Hessenmeisterschaften der U 12 w in Wiesbaden

VB-TS-Jugend

Lara Schneider, Nele Roitzsch und Josefine Zilikens

Aufgeregt und voller Vorfreude ist unsere U 12 (Jahrgang 2007 und jünger) am 28.04.2018 zur Hessenmeisterschaft U 12 nach Wiesbaden gefahren.

Unsere noch jungen Spielerinnen (Jahrgang 2008 und 2009) traten in der Vorrunde gegen den späteren Hessenmeister Wiesbaden I und den ebenfalls starken Gegner Tus Kriftel an. Das erste, spielerisch beste Spiel der Mädchen gegen Tus Kriftel musste leider im dritten Satz verloren gegeben werden. Unsere Mädchen zeigten viele schöne Ballwechsel und sichere Angaben. Auch das Baggern klappte immer besser. Durch unsere Begeisterung angespornt, wehrten sie sich im zweiten Spiel mutig gegen völlig überragende Wiesbadener und konnten immerhin fast punktgleich genausoviele Punkte erzielen wie der spätere Vizemeister im Endspiel.

Trotz der Niederlagen in der Vorrunde zogen die Mädchen noch zuversichtlich in die Platzierungszwischenrunde gegen Wald Michelbach. Nach einem deutlichen Sieg im ersten Satz und einer Führung von 13:9 im zweiten Satz waren die noch unerfahrenen Spielerinnen von einer plötzlichen Aufholjagd der Gegnerinnen so überrascht und verunsichert, dass sie den zweiten Satz trotz eines Spielballs bei 14:13 noch 16:18 verloren. Danach klappte leider fast gar nichts mehr und der 3 Satz ging mit 4:15 an Wald Michelbach.

Doch dann zeigte sich die Stärke und Volleyballleidenschaft der Mädchen: Nach einigen Tränen und mit viel Unterstützung der mitgereisten Eltern rappelten sich die Spielerinnen sensationell wieder auf und besiegten den Gegner Auerbach 2 im letzten Spiel mit 15:6 und 15:4. So gingen die drei mit einem tollen 17. Platz und vielen neuen wichtigen Volleyballerfahrungen nach Hause. Wir dürfen gespannt sein, was wir nächstes und z.T. auch übernächstes Jahr von ihnen in der U 12 noch sehen.

Volleyball

Haspa Marathon Hamburg 2018, Henrik und Max auf der Halbmarathon-Distanz am Start

Henrik und Max sind heute beim Haspa Marathon Hamburg 2018 über die Halbmarathon-Distanz zusammen mit rund 2.700 anderen Teilnehmern an den Start gegangen. Eine Strecke die normalerweise nicht zum Wettkampf-Portfolio der Beiden gehört; die sie aber in diesem Jahr einmal laufen wollten.

Als Ergebnis stehen in der Altersklasse MJU20 Platz 2 (1:23:07) und 4 (1:23:54), und über alle Teilnehmer gesehen Platz 33 und 38 in den Ergebnislisten! Gut gemacht!

 

Flugshow Steffen Witzel zum 3:1

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Bilder Sand Teil IV

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Bilder Sand Teil III

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Bilder Sand Teil II

Fußball

Sand unterliegt Hünfeld 2:4

Niederlage gegen Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga

Sand. Im Kampf um den Relegationsplatz in der Fußball-Verbandsliga Nord Richtung Hessenliga büßte der SSV Sand weiteren Boden ein. Denn das Team von Trainer Peter Wefringhaus musste sich am Samstagnachmittag auf der heimischen Höhe vor gut 250 Zuschauern im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Hünfelder SV mit 2:4 (1:2) geschlagen geben.

Wieder einmal verstanden die Fans der Platzherren die Fußballwelt nicht mehr. Denn als die Osthessen von Coach Dominik Weber nach einem Sander Eckball mit einem Blitzkonter zum ersten Mal vor dem SSV-Kasten auftauchten, dabei durch Maximilian Fröhlich (15.) in Führung gingen, hätten die Gastgeber durch Steffen Klitsch (2., 4.), Daniel Wagner (6.) oder Christian Guthof (7.) den Sack schon zumachen können, nein müssen. Besser machte es Jan-Philipp Schmidt (21.) mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Gleichstand.

Auch SSV-Kapitän Tobias Oliev (37.), der nur das Außennetz traf und wenig später Steffen Klitsch (39.), der völlig frei am Gästeschlussmann Dennis Theisenroth verzweifelte, klebte das Pech an den Stollenschuhen. Wobei Fortuna es insgesamt nicht gut meinte mit den Hausherren. Kurz zuvor mussten nämlich Marcel Wippel und auch Robert Garwardt verletzungsbedingt den Platz verlassen.

Apropos Pech. Einen völlig unnötigen Sander Ballverlust vor dem eigenen Strafraum bestrafte Sebastian Schuch (41.) mit der erneuten Hünfelder Führung. Schuchs Kopfball sprang vom Innenpfosten unerreichbar für Keeper Johannes Schmeer ins Ziel. Im direkten Gegenzug hämmerte Lukas Knigge den Ball ebenfalls an den Innenpfosten, doch hier fand das runde Spielgerät den Weg zurück ins Feld.

Auch nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer von beiden Mannschaften einen intensiv geführten Schlagabtausch geboten, wobei Tobias Oliev (52.) und Marcel Knigge (66.) den Spieß hätten umdrehen können. Was jedoch jeweils Torwart Theisenroth glänzend verhinderte.

Wie man „Buden macht“ bekamen die Sander dann von Steffen Witzel (74.) und Christoph Neidhardt (78.) mit einem Konter aus dem Kickerlehrbuch gezeigt – 1:4.

Das Sander Team steckte nicht auf, doch mehr als die Resultatsverbesserung durch Daniel Wagner (89.) wollte nicht gelingen. www.hna.de

Sand -04-2018-47

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Bilder Sand Teil I

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Block-Meisterschaften der Region Mitte

Bei den Block-Meisterschaften der Region Mitte (Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Fulda, Vogelsberg) sind heute die fünf Hünfelder Leichtathleten in Gießen an den Start gegangen. Die Ergebnisse:

  • Antonia        W14 Block Sprint/Sprung       15.Platz    1.901 Punkte
  • Paula           W14 Block Sprint/Sprung       16.Platz    1.799 Punkte
  • Darius          M14 Block Lauf                        4.Platz    2.000 Punkte
  • Jule             W13 Block Lauf                      11.Platz    1.644 Punkte
  • Franziska    W15 Block Lauf                        5.Platz    1.980 Punkte

Für Darius war es heute der erste Wettkampf. Die gesetzten Ziele wurden erreicht und noch wichtiger viele neue Eindrücke gesammelt.

Unter dem Strich stehen in Summe 14 neue persönliche Bestleistungen!

 

Rhön-Super-Cup-2018, 2.Lauf in Motten, Siege für Maja S. und Hannah

339 Läufer starteten am heutigen Samstag beim 35. Karl und Helmut Will Gedächtnislauf in Motten. Darunter auch 5 Hünfelder Leichtathleten die sich wieder hervorengend in Szene setzen konnten!

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • 1,7 km
    • 1.WK U10; Hannah Sattler (9:42,1)
    • 3.WK U8; Emilia Martini (13:33,2)
    • 4.WK U8; Anni Noll (13:53,4)
  • 4,3 km
    • 2.MHK; Andre Sattler (18:08,7)
    • 1.WJ U16; Maja Severloh (19:26,7)

Theisenroth, Wille, Glück und Effizienz

Verbandsliga: Hünfeld triumphiert auf der Sander Höhe

Der Hünfelder SV hat den SSV Sand aus dem Titelkampf der Verbandsliga verabschiedet. In einem oft hochklassigen Spiel triumphierte der HSV auf der Sander Höhe mit 4:2 (2:1), was sicherlich zu hoch, aber auch nicht unverdient war. Vier Punkte waren für den Sieg ausschlaggebend.

Dennis Theisenroth:

Der Hünfelder Schlussmann, der eigentlich schon Jahre in Fußballrente ist, hat sich vor Wochen zur Verfügung gestellt und eilt von einer starken Leistung zur anderen: Diesmal vereinte er alles, was einen guten Torwart auszeichnet: Lautstark dirigierend, unglaubliche Präsenz bei hohen Bällen, motivierend und stark auf der Linie. Klasse, wie er Steffen Klitschs Gewaltschuss über die Latte lenkte (40.), gleiches galt für seine Parade gegen Lukas Knigge (67.). Damit verhinderte er zunächst den Rückstand, dann den Ausgleich. Die Nummer 1 war der Fels in der Brandung!

Wille:

War der Hünfelder SV zwar lange nicht ebenbürtig, zeigte der Tabellenführer, wie man kämpft. Im Besonderen galt das für die beiden Innenverteidiger Steffen Witzel und Franz Faulstich, die schon in Durchgang eins stark angeschlagen waren, sich aber durchbissen. Auch ein Christoph Neidhardt rannte bis zum Umfallen oder ein Lukas Budenz, der eine ganz schwache erste Halbzeit erwischte, spielte danach wie ein klassisches Stehaufmännchen. Oder Mittelstürmer Sebastian Schuch, der als Zweikämpfer vorausging.

Glück:

Was der SSV Sand gerade im ersten Durchgang mit seinen Chancen veranstaltete, war eine Mischung aus Pech, Unvermögen und fehlender Zielstrebigkeit. Schon vor dem 0:1 nach einer Viertelstunde hatte Sand drei Hochkaräter versiebt, machte es nach dem Ausgleich nicht besser und musste sich in der Kabine ausschauen, warum man denn jetzt bitteschön zurücklag. Die zweite Halbzeit war hingegen ausgeglichen, die wenigen Möglichkeiten wurden aber wieder nicht genutzt.

Effizienz:

Das war kälter als Eis, was Hünfeld vor dem gegnerischen Tor veranstaltete. Bei Tor Nummer eins holte Neidhardt einen Freistoß raus, den – als ganz Sand noch diskutierte – Kevin Krieger für Maximilian Fröhlich maßgerecht auflegte. Das 1:2 entsprang Kriegers guter Flanke und Schuchs klugem Kopfball. Beim 1:3 blieb Witzel im Gegensatz zu Sand auf der Aktion und veredelte Rohdes Pfostenschuss mit dem Kopf – und viel Wille. Und beim 1:4 konterte Hünfeld über Fröhlich und Neidhardt durfte sich belohnen.

Die Ausgangslage:

Hünfeld hat nun Sand abgeschüttelt, liegt neun Punkte vor den Bad Emstalern. Sprich: Johannesberg (acht Punkte zurück) und Lehnerz II (neun Punkte zurück) sind die verbliebenen Konkurrenten um den Titel – die spielen aber erst am Sonntag. Wegweisend könnten nun die beiden Heimspielen gegen Kaufungen und Mengsberg werden.

Die Stimmen:

HSV-Coach Dominik Weber ließ kein gutes Haar an seinem Team – zumindest was Halbzeit eins anging, war aber dann überzeugt, dass Spiel auch zu gewinnen und lobte im Besonderen die Leistungssteigerung einiger Spieler. Für Peter Wefringhaus, seinem Gegenüber, gab der fehlende Punch vor dem gegnerischen Tor keine Rätsel auf. Denn Sand schludert damit seit Wochen und letztlich ist es für den scheidenden Coach auch eine Frage der Kräfte, denn die ließen nach und dann konnte Sand den Gegner auch nicht mehr wie zuvor beherrschen.

Die Statistik:

SSV Sand: Schmeer – Garwardt (38. Itter), Amert, Wippel (30. Si. Bernhardt) – J. Schmidt, Guthof, Bräutigam, Knigge (68. Hohmann) – Klitsch – Oliev, Wagner.
Hünfelder SV: Theisenroth – Häuser, Faulstich, Witzel (86. Wenzel) – Neidhardt (87. Lovakovic), Bambey, Budenz, Rohde (81. Körner), Fröhlich – Schuch, Krieger.
Schiedsrichter: Steffen Rabe (TSV Asphe).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (15.), 1:1 Jan-Philip Schmidt (22.), 1:2 Sebastian Schuch (43.), 1:3 Steffen Witzel (73.), 1:4 Christoph Neidhardt (79.), 2:4 Daniel Wagner (89.).

Autor: Johannes Götze

Sand -04-2018-8

Fußball

Verbandsliga – Hünfeld im Topspiel eiskalt – „Riesen-Schritt“ zum Titel

 

Bad Emstal (pf) –www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht: Das Topspiel der Fußball-Verbandsliga konnte der HSV beim Tabellenvierten SSV Sand mit 4:2 (2:1) für sich entscheiden und damit den Vorsprung an der Tabellenspitze vorerst ausbauen. Dabei waren die Gäste auf der Sander Höhe vor allem eines: effektiv.

Denn vergaben die Hausherren gerade zu Beginn der Partie in Person von Daniel Wagner oder Christian Guthof ihre Chance teilweise fahrlässig, blieb Hünfeld eiskalt und ging mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung: Christoph Neidhardt war auf der linken Seite durch und wurde gefoult, den anschließenden Freistoß führte Kevin Krieger blitzschnell aus und brachte die Flanke punktgenau auf den Kopf von Maximilian Fröhlich, der nach einer Viertelstunde zur Führung einköpfte. Dennoch bekam der HSV vor allem auf den Außenbahnen kaum Zugriff auf den Gegner, weshalb Trainer Dominik Weber vom anfangs ausgegebenen 3-5-2-System schon nach zehn Minuten abwich und auf Viererkette umstellte. Doch die Antwort des SSV auf den Rückstand ließ nicht lange auf sich warten: Keine zehn Minuten später verloren die Gäste den Ball in der Vorwärtsbewegung, bevor Jan-Philip Schmidt an der Außenlinie einige Hünfelder stehenließ und ins lange Eck abschloss (22.).

Der HSV konzentrierte sich weiter auf das Verteidigen und konnte sich beim Abschluss von Steffen Klitsch bei Keeper Dennis Theisenroth bedanken, der das 1:2 mit einem starken Reflex vereitelte (41.). Kurz darauf schlugen dann wieder die Hünfelder zu und sorgten durch den Kopfballtreffer von Sebastian Schuch auf Vorlage von Kevin Krieger für die erneute Führung (43.), die zur Pause sogar hätte höher ausfallen können, allerdings vergab Krieger in der Nachspielzeit eine gute Chance. „Wir standen defensiv und Sand hat das Spiel gemacht. Wir wussten nicht so richtig, warum wir mit einer Führung in die Halbzeit gehen. Im Endeffekt sind beide Tore nach einem Konter gefallen“, gab Hünfelds Mittelfeldspieler Lukas Budenz nach der Partie zu. Und auch Trainer Dominik Weber sah im ersten Durchgang einen eher unbefriedigenden Auftritt seiner Elf: „Die Führung war sehr glücklich. Aber die Jungs haben sich das irgendwo auch mal verdient, dass sie nach einer nicht so guten Leistung auf die Siegerstraße kommen.“

Nach dem Seitenwechsel vergaben die Gastgeber dann die nächsten Hochkaräter durch Schmidt und Oliev, wobei der HSV nun deutlich besser im Spiel war. Zwar ließ Kevin Krieger Mitte des zweiten Durchgangs zwei gute Chancen liegen, eine knappe Viertelstunde vor dem Ende sorgte Steffen Witzel dann aber für großen Jubel bei den mitgereisten Fans aus der Haunestadt: Einen Freistoß von Julian Rohde, der vom Pfosten zurückprallte, verwertete der Verteidiger zum 3:1 für die Gäste. Wenig später machte Christoph Neidhardt nach Vorarbeit von Maximilian Fröhlich den Deckel drauf, der Treffer von Sands Daniel Wagner zum 2:4 in der Schlussminute war lediglich Ergebniskosmetik. „In der zweiten Halbzeit haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren viel aggressiver in den Zweikämpfen, haben Fußball gespielt und uns Torchancen erarbeitet. Deswegen geht der Sieg in Ordnung“, meinte Budenz, der noch nicht von einer Vorentscheidung im Aufstiegsrennen sprechen wollte, nach dem wichtigen Sieg aber optimistisch in die Zukunft blickte: „Es war ein Riesen-Schritt, aber wir haben noch schwierige Spiele, die wir genauso konzentriert angehen müssen wie die zweite Halbzeit heute. Aber wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, kann es keinen anderen Meister als uns geben.“ Bei noch vier ausstehenden Partien liegt der HSV nun neun Punkte vor dem SSV Sand, Johannesberg und Lehnerz II könnten den Rückstand auf den Tabellenführer am Sonntag wieder auf fünf beziehungsweise sechs Zähler verkürzen.

Sand: Schmeer; Amert, Knigge (69. Hohmann), Bräutigam, Oliev, Schmidt, Klitsch, Guthof, Garwardt (39. Itter), Wippel (30. Bernhardt), Wagner.

Hünfeld: Theisenroth – Häuser, Faulstich, Witzel (85. Wenzel) – Fröhlich, Rohde (81. Körner), Budenz, Bambey, Neidhardt (87. Lovakovic) – Krieger, Schuch.

Schiedsrichter: Steffen Rabe (Treisbach/Simtshausen/Asphe)

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (15.), 1:1 Jan-Philip Schmidt (22.), 1:2 Sebastian Schuch (43.), 1:3 Steffen Witzel (73.), 1:4 Christoph Neidhardt (78.), 2:4 Daniel Wagner (90.)

Zuschauer: 250.

Witzel Tor

 

Fußball

„Spekulationen nicht zutreffend“

Sand hat längst mit dem Fundament verlängert

Tobias Oliev bleibt auf der Sander Höhe. Foto: Siggi Larbig

Auch Jörn Bochmann sind die Spekulationen, die seit Wochen durch den ost- und nordhessischen Fußball geistern, nicht entgangen. Der SSV Sand, dessen Pressesprecher Bochmann ist, drohe auseinanderzufallen, die „Stars“ der Mannschaft gingen alle weg, Geld sei auch keines mehr da. „Nicht zutreffend“, verdeutlicht Bochmann und kann vielmehr erklären, dass das Gros des Verbandsligisten längst für die kommende Runde im Wort steht.

„Klar ist, dass Marcel Wippel kürzertreten möchte und hinter dem Verbleib von Manuel Schmidt und Christian Guthof stehen genauso noch Fragezeichen, wie hinter zwei Spielern aus der zweiten Reihe, dazu tendiert ein Innenverteidiger zum Karriereende, was aber noch nicht spruchreif ist. Der Rest des Teams bleibt aber“, macht Bochmann kein Geheimnis aus den Planungen und darf gleichermaßen verkünden, „dass schon zwei Neuzugänge feststehen, die abgebenden Vereine dies aber erst verkünden sollen, dazu befinden wir uns in Gesprächen mit weiteren hochkarätigen Spielern“.
Ergo: Das so gefürchtete Fundament des Teams um Tobias Oliev, Steffen Klitsch, Daniel Wagner, Johannes Schmeer, Jan-Philip Schmidt und den Bernhardts bleibt zusammen. Und im Zuge dessen stellt Bochmann ebenfalls klar, „dass bei uns nicht das große Geld zu verdienen ist, wir arbeiten in gewachsenen Strukturen, deswegen sind solche Gerüchte wie ein fehlender Etat hanebüchen“.

Bochmann beklagt Leistungsabfall

Vor dem Topspiel am Samstag gegen den Hünfelder SV ist somit schon mal klar, dass der SSV Sand dieses auch unbedingt gewinnen möchte, gerne den Sprung in die Hessenliga schaffen würde. „Deswegen ärgert es mich ganz einfach, dass wir immer wieder die Chance verspielen, es selbst in die Hand zu nehmen, aber auch bei der 2:3-Pleite gegen Kaufungen am vergangenen Sonntag war die Chancenverwertung wieder ungenügend und so sind wir wieder Dritter und müssen schauen, was die anderen machen“, klagt Bochmann, der weiß, „dass es mit Gewalt nicht gehen wird, auch am Samstag nicht“. Mit genügend Lockerheit würde der SSV, der in der kommenden Saison von Bad Wildungens Ex-Coach Jörg Schäfer betreut werden wird, also gerne die Hinspielscharte auswetzen. Hünfeld siegte nach 1:3-Rückstand noch mit 6:3.

Insgesamt hat Bochmann einen Leistungsabfall in der Verbandsliga ausgemacht, vor allem an der Tabellenspitze sei nicht das konstante Niveau der Vorsaison erreicht. „Ich glaube, dass Steffen Klitsch kürzlich die richtige Formulierung gefunden hat, nämlich, dass es ein Schneckenrennen um Platz zwei gibt und nun sogar Hünfeld meint, sich da wieder einschalten zu müssen.“ Nach der bitteren Erfahrung in der vergangenen Saison, als Sand nur Zweiter hinter Flieden wurde und die Aufstiegsspiele deutlich herschenken musste, ist der Verein gewillt, diese Saison ein besseres Ende herbeizuführen. Ganz ohne wilde Spekulationen.

Autor: Johannes Götze
Fußball

Nach 574 Tagen ohne Einsatz

 

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27.04.2018 – FUSSBALL

Nach 574 Tagen ohne Einsatz

Hünfelds Niclas Rehm sieht bei Comeback Gelb-Rot

Mit Vorfreude erwartete Niclas Rehm das Spiel gegen den SV Adler Weidenhausen am vergangenen Samstag. Denn für den 28-Jährigen war es die erste Pflichtspielpartie seit unglaublichen 574 Tagen. Doch dieses Comeback endete früher als gedacht, nämlich nach 24 Minuten. Rehm sah Gelb-Rot. Für das Top-Spiel am Samstag (15:30 Uhr), der Hünfelder SV ist zu Gast beim SSV Sand, ist Niclas Rehm nun einmal mehr zum Zuschauen verdammt.

Daumen hoch: nach 574 Tagen …

„Das kann ja wohl nicht wahr sein“, dachte sich Niclas Rehm, als er am vergangenen Samstag im Weidenhausener Chattenloh von Schiedsrichter Lukas Heineck die gelb-rote Karte gezeigt bekam: „Ich war im ersten Moment fassungslos. Zumal die gelben Karten nicht nötig gewesen wären. Sören Gonnermann hat sich da schon gut fallen gelassen“, beschreibt Rehm die Situation. „Es war schon ziemlich bitter. Mein Comeback hatte ich mir anders vorgestellt“, erklärt der 28-Jährige, der eigentlich aus der Not heraus eingesprungen war. Dem HSV waren nämlich die Verteidiger ausgegangen. „Ich bin als Innenverteidiger eingesprungen“, so Rehm.

Es war sein erster Einsatz nach 574 Tagen. Am 24. September 2016 absolvierte Niclas Rehm sein letztes Spiel für den HSV. „In Eschwege habe ich mir damals einen Kreuzbandriss zugezogen“, blickt der 28-Jährige zurück. Doch wer jetzt denkt, dass Rehms Genesung über zwei Jahre dauerte, der ist auf der falschen Fährte.

Aus beruflichen Gründen legte Rehm …

„Aus beruflichen Gründen habe ich das Fußballspielen erst einmal hinten angestellt“, so Rehm, der zu dieser Zeit sein Referendariat an einer Hünfelder Grundschule machte. Da er neben Mathe und Deutsch auch Sport unterrichtet, ist ein gesundes Knie enorm wichtig. „Ich war ein halbes Jahr krankgeschrieben. Mein Beruf und meine Gesundheit hatten während dieser Zeit Vorrang“, so der Grundschullehrer, der sein Referendariat mittlerweile erfolgreich abgeschlossen hat.

Während seines Referendariats fing Niclas Rehm langsam wieder mit dem Fußballspielen an und fand als Co-Trainer von Dominik Weber eine neue Aufgabe beim HSV. „Ich habe Dome so gut es ging unter die Arme gegriffen und währenddessen auch mittrainiert“, erklärt der 28-jährige, der vor seinem Kreuzbandriss die Kapitänsbinde beim HSV trug.

Die Vorbereitung für die nächste …

Wenn der HSV am Samstag also auf den SSV Sand trifft, dann muss Rehm wieder zugucken. Doch Mitfiebern ist ja bekanntlich erlaubt und somit hätte er auch nichts dagegen, wenn ein Ergebnis wie im Hinspiel zustande kommen würde: „Hauptsache, am Ende springen drei Punkte raus“, lacht Niclas Rehm. Denn als der SSV in der Haunestadt gastierte, drehte der HSV einen 0:3-Rückstand in einen 6:3-Heimsieg. „Dass es gegen Sand schwer wird, wissen wir“, so Rehm, der schon oft auf der Sander Höhe gastierte.

Fakt ist jedoch auch, dass es nicht das letzte Spiel für Niclas Rehm im Dress der ersten Mannschaft des HSV gewesen ist. „Ich merke, dass mir noch Spielpraxis fehlt. Im Prinzip bin ich am Samstag ja auch nur eingesprungen“, erklärt Niclas Rehm, der nächste Saison dann vielleicht sogar in der Hessenliga wieder richtig angreifen will. „Ich will für die nächste Saison auf jeden Fall die ganze Vorbereitung mitmachen. Wenn der HSV mich aber braucht, bin ich immer da.“ (Franziska Vogt) +++

 

Fußball

Bilder Weidenhausen Teil II

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Hünfelds Goalgetter

8Daniele FiorentinoSG Bad Soden14
Maximilian FröhlichHünfelder SV14
10Tobias BollSV Kaufungen 0713
Thomas MüllerCSC 03 Kassel13
12Kevin KriegerHünfelder SV12
 Sebastian SchuchHünfelder SV12
 Christian KäthnerCSC 03 Kassel12
 Mathias GambettaSV 07 Eschwege12
16Lukas EhlertSG Bad Soden11
 Christoph SternsteinTSV Lehnerz II11
 Christoph NeidhardtHünfelder SV11
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Bilder Weidenhausen Teil I

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Lautstarke Fans

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