Athletinnen des Hünfelder SV bei der HLV Lauf/Gehen-Nachwuchs-Challenge sehr gut mit dabei

Um auf die zukünftigen Wettkämpfe und Meisterschaften vorzubereiten, veranstaltete der HLV eine Lauf/Gehen Nachwuchs-Challenge. Die Challenge soll dazu dienen, Nachwuchsathleten eine Möglichkeit zu bieten, wettkampfnahe Disziplinen zu absolvieren und den Heimtrainern + dem Landestrainer einen Überblick über den momentanen Leistungszustand zu verschaffen. In dieser Saison wird es nicht für jeden einen Saisonhöhepunkt in Form von DM oder HM geben, daher hat der HLV dieses „Highlight“ für die Athleten*innen ermöglicht.

Durch die Challenge besteht zudem die Möglichkeit sich für den Landeskader zu empfehlen.

Für die Teilnahme mussten die Athleten mindestens je eine Mittel- und Langstrecke laufen. Für jede der beiden Streckenangebote stand ein zweiwöchiges Zeitfenster zur Verfügung. 

Vom Hünfelder SV nahmen im ersten Zeitfenster der Nachwuchs-Challenge „Bereich der Mittelstrecke“ 10 Athleten teil; im zweiten Zeitfenster „Bereich der Langstrecke“ dann noch 4 Athleten. 

In der nun erstellten Rangliste „Gesamt“ erreichten die Athleten des Hünfelder SV hervorragende Platzierungen:

  • WJU18
    • 1. Platz, Maja Severloh
  • WJU16
    • 9. Platz, Finja Waider
  • WJU14
    • 1. Platz, Tarja Dänner
    • 4. Platz, Liona Kramer

Und lassen wir uns überraschen, ob sich was in Sachen Kader tut. Bei Maja, immerhin mehrfache Hessenmeisterin und bei Deutschen Meisterschaften auch mit sehr ordentlichen Platzierungen, ist das schon mehr als überfällig. Und bei Tarja, im vergangenem Jahr immerhin 4 x in den TOP-10 der Hessischen Bestenlisten geführt, hat es bisher noch nicht einmal für den E-Kader (Kreisebene) gereicht!
(Die Fotos sind Archivfotos)

Fußball

„1. Königsteiner Burgmeeting“ – Finja setzt ein Ausrufezeichen, Marina und Maren nicht ganz zufrieden

„Wir haben festgestellt, dass für Bundeskader-Athleten ein gutes Wettkampfangebot besteht. Deshalb wollten wir besonders auf Landesebene gut besetzte Wettkämpfe möglich machen und wurden hier auch von den zuständigen Verbands-Trainern gut unterstützt. Zudem sollte für die leistungssportorientierten Vereine aus dem Kreis und der Rhein-Main-Region eine Startmöglichkeit geschaffen werden“, so Judith Wagemans, die sportliche Leiterin beim Königsteiner LV zur Ausrichtung des „1. Königsteiner Burgmeetings“. 

Und beim „1. Königsteiner Burgmeeting“ – einem Einladungswettkampf – konnten von uns Finja Waider und Marina Zachartschuk starten. Begleitet wurden Sie von Maren Schott vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die die Woche über bei uns auf der Rhönkampfbahn trainiert hat. Der Wettergott meinte es nicht so gut mit den Athleten; es war schon ganz schön windig.

Zu den Wettkämpfen selber:

  • Als Erste von den Dreien musste Finja über 300m an den Start. Und Finja lief bei ihrem ersten Start über die 300m-Distanz ein couragiertes Rennen. Am Ende standen 43,38 Sekunden und Platz „1“ in den Ergebnislisten. 43,38 Sekunden bedeutet auch eine neue Bestmarke in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV“, die Bestleistung von Janina Hohmann hatte immerhin 15 Jahre Bestand gehalten. Und Maren meinte zuversichtlich: „Beim nächsten Rennen kommt der Mann mit dem Hammer einige Meter später und dann wird es noch schneller!“. Zur Einordnung; die 43,38 Sekunden hätten in der letztjährigen Bestenliste des Hessischen Leichtathletikverbandes Platz „7“ bedeutet.
  • Nicht ganz so gut lief es bei Marina und Maren über die 400m-Hürden. Beide waren mit ihren Läufen alles nur nicht zufrieden, da hatten sich einige kleine Fehler aufsummiert. Am Ende standen bei Marina 66,81 (Platz „4“) und bei Maren 65,29 Sekunden (Platz „1“) in der jeweiligen Altersklasse auf dem Papier.

Die Neuzugänge im Einzelporträt

Fußball

Maren Schott; die dreifache amtierende Europameisterin heute beim Training auf der Rhönkampfbahn

Maren Schott ist wieder da, und Mira ihre Tochter auch. Wie schon im vergangenen Jahr absolviert Maren auch in diesem Jahr wieder einige Trainingseinheiten bei uns auf der Rhönkampfbahn.

Maren, die für TSV Bayer 04 Leverkusen startet, ist in der Altersgruppe W40 amtierende Europameisterin über 400m, 400m Hürden und in der 4 x 400m-Staffel.

Ja, und da kommt dann schon mal das ein oder auch andere „Wow“ über die Lippen, wenn man Maren über die Hürden laufen sieht. Und Antonia und Finja haben dann auch gleich noch das Hürdentraining mit Maren mitmachen können. Ist schon schön für unsere Athleten, wenn sie im Training auch mal den Blick über den Tellerrand werfen können; mal sehen können wie international aktive Spitzenathleten trainieren. Nachwuchsathleten brauchen Vorbilder, müssen sehen können was durch gutes Training alles möglich ist, …! Und Maren ist ein exzellentes Beispiel dafür! Und das Maren immer wieder bei uns auf der Rhönkampfbahn trainiert ist um so schöner! Tja, die Trainingsmöglichkeiten bei uns sind nicht die schlechtesten!

Die Woche über wird Maren noch das ein oder andere Mal bei uns auf der Rhönkampfbahn zu sehen sein. Zum Abschluss der Woche geht es dann am Samstag nach Königstein, wo Maren über 400m Hürden an den Start gehen wird. Von uns sind in Königstein Marina Zachartschuk, ebenfalls über 400m Hürden, und Finja Waider über 300m mit dabei!

 

Es hat funktioniert; unser Leichtathletik-Sportfest unter CORONA-Bedingungen!

Die Corona-Pandemie beeinflusst aktuell unser Leben in erheblichen Maßen. Dennoch hat die Leichtathletik-Abteilung des Hünfelder SV auf Grundlage der aktuellen Möglichkeiten ein Vereinssportfest über alle Disziplinen, in denen unsere Athleten trainieren, ausgerichtet. Motivation für uns war und ist, dass unsere Athleten, die gut trainiert haben, auch die Möglichkeit erhalten sollen, das zu zeigen was sie können.

Teilgenommen haben 52 Athleten aus den Altersgruppen der Aktiven bis U12 sowie 36 Athleten der Altersgruppen U10 und U8 die leider nicht im normalen Wettkampfsystem erfasst werden konnten. Die Kinder aus der Kinderleichtathletik U12, U10 und U8 sind dabei ausnahmslos in Disziplinen der klassischen Leichtathletik gestartet. Unter dem Strich bedeutet das, dass unsere Athleten 279-mal an den Start gegangen sind. Und da alle unsere Athleten auch gleich noch parallel das Sportabzeichen machen duften kam der ein oder auch andere Start noch mit dazu!

Schaut man sich die Ergebnisse an, dann stellt man fest, dass sich auf breiter Front einiges getan hat; da gab es zuhauf persönliche Bestleistungen und 11 mal eine Verbesserung in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV“. Nachfolgend ein paar wenige Beispiele:

  • Ganz vorne weg unsere Maja Severloh die vor kurzem in Gotha über 400m und am vergangenen Samstag in Dortmund über 3.000m neue persönliche Bestzeiten gelaufen ist. Im Rahmen unseres Vereinssportfestes ist Maja auch zweimal gestartet und hat über 800m und über 5.000m ihre persönlichen Bestzeiten ebenfalls deutlich verbessert; da standen 2:22,00 bzw. 18:26,75 Minuten auf der Uhr. Absolute Top-Werte deutschlandweit!
  • Tarja Dänner ist mit ihren gerade mal 13 Jahren 2:32,78 Minuten über 800m gelaufen. Das war schneller als beplant und man hat gesehen, dass noch schneller geht, die 2:30 Min-Grenze in absehbarer Zeit fallen wird.
  • Finja Waider hat im Block Lauf 2.437 Punkte erzielt, was bei den letztjährigen Hessischen Meisterschaften Platz „3“ bedeutet hätte.
  • Im Bereich der der Altersklassen U14 und darunter sieht man sehr deutlich welch hervorragende Arbeit bei uns in der Kinderleichtathletik geleistet wird. Da könnte man viele Athleten nennen!

Die Wettkämpfe selber haben sich im Rahmen unsere Vereinssportfestes auf „7“ Tage verteilt. Dadurch bedingt waren auch immer entsprechend wenige Athleten auf der Anlage und wir sind auch mit einer geringen Anzahl an Kampfrichtern und Helfern ausgekommen.

Unser Geräteprüfer hat alle unsere Wettkampfgeräte abgenommen.

Wir haben die Zeitmessanlage vom HLV-Kreis aufgebaut und genutzt und dabei alles durchgespielt was man wissen muss damit das Thema Zeitmessung mit der Anlage überhaupt funktioniert. Und das ist verdammt viel; das geht nicht einfach mal so!

Kurz und knapp gesagt. Wir haben viele gute Leistungen gesehen, wir haben einiges ausprobiert und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Wir haben gesehen was Wettkampf unter CORONA real bedeutet! Tja, und das war es dann auch schon bis zur nächsten Veranstaltung!

Ach ja, und wir haben vergessen ein paar Bilder zu schießen. Deshalb oben nur ein Bild von der leeren Rhönkampfbahn. 

Zweimal Silber bei den Hessischen Meisterschaften im Beachvolleyball für Prokein / Prokein

Mit einem Paukenschlag schaffte das Spieler-Geschwister-Duo Prokein (Lara) / Prokein (Finja) in ihrer zweiten Saison im Sand jeweils den Einzug ins Finale der Hessischen Beachvolleyball-Meisterschaften U17 und U18 am Wochenende 11.-12.07.2020 in Frankenberg.

Nachdem die Corona-Lockerungen nun langsam den Spiel- und Wettkampfbetrieb zulassen, konnte der HVV auch die Beachvolleyballmeisterschaften U15 -U19 unter Auflagen des Abstandsgebots und der Hygienevorschriften durchführen.

U17 (12er-Pool) – bereits im Gruppenspiel lieferten sich Prokein / Prokein und Bietau / Dahmen einen 3-Satz-Krimi und mussten sich knapp mit 15:12 geschlagen geben. Im Überkreuz-Spiel sowie im Halbfinale konnte Finja mit gut platzierten Cuts und Shots starke Akzente setzen, während Lara mit sicherer Annahme und Abwehr die Spiele abrundete. Insgesamt machte das Duo viel Druck mit ihren Aufschlägen auf den Gegner und erarbeitete sich so eine gute Ausgangsposition. Im Endspiel hieß es dann – für manche zur Überraschung – die Paarung Bietau / Dahmen gegen Prokein / Prokein. Im Endspiel ließen die Kräfte deutlich nach und das Duo konnte das Spiel nicht mehr so eng gestalten wie in der Vorrunde – jedoch freuten sich die Geschwister über die Silbermedaille.

U18 (16-Pool) – mit wenig Schlaf und etlichen Stunden Beachvolleyball in den Knochen ging es am Sonntag weiter. Für das Duo stand hier im Vordergrund, nochmal gute Leistungen zu zeigen, da hier weitaus ältere Teams zu erwarten waren. Doch nach gutem Start sicherte man sich den 1. Platz in der Gruppe und hatte damit eine gute Ausgangsposition im Viertelfinale. Diese Chance ließen sich die beiden nicht nehmen und zogen ins Halbfinale ein – so manch Skeptiker des Vortages ahnte bereits, was das bedeuten könnte – und so kam es auch. Das Endspiel war eine Déjà-Vu des Vortages – Bietau / Dahmen gegen Prokein / Prokein. Für Gold hat es leider wieder nicht ganz gereicht, jedoch ist die Silbermedaille für dieses junge Beachpaar mit Ihrem Coach Ines Prokein ein überragender Erfolg.

Die beiden setzten mit ihrer Leistung ein Ausrufezeichen, so dass Lara ggf. die Möglichkeit bekommt, für ein Sichtungstraining des Bundestrainers Beach (Nachwuchs) für die Jahrgänge 03/04 eingeladen zu werden. Finja wurde bereits „auf den Zettel“ notiert und hat hervorragende Chancen in den nächsten 1 -2 Jahren gesichtet zu werden. Prokein / Prokein haben nun die Möglichkeit bekommen, für die Deutsche Meisterschaft Ende August nach zu rücken, was nun mit Coach Ines besprochen werden muss, vor allem, wie ein mögliches Training bis dahin stattfinden kann – besonders ohne ein Beachvolleyballfeld.

Die Volleyballabteilung des Hünfelder SV hat in den letzten Jahren eine sehr gute Jugendarbeit geleistet und stellt zur Zeit 3 Landeskaderspielerinnen (Loretta Paul ´06, Finja ´06 und Lara Prokein 05) und 1 Landeskaderspieler (Silas Wessel ´04) sowie zahlreiche JugendspielerInnen, die zunehmend an Wettkämpfen im Beachvolleyball teilnehmen. Leider wurde nach mehrmaligen Versuchen und Vorlage eines Nutzungskonzepts des HSV die Nutzung der hervorragenden Wettkampf-Beachvolleyball-Anlage zwischen Jahn- und Wigbert-Schule durch den Landkreis Fulda nicht gestattet – weder zum Trainings- noch zum Wettkampfbetrieb.

Ein großer Dank geht an die Stadtwerke Hünfeld, die ganz unbürokratisch beschlossen haben, das Beach-Volleyball-Feld im Hünfelder Schwimmbad zur Nutzung für die Jugendförderung der Abteilung Volleyball des Hünfelder SV freizugeben. Diese Trainingsmöglichkeit ist nicht nur für das Duo Prokein / Prokein eine tolle Nachricht, sondern auch für ca. 20 -25 Nachwuchs-SpielerInnen, die hier ihr Sommertraining absolvieren können – nochmals ein herzliches Dankeschön für diese spontane Hilfe.

Bericht: Thomas Prokein

Bilder: Prokein/ Kästner

HSV.news

Zweimal Silber im Beachvolleyball für Prokein / Prokein

Mit einem Paukenschlag schaffte das Spieler-Geschwister-Duo Prokein (Lara) / Prokein (Finja) in ihrer zweiten Saison im Sand jeweils den Einzug ins Finale der Hessischen Beachvolleyball-Meisterschaften U17 und U18 am Wochenende 11.-12.07.2020 in Frankenberg.

Nachdem die Corona-Lockerungen nun langsam den Spiel- und Wettkampfbetrieb zulassen, nutzten viele Vereine die Möglichkeit, ihre Trainingsmaßnahmen in den Sand zu verlegen. Somit konnte der HVV auch die Beachvolleyballmeisterschaften U15 -U19 unter Auflagen des Abstandsgebots und der Hygienevorschriften durchführen.

Ein wahrer Marathon lag für die beiden im Hünfelder SV spielenden Beacherinnen hinter ihnen. Finja, die ihr Jugendspielrecht noch bei den Biedenkopf Wetter-Volleys nutzt, wurde bereits am 04.07.2020 mit der Mannschaft bei der Beach-HM U15 Vizemeister, hingegen Lara am 05.07.2020 mit Sarah Kästner (VC Wiesbaden) den 7. Platz bei der Beach-HM U19 errang.

Der HVV lud in der Woche vom 06.-10.07.2020 Beachteams und Jahrgänge 2004 -2006 zu einem Beachlehrgang nach Biedenkopf ein, zu dem auch das Duo Prokein (Finja 14 Jahre) / Prokein (Lara 15 Jahre) eingeladen waren. Zweimal täglich wurde unter Wind und Wetter trainiert – mehr als 13 Trainingsstunden steckten den beiden in den Knochen, um der favorisierten Konkurrenz u.a. des VC Wiesbaden in den älteren Jahrgängen entgegen zu treten. Besonders der VC Wiesbaden, der u.a. die meisten Kaderathletinnen stellt, trat mit vielen Team-Konstellationen an, besonders das Duo Bietau / Dahmen (Pauline Bietau ist als Zuspielerin in der Saison 20/21 für die 2. Bundesliga des VC Wiesbaden eingeplant) galten auch schon während der Woche als die Favoriten.

U17 (12er-Pool) – bereits im Gruppenspiel lieferten sich Prokein / Prokein und Bietau / Dahmen einen 3-Satz-Krimi und mussten sich knapp mit 15:12 geschlagen geben. Im Überkreuz-Spiel sowie im Halbfinale konnte Finja mit gut platzierten Cuts und Shots starke Akzente setzen, während Lara mit sicherer Annahme und Abwehr die Spiele abrundete. Insgesamt machte das Duo viel Druck mit ihren Aufschlägen auf den Gegner und erarbeitete sich so eine gute Ausgangsposition. Im Endspiel hieß es dann – für manche zur Überraschung – die Paarung Bietau / Dahmen gegen Prokein / Prokein. Im Endspiel ließen die Kräfte deutlich nach und das Duo konnte das Spiel nicht mehr so eng gestalten wie in der Vorrunde – jedoch freuten sich die Geschwister über die Silbermedaille.

 

U18 (16-Pool) – mit wenig Schlaf und etlichen Stunden Beachvolleyball in den Knochen ging es am Sonntag weiter. Für das Duo stand hier im Vordergrund, nochmal gute Leistungen zu zeigen, da hier weitaus ältere Teams zu erwarten waren. Doch nach gutem Start sicherte man sich den 1. Platz in der Gruppe und hatte damit eine gute Ausgangsposition im Viertelfinale. Diese Chance ließen sich die beiden nicht nehmen und zogen ins Halbfinale ein – so manch Skeptiker des Vortages ahnte bereits, was das bedeuten könnte – und so kam es auch. Das Endspiel war eine Déjà-Vu des Vortages – Bietau / Dahmen gegen Prokein / Prokein. Für Gold hat es leider wieder nicht ganz gereicht, jedoch ist die Silbermedaille für dieses junge Beachpaar mit Ihrem Coach Ines Prokein ein überragender Erfolg.

Die beiden setzten mit ihrer Leistung ein Ausrufezeichen, so dass Lara ggf. die Möglichkeit bekommt, für ein Sichtungstraining des Bundestrainers Beach (Nachwuchs) für die Jahrgänge 03/04 eingeladen zu werden. Finja wurde bereits „auf den Zettel“ notiert und hat hervorragende Chancen in den nächsten 1 -2 Jahren gesichtet zu werden. Prokein / Prokein haben nun die Möglichkeit bekommen, für die Deutsche Meisterschaft Ende August nach zu rücken, was nun mit Coach Ines besprochen werden muss, vor allem, wie ein mögliches Training bis dahin stattfinden kann – besonders ohne ein Beachvolleyballfeld.

Die Volleyballabteilung des Hünfelder SV hat in den letzten Jahren eine sehr gute Jugendarbeit geleistet und stellt zur Zeit 3 Landeskaderspielerinnen (Loretta Paul ´06, Finja ´06 und Lara Prokein 05) und 1 Landeskaderspieler (Silas Wessel ´04) sowie zahlreiche JugendspielerInnen, die zunehmend an Wettkämpfen im Beachvolleyball teilnehmen. Leider wurde nach mehrmaligen Versuchen und Vorlage eines Nutzungskonzepts des HSV die Nutzung der hervorragenden Wettkampf-Beachvolleyball-Anlage zwischen Jahn- und Wigbert-Schule durch den Landkreis Fulda nicht gestattet – weder zum Trainings- noch zum Wettkampfbetrieb.

Ein großer Dank geht an die Stadtwerke Hünfeld, die ganz unbürokratisch beschlossen haben, das Beach-Volleyball-Feld im Hünfelder Schwimmbad zur Nutzung für die Jugendförderung der Abteilung Volleyball des Hünfelder SV freizugeben. Diese Trainingsmöglichkeit ist nicht nur für das Duo Prokein / Prokein eine tolle Nachricht, sondern auch für ca. 20 -25 Nachwuchs-SpielerInnen, die hier ihr Sommertraining absolvieren können – nochmals ein herzliches Dankeschön für diese spontane Hilfe.

Bericht: Thomas Prokein

Volleyball

Maja Severloh mit Bestzeit zur DM-Quali

Maja Severloh bestritt am heutigen Samstag in Dortmund ihren ersten Saison-Wettkampf über ihre Lieblingsstrecke, die 3000m.

Bis nach Dortmund musste man fahren – aber es sollte sich lohnen. Im Stadion sorgten Musik und eine kompetente Ansage (jeder einzelne Athlet wurde vor dem Lauf vorgestellt) für die entsprechende Atmosphäre. Sogar das WDR-Fernsehen war vor Ort.

Spät am Abend um 20:40Uhr war der Lauf von Maja.  Aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen durften allerdings immer nur 8 Teilnehmerinnen je Lauf starten. Dies war ungünstig, da Maja so keine Konkurrentin hatte, die ihr Tempo lief.  Dadurch waren die ersten 2.000m zu langsam. Auf den letzten 1.000m hat Maja noch einmal Initiative gezeigt und im Alleigang viele Sekunden herausgeholt. Letztendlich blieben die Uhren für Maja bei 10:29,19 stehen – persönliche Bestzeit!!!

Mit dieser Leistung unterbot die Hessische-U18-Meisterin gleichzeitig die geforderte Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften (04. –06.09. in Heilbronn) von 10:50,0 deutlich.

Bevor es wieder nach Hause ging, konnte man noch vierzehn 800m Läufe der Männer und Frauen als Zuschauer verfolgen. Und auch danach war in Dortmund noch nicht Schluss: der letzte Lauf (1500m Frauen)  wurde tatsächlich erst um 23:50 Uhr gestartet. Zu diesem Zeitpunkt war man aber schon lange auf dem Heimweg.

Grabowski wollte ihn direkt mitnehmen

HSV-Legende Norbert Fladung

Typisch Fladung: Hier erzielt er das Siegtor in einem Spiel gegen Borussia Fulda. Im Hintergrund: Die prächtige Kulisse und oben das heutige Polizeigebäude im Rohbau. Foto: Verein

Er war einer der großen Torjäger seiner Zeit, sein Name wird vor allem beim Hünfelder SV unvergessen bleiben: Vom 1962 bis 1980 bestritt Norbert Fladung (78) für den HSV mehr als 700 Spiele, die Tore lassen sich gar nicht mehr zählen.

Nein, große Töne spucken ist nicht sein Ding. Aber je länger man in Norbert Fladung hineinhört, desto mehr Stolz kommt zum Vorschein. Stolz auf seine eigenen Fähigkeiten, aber vor allem Stolz auf das, was er und seine Teamkollegen des HSV in ihrer Zeit alles erreicht haben.
1962 kam Fladung vom Rasdorfer SC in die Rhönkampfbahn. 20 Jahre war er damals jung. Bis dato hatte er die Schüler- und Jugendmannschaften des RSC durchlaufen, dann machte Fladung mit der Empfehlung von 52 Saisontreffern für Rasdorf nachhaltig auf sich aufmerksam.
Entdeckt wurde der gelernte Schreiner aber erst, als er beruflich zum Bundesgrenzschutz wechselte und dort ein Spiel mit der BGS-Mannschaft absolvierte. „Da ist einer, der schießt alles weg“, hieß es damals. „So kam dann der Kontakt nach Hünfeld zustande“, erinnert er sich heute. Es war der Beginn einer einzigartigen Karriere.

Die Liste der Erfolge ist jedenfalls lang: 1963/1964 holte sich Fladung mit 34 Saisontreffern gleich mal die Krone des Torschützenkönigs in der Hessenliga.

Es war die Mannschaft um Spieler wie Kapitän Bernie Jansen, Pit Wittrowski und Karli Kircher. Platz fünf in der Hessenliga ist bis heute das beste Resultat der gesamten Vereinshistorie.
Nach dem Abstieg 1967 war es auch Fladungs Treffsicherheit zu verdanken, dass es direkt wieder nach oben ging. Seine 33 Tore bedeuteten erneut die Krone des Torschützenkönigs und die Basis für die Meisterschaft in der Verbandsliga Nord (damals noch Gruppenliga Nord).

Bis 1980 ging das immer so weiter: So um die 20 Tore hatte Fladung eigentlich in jeder Saison erzielt, außer in den beiden Jahren, als er gesundheitliche Rückschläge wegstecken musste: 1966 warf ihn ein Handbruch fast ein halbes Jahr zurück, 1971 hatte er eine Grippe übergangen und lag vier Monate in einer Gießener Klinik. „Da haben mir viele prophezeit, dass es mit dem Fußball vorbei sei. Aber ich kam wieder“, sagt er heute.

Eintracht und Kickers klopften an

Norbert Fladung heute. Foto: Ralph Kraus

Mit Karli Kircher wurde Fladung auch mehrfach in die Hessenauswahl berufen. Gleich im ersten Spiel, beim 2:0 gegen das Rheinland, machte Fladung beide Tore. Doch dem Treiben machte er rasch ein Ende. „Karli Kircher und ich standen schon auf dem Platz, haben uns aufgewärmt, dann kamen kurz vor dem Spiel die Spieler von Eintracht Frankfurt mit ihrem Mercedes vorgefahren, haben sich umgezogen und gespielt. Kircher und ich saßen draußen. Darauf hatte ich keine Lust, und das habe ich dem Trainer dann so gesagt. Danach bin ich nicht mehr hingefahren“, so Fladung.

Angebote gab es in all den Jahren einige: „Jürgen Grabowski wollte mich nach einem Spiel mal gleich mit zur Frankfurter Eintracht nehmen. Kickers Offenbach hatte mich eingeladen. Aber ich war schon immer sehr heimatverbunden, hätte sowieso nur Heimweh gehabt“, sagt Fladung heute lachend.

Highlights seien die Spiele gegen Borussia Fulda gewesen. Besucherzahlen um die 5000 gab es öfter. „Das waren besondere Spiele. Ich kann mich noch an einige erinnern, die ich mit meinen Toren entschieden habe. Einmal sogar in Fulda, als sich keiner meiner Mitspieler traute, gegen den damals überragenden Himmelmann zu spielen. Also bin ich in die Abwehr gegangen und habe Himmelmann ausgeschaltet. Vorne habe ich dann per Elfmeter das1:0-Siegtor geschossen.“

Heute sieht man den 78-Jährigen überhaupt nicht mehr am Sportplatz: „Ich gehe so gut wie nie an einen Platz, denn die meisten kennen mich ja sowieso nicht mehr. Aber ich interessiere mich schon für die aktuellen Ergebnisse. Ansonsten schaue ich Fußball nur noch im TV“, sagt Fladung, der seinem Sohn Thomas (früher Germania Fulda, VfL Eiterfeld, Hünfelder SV) viel mehr Talent attestierte. „Wenn der den Ehrgeiz gehabt hätte, dann hätte er Bundesliga spielen können“, bescheint ihm der Papa, der heute samt Gattin in Hofaschenbach lebt.

Fußball

Trainer Weber verabschiedet sich mit Abschlusstraining

Fußball

Hessenliga – Aufbruchstimmung rund um die Rhönkampfbahn

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Den Aufstieg in die Fußball-Hessenliga konnte der Hünfelder SV Corona-bedingt immer noch nicht wirklich feiern – genauso wenig wie regulär trainieren. Dennoch steigt die Vorfreude beim Team und bei Neu-Coach Johannes „Johnny“ Helmke mehr und mehr – mittlerweile ist an der Rhönkampfbahn eine richtige Aufbruchstimmung zu erkennen.

Die Corona-Meisterschaft in der Verbandsliga steht seit anderthalb Wochen nun auch endgültig fest – zumindest in kleinem Rahmen konnten die Hünfelder die Rückkehr in die Hessenliga feiern, die große Meistersause steht durch die weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen immer noch aus. Fast noch schlimmer: Letztmals stand der HSV im vergangenen Jahr in einem Punktspiel auf dem Platz. „Aber es passiert trotzdem einiges: Rund um die Rhönkampbahn wird saniert und viel gearbeitet. Es ist trotzdem eine Aufbruchstimmung zu erkennen“, betont Neu-Trainer Johannes „Johnny“ Helmke, der Dominik Weber ablöst. Spürbar sei die Vorfreude auf die neue Saison in der Hessenliga, zumal insgesamt acht Derbys auf den Aufsteiger warten.

Offiziell starten will Helmke mit der Vorbereitung am 25. Juli, dann sind auch die bereits feststehenden Neuzugänge Nils Wenzel (Niederaula/Kerspenhausen), Max Vogler (JFV Viktoria Fulda), Georghe-Daniel Azamfirei (Hattenhof) und Christoph Sternstein (Barockstadt II) mit dabei. Am Freitag steht jedoch erst einmal ein Abschlusstraining unter seinem Vorgänger an. Bis dato halten sich die Hünfelder vor allem individuell fit, zudem bietet Physio Siggi Larbig seit mittlerweile einigen Wochen zweimal wöchentlich ein Fitness- und Athletiktraining an. „Das wird richtig gut angenommen“, freut sich Helmke, der zum Vorbereitungsstart dann auch wieder Kevin Krieger nach dessen Knöchelbruch erwartet: Dem 26-Jährigen wurde zwar erst vergangene Woche die Metallplatte entfernt, bis dahin will der Offensiv-Allrounder aber wieder fit sein: „Er hat sehr gut trainiert“, lobt Helmke – auch wenn er weiß, dass bis zum eventuellen Ligastart Anfang September nach der langen Pause noch viel Arbeit auf ihn und sein Team wartet. Dementsprechend hat er mit Regionalligist Stadtallendorf sowie den Verbandsligisten Johannesberg, Bad Soden und Barockstadt II bereits zahlreiche Testspielgegner gefunden – auch wenn die genauen Spieltermine noch vereinbart werden müssen.

 

Fußball

Aufgeräumt, fokussiert und ehrgeizig

Christoph Sternstein will durchstarten

Christoph Sternstein kommt mit seinen 24 Jahren schon äußerst erwachsen daher. Nun stehen für ihn neue Herausforderungen an: sportlich wie beruflich. Foto: Johannes Götze

Christoph Sternstein (24) ist beim Hünfelder SV angekommen. Mit zweijähriger Verspätung. Nun will sich der ehemalige Barockstädter in der Hessenliga beweisen, was ihm in Fulda nicht vergönnt sein sollte.

AdTech AdDu hast kürzlich dein Master-Studium in Regelzeit beendet. Eher die Ausnahme für einen Fußballer auf gehobenem Amateurniveau.

Was solche Sachen angeht, bin ich sehr ehrgeizig. Ich schiebe ungern Sachen auf, dazu gehören auch Prüfungen. Wenn ich die Möglichkeit bekomme, will ich etwas sofort machen. Ich möchte mir für die Zukunft einfach alle Chancen wahren und mich später nicht darüber ärgern, dass ich nicht genug in die Ausbildung investiert habe, Das Berufsleben wird mich viel länger als das Fußballspielen begleiten.

Nun hast du deine erste Stelle im Bereich „Controlling“ bei Lampenwelt in Schlitz angetreten, dabei würdest du eigentlich in Herzogenaurach arbeiten.

Ich hatte bereits eine Wohnung in Nürnberg gemietet, wollte von April bis Oktober dort ein Praktikum bestreiten. Doch dann kam die Corona-Krise, Puma hat nicht nur mir abgesagt, sondern allen Praktikanten und vielen Neueinsteigern. Ich bin froh, dass Lampenwelt in diesem Moment einen Job ausgeschrieben hatte, der wunderbar zu mir passt.

Wie hattest du unter diesen Umständen deine fußballerische Zukunft geplant?

Tatsächlich hatte die SG Barockstadt für die neue Saison gar nicht mehr bei mir angefragt. Sicherlich auch im Wissen, dass ich eigentlich gar nicht mehr in der Region bin. HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde hatte mich aber schon im Frühjahr kontaktiert. Hünfeld war für mich immer ein interessanter Verein. Entsprechend habe ich ihm gesagt, dass ich mich melde, falls es mich nach dem Praktikum wieder nach Osthessen verschlagen würde. Dann ging alles schneller und ich habe Mario angerufen.

Warum diesmal und nicht schon vor zwei Jahren? Die Gespräche sollen weit fortgeschritten gewesen sein.

Marcel Dücker und ich hatten überlegt, ob wir den Wechsel gemeinsam machen werden. Doch bei mir war irgendwann klar, dass ich nach der Saison am Sprunggelenk operiert werden muss. Als verletzter Spieler zu einem Hessenligisten wechseln, dann vielleicht ein halbes Jahr nicht spielen können und am Ende deswegen gar nicht so richtig ankommen zu können, sich kein Standing erarbeiten zu können. Vielleicht hätten sich Mario und ich uns schnell angeguckt und gesagt: Das war nichts, das hat keinen Sinn.

Marcel Dücker hat sich zu einem der Garanten des neuerlichen Hünfelder Aufschwungs herauskristallisiert. Neidisch?

Nein. Damals hatte ich 15 Tore in der Verbandsliga geschossen, genoss bei den Trainern Sedat Gören und Marco Lohsse ein hohes Standing. Ich wurde für Lehnerz auch mal in wichtigen Hessenliga-Spielen eingewechselt. Wäre Lehnerz Lehnerz geblieben, hätte ich gute Chancen gehabt, Hessenliga zu spielen. Aber dann kam die SG Barockstadt.

Warum hat es dort nicht für die erste Mannschaft gereicht?

Natürlich lag das einerseits auch an mir, an meinen Leistungen. Aber sicherlich nicht nur. Wenn du aus der eigenen Jugend kommst, fehlt dir manchmal eben auch der Name.

Und jetzt bist du davon überzeugt, beim Hünfelder SV eine tragende Rolle einnehmen zu können?

Zunächst einmal freue ich mich auf die Mannschaft, auf den Verein und auf die Vorbereitung. Da will ich anfangen mich zu beweisen. Ich weiß, dass der HSV offensiv mit Spielern wie Maximilian Fröhlich, Alex Reith, Kevin Krieger oder Julian Rohde super aufgestellt ist. Aber mein Vorteil ist, dass ich sehr variabel bin, zuletzt sogar mal Rechtsverteidiger gespielt habe. Ich schätze Trainer Johannes Helmke so ein, dass er samstags nach Leistung aufstellt. Und ich werde alles investieren, um ihn von mir zu überzeugen. Wenn ich fit bleibe, denke ich, dass ich der Mannschaft weiterhelfen und mich in der Hessenliga beweisen werde.

Autor: Johannes Götze

Fußball