Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Einmal mehr heißt der Sieger des Adolf-Böhning-Gedächtnisturniers SV Steinbach: Bei der 34. Auflage des traditionsreichen Hallenfußballturniers des SV Großenbach bezwang der Hessenligist im Endspiel den stark aufspielenden Rasdorfer SC trotz eines 0:2-Rückstands mit 5:2 und schaffte damit den Titel-Hattrick. Dritter wurde der Hünfelder SV, der mit Andrej Arendt einen Neuzugang aus dem Hut gezaubert hatte.

Der SV Steinbach (schwarz-weiß) gewann im Finale gegen den Rasdorfer SC mit 5:2. Foto: Christine Görlich

Zweimal in Folge wurde Rasdorf Dritter – diesmal reichte es sogar zum Finaleinzug: Ricardo Grimm hielt im Neunmeterschießen im Halbfinale gegen Burghaun gleich zwei Strafstöße und sicherte seinem Team so den Einzug ins Endspiel, wo der SV Steinbach wartete. Der Hessenligist – der aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegenüber Burghaun in der Gruppe nur auf Platz zwei gelandet war – hatte sich in der Neuauflage des Vorjahresfinals gegen den fast komplett mit der zweiten Mannschaft angetretene Hünfelder SV durch den goldenen Treffer von Nelson Wiegand mit 1:0 durchgesetzt.

Im Endspiel hätte es dann um ein Haar zur Sensation gelangt: David Wingenfeld und Cornelius Wald brachten den RSC schnell mit 2:0 in Führung – die konnte der Kreisoberligist aber nicht verteidigen. Petr Kvaca, zweimal Michael Wiegand sowie Nelson Wiegand und Nico Helmschrot sorgten letztlich doch noch für den standesgemäßen Sieg. „Steinbach war nicht unantastbar, Rasdorf hat sich anfangs auch richtig gut gewehrt, aber dann hat sich doch die Klasse durchgesetzt“, analysiert Matthias Henkel aus der Turnierleitung. Immerhin: David Wingenfeld durfte sich mit acht Treffern über die Torjägerkanone freuen. Rang drei ging an den Hünfelder SV, der das Spiel um Platz drei gegen RW Burghaun mit 3:1 gewann.

Erstmals bei den Hünfeldern lief Andrej Arendt auf: Der Rückkehrer spielte zuletzt für die SG Edelzell/Engelhelms, ist in der Rückrunde aber für die HSV-Reserve in der Gruppenliga eingeplant. Pech hatte hingegen Hünfelds Andreas Steinmetz, der sich am Knie verletzt und ins Krankenhaus musste. Doch ansonsten waren die Organisatoren hochzufrieden mit der mittlerweile 34. Auflage: „Die Halle war wie in jedem Jahr gut besucht, die Stimmung war gut und auch mit dem sportlichen Verlauf waren wir sehr zufrieden“, betont Henkel. Auch die Leistung der Schiedsrichter Matthias Weber (Dittlofrod/Körnbach), Nico Dostal (Wölf), Stefan Zahn (Wölf) und Oliver Rohrbach (Rothenkirchen) habe gestimmt.

 

Der SV Steinbach spielte mit: Pappert; T. Wiegand, M. Wiegand, N. Wiegand, Helmschrot, Kvaca, Ludwig

Für Rasdorf spielten: Grimm; Frohnapfel, Streber, Wingenfeld, Schwalbach, Sondergeld, Wald, Ziegler