Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften in Torun/Polen – Platz „11“ und Platz „14“ für Zbigniew!

Im polnischen Torun haben vom 24. – 30. März die Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften stattgefunden. Mehr als 4.000 Seniorensportler aus 88 Nationen waren am Start. Darunter auch unser Zbigniew Napiorkowski für den damit ein Kindheitstraum in Erfüllung ging.

Zbigniew: „Das sind unvergessliche Momente, auf die ich schon lange Zeit gewartet habe!“. Ja, hat er, und er hat auch hart darauf hin gearbeitet und sich damit seinen Kindheitstraum erfüllt. Und Zbigniew wäre nicht Zbigniew, wenn er mit seiner Leistung zufrieden wäre. Beim Einstoßen lief alles wie am Schnürchen, eine neue persönliche Bestleistung war greifbar nahe, dann der Wettkampf, der Kopf fängt zu arbeiten an, die Kugel fliegt nicht mehr ganz so weit wie beim Einstoßen, man ist einfach – gerade bei einer ersten WM-Teilnahme – schon nervös. Im Nachgang muss man sagen, das Finale war greifbar nahe; aber was soll es; die Leistung war absolut in Ordnung und das Erlebnis bleibt. Und Platz „11“ von 27 Teilnehmern im Kugelstoßen und Platz „14“ von 28 Teilnehmern im Gewichtswurf sind alles andere als von Pappe. 

Tja, die Seniorenleichtathletik immer wieder belächelt. Wenn man aber die Leistungen sieht, dann kann man bildlich nur den Hut ziehen. Unsere jungen Athleten jedenfalls wissen was ein Zbigniew so leistet, und sie nehmen im Training so einiges von Zbigniew für sich selber mit! 

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Analyse Leopold

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Pressekonferenz

Eddersheim-03-2019-35

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Elfmeter zum 2:3

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Training I-Mannschaft

Montag01.04.201918:30 UhrTraining
Dienstag02.04.201918:30 UhrTraining
Mittwoch03.04.2019 frei
Donnerstag04.04.201918:30 UhrTraining
Freitag05.04.2019 frei
Samstag06.04.201915:00 UhrTürk Gücü Friedberg (H)
Sonntag07.04.2019 frei
Fußball

Weber verlängert, HSV verliert

Hessenliga: 2:3 gegen Eddersheim

Irgendwann ist’s immer das erste Mal: Der Hünfelder SV musste eine am Ende bittere wie unglückliche 2:3 (2:3)-Heimpleite gegen den FC Eddersheim hinnehmen und damit die erste Niederlage des Jahres einstecken. Eine gute Nachricht gab es im Lager des HSV dennoch: Trainer Dominik Weber hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

„Manche meinen, dass im Fußball jede Minute zählt, aber das ist vielleicht bei einem Verkehrsunfall so„, antworte Hünfelds Fußballchef Mario Rohde, nachdem er gerade die Vertragsverlängerung des Trainers verkündet hatte und somit klarstellte, „dass diese Position zu keiner Zeit eine Baustelle war, sondern vielmehr der Fokus rein den sportlichen Aufgaben galt“. Weber übernahm den HSV 2013 von Oliver Bunzenthal, unter dem er zuvor jahrelang Kapitän war.

„Wir wollten schauen, wie wir aus der Pause rauskommen“, erklärte Weber, der auch ständig wegen potentiellen Neuzugängen mit Rohde in Kontakt stand, wodurch die Würfel eigentlich schon länger gefallen waren, nun eben der offizielle Schritt folgte. Weber war dennoch äußerst verärgert, dies hatte aber allein mit dem Spiel zu tun, denn die Fahrigkeit seiner Abwehr war für die Niederlage verantwortlich.

Die in den Vorwochen so hochgelobte Defensive erlebte 45 Minuten einen ganz schwachen Tag: Beim 0:1 schob Innenverteidiger Franz Faulstich nicht zeitig nach, sein Partner Niclas Rehm wollte gemeinsam mit Keeper Jonas Hosenfeld (für den erkrankten Sebastian Ernst erstmals in der Hessenliga im Tor) retten, berührten wohl beide leicht Christopher Krause, der sich dankbar fallen ließ und Turgay Akbulut den 21. Saisontreffer vom Punkt ermöglichte.

Marek Weber im Pech

Beim 0:2 brachte Faulstich Rehm mit einem Querpass in Bredouille, der spielte drei Gegner aus, spielte dann allerdings Eddersheims Kapitän Niklas Rottenau in die Füße, Krause musste anschließend nur abstauben. Beim 1:3 war hingegen die rechte Abwehrseite des HSV verweist: Hosenfeld konnte Anthony Wades Schuss nur nach vorne klatschen lassen, woraufhin sich Akbulut nicht zweimal bitten ließ. „In der Kabine steht geschrieben, dass wir Querpässe in der Defensive vermeiden wollen, bekommen so aber zwei Gegentore. Da kann ich mir die Ansprache auch sparen“, wütete der 38-jährige Trainer, der gleichzeitig die Moral und die Leistung insgesamt zu loben wusste.

Die Nachlässigkeiten hinten hätten vorne dennoch für Zählbares reichen können: Ein fulminanter Schuss von Andre Vogt brachte das 1:2, ein Strafstoß (Krause an Steffen Witzel) durch Kapitän Julian Rohde das 2:3. Doch nach der Pause ließ Hünfeld zu viel liegen: Pech hatte Marek Weber bei seinem Debüt, der seinen ersten Ballkontakt knapp übers Tor setzte und später einen Schuss am langen Pfosten vorbeistreichen ließ. „So Geschenke müssen wir eben auch annehmen“, unterstrich Weber, der gleichzeitig klarstellte, „dass uns die Niederlage nicht umwerfen wird“.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Hosenfeld – Dücker (71. Weber), Faulstich, Rehm, Witzel – Alles, Rohde – Krieger (60. Neidhardt), Vogt, Fröhlich (66. Kornagel) – Münkel.
FC Eddersheim: Miletic – Dechert (65. Mus), Finger, Hilser, F. Rottenau – Phillips, Eren – Krause (62. Topcu), N. Rottenau, Wade (69. Bianco) – Akbulut.
Schiedsrichter: Sascha Bauer (TSV Obermelsungen).
Zuschauer: 350.
Tore: 0:1 Turgay Akbulut (18., Foulelfmeter), 0:2 Christopher Krause (24.), 1:2 André Vogt (35.), 1:3 Turgay Akbulut (37.), 2:3 Julian Rohde (42., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Niklas Rottenau (87., Eddersheim).

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Landesliga – Verdienter Punkt bleibt HSV verwehrt – Drei Verletzte

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV muss weiter zittern: Am Samstag gab es die nächste Niederlage in der Handball-Landesliga für den HSV, gegen Fuldatal/Wolfsanger stand am Ende eine 29:31 (15:16)-Heimniederlage. Trotz aller Widrigkeiten kämpften die Gastgeber gegen den Tabellenzweiten aber bis zum Ende und waren nah dran an einem verdienten Punktgewinn.

Als Schlüsselstelle des Spiels bezeichnete HSV-Coach Gerald Birkel letztlich die Momente zwischen Minute 41 und 45, als seine Mannschaft mit 23:20 in Führung lag, um dann drei Tore in Folge zu kassieren. „Wir konnten den Vorsprung nicht bis zum Ende halten und haben zum Schluss nochmal in Unterzahl gespielt“, schilderte Birkel. Dabei kamen die Hünfelder sogar nochmal zum Ausgleich, fingen sich aber in den letzten Minuten doch noch die entscheidenden Treffer. „Die Mannschaft hat gekämpft bis zum Schluss und hätte sicherlich einen Punkt verdient gehabt, aber so stehen wir mal wieder mit leeren Händen da“, bedauerte der Trainer, der hoffte, dass im letzten Heimspiel gegen Werra WHO die entscheidenden Zähler eingefahren werden und vor dem letzten Spieltag alles in trockenen Tüchern ist. Kommende Woche geht es für die Hünfelder aber zunächst noch nach Guxhagen.

Gegen den Tabellenzweiten Fuldatal/Wolfsanger zeigte der HSV vor heimischem Publikum eine gute Vorstellung, musste allerdings schon nach 20 Minuten den ersten Rückschlag hinnehmen, als sich Kevin Houston verletzte. Zur Halbzeit betrug der Rückstand lediglich ein Tor, kurz nach der Pause folgten mit den Verletzungen von Thorsten Hinckel und Fabian Sauer aber die nächsten Dämpfer. „Bei allen drei sieht es nicht gut aus“, sagte Birkel, dessen Team sich gegen die drohende Niederlage wehrte und zumindest für ein paar Minuten in Führung lag, bis die Aufholjagd der Gäste begann. „Drei wichtige Säulen in der Abwehr haben gefehlt, die Körner waren dann verbraucht“, ergänzte Birkel zur Schlussphase des Spiels.

Hünfeld: Masche, Voß; Sitzmann (6), Sauer (4/3), Fischer (4), Hinckel (2), Walter, Klein, Houston, Gute, Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (9), Kircher (3).

Zuschauer: 170.

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Handball

Hessenliga – Hünfeld knapp unterlegen – Weber bleibt

 

Hünfeld – Von Jakob Vogel – www.osthessen-zeitung.de

Die Serie ist gerissen, auch der Hünfelder SV ist im Fußballjahr 2019 nicht mehr ungeschlagen: Das Heimspiel gegen den FC Eddersheim war zwar für die neutralen Beobachter besonders im ersten Durchgang unterhaltsam, letztlich konnte sich der HSV von der 2:3 (2:3)-Niederlage aber nichts kaufen. Im Rahmen des Spiels gab der Verein noch bekannt, dass Trainer Dominik Weber ein weiteres Jahr als Trainer bleibt.

 „Am Ende müssen wir uns vorwerfen, dass wir heute Geschenke verteilt haben. Das müssen wir nächste Woche gegen Friedberg auf jeden Fall abstellen“, gab HSV-Coach Dominik Weber nach dem Spiel zu, betonte aber auch, dass die Offensive heute nicht das Problem im Hünfelder Spiel war. „Die Wechsel waren heute nicht leistungsbedingt. Alle Offensivspieler haben einen guten Job gemacht und wir waren dem 3:3 am Ende näher, als Eddersheim dem 4:2. So ist es einfach wieder nur das mangelnde Spielglück in der Schlussphase, das uns fehlt.“ Weber verlängerte gleichzeitig seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bei den Hünfeldern und geht damit im Sommer in seine siebte Saison.

Für neutrale Zuschauer war es eine äußerst spannende und torreiche erste Hälfte. Die Gäste aus Südhessen erwischten dabei den besseren Beginn und belohnten sich nach 18 Minuten für eine starke Anfangsphase: Nach einem langen Ball konnte Hünfelds Torwart Jonas Hosenfeld Christopher Krause nur noch durch ein Foul stoppen. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Eddersheims Top-Torjäger Turgay Akbulut eiskalt ins linke untere Eck. Der HSV zeigte sich geschockt und nach vorne ideenlos und musste nur sechs Minuten nach dem ersten Gegentor den nächsten Rückschlag hinnehmen: Der FCE setzte zum aggressiven Pressing an, zwang Hünfelds Innenverteidigung zum Fehler und Eddersheims Kapitän Niklas Rottenau setzte sich stark bis zur Grundlinie durch. Seine Hereingabe fand Krause, der das Spielgerät nur noch über die Linie drücken musste (24.).

In der Folge ließen die Gäste den Haunestädtern mehr Räume und Hünfeld konnte durch einen schönen Linksschuss von Andre Vogt ins rechte Eck (35.) den Anschlusstreffer erzielen. Der von den rund 300 Hünfelder Fans erhoffte Aufschwung blieb jedoch aus, denn Eddersheim zeigte sich auch weiterhin eiskalt und profitierte von den Fehlern der Hausherren: Hosenfeld ließ einen Flachschuss von Anthony Wade direkt vor die Füße von Akbulut klatschen, der seinen Doppelpack in der 37. Minute perfekt machte. Doch in der ereignisreichen ersten Hälfte hatte Hünfeld dann das letzte Wort und konnte mit gestärktem Selbstvertrauen in die Kabine gehen, denn nach einem Foul an Steffen Witzel verwandelte HSV-Kapitän Julian Rohde den fälligen Elfmeter sehr sicher zum 2:3 (41.).

Nach Wiederanpfiff änderten sich die Verhältnisse drastisch: Hünfeld dominierte mit eigenem Ballbesitz, ließ im letzten Drittel jedoch die nötige Konsequenz vermissen, sodass hochkarätige Möglichkeiten ausblieben. Nach einem langen Ball war Florian Münkel dann mal frei durch, doch der Neuzugang von der SG Barockstadt stand vermeintlich im Abseits und wurde vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Weber wechselte offensiv und brachte unter anderem Rückkehrer und Namensvetter Marek Weber zum ersten Mal in dieser Saison, der auch gleich eine dicke Möglichkeit hatte, doch eine viel zu kurze Kopfballrückgabe von Eddersheims Jörg Finger lupfte der Offensivmann knapp am Tor vorbei.

Kurios wurde es in der Rhönkampfbahn noch einmal, als sich Niklas Rottenau binnen weniger Sekunden die Gelb-Rote Karte abholte: Erst schlug der 25-Jährige den Ball weg, dann beleidigte er einen Gegenspieler (87.). In Überzahl drückte Hünfeld auf den Ausgleich – die größte und zugleich letzte Gelegenheit hatte Julian Rohde in der Nachspielzeit, doch der Kapitän der Hausherren schoss das Leder völlig freistehend über den Kasten.

Während Hünfeld auf Rang 14 abrutscht, kann Eddersheim aufatmen, denn die Südhessen stehen nun mit 36 Punkten als weiterhin bester Aufsteiger im Tabellenmittelfeld – ganz zur Freude von Trainer Rouven Leopold: „Das war heute ein immens wichtiger Sieg für uns. Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden, auch wenn die Gegentore vermeidbar gewesen wären. Der zweite Durchgang war schwach von uns, dennoch war die Partie ausgeglichen“, sagte der FCE-Coach nach dem Spiel.

Hünfelder SV: Hosenfeld – Dücker (71. Weber), Faulstich, Rehm, Witzel – Vogt, Rohde, Alles – Krieger (60. Neidhardt), Münkel, Fröhlich (66. Kornagel).

Eddersheim: Miletic – Dechert, Finger, Hilser, F. Rottenau (65. Mus) – Phillips, Eren – Wade (69. Bianco), N. Rottenau, Krause (61. Topcu) – Akbulut.

Schiedsrichter: Sascha Bauer (Eder/Ems)

Tore: 0:1 Turgay Akbulut (18., Foulelfmeter), 0:2 Christopher Krause (24.), 1:2 Andre Vogt (35.), 1:3 Turgay Akbulut (37.), 2:3 Julian Rohde (41., Foulelfmeter)

Zuschauer: 300.

Gelb-Rote Karte: Niklas Rottenau (Eddersheim, 87.)

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Fußball

26. Speeketze-Lauf in Marbach – Marlene Beste über 1,5 Kilometer

Bei der 26. Auflage des Speeketze-Laufes des LT Speeketze Marbach war heute nur Marlene Giebel von den Hünfelder Leichtathleten mit am Start. Und der Start wurde mit dem 1.Platz belohnt. Prima gemacht!

Wer setzt den Lauf fort

Hünfeld empfängt Eddersheim: Kellerduell im Zeichen der guten Form

Nach dem Erfolg beim FC Ederbergland steht Fußball-Hessenligist Hünfelder SV wieder über dem Strich. Im Heimspiel gegen den FC Eddersheim (Samstag, 15 Uhr) soll daher unbedingt nachgelegt werden, denn im Tabellenkeller geht es extrem eng zu. Der Abstand zum Drittletzten SV Flieden beträgt gerade einmal einen Zähler.

Lange Zeit bewegte sich der FC Eddersheim zwischen Platz acht und fünf, aufgrund einer Niederlagenserie kurz vor Weihnachten steht der noch immer stärkste Aufsteiger jedoch mit einem Bein im Abstiegskampf. „Die haben viele Topspieler in ihren Reihen. Dass die so weit unten stehen, überrascht mich“, sagt HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde vor dem ersten von zwei Heimspielen in Folge. Mittlerweile fand der FCE wieder in die Spur, gewann drei seiner vier Rückrundenspiele.

Zu diesen Topspielern zählt ohne Frage Stürmer Turgay Akbulut, der bislang 20 Treffer erzielte und damit drei weniger als die gesamte Hünfelder Mannschaft. Dennoch: „Wir sind gut drauf und müssen uns nicht verstecken. Wir fühlen uns gewappnet“, so Rohde. Keines der vier Rückrundenspiele verlor der HSV, holte zehn der zwölf möglichen Punkte. Ähnlich soll der Lauf in den kommenden drei Wochen weiter gehen, ehe der bis dahin möglicherweise schon als Meister feststehende FC Gießen an der Rhönkampfbahn vorstellig wird.

In der „Wasserschlacht von Eddersheim“ zeigten die Hünfelder, wie der FCE zu knacken ist. „Mit der nötigen Mentalität kann man gegen Eddersheim auch was holen“, bemerkt Rohde den starken Willen der Mannschaft im Hinspiel. Darauf werde es selbstverständlich wieder im Rückspiel ankommen, zudem müsse eine hohe Laufbereitschaft an den Tag gelegt werden, um die individuelle Stärke des Gastes auszubremsen. 

Fraglich ist noch, ob der an der Leiste angeschlagene Niclas Rehm mitwirken kann. „Das ist schade, er war zuletzt in einer Top-Form. Es sieht leider nicht ganz so gut aus“, bangt Rohde um den Einsatz des Abwehrspielers. Ansonsten seien bislang alle Spieler fit, um den guten Lauf fortzusetzen und auch nach dem 25. Spieltag nicht in der roten Zone stehen zu müssen. (tw) +++

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Fußball

Hessenliga – Weber warnt: „Müssen ein dickes Brett bohren“

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Nach den Big Points beim FC Ederbergland und der starken Bilanz von zehn Punkten aus vier Spielen ist nachlegen angesagt für die Hessenliga-Fußballer des Hünfelder SV – die Aufgabe am Wochenende hat es aber in sich: Mit dem FC Eddersheim kommt am Samstag (15 Uhr) der stärkste Aufsteiger zum Aufsteigerduell in die Rhönkampfbahn.

„Eddersheim ist eine Mannschaft, die in meinen Augen am Ende der Saison nix mit dem Abstieg zu tun haben wird. Dafür sind sie individuell zu gut besetzt und auch mannschaftstaktisch zu gut. Eddersheim wird da unten nicht mehr reinrutschen, ich sehe den Gegner eher auf Augenhöhe mit Hadamar“, hält Hünfelds Trainer Dominik Weber große Stücke auf den Tabellenneunten, der seit der Winterpause auch schon neun Punkte aus vier Spielen einfuhr und sich nur der SG Barockstadt geschlagen geben musste – dafür gab es kürzlich einen 2:0-Erfolg in Hadamar. „Und Hadamar hatten wir ja erst vor drei Wochen zuhause. Das wird ein dickes Brett, das es da zu bohren gilt“, weiß Weber.

Nach den zuletzt bärenstarken Auswärtsauftritten gelte es jetzt, auch zuhause nachzulegen und den ersten Heimsieg des Jahres 2019 einzufahren. „Aber dafür brauchen wir über 90 Minuten ein fast perfektes Spiel. Wir müssen defensiv wieder gut stehen und gut verteidigen, nach vorne werden wir unsere Möglichkeiten bekommen“, sagt der HSV-Coach, der hofft: „Jetzt ist in der Tabelle alles richtig eng zusammen. Wenn wir unseren Lauf fortsetzen können, können wir hoffentlich auch in der Tabelle endlich mal einen Schritt machen.“

Allerdings: Mit Niclas Rehm (Leistenprobleme) droht der Abwehrchef auszufallen, der Routinier konnte noch gar nicht trainieren. „Stand heute wird das eher nix“, befürchtet Weber, der zwar wieder auf Nicolas Häuser nach dessen Handbruch zurückgreifen kann und noch zwei, drei weitere Optionen habe, aber auch sagt: „Nici hat uns qualitativ hinten drin sehr gut zu Gesicht gestanden. Ich reiße die Abwehr nur ungern auseinander.“ Der zuletzt kränkelnde Nils Wenzel dürfte wieder fit sein, Marek Weber hat ebenfalls voll mittrainiert und könnte je nach Spielverlauf auch endlich seine ersten Minuten sehen. „Er ist sicherlich eine Option“, erklärt Weber.

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Fußball

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Fußball

Erster Neuer: Baumgart zum HSV

Hessenliga: Das Gros bleibt treu

Levin Baumgart wird in der kommenden Saison für den Hünfelder SV stürmen. Der 19-jährige Offensivspieler wechselt von Nord-Kreisoberligist SG Dittlofrod/Körnbach auf die Rhönkampfbahn. Dies teilt der Hessenligist via Pressenotiz mit.

Levin ist ein variabel einsetzbarer Offensivspieler, der in seinen jungen Jahren bereits gezeigt hat, wozu er imstande ist. Bei Dittlofrod/Körnbach hat er seine Qualitäten schon unter Beweis gestellt, nun möchte er sich beim HSV in höheren Ligen versuchen“, erklärt Hünfelds Abteilungsleiter Mario Rohde, der betont, „dass Levin in den Gesprächen den Eindruck vermitteln konnte, richtig Bock auf die Aufgabe bei uns zu haben“. Für seinen Heimatverein Dittlofrod/Körnbach erzielte Baumgart in der bisherigen Saison zehn Tore in 15 Spielen. In der Vorsaison, als Jugendspieler im Seniorenbereich aktiv, brachte Baumgart es auf 20 Treffer in 29 Partien. Vor seiner Zeit bei der Spielgemeinschaft spielte er für Viktoria Fulda in der Junioren-Hessenliga.  Baumgart, so erklärt Rohde, wird nicht der einzige Neuzugang bleiben. Da aber das Gros der ersten Mannschaft zusammenbleibe, werde es in diesem Sommer nicht die ganz großen Veränderungen geben. „Wir vertrauen auf unseren Kader“, sagt Rohde, der ausführt, „dass uns der Start ins neue Jahr positiv stimmt, den Klassenerhalt in der Hessenliga gemeinsam zu schaffen“. 

Hier noch gegeneinander, ab Sommer miteinander:  Levin Baumgart und Lukas Budenz re   Foto: Siggi Larbig

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Fußball

Ungeschlagener Meister der Kreisklasse

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Eine unglaubliche Saison haben die Mädchen  des Hünfelder SV in ihrem ersten Jahr in der Erwachsenenliga gespielt. Kein einziges Spiel haben sie verloren und gerade mal 5 Sätze haben sie ihren Gegnern überlassen!

Die Trainerinnen Ines Prokein und Simone Fetten sind sehr stolz auf ihre Schützlinge. Ines Prokein war sich bewusst, dass die Mädchen gut sind, aber dass sie tatsächlich ungeschlagen und recht mühelos durch die Saison spazieren werden,  hätte sie nicht gedacht.

Am gestrigen Heimspiel wurde dieser Erfolg auch würdig gefeiert. Mit alkoholfreiem Sekt, Meisterschaftstorte und Meistershirt war es ein gelungener Abschluss.

VB-TS-KK Mädels 2

Da die Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag in Hilders feststand konnten auch die Mädchen, die teilweise erste ein Jahr dabei sind, wie Lora Kinova, Anna Fetten und Nadine Nattrodt  viel Spieleinsatz bekommen, womit es wirklich ein schöner Abschlussspieltag wurde.

Leider konnten Finja Prokein, die mit Fieber das Bett hüten muss und Anna Bückner, die auf einer Skiwoche ist, nicht mitfeiern, aber das wird sicherlich nachgeholt!

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Volleyball

Landesliga – HSV-Männer verspielen Titel – Frauen werden Dritte

Osthessen (fs) – Die Landesliga-Volleyballer des Hünfelder SV haben die Meisterschaft knapp verpasst: Durch die 2:3-Niederlage bei der TG Neuenhaßlau und den zwei Siegen von Waldgirmes II muss sich das Team von Spielertrainer Uli Bönsch in der Endabrechnung mit Platz zwei begnügen. Die Hünfelder Frauen verloren in Wehlheiden knapp mit 2:3 und beenden die Saison als Dritter (…).

Landesliga: Neuenhaßlau – Hünfeld 3:2 (23:25, 25:21, 26:24, 22:25, 15:12)

„Personell waren die Voraussetzungen nicht die allerbesten und Neuenhaßlau ist ja auch keine Laufkundschaft, die haben ein ordentliches Kampfspiel abgeliefert“, muss Hünfelds Spielertrainer Uli Bönsch feststellen, dessen Team in der aufgeheizten Atmosphäre mit lautem Publikum dennoch gut ins Spiel kam und den ersten Satz knapp für sich entschied. Im zweiten Durchgang war dann nicht viel zu holen für den HSV, den dritten wiederum hätten die Gäste für sich entscheiden müssen, verloren aber noch trotz einer 15:20-Führung. Dafür holte sich der HSV trotz eines Vier-Punkte-Rückstands noch Durchgang Nummer vier und kämpfte sich in den Tie-Break. „Das gesamte Spiel war sehr umkämpft, der Tie-Break dann etwas glücklich“, erklärt Bönsch. Mit einem glatten Sieg wären die Hünfelder aus eigener Kraft Meister gewesen, selbst ein Sieg im Tie-Break hätte am Ende reichen können. Da Waldgirmes II aber beide verbleibenden Spiele glatt gewann, sind die Mittelhessen nun Meister und der HSV Zweiter. „Der Punkt war wichtig, deswegen sind wir zumindest Zweiter. Natürlich ist es immer schön, wenn man Meister ist, aber so müssen wir uns keine Gedanken machen, ob wir den Aufstieg in die Oberliga wahrgenommen hätten“, erläutert Bönsch weiter. Noch unklar ist allerdings, ob die Hünfelder nicht doch die Relegation zur Oberliga spielen. „Da muss man mal schauen, was die Jungs so sagen, aber vom ganzen Organisatorischen, Zeitlichen und Finanziellen her ist die Oberliga eine ganz andere Sache.“

Hünfeld: Bönsch, Ilin, Hosseini, Növermann, Wehner, Bollgen, Herrmann, Lochner.

VB-TS-Männer Landesliga Foto

Frauen-Landesliga: Wehlheiden – Hünfeld 3:2 (25:19, 25:23, 22:25, 17:25, 15:6)

Die Hünfelderinnen kamen gegen ein stark aufgelegtes Wehlheiden, das sehr kompakt war und mit einer starken Libera antrat, anfangs gar nicht zurecht und verloren den ersten Satz deutlich, erst Mitte des zweiten Durchgangs wachten die HSV-Spielerinnen endlich auf. „Der erste Satz war zu verhalten, aber die Mädels haben nicht aufgegeben, nicht aufgesteckt“, lobt Trainer Thomas Prokein, der schwärmt: „Die Mädels haben in einem super Spiel auf tollem Niveau im dritten und vierten Satz ganz stark gespielt und die Sätze gewonnen.“ Im fünften Satz verließen die Hünfelderinnen dann allerdings die Kräfte, Wehlheiden gewann das Spiel noch mit 3:2 und sicherte sich durch einen 3:1-Erfolg gegen den bisherigen Spitzenreiter Gelnhausen sogar noch die Meisterschaft, dem HSV bleibt in der Endabrechnung Platz drei. „Damit muss man zufrieden sein, die Mädels haben sich super aus der Saison verabschiedet“, freut sich Prokein.

Hünfeld: Schleicher, Brux, Növermann, L. Prokein, Beyer, Wilde, Fetten, Seebach.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/maerz/landesliga-hsv-maenner-verspielen-titel-frauen-werden-dritte.html (25.03.19)

1. Mannschaft Frauen - Landesliga

Foto: Privat

 

Volleyball

Langstrecken-Meisterschaften der Region Mitte und des Kreises Fulda am 24.03.2019 bei uns auf der Rhönkampfbahn – Das war es!

Zum zweiten Mal in Folge fanden auf unserer Rhönkampfbahn die Langstreckenmeisterschaften der Region Mitte und des HLV-Kreises Fulda-Hünfeld statt.

War es im vergangenen Jahr die Zeitmessanlage die etwas muckte, so war es dieses mal ein Rechner im Wettkampfbüro der nicht so wollte wie er sollte. Dadurch bedingt kam es bei der Urkundenerstellung zu Verzögerungen; die den Leistungen aber keinen Abbruch taten.

Zu sehen waren einige TOP-Leistungen wie z.B. die 6:49,31 Minuten von Jana Becker von der LG Wettenberg über 2.000 Meter. 

Am Ende kann man als Resümee feststellen, dass es ein Auftakt nach Maß war, der Lust auf mehr macht. Und mehr geht es ja schon am 7.4. bei uns auf der Rhönkampfbahn mit den „Hessischen Meisterschaften der Langstrecken“. Einziges Manko, es hätten heute mehr Teilnehmer sein können. Es waren zwar mehr da als im vergangenen Jahr, aber mit 81 Athleten noch immer recht überschaubar. Aber die die da waren hatten ihren Spaß, und die erbrachten Leistungen können sich wahrlich auch sehen lassen. Die vielen Helfer, die eine solche Veranstaltung erst möglich machen waren ebenfalls voll mit bei der Sache; und unsere lizenzierten Kampfrichter zeigten sich erstmals mit ihren neuen Kampfrichteroberteilen. Gemäß Beschluss im HLV-Kreis Fulda-Hünfeld werden alle lizenzierten Kampfrichter mit einheitlich gestalteten Oberteilen ausgestattet; damit wird sichtbar, dass da welche an der Wettkampfstätte sind, die eine zweitägige Kampfrichterschulung hinter sich gebracht haben! 

Auch die Ergebnisse unserer 24 angetretenen Athleten, können sich auch sehen lassen. 10 Podestplätze bei Regionsmeisterschaften, sowie 13 bei den Kreismeisterschaften sind auch nicht von Pappe. Die Ergebnisse (nur Podestplätze):

  • Regionalmeisterschaft:
    • 1.500m Stadioncross
      • 3.Platz  W10, Lilli Roth; 3.Platz W11, Maja Holstein
    • 2.000m
      • 1.Platz W112, Tarja Dänner; 2.Platz W12, Stella Wager, 2.Platz W14, Lena Müller
    • 3.000m
      • 3.Platz MJU18, Lennart Jensen; 1.Platz WJU18, Maja Severloh; 3.Platz WJU18, Celina Marie Kavalirek
    • 5.000m
      • 1.Platz Männer, Henrik Jensen; 3.Platz Männer, Max Schmitt
  • Kreismeisterschaft:
    • 1.500m Stadioncross
      •  1.Platz W10, Lilli Roth; 2.Platz W10, Rosalie Möller; 3.Platz W10, Linda Schmitt; 2.Platz Maja Holstein
    • 2.000m
      • 1.Platz W112, Tarja Dänner; 2.Platz W12, Stella Wager; 2.Platz M12, Lenn Schubert; 1.Platz W14, Lena Müller
    • 3.000m
      • 2.Platz MJU18, Lennart Jensen; 1.Platz WJU18, Maja Severloh; 3.Platz WJU18, Celina Marie Kavalirek
    • 5.000m
      • 1.Platz Männer, Henrik Jensen; 2.Platz Männer, Max Schmitt

In nicht zu vergessen der 300m- bzw. 200m-Lauf der als kleines Rahmenprogramm vor den Meisterschaftsrennen stattfand. Schnellste war hier unsere Marina Zachartschuk die die 200m-Strecke in 27.65 Sekunden bewältigte, bzw. Johannes Volkemer der für die 300m-Strecke 45,94 Sekunden brauchte.

Prima gemacht!

Am Ende nochmal Danke an alle die solche Veranstaltungen erst möglich machen. Die Athleten, die hier ihre Leistungen präsentieren können; sowie die Helfer und Sponsoren ohne die nichts gehen würde.