A-Junioren-Gruppenliga

Zwei Spieler des Türkischen SV Fulda wurden mit jeweils 18 Wochen Sperre (Spieler eins wegen unsportlichen Verhaltens, Beleidigungen und Bedrohung gegenüber dem Schiedsrichter sowie Spieler zwei wegen Tätlichkeit) bestraft, ein Spieler mit zehn (unsportliches Verhalten und Beleidigungen), einer mit neun (unsportliches Verhalten) und einer mit drei Wochen (unsportliches Verhalten). Darüber hinaus erhält der Verein wegen des Spielabbruchs und diskriminierenden Äußerungen eine Geldstrafe von 500 Euro, einen Punktabzug von sechs Zählern und einen Monat Spielverbot. Die Kosten des Verfahrens muss der Türkische SV tragen, der das Urteil bereits akzeptiert hat.
„Spieler eins bis drei hatten in dieser Saison bereits eine Vorgeschichte. Daher sind die Strafen etwas höher ausgefallen, zumal ihre Sperre auch in die Sommerpause fällt“, erklärt Horst Holl, Vorsitzender des Regionalsportgerichts. Spieler eins (unsportliches Verhalten, Beleidigung und Bedrohung) und Spieler drei (unsportliches Verhalten und Beleidigungen) wurde derweil eine Strafminderung in Aussicht gestellt, sofern sie in naher Zukunft einen Schiedsrichterneulingslehrgang erfolgreich absolvieren. „Da ihre Worte jeweils in Richtung des Schiedsrichters gefallen sind, sollen sie auch mal die andere Seite kennenlernen“, erklärt Holl.