Weihnachtsfeier bei den Leichtathleten

Leichtathletik - Aktuelles

„Sehr emotionales Gespräch“

Verbandsliga: HSV sondiert in- und extern den Markt

 

Die Entscheidung von Dominik Weber, im Sommer seinen Hut zu nehmen, ist bei Teilen des Hünfelder SV eingeschlagen wie eine Bombe. Wie sich die Trainersuche gestaltet, erklärt Fußballchef Mario Rohde.

Weber teilte seine Entscheidung am Dienstagabend der Mannschaft mit, Rohde war einige Tage länger im Bilde. „Das Gespräch war sehr emotional, zumal seine Entscheidung etwas überraschend kam, aber nach sieben Jahren erfolgreicher gemeinsamer Arbeit in einem Verein auch nicht völlig verwunderlich ist.“ Rohde zollt Weber für seine Entscheidung höchsten Respekt und zeigt sich im Namen des HSV wahnsinnig dankbar für die geleistete Arbeit Webers als langjähriger Spieler und Trainer.

In Sachen Trainersuche steht Rohde am Anfang: „Wir werden uns jetzt in aller Ruhe auf Trainersuche begeben, den Markt sowohl in- als auch extern sondieren.“ In die Karten wolle sich Rohde nicht schauen lassen, gleichwohl gibt er an, dass es noch keine Tendenz gebe. Namen möchte er nicht kommentieren.

Passende Kandidaten könnten aus dem eigenen Lager kommen: wie Weber rückte auch sein Vorgänger Oliver Bunzenthal (ebenfalls sieben Jahre Cheftrainer) aus dem Spielerkreis an die Spitze. Kandidaten gibt es zwei: Webers Co-Trainer Simon Grosch erhält für seine Arbeit viel Zuspruch, trainierte zuvor die SG Schlitzerland in der Gruppenliga. Die andere Alternative heißt Johannes Helmke, der die Reserve im Sommer in die Gruppenliga führte und auf eine lange HSV-Vergangenheit zurückblicken kann. Wie Weber war er lange Jahre Spieler und auch Kapitän.

Will Hünfeld auf eine externe Lösung setzen, gibt das derzeitige Portfolio eine Menge her: Mit Jochen Maikranz, Meik Voll, Karl-Josef Müller oder Henry Lesser sind zahlreiche ehemalige Hessenliga-Trainer auf dem Markt. Mit Matthias Kapelle oder Markus Pflanz kennen sich zwei Trainer perfekt auf der Rhönkampfbahn als dortige DFB-Stützpunkttrainer aus, haben die A-Lizenz und wohnen in der direkten Umgebung. Auch Viktoria Fuldas A-Junioren-Coach Florian Roth könnte in der Verlosung sein.

Autor: Johannes Götze

Weber-Rohde

Fußball

Webers HSV-Reise endet nach 13 Jahren

Hünfelds Coach macht Schluss und zieht ein Fazit

Seit beinahe fünf Jahren mit Ehefrau Anja verheiratet, seit fast 20 Jahren bei der Sparkasse beschäftigt und seit 2007 für den Hünfelder SV aktiv. Dominik Weber steht auf Kontinuität, doch im Sommer wird ein Kapitel enden. Nach sieben Jahren wird der 39-Jährige sein Traineramt beim Verbandsliga-Primus zur Verfügung stellen.

Dominik Weber über…

den Entschluss aufzuhören:

Die Entscheidung habe ich nicht adhoc gefällt, weil mir am HSV sehr viel liegt, die Rhönkampfbahn zu meinem zweiten Wohnzimmer geworden ist. Aber es sind einige Faktoren: Die Familie spielt natürlich mit rein, weil ich auch meine zwei Kinder aufwachsen sehen will. Dazu habe ich einen Job, der mich fordert. Bislang habe ich alle drei Dinge gut unter einen Hut bekommen, aber jetzt ist vielleicht der richtige Zeitpunkt, an einer Stelle zu reduzieren. Zumal es so ist, dass ich aktuell noch jedes Training genießen kann, jede Einheit intensiv vorbereite und mich an den freien Tage frage, was ich eigentlich machen soll. Ich will nicht an den Punkt gelangen, an dem das vielleicht nicht mehr so ist.

 

die Chance, in Hünfeld als Trainer laufen zu lernen:

Das Vertrauen war Wahnsinn, dafür noch jetzt ein großes Danke an den Vorsitzenden Lothar Mihm und den damaligen Abteilungsleiter Joachim Hess. Mein Credo ist, dass eine Mannschaft, die erfolgreich sein will, sich entwickeln muss. Dafür müssen viele Rädchen ineinander greifen. Ich bin ein großer Freund von Kontinuität, die wurde mir geboten und das zeichnet den HSV aus, auch deswegen ist die Adresse so attraktiv.

Dinge, die anders hätten laufen können:

Ich war zuerst jemand, der dachte, dass er schon alles weiß. Aber es ist existenziell, sich als Trainerneuling das notwendige Know-How anzueignen. Für Trainingssteuerung und Mannschaftsführung sind entsprechende Trainerscheine unabdingbar. Damit hätte ich früher beginnen sollen. Auch ist auf Hessen- oder Verbandsliganiveau ein gutes Trainerteam mit einem fähigen Co-Trainer unabdingbar. Mit Simon Grosch habe ich seit dieser Saison so einen an meiner Seite, das hätte ich schon Jahre früher einfordern sollen.

die schlimmsten Erfahrungen:

Das waren vor allem persönliche Sachen: Die Verletzungen von Niclas Rehm, Steffen Witzel oder jetzt Kevin Krieger, weil ich dahingehend selbst gebrandmarkt bin und den Spielern auch deshalb so viel Unterstützung wie möglich geben wollte und will. Sportlich in allererster Linie der Abstieg im Sommer. Anders als der erste, als die Qualität ein Stück weit gefehlt hat, waren wir durch zwei ganz schlechte Phasen selbst Schuld.

die Highlights:

Ein absolutes Highlight war das 6:3 gegen Sand in der Meistersaison. Wir lagen 1:3 hinten, ich saß kauernd auf der Bank und dann war es einfach nur Wahnsinn, was die Jungs abgeliefert haben. Auch das 2:0 im Jahr nach dem Abstieg zu Hause gegen den haushohen Favoriten Borussia Fulda oder das 1:0 gegen die SG Barockstadt im Vorjahr waren absolute Highlights. Und natürlich die Verbandsliga-Meisterschaft vor anderthalb Jahren.

den Trainer Dominik Weber:

Ich habe mit einigen Spieler noch selbst gespielt und gerade deshalb probiert, immer alle gleich zu halten. Vielleicht ist es aber sogar so, dass ich von denen, mit denen ich selbst gespielt habe, etwas mehr gefordert habe, was am Trainingsplatz auch mal zu Reibereien führt. Mein Credo ist, dass der Erfolg der Mannschaft ganz oben steht und dass man dafür nur in gewisser Weise Rücksicht auf persönliche Gegebenheiten nehmen darf. Das gilt auch für mich, ich bin nach einer Niederlage der erste, der sich hinterfragt, aber diese Demut und Selbstkritik erwarte ich auch von den Jungs. Das ist entscheidend, um authentisch zu sein und sein Gesicht zu wahren. Klar ist es so, dass ich einem Führungsspieler einen freien Tag mehr als einem Youngster zugestehe. Wichtig ist , dass alle Spieler ihre Qualität für die Mannschaft einsetzen, und ich als Trainer bei einer mal etwas längeren Leine nicht ausgenutzt oder hintergangen werde. Und das Gefühl hatte ich nie.

Form und Ziele:

Ich bin zwei Mal aus der Hessenliga abgestiegen und einmal Verbandsliga-Meister geworden. Die Statistik möchte ich natürlich noch ausgleichen und dafür tut die Mannschaft und das Trainerteam viel. Wir wollen nach der Winterpause mit gleichen Leistungen unsere Position verteidigen. Ich sage immer zu den Jungs, dass, wenn sie ein gutes Spiel abgeliefert haben, dies die Benchmark ist. Natürlich ist eine Topleistung nicht immer möglich, weil auf der anderen Seite auch elf Spieler stehen. Aber als Trainer hast Du die Vorstellung, jede Woche ein perfektes Spiel zu sehen. Und das ist nicht nur das 4:0 gegen Johannesberg, sondern auch das 1:0 in Sandershausen, wo kein Hurra-Fußball entscheidend ist, sondern andere Dinge gefragt sind. Aktuell befinden wir uns in dem Fahrwasser, nahezu jede Woche das perfekte Spiel abzuliefern. Die Winterpause kommt zum falschen Zeitpunkt.

das, was nun kommt:

Ich will die A-Lizenz absolvieren, weil sie der letzte Schritt für Trainer auf unserem Niveau ist und man da richtig viel mitnehmen kann. Sicherlich werde ich auch wieder öfter die Fußballschuhe selbst anziehen und für die Alten Herren kicken und wieder mal ein paar Jugend- oder andere Highlightspiele der Region gucken. Und sicherlich werde ich einerseits öfters nach Kirchhasel zu meinem Heimatverein fahren und ab und an mal bei der TSG Mackenzell vorbeischauen, der Sportplatz ist vor meiner Haustür, die Würstchen sind gut und die Jungs sind in Ordnung.

Autor: Johannes Götze

weber-19-10-3

 

Fußball

Training I-Mannschaft

    
    
Mittwoch27.11.201918:30 UhrTraining
Donnerstag28.11.2019 frei
Freitag29.11.201918:30 UhrTraining
Samstag30.11.2019 frei
Sonntag01.12.201914:00 UhrSG Hombressen/Udenhausen (A)
Fußball

Bilder Johannesberg Teil V

Fußball

Johannesberg Bilder Teil IV

Fußball

Landesliga – Hünfelder Teams bleiben in Rodheim ohne Satzverlust

Rodheim (fs) – Die Fahrt nach Rodheim hat sich für die Hünfelder Landesliga-Volleyballteams mal so richtig gelohnt: Sowohl die Männer als auch die Frauen feierten jeweils souveräne 3:0-Auswärtssiege.

 

Landesliga: SG Rodheim II – Hünfeld 0:3 (21:25, 20:25, 17:25)

„Das war sehr überraschend, ich habe nicht mit einem Erfolg gerechnet, weil wir nur sieben spielfähigen Leuten in Rodheim waren, darunter zwei 15-Jährige“, erklärt HSV-Spielertrainer Uli Bönsch, der umso stolzer auf sein Team ist: „Ich bin hochzufrieden, unter den Umständen geht es gar nicht besser. Wir haben da eine sehr gute Leistung abgerufen.“ Von Anfang an lieferten die Hünfelder eine blitzsaubere Leistung ab, ließen wenig bis nichts anbrennen und gewannen alle drei Sätze souverän. „Rodheim hatte auch nicht seinen besten Tag erwischt, aber wir haben das auch gut gemacht“, lobt Bönsch.

Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Liwoch, Wehner, Wessel, Növermann, Schmitt

 

Frauen-Landesliga: Rodheim – Hünfeld 0:3 (16:25, 12:25, 26:28)

Auch die HSV-Frauen erwischten einen klasse Start, waren direkt richtig gut drin und gewannen die ersten beiden Sätze deutlich. „Das war ein tolles Spiel, wir sind sehr gut reingekommen“, erklärt Trainer Uli Bönsch. Im dritten Satz war dann aber auf einmal die Spannung weg, Rodheim wiederum zog immer weiter davon und führte schon mit 24:18 – brachte den letzten entscheidenden Punkt aber nicht an, sodass die Hünfelderinnen Punkt um Punkt gutmachten und den Satz in der Verlängerung doch noch für sich entscheiden konnten. „Da haben wir schlecht gespielt, aber so die Ruhe zu bewahren, das zu Ende zu spielen und zu gewinnen, das war sehr stark. Die Mädels haben die Ruhe bewahrt und keine Fehler mehr gemacht“, strahlt Bönsch, dessen Team nun auf Platz zwei liegt und am Gegner vorbeigezogen ist.

Hünfeld: Fetten, Schleicher, Schumann, Brux, Beyer, F. Prokein, Paul, Bückner, Schneehoff, Pape

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/november/landesliga-huenfelder-teams-bleiben-in-rodheim-ohne-satzverlust.html (25.11.19)

Volleyball

35. Darmstadt-Cross 2019 – „7“ Hünfelder am Start

191124-Darmstadt-Cross 11Die erste Cross-Adresse in Deutschland. Der Darmstadt-Cross setzt Jahr für Jahr Maßstäbe. Und das schon mehr als dreißig Jahren. Erneut fanden die EM-Qualifikationsrennen des DLV, aber auch für die Nachbarländer Schweiz und Österreich im Rahmen der bestens eingeführten Veranstaltung statt. Integriert war zudem ein weiteres Mal das Finale im Deutschen Cross-Cup. Eine hochkarätige Besetzung war damit ebenso garantiert, wie die traditionell kompakten Starterfelder im Nachwuchsbereich oder bei den Masters-Kategorien. Ein weiteres Merkmal ist beim Darmstadt-Cross der top besetzte Cross-Sprint, der sich in kurzer Zeit zu einem absoluten Highlight entwickelt hat. European Athletics hat für ein weiteres Jahr dem Darmstadt-Cross das Label „European Athletics Cross Permit“ verliehen!

In diesem Jahr waren in Darmstadt nahezu 800 Starter aus 11 Nationen am Start.

Bei dieser Veranstaltung waren von uns mit dabei:

  • Lias Kramer der im Nachwuchsrennen der M7 über 1.300m den 7.Platz erreichte (6:50,3).
  • Rosalie Möller die im Nachwuchsrennen der W10 über 1.300m den 9.Platz erreichte (5:58,6).
  • Marlene Giebel die im Nachwuchsrennen der W10 über 1.300m den 10.Platz erreichte (6:00,0).
  • Lilli Roth die im Nachwuchsrennen der W10 über 1.300m den 13.Platz erreichte (6:03,8).
  • Liona Kramer die im Nachwuchsrennen der W11 über 1.300m den 9.Platz erreichte (5:28,7).
  • Lena Müller landete im traditionell ranghöchsten Vergleich der Alterskategorien W15/W14 im Querfeldeinlaufen in Deutschland bei den W14 über 2.500m auf dem 15.Platz (10:40,2).
  • Lennart Jensen, der im Rennen über 4.200m an den Start gehen durfte, kam bei der MJU18 auf Platz 27 (17:11,5).

Für alle war die Veranstaltung ein besonderes Erlebnis; so nahe wie in Darmstadt kommt man den deutschen Spitzenläufern selten!

Leichtathletik - Aktuelles

Bilder Johannesberg Teil III

Fußball

Bilder Johannesberg Teil II

Fußball

Diesmal sorgt der HSV für die Machtdemonstration

Verbandsliga: Johannesberg erlebt im Topspiel einen rabenschwarzen Tag

Der Hünfelder SV feiert Weihnachten auf Platz eins. Denn diesmal sorgten die Haunestädter, anders als beim 0:3 im Hinspiel, im Verbandsliga-Topspiel gegen die SG Johannesberg für eine Machtdemonstration und gewannen hochverdient mit 4:0 (2:0).

Keine Überraschungen gab es beim Blick auf die Hünfelder erste Elf. Etwas unerwartet setzte HSV-Coach Dominik Weber Marcel Dücker aber auf der Sechs ein, da Innenverteidiger Steffen Witzel wieder spielberechtigt war. Bei den Gästen konnten bis auf Abwehrchef Mihai Alexandru Moise alle Angeschlagenen von Beginn an spielen, für Moise und den ebenfalls fehlenden Paolo Mondo rückte Alexej Rexius in die Innenverteidigung. Dafür rückte Regisseur Niklas Zeller ins zentrale Mittelfeld.

Schon nach vier Minuten wurde das Topspiel mit einem Treffer eingeläutet. Hünfelds Maximilian Fröhlich setzte sich über links durch und brachte den Ball scharf vors Tor, wo Johannesbergs Linksverteidiger Jonas Lembach die Kugel ins eigene Tor lenkte. Nur 180 Sekunden später hatte die SGJ die große Chance auf den Ausgleich, als Christoph Neidhardt Sorin Sergiu Leucuta im Strafraum legte – es gab Gelb und Elfmeter. Doch Zeller setzte den Strafstoß knapp am Tor vorbei, es blieb bei der Hünfelder Führung.

Angesichts dieser frühen Nackenschläge war Johannesberg im Anschluss die Verunsicherung anzumerken. Zahlreiche einfache Fehler prägten das Spiel der Gäste, doch dominante Hünfelder konnten lange nicht nachlegen. Unter anderem klärte Lembach einen Kopfball von Andre Vogt nach einer Ecke auf der Linie (22.). Kurz vor der Pause legte der HSV dann aber verdientermaßen nach. Dücker, der im Mittelfeld viele Löcher stopfte und die Johannesberger Kreativabteilung ausschaltete, eroberte den Ball früh, Alexander Reith schoss den Ball nach einem Haken mit links aus 16 Metern genau neben den Pfosten (40.).

Zwei Johannesberger Eigentore

Zeller, der nicht nur aufgrund des verschossenen Strafstoßes einen unglücklichen Eindruck machte und nicht fit wirkte, wurde zur Pause durch Angreifer Lars Jordan ersetzt. Doch weiterhin spielte einzig Hünfeld gefährlich nach vorne, so schrammte Julian Rohde, diesmal wieder eine Position weiter vorne auf der Zehn beheimatet, am dritten Tor nur knapp vorbei (52.). Dann kam es für die Gäste aber knüppeldick, als erst Unglücksrabe Lembach Gelb-Rot sah (63.) und zwei Minuten später Slavcho Velkovski den Part des Eigentorschützen übernahm. Reith hatte hervorragend assistiert. Es passte zum rabenschwarzen Tag der Gäste.

Damit war die Messe natürlich gelesen, Reith und Kornagel hätten das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können. Dafür sorgte dann noch Maximilian Fröhlich, als Patris Gjocaj über den Ball trat – der 4:0-Endstand (89.). „Das war heute ein ganz, ganz starker Auftritt von uns, gerade auch gegen den Ball. Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung. Wir haben das gezeigt, was in einem Spitzenspiel vonnöten ist“, frohlockte HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ernst – Neidhardt (63. Gadermann), Häuser, Witzel, Vogt – Alles, Dücker (69. Budenz) – Kornagel, Rohde, Fröhlich – Reith.
SG Johannesberg: Hofacker – Vranjes, Velkovski, Rexius, Lembach – Mosch, Zeller (46. Jordan) – Gjocaj, Calin, Löbig – Leucuta (83. Sorg).
Schiedsrichter: Felix Berger (SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund).
Zuschauer: 750.
Tore: 1:0 Jonas Lembach (4., Eigentor), 2:0 Alexander Reith (40.), 3:0 Slavcho Velkovski (65., Eigentor), 4:0 Maximilian Fröhlich (89.).
Gelb-Rote Karte: Jonas Lembach (Johannesberg, 63.).
Verschossener Foulelfmeter: Niklas Zeller (Johannesberg) schießt neben das Tor (7.).

Autor: Steffen Kollmann

Johannesberg-D5-11-2019-30

 

Fußball

Verbandsliga – Hünfeld schießt SGJ ab und baut Tabellenführung aus

 

Hünfeld – Von Jonathan Löbl – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV ist das Nonplusultra in der Fußball-Verbandsliga: Das Topspiel gegen die SG Johannesberg entschied der HSV nämlich mit 4:0 (2:0) für sich und baute damit seinen Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Furios ging es mit der Hünfelder Führung los, in der Anfangsphase vergab Niklas Zeller vom Elfmeterpunkt aber auch die größte Chance der Gäste, die mit zwei Eigentoren und einem Platzverweis ordentlich Pech am Schuh kleben hatten.

 „Wir haben das Spiel komplett dominiert und außer dem Elfmeter nichts zugelassen. Das war eine Topleistung von jedem heute“, war HSV-Coach Dominik Weber voll des Lobes für sein Team, das die Verbandsliga nun mit fünf Punkten Vorsprung auf die SGJ anführt – nach einer Machtdemonstration, wie sie vor dreieinhalb Monaten noch Johannesberg gelungen war.

Der HSV erwischte einen Traumstart und ging bereits nach vier Minuten in Führung: Maximilian Fröhlich eroberte den Ball am Johannesberger Strafraum, setzte sich körperlich robust durch und versuchte mit seinem Zuspiel Daniel Kornagel zu erreichen. Johannesbergs Jonas Lembach war zwar einen Schritt schneller am Ball, traf aber aus kurzer Distanz unglücklich ins eigene Tor (4.). Nur drei Minuten später ergab sich für die SGJ durch einen von Aushilfs-Rechtsverteidiger Christoph Neidhardt verursachten Foulelfmeter die Riesenchance zum Ausgleich, doch Niklas Zeller setzte den berechtigten Elfmeter knapp rechts neben das Tor (7.). Neidhardt, der Leucuta abgeräumt hatte, kam wiederum mit einem blauen Auge davon und sah – wohl auch des frühen Zeitpunkts geschuldet – nur Gelb.

In der Folgezeit war Hünfeld klar überlegen und ließ Johannesberg durch frühes Anlaufen spielerisch nicht zur Entfaltung kommen. Die Hünfelder, die einen hohen Aufwand betrieben und sichtbar heiß auf die Revanche nach dem 0:3 im Hinspiel waren, belohnten sich in Person von Alexander Reith kurz vor der Halbzeit dann, als der quirlige Offensivspieler nach einem Zuspiel vom allgegenwärtigen und an diesem Tag starken Marcel Dücker aus gut 18 Metern flach in die untere Ecke traf (40.). Denn Dücker, der als Abräumer vor der Abwehr agierte, zeigte bis zu seiner Auswechslung Mitte der zweiten Hälfte ein starkes Spiel und war in „Kimmich-Manier“ überall auf dem Platz zu finden. „Marcel hat das heute sehr gut gemacht, seine Zweikampfstärke im Mittelfeld war wichtig“, war Dominik Weber zufrieden.

Nach der Halbzeit blieb das Bild dasselbe, auch wenn Johannesberg etwas offensiver wurde. Spätestens nach der Gelb-Roten Karte gegen Pechvogel Jonas Lembach und dem direkt folgenden 3:0 war das Spiel entschieden: Reith eroberte den Ball ähnlich wie Fröhlich beim ersten Tor in der gegnerischen Hälfte, setzte sich stark durch und fand wieder einen Johannesberger in der Mitte, der ins eigene Tor traf – diesmal war es Slavcho Velkovski, es passte ins unglückliche Bild, das der Verfolger in der Rhönkampfbahn abgab (66.)

„Wir haben dem Gegner heute drei Tore geschenkt, am Ende haben wir vollkommen verdient verloren. Geht der Elfmeter rein, läuft das Spiel vielleicht anders“, haderte Johannesbergs Trainer Zeljko Karamatic nach der Partie. Den Schlusspunkt setzte dann Maximilian Fröhlich, der einen individuellen Fehler in der Johannesberger Abwehr ausnutzte, aus kurzer Distanz zum 4:0- Endstand einschieben durfte (90.) und damit auch den direkten Vergleich zugunsten des HSV entschied.

Hünfeld: Ernst – Neidhardt (63. Gadermann), Häuser, Witzel, Vogt – Dücker (67. L. Budenz), Alles – Kornagel, Rohde, Fröhlich – Reith.

Johannesberg: Hofacker – Vranjes, Velkovski, Rexius, Lembach – Gjocaj, Mosch, Zeller (46. Jordan), Löbig – Calin, Leucuta (83. Sorg).

Schiedsrichter: Felix Berger (Herleshausen)

Tore: 1:0 Jonas Lembach (4., Eigentor), 2:0 Alexander Reith (40.), 3:0 Slavcho Velkovski (66., Eigentor), 4:0 Maximilian Fröhlich (90.)

Zuschauer: 700.

Verschossener Foulelfmeter: Niklas Zeller (Johannesberg, 7.) – am Tor vorbei.

Gelb-Rote Karte: Jonas Lembach (Johannesberg, 63.)

Johannesberg-D5-11-2019-24

 

Fußball

Der Spielball für das heutige Heimspiel wurde gesponsert von unserem Partner

August Bock & Sohn  GmbH & Co. KG   Hünfeld

bock

Fußball

Johannesberg-D5-11-2019-16

Fußball

Johannesberg-D5-11-2019-15

Fußball

Johannesberg-D5-11-2019-12

Fußball

Bilder Johannesberg Teil I

Fußball

Alex

Johannesberg-D5-11-2019-1

Fußball