lang, Schmidt, Strack, Golafra, Öztürk, Azizi, Dalmeida (15. Schneider), Duran, Hartmann, Siegel.

Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Häuser (82. Wenzel) – Alles, Rohde, Vogt, Fröhlich (55. Kornagel) – Neidhardt (62. Schuch), Krieger.

Schiedsrichter: Volker Höpp (Ranstadt)

Tore: 1:0 Volkan Öztürk (2., Foulelfmeter), 1:1 Niclas Rehm (30.), 2:1 Lucas Hartmann (76.), 3:1 Tolga Duran (90.+2)

Zuschauer: 150.

Verschossener Foulelfmeter: Maximilian Fröhlich (Hünfeld, 40.) – Fabian Grutza hält.

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Rehm trifft, Fröhlich nicht

 

Hessenliga: HSV reicht starke Leistung nicht

Ein einziges Mal war der Hünfelder SV aus dem Spiel heraus unaufmerksam – und dies kostete den Aufsteiger beim Vorjahresfünften SC Waldgrimes mindestens einen Zähler. Letztlich schlug in der Lahnaue eine 1:3 (1:1)-Niederlage zu Buche.

Entscheidend war das 1:2 eine Viertelstunde vor Schluss. Aus dem Positionsspiel heraus ließ der sonst starke Debütant Nicolas Häuser den Waldgirmeser Rechtsverteidiger Marcel Siegel im Rücken entwischen, der Lucas Hartmann in der Zentrale mustergültig bedienen sollte. Mit Schlusspfiff traf Tolga Duran noch per Konter – nur noch für den statistischen Wert. Wie bitter das Gegentor für Hünfeld war, wurde beim Blick in die Gesichter nach Abpfiff deutlich. Die Gäste bissen sich sprichwörtlich in den Hintern, weil sie sich für eine glänzende Leistung nicht belohnen konnten.
Zwar ging das Spiel äußerst ungünstig los, weil Sebastian Ernst einen Distanzschuss Tolga Durans klatschen ließ, Jafar Azizi nachsetzte und Hünfelds Abwehrchef Niclas Rehm Azizi einen kleinen Schubser mitgab, den Schiedsrichter Volker Höpp als elfmeterwürdig wertete. Volkan Öztürk sorgte vom Punkt nach 100 Sekunden für das 1:0 für Waldgirmes.

Fröhlich verschießt vom Punkt

15 Minuten benötigte der HSV, um sich vom Schock zu erholen, und selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Maximilian Fröhlich (24.), Andre Vogt (25.) und Julian Rohde (26.) vergaben Chancen im Minutentakt zum Ausgleich, den letztlich Rehm per direktem Freistoß aus 23 Metern genau unter die Latte besorgte (29.). Hünfeld besaß spielerisch weiterhin Oberwasser – und hätte zur Pause gar führen müssen. Die größte Chance ließ Maximilian Fröhlich vom Elfmeterpunkt liegen, als Keeper Fabian Grutza Christoph Neidhardt von den Beinen geholt hatte, Grutza den Strafstoß im Anschluss aber festhalten konnte (42.).
Nach der Pause verlor das Spiel an Intensität, Hünfeld stand im 4-2-3-1 sicher, ließ lange Zeit nur einen gefährlichen Kopfball von Öztürk nach einer Ecke zu, und nahm Duran gänzlich aus dem Spiel. Allerdings waren in der Offensive Kevin Krieger (48.) und Vogt (69.) im Abschluss zu zaghaft, vergaben dabei die besten Gelegenheiten zur Führung. Und so zahlte der HSV wie bereits zum Saisonauftakt gegen Flieden Lehrgeld.
Bitter für Waldgirmes: Kouami Dalmeida verletzte sich bei einem Foul an Rehm selbst schwer, der erste Verdacht beim Mittelstürmer lautet Kreuzbandriss. Just in diesem stellte HSV-Coach Dominik Weber sein System um, vertraute dem gewohnten 4-2-3-1, was der Mannschaft sichtlich Auftrieb gab. „In der Halbzeit war das Knie schon stabiler, wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, bewertete Waldgirmes-Trainer Daniyel Bulut die Situation seines Mittelstürmers.

Die Statistik:

SC Waldgirmes: Grutza – Siegel, Strack, Lang, Schmidt, Öztürk (69. Ciraci) – Golafra, Azizi – Hartmann, Dalmeida (17. Schneider, 80. Schmitt), Duran.
Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Häuser (83. Wenzel) – Alles, Rohde, Vogt, Fröhlich (55. Kornagel) – Neidhardt (64. Schuch), Krieger.
Schiedsrichter: Volker Höpp (FSV Dauernheim).
Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Volkan Öztürk (2., Foulelfmeter), 1:1 Niclas Rehm (29.), 2:1 Lucas Hartmann (76.), 1:3 Tolga Duran (90.+2).
Verschossener Foulelfmeter: Maximilian Fröhlich (Hünfeld) scheitert an Fabian Grutza (42.).

Autor: Johannes Götze

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Bilder Waldgirmes Teil I

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Bilder Teil VII Siggi Larbig Barockstadt I

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Bilder Teil VI Siggi Larbig Barockstadt I

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„Müssen Geduld haben“

Fußball Hessenligist SC Waldgirmes will gegen Hünfelder SV nachlegen

Lahnau-Waldgirmes Wenn der SC Waldgirmes am Samstag (15 Uhr) den Hünfel-der SV empfängt, dann will das Team von Trainer Daniyel Bulut nachlegen.

Schließlich sind die Kräfteverhältnisse vor dem ersten Saison-Heimspiel des SCW allem Anschein nach klar und eindeutig verteilt: Hier der Vorjahresfünfte aus der Lahnaue, da der Aufsteiger aus dem Landkreis Fulda. Doch dieser erste Blick täuscht. Spätestens nach dem 1:0-Sieg über die zu den Aufstiegsfavoriten zählende SG Barockstadt am vergangenen Wochenende dürfte den „kleinen“ HSV kein Ligakonkurrent mehr unterschätzen – selbst wenn der Saisonauftakt mit einer 0:2-Pleite gegen Flieden noch in die Hose gegangen ist.

„Dieser Coup von Hünfeld kommt für uns genau zur richtigen Zeit. Meine Jungs haben hoffentlich erkannt, dass es negative Konsequenzen mit sich bringt, wenn du in dieser Liga auch nur fünf Prozent weniger gibst“, erklärt SCW-Trainer Daniyel Bulut. Der 37-Jährige und seine Akteure haben am Wochenende erst einmal durchatmen dürfen.

Durch das 2:1 beim starken Aufsteiger aus Eddersheim liest sich der Rundenstart mit drei Punkten aus zwei Begegnungen ordentlich. „Dieser Dreier hat uns richtig gut getan. Mit ein bisschen Pech verlierst du auch bei gefühlten 60 Grad in Eddersheim und stehst mit leeren Händen da. Dann hätten wir jetzt ziemlich unter Druck gestanden“, weiß Bulut, der dem SCW zwar eine „tolle Moral“ attestiert, allerdings spielerisch auch noch „jede Menge Luft nach oben gesehen“ hat. „Aber das ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison völlig normal und geht allen Teams so.“

Den kommenden Gegner hat der Verwaltungsfachangestellte bereits per Videomitschnitt unter die Lupe genommen. Allerdings (noch) nicht den Auftritt beim Überraschungssieg gegen Barockstadt, sondern die Niederlage gegen Flieden. Doch selbst diese Performance des HSV hat bei Bulut ordentlich Eindruck hinterlassen.

Aufsteiger aus Osthessen profitiert indirekt von der neugegründeten SG Barockstadt

Meiner Meinung nach war Hünfeld in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und gerät unglücklich in Rückstand. Die können sowohl das Spiel machen, sich aber auch sehr kompakt zeigen und dann Nadelstiche setzen“, analysiert der A-Lizenz-Inhaber über den Kontrahenten, der sich die Fusion von Borussia Fulda und dem TSV Lehnerz zunutze gemacht und mit den beiden Defensivspezialisten Marcel Dücker und Andre Vogt (aus Lehnerz) sowie den beiden Mittelfeldakteuren Sebastian Alles und Daniel Kornagel (Fulda) je zwei Spieler aus beiden Clubs verpflichtet hat. „Da steckt richtig Qualität drin. Ich gehe aber dennoch nicht davon aus, dass sie bei ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison mit Mann uns Maus stürmen werden. Wir müssen Geduld haben“, prophezeit Bulut vor dem Duell zwischen dem gastgebenden Tabellenneunten und dem aktuellen Rangzwölften, der nach der Rückkehr des zuvor rotgesperrten Kapitäns Dennis Lang nun wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

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Kunstrasen nimmt Formen an

anbei ein Foto vom Aufbringen der 30 mm starken ungebundenen, wasserdurchlässigen Tragschicht.

Auf die Tragschicht wird dann der „Teppich“ verlegt  mit Quarzsand verfüllt und anschließend mit grünem EPDM

Gummi verfüllt.

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Alex Reiths super Heber lies den HSV feiern

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Auch in Waldgirmes wird der HSV defensiv gefordert sein

Obacht vor Dalmeida, Duran und Schneider

Nach dem großen Wurf gegen die SG Barockstadt steht für den Hünfelder SV die nächste ganz schwere Aufgabe an: Beim Vorjahresfünften SC Waldgirmes ist der Aufsteiger am Samstag (15 Uhr) erneut in der Außenseiterrolle gefangen.

Kein Problem für HSV-Coach Dominik Weber, dem bewusst ist, „dass wir erst einmal sicher stehen müssen, auch mit einem Punkt zufrieden sein könnten und hintenraus schauen, ob noch mehr möglich ist.“ Schon gegen Barockstadt, als 1:0 gewonnen wurde, wählte er dabei eine defensive Aufstellung mit fünf Verteidigern, zwei Sechsern und drei schnellen Stürmern. Und zu den Geschwindigkeitsspielerrn um Kevin Krieger, Maximilian Fröhlich und Christoph Neidhardt gesellt sich nach überstandenen Oberschenkelproblemen auch wieder Daniel Kornagel. Auch für Kornagel wird es nicht einfach, sich einen Platz im Team zu erobern.

Leid taten Weber allerdings am vergangenen Samstag auch andere: „Nils Wenzel kam noch gar nicht zum Einsatz, ist aber sicherlich näher am Team, als das die Einsatzminuten vermuten lassen. Und auch ein Sebastian Schuch hat eine sehr gute Vorbereitung absolviert, musste nun aber zunächst auf die Bank. Das sind Entscheidung, die immer spielabhängig getroffen werden müssen.“

Nicht mehr zur Verfügung stehen wird Marek Weber, den Dominik Weber gegen Barockstadt zumindest auf der Bank hatte, ihn aber ob der frühen Führung nicht bringen musste. Ansonsten sind alle Spieler einsatzfähig, Weber hat erneut die Qual der Wahl – bei Taktik und Aufstellung. Klar ist, dass er den Aktionsradius des Offensivtrios Tolga Duran, Max Schneider und Kouami Dalmeida einengen muss. Sie bilden das Kreativzentrum des aktuell bevorzugten 5-2-3-Systems. Die Elf um Daniyel Bulut verlor das Auftakt-Derby beim FC Gießen mit 0:1, gewann allerdings den zweiten Auftritt beim starken Aufsteiger Eddersheim mit 2:1. Torschützen waren Duran und Dalmeida. Für Waldgirmes stellt das Spiel gegen Hünfeld der erste Auftritt vor heimischem Publikum dar, während der HSV das erste Mal auf Reisen geht.

Autor: Johannes Götze

Mai 2013 Niklas Rehm im Kopfballduell in Waldgirmes

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