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Hessenliga – HSV vor schweren Wochen – Weber: „Lehren ziehen“

Hünfeld (pf) – Der Hünfelder SV ist mit einer nicht eingeplanten 0:2-Heimpleite im Derby gegen Buchonia Flieden in die neue Saison der Fußball-Hessenliga gestartet. Schon am kommenden Wochenende steht das nächste Highlight gegen die SG Barockstadt an – ein Fehlstart für den Aufsteiger droht. Doch Trainer Dominik Weber möchte nicht alles schlechtreden, was seine Mannschaft zum Auftakt zeigte – und richtet den Blick nach vorne.

 

 „Auf der einen Seite können wir auf die spielerische Leistung der ersten Halbzeit aufbauen, auf der anderen Seite sind wir natürlich enttäuscht“, beschreibt Hünfelds Coach Dominik Weber seine Gefühlslage nach dem verpatzten Saisonauftakt seines Teams, das sich im Derby gegen robuste Fliedener, die ohne Fabian Schaub und Kemal Sarvan antreten mussten, nicht mit einem Treffer belohnen konnte und so am Ende mit leeren Händen dastand. „Es lag in erster Linie daran, dass wir unsere Chancen nicht nutzen konnten. Es ist klar, dass man in der Hessenliga nicht Chancen am Stück kreieren kann. Wenn wir in Führung gegangen wären, hätten wir am Ende sicherlich etwas Zählbares mitgenommen“, meint Weber, der sich gerade gegen Ende der Partie mehr Druck auf die „gut organisierte Fliedener Defensive“ gewünscht hätte.

Einen starken Eindruck im ersten Ligaspiel für den HSV hinterließen vor allem die Neuzugänge Daniel Kornagel und Andre Vogt. Letzterer forderte auf der linken Seite immer wieder Bälle und brachte Tempo ins Spiel des Aufsteigers, der Ex-Borusse Kornagel wiederum mit einigen guten Möglichkeiten auf sich aufmerksam – und hatte unter anderem schon nach 70 Sekunden die große Chance zur Führung. „Man merkt aber auch, dass die Neuzugänge noch reinkommen müssen und sich die Mannschaft irgendwo finden muss. Da haben wir unser Potential noch nicht vollends abgerufen“, sieht Weber trotzdem noch Luft nach oben, der anfangs mit Viererkette spielen ließ, mit der Einwechslung von Niclas Rehm in der letzten halben Stunde dann aber auf Dreierkette umstellte.

Beim bis dato letzten Hessenliga-Aufstieg im Jahr 2012 startete der HSV ebenfalls mit einer Niederlage gegen Flieden in die Saison, am Ende hieß es 2:4 im Auswärtsspiel im Königreich. Nach drei Remis und einer weiteren Niederlage gelang erst am sechsten Spieltag der erste Sieg unter Coach Oliver Bunzenthal. Ein Fehlstart droht nun auch in diesem Jahr, zumal mit der SG Barockstadt, dem SC Waldgirmes und Hessen Kassel in den nächsten drei Wochen Gegner warten, die zum oberen Regal der Hessenliga gehören. „Mit einem anderen Spielplan wäre es auch nicht einfacher gewesen. Es wird wichtig sein, dass wir aus solchen Spielen die Lehren ziehen“, betont Weber, der den Blick nach vorne richtet, seine Elf gegen die SG Barockstadt aber als krassen Außenseiter sieht.

Mit rund 1500 Zuschauern war das Derby an der Rhönkampfbahn trotz der Hitze gut besucht. Am kommenden Wochenende gegen die SGB dürften die HSV-Verantwortlichen, die mit einer guten Organisation für einen reibungslosen Saisonauftakt gesorgt haben, mit ähnlich vielen Besuchern rechnen – wenn nicht sogar noch mehr. „Das wäre natürlich schön, auch für die Jungs. Wir hoffen, dass die Hütte voll wird, vielleicht geht dann mit der Unterstützung der Zuschauer etwas“, meint Weber.

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Bilder Flieden Teil II

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Rhön-Super-Cup-2018, 8. Lauf in Dammersbach, 5-ter Sieg für Henrik beim SJS-Cup 2018

Beim 28. Dammersbacher Waldlauf, der Teil der Rhön-Super-Cup-Serie ist, waren am Sonntagmorgen 340 Teilnehmer am Start.

Beim SJS-Cup über 6,2 Kilometer lief Henrik erneut als erster über die Ziellinie. Macht bei bisher 5 Starts = 5 Siege!

Die Platzierungen (1-5) im Einzelnen:

  • 1,8 Kilometer (Mini-Cup)
    • 1.WK U10; Hanna Sattler (8:16,2)
    • 3.WK U10; Fenja Klein (8:33,3) 
    • 3.MK U10; Marvin Miosga (9:12,0)
    • 5.WK U10; Marlene Giebel (9:44,8)
    • 1.WK U8; Tamina Klein (11:10,6)
    • 2.WK U8; Emilia Miosga (11:23,0)
  • 6,2 Kilometer
    • 1.MJ U20 und 1. der Gesamtwertung; Henrik Jensen (22:19,0)
    • 2.MHK; Andre Sattler (27:05,2)
    • 1.MJ U16; Lennart Jensen (28:10,4)
    • Orga-Lauf; WJ U16; Maja Severloh (30:21,0)
    • Orga-Lauf; WH; Nadine Klein (30:28,7)
    • Orga-Lauf; Franziska Schmitt (34:56,0)
  • 11,0 Kilometer
    • 2.MJG; Max Schmitt (43:08,0)

Röhrig und die Abgezocktheit entscheidend

Hessenliga: HSV verliert 0:2

Der SV Flieden ist für den Hünfelder SV weiterhin ein rotes Tuch: Im April 2009 gewann der HSV letztmals ein Ligaspiel gegen die Buchonen – und auch zum Hessenliga-Auftakt änderte sich das nicht. Mit 2:0 (1:0) setzte sich der Gast aus dem Königreich auf der Rhönkampfbahn durch.

Beide Trainer setzten auf ein 4-2-3-1-System, wobei Flieden die potenziellen Stammspieler Kemal Sarvan und Fabian Schaub aus verletzungstechnischen Gründen ersetzen musste, während dem Hünfelder SV Christoph Neidhardt fehlte, der wenige Stunden vor Anpfiff vor den Traualtar getreten war. Und beide Teams hatten wenig Interesse, sich zu verstecken. Gerade der HSV drückte sofort aufs Gaspedal, hätte nach 70 Sekunden bereits führen können, allerdings konnte Daniel Kornagel Maximilian Fröhlichs herrliche Vorlage nicht verwerten. 

Zwei weitere dicke Chancen hatte Sebastian Schuch bis zur Pause für die Gastgeber, eine nach der besten Kombination des Spiels, als er Maximilian Fröhlich übersah und den Pfosten traf (37.). Und die andere – nur eine Minute zuvor – brachte seinen Coach Dominik Weber auf die Palme, weil nicht nur er bei Schuchs Kopfball ein Handspiel von Innenverteidiger Niko Zeller gesehen hatte. Die Pfeife blieb stumm, eine Auflösung ohne Videobeweis kaum möglich. 

Flieden gewöhnte sich jedoch schnell an Hünfelds Tempo und war spätestens nach der ersten Trinkpause richtig gut im Spiel. Besonders auffällig: Marc Röhrig auf der Sechs, der zahllose Balleroberungen zu verzeichnen hatte und immer wieder gute Angriffe initiierte. Und andererseits Schaub-Ersatz Lukas Hagemann, der seinen Körper immer wieder prima stellte und so die HSV-Verteidigung Probleme bereiten konnte.

Flieden abgezockter

Halbwegs Torgefahr kam zweimal bei Hagemann auf (9., 22.) auf. Richtig heiß wurde es bei André Leibolds Kopfball, der nach einer Ecke hätte treffen müssen (35.). Die Führung besorgte schließlich der Kapitän selbst: Andreas Drews musste am Ende nur den Fuß reinhalten, nachdem ein langer Ball der Fliedener reichte, um die rechte Abwehrseite Hünfelds zu übertölpeln und Marius Kullmann den Ball zu servieren – der Rest war Formsache. 

Nach der Pause versuchte sich Hünfeld weiter am Kombinationsspiel, während sich Flieden auf einfachen Fußball beschränkte. Und die Voll-Elf hatte damit auch Erfolg, weil sie defensiv einen tollen Job erledigte und die lange Zeit einzige Tormöglichkeit auch zu nutzen wusste: Einen langen Ball erlief der omnipräsente und überragende Röhrig, der den etwas zögerlichen HSV-Schlussmann Sebastian Ernst ganz kühl überwinden konnte (61.). 

Hünfeld steckte nicht auf, machte Druck – und scheiterte ein ums andere Mal an der gut gestaffelten Buchonen-Abwehr. Julian Rohde und Daniel Kornagel vergaben Freistöße aus guter Position, in Kornagels und Vogts Abschlüsse schmissen sich die Fliedener beherzt rein. Aber es kam nie das Gefühl auf, dass das Spiel noch mal kippen könnte. Und so jubelteFlieden, das nun beruhigt ins spielfreie Wochenende gehen darf, während Hünfeld die SG Barockstadt empfangen wird.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich (60. Rehm), Witzel, Vogt – Alles (72. Bambey), Rohde – Kornagel, Krieger, Fröhlich – Schuch. 
Buchonia Flieden: L. Hohmann – Pfeiffer (59. Hack), Zeller, N. Hohmann, Rumpeltes – Leibold, Röhrig – Bohl (64. Götze), Drews (80. Gaul), Kullmann – Hagemann. 
Schiedsrichter: Christian Ballweg (SKG Bickenbach). 
Zuschauer: 
Tore: 0:1 Andreas Drews (39.), 0:2 Marc Röhrig (61.).

Autor: Johannes Götze

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 Hessenliga – Eiskalte Fliedener schocken den Hünfelder SV

 

Hünfeld  – Von Ralph Görlich –osthessen-zeitung.de

Der SV Buchonia Flieden hat das erste Osthessen-Derby der neuen Saison in der Fußball-Lotto-Hessenliga mit 2:0 (1:0) beim Hünfelder SV gewonnen. Die Gäste waren vor 1500 Zuschauern auf der Rhönkampfbahn das abgeklärtere Team und erwischten mit dem Dreier vor ihrem spielfreien Wochenende einen Traumstart.

Die Zuschauer sahen eine über 90 Minuten gut anzusehende Partie, in der beide Teams von der ersten Minute an Vollgas gaben und sich nichts schenkten. Es ging ordentlich zur Sache, ohne dass es richtig unfair wurde. Beide Trainer ließen im 4-2-3-1 speilen, die Gastgeber waren spielerisch überlegen, schlugen daraus aber zu wenig Kapital. „Das haben wir uns anders vorgestellt.  Wir hatten in der ersten Hälfte zwei, drei Möglichkeiten und tun uns schwer, ein Tor zu erzielen“, so der Hünfelder Coach Dominik Weber.: Flieden hat uns dann in der zweiten Hälfte kaum Chancen gegeben.  Wir müssen die individuellen Fehle ei den Gegentoren abstellen und werden unseren Weg gehen.

Die Buchonen, die auf die verletzten Fabian Schaub und Kemal Sarvan verzichten mussten, hinterließen kämpferisch einen ganz starken Eindruck und schlugen zweimal eiskalt zu. In der 38. Minute, nach drei guten Möglichkeiten der Hünfelder in Folge, setzte sich Marius Kullmann nach einem langen Ball auf der linken Seite durch und bediente den vor dem Kasten völlig freistehenden Kapitän Andreas Drews mustergültig – es stand 0:1. Nach einer guten Stunde war es dann der starke Marc Röhrig, der für die Vorentscheidung sorgte. Nach einem tollen langen Ball von Christian Bohl tauchte er auf der linken Seite plötzlich alleine vor HSV-Keeper Sebastian Ernst auf und zirkelte den Ball ins lange Eck. Keine Chance für Ernst, der vielleicht einen Tick früher hätte heraus kommen müssen, und das 0:2. Fliedens Sturmspitze Lukas Hagemann, der insgesamt einen guten Eindruck hinterließ, hätte in der 9. Minute, als ihm der Ball nach einem tollen Zuspiel von Andre Leibold vom Fuß sprang, und in der 21. Minute, als er aus der Drehung abziehend den Kasten knapp verfehlte, seinen ersten Treffer markieren können. Andre Leibold selbst hatte das 0:1 auf der Stirn, als er das Leder in der 34. Minute nach einer Ecke von Sascha Rumpeltes völlig freistehend nicht mehr genug drücken konnte.

Der Hünfelder SV bot spielerisch eine sehr ansehnliche Leistung, konnte diese aber nicht nutzen. Immer wieder verloren die Gastgeber nach guten Kombinationen vor dem Fliedener Kasten den Ball und zeigten sich zudem, wenn sie sich dann doch Möglichkeiten erarbeitet hatten, zu abschlussschwach. Bereits in der 2. Minute hätte der HSV führen können, als sich Maximilian Fröhlich durchgesetzt hatte und Daniel Kornagel dessen tolle Vorlage nicht nutzen konnte. Er schoss sieben Meter vor dem Kasten einen Fliedener an. In der 36. Minute dann die nächste Möglichkeit, als Sebastian Schuch nach einer Flanke zum Kopfball kam und die Hünfelder einen Elfmeter forderten, weil Schuchs Gegenspieler Niko Zeller möglicherweise die Hand am Ball hatte. Eine Minute später die nächste Möglichkeit für die Gastgeber, doch Sebastian Schuch traf nach einer tollen Kombination aus der Drehung nur den Pfosten. Und nachdem dann Andre Vogt mit einem strammen Schuss aus 16 Metern zu mittig gezielt hatte, knallte es auf der anderen Seite.  

Auch nach der Pause hatte der HSV Möglichkeiten, die Abschlussschwäche blieb. Bei den Hünfeldern,  die am kommenden Samstag die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz erwarten, zeigten die Neuzugänge Kornagel und Vogt, dass sie in den nächsten Wochen noch wichtige Bausteine einer HSV-Erfolgsstory werden könnten.  „Wir sind 90 Minuten viel gelaufen,  kaum was zu gelassen und unter dem Strich verdient gewonnen“, freute sich Fliedens Trainer Meik Voll.

Hünfeld: Ernst – Dücker, Faulstich (60. Rehm), Witzel, Vogt – Alles (73. Bambey), Rohde – Kornagel, Krieger, Fröhlich – Schuch.

Flieden: L. Hohmann – Pfeiffer (70. Hack), N. Hohmann, Zeller, Rumpeltes – Röhrig, Leibold – Bohl (65. Götze), Drews (81. Gaul), Kullmann – Hagemann.

Schiedsrichter: Christian Ballweg (Bickenbach)

Tore: 0:1 Andreas Drews (38.), 0:2 Marc Röhrig (61.)

Zuschauer: 1500.

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Flieden Teil I

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Geheimniskrämerei vor dem Auftaktderby

 

Neidhardt heiratet / Schaub droht auszufallen

Längst zum guten Ton des Hessenliga-Spielplans gehören die Derbys zum Saisonstart – und gen Osthessen schielen die Konkurrenten aus Nord, Süd und West nicht selten mit großen Augen, schließlich sind die Zuschauerzahlen oft einzigartig. Diesmal gastiert zum Start Buchonia Flieden bei Aufsteiger Hünfeld. Am Samstag um 17 Uhr fällt die Klappe auf der Rhönkampfbahn.

„Wir sind euphorisch“, sagt HSV-Trainer Dominik Weber, der sich trotz eines knackigen Auftaktprogramms den Schwung des Meistertitels bewahren will. Dementsprechend wichtig ist der Start – und da gilt es an ein paar Stellschrauben zu drehen, die in den Vorbereitungsspielen teilweise noch nicht gepasst hatten, beispielsweise die Organisation auf dem Feld. „Manchmal weil wir müde waren, manchmal wegen der vielen Wechsel. Klar ist, dass wir das in der Hessenliga von Anfang an hinbekommen müssen“, verdeutlicht Weber, der allein von den Spielertypen auf Kombinationsfußball setzen muss, weil dem Team teilweise die Körperlichkeit abgeht.

Flieden ist dahingehend gleich eine Hausnummer. In Sachen Physis müssen wir einen Schritt nach vorne machen“, sagt Weber im Bewusstsein, dass seine Spieler dafür auf anderen Ebenen punkten können, insbesondere wenn der Ball flach durch die eigenen Reihen läuft. Ob Weber dafür auf eine Dreier- oder Viererkette setzt? Noch nicht entschieden. „Ich bin froh, dass wir nach der Vorbereitung beide Systeme können. Es war wichtig, mehr Variabilität ins Spiel zu bringen, weil wir uns im Gegensatz zur Verbandsliga auch mehr nach dem Gegner richten und dementsprechend aufstellen.“

„Wir werden bei Fabian kein Risiko eingehen“

Webers Gegenüber Meik Voll sagt, „dass ich nach Leistung, Bauchgefühl und Gegner aufstellen werde“. Dementsprechend seien personelle Überraschungen zu erwarten. Und auch taktische? Viel deutet auf ein 4-2-3-1 bei Ballbesitz hin, das in ein 4-4-2 in der Defensivarbeit umgestellt wird. Doch auch am frisch einstudierten 4-1-3-2 findet Voll Gefallen. „Entscheidend wird aber ohnehin sein, dass die Spieler bei den Temperaturen über 90 Minuten gehen können, und die möglichen Einwechselspieler heiß sind.“ Körperlich befände sich sein Team in einer top Verfassung, nur spielerisch wisse Voll nicht genau, wie weit es bereits ist.

Beim HSV sind alle Spieler fit, allerdings fehlt Christoph Neidhardt, der am Samstag vor den Traualtar tritt. Die Fliedener müssen wohl die komplette Saison auf Jonas Lembach (Kreuzband­riss) verzichten, für Kemal Sarvan und Mike Weismantel kommen Einsätze zu früh. Fraglich ist zudem Torjäger Fabian Schaub, der an einer Einblutung in der Wade leidet. „Wir werden bei Fabian kein Risiko eingehen“, betont Voll, warnt allerdings schon mal den Gegner, „dass es fatal wäre, uns an ihm festzumachen, weil wir in der Breite an Qualität gewonnen haben“. Doch egal wie die Aufstellung lautet, beide Trainer sind heiß und fiebern einem Fußballfest entgegen. HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde vermeldet dahingehend: „Alles gerichtet. Wir hoffen auf 1500 Zuschauer.“

Autor: Johannes Götze

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Hessenliga – HSV ist fürs Derby gerüstet – Hoffen auf 1500 Zuschauer

 

Hünfeld (fs) –www.osthessen-zeitung.de

 Dem Hünfelder SV stehen mit den Derbys gegen Buchonia Flieden und der SG Barockstadt sowie dem Gastspiel des KSV Hessen Kassel zum Saisonstart in der Fußball-Hessenliga gleich drei echte Kracher ins Haus. Schon für das Auftaktderby am Samstag (17 Uhr) gegen Flieden ist der Aufsteiger bestens gerüstet.

„Flieden, Barockstadt und Hessen Kassel, das sind natürlich drei Tage, an denen es brummt. Da müssen wir am Mann sein“, weiß Joachim Hess aus dem Hünfelder Organisationsteam. Der langjährige HSV-Abteilungsleiter, der sein Amt vor der vergangenen Saison an Mario Rohde abtrat, hat mit seinen Helfern aktuell alle Hände voll zu tun, um die Rhönkampfbahn für die Highlightspiele herzurichten. Für die Videoberichterstattung wurde auf der Gegengerade extra eine Tribüne aufgebaut, ansonsten halten sich die Auflagen des Verbandes gottseidank in Grenzen: „Für das Spiel gegen Hessen Kassel muss man nochmal abwarten, wir brauchen aber beispielsweise keine Becher, sondern können Flaschenbier ausschenken“, erklärt Hess. Dafür muss allerdings einiges getan werden, rund 30 bis 40 Helfer werden im Einsatz sein: „Wir haben A- und B-Jugendliche eingeteilt, Betreuer und Trainer. Es müssen Theken und Würstchenstände aufgebaut werden, da kommt einiges zusammen“, berichtet Hess. Würstchenstände wird es insgesamt drei an der Zahl geben, zusätzliche Getränkeverkaufsstellen an der Gegengeraden und am Sportlerheim.

Vorhergesagt sind für Samstag schließlich wieder Temperaturen von über 30 Grad, die Hünfelder Verantwortlichen hoffen allerdings, dass die angekündigten Schauer so nicht eintreffen: „Wir hoffen auf gutes Wetter und viele Zuschauer. Rundherum ist ja kein Spiel, mit 1000 bis 1500 Zuschauern rechnen wir schon“, erklärt Hess, der hofft „dass der Altkreis Hünfeld uns bei der Rückkehr in die Hessenliga tatkräftig unterstützt“. Schließlich ist es das erste Hessenliga-Heimspiel nach mehr als vier Jahren, beim letzten Hessenliga-Derby gegen Hünfeld am 3. August 2013 musste sich der HSV unter dem damals neuen Trainer Dominik Weber Flieden mit 1:3 geschlagen geben.

Pfeifen wird am Samstag mit Christian Ballweg (Bickenbach) übrigens ein ganz junger Schiedsrichter, der trotz seiner erst 22 Jahre allerdings schon drei volle Saisons in der Hessenliga absolviert hat und die Fliedener vergangene Runde unter anderem beim 2:0-Derbysieg gegen Lehnerz pfiff. Auch dem HSV ist er nicht gänzlich unbekannt, im Oktober 2015 leitete er das Verbandsligaderby zwischen dem SV Steinbach und den Hünfeldern.

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Deutsche Meisterschaften der Jugend U18; Marina erstmals bei Deutschen Meisterschaften mit dabei

Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend U18 in Rostock ist heute Abend unsere Marina an den Start gegangen. Und sie hat sich bei ihrem ersten Start bei Deutschen Meisterschaften richtig gut verkauft.

Die Chronologie der Ereignisse:

  • In den Meldelisten mit 65,70 Sekunden auf Platz 31 von 38 gemeldeten Athletinnen gelistet.
  • Dann Start im ersten von fünf Läufen!
  • Marina muss von der ungeliebten Bahn „8“ starten. Im Lauf von Marina ist u.a. auch die amtierende Europameisterin!
  • Marina geht das Rennen mutig und schnell an und liegt bei der vierten Hürde an erster Stelle. 
  • Die Zwischenzeit bei 200m „28,0“ Sekunden. 
  • Die letzten 100m sind verdammt schwer! Am Ende steht Platz „5“ von 7 Starterinnen im ersten Lauf in den Ergebnislisten 
  • Nach 5 Läufen dann das Gesamtergebnis. Marina belegt mit ihrer Zeit von 66,19 Sekunden den 24. Platz bei 36 gestarteten Athletinnen. Und kann viele Athletinnen mit besseren Meldezeiten hinter sich lassen. 
  • Bei U18 handelt es sich um einen Doppeljahrgang. Marina gehört dem jüngeren Jahrgang an. In Ihrem Jahrgang hat sie die neuntschnellste Zeit abgeliefert
  • Damit hat Marina – die mit dem heutigen Lauf erst „6“ mal über die Langhürden gestartet ist – nun zum vierten Mal in Folge die Norm für die Deutschen Jugend Meisterschaften U18 unterboten! 
  • Am Ende waren zu sehen eine hochzufriedene Athletin und zwei hochzufriedene Trainer (Nils und Rainer).

Super gemacht! Wir gratulieren!

Und am kommenden Wochenende geht es bei den Süddeutschen Meisterschaften für Marina zusammen mit Franziska und Maja mit der 3 x 800m-Staffel auch schon weiter.

 

 

Hessenliga – Weber: „Jeder muss das HSV-Gen in sich tragen“

Hünfeld (fs) – www.osthesse-zeitung.de

Trotz des Dämpfers beim 3:3 gegen den Gruppenligisten Bad Soden sieht Trainer Dominik Weber seinen Hünfelder SV für die anstehende Saison in der Fußball-Hessenliga bestens gerüstet. Der 37-Jährige weiß aber auch: Es geht nur über den Teamgeist.

 „Wir haben in der Vorbereitung Gas gegeben und freuen uns auf die Derbys und die Topmannschaften. Wir haben zwar ein Hammer-Auftaktprogramm, das sportlich auch nach hinten losgehen kann, wirtschaftlich ist das für den Verein aber geil. Wir gehen aber nicht mit Angst in die Spiele, sondern mit Vorfreude“, erklärt HSV-Coach Dominik Weber, der im Kader mit den Neuzugängen Sebastian Alles, Daniel Kornagel (beide Borussia Fulda), Marcel Dücker und Andre Vogt (beide TSV Lehnerz) sowie Noah Quanz (JFV Viktoria Fulda) nochmal einen Qualitätssprung ausgemacht hat: „Die Neuzugänge sind ein Upgrade, das merkt man im Training und den Testspielen. Wir haben super Qualität dazugewonnen. Außerdem sind die Neuen auch super aufgenommen worden und schon voll integriert“, freut sich Weber. Der weiß allerdings auch, dass die Hessenliga, die für viele HSV-Spieler Neuland ist, kein Zuckerschlecken wird, der Kampf gegen den Abstieg eine Frage des Teamgeists: „Das war von Anfang an mein Credo: Wenn wir was erreichen wollen, muss jeder Spieler von Anfang an das HSV-Gen in sich tragen“, betont der 37-Jährige. Die Mannschaft habe es den Neuen allerdings auch einfach gemacht.

Trotz des 3:3 gegen Gruppenligist Bad Soden sieht Weber sein Team für den Auftakt am Samstag (17 Uhr) zuhause gegen Flieden gut gerüstet: „Man hat gemerkt, dass die Jungs relativ müde und platt waren, ich bin aber zu 1000 Prozent davon überzeugt, dass am Samstag gegen Flieden jeder im Kader 100-prozentig fit ist und alles reinfeuern kann, da muss man sich keine Gedanken machen.“ Das gilt auch für Andre Vogt, der nach einem Schlag auf die Hüfte gegen Bad Soden passen musste. „Ansonsten sind alle gut dabei, nur zwei, drei Spieler haben noch ein bisschen Nachholbedarf, das kriegen wir aber über die Trainingseinheiten und die Spiele“, ist der HSV-Trainer überzeugt, der in der Vorbereitung verschiedene Systeme testete, vermehrt mit einer Dreierkette, und zwei Außenbahnspielern im Mittelfeld, die bei gegnerischem Ballbesitz die Dreier- zu einer Fünferkette werden lassen sollen. Was die Plätze für die Startelf gegen Flieden angeht, will sich Weber zwar nicht in die Karten schauen lassen, betont jedoch: „Das System wird gar nicht so die große Rolle spielen, es ist nicht entscheidend, ob man im 4-2-3-1 oder 3-5-2 spielt, sondern wie man sich im Spiel verhält, wie man verschiebt und die Räume dicht macht.“

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HSV ist heiß auf den Beginn der Lotto Hessenliga

www.osthessen-zeitung.de

Die Teams Hünfeld und Flieden: Der Hünfelder SV hat sich mit Sebastian Alles und Daniel Kornagel (beide Borussia Fulda) sowie Andre Vogt und Marcel Dücker (beide Lehnerz) namhaft verstärkt, dennoch mahnt Trainer Dominik Weber zu Bescheidenheit: „Alles andere als der Klassenerhalt wäre vermessen, die Liga ist für viele Spieler Neuland. Wir backen kleine Brötchen und wollen versuchen, von Anfang an so viele Punkte wie möglich zu holen, das Auftaktprogramm hat es aber auch in sich.“

Den Kader halten konnte der SV Buchonia Flieden, mit „Königstransfer“ Kemal Sarvan hat die Buchonia im Zentrum sogar nochmal ein Upgrade erfahren, dazu kamen mit den Youngstern Lukas Hagemann und Mike Weismantel gut ausgebildete Verstärkungen im Offensivbereich – ohnehin hat Flieden mit Fabian Schaub einen der besten Stürmer in seinen Reihen. „Die Liga ist noch stärker geworden als im Vorjahr: Drei, vier Mannschaften spielen um die Aufstiegsplätze, der Rest wird um den Klassenerhalt kämpfen. Wenn man dann beobachtet, welche Mittel Eddersheim oder Türk Gücü Friedberg einsetzt, wird einem angst und bang. Für uns geht es nur um den Klassenerhalt“, betont Trainer Meik Voll, der wohl in der kompletten Saison auf Rechtsverteidiger Jonas Lembach (Kreuzbandriss) verzichten muss.

HSV 2018 Lotto Hessenliga

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