2.322 Läuferinnen und Läufer sind heute um 12.00 Uhr vor der Wintersporthalle bei der Commerzbank Arena zum 41. Spiridon Mainova Silvesterlauf gestartet. Die Entscheidung zu starten fiel sicher vielen heute besonders leicht, weil einfach herrliches Winterwetter herrschte. Bei leichten Plus-Graden, blauem Himmel und absoluter Windstille zeigte sich das Dezember-Wetter im Gegensatz zu den Wochen zuvor von seiner Schokoladenseite.

Das gute Wetter hat sicher auch dazu beigetagen, dass Aaron Bienenfeld vom SSC Hanau Rodenbach den Lauf in neuer Streckenrekordzeit von 29:35 Minuten souverän gewann. Von Anfang hat er sich nicht für die Konkurrenz, sondern allein für seine Uhr interessiert. Er baute seinen Vorsprung Stück für Stück aus und lies seinen Konkurrenten keine Chance. Zweiter wurde Dirk Busch ebenfalls vom SSC Hanau Rodenbach in neuer persönlicher Bestzeit von 30:58. 

Bei den Frauen ist die Siegerin Tania Moser (Spiridon Frankfurt) ebenfalls von Anfang an ein einsames Rennen gelaufen. Sie siegte souverän in neuer persönlicher Bestzeit von 35:50.

Großer Sport wurde auch bei den Schülerläufen über 2 km und 4 km geboten. 136 Starter auf der 2 km und 86 Starter auf der 4 km Strecke bedeuteten auch bei den Schülerläufen einen neuen Teilnehmerrekord.

Und unter den rd. 2.500 Startern waren auch 14 Leichtathleten vom Hünfelder SV mit dabei. Und die schlugen sich prächtig. Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • 2 km
    • Liona Kramer (2.Platz W11, 3.Platz der Gesamtwertung, 8:17 min, zur Leistungseinordnung: Die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften bei W14 liegt bei 8:25 min)
    • Maja Holstein (5.Platz W11, 8.Platz der Gesamtwertung, 8:48 min, wieder gezeigt: Auf dem Weg zu alter Leistungsstärke)
    • Amelie Witzel (6.Platz W10, 15.Platz der Gesamtwertung, 9:09 min, das erste Mal mit auf Wettkampf unterwegs)
    • Lilli Roth (7.Platz W10, 18.Platz der Gesamtwertung, 9:20 min, spielte heute das Zugpferd für ihre kleine Schwester)
    • Lotta Roth (1.Platz W7, 20.Platz der Gesamtwertung, 9:23 min, erster Lauf überhaupt und da legt das Mädel im Fahrwasser ihrer großen Schwester gegen bis zu 3 Jahre ältere Athletinnen so eine richtig flotte Sohle hin)
    • Marlene Giebel (8.Platz W10, 23.Platz der Gesamtwertung, 9:50 min, war nicht der Tag von Marlene, hat sich mit heftigem Seitenstechen ins Ziel geschleppt, hat wahrlich eine Tapferkeitsmedaille verdient)
    • Marie Weber (11.Platz W10, 28.Platz der Gesamtwertung, 10:12 min, das erste Mal mit auf Wettkampf unterwegs, für Marie war das heute der absolute Sprung ins kalte Wasser, wollte mal mit und durfte gleich live erleben)
    • Leo Wingenfeld (1.Platz M7, 19.Platz der Gesamtwertung, 8:44 min, erster Lauf überhaupt und da haut der Junge gegen bis zu 3 Jahre ältere Athleten so eine Ding raus)
    • Lias Kramer (4.Platz M7, 52.Platz der Gesamtwertung, 10:07 min, erstmals auf dieser Strecke und ein sehr ordentliches Ergebnis)
  • 4 km
    • Tarja Dänner (2.Platz W12, 7.Platz der Gesamtwertung, 17:29 min, musste sich gegen bis zu 3 Jahre ältere Athletinnen durchsetzen, hat wieder unter Beweis gestellt, dass sie zu den Besten ihrer Altersklasse in Hessen gehört!)
    • Clemens Becker (7.Platz M12, 19.Platz der Gesamtwertung, 17:15 min, gerade mal 2 Wochen bei uns und ersten Wettkampf überhaupt, und dann gegen bis zu 3,5 Jahre ältere Athleten, da konnte man schon aufblitzen sehen was mit gezieltem Training machbar ist!)
  • 10 km
    • Eva Jansohn (1.Platz WJU20, 10.Platz der Gesamtwertung, 38:52 min, Zeit bedeutet auch Platz „20“ der Deutschen Bestenliste U20, in Hessen damit bei U20 über 1.500m, 3.000m und 10km auf Platz „1“ und über 800m auf Platz“2″ der Hessischen Bestenliste U20, und nebenbei: „So schnell war beim Hünfelder SV noch keine Frau!“)
    • Max Schmitt (11.Platz MHK, 19.Platz der Gesamtwertung, 34:46 min, damit erstmals unter 35 Minuten gelaufen und die eigene Zeit in der Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV verbessert)
    • Daniel Hahn (15.Platz MHK, 26.Platz der Gesamtwertung, 36:18 min bedeuten gleichzeitig neu persönliche Bestzeit)
    • Eva, Max und Daniel haben diese Leistungen aus dem Aufbautraining heraus gelaufen; was die Zeiten noch wertvoller macht!

Fazit: Das war heute wieder ein gelungener Tag. Es hat förmlich persönliche Bestzeiten gehagelt! Und das wir uns auch im Leistungsbereich nicht verstecken müssen kann jeder sehen! Gerade unsere Jüngsten haben viele Eindrücke mitnehmen können. Es hat einfach viel Spaß gemacht! Da freut man sich auf den nächsten Wettkampf! Und der ist bei unserer Trainingskonzeption des Förderns und Forderns auch nicht fern! 

Tja, und die Leichtathletik lebt auch von der Veränderung. Unsere Athleten „Max Schmitt“ und „Henrik Jensen“ hat es in Sachen Studium nach Regensburg verschlagen. Ab dem 01.01.2020 starten die Beiden nun für „LG Telis Finanz Regensburg“, eine der ersten Adressen im Langstreckenlauf in Deutschland. An dieser Stelle alles alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg auf allen Ebenen. Die gemeinsamen vergangenen Jahre in Sachen Leichtathletik beim Hünfelder SV haben uns alle weiter gebracht. Dafür danke! Und wenn ihr daheim seit, schaut vorbei; die Türen stehen für Euch immer offen!