Sorian, Schubert, Krieg noch verletzt

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SC Willingen – Hünfelder SV (Samstag, 15.30 Uhr)

 und SV 07 Eschwege – Hünfelder SV (Ostermontag, 15 Uhr).

Nachdem der SC Willingen weiter darauf wartet, in der neuen Heimat Schwalefeld spielen zu dürfen und zuletzt die Spiele im Ersatzspielort Medebach (Nordrhein-Westfalen) ausgefallen sind, weicht der Verein am Osterwochenende nach Rattlar, einem Ortsteil der Gemeinde Willingen, aus – und da scheint sich der HSV auf ein schwieriges Geläuf einstellen zu müssen. „Ich habe mit einem Medienvertreter vor Ort gesprochen, der Platz soll sehr klein und auch nicht besonders gut sein, aber wohl noch gewalzt werden“, weiß HSV-Trainer Dominik Weber, der auf die Bedingungen genauso gespannt wie auf die Reaktion der Spieler nach dem schwachen Schwalmstadt-Spiel ist: „Da müssen wir uns ganz klar steigern, zumal bei Willingen alle Mann fit sind, auch René Huneck erstmals wieder gespielt hat und die Mannschaft sehr, sehr erfahren ist.“

Webers Team ist personell weiterhin unverändert gut aufgestellt, was sich bei den beiden schweren Auswärtsaufgaben als Trumpf erweisen könnte, zumal der HSV das erste Mal seit Monaten wieder auf Rasen ran muss. „Das ist gerade für den Kopf schwierig, wenn du nach zehn Minuten merkst, dass auf tiefem Rasen deine Oberschenkel zumachen, du dich aber durchbeißen musst“, weiß Weber, „dass eine ganz andere Belastung wartet“ und der deswegen mit seinem Team in dieser Woche auch erstmals auf Naturrasen gegangen ist. Auf das Spiel am Montag in Eschwege mag Weber hingegen noch nicht schauen, erhofft sich aber insgeheim vier Punkte sammeln zu können.

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Fußball

Fußballstadion in Schwalefeld noch nicht verkehrssicher – Drei SCW-Spiele in Rattlar

Alm statt Stadion: SC Willingen muss ausweichen

Der Ball ruht: Im neuen Uplandstadion in Schwalefeld kann zumindest in den nächsten vier Wochen noch nicht gespielt werden, weil die Außenanlage nicht sicher für die Zuschauer ist

Willingen. Verbandsliga-Fußball auf der Alm: Der SC Willingen trägt seine nächsten drei Heimspiele in Rattlar aus, da das neue Uplandstadion in Schwalefeld noch nicht freigegeben werden konnte.

Los geht es am Ostersamstag gegen den Tabellenführer Hünfelder SV, zwei Tage später reist der TSV Lehnerz II an.

„Die Zuwegung und die Außenanlage sind noch nicht fertig, das ist noch eine Baustelle“, erklärte Bürgermeister Thomas Trachte. „Wenn wir Zuschauer darauf lassen, dann übernimmt keine Versicherung die Haftung, falls etwas passiert.“ Der Kunstrasenplatz selbst ist schon einige Zeit fertig und wird auch zum Training genutzt. Der Rasenplatz wird im Sommer bespielbar sein.

Nach der Bauabnahme gestern können sich die Fußballer auch im neuen Funktionsgebäude umziehen und duschen. Wenn es optimal gelaufen wäre, dann hätten auch die Zuschauer schon zu Ostern sicher zum Platz gehen können, aber der lange Winter hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Es war undenkbar im Januar, Februar und auch März bei diesen Temperaturen und Witterungsbedingungen die Arbeiten fortzusetzen“, sagte Trachte. Gleichzeitig lobte das Gemeindeoberhaupt die beteiligten Firmen, „die waren super, da können wir überhaupt nicht klagen“. Der Polier der fürs Pflastern der Wege zuständigen Firma unterstrich: „Wir hätten sehr gerne früher wieder angefangen, aber es ging einfach nicht.“

„Viel zu gefährlich“

Davon überzeugte sich auch Matthias Wilke noch einmal bei einem Ortstermin mit Bauamtsleiter Marc Honekamp. „Hier zu spielen ist aktuell nicht möglich, das ist viel zu gefährlich“, hatte der Fußball-Abteilungsleiter bis zuletzt noch auf eine provisorische Lösung gehofft. Die soll nun in den nächsten vier Wochen realisiert werden, so der Bürgermeister, „dabei hoffen wir, dass das Wetter mitspielt“.

Bagger statt Bratwurst: Die Rasenflächen sind zwar bespielbar, doch drumherum sind die Bauarbeiten noch in vollem Gange.

Das hoffen die Fußballer auch zunächst für Ostern, denn die Vorhersagen sind doch eher durchwachsen. Derzeit ist der Platz in Rattlar gut bespielbar und wird auch noch einmal gewalzt. Schon morgen trägt dort die SCW-Reserve ihr A-Liga-Nachholspiel gegen die SG Wesetal aus. Für den Fall, dass am Samstag oder am Montag nicht gekickt werden kann, gibt es aktuell keinen Plan B. Ein Ausweichen auf den Kunstrasen in Oberschledorn kommt wegen zu hoher finanzieller Forderungen des Vereins nicht in Frage. „Wir haben nach hinten noch etwas Luft“, verweist Wilke dabei auf noch frei Mittwochabende Ende April und im Mai.

Bis 21. April soll Stadion fertig sein

Nach dem Heimspiel am 7. April gegen die SG Bad Soden und den Auswärtsauftritten in Neuhof und Mengsberg rechnen die Willinger damit am 21. April gegen den 1. FC Schwalmstadt das erste offizielle Spiel im Uplandstadion austragen zu können. Der Bürgermeister unterstreicht, dass das immer noch voll im Zeitplan ist. „Wir stellen dem Sport demnächst eine Einrichtung im Wert von fünf Millionen Euro zur Verfügung, da darf es auch mal drei, vier Wochen klemmen.“

Zumal die Verzögerung nicht hausgemacht, sondern witterungsbedingt war. Und insgesamt habe sich die Baumaßnahme wirklich gut entwickelt. Trachte: „Schneller, wie wir das jetzt gebaut haben, baut keiner ein Stadion.“ Und Verbandsliga-Fußball auf der Rattlarer Alm birgt ja auch einen gewissen Charme.

waldeckische  Landeszeitung

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Willingen – Hünfeld (Samstag 15.30 Uhr) Eschwege – Hünfeld (Montag 15 Uhr)

Da die Zufahrtswege noch nicht fertiggestellt sind, kommt der HSV nicht in den Genuss der neuen Willinger Sportanlage in Schwalefeld, sondern muss – wie Lehnerz II am Montag und Bad Soden in der Woche darauf – auf dem alten Rasenplatz in Rattlar ran. Das allein dürfte schon eine Umstellung werden, schließlich fanden bisher alle HSV-Spiele auf Kunstrasen statt. „Das wird für uns ein hartes Stück Arbeit“, weiß auch Trainer Dominik Weber, der die Willinger nach dem Trainerwechsel hin zu Hubertus Albers und Bernd Keindl und mit der Rückkehr von Rene Huneck definitiv besser einschätzt als Platz zwölf. „Das ist eine eingespielte Mannschaft, die sicher nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird“, betont Weber, der auch für das Spiel in Eschwege einen schweren Gang erwartet: „Von der Qualität der Mannschaft gehört Eschwege sicher unter die Top Fünf. Außerdem haben sie den Vorteil, dass sie am Samstag nicht im Einsatz sind, wir dagegen haben 48 Stunden vorher schon ein schweres Spiel. Das ist ein Riesennachteil.“
Der Fokus liege jedoch einzig und allein erst einmal auf Willingen, dazu kommen die Probleme, die die weite Fahrt ins Upland mit sich bringen: „Das muss man erst mal aus den Klamotten schütteln, wir hatten damit bei einigen Auswärtsfahrten auch schon Probleme, indem wir die erste halbe Stunde verschenkt haben“, sagt Weber, der noch um Christoph Neidhardt (Schlag auf den Knöchel) bangt, Christian Ruck musste bekanntlich seine Laufbahn wegen eines Bandscheibenvorfalls beenden, dafür wird Dennis Theisenroth auf der Bank Platz nehmen. Mit zwei Siegen könnte der HSV zudem schon eine Vorentscheidung im Titelkampf herbeiführen, schließlich spielen mit CSC Kassel gegen Sand und Johannesberg gegen Weidenhausen am Samstag sowie Sand gegen Johannesberg am Montag die Verfolger in direkten Duellen gegeneinander. „Die Anderen können spielen wie sie wollen. Wir legen den Fokus nur auf uns und erst einmal nur auf Willingen“, betont Weber.

willingen-10-2017-22

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Bilder Schwalmstadt Teil II

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wir sind ein Team

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Fußball

Willingen ändert Spielort

Spieldaten:
Termin :    31.03.2018 15:30 Uhr

Heimmannschaft:    SC Willingen
Gastmannschaft:    Hünfelder SV
Neuer Spielort:    RP Willingen-Rattlar
           Auf dem Knappe 15, 34508 Willingen (Upland)
Spielstättentyp: Rasenplatz

Willingen17-8

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Gute Nachricht für den FC Schwalmstadt nach 0:1 gegen Hünfeld

Vertrag mit Trainer Güven vorzeitig verlängert

 

Treysa. Das tat weh. Und weil der Frust über eine in der Nachspielzeit besiegelte 0:1 (0:0)-Niederlage so groß war, dauerte die Ansprache von Schwalmstadts Trainer Güven nach dem Spiel etwas länger.

Trost statt Kritik war angesagt, hatte der heimische Fußball-Verbandsligist Tabellenführer Hünfeld doch über weite Strecken des Spiels im Griff gehabt: „Das war ein Duell absolut auf Augenhöhe.“

Dem wollte Heinrich Gringel nicht nachstehen und verkündete als Seelenpflaster die „gute Nachricht“, dass Atilla Güven, der vor der Winterpause Marco Schwab abgelöst hatte, auch in der nächsten Saison, „egal was passiert“, die Mannschaft führen wird. „Schon jetzt ist ein Aufwärtstrend sichtbar“, begründete der FCS-Präsident die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem 34-jährigen B-Schein-Inhaber. Und wollte mit dieser Maßnahme darüber hinaus „ein Zeichen im Abstiegskampf“ setzen.

Das war dem Team gegen die favorisierten Gäste nicht (ganz) gelungen, weil in der 92. Minute einer der zuvor vorbildlich unterbundenen langen Bälle durchgerutscht war. Innenverteidiger Nicolas hatte Sven Bambey auf die Reise geschickt, der an Torwart Kreuter vorbei auf Marius Bublitz verlängerte und der wiederum keine Mühe hatte, diesen überfallartigen Konter zu vollenden (92.) – 0:1. „Ziemlich glücklich“, gestand HSV-Trainer Weber, „schließlich haben wir vorher kaum Torschüsse gehabt.“

Unterbunden von einer taktisch hervorragend eingestellten Schwalmstädter Mannschaft, die in den ersten 35 Minuten sogar spielbestimmend war. Ihr frühes Pressing schmeckte den Osthessen überhaupt nicht, die phasenweise von den Gastgebern in ihrer eigenen Hälfte eingeschnürt wurden. Ein Patt, der dem Spitzenreiter durchaus schmeichelte. Der dafür aber nicht bestraft wurde, weil sich der FCS für sein mutiges Spiel nicht belohnte. Erst waren Chancen Mangelware (erste Halbzeit), dann wurden sie vergeben (zweite Halbzeit).

„Uns fehlte die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss“, bekannte Mittelfeldmotor Timo Brauroth. Leon Lindenthal etwa, der freistehend an Torwart Hosenfeld scheiterte (55.). Oder Brian Mitchell, der sich in aussichtsreicher Position nicht zu einem Abschluss durchringen konnte (65.).

Mittlerweile hatte Hünfeld doch noch ins Spiel gefunden, den Druck erhöht und Pech bei Fröhlichs Lattenkopfball (63.) gehabt. Nach einem Bublitz-Schuss klärte Fabian Seck auf der Torlinie (85.), doch diese zweite Großchance rechtfertigte in keiner Weise den späten Siegtreffer. Weil sich Schwalmstadt immer wieder befreien konnte und Patrick Herpe in der 86. Minute per Kopf knapp über das Tor zielte. „Ein typisches 0:0-Spiel“ (Dominik Weber), das 1:0 für den Aufstiegsaspiranten endete.

Von Ralf Ohm

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Hält die Hünfelder Erfolgsserie auch beim 1. FC Schwalmstadt? ………………………Ja sie hielt

Verbandsliga: Selbstbewusst gegen Spitzenreiter

Schwalmstadt. Nein, die imposante Serie schreckt sie nicht. Nicht die 13 Spiele des Hünfelder SV ohne Niederlage, nicht die elf Siege in Folge der Osthessen.

„Das motiviert uns eher“, sagt Atilla Güven, Trainer des heimischen Fußball-Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt vor dem Gastspiel des Tabellenführers der Fußball-Verbandsliga (Sa. 15.30 Uhr, Kunstrasenplatz in Treysa).

Seine Zielsetzung: „Wir wollen, dass diese Serie reißt.“ Noch wichtiger aber wäre der siebte Saisonsieg und die damit verbundenen drei Punkte, die der FCS im Abstiegskampf dringend braucht.

Pfeifen im dunklen Wald oder berechtigter Optimismus? Wohl neu gewonnene Zuversicht, nachdem die Mannschaft mit vier Punkten aus zwei Spielen richtig gut aus der Winterpause gekommen ist. „Wir sind wieder gefestigt“, sagt Peter Liebermann. Der Sechser, der diesen Aufschwung nach verletzungsgeplagter Hinrunde wohl am besten personifiziert, indem er mit Rückkehrer Timo Brauroth für Präsenz und Stabilität im zentralen Mittelfeld sorgt. „Bei Ballbesitz immer wieder anbieten und die Passwege des Gegners zumachen“, beschreibt der FCS-Coach die Aufgabe des 26-Jährigen, der diese mittlerweile zu seiner vollsten Zufriedenheit erfüllt.

Bester Angriff der Liga

Seit der ehemalige Außenverteidiger selbst wieder völlig fit ist. Seit der Kollektivgedanke des Schwab-Nachfolgers Früchte getragen hat. In punkto Teamgeist, aber auch bei der Umsetzung seiner Taktik, was nur im Verbund möglich ist: In Ballnähe stets Überzahl herstellen und bei Ballgewinn schnell und mit breiter Spielverlagerung umschalten. So soll auch der Spitzenreiter in Verlegenheit gebracht werden. „Hünfeld will mitspielen. Das kommt unserem Spiel entgegen“, sagt Dauerläufer Liebermann. Voraussetzung: Kompakt stehen und das eigene Konterspiel entwickeln.

Priorität hat dabei, den besten Angriff der Liga (58 Treffer in 20 Spielen) in Schach zu halten. Außenstürmer Maximilian Fröhlich etwa (bisher elf Tore) oder den kopfballstarken Stoßstürmer Sebastian Schuch (9). Aus dem Mittelfeld sind die spielstarken Kevin Krüger (9) und Christoph Neidhardt (9) jederzeit für einen Geistesblitz gut.

„Hessenliga reif“, nennt Schwalmstadts Trainer daher den Gäste-Kader, der aus 15 fast gleichstarken Spielern besteht. Er selbst bangt noch um den Einsatz der angeschlagenen Jan Philipp Trümner und Leon Lindenthal.

Eher ausgeschlossen, dass der Favorit den Außenseiter unterschätzt. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, mahnt Hünfelds Coach Dominik Weber seine Schützlinge. Mit einem zarten Hinweis auf das 0:0 im Hinspiel, dem einzigen Punktverlust des Aufstiegsaspiranten vor eigenem Publikum.

Woraus sich durchaus ableiten lässt, dass der FCS auch im Rückspiel nicht chancenlos ist. Trotz der zwischenzeitlichen Serie des Gegners.

Von Ralf Ohm

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Fußball

Ruck ereilt Karriereende, Theisenroth zurück

Verbandsliga: Hosenfeld jetzt die Nummer eins

Christian Ruck (41) muss mit sofortiger Wirkung seine Laufbahn beenden: Der Keeper des Hünfelder SV, der sich in dieser Saison ob der Verletzung Sebastian Ernsts noch einmal zur Verfügung gestellt hatte, hat einen Bandscheibenvorfall erlitten und wird nicht mehr für den Verbandsliga-Primus auflaufen können. Neue Nummer eins ist somit der erst 18-jährige Jonas Hosenfeld, auf der Bank nimmt fortan mit Dennis Theisenroth (27) ein alter Bekannter Platz.

„Christian war ein Garant für unsere Serie, hat mit seiner Ruhe und Präsenz einen gehörigen Anteil an unserer Position und hat gleichzeitig Jonas weitergebracht“, sagt HSV-Trainer Dominik Weber danke und setzt gleichermaßen sein vollstes Vertrauen in Hosenfeld, der bereits in der Hinserie über einige Wochen hinweg im Tor stand und auch bereits in den vergangenen beiden Spielen wieder das Tor hütete. Ersatzkeeper ist fortan Dennis Theisenroth – und damit ein alter Bekannter, der seine Laufbahn einst wegen einer Hüft-OP beendet hatte, mittlerweile aber wieder Blut geleckt hat, bereits einige Male für das KOL-Team auflief und auch schon in Treysa am Wochenende auf der Bank Platz nahm. Bedenken, Theisenroth ins „kalte Wasser“ zu werfen, hat Weber selbstredend nicht, schließlich spielte der gebürtige Burghauner für Hünfeld wie für Flieden in ganz jungen Jahren schon Hessenliga. Apropos Hessenliga: Das Wochenende lief für den HSV ergebnistechnisch nach Maß: Dem eigenen 1:0-Sieg in Treysa standen ausnahmslos Patzer der Konkurrenz zu Buche, die Verfolger scheinen sich in Schonzeit zu befinden und das jagen eingestellt zu haben. „In erster Linie war ich bei unserem Spiel dabei und das war nicht gut, da müssen wir uns steigern, sonst wird sich das an anderen Wochenenden ganz schnell drehen“, sagt Weber und fügt an, „dass ich während unseres Spiels auch mal die Zwischenstände von den anderen Plätzen vernommen habe und es mich dann noch mehr gewurmt hat, dass auch bei uns alles darauf hinauslief, dass wir nicht gewinnen werden, aber Fortuna war doch noch auf unserer Seite“. Marius Bublitz sorgte erst in der Nachspielzeit für das erlösende 1:0. Nun steht das für die Verbandsliga hochinteressante Osterwochenende vor der Tür, an dem ein Topspiel das nächste jagen wird. Am Samstag empfängt CSC 03 den SSV Sand, parallel muss Johannesberg gegen Weidenhausen ran, am Montag ist Johannesberg dann auf der Sander Höhe gefordert. Und Hünfeld? Hat mit den Aufgaben in Willingen und Eschwege zwei extrem schwierige Auswärtsfahrten vor sich. Spielt Fortuna wieder mit dem HSV, es könnte eine Vorentscheidung in Sachen Titelkampf fallen. Derzeit beträgt Hünfelds Vorsprung auf Johannesberg elf Zähler, allerdings hat Webers Team auch zwei Spiele mehr als der Tabellenzweite bestritten.

Autor: Johannes Götze

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Verbandsliga – Weber nervt Keeper-Verschleiß – Rucks Karriereende

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Den Hünfelder SV ereilt einmal mehr eine Hiobsbotschaft auf der Torwartposition: Routinier Christian Ruck, der nur wegen des Kreuzbandrisses von Stammkeeper Sebastian Ernst nochmal eingesprungen war, muss seine Laufbahn wegen eines Bandscheibenvorfalls beenden – für den 41-Jährigen ist der 18-jährige Jonas Hosenfeld die neue Nummer eins. Mit Dennis Theisenroth hilft jetzt ein alter Bekannter aus, der ebenfalls schon „Fußball-Rente“ war.

 „Bei Christian hat sich herausgestellt, dass er einen Bandscheibenvorfall an zwei Lendenwirbeln erlitten hat. Das kann zum Glück für ihn konservativ behandelt werden, aber an Fußballspielen ist nicht zu denken“, bedauert HSV-Coach Dominik Weber. Ruck muss seine Laufbahn damit nun endgültig beenden, nachdem er nach dem Kreuzbandriss des eigentlich als Stammtorhüters eingeplanten Sebastian Ernst eingesprungen war. In immerhin zehn Spielen kam der mehr als doppelt so alte Ruck zum Einsatz, vor allem in der Phase, in der der HSV elf Spiele in Serie gewann. Die Nummer eins ist jetzt Youngster Jonas Hosenfeld, der im Training enorm von Ruck und Torwarttrainer Daniel Freidhof profitiert habe.

Auf der Bank wiederum nimmt nun mit Dennis Theisenroth ein alter Bekannter Platz: Der 27-Jährige spielte für Flieden und den HSV bereits Hessenliga, beendete 2013 aber seine Laufbahn wegen Hüft-Problemen. Mittlerweile kam Theisenroth bereits einige Mal im Hünfelder Kreisoberliga-Team zum Einsatz und saß beim 1:0-Sieg beim 1. FC Schwalmstadt am Wochenende bereits auf der Bank. „Dennis hat die Erfahrung und die Fähigkeiten, uns weiterzuhelfen. Wir freuen uns darüber und sind damit gut aufgestellt. Man muss natürlich die Belastung dosieren, auf Kunstrasen und hartem Boden muss man aufpassen, aber wenn es auf Rasen geht, sollte es gehen“, erklärt Weber. Nach Theisenroth, Tim Gutberlet und Ernst ist Ruck jetzt der vierte Keeper, der lange ausfällt und der dritte, der die Karriere beendet (auch wenn Theisenroth jetzt zurück ist): Tim Gutberlet wird in Bälde nochmals an der Hüfte operiert, an eine Rückkehr ist nicht zu denken. „Es reicht jetzt für mal für die nächsten Jahre mit dem Torhüterverschleiß“, sagt Weber, der zumindest im April mit einer Rückkehr von Sebastian Ernst rechnen darf: „Wenn wir mit dem Training auf den Rasen wechseln, wird er wieder mit dabei sein. Er hat jetzt im April nochmal einen letzten abschließenden Test in Straubing. Wenn der positiv ausfällt, wird er nach und nach wieder dazustoßen.“

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Bilder Schwalmstadt Teil I

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Winterlaufserie 2018 Heringen, 3. Lauf

Heute fand der 3.Lauf der diesjährigen Winterlaufserie in Heringen, Veranstalter Triathletenschmiede Werratal e.V., statt. Wie schon beim 1.Lauf, 2.Lauf und dem Ergänzungslauf war für den Hünfelder SV Maja Holstein am Start. Und Maja bestätigte den guten Eindruck der vergangenen Wochen; blieb über 1 km mit 3:58 Minuten wieder unter der 4-Minuten-Grenze. Ein für Maja sehr positives Ergebnis.

Weniger schön war dann das was nach dem Zieleinlauf passierte. Nach der Ausschreibung geht die „Zeitaddition der drei Läufe in die Gesamtwertung ein. Einzelläufe sind möglich, diese werden separat gewertet.

Da Maja bereits am 1.-, 2.- und Ergänzungslauf teilgenommen hatte wurde das heutige Ergebnis vom Veranstalter einfach aus den Ergebnislisten gestrichen. Die Leistung von Maja wurde entgegen der Ausschreibung „Einzelläufe sind möglich, diese werden separat gewertet.“ nicht gewürdigt; Maja durfte mit zusehen, wie die anderen Kinder ihre Urkunden bekamen, Maja eben nicht. Ebenso wie schon beim Ergänzungslauf gab es für Maja keine Urkunde. Ist schon etwas blöd; zu den beiden ersten Läufen bei denen Maja über 1 km unter 4 Minuten gelaufen ist hat sie nichts in den Händen!

Und auch bei der Gesamtwertung zeigte der Veranstalter wenig Fingerspitzengefühl. Ja, Maja hat an allen 4 angebotenen Läufen teilgenommen und nur 3 Läufe gehen in die Gesamtwertung ein. Ihre Konkurrentin um den Gesamtsieg hatte dagegen nur an 3 Läufen teilgenommen. Was liegt hier näher, als die drei Läufe in die Gesamtwertung zu nehmen an denen die Beiden gegeneinander gelaufen sind; wo gleiche Bedingungen vorgelegen haben. Das wäre echtes Fairplay gewesen! Aber nein, vom Veranstalter wurde der heutige Lauf aus der Wertung genommen, und dafür der 1. Lauf in der Gesamtwertung belassen; der Lauf der nur von Maja bestritten wurde und bei dem erheblich schlechtere Wetterbedingungen vorlagen. Der 2. Platz in der Gesamtwertung tröstet da nicht!

Die Reaktion von Maja „Hier laufe ich nicht wieder!“ ist nur zu verständlich.

Von „4“ auf „13“; die Leichtathletik-Abteilung beim Hünfelder SV hat seit heute „9“ neue lizenzierte Kampfrichter/-innen

Gestern und heute haben Annette Bobrowski (TV 09 Petersberg) sowie Daniel Hahn, Nadine Klein, Franziska Schmitt, Matthias Schmitt, Rainer Schmitt, Maja Severloh, Stanislaw Wager, Marina Zachartschuk und Nicole Zachartschuk (alle Hünfelder SV) bei uns auf der Rhönkampfbahn in Hünfeld die Grundausbildung zum/zur „Lizenzierten Kampfrichter(in)“ bei Peter Jakob vom Hessischen Leichtathletikverband erfolgreich absolviert. Wir gratulieren!

Nachdem wir die Zahl der lizenzierten Kampfrichter am 12.11.2017 von „1“ auf „4“ erhöhen konnten stehen uns nun „13“ lizenzierte Kampfrichter zur Verfügung. Und zumindest zwei weitere Kandidaten – die den aktuellen Termin leider nicht wahrnehmen konnten – stehen für die nächste Grundausbildung parat.

Die Probleme im Bereich der „Lizenzierten Kampfrichter“, die wir im vergangenen Jahr bei der Ausrichtung unseres Sparkassen-Grand-Prix hatten, gehören damit der Vergangenheit an. Wir können bei unseren leichtathletischen Veranstaltungen damit aktuell, bis auf die Positionen des Starters und der Zeitmessung, alle Positionen im erforderlichen Umfang eigenständig mit ausgebildeten Kampfrichtern besetzen! Und auch bei den Positionen des Starters und bei der Zeitmessung stehen Lösungen vor der Tür; hier finden in Kürze Fortbildungsmaßnahmen statt die wir mit Förderern unserer Leichtathletikabteilung beschicken können.

Und das zahlt sich auch aus. So können wir, wie schon berichtet, nun neben dem Sparkassen-Grand-Prix auch weitere leichtathletische Veranstaltungen in Hünfeld ausrichten. Das erste Event – an dem unsere neuen Kampfrichter/-innen ihr gewonnenes Wissen anwenden können sind am 15.04.2018 die Langlaufmeisterschaften der Region Mitte (Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Fulda, Vogelsberg) und die in diese Veranstaltung eingebetteten Meisterschaften des Kreises Fuldas!

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle die uns bei der Weiterentwicklung der Leichtathletik in Hünfeld immer wieder tatkräftig unterstützen!

Die Leusel-Connection sorgt für kollektiven Jubel

 

Verbandsliga: Bambey für Bublitz in letzter Sekunde

Der Hünfelder SV ist zweifelsohne der große Gewinner des Verbandsliga-Spieltags: Den Niederlagen der Konkurrenz aus Sand (1:2 in Petersberg) und Johannesberg (1:3 gegen Willingen) setzte der HSV einen 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg beim 1. FC Schwalmstadt entgegen, der in die Kategorie „ganz dreckig“ fällt.

Nicht das erste Mal, dass der HSV nach diesem Schema einen Treffer erzielte und auch nicht das erste Mal, dass es ein ganz wichtiger war. Franz Faulstich, der für „Toto“ Trabert zurück in die Startelf gerutscht war, spielte bereits in der Nachspielzeit den Ball in die Tiefe, dort machte Stoßstürmer Sebastian Schuch geschickt Platz für den heranrauschenden Sven Bambey, Bambey hob das Leder über Schwalmstadts Keeper Tobias Kreuter hinweg, wurde von dem Schlussmann unsanft gestoppt, aber noch bevor Schiedsrichter Sven Werner auf Elfmeter und Rot entscheiden konnte, schaltete Marius Bublitz gedankenschnell und schob das Leder ins verwaiste Tor. Grenzenloser Jubel, mit dem auch HSV-Trainer Dominik Weber nicht mehr gerechnet hatte, denn Bublitz hatte nur eine Minute zuvor die mindestens genauso große Chance auf den Siegtreffer – ebenfalls auf Kumpel Bambeys Vorlage – liegen gelassen.

„Sowas kommt normal nicht wieder“, frohlockte Weber, der anfügte, „dass die erste Halbzeit wirklich schlecht war von uns, das aber in diesem Moment nicht zählt, ich aber vor den nächsten Tage sicherlich den Finger in die Wunde legen werde.“

Nach dem 0:0 im Hinspiel hatte sich selbiges Ergebnis auch in Treysa abgezeichnet – nach einem Spiel fast ohne Torchancen. Dann aber schlug die Leusel-Connection Bambey/Bublitz doch noch zu und versüßt den Abend in Oberaula, wo das Team traditionell nach Schwalmstadt-Spielen feiern geht, Sebastian Schuch lädt in seinem Heimatort ein.

Die Statistik:

  1. FC Schwalmstadt: Kreuter; Dietz, F. Seck, Brauroth, Mitchell, Herpe, Lindenthal, R. Seck, Liebermann, Jerkovic, Freund.
    Hünfelder SV: Hosenfeld – Wenzel, Faulstich, Häuser, Witzel – Rohde, Budenz (63. Bambey) – Neidhardt (81. Trabert), Krieger (67. Bublitz), Fröhlich – Schuch.
    Schiedsrichter: Sven Werner (TSV Zierenberg).
    Zuschauer: 100.
    Tor: 0:1 Marius Bublitz (90.+1).

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Verbandsliga – HSV feiert Last-Minute-Sieg – „Absolut nicht verdient“

Schwalmstadt (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Dank Joker Marius Bublitz hat der Hünfelder SV sein Auswärtsspiel beim 1. FC Schwalmstadt mit 1:0 (0:0) gewonnen. Der 22-Jährige erzielte erst in der Nachspielzeit den Siegtreffer für den HSV, allerdings lieferte der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga auf dem Kunstrasen in Treysa über lange Zeit eine eher durchwachsene Leistung ab.

 „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel aber überhaupt nicht.“, verdeutlichte HSV-Coach Dominik Weber den Spielverlauf aus Sicht seiner Mannschaft, die sich über weite Strecken schwertat und erst in der Schlussphase zu nennenswerten Torchancen kam: Zunächst setzte Maximilian Fröhlich einen Schuss an die Querlatte des Schwalmstädter Kastens (75.), kurz vor dem Ende der Partie hatte dann der eingewechselte Marius Bublitz die große Chance auf den Führungstreffer, der FCS-Keeper Tobias Kreuter gekonnt umkurvte, bevor ein Verteidiger der Gastgeber auf der Linie klären konnte.

Es sollte allerdings nicht die letzte Chance von Bublitz bleiben: Denn in der Nachspielzeit nahm Sven Bambey einen langen Ball von Franz Faulstich gut mit und wurde anschließend von Kreuter im Strafraum gefoult. Statt Elfmeter und Platzverweis für den Schwalmstädter Schlussmann zu geben, ließ Schiedsrichter Sven Werner das Spiel aber laufen, was Bublitz eiskalt ausnutzte und den Abpraller per Kopf zum umjubelten Siegtreffer im Tor unterbrachte. Für den HSV war es ein Big Point im Kampf um die Meisterschaft, denn während die Verfolger aus Johannesberg (1:3 gegen Willingen) und Sand (1:2 in Petersberg) ihre Spiele verloren, konnte der Spitzenreiter seinen Vorsprung weiter ausbauen und liegt nun elf Punkt vor der SG Johannesberg, die jedoch noch zwei Spiele in der Hinterhand hat.

Doch gerade im ersten Durchgang waren die Hausherren auf dem Kunstrasenplatz im Schwalmstädter Stadtteil Treysa die deutlich aktivere Mannschaft, was auch Weber feststelle: „Sie haben mehr investiert und wir sind nur nebenher getrabt und haben die Spannung vermissen lassen. Wir konnten froh sein, dass wir mit dem 0:0 in die Halbzeit sind“, konstatierte der HSV-Coach und fügte an: „Die zweite Halbzeit war dann etwas besser und wir haben eigentlich nur eine Chance zugelassen, bei der Jonas Hosenfeld super gehalten hat. Dass wir am Ende aber gewinnen, war absolut nicht verdient.“

Schwalmstadt: Kreuter; Dietz, F. Seck, Brauroth, Mitchell, Herpe, Lindenthal, R. Seck, Liebermann, Jerkovic, Freund.

Hünfeld: Hosenfeld – Witzel, Häuser, Faulstich, Wenzel – Budenz (60. Bambey), Rohde – Fröhlich, Krieger (70. Bublitz), Neidhardt – Schuch.

Schiedsrichter: Sven Werner (Zierenberg)

Tore: 0:1 Marius Bublitz (90.+1)

Zuschauer: 100.

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Fußball

25. Speeketze-Lauf in Marbach – Max und Henrik mit dabei

Zum 25. Jubiläum des Speeketze-Laufes hatte sich der LT Speeketze Marbach etwas ganz besonderes einfallen lassen: Auf einer 5km-Runde konnten sich die Aktiven noch während des Rennens entscheiden, welche Wettkampfdistanz sie absolvieren mochten, min.5 bis max. 25 Kilometer. Henrik hörte nach 5, Max nach 10 Kilometern auf. Beide wurden jeweils auf dem zweiten Platz gewertet. Henrik in einer Zeit von 22:29 Minuten und Max in einer Zeit von 40:18 Minuten.

Andre beim 9. Saaletal Marathon 2018

Heute war Andre beim 9. Saaletal Marathon auf der Halbmarathondistanz mit dabei. Das Wetter war top, die Strecke leider nicht so; es war streckenweise sehr schlammig, was den Spaß am Lauf jedoch nicht gemildert hat. Ansonsten eine Top Veranstaltung! Andre landete in 1:48,19 Stunden in der Gesamtwertung auf Platz 32, i der Altersklasse 40 auf Platz 4. Prima!