Die Elf von Dominik Weber ist im Flow, gewann zuletzt sieben Spiele in Serie, die drei vergangenen allesamt auswärts. Nach dem samstäglichen Spiel gegen die Regionalliga-Reserve muss der HSV erneut dreimal in Folge in der Fremde ran. „Wir dürfen Hessen Kassel II aber keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, denn im Vorbeigehen wird es nicht funktionieren“, hebt Weber mit Blick auf einen Gegner, der auswärts noch ohne Sieg ist und im Hinspiel chancenlos war, warnend den Zeigefinger. Ein Fragezeichen steht hinter Sebastian Körner: Der Rechtsverteidiger plagt sich mit Leistenproblemen herum, am Dienstag in Lehnerz nahm seine Rolle Sven Bambey ein.

„Sven ist aktuell ein gutes Beispiel, wie nah unsere 13, 14 Feldspieler beisammen sind. Er war richtig gut drauf, wurde durch eine Bauchmuskelverletzung zurückgeworfen und hatte es nun schwer, wieder in die Mannschaft zu kommen“, erklärt Weber. Der 37-Jährige lobt derweil sein Team hinsichtlich des jüngsten Siegs bei Lehnerz II: „In früheren Auswärtsspielen wären nach dem Rückstand die Köpfe runtergegangen, jetzt aber bewahren wir kühlen Kopf, spielen strukturiert weiter. Da hat eine Entwicklung stattgefunden.“ Sonderlob ernten dabei die Sechser Lukas Budenz und Julian Rohde sowie Rechtsaußen Christoph Neidhardt: „So gut habe ich Neidi lange nicht gesehen, er ist vorgegangen, hat eine überragende erste Halbzeit gespielt und macht unter Druck beide Elfmeter rein.“

Hessen Kassel--08-2017-9