Erster Oberliga-Sieg für HSV-Frauen – Hiobsbotschaften

 


Osthessen (fs) – Da ist er, der erste Saisonsieg für die Oberliga-Volleyballerinnen des Hünfelder SV: Trotz zweier Hiobsbotschaften vor dem Spiel setzte sich der Aufsteiger gegen TuS Kriftel zuhause mit 3:2 durch. Die HSV-Männer wiederum unterlagen Rodheim III zwar mit 2:3, bezwangen dann aber den USC Gießen II klar mit 3:0.

Damen-Oberliga: Hünfeld – Kriftel 3:2 (19:25, 25:14, 25:18, 1:25, 15:13)

Die Vorzeichen waren denkbar schlecht: Claudia Schneehoff verletzte sich am Freitag in einem Trainingsspiel schwer am Knie und fällt auf unbestimmte Zeit aus, Nachwuchstalent Lara Prokein mit anhaltenden Rückenbeschwerden ebenfalls – damit fehlten gegen Kriftel zwei Annahme-Außen. „Das sind schwere Verluste, zumal das zwei Stammspielerinnen sind“, bedauert HSV-Coach Uli Bönsch, der aber umso stolzer auf seine Spielerinnen ist: „Mich freut umso mehr, dass die Mädels es trotzdem geschafft haben. Die Mädels haben das ganz toll gemacht: Wie sie gekämpft, wie sie gefightet haben, war überragend. Das gibt sicherlich Selbstvertrauen und Mut für die nächsten Spiele.“ Diesmal waren die Hünfelderinnen in der Crunchtime nämlich da: Den vierten Satz verlor der Aufsteiger zwar deutlich mit 16:25, setzte sich dann aber nach hartem Kampf im Tiebreak knapp mit 15:13 durch. Zuvor hatten die Hünfelderinnen den ersten Satz zwar deutlich verloren, waren im zweiten aber voll da: Bis zum Stand von 13:12 ging es hin und her, dann konnte sich der Aufsteiger dank ganz starker Aufschläge von der etatmäßigen zweiten Libera Sophia Beyer, die neun Aufschläge am Stück verwandelte, auf 22:12 absetzen und holten den Satz ebenso deutlich wie den dritten Durchgang. Hier lag Hünfeld zwar schon mit 8:13 zurück, Beyer brachte jedoch erneut Stabilität ins Spiel, sodass der HSV auf einmal mit 17:13 führte. Nicht nur deshalb verdiente sich Beyer – so wie Libera Theresa Schuhmann – ein Extralob.

Hünfeld: Beyer, Schuhmann, Schleicher, F. Prokein, Brux, Bückner, Fetten, Winter, Paul

Männer-Landesliga: Hünfeld – Rodheim III 2:3 (18:25, 25:20, 25:13, 13:25, 12:15) und Hünfeld – USC Gießen II 3:0 (25:16, 25:21, 25:18)

„Wir mussten uns im ersten Spiel erstmal finden, da ging einiges daneben. Gerade gegen Rodheim mit meinen ganzen Mitspielern bei den Senioren hätte ich gerne gewonnen, aber die haben das gut gemacht und wir haben viel zu viele Eigenfehler produziert. Dann verlierst du eben gegen so alte Haudegen“, bedauert HSV-Spielertrainer Uli Bönsch die Fünfsatzniederlage im ersten Match. Im zweiten Spiel gegen USC Gießen II ließ der HSV jedoch gar nichts anbrennen – vor allem Youngster Silas Wessel machte auf Annahme-Außen ein ganz starkes Spiel: „Da sind einigen die Kinnlade heruntergefallen. Er hatte starke, harte Sprungaufschläge und hat das überhaupt auf einem konstant guten Level heruntergespielt – für seine 16 Jahre war das richtig gut“, lobt Bönsch den Youngster.

Hünfeld: U. Bönsch, Wehner, Wessel, M. Bönsch, Lochner, Herrmann, Ilien, Dimitrov, Schmidt

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/erster-oberliga-sieg-fuer-hsv-frauen-hiobsbotschaften.html (30.9.20)

Volleyball

Ein Tor und der Jubel als Sinnbild

Noch sind es nur Lukas Budenz (von links) und Max Vogler, die Torschütze André Vogt feiern. Sekunden später lag die ganze Mannschaft auf Vogt. Fotos: Siggi Larbig

Sinnbildlich für das, was Hünfeld bis dato in dieser Saison gefehlt hatte, diente André Vogts 2:0, die Entstehung zuvor und der kollektive Jubel danach. Die HSVler begruben Vogt unter sich und kehrten den Frust der Vorwochen um.

Vogt traf per direktem Freistoß aus 18 Metern: er hatte einfach draufgehalten, der Ball wurde abgefälscht und fand irgendwie den Weg ins Tor. Der HSV hatte Glück, wie auch schon bei der Entstehung des Freistoßes, den Christoph Sternstein – positiv formuliert – geschickt herausgeholt hatte. In den Wochen zuvor noch musste Hünfeld oft Genickschläge einstecken, verspielte zweimal eine Führung in den Schlussminuten, verpasste einmal den Siegtreffer und einmal den Ausgleich in der Nachspielzeit und musste gegen das Neuhof das 0:1 kurz vor Schluss hinnehmen.

Doch diesmal erarbeitete sich Hünfeld das Glück, gestaltete schon Halbzeit eins bei Spitzenteam Hadamar ausgeglichen und entnervte den Gastgeber in der zweiten Halbzeit völlig. Mit hoher Aggressivität und noch höherer Laufbereitschaft bestimmte Hünfeld die Partie und setzte auch spielerisch die Akzente – so wie beim in der Luft liegenden 1:0. Kilometerfresser Alexander Reith eroberte den Ball, Lukas Budenz schaltete schnell und Kevin Krieger legte für Julian Rohde auf. Für Krieger wirkte die Vorlage nach langer Verletzungspause befreiend.

Faulstich muss zuschauen

Kapitän Julian Rohde (Zweiter von Rechts) feiert seinen Treffer mit Alexander Reith (von links), Kevin Krieger und Maximilian Fröhlich.

Für Budenz war der tödliche Pass hingegen Genugtuung. Lange stand er auf dem Abstellgleis, scheint sich nun auf der Sechs festgespielt zu haben. „Keine Ausreden mehr“, sagte er und meinte damit auch und vor allem sich selbst, schließlich hatte er in den Vorjahren oft das Training aufgrund eines betrieblichen Studiums absagen müssen, zog diesmal aber die Vorbereitung durch und stellte in Hadamar unter Beweis, warum er noch immer ein wichtiger Baustein des Kaders ist.

Doch vielmehr, so wie es sich für einen Spieler gehört, der seit Jugendjahren in Hünfeld spielt, stellte Budenz den Mannschaftserfolg an erste Stelle. Der Sieg sei natürlich wichtig für die Mannschaft, aber auch aufgrund des Spiels, der Leidenschaft und des Verlaufs hochverdient.

Wermutstropfen, keine Frage, war die überzogene Gelb-Rote Karte gegen Innenverteidiger Franz Faulstich, der somit am Samstag gegen Zeilsheim fehlt. Im Hessenpokal am Mittwoch in Bebra kann er die Sperre nicht absitzen.

Fußball

Mehrkampf-Kreismeisterschaften in Flieden

Gestern und heute gab es im HLV-Kreis Fulda-Hünfeld den Abschluss der CORONA-bedingt sehr eingeschränkten Freiluftsaison; in Flieden fanden die Kreismeisterschaften im Mehrkampf statt. Gekommen waren bei dem gegenüber dem Vorjahr sehr eingeschränktem Programm in den Altersgruppen U14 bis Senioren in Summe 74 Athleten aus 13 Vereinen! 

Vom Hünfelder SV sind bei nicht gerade optimalen Wetterverhältnissen 8 Athleten an den Start gegangen! 

Die wichtigsten Daten:

  • Finja Waider (W15, 3. Platz im 7-Kampf und 4. Platz im 4-Kampf; und das mit der Vorbelastung von Wettkampf im 450 Kilometer entfernten Papenburg am Freitag)
  • Johannes Volkemer (M15, 2. Platz im 4-Kampf; Steigerung der Hochsprungleistung von 1,55m auf 1,62m)
  • Annika Rohm (W12, 2. Platz im 4-Kampf)
  • Alicia Kraus (W12, 3. Platz im 4-Kampf)
  • Liona Kramer (W12, 4. Platz im 4-Kampf)
      Leichtathletik - Aktuelles

      Erfolgreiches Heimspielwochenende für die Hünfelder Volleyballteams

      Am Samstag gewannen die Männer in der Landesliga Nord 3:0 gegen den Gießener SV 2 (25:16, 25:21, 25:18). Gegen die SG Rodheim 3 mussten sich die Hünfelder 2:3 geschlagen geben (18:25, 25:20, 25:13, 13:25, 12:15).

      Die Bezirksliga Frauen konnten ebenfalls am Samstag beide Heimspiele gewinnen. Gegen Tuspo Nieste gewannnen die Mädchen klar mit 3:0 (25:11 25:22 25:18). Knapper hingegen war es gegen MT Melsungen. Doch auch hier setzten sich die Hünfelderinnen mit 3:2 (25:22, 25:23, 23:25, 20:25, 17:15).

      Am Sonntag gewannen dann die Oberliga Frauen ihr erstes Spiel in der neuen Liga. Mit einem sehr knappen 3:2 setzen sich die Frauen gegen den Mitauftsteiger aus Kriftel durch (19:25 25:14 25:18 16:25 15:13).

      Volleyball

      Hessenpokal-Auslosung: Hünfeld in Bebra am Mittwoch um 19.00 Uhr

      Barockstadt in Leusel, Hünfeld in Bebra

      Grünberg (tg) – Fußball-Hessenligist SG Barockstadt Fulda-Lehnerz startet mit einem Auswärtsspiel beim Gruppenligisten SV Leusel in den Hessenpokal. Ligakonkurrent Hünfelder SV gastiert in der ersten Runde beim Kreisoberligisten FSG Bebra. Verbandsligist Bad Soden muss beim Frankfurter Gruppenligisten Oberndorf ran.

      Dies hat die Auslosung der ersten Hessenpokal-Runde am Donnerstagabend in der HFV-Sportschule in Grünberg ergeben.

      Vorgesehener Spieltermin ist der 30. September. Die weitere Runde wird dann am 1. Oktober ausgelost. Wie in den vergangenen Jahren werden die ersten beiden Runden nach geografischen Gesichtspunkten gelost. Heißt: Je vier Mannschaften nahegelegener Fußballkreise werden in einen Lostopf gepackt. In den ersten beiden Runden haben die höherklassigen Teams sowie ein Fairplay-Sieger Freilos. Wehen Wiesbaden, Steinbach Haiger, Kickers Offenbach, Bayern Alzenau, FSV Frankfurt, FC Gießen, Stadtallendorf und der SV Hallgarten steigen dann in der dritten Runde in den Hessenpokal ein.

       

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      Bilder Hadamar Teil II

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      „Auswärtssiege sind schön“

       

      Dank einer brillanten zweiten Halbzeit hat der Hünfelder SV den Bock umgestoßen und den ersten Dreier der Saison gefeiert: Der 2:0 (0:0)-Sieg bei Spitzenteam Rot-Weiss Hadamar ist ein verdienter.

      Der HSV kam mit einer ganz breiten Brust aus der Kabine – und wollte den Führungstreffer unbedingt. Den erarbeiteten sich die Hünfelder dann redlich. Alexander Reith gelang in der Zentrale die Balleroberung, Lukas Budenz der Zuckerpass auf Kevin Krieger, der für Torschütze Julian Rohde auflegte (53.). Den Sack machte zehn Minuten vor Schluss André Vogt zu, als er einen direkten Freistoß mit etwas Dusel unter der Mauer hindurch reinschoss (80.). Zwischenzeitlich hatte Hünfeld nur eine wirklich brenzlige Situation zu überstehen, aber Jacob Pistor vergab freistehend (71.).

      Einmal hatte Coach Johannes Helmke in der Startelf getauscht: So kehrte Kapitän Julian Rohde in die Startelf zurück, dafür musste Mittelstürmer Max Vogler weichen. Entsprechend spielte Alexander Reith wieder in der vordersten Reihe, die diesmal deutlich variabler als zuletzt zu Werke ging. Gerade Linksaußen Maximilian Fröhlich und Reith tauschten oft die Positionen. Aber beim Blick auf die Aufstellung wurde auch deutlich, dass es personell immer enger wird: Mit Vogler, Christoph Sternstein und Jonas Budenz nahmen nur noch drei Feldspieler auf der Bank Platz.

      Durchgang eins gestaltete sich weitgehend ausgeglichen. Zwar hatte Hadamar etwas mehr den Ball, agierte im 4-4-2 aber oft durchsichtig und einfallslos. Richtig gefährlich wurde es daher für Fabian Brunner nur einmal, als Pistor eine Doppelchance versemmelte: Erst traf er den Pfosten, dann setze er das Leder auf das Tornetz (31.). Der HSV hingegen setze Nadelstiche – auch brandgefährlich und spielerisch wohl durchdachte. Allerdings fehlten Krieger (10.) und Marcel Dücker (38.) im Abschluss der Mumm, sie warteten aus besten Positionen zu lange und schenkten Großchancen so leichtfertig her. Nachher war das egal, wie Helmke seiner Mannschaft mit auf den Weg: „Hochverdient“, rief er ihr zu, die zuvor unter Beweis gestellt hatte, dass sie spielerisch wie kämpferisch auch mit den Topteams mithalten kann.

      Die Statistik:

      SV Rot-Weiss Hadamar: Hasselbach – Teller (73. Üzer), Dillmann, Herdering, Rücker – Matthias Neugauber, Markus Neugebauer, Velemir (59. Sedy), Schäfer – Pistor, Basmaci (59. Kittel).
      Hünfelder SV: Brunner – Dücker, Faulstich, Witzel, Vogt – Gadermann, L. Budenz – Krieger (63. Sternstein), Rohde (74. Vogler), Fröhlich (87. J. Budenz) – Reith.
      Schiedsrichter: Florian Tesch (SC Hassia Dieburg).
      Zuschauer: 160.
      Tore: 0:1 Julian Rohde (53.), 0:2 André Vogt (78.).
      Gelb-Rote Karte: Franz Faulstich (86., Hünfeld).

       

      Fußball

      Hessenliga – Im vierten Versuch klappt es – Starker HSV siegt

       

      Hadamar (pf) – www.osthessen-zeitung.de

      Walldorf, Fernwald, Bad Vilbel – dreimal lag der Hünfelder SV in dieser Saison schon vorne, dreimal gab es ein 1:1. Am Samstag platzte für den Aufsteiger nun endlich der Knoten: Mit dem 2:0 (0:0) beim SV Rot-Weiß Hadamar gelang der erste Saisonsieg in der Fußball-Hessenliga, der auch noch absolut verdient eingefahren wurde.

      Bei schwierigen, herbstlichen Verhältnissen und Regen in Hadamar kämpfte beim HSV jeder für jeden und hielt voll dagegen, auch spielerisch waren die Gäste top aufgelegt. Vor allem in Hälfte zwei ließ Hünfeld kaum etwas zu gegen einen SVH, der mit zwölf Punkten aus den ersten fünf Spielen bis dato zum Spitzenquartett gehörte. Julian Rohde, der für Max Vogler in die Startelf zurückrotiert war, gelang nach einem schnellen Angriff nach Ballgewinn von Alex Reith der wichtige Führungstreffer, Kevin Krieger hatte dem Kapitän quergelegt (53.). Andre Vogt per Freistoß aus 18 Metern besorgte die Vorentscheidung (78.), einziger negativer Nebeneffekt war die Gelb-Rote-Karte gegen Franz Faulstich, der damit gegen Zeilsheim fehlen wird.

      „Das war ein sehr gutes Auswärtsspiel von der ersten Minute an. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und sind gut in den Zweikämpfen gewesen. Es waren schwierige Bedingungen hier auf einem tiefen Platz“, sagte Hünfelds Co-Trainer Simon Grosch, der mit Coach Johannes Helmke an der Seitenlinie mitgefiebert hatte. Vor der Pause fehlte in der einen oder anderen Szene noch das letzte Quäntchen, doch dank eines aggressiven Auftritts erkämpfte und verdiente sich der HSV den Sieg. „Wir haben es kämpferisch sehr gut gemacht, aber auch fußballerisch gute Lösungen gefunden und am Ende leidenschaftlich verteidigt. Das zweite Tor war auch für die Köpfe beruhigend, dass wir nicht wieder eine Führung verspielen“, freute sich Grosch.

      Hadamar: Hasselbach; Mar. Neugebauer, Teller (73. Üzer), Pistor, Schäfer, Velemir (59. Kittel), Rücker, Dillmann, Basmaci (59. Sedy), Herdering, Mat. Neugebauer.

      Hünfeld: Brunner – Dücker, Witzel, Faulstich, Vogt – L. Budenz, Gadermann – Krieger (63. Sternstein), Rohde (74. Vogler), Fröhlich (87. J. Budenz) – Reith.

      Schiedsrichter: Florian Tesch (Dieburg)

      Tore: 0:1 Julian Rohde (53.), 0:2 Andre Vogt (78.)

      Zuschauer: 100.

      Gelb-Rote Karte: Franz Faulstich (86.)

       

      Fußball

      Eiterfeld/Leimbach – Hünfeld II 1:2 (1:1)

      Mit dem Ergebnis war beim Blick auf die Aufstellung nicht wirklich zu rechnen: Ex-HSV-Hessenligacoach Dominik Weber stand ebenso wie Sebastian Gensler und Felix Kircher in der Startelf. Der Matchwinner hieß jedoch Ivan Lovakovic: Erst verwandelte er einen Freistoß aus 20 Metern direkt, dann profitierte er von einem Torwartfehler. Die Gastgeber hätten in der Schlussphase zwar noch ausgleichen können, ließen jedoch zwei gute Möglichkeiten liegen.

      Tore: 1:0 Sebastian Gensler (9., Eigentor), 1:1 Ivan Lovakovic (43.), 1:2 Ivan Lovakovic (80.)

      Zuschauer: 100.

      HSV.news

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      30. Flutlicht-Abendsportfest in Papenburg – Finja über 300m Hürden mit dabei

      Nach dem Sturz von Finja bei den „Hessischen Meisterschaften der U16“ im Rennen über 300m Hürden war es der Wunsch von Finja nochmal über 300m Hürden starten zu können. Im kommenden Jahr ist das nicht mehr möglich; da geht es dann über 400m Hürden.

      Gesagt getan; so einfach war es dann doch nicht. Nach längerem Suchen war dann aber eine Startmöglichkeit beim „30. Flutlicht-Abendsportfest“ in Papenburg gefunden. Und nach etwas Überlegen war dann die Meldung für den Wettkampf abgesandt! 

      Der Tag des Wettkampfs war dann aber schon eine kleine Herausforderung für Finja. Am Morgen in die Schule, Mittags noch eine Klausur schreiben, aus der Schule raus, die Sportsachen schnappen und ins wartende Auto einsteigen. Nach rd. 450 Kilometern war dann der Wettkampfort, das „Waldstadion in Papenburg“ erreicht. Und das „30. Flutlicht-Abendsportfest in Papenburg“, dass ist schon, gerade in CORONA-Zeiten, eine Hausnummer. Gekommen waren rd. 350 Athleten aus 94 Vereinen. Zuschauer waren keine zugelassen! Die rd. 600 Starts erfolgten im Zeitfenster 17:00  bis 22:00 Uhr! Der Start über die 300m Hürden war für 20:35 Uhr geplant, dann Verzögerungen, Warmhalten war da bei gerade einmal 11 Grad Celsius ganz wichtig, um Punkt 21:00 Uhr der Start, der Lauf über 7 durch das Flutlicht unterschiedlich angestrahlte Hürden und nach 50,85 Sekunden war alles vorbei. Auslaufen, Sportsachen zusammenpacken und wieder zurückfahren waren dann die zwangsläufigen nächsten Schritte. Und um 02:30 Uhr am Samstag war Finja dann wieder daheim; um dann um 09:30 Uhr bereits wieder zu den Kreismehrkampfmeisterschaften nach Flieden aufzubrechen!

      Die Zeit von 50,85 Sekunden ist wahrlich nicht schlecht; aber Finja kann, wie die Trainingsleistungen zeigen, schon 3 Sekunden schneller. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen – das war Stress pur – war das aber schon eine richtig richtig gute Leistung. 

      Und sind wir mal ehrlich; nur wer seinen Sport lebt nimmt solche Strapazen auf sich! 

      Die Bilder sind nicht so toll; aber die Lichtverhältnisse waren auch schon eine kleine Herausforderung!

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      Hessenliga: HSV verfehlt Lucky Punch

      1:1 trotz doppelter Überzahl

      Sebastian Schuch hatte den Siegtreffer für den HSV am Fuß. Foto: Siggi Larbig

      Mit viel Leidenschaft, gutem Spiel und am Ende gar in doppelter Überzahl – und doch reichte es für den Hünfelder SV beim FV Bad Vilbel nicht zum ersehnten ersten Saisonsieg. Doch am Ende hieß es 1:1 – wie schon gegen Walldorf und Fernwald.

      Weit in der Nachspielzeit hatte Joker Sebastian Schuch noch die große Chance, stand nach einer Hereingabe blank, hob den Ball über den Torwart, aber auch über das Tor. Es wäre der Lucky Punch für den HSV gewesen. So einer, wie er ihn auf der Gegenseite in dieser Saison schon dreimal erleben musste. „Der Fußballgott steht uns nicht unbedingt zur Seite“, sagte HSV-Coach Johannes Helmke etwas trotzig, auch weil er ein gutes Spiel seines Teams gesehen hatte. Nach fünf Minuten Anlaufzeit war der Gast das bessere Team mit den besseren Chancen und erzielte zum goldrichtigen Zeitpunkt folgerichtig die Führung. Nach einer Ecke von Alexander Reith kam Linksaußen Maximilian Fröhlich aus 20 Metern zum Abschluss und traf flach ins Eck. Direkt danach war Pause.

      Nach der Pause war Hünfeld erneut gut im Spiel, präsentierte sich deutlich aggressiver als noch am Samstag (1:1 gegen Fernwald), musste mit der einzigen klaren Gelegenheit der Gastgeber jedoch den Ausgleich nach einer guten Stunde hinnehmen. Hünfeld kämpfte sich zurück und spielte plötzlich in doppelter Überzahl. Gut zehn Minuten Zeit blieben für den Siegtreffer, doch der HSV agierte zu hektisch. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich mit solchen Leistungen sehr bald belohnen werden“, resümierte Helmke, der Kapitän Julian Rohde diesmal eine Pause gab und dafür Lukas Budenz auf die Sechs stellte.

      Die Statistik:

      Hünfelder SV: Brunner – Dücker, Faulstich, Witzel, Vogt – Gadermann, Budenz (84. Schuch) – Krieger (75. Rohde), Reith, Fröhlich – Vogler (61. Sternstein).
      Schiedsrichter: Tim Waldinger (TSV Rauschenberg).

      Zuschauer: 83.

      Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (45.), 1:1 Dalibor Pandza (62.).
      Rote Karte: Munkyu Seo (Bad Vilbel) wegen groben Foulspiels (79.).
      Gelb-Rote Karten: Edvin Hamzic (77., Bad Vilbel), Amir Mustafic (90., Trainer Bad Vilbel).

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      Frauen-Oberliga/Landesliga – HSV-Frauen mit zu viel Respekt

      Rodheim/Fuldabrück (fs) – Die Oberliga-Volleyballerinnen des Hünfelder SV mussten trotz eines phasenweise erneut richtig guten Auftritts beim FSV Bergshausen die zweite Saisonniederlage einstecken: 1:3 hieß es am Ende aus HSV-Sicht. Die Hünfelder Männer wiederum verloren in der Landesliga mit ganz schmalem Kader zum Saisonauftakt in Rodheim klar mit 0:3.

       

      Frauen-Oberliga: FSV Bergshausen – Hünfeld 3:1 (25:21, 25:15, 22:25, 27:25)

      Mit Lara Prokein (Rückenprobleme) und der verhinderten Doris Brux fehlten HSV-Coach Uli Bönsch zwei Alternativen, doch auch so machte der Aufsteiger seine Sache bei einem ambitionierten Team mehr als ordentlich: „Wir waren ganz nah dran, die Überraschung zu schaffen“, betont Bönsch. Der erste Satz war noch relativ ausgeglichen, im zweiten zogen die Gastgeberinnen mit starken Aufschlägen jedoch schnell davon.

      Danach stellte Bönsch taktisch um und konnte das Spiel nun ausgeglichen gestalten: Satz Nummer drei ging nach Hünfeld und im vierten war es auf einmal ein offener Schlagabtausch, den Bergshausen allerdings in der Verlängerung knapp mit 27:25 für sich entscheiden konnte. „Da haben wir vielleicht etwas Lehrgeld bezahlt, wir hätten den vierten Satz eigentlich gewinnen müssen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir in den wichtigen Momenten nicht mehr zu viel Respekt haben“, erklärt Bönsch weiter, der aber optimistisch auf die nächsten Spiele blickt: „Wenn uns das gelingt, hoffe ich, dass wir es schaffen, mal ein Spiel zu gewinnen.“ Ein Sonderlob in Bergshausen verdienten sich die Youngster Anna Bückner, Loretta Paul und Finja Prokein: „Die ganz jungen Mädels haben das wirklich super gemacht“, betont Bönsch.

      Hünfeld: Bückner, Beyer, Schumann, Schleicher, Növermann, Fetten, Schneehoff, Paul, F. Prokein, Winter

       

      Landesliga Nord: SG Rodheim II – Hünfeld 3:0 (26:24, 25:11, 25:20)

      „Wir hätten nur eine Chance gehabt, wenn wir den ersten Satz gewonnen hätten. Dann hätten wir das Spiel anders gestalten können“, analysiert HSV-Spielertrainer Uli Bönsch. Spitz auf Knopf stand es im ersten Durchgang, am Ende hatten die mit nur sieben Spielern angetretenen Hünfelder aber knapp mit 24:26 das Nachsehen. Danach lief nicht mehr viel zusammen bei den Gästen, wie Bönsch konstatieren muss: „Rodheim war einfach besser, ausgeglichener besetzt. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und waren nicht durchschlagskräftig genug – dann hat es einfach nicht gereicht.“

      Hünfeld: Wessel, Herrmann, Marte, Wehner, Lochner, Schmidt, U. Bönsch

      Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/frauen-oberligalandesliga-hsv-frauen-mit-zu-viel-respekt.html (23.09.2020)

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