Sportlerempfang 2018 der Stadt Hünfeld – Impressionen „Leichtathletik“

Leichtathletik - Aktuelles

Erfolgreicher Heimspieltag für den Hünfelder Nachwuchs

Erneut dürfen sich die Mädchen des Hünfelder SV über 6 Punkte freuen. Damit stehen sie derzeit ungeschlagen an der Tabellenspitze der Kreisklasse Südost.

Auch wenn Trainerin Ines Prokein sich mehr Mut und Selbstbewusstsein im Angriff wünschen würde, haben die Hünfelderinnen dem Gast aus Eschwege ausreichend Druck machen können, dass Sie gar nicht erst richtig ins Spiel kamen. Nach einem deutlichen ersten Satzergebnis von 25:10 ging es jedoch im zweiten Satz erst einmal schleppend weiter. Noch immer agierte das Team sehr zögerlich und so nutzte Eschwege die Chance das Team aus Hünfeld ein wenig unter Druck zu setzen und führte zeitweise mit 10:7 Punkten. Dank der starken Aufschläge von Loretta Paul konnten die Hünfelderinnen sich aber wieder herankämpfen und den Satz mit 25:20 Punkten für sich entscheiden. Auch der dritte Satz blieb bis zur Mitte spannend. Die Mädchen aus Eschwege kämpften gut, konnten viel in der Feldabwehr holen. Auch hier zeigte sich das Team um Mannschaftsführerin Lara Prokein zu unsicher und konnte wenig Druck erzeugen. Erst die starken Aufschlage von Finja Prokein und Merle Halling führten zum Satzergebnis 25:16 und damit zum 3:0 Sieg.

VB-TS-Kreisklasse Mädels IV

Das Spiel gegen das Team aus Großenlüder/Hosenfeld begann sehr ähnlich. Auch hier dominierten die Hünfelderinnen im ersten Satz mit starken Aufschlägen und konnten frühzeitig absetzen und den Satz mit 25:14 Punkten für sich entscheiden. Im zweiten Satz jedoch zeigte sich die Spielgemeinschaft ebenfalls Aufschlagstark und die Hünfelderinnen bekamen zunehmend Schwierigkeiten in der Annahme. Der Gast konnte sich gleich zu Beginn einen guten Vorsprung erarbeiten, den die Schützlinge von Ines Prokein nicht mehr aufholen konnten. Unsicherheit machte sich breit, Aufschlagfehler häuften sich, so dass sich am Ende Großenlüder/Hosenfeld über den Satzgewinn mit 25:15 freuen durfte. Eventuell war dieser Satzverlust nötig, damit die Mädchen wieder mehr Mut zeigten, mutmaßte die Trainerin. Denn im dritten Satz zeigten die Hünfelderinnen wieder was in Ihnen steckt. Zuspielerin Anna Bückner gelangen gute Pässe nach außen und Lena Niehues und Lara Prokein griffen mutig an und konnten einen eindeutigen Satzgewinn mit 25:9 erzielen. Im vierten Satz ließ Lena Niehues der Gastmannschaft keine Chance mehr. Sie konnte mit ihren starken Sprungaufschlägen ein Ass nach dem anderen erzielen und brachte ihrem Team eine 12:0 Führung. Damit war die Luft bei der Spielgemeinschaft raus und Anna Bückner konnte die Führung auf 19:1 ausbauen. Der Satz endete mit 25:6 Punkten und führte zum 3:1 Sieg.

Am 18.11.18 geht es weiter mit dem Auswärtsspiel in Fulda gegen den FT Fulda.

Volleyball

Frauen-Landesliga – Horas siegt in Gießen – HSV nicht stabil genug

Gießen (fs) – Jubel beim TV Horas, Enttäuschung beim Hünfelder SV: Während der TVH in der Frauenvolleyball-Landesliga beim Gießener SV einen 3:0-Auswärtssieg einfahren konnte, musste sich der HSV trotz 2:1-Satzführung noch mit 2:3 geschlagen geben und ist die Tabellenführung schon wieder los

Gießener SV – Hünfelder SV 3:2 (20:25, 32:30, 23:25, 25:19, 15:7)

„Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Die anderen waren nicht schlecht, wir wiederum konnten nicht unser Level erreichen und nicht das spielen, was wir uns vorgestellt haben“, bedauert Hünfelds Trainer Uli Bönsch, die im eigenen Spiel noch etwas die Stabilität abgeht: „Wir haben noch nicht unsere Wunsch-Sechs gefunden, mit diesen Rückschlägen muss man leben. Wir müssen eben weiterarbeiten“, erklärt Bönsch, dessen Team im ersten Satz gut ins Spiel gekommen war und den Durchgang für sich entscheiden konnte. Danach ging es hin und her, erst in der Verlängerung holte sich Gießen den zweiten Durchgang mit 32:30, während sich der HSV den dritten Satz mit 25:23 sicherte. Danach übernahmen die Gastgeberinnen allerdings langsam das Kommando, sicherten sich den vierten Satz relativ deutlich und gewann dann den Tie-Break-Satz klar mit 15:7. „Gießen hat das gegen uns gut gemacht und verdient gewonnen“, muss Bönsch zugeben.

Hünfeld: Beyer, Brux, Növermann, L. Prokein, Schleicher, Schuhmann, Seebach.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2018/oktober/frauen-landesliga-horas-siegt-in-giessen-hsv-nicht-stabil-genug.html (29.10.18)

Volleyball

HSV offenbart zu viele Defizite

Coach Weber stinkt Art und Weise des Gegentors

 

Mit Blick auf die so enge Tabelle und das schwierige Restprogramm in 2018 wollte der Hünfelder SV unbedingt Punkte auf der Rhönkampfbahn behalten. Doch Ginsheim bot eine blitzsaubere Auswärtsleistung an, verdiente sich den Sieg, auch wenn dafür eine Standard vonnöten war.

„Manchmal ist nicht die Körpergröße, sondern die Qualität der Ausführung entscheidend“, sagte Artur Lemm bei der Pressekonferenz und blickte dabei schmunzelnd in Richtung Mario Rohde. Hünfelds Abteilungsleiter hatte zuvor jedem, der ihm über den Weg lief, mitgeteilt, dass ihn das entscheidende Tor extrem wurme. „Das sind ja alles keine Hünen gewesen“, stellte Rohde trefflich fest, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Gegnern war Hünfeld gegen Ginsheim in Sachen Körperlichkeit überlegen. Doch wenn, wie in der entscheidenden Szene, Rechtsverteidiger Lukas Manneck ohne jeden Geleitschutz aus kurzer Distanz eine platzierte Ecke einköpfen darf, spielt auch die Körpergröße keine Rolle mehr (61.). „Wir mussten mit unheimlich viel Aufwand verteidigen und verteidigen dann so einen Eckball, der nur ganz wenig Aufwand erfordert, nicht“, fauchte HSV-Coach Dominik Weber und stellte fest, „dass das ja die siebte, achte Standard gegen uns war – da muss ganz einfach die Zuordnung passen“. Dass sein Team einen immens hohen Aufwand betreiben musste, um nicht schon früher in Rückstand zu geraten, lag schlichtweg an einem starken Gegner, der wie ein Heimteam auftrat. Mit ganz frühem Pressing beraubte Ginsheim dem HSV seiner spielerischen Stärke. Hünfeld wusste sich im kompletten Spiel beinahe nie mit dem über Wochen gewachsenen Selbstverständnis nach vorne zu kombinieren. Nur ein einziges Mal klappte das, doch da hielt Ginsheims Keeper Lukas Langenstein per starkem Fußreflex gegen Maximilian Fröhlich (39.). Den Ausgleich hätte einzig der starke Niclas Rehm besorgen können, ließ sein Stürmergen allerdings vermissen, als er den schlechter postierten Christoph Neidhardt bedienen wollte (82.). „Wir haben es gut zu Ende gespielt, befinden uns in einem Hoch und haben verdient gewonnen“, fasste Lemm treffend zusammen, weil er auch die guten Möglichkeiten von Simon Geisler (65.) und Alexander Scholz (79.) nicht vergessen hatte. Dass sein 4-3-3-System allerdings so gut funktionieren konnte, lag an der schwachen Zentrale des HSV. Die Schaltstelle agierte zu oft kompliziert, schenkte die Bälle zu schnell und zu leicht her und hatte in den Zweikämpfen meist das Nachsehen. Und ohne längere Ballbesitzzeiten mangelte es dem Hünfelder SV auch an Sicherheit und Stimmung am Platz. Zu viele Defizite, um in der Hessenliga zu punkten.

Autor: Johannes Götze

Ginsheim-H-10-2018-27

 

Fußball

Sechs-Punkte-Spieltag für Kreisklasse Mädchen

Die Mädchen der Hünfelder Kreisklasse Mannschaft bleiben weiterhin auf der Erfolgsspur und setzen ihre Siegesserie fort! Mit einem klaren 3:0 (25:10, 25:20, 25:16 ) konnten sich die Mädchen im ersten Spiel des Tages gegen VG Eschwege 1 durchsetzen. Im zweiten Spiel gewannen die Hünfelderinnen 3:1 gegen Großenlüder/Hosenfeld (25:14, 15:25, 25:9, 25:6 ). Hünfeld II steht damit weiterhin auf Platz 1 der Tabelle.

Ihren ersten Platz abgeben mussten die Hünfelder Landesliga Frauen. Gegen den Gießener SV mussten sie sich mit 2:3 (25:20, 30:32, 25:23, 19:25, 7:15) in einem stellenweise heiß umkämpften Spiel geschlagen geben. 

Die zweite Hünfelder Männermannschaft verlor an ihrem ersten Heimspieltag der Saison das erste Spiel des Tages gegen Großenlüder 1 : 3 (24:26, 25:22, 17:25, 16:25). Das zweite Spiel gegen Herleshausen wurde jedoch deutlich mit 3:0 (25:21, 25:15 ,25:12) gewonnen.

Volleyball

Hünfeld II – Edelzell/Engelhelms 2:1 (1:1)

Tore: 0:1 Johann Sautner (6.), 1:1 Aaron Gadermann (16., Handelfmeter), 2:1 Aaron Gadermann (73.)

Zuschauer: 150.

Rote Karten: Michel Eller (Edelzell/Engelhelms, 15.) wegen Handspiels auf der Torlinie., Juliano Felix (Hünfeld, 45.+2) wegen groben Foulspiels.

Gadermann 05-2017

Fußball

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Fußball

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Fußball

TVH-Serie beendet: Hünfeld gewinnt kampfbetontes Derby

Bad Hersfeld (pf) – Die Handballer des Hünfelder SV sind zurück in der Spur und haben das Landesliga-Derby beim TV Hersfeld am Samstagabend mit 31:26 (15:13) für sich entschieden. Gleichzeitig stoppte der HSV damit den Lauf der Festspielstädter, die zuvor vier Siege in Folge feierten – drei davon in der heimischen Geistalhalle.

„Wir haben am Anfang ein bisschen Probleme gehabt und sind mit der Spielweise von Hersfeld erstmal nicht so klargekommen. Wir konnten sie nicht so stören, wie wir es gebraucht hätten, aber das wurde im Verlauf des Spiels immer besser“, freute sich HSV-Coach Jonggi Pasaribu über den hart erkämpften Derbysieg, denn die Partie wurde von beiden Seiten mit offenem Visier geführt. „Es wurde dann ein bisschen ruppig, aber es wurde von beiden Seiten hart gespielt“, sagte Pasaribu, während Hersfelds Trainer Matthias Deppe die Niederlage nicht zu hoch hängen wollte: „Wir haben einfach zu viele technische Fehler gemacht, das war der Knackpunkt. Sonst wird das ein ganz enges Ding, aber das Leben geht weiter.“ Die Härte im Spiel war Deppe dann jedoch etwas zu viel: „Hünfeld ist den körperlichen Einsatz aus der Oberliga gewohnt, aber es wurden von den Schiedsrichtern zu viele Sachen laufen lassen.“Felix Kircher war neun Mal für den HSV erfolgreich. Foto: Christine Görlich

Zu Beginn stand der TVH in der Deckung gut und legte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Geistalhalle immer wieder vor, Hünfeld dagegen konnte erst nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit Felix Kirchers Treffer zum 7:6 (16.) erstmals in Führung gehen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei „die jungen Spieler von Hersfeld ihr erstes Derby genossen und uns vor eine schwere Aufgabe gestellt haben“, wie Pasaribu erklärte: „Sie waren gut eingestellt und hatten richtig Bock, Handball zu spielen.“ Der Schlüssel sei dann jedoch die zunehmende Stabilität in der Defensive gewesen. „Wir haben Zweikämpfe gewonnen und gut verschoben“, lobte der Hünfelder Trainer, dessen Team sich zur Pause bis auf zwei Tore absetzen konnte und nach dem Seitenwechsel weiter Druck machte.

Der TVH konnte beim Stand von 19:20 kurz wieder am Ausgleich schnuppern, „aber in der Phase, wo es Spitz auf Knopf war, haben wir ein bisschen die Nerven verloren“, analysierte Deppe, der neben den technischen Fehlern und einigen Entscheidungen der Unparteiischen aber auch das gute taktische Verhalten der Gäste hervorhob und seiner Mannschaft, was den Kampf angeht, keinen Vorwurf machen konnte. Auf der anderen Seite präsentierte sich dann noch Christian Krätzig einmal mehr in Topform und entschärfte einige Bälle, sodass der Derbysieg letztendlich nach Hünfeld ging. Damit ist der HSV nach der Heimpleite gegen Rotenburg wieder zurück in der Erfolgsspur, während die Hersfelder nach vier Siegen am Stück wieder mal mit leeren Händen dastehen und am kommenden Wochenende in Großenlüder direkt das nächste Derby vor der Brust haben.

Hersfeld: Kretz, Fohr; Deppe (5), Rübenstahl (2), Krause (1), Förtsch, Räther, Remenski, Koch (3), Petersen (5/4), Wiegel, Reinhardt (6/2), A. Krause (1), Schott (3).

Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (6), Sauer (5/4), Fischer, Houston (1), Hyseni, Krug, Abel (3), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (4), Kircher (9), Möller (3).

Zuschauer: 500.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

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Fußball

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Ausgerechnet eine Standard

Hessenliga: HSV unterliegt Ginsheim

Nicht an sein Leistungslimit ist der Hünfelder SV im Heimspiel herangekommen und muss sich deshalb auch nicht beschweren, dass eine 0:1 (0:0)-Heimpleite gegen den VfB Ginsheim konstatiert werden muss. Der Gast war besser, bringt verdient drei Punkte ans Mainspitzdreieck.

Dass ausgerechnet eine Standard dem HSV den Genickbruch beibrachte, sorgte bei manchem Fan für Unverständnis, schließlich war Hünfeld ausnahmsweise das körperlich überlegene Team. Doch Derrick Amoakos letzte Amtshandlung des Tages war es eine Ecke präzise fünf Meter vor Sebastian Ernsts Tor zu bringen, die der vollkommen blanke Maximilian Thomasberger problemlos im Tor unterbringen konnte. Gerade eine Stunde war da gespielt, als dem HSV die Zuordnung völlig abging und Ginsheims Innenverteidiger das entscheidende Tor erzielte. Ginsheim gab das Tor Auftrieb, Joker Simon Geisler vergab wenig später die Entscheidung per Schuss an den Innenpfosten (65.). 

Erst als HSV-Trainer Dominik Weber kräftig im System rumwühlte, beispielsweise Innenverteidiger Niclas Rehm auf Linksaußen stellte, blies Hünfeld zu so etwas wie einer Schlussoffensive, doch Ginsheim stand stabil – ein Durchkommen war kaum möglich. Rehm war es, der dem Tor am nächsten schien, doch er suchte in guter Schussposition den schlechter postierten Christoph Neidhardt. Die Chance war vertan (82.). Hünfeld, das diesmal spielerisch diesmal kaum vernünftige Aktionen initiieren konnte, hatte verdient das Nachsehen.

Langenstein pariert sensationell

Dass es zur Pause 0:0 stand, war leistungsgerecht, denn Hünfeld hatte zwar in Summe die klareren Chancen, allerdings zeigte Ginsheim gerade im ersten Spielviertel mit welch gut ausgebildeten Spielern Trainer Artur Lemm arbeiten darf. Hünfeld fand kaum einen Zugang ins Spiel, konnte sich allerdings auf die aufmerksamen Innenverteidiger Franz Faulstich und Niclas Rehm verlassen, die oft in höchster Not die Unzulänglichkeiten ihrer Vorderleute auszumerzen wussten. Nach vorne war der HSV lange zahnlos, auch weil Ginsheim hoch presste und Hünfeld so den spielerischen Mitteln beraubte. 

Doch just als sich Hünfeld das erste Mal spielerisch befreien konnte, hätte es auch klingeln können: Über rechts initiierten Marcel Dücker, Andre Vogt und Kevin Krieger einen Angriff der Sonderklasse, allerdings hielt Lukas Langenstein mit einem sensationellen Fußreflex Maximilian Fröhlichs guten Abschluss (39.). Und auch Sekunden später hatte Fröhlich Pech, als er in der zweiten Welle knapp am langen Pfosten das Tor knapp verfehlte. Auch Mittelstürmer Sebastian Schuch hatte zwei Möglichkeiten, zielte allerdings per Fuß zu zentral (35.) und per Kopf aus sehr guter Position meterweit daneben (45.).

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Budenz – Alles (64. Neidhardt), Rohde – Krieger (73. Witzel), Vogt, Fröhlich – Schuch (73. Kornagel). 
VfB Ginsheim: Langenstein – Manneck, Wagner, Thomasberger, Dawit – Finger, Amoako (63. Geisler), Eren – Fischer, Fisch (72. Scholz), Kizilgöz (84. Siegert). 
Schiedsrichter: Felix Berger (SG Herleshausen/Nesselröden). 
Zuschauer: 220. 
Tor: 0:1 Maximilian Thomasberger (61.).

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Hessenliga – HSV verliert 0:1 – Standard entscheidet für Ginsheim

Hünfeld (pf) –www.osthessen-sport.de

Eine bittere 0:1 (0:0)-Heimniederlage hat der Hünfelder SV in der Fußball-Hessenliga kassiert: Nach schwacher Anfangsphase nahm das Team von Dominik Weber das Geschehen gegen den VfB Ginsheim in die Hand und hatte genügend Chancen zur Führung, entscheidend für die Pleite war letztendlich eine Standardsituation im zweiten Durchgang, vom Rückstand erholte sich der HSV dann nicht mehr und verlor nicht unverdient.

„Wir haben viel Aufwand betrieben und dann so einfach das Gegentor bekommen. Das ist total ärgerlich. Wenn es anders passiert, okay. Dafür war Ginsheim heute kein schlechter Gegner. Aber das kann man verteidigen. Es war nicht die erste Ecke, da gab es eine klare, feste Zuteilung“, ärgerte sich Hünfelds Trainer Dominik Weber über die Niederlage und besonders die Entstehung des Gegentreffers, den sein HSV wieder einmal nach einer Standardsituation kassierte: Nach einer Ecke von Ginsheims Derrick Amoako kam Maximilian Thomasberger plötzlich relativ frei zum Kopfball und sorgte mit dem einzigen Tor des Tages für Jubel beim VfB. Hünfeld dagegen kassierte die erste Heimpleite seit Anfang September und rutschte, nachdem der FV Bad Vilbel schon am Freitag dreifach gepunktet hatte, auf Rang elf ab. Am kommenden Wochenende hat der HSV nun mit dem Aufsteigerduell in Bad Vilbel ein dementsprechend richtungsweisendes Spiel vor der Brust.

Weber, der zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf aufgeboten hatte, sah in der Anfangsphase einen druckvoll agierenden Gegner vom Mainspitz-Dreieck, der deutlich mehr vom Spiel und in Lukas Manneck, Nils Fischer sowie Liam Fisch einige Aktivposten in der Offensive hatte. Selbst kam der HSV dann erst nach etwas mehr als einer halben Stunde zu seiner ersten großen Gelegenheit, die Sebastian Schuch vergab. Doch nun waren die Hausherren am Drücker, spielten schneller nach vorne und kamen zu weiteren Möglichkeiten durch Maximilian Fröhlich, der einen Tag nach seinem 24. Geburtstag gut fünf Minuten vor der Pause gar eine Doppelchance hatte.

Nach dem Seitenwechsel war die Partie dann weiter offen, die Hünfelder schafften es jedoch nicht, ihre Angriffe ordentlich zu Ende zu spielen. Auf der anderen Seite scheiterte Manneck, kurz darauf passierte es dann aber und Thomasberger nickte zur Gäste-Führung ein. „Ein 2:0 hätte dem Spielverlauf entsprochen“, bedang VfB-Trainer Artur Lemm nach der Partie – und die dickste Chance auf den zweiten Treffer hatte wenige Minuten nach der Führung der eingewechselte Simon Geisler, der aber nur den Pfosten traf (65.). Dennoch reichte es am Ende für Ginsheim, was den Coach durchaus zufriedenstellte: „Es war ein verdienter Sieg, aber wir haben viele Umschaltsituationen liegen lassen und der letzte Pass hat gefehlt. Die Jungs waren sehr fleißig“, lobte Lemm, während auch HSV-Trainer Weber die hohe Laufleistung der Gäste erkannte: „Sie haben gerade gegen den Ball jeden Weg mit 100 Prozent Tempo gemacht. Da ist es nicht einfach, den Ball in den eigenen Reihen zu halten“, sagte der 38-Jährige, den das Gegentor jedoch am meisten fuchste.

Hünfeld: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Budenz – Alles (64. Neidhardt), Rohde – Krieger (73. Witzel), Vogt, Fröhlich – Schuch (73. Kornagel).

Ginsheim: Langenstein; Wagner, Dawit, Manneck, Fischer, Fisch (72. Scholz), Kizilgöz (84. Siegert), Amoako (63. Geisler), Thomasberger, Eren, Finger.

Schiedsrichter: Felix Berger (Herleshausen)

Tore: 0:1 Maximilian Thomasberger (61.)

Zuschauer: 170.

Ginsheim-10-HH-10-2018-28 

Fußball

Bilder Alzenau Teil IV

Fußball