Hessenliga – „Trauben hängen sehr hoch“ – Böttler und Co. fordern HSV

Hünfeld (pf) –www.osthessen.zeitung.de

 Seinen ersten Heimauftritt im Jahr 2019 hat der Hünfelder SV am Samstag (15 Uhr) gegen Rot-Weiß Hadamar – und würde dabei gerne an den erfolgreichen Restrundenstart in der in der Fußball-Hessenliga anknüpfen. Allerdings erwartet die Hünfelder mit dem Tabellenvierten ein ernstzunehmender Gegner, der angestachelt in die Haunestadt kommen wird.

Mit Hadamar wartet am Wochenende das einzige Team aus dem oberen Tabellendrittel, auf das der HSV in den ersten sieben Spielen nach der Winterpause trifft. Trotz der Auftaktpleite in der Vorwoche beim 0:2 gegen Eddersheim stehen die Rot-Weißen weiterhin auf Rang vier, dementsprechend kleine Brötchen backt Hünfelds Coach Dominik Weber vor dem Aufeinandertreffen am Samstag. Von einem Sieg zu sprechen, „wäre ein bisschen vermessen. Die Trauben hängen sehr, sehr hoch, weil sie fußballerisch und individuell eine hohe Qualität haben“. Mit angeschlagenen Westerwäldern rechnet Weber aber keinesfalls – eher im Gegenteil: „Die Niederlage spielt uns nicht so in die Karten. Sie sind mit Sicherheit bestrebt, diese Scharte auszuwetzen, von daher müssen wir kämpferisch eine Topleistung abrufen“.

Zurecht hebt der Hünfelder Trainer die individuelle Qualität des SVH hervor, der vor allem dank Yves Böttler (16 Tore in 16 Spielen für Hadamar) da steht, wo er steht: Denn der „Torjäger vom Dienst“ sicherte seinem neuen Club unter anderem bei seinem Debüt mal eben den ersten Saisonsieg in Ginsheim, nachdem der Start komplett misslungen war, und glänzte danach weitere Male als Dreier- und sogar Viererpacker. Dahinter trifft aber auch Jann Bangert zuverlässig, bei der 0:3-Niederlage der Hünfelder im Hinspiel Anfang Dezember waren gar drei ganz andere Akteure für Hadamar erfolgreich. Insgesamt hat Hadamar mit 50 Toren schon mehr erzielt als beispielsweise die SG Barockstadt (47) oder Hessen Kassel (43), stellt dafür aber auch mit 35 Gegentreffern eine vergleichsweise anfällige Defensive. Als „Kopf der Mannschaft“ hat Weber derweil Jonas Herdering ausgemacht.

Trotz allem wollen sich die Hünfelder aber nicht verstecken – schließlich winken nach dem 2:1 in Griesheim die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir sind gut gestartet und da wollen wir natürlich weitermachen. Wir hatten zuhause ein paar Partien, die nicht so optimal liefen. Dem wollen wir jetzt entgegensteuern“, betont Weber, der mit Christoph Neidhardt und Lukas Budenz noch zwei angeschlagene Akteure aus der Vorwoche hat.

Budenz 10-2018

 

 

Fußball

Kreisranglistenturnier Nachwuchs 2019 – voller Erfolg

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 Am 23.+24.02.2019 richtete die Tischtennis-Abteilung des Hünfelder SV zum neunten Mal in Folge die diesjährigen Kreisranglisten der Schüler und Schülerinnen C, B und A sowie der männlichen und weiblichen Jugend aus.
Insgesamt kämpften 69 Mädchen und Jungen aus vielen Vereinen des Tischtennis-Kreises Fulda um die Titel.
Von Seiten des Hünfelder SV nahmen Fiona Prudlo und Lennart Götze an der Veranstaltung teil.
Die Veranstaltung wurde von Heiko Rother, verantwortlich für die Nachwuchsranglisten im Tischtennis-Kreis Fulda, tatkräftig unterstützt, welcher mit der Organisation und Durchführung durch die Tischtennis-Abteilung sehr zufrieden war.
Allen Helferinnen und Helfern des Hünfelder SV herzlichen Dank für die Mithilfe !

Unser Abteilungsfotograf Waldemar Prudlo hat Bilder von den Siegerehrungen erstellt:

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Tischtennis

Starke Leistung im weiblichen Jugendvolleyball des Hünfelder SV – Derzeit jedoch unter anderen Vereinsnamen

Trotz guter Jugendarbeit im Hünfelder SV war es in dieser Saison nicht möglich, bis auf zwei Mädchen, die in der U12 gestartet sind, ein weibliches Team für die Jugend Wettkämpfe des Hessischen Volleyball  Verbandes ins Rennen zu schicken. Als die Teams Ende Mai 2018 gemeldet werden mussten, waren es noch zu wenige Mädchen, um gegebenenfalls ein Team in der U16 zu melden. Daher entschieden sich die Verantwortlichen die weibliche Jugend in der untersten Erwachsenenliga (Kreisklasse) starten zu lassen, wo sie sich derzeit hervorragend präsentieren und bis jetzt ungeschlagen sind.

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Die Geschwister Lara und Finja Prokein, sowie die Zuspielerin Anna Bückner sollten aber nicht auf die Jugendturniere verzichten, daher bekamen alle drei eine zweite Vereinsmitgliedschaft und spielen derzeit in den Jugendklassen für die befreundeten Biedenkopf-Wetter-Volleys. Bereits am vergangenen Wochenende gelang es Lara Prokein und Anna Bückner mit den Mädchen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf bei den Hessenmeisterschaften U18 in Bommersheim  überraschend ein Ticket zu den Südwestdeutschen Meisterschaften am 16.03.19 in Saarbrücken zu lösen. Die Erwartungen waren in dieser Altersklasse nicht sehr hoch, umso begeisterter waren alle Beteiligten über den 3. Platz, hinzu kam die freudige Überraschung, das Wiesbaden 1 und 2 die Rängen 1 und 2 belegten und da ein Verein nur ein Team zu den Südwestdeuten Meisterschaften schicken kann, ist der zweite Platz an den 3. Platzierten gegangen.

Am vergangenen Sonntag bei den Hessenmeisterschaften in der Altersklasse U16 stieß nun auch die jüngere Schwester Finja Prokein hinzu und alle drei kämpften gemeinsam mit den Mädchen der Biedenkopf-Wetter-Volleys in der „heimischen“  Halle in Biedenkopf um die Meisterschaft. Hier waren die Erwartungen etwas höher, hier erhoffte man sich den 2. Platz. Dazu mangelte es jedoch im zweiten Gruppenspiel gegen den Wiesbadener Nachwuchs (VCW 2) der Kampfgeist und das nötige Glück, so dass man bereits im Überkreuzspiel gegen den späteren Meister, dem VCW 1, gegenübertreten musste. Das Spiel um Platz 3 war jedoch wieder mit Erfolg gekrönt und wie es der Zufall wollte, haben sich die Wiesbadener Youngsters auch hier in das Finale gekämpft, so dass die Biedenkopf-Wetter-Volleys sich auch hier über die Teilnahme an den Südwestdeutschen Meisterschaft am 31.03.2019 in Rheinland-Pfalz freuen dürfen.

Als nächstes steht die Hessemeisterschaften U14 (Spielmodus: 4 gegen 4)am 02.03.19 an, jetzt tatsächlich in heimischer Halle, in Hünfeld. Hier darf von den Hünfelder Mädchen nur Finja Prokein mit den Biedenkopf Wetter Volleys  starten. Allerdings muss sie gegen die eigenen Teamkolleginnen antreten. Nach dem Meldeschluss für die Saison 2018/19 sind drei Mädchen des TV Breitenbach zu den Hünfelderinnen dazu gestoßen. Loretta Paul, die auch mit Finja Prokein im Hessennachwuchskader spielt und die Zwillingsschwestern Olga und Wiktoria Kalinowska werden am kommenden Samstag für den TV Breitenbach an den Start gehen und um die Meisterschaft kämpfen. Hier werden nicht wie in der U18 und der U16 6 Teams im die Meisterschaft kämpfen, hier werden es 9 Teams sein, die an den Start gehen, das wird sicher einer spannender Wettkampf auch hier werden die beiden ersten Plätz weiter zu den Südwestdeutsche Meisterschaften am 06.04.2019 fahren.

Zu guter Letzt wird das Geschwister Duo Prokein auch noch die Hessenmeisterschaften U15 (Spielmodus 4 gegen 4) am 10.03.2019 in Bommersheim spielen. Da diese Altersklasse nicht deutschlandweit existiert ist die Hessenmeisterschaft das Finalturnier. Wie in allen Klassen ist Wiesbaden auch hier der stärkste Konkurrent, aber in dieser Altersklasse kann man vielleicht auf einen Titel hoffen.

Die beiden Nachwuchstalente Finja Prokein und Loretta Paul dürfen sich an Oster auf Ihren ersten großen Einsatz für Hessen freuen, hier werden Sie an einem internationalen Turnier in Italien spielen.

Lara Prokein, die inzwischen schon unverzichtbar in der  1. Damenmannschaft des Hünfelder SV (Landesliga) ist, wird bereits am kommenden Wochenende wieder im Einsatz für das Hessenteam sein. Die HVV Auswahl spielt zusätzlich in der Landesliga Süd und hat am Samstag (02.03.19) in Bad Soden einen Doppelspieltag.

 

Volleyball

Frauen-Landesliga – Derby geht an Hünfeld

Fulda (pf) – Souverän mit 3:0 haben die Volleyballerinnen des Hünfelder SV das Landesliga-Derby beim TV Horas am Wochenende für sich entschieden. (…)

TV Horas – Hünfelder SV 0:3 (16:25, 15:25, 23:25)

Gegen den Hünfelder SV war dann für den TVH nichts zu holen, wobei Gädtke auch dabei keine schlechte Leistung gesehen hat: „Es war besser als im Hinspiel. Der dritte Satz war eng, aber der Sieg war natürlich verdient“, muss der Horaser Trainer anerkennen. Auf der anderen Seite will HSV-Coach Uli Bönsch nach dem Auswärtssieg im Derby nicht meckern und hat in den ersten beiden Sätzen eine „dominante und sehr bestimmende“ Hünfelder Mannschaft gesehen: „Horas hat viele Eigenfehler gemacht und wir haben solide gespielt. Im dritten Satz hat Horas ein bisschen das Risiko erhöht und uns zu Fehlern gezwungen, da mussten wir ganz schön kämpfen“, sagt Bönsch: „Ich war froh, dass wir den gewonnen haben, ohne in den vierten zu müssen“. Damit ist in der Tabelle nach oben hin weiter alles möglich, auch am letzten Spieltag beim aktuellen Zweiten TG Wehlheiden wollen die Hünfelderinnen noch ein Wörtchen mitreden. „Wir denken von Spiel zu Spiel und versuchen, die anderen ein bisschen unter Druck zu halten“, betont Bönsch, dessen Team in knapp zwei Wochen zunächst nochmal zuhause im Einsatz ist. (…)

Hünfeld: Fetten, L. Prokein, Schleicher, Növermann, Wilde, Pape, Brux, Seebach, Beyer.

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/februar/frauen-landesliga-derby-geht-an-huenfeld-wichtiger-tvh-heimsieg.html (26.2.19)

Volleyball

Johanna Dietz feierte ihren 70. Geburtstag

johanna Dietz 70Unsere langjährige Übungsleiterin bei unseren Gymnastik Frauen Johanna Dietz feierte am 25 Februar 2019 ihren 70. Geburtstag.

Neben den zahlreichen Gästen war auch der Hünfelder Sportverein mit unserem 1. Vorsitzenden Lothar Mihm, dem Abteilungsleiter Lauftreff Walter Heinemann, der Frauenwartin und Abteilungsleiterin Hannelore Dietz und nicht zu Letzt unsere Übungsleiterin Ludmila Kout, mit einem großen Aufgebot vertreten. Alle wünschten Johanna und ihrer Familie alles Gute und vor allem das sie gesund bleiben.

Geburtstage und Ehrungen

Marek Weber noch in der Warteschleife

Hessenliga: HSV-Rückkehrer geduldig

 

Der Hünfelder SV startete mit dem 2:1 (1:0) bei Viktoria Griesheim optimal in das Pflichtspieljahr 2019. Zwar holten auch Buchonia Flieden und der FC Ederbergland jeweils Dreier, aber die Haunestädter rückten näher an die davor platzierten Teams aus Lohfelden, Friedberg und Griesheim heran, die allesamt ihre Hessenliga-Spiele verloren

 

Der verdiente Sieg lieferte zum einen den Protagonisten Maximilian Fröhlich, der beide Treffer der Hünfelder beisteuern konnte. In beiden Torszenen behielt der Linksaußen die Übersicht. Beim ersten Treffer stieg der 24-jährige nach einer verunglückten Abwehraktion der Südhessen geistesgegenwärtig hoch und köpfte den Ball in die rechte Ecke. Beim Siegtreffer sah Fröhlich, dass die von ihm aus gesehene linke Ecke frei war und zirkelte die Kugel an Torhüter Felix Koob vorbei ins Netz. „Manchmal traut er sich noch zu wenig abzuschließen, sondern versucht immer noch einen Mitspieler zum abspielen zu finden. Das freut mich für den Jungen, aber wenn die beiden Tore jemand anderes gemacht hätte, wäre das auch in Ordnung gewesen. Wichtig ist das Ergebnis und das ist top gewesen“, merkte HSV-Coach Dominik Weber an. Nur kurz nach Wiederbeginn war die Hünfelder Abwehr nicht im Bilde, als die Griesheimer eine kurze Ecke schnell ausführten. Ali Kazimi konnte ungehindert auf den Kopf von Elmir Muhic flanken, der auf dem stumpfen Kunstrasen am Hegelsberg zum Ausgleich traf. Der disziplinierte und leidenschaftliche Auftritt macht den Hünfeldern Mut, das Ziel Klassenerhalt im ersten Jahr nach dem Aufstieg auch zu erreichen. Nicht nur Kapitän Julian Rohde hatte angesichts seines 28. Geburtstags prächtige Laune. Auch Rückkehrer Marek Weber präsentierte sich fröhlich, obwohl ihn sein Namensvetter in Griesheim noch nicht brachte und er sich noch in der Warteschleife befindet.

„Marek wird noch sehr wichtig sein“

„Marek war am Donnerstag das erste Mal im Training. Das wäre ein bisschen ungerecht gegenüber den anderen Jungs gewesen, die die Vorbereitung komplett durchgezogen haben. Marek wird noch sehr wichtig für uns sein. Ich bin froh, dass wir ihn wieder zurück haben und alles andere werden wir in den nächsten Wochen sehen“, verdeutlichte der Coach. Der „neue alte“ Stürmer zeigte sich über seinen Nichteinsatz „überhaupt nicht enttäuscht. Ich freue mich einfach für die Jungs, die einen ganz wichtigen Sieg geholt haben. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Hoffentlich können wir das so fortsetzen“, so Marek Webers Kommentar. Der USA-Rückkehrer schilderte noch einmal grob, warum es mit einem Vertrag bei einem Profiklub in den Staaten noch nicht geklappt hat. „Pro Club sind ja nur sieben Ausländer erlaubt. Viele Teams hatten diese Plätze schon besetzt. Ein Visum für einen Profisportler ist mit viel Aufwand verbunden. Da haben viele Kleinigkeiten mit reingespielt. Ich habe dann die Entscheidung getroffen, den Schritt nach Hause zu gehen und bis Mai für Hünfeld zu spielen. Eventuell geht es im Sommer wieder in die USA, um auf mich aufmerksam zu machen.“ Für seinen temporären Aufenthalt hat sich der Angreifer einiges vorgenommen: „Ich versuche der Mannschaft mit Toren oder was auch immer zu helfen. Ich will unterstützen und brauche noch Zeit, bis ich da bin, wo ich mich selber sehe. Ich hoffe, dass ich bald auch auf dem Feld helfen kann“, so Webers Zielsetzung.

Autor: Pedro Acebes

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Fußball

Winterlaufserie 2019 Heringen, 2. Lauf, „Wieder TOP“

Heute fand der 2.Lauf der diesjährigen Winterlaufserie in Heringen bei bestem Läuferwetter, Veranstalter Triathletenschmiede Werratal e.V., statt. Der Hünfelder SV war durch 2 Leichtathleten vertreten; und die bestätigten ihre guten Leistungen.

Die heutigen Ergebnisse im Einzelnen:

  • 5 km:
    • 1.Platz aller weiblichen Starter, Maja Severloh (19:49 Minuten) und 3. Platz aller Starter; Maja hat ihre Zeit aus dem 1. Lauf bestätigt; die Läufe von Maja in Heringen sind Teil des aktuell laufenden Aufbauprogramms und dienen der Vorbereitung auf die Sommersaison und sollen den Trainingsalltag etwas auflockern.
  • 10 km:
    • 2.Platz aller Starter, Max Schmitt (35:47 Minuten); bei Max haben wir den gleichen Fokus wie bei Maja; hier ist alles auf den Start bei den Deutschen-Cross-Meisterschaften in Ingolstadt ausgerichtet; trotz allem war die Zeit heute rd. eine Minute schnelle als beim 1. Lauf.
Leichtathletik - Aktuelles

Hünfelder Teams erfolgreich

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Hünfelder Volleyballteams:

Die Landesliga-Frauen gewannen das Derby gegen den TV Fulda-Horas deutlich mit 3:0 (25:16, 25:15, 25:23) und sind somit weiter Tabellendritter.

Die zweite Männermannschaft konnte zumindest eines ihrer beiden Heimspiele gewinnen. Mit 3:1 (25:14, 16:25, 25:14, 25:22) setzten sich die Männer gegen den SV Aschenberg United durch. Eine 1:3 – Niederlage musste das Team hingegen gegen den MT Melsungen hinnehmen (12:25, 25:22, 10:25, 14:25).

Gegen Großenlüder/ Hosenfeld  erfolgreich waren die Kreisklasse-Mädels. Mit 3:1 (25:16, 11:25, 26:24, 25:22) gewannen die Hünfelderinnen und bauten so ihren ersten Tabellenplatz aus.

Volleyball

Aus dem Archiv: Süddeutscher Pokal 19.11.1960-2.Runde

Hünfelder SV-Eintracht Frankfurt 0:6

Zuschauer: 4.000
Schiedsrichter: Clasen (Gießen)
Tore: Tore: 0:1Lothar Schämer (31.), 0:2 LOthar Schämer (42.), 0:3 Dieter Lindner(52.), 0:4 Ernst Kreuz (61.), 0:5 Hans Weilbächer (78.), 0:6 Hans Weilbächer (86.)

 Hünfelder SV

  • Hellbach
  • Kaus
  • Kohler
  • E. Janßen
  • Schwalbach
  • B. Janßen
  • Schaum
  • Möhl
  • Kircher
  • Jochum
  • Hack

 

 

Eintracht Frankfurt

 

  • Egon Loy
  • Fritz Kübert
  • Hermann Höfer
  • Eberhard Schymik
  • Dieter Stinka
  • Hans Walter Eigenbrodt
  • Dieter LIndner
  • Hans Weilbächer
  • Lothar Schämer
  • Ernst Kreuz
  • Erwin Stein

 

  • Die Eintracht servierte Sekt und Kaviar
  • Hünfeld — Eintracht Frankfurt 0:6 (0:3)
  • VON DER RHÖN wehten dunkle Wolken herüber. Der Mann am Lautsprecher begrüßte die Eintracht als deutschen Fußballmeister, der Beifall begleitete das Spiel wie eine endlose Symphonie. Ganz Hünfeld schnalzte mit der Zunge. Der Genuß war fast perfekt. Und damit nicht alles gar zu eintönig nach Sekt und Kaviar schmeckte, wurden ein paar derbere Hausmannsköstlichkeiten in das Spiel eingestreut. Zum ersten das Duell zwischen Eigenbrodt, dem Eintrachtstopper, und dem Hünfelder Mittelstürmer Kircher, zum zweiten der Kampf zwischen Schwalbach, dem Hünfelder Stopper, und Erwin Stein. Keiner der beiden Mittelstürmer schoß ein Tor, obwohl beide zuletzt mit aller Kraft ihre Bälle auf die Tore schleuderten. Die Duelle endeten 2:0 für die Stopper.
  • ALLES ANDERE war ein Genuß ohne Reue. Die weiche, behende Art der Eintracht, das geschmeidige Spiel des langen Kreuz, das perfekte Auftreten des neuen Eintracht-Verteidigers Kübert, Loys Sicherheit — das Spiel der Riederwälder entsprach den Hünfelder Träumen bis ins Detail. So hat man sich dortzulande eine Meisterelf vorgestellt. Leise Abstriche wurden in Kauf genommen, weil sie ausnahmslos ein Kompliment für Hünfelds Mannen nach sich zogen: Daß Weilbächer als Halbstürmer nicht recht zum Zuge kam, ging auf die Kappe seines guten Gegenspielers B. Janßen; daß Kreuz seine schwindelerregende Akrobatik erst nach der Pause im vollen Ausmaß ausbreiten konnte, schrieb man der Gegenwirkung des zweiten Janßen zu; daß Lindner mächtig ackern mußte, um nicht unterzugehen, war Hohler, dem tüchtigen Verteidiger, zuzuschreiben. Das waren die leisen Einschränkungen. Alles andere lief in den Bahnen der Eintracht, die dennoch zu jeder Minute darauf bedacht war, keinerlei Selbstgefälligkeit aufkommen zu lassen.
  • DAS ERGEBNIS trifft den Verlauf ziemlich genau. Freilich wurde das Publikum leicht verwirrt und hielt das eine oder andere Tor für durchaus vermeidbar, weil alles so federleicht geschah. Kaum ein Schuß kam mit Urgewalt. Wer als letzte Station vor dem Hünfelder Tor postiert war, sah sich bemüßigt, den Ball über die Linie zu lupfen, ihm keine Gewalt anzutun. Schützen waren kaum gefragt. Selbst Weilbächer, der sich nach einer Stunde hin und wieder aus den Fängen B. Janßens lösen konnte, spielte mit, lupfte mit.
  • DEN SELTENEN BELASTUNGEN zeigte sich die Eintrachtdeckung in einen frappierendem Stil gewachsen. Nach Lutz wurde keinerlei Sehnsucht wach. Eigenbrodt nahm Kircher von der ersten Minute an ernst, Loys Prüfungen endeten mit einer glänzenden Bewertung, der Neuling Kübert fegte und ordnete mit der Ruhe eines uralten Fußballfuchses. Höfer hielt mit. Dank dieser Sicherheit durften sich Schymik und Stinka ohne ernstliche Gegenwirkung im Mittelfeld ausbreiten und die Winkelzüge vorbereiten, die allen Beteiligten viel Freude machten. Am interessantesten und einer Meisterelf am ähnlichsten war die Eintracht, wenn Kreuz seine Haken schlug. Vor der Pause, als es bergab ging, nahm der Ball im Gefälle hin und wieder eine zu starke Fahrt, aber später sah alles aus wie aus dem Skizzenbuch. An Kreuz hatte ganz Hünfeld seinen Spaß.
  • DER MANN AM MIKROPHON kommentierte jeweils während der letzten Minuten der beiden Halbzeiten das Spiel. Er bedankte sich bei Herrn Schämer für die beiden hübschen Tore, lobte Hünfelds Außenläufer, bedauerte, daß just in seine Ansprache hinein das sechste Tor fiel und war traurig, daß seiner Elf nicht einmal der Gegentreffer geglückt war. So locker wie seine Rede, war das ganze Spiel.
  • DIE HÜNFELDER schlugen sich besser, als es einer Mannschaft der Bezirksklasse eigentlich zusteht, ohne daß sie allzusehr versuchten, mangelnde Schulung durch Kraftverschwendung zu neutralisieren. Sie zeigten in ihren guten Momenten Züge, die in pausenloser Folge von einem Tor zum anderen führten und sie kamen schließlich nur um ihren Treffer herum, weil ihr Mittelstürmer Kircher in seinem größten Moment, der einen klaren Spurtsieg gegen Eigenbrodt einbrachte, nur den Pfosten traf. Herbert Windecker (aus ‚Der neue Sport‘ vom 21.11.1960)

 

 

 

Fußball

Bilder Griesheim Teil II

Fußball

0:1 Maxi Fröhlich

Fußball

Bilder Griesheim Teil I

Fußball

Vikt. Griesheim – Hünfelder SV 1:2 (0:1)

Fröhlicher Tag für den Hünfelder SV

Auch der Hünfelder SV meldete sich am Samstagnachmittag mit einem Sieg zurück. Die Hessenligapartie gegen den SC Viktoria Griesheim konnten die Haunestädter mit 2:1 (1:0) für sich entscheiden. Zum Matchwinner avancierte Maximilian Fröhlich der doppelt für den HSV traf. 

Bereits nach einer guten Viertelstunde zeigte sich, wo die Reise des HSV am auf dem Griesheimer Kunstrasen hingehen soll. Die Abwehr der Gastgeber und auch Schlussmann Felix Koob wurden immer wieder geprüft. Schließlich war es Maximilian Fröhlich die die Defensive der Südhessen das erste Mal bezwang und dank eines schnelles Umschaltspiels den Ball in das Tor nickte (21.). „Ja, wir haben ganz gut angefangen und sind auch verdient in Führung gegangen“, so ein höchst zufriedener Mario Rohde, Abteilungsleiter des HSV. 

Doch eine Reaktion der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. „Griesheim ist dann besser ins Spiel gekommen. Dank einfacher und schneller Ballverluste unsererseits haben sie verdient das 1:1 gemacht“, erklärte Rohde. Elmir Muhic traf nach einer Flanke von Ali Kazimi, per Kopf, zum 1:1 (52.). 

„Aufgrund der zweiten Halbzeit, den Gegentreffer einmal ausgeblendet, haben wir hier heute absolut verdient gewonnen“, sagte Rohde und hob vor allem den Kampfgeist, die Laufbereitschaft und die Mentalität der HSV-Elf hervor, die sie in Griesheim auf den Rasen gebracht haben, „wir haben heute den Kampf angenommen und uns für die harte und gute Vorbereitung belohnt.“ (fvo) 

DIE STATISTIK ZUM Spiel: 

Viktoria Griesheim: Felix Koob – Leo Petri (78. Jordan Dörr), Haris Jakubovic, Elmir Muhic, Ali Kazimi, Florian Muhl, Stefan Kresovic (74. Michael Houdek), Nick Volk, Samir El Fahfouhy, Engin Arslan (72. Seunghun Kuk), Johannes Tatchouop.

Hünfelder SV: Sebastian Ernst – Marcel Dücker, Franz Faulstich, Julian Rohde, Niclas Rehm, Kevin Krieger, Steffen Witzel, Maximilian Fröhlich (86. Andre Vogt), Sven Bambey (70. Christoph Neidhardt, (89. Nils Wenzel)), Sebastian Alles, Florian Münkel.

Schiedsrichter: Patrick Haustein (Buseck). 

Zuschauer: 180.

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (21.), 1:1 Elmir Muhic (52.), 1:2 Maximilian Fröhlich (61.).

www.osthessen-news.de

Griesheim-02-2019-5

 

Fußball

„Feucht-Fröhliche“ lange Heimfahrt

Hessenliga: Eminent wichtiges 2:1 in Griesheim

Der Hünfelder SV ist am Samstagnachmittag hervorragend aus der langen Winterpause gekommen. Dank eines leidenschaftlichen Auftritts nahmen die Haunestädter im Hessenliga-Abstiegskampf beim 2:1 (1:0)-Sieg bei Viktoria Griesheim die drei Punkte mit auf die lange Heimreise.

„Der Sieg war auf jeden Fall verdient, weil wir mehr Fußball spielen wollten“, lautete das Fazit von HSV-Coach Dominik Weber nach dem umjubelten Auswärtssieg. Denn auf dem Kunstrasenplatz am Hegelsberg drehten die Hünfelder das Ergebnis aus dem Hinspiel kurzerhand um. Der direkte Vergleich – so er denn am Saisonende bei Punktgleichheit zum Tragen kommen sollte – fällt zwischen beiden Teams nun Unentschieden aus.

Wichtig war für Hünfeld, dass die Gäste mit der richtigen Einstellung und Konzentration in die wichtige Partie gingen. So erspielte sich der HSV rasch leichte Feldvorteile und kontrollierte die Partie nach der Führung durch Maximilian Fröhlich. Der schaltete nach einer Bogenlampe der Südhessen im Strafraum am schnellsten und köpfte zum 1:0 ein (20.). Zur Pause ging die Hünfelder Führung in Ordnung, aber nach Wiederbeginn kassierte der HSV nach einem Standard ein vermeidbares Gegentor. Die kurze Ecke der Gastgeber wurde schnell ausgeführt und Ali Kazimi konnte ungehindert flanken.

In der Mitte köpfte Elmir Muhic freistehend ein (51.). „Das war eine Unachtsamkeit, bei der wir nicht aufgepasst haben“, ärgerte sich Weber nur kurz über das Gegentor. Denn Hünfeld fand sofort wieder in die Spur: Fröhlich scheiterte erst mit einer Riesenchance an SCV-Torhüter Felix Koob, dann traf er nach einer Hereingabe überlegt zum Siegtreffer ins linke Eck (60.). Zwar verhinderte HSV-Keeper Sebastian Ernst im Gegenzug gegen Kazimi den Ausgleich, doch danach spielte es Hünfeld gut runter. „Wir waren absolut diszipliniert und hätten das 3:1 nachlegen können“, erklärte Weber.

Vehemente Proteste gab es in der 72. Minute, als der gerade eingewechselte Christoph Neidhardt von hinten umgerissen wurde und der fällige Elfmeterpfiff ausblieb. „Er kreuzt den Laufweg. Eigentlich Elfmeter und Rote Karte“, haderte der Coach. Später erhielt Kevin Krieger bei einem Kontakt statt eines Elfers die Gelbe Karte wegen einer Schwalbe. „Zweimal benachteiligt worden, aber trotzdem gewonnen. Die Jungs haben es gut gemacht und gehen hier verdient als Sieger vom Platz“, betonte Weber. Die Heimreise dürfte angesichts des Geburtstages von Kapitän Julian Rohde „Feucht-Fröhlich“ verlaufen./pac www.torgranate.de

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Fußball

Hünfeld II – Eiterfeld/Leimbach 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Ivan Lovakovic (12.), 2:0 Sven Sorian (28.), 3:0 Sven Sorian (56.), 4:0 Ivan Lovakovic (78.)

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Fußball

Hessenliga – Fröhlich sichert HSV Big Points zum Restrundenstart

Griesheim (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Ganz, ganz wichtiger Sieg für den Hünfelder SV: Mit 2:1 (1:0) hat das Team von Dominik Weber sein Gastspiel beim SC Viktoria Griesheim gewonnen und damit die erhofften drei Punkte zum Restrunden-Start in der Fußball-Hessenliga eingefahren. Der Matchwinner hieß zwar Maximilian Fröhlich, aber die gesamte Hünfelder Mannschaft verdiente sich diesen Sieg mit einer engagierten und disziplinierten Leistung (update).

 „Das war mega-wichtig und vor allem auch verdient“, war HSV-Coach Dominik Weber erleichtert, der nicht nur Doppeltorschütze Maximilian Fröhlich, sondern seinem gesamten Team um Kapitän und Geburtstagskind Julian Rohde für die drei Punkte danken konnte: „Die Jungs haben eine einwandfreie Leistung abgerufen“. Dennoch war Fröhlich letztlich der entscheidende Mann, denn der 24-Jährige brachte die Hünfelder zweimal in Führung und sicherte damit den Sieg.

Der HSV war von Beginn an präsent und erarbeitete sich leichte spielerische Vorteile, stand aber auch in der Defensive gut. Die erste Chance gab es dann nach knapp 20 Minuten, als Sebastian Alles Griesheims Keeper Felix Koob aus der Distanz prüfte. Kurz darauf schlug Fröhlich zum ersten Mal zu und köpfte im gegnerischen Strafraum zum 1:0 ein, während die Viktoria weiterhin offensiv nicht wirklich zu sehen war. „Gefährlich waren sie nach Standards oder langen Bällen“, meinte Weber, der sein Team in der Pause noch einmal explizit darauf hinwies. Doch das nutzte nichts – just fünf Minuten nach dem Seitenwechsel fing sich der HSV nach einer kurz ausgeführten Ecke den Ausgleich ein, als Ali Kazimi eine präzise Flanke auf Elmir Muhic schlug. „Da haben wir ein bisschen gepennt“, konstatierte Weber. Aber: Die Gäste ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und hatten die richtige Antwort parat.

Nur zehn Minuten nach dem Gegentreffer zeigte Maximilian Fröhlich erneut seine Klasse, spielte nach Pass von Kevin Krieger drei Gegenspieler aus und blieb vor dem Tor cool (60.). Schon kurz zuvor hatte der Matchwinner eine große Chance, nutzte diese aber ebenso nicht wie Florian Münkel wenige Minuten nach dem 2:1 (67.). Griesheims Kazimi hätte derweil den erneuten Ausgleich machen müssen, wobei Sebastian Ernst glänzend parierte. Christoph Neidhardt wiederum, der angeschlagen nach seiner Einwechslung kurz vor Schluss wieder runter musste, wurde in der Endphase von einem Gegenspieler gelegt, die Pfeife von Schiedsrichter Patrick Haustein blieb aber stumm. „Das ist eine rote Karte und wenn es im Strafraum war auch noch Elfmeter“, beschwerte sich Weber, für den am Ende aber nur die drei Punkte zählten, die das Konto des HSV auf 20 erhöhen und für die kommenden Wochen hoffen lassen.

Dabei trug auch der HSV-Coach seinen Anteil bei, denn der Plan mit Sven Bambey in der Startelf ging auf: „Wir wollten vorne gleich draufgehen und er hat als Sechser eine gute Rückwärtsbewegung“, erklärte der Trainer die Entscheidung gegen Andre Vogt in der Offensive, betonte aber abschließend: „Es sind Kleinigkeiten, die zu der Aufstellung geführt haben. Die Jungs, die reingekommen sind, sind genauso entscheidend und wir sind froh, dass wir im Endeffekt alles richtig gemacht haben“.

Vikt. Griesheim: Koob; Petri (78. Dörr), Jakubovic, Muhic, Kazimi, Muhl, Kresovic (74. Houdek), Volk, El Fahfouhy, Arslan (73. Kuk), Tatchouop.

Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Witzel – Alles, Rohde – Krieger, Bambey (70. Neidhardt, 89. Wenzel), Fröhlich (87. Vogt) – Münkel.

Schiedsrichter: Patrick Haustein (Buseck)

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (20.), 1:1 Elmir Muhic (50.), 1:2 Maximilian Fröhlich (60.)

Zuschauer: 100.

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Fußball

Offene Kreis-Hallenmeisterschaften – Frankfurt am Main / Kalbach

190223-FranziskaBei den offenen Kreis-Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Kreise Hochtaunus, Main-Taunus und Wetterauin der Leichtathletikhalle in Frankfurt am Main / Kalbach war heute von uns Franziska Schmitt über 200m am Start. Franziska blieb in 28,75 Sekunden nur 0,03 Sekunden über ihrer pesönlichen Bestzeit und bestätigte damit ihren aktuellen Leistungsstand. 

Leichtathletik - Aktuelles

Bilder Ehrenberg Teil II

Fußball

Trötete ohne Pause

Wesertal-02-2019-21

Handball

Bilder Wesertal Teil II

Handball

Bilder Wesertal Teil I

Handball

HSV zaubert USA-Rückkehrer Weber aus dem Hut

Stürmer zurück beim Aufsteiger

Zuwachs im Sturm des Hünfelder SV. Im Kader des Fußball-Hessenligisten für das Gastspiel am Samstag (15 Uhr) beim SC Griesheim steht ein alter Bekannter: Marek Weber (24) kehrt aus den USA zurück nach Osthessen und geht in der Restrunde wieder für den HSV auf Torejagd.

Das teilte Abteilungsleiter Mario Rohde mit. „Als Freund hätte ich es ihm wirklich von Herzen gegönnt, dass er diese Chance bekommt. Als Abteilungsleiter des Hünfelder SV bin ich froh, dass so ein Spieler zurückkommt“, sagt Mario Rohde über die Rückkehr des treffsicheren Stürmers.

Weber hatte nach seinem erfolgreichen Masters-Stipendium in den USA auf einen Anschlussvertrag in der USL, der zweiten Profiliga unterhalb der Major League Soccer (MLS), gehofft. In Kürze beginnt dort die neue Saison, ein Kaderplatz bei einem Verein sprang für den 24-Jährigen, der unter anderem in Pittsburgh (Pennsylvania) und Birmingham (Alabama) Probetrainings absolviert hat, aber nicht heraus. „Es war immer klar, dass Marek dann wieder für uns spielen wird“, so Rohde. Weber hatte zwei äußerst erfolgreiche College-Saisons absolviert und war jeweils der Spieler mit den meisten Scorerpunkte in seiner Conference. Zudem sorgte der Bronnzeller in der Summer League für Furore, in der er ebenfalls die meisten Treffer erzielte. Aus Webers Traum, einen Profi-Vertrag in den USA zu unterschreiben, wurde allerdings (noch) nichts, weshalb der 24-Jährige kürzlich nach Deutschland zurückkehrte. Eine Einheit am Donnerstagabend beim HSV absolvierte Marek Weber bereits, es folgt der Kaderplatz für das so eminent wichtige Griesheim-Spiel. Selbst ein sofortiger Einsatz scheint nicht ausgeschlossen. „Man muss abwarten, wie das Spiel verläuft, aber es ist defintiv möglich“, sagt Abteilungsleiter Rohde.

Weber selbst sagte zu ON|Sport: „Ich freue mich, dass ich die nächsten Monate Planungssicherheit habe und wieder für Hünfeld spiele.“ Der Stürmer weilte bis vor Kurzem in Chicago, um seine Urkunden abzuholen und auf mögliche Angebot reagieren zu können. Etwas passendes sei aber nicht dabei gewesen, weshalb der 24-Jährige nun in heimatliche Gefilde zurückkehrte. Gänzlich vom Tisch sei das Thema USA aber nicht, denn Weber hätte noch die Option die kommende Summer League zu spielen – und erneut auf sich aufmerksam zu machen. In der laufenden Spielzeit in der Hessenliga stand Weber ein Mal, beim 1:0-Sieg über die SG Barockstadt im August 2018, im Hünfelder Kader, ehe es wieder zurück in die USA ging. Auch bei einem Hallenturnier im Winter mischte Weber mit. Nun steht der 24-Jährige dem HSV wieder vollumfänglich zur Verfügung. „Er ist ein absoluter Zugewinn und könnte für uns zu einem Trumpf werden“, freut sich Rohde über Rückkehrer Weber, der beim Unterfangen Klassenerhalt ein entscheidender Faktor werden könnte. (the) +++

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Gefühlter Neuzugang für den HSV

Marek Weber steht in der Rückrunde zur Verfügung

 

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Marek Weber war im Sommer beim Auftakt gegen Buchonia Flieden Zaungast – morgen wird er in Griesheim im Kader stehen. Foto: Siggi Larbig

Gestern Abend wurde Marek Weber in aller Herzlichkeit zurück im Mannschaftskreis begrüßt: Der Mittelstürmer, der mit einem Profi-Engagement in den USA geliebäugelt hatte, wird in der Restrunde für den Hünfelder SV stürmen.

„Das ist für mich ein zweischneidiges Schwert: Einerseits hätte ich Marek als Kumpel die Möglichkeit, in den Staaten als Profi zu spielen, von Herzen gegönnt. Andererseits ist er für den Hünfelder SV natürlich wieder ein absoluter Gewinn. Es fühlt sich wie Nachhausekommen an“, sagt Hünfelds Fußballchef Mario Rohde. Weber wechselte im Sommer 2016 vom TSV Lehnerz in die Zuse-Stadt und erzielte in seiner ersten Saison 14 Tore in 22 Spielen, bevor es ihn in den US-Bundesstaat New York zog, um für Syracuse College-Soccer zu spielen. Seither trainierte er während diversen Heimatbesuchen immer mal wieder mit und verdiente sich in den USA einen Namen. Der 24-Jährige traf nach Belieben und wurde zweimal Scorerkönig seiner Liga. 

Coach Dominik Weber freut sich auf mehr Auswahl im Sturm, schließlich kam mit Florian Münkel (SG Barockstadt) im Winter ein weiterer Neuner, der einen Kontrakt bis 2020 unterschrieben hat und bislang einen guten Eindruck hinterließ. Der dritte Mittelstürmer im Bunde, Sebastian Schuch, wird hingegen noch rund sechs Wochen fehlen.

Autor: Johannes Götze

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Hessenliga – Quo vadis, HSV? – Duell in Griesheim steht an

 

Hünfeld (pf/fs) – www.osthessen-zeitung.de

Die Woche der Wahrheit ist da: Für den Hünfelder SV steht am Samstag (15 Uhr) das wichtige Auswärtsspiel beim SC Viktoria Griesheim an – und zum Jahresauftakt in der Hessenliga geht es um mehr als nur gut in die Restrunde zu starten.

  Richtungsweisend ist das Auftaktprogramm allemal: Nach dem Spiel in Griesheim kommt mit Rot-Weiß Hadamar zwar ein harter Brocken nach Hünfeld. Doch spätestens bei den folgenden Auswärtsspielen in Neu-Isenburg und Ederbergland, die aktuell die beiden letzten Plätze belegen, dürfte sich abzeichnen, in welche Richtung es für die Hünfelder bis zum Sommer gehen wird. Zuerst einmal liegt der Fokus jedoch nur auf dem Duell beim Tabellenzehnten, der mit 24 Punkten bereits sieben Zähler mehr auf dem Konto hat. Auch HSV-Coach Dominik Weber weiß um die Bedeutung der Partie, betont jedoch auch: „Es ist ein Spagat: Du musst eigentlich gewinnen und hast einen gewissen Druck, man darf das aber auch nicht überstrapazieren. Da gilt es, die Balance zwischen Anspannung und Lockerheit zu finden.“

Jedenfalls habe sein Team in der Vorbereitung alles dafür getan, um in Südhessen auf den Punkt fit zu sein. „Gerade körperlich haben wir viel getan. Das ist die Grundlage, um erfolgreich zu sein“, weiß Weber, der von der Stimmung im Team angetan ist, aber auch von der Trainingsintensität: „Die Anspannung wächst. Im Training war gut Feuer drin“, freut sich der 38-Jährige.

In frischer Erinnerung dürften beide Teams noch das Hinspiel haben, mit dem das Jahr 2018 Anfang Dezember beendet wurde: Mit 2:1 gewann Griesheim dabei auf dem Hünfelder Kunstrasen, dem HSV fehlte nur ein Quäntchen Glück zum verdienten Punktgewinn. „Aber das Hinspiel will ich ausklammern, weil auch bei uns die Aufstellung diesmal etwas anders sein wird. Die Pause war lang, die Karten sind jetzt neu gemischt“, betont Weber, der den Gegner allerdings als sehr defensivstark in Erinnerung hat: „Da gilt es, einen Plan zu entwickeln, die Defensivstärke auszuhebeln.“ Verzichten muss der HSV-Coach dabei neben den Langzeitverletzten Sebastian Schuch, Nicolas Häuser und Noah Quanz womöglich auch auf Daniel Kornagel (muskuläre Probleme).

Zumindest was die Testspiele angeht dürfte der HSV mit etwas mehr Rückenwind in die Partie gehen: Griesheim gewann nur drei von sechs Partien im Winter, verlor dabei gegen einen Gruppenligisten aus Wiesbaden, gegen den pfälzischen Oberligisten Bingen und Ligakonkurrent Bayern Alzenau. Siege gab es hingegen gegen die Verbandsligisten Biebrich, Erlensee und RW Darmstadt. In der Winterpause gab es bei der von vielen Experten als erster Absteiger genannten Viktoria einige Veränderungen: So wechselte unter anderem Leo Petri (zuletzt VfB Ginsheim) zum Team von Trainer Richard Hasa, auch Michael Houdek (Arminia Hannover), Niklas Scherg (SV Erlenbach), Ferhat Gecili (Viktoria Urberach) und zwei Südkoreaner sind neu. Den Verein verlassen hat derweil Altin Vrella, weiterhin nicht zur Verfügung steht Kapitän Pascal Stork nach seinem Anfang Oktober erlittenen Kniescheibenbruch.

Fußball

Heimspieltag der zweiten Männermannschaft

Herzliche Einladung zum Heimspieltag der Bezirksliga-Männer am Samstag!

Im ersten Spiel treffen die Hünfelder auf den SV Aschenberg United. Anschließend freuen sie sich auf Unterstützung beim Spiel gegen MT Melsungen.

Wann: 23.2.19 um 15 Uhr
Wo: Kreissporthalle 4 (Karl-Medler-Str.27)
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