Männer siegen – Frauen unterliegen

Landesligen/Nord

Männer

Ihr Tagessoll erfüllt haben Hünfelds Männer mit ihrem 3:0-Sieg beim FSV Bergshausen. Der Tabellendritte aus der Haunestadt war mit der Vorwarnung des nur knappen 3:2-Hinrundensieges in den Kasseler Stadtteil gereist. Und zunächst sollte es für die HSVler auch noch nicht optimal laufen. Zu viele Eigen- und Abstimmungsfehler verhalfen Bergshausen zu leichten Führungen. Hünfeld gelang es jedoch, wieder Stabilität in seine Aktionen zu bringen und sich mit 25:23 zum Auftaktsatz zu retten. Danach hatten die Gäste aus Osthessen die Partie im Griff. Vor allem konnte sich Hünfelds Abwehr – ansonsten nicht das Paradestück – gut in Szene setzen. Bei 24:17 brauchte Uli Bönsch & Co. zwar einige Satzbälle, blieb beim 25:20 dennoch überlegen. Auch im dritten Durchgang ließ der HSV mit 25:20 nichts mehr anbrennen. „Ein verdienter Sieg, da wir personell ausgeglichener besetzt waren“, kommentierte Bönsch nach der Partie. Hünfeld spielte mit: D. Wehner, T. Prokein, O. Növermann, J. Mertens, M. Liwoch, J. Herrmann, A. Gejn, C. Bollgen, U. Bönsch.

Frauen

Keine Chance hatten am Sonntagnachmittag Hünfelds Frauen beim neuen Tabellenführer USC Gießen. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen gab es eine deftige 0:3-Niederlage für den Liga-Dritten. Es war die erwartet schwere Auswärtshürde, allerdings hatten sich die HSVlerinnen doch „etwas mehr erhofft“. Eine imponierende Gastgeber-Truppe, die sich spielerisch und kämpferisch erneut sehr stark präsentierte, ließ nicht viel zu. Hünfelds Qualität an diesem Tag war nicht gut genug, um dem gegnerischen Druck standhalten zu können. Somit war es mit 15:25, 11:25, 16:25 eine überklare Niederlage. Hünfeld spielte mit: U. Pape, L. Prokein, K. Wissmann, Cl. Schneehoff, D. Brux, M. Schleicher, T. Schuhmann, K. Schulze, S. Fetten.

 

Quelle: Fuldaer Zeitung, 27.2.18

Volleyball

Noch längst nicht das Meisterstück

Verbandsliga: HSV muss (noch) am Boden bleiben

Dass Dominik Weber und seine Mannen am Freitag nur ganz spärlich Gratulationen entgegennehmen konnten, lag einzig daran, dass sich beim 4:1-Sieg des HSV in Kassel nur ganz wenige Zuschauer auf den Kunstrasenplatz in den Waldauer Wiesen verirrt hatten. Doch Gratulationen hätten sie – so euphorisch der blau-weiße Tross auch sein durfte – ohnehin nur für einen weiteren Sieg, den elften in der Verbandsliga in Serie, angenommen. Für alles weitere ist es noch deutlich verfrüht.

Zwar ist die Führung an der Spitze allem Anschein nach nun komfortabel, allerdings hat der HSV auch die meisten Spiele im vorderen Tabellendrittel absolviert. Netto sind es so gerechnet auf Johannesberg „nur“ vier und auf Sand fünf Punkte Vorsprung. CSC 03 und Weidenhausen mit je zwölf Nettopunkten Rückstand scheinen hingegen kaum mehr in den Titelkampf eingreifen zu können. Aus einem Fünfkampf hat der HSV also zumindest ganz schnell einen Dreikampf gemacht und ist sicherlich nicht gewillt, wie im Vorjahr hinter Flieden und Sand den undankbarsten dieser Ränge einzunehmen.

Dass so schnell zumindest zwei Konkurrenten ausgestochen werden konnten, liegt am perfekten Restrundenstart, der mit einem Heimsieg am Samstag (16 Uhr) gegen Johannesberg veredelt werden könnte. Stark war vor allem der Auftritt in Kassel, auch wenn die Umstände nicht leicht waren. Die Temperaturen waren eisig, der Platz gewöhnungsbedürftig, die Umkleide mindestens 500 Meter entfernt und die Zuschauerzahl so trist, wie sie keinem Topspiel in egal welcher Liga gerecht werden würde.

50 Schaulustige waren gekommen, davon vielleicht zwei Hände voll aus der Haunestadt. Gut erreichbar ist die Sportstätte mit dem Auto nur, wenn man nicht den Fehler macht und die Adresse eingibt, die bei „fussball.de“ hinterlegt ist, denn dann müsste man eine Einbahnstraße falsch herum befahren. Doch zumindest Letzteres interessierte den HSV so gar nicht, denn Weber hatte eine Woche zuvor spioniert. Und er hatte für das Geläuf die richtigen Rezepte parat, die allerdings derzeit auch größtenteils Allgemeingültigkeit besitzen. So tritt der HSV mit breiter Brust an, legt über weite Spielstrecken eine hohe Selbstverständlichkeit an den Tag und ist zwar nicht individuell die beste Mannschaft der Liga, aber ganz sicher als Team am überzeugendsten.

Aber die Reifeprüfung ist noch längst nicht absolviert, das wurde auch am Freitag wieder deutlich: Nach der Pause, mit zehn Siegen und einer 3:0-Führung im Rücken, geriet der HSV zehn Minuten lang kräftig ins Schleudern, konnte sich kaum befreien. Das Haar in der Suppe blieb ein solches, weil in jener Phase vor allem Torhüter Christian Ruck den Durchblick behielt – und das Spielglück bei einer solchen Serie ohnehin meist auf der Seite des Sonnenkindes ist. Keine schlechten Voraussetzungen, um am Samstag dem Meisterstück wieder ein Schrittchen näher zu kommen.

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Kreis-Hallenmeisterschaften der Kinderleichtathletik in Johannesberg

In der Johannesberger Sporthalle ging es heute so richtig zur Sache. Bei den Kinderleichtathletik-Kreismeisterschaften wurden die diesjährigen Titelträger der Altersklassen U10 und U12 ermittelt. Insgesamt waren knapp 120 Nachwuchsathleten in 14 Mannschaften am Start; darunter auch 2 Mannschaften vom Hünfelder SV. Insgesamt war die Beteiligung aufgrund der aktuellen Krankheitswelle geringer wie im letzten Jahr.

Nach einem gemeinsamen Warm-Up standen bei den U12-Nachwuchsathleten eine 26-Meter-Hindernisstaffel, sowie Medizinball-Stoßen und Additionsweitsprung auf dem Programm. Platz 5 bei der Hindernisstaffel, Platz 3 beim Medizinball-Stoßen und Platz 5 beim Additionsweitsprung bedeuteten in der Gesamtwertung Platz 5 von 5 Mannschaften. Hier haben wir noch Luft nach oben!

Im Anschluss ging es in der Altersklasse U10 ebenfalls mit einem gemeinsamen Warm-Up weiter. Danach standen hier die 26-Meter-Hindernisstaffel, das Medizinball-Stoßen und eine Weitsprungstaffel auf dem Programm. Platz 5 bei der Hindernisstaffel, Platz 3 beim Medizinball-Stoßen und Platz 4 bei der Weitsprungstaffel bedeuteten in der Endabrechnung Platz 4 von 9 Mannschaften. Für die U10-Mannschaft ein besonderer Erfolg, da hier einige der jungen Athleten ihren ersten Wettkampf absolvierten!

Weiter so!

Leichtathletik - Aktuelles

Frauen müssen sich 0:3 geschlagen geben

Die Hünfelder Volleyballfrauen müssen sich dem neuen Tabellenführer USC Gießen deutlich mit 0:3 (15:25, 11:25, 16:25) geschlagen geben. Hünfeld rutscht in der Tabelle damit auf Platz drei.

Volleyball

Winterlaufserie 2018 Heringen, 2. Lauf

He180225-Majaute fand der 2.Lauf der diesjährigen Winterlaufserie in Heringen, Veranstalter Triathletenschmiede Werratal e.V., statt. Wie schon beim 1.Lauf waren die Hünfelder Leichtathleten nur durch Maja Holstein vertreten. Maja verbesserte Ihre Bestzeit aus dem ersten Lauf um 5 Sekunden und lieferte eine solide Leistung ab. Aber Maja kann noch schneller; aufgrund der Trainingsleistungen sind weitere Verbesserungen absehbar!

Das heutige Ergebnis im Einzelnen:

  • 1 km:
    • 2.Platz WK12 und 4.Platz aller Teilnehmer, Maja Holstein (4:09)
Leichtathletik - Aktuelles

Hünfelder SV II – SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach 1:0 (1:0)

Daniel Schirmer, Spielertrainer der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach, war nach der Partie bedient. „Das war teilweise katastrophal. Mit dieser Einstellung gewinnst du kein Spiel – auch nicht gegen einen C-Ligisten“, schimpfte Schirmer, der vor allem damit haderte, „dass wir die äußeren Bedingungen auf dem harten Kunstrasen nicht angenommen haben. Jeder hatte Angst hinzufallen.“ Zwei sei es nur ein Testspiel gewesen, dennoch sei der Auftritt ärgerlich gewesen.

Tor: 1:0 (60.)

 

Fußball

Hünfeld II – Elters/Eckweisbach/Schwarzbach 1:0 (0:0)

„Wir haben verdient verloren. Hünfeld hatte die letzten Wochen die besseren Trainingsmöglichkeiten und war viel besser am Ball als wir“, erklärte Gäste-Trainer Daniel Schirmer. Die Gäste kamen kaum ins Spiel. Hünfelds Reserve ließ in der Defensive kaum etwas zu und die Gäste versuchten einigermaßen ihr Spiel aufzuziehen, was ihnen aber sehr schwer fiel. Hünfeld war besser im Spiel, enger an den Leuten und aggressiver in den Zweikämpfen. In der 60. Minute erzielte der HSV dann verdient den Siegtreffer. „Wir müssen uns heute an die eigene Nase fassen. Wir hatten keine gute Einstellung und wir müssen uns hinterfragen, was wir in der Rückrunde erreichen wollen“, ärgerte sich Schirmer.

Tore: 1:0 Aaron Gadermann (60.)

Zuschauer: 10.

Schirmer hier noch im HSV Dress in der Hessenliga

fb-sl-schirmer-2007

 

Fußball

2. Platz im Gewichtswurf und 5. Platz im Kugelstoßen für Zbigniew bei den Polnischen Hallen-Seniorenmeisterschaften

Drei Wochen ist es nun her, dass Zbigniew bei den Hessischen Hallen-Seniorenmeisterschaften in Stadtallendorf im Kugelstoßen „Hessischer Seniorenmeister“ wurde.

Und heute ging es für Zbigniew weiter. Bei den Polnischen Seniorenmeisterschaften in Torun belegte der für unseren Verein startende Zbigniew einen hervorragenden 5. Platz in seiner Altersklasse M60 mit einer Weite von 11,97m. Und der Wettkampf war richtig stark besetzt. Die beiden ersten Plätze gingen an Werfer die die Kugel 14,29m bzw. 14,06m weit stießen, beides Weiten die in Deutschland im vergangenen Jahr in der Altersklasse nicht erreicht worden sind. Mit den Leistungen von den Hessischen Meisterschaften wäre für Zbigniew sogar der 4.Platz drin gewesen; aber es ist auch ein riesiger Unterschied ob man eine Anreise von knapp 100km oder von über 800km zu bewältigen hat.

Und noch besser lief es im Gewichtswurf. Hier landete Zbigniew auf dem 2. Platz!!

Kurz gesagt war die Reise ein voller Erfolg, das Ergebnis super.

„Weiter so!“

Leichtathletik - Aktuelles

Männer gewinnen in Bergshausen

Mit einem klaren 3:0 (25:23, 25:20, 25:20) konnten sich die Hünfelder Volleyballer heute gegen den Tabellenvorletzten FSV Bergshausen durchsetzen. Die Hünfelder Männer stehen nun auf Platz 3 der Tabelle, haben jedoch noch ein Spiel weniger als der Tabellenzweite SG Rodheim II.

Volleyball

Bilder Gensungen /Felsberg Teil II

Handball

Bilder Gensungen /Felsberg Teil I

Handball

Oberliga – Hünfeld verliert erneut – 31:36 gegen Gensungen

Hünfeld (tg) – Der Hünfelder SV musste in der Handball-Oberliga eine weitere Niederlage hinnehmen. Gegen die ESG Gensungen/Felsberg unterlag das Team von Trainer Georg Müller mit 31:36 (12:18).Die Hünfelder lagen von Beginn an in Rückstand. Nach vier Minuten führten die Gäste schon mit 3:0. Die Hausherren kamen kurz darauf zwar noch auf einen Treffer heran, der Ausgleich blieb aber verwehrt. Nach einem 4:5 in der 11. Minute bauten die Gensunger den Vorsprung aus und ließen den HSV nicht mehr herankommen.

„Das war heute nicht zufriedenstellend“, so HSV-Coach Georg Müller: „Wir haben schwierige personelle Bedingungen, das hat man gesehen. Das soll aber keine Entschuldigung sein. Wir können das besser.“ Julien Sandrock und Fabian Sauer gingen grippegeschwächt ins Spiel und konnten so nicht ihr ganzes Können zeigen. Darüber hinaus konnte Michael Klein aufgrund von Feierlichkeiten nur die erste Hälfte spielen. So brachte Coach Müller einmal mehr einen Nachwuchsspieler: Der 18-jährige Julian Möller hatte seinen ersten Einsatz im Oberliga-Team. Zu überzeugen wusste Lennert Sitzmann. Er erzielte 14 Treffer. „Lennert hat ein überragendes Spiel gemacht“, so Müller. Er war zwar mit der Leistung insgesamt nicht ganz zufrieden, lobte aber: „Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Da ist im Augenblick nicht mehr drin. Unter den Bedingungen kann man nicht mehr erwarten.“

Hünfeld: Dörge, Harseim, Krätzig, Sitzmann (14), Sauer (4), Fischer (3), Klein (1), Schott (2), Houston, Hyseni (3), Wald, Sandrock, Kircher (5), Möller.

Zuschauer: 350.

Sitzmann-02-2018-1

 

Handball

4:0 Basti Schuch

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Fußball

Bilder CSC Kassel

Fußball

CSC Kassel – Hünfelder SV 1:4 (0:3)

Klare Sache in Kassel: Hünfeld baut Tabellenführung weiter aus

Das war eine klare Angelegenheit: der Hünfelder SV hat das Verbandsliga-Spitzenspiel beim CSC Kassel am Freitagabend mit 4:1 (3:0) gewonnen. Bereits in Hälfte eins gingen die Haunestädter durch Maximilian Fröhlich und einem Doppeschlag von Christoph Neidhardt in Führung. Die Hünfelder bauen damit ihre Tabellenführung weiter aus.

Hünfelds Trainer Dominik Weber zeigte sich nach der Partie mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: „So kann es weitergehen.“ Nach etwas zähen zwanzig Minuten und ebenfalls eisigen Temperaturen in Nordhessen taute der Hünfelder SV auf und ging durch ein wunderschön herausgespieltes Tor durch Maximilian Fröhlich, der bereits im Spiel gegen Weidenhausen glänzte, in Führung (22.). „Nils Wenzel hat eine überragende Flanke auf den zweiten Pfosten gespielt und Maxi musste nur noch seinen Kopf hinhalten“, erklärte der Coach den Treffer zum 1:0 für die Gäste.

Nachdem Christoph Neidhardt in der 33. Spielminute einen Fouelfmeter verwandelte, knippste er fünf Minuten später erneut. Ein Einwurf von Steffen Witzel wurde verlängert und Neidhardt tütete ein. Die 3:0 Führung zur Halbzeit war somit perfekt. „Kassel hat im Gegensatz zur zweiten Hälfte, in Durchgang eins, uns nicht viel entgegengebracht“, so Weber, „nach dem Wideranpfiff spielten sie viele lange Bälle und machten das Spielen dadurch schwieriger.“

Doch Sebastian Schuch schraubte das Ergebnis durch seinen Treffer in der 83. Minute noch einmal in die Höhe, ehe Kassel Thomas Müller den Ehrentreffer kurz vor dem Ende des Spitzenspiels erzielte (90.). (fvo)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

CSC Kassel: Mathias Scheller – David Simoneit, Florian Steinhauer, Gianluca Maresca, Christian Käthner, Christoph Reuter, Jan Iksal (46. Igor Radisavljevic), Jaroslaw Matys (7. Sven Pape), Michael Dawid, Ismet Yegül, Thomas Müller. 

Hünfelder SV: Christian Ruck, Nicolas Häuser, Nils Wenzel, Steffen Witzel, Thorsten Trabert, Christoph Neidhardt, Julian Rohde, Kevin Krieger (83. Sven Bambey), Lukas Budenz, Maximilian Fröhlich (62. Michael Bublitz), Sebastian Schuch.

Schiedsrichter:
Felix Berger (SG Herleshausen/Nesselröden).

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (22.), 0:2 Christoph Neidhardt (33., Foulelfmeter), 0:3 Christoph Neidhardt (38.), 0:3 Sebastian Schuch (83.), 1:4 Thomas Müller (90.). +++

www.osthessen-news.de

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Fußball

Zum Geburtstag des Kapitäns ein Ausrufezeichen

Verbandsliga: HSV siegt unbeirrt weiter

Dem CSC 03 Kassel wohl den Todesstoß im Titelkampf verpasst und die eigenen Ambitionen vor dem Gipfeltreffen gegen die SG Johannesberg eindrucksvoll untermauert: Der Hünfelder SV ist derzeit das Maß aller Dinge in der Verbandsliga. Mit 4:1 (3:0) gewann der HSV in Kassel.

Entscheidend war Durchgang eins, als der HSV eine eindrucksvolle Effizienz an den Tag legte, gleichermaßen aber auch hellwach war und schlichtweg bereiter als der Gegner. Zunächst traf Maximilian Fröhlich, der eine maßgerechte Nils Wenzels abgezockt gegen die Laufrichtung Mathias Schellers einnickte (22.). Nachlegen sollte Christoph Neidhardt, der von Gianluca Maresca ein Foulspiel angeboten bekam, es dankend annahm und den anschließenden Strafstoß abgezockt verwandelte (33.). Fünf Minuten später griff Schema X auf dem engen Kunstrasen: Steffen Witzels Einwurf verlängerte Sebastian Schuch und Neidhardt stellte geschickt die Fußspitze an den Ball. Mehr Torchancen hatte der HSV nicht anzubieten, allerdings blieb der Gastgeber weitgehend zahnlos, weil Hünfeld die Räume immer wieder schnell zubekam und gleichzeitig das richtige Gefühl für die Aktionen besaß. Einzig Florian Steinhausers Kopfball strahlte wirklich Gefahr aus, doch Routinier Christian Ruck, der sich in toller Form befindet, griff klasse über (25.).
Nach der Pause allerdings, und das war unerklärlich, verließ Hünfeld kurzzeitig der Mut. Bei zahllosen Ecken Kassels bettelte die Elf Dominik Webers geradezu um den Gegentreffer, der allerdings nicht fallen sollte. Erst nach einer Stunde kehrte die bei dem klaren Ergebnis eigentlich für selbstverständlich gehaltene Sicherheit zurück. Es passte zum Spiel, dass stattdessen Schuch noch auf der anderen Seite traf, der sich für ein gutes Spiel belohte, als er eine weitere Eckballvariante über Witzel und Marius Bublitz satt im Tor unterbringen konnte (83.). Kassels bester Mann, Thomas Müller, belohnte zumindest sich selbst mit dem Schlusspfiff und sorgte für den Treffer zum Endstand.

Jetzt kann Johannesberg kommen

Für Verdruss sorgte der Gegentreffer nicht einmal bei Ruck, dem so das Zu-Null-Spiel genommen wurde. Vielmehr drehte die Mannschaft sofort so richtig auf und feierte Sieg wie 27. Geburtstag des Kapitäns. „Gutes Geschenk“, befand Julian Rohde selbst, der von einer ganz starken ersten Halbzeit sprach, die breite Brust nach nun elf Siegen in Serie lobte und gleichzeitig die Kirche im Dorf lassen möchte. Trotz nun sieben Vorsprung vor Johannesberg sei der neuerliche Erfolg noch lange keine Vorentscheidung im Titelrennen. Auch sein Trainer hatte diesmal vor allem Lob für sein Team übrig, auch wenn ihm die Phase nach dem Seitenwechsel ebenfalls missfiel. Nun freuen sich beide auf das Gipfeltreffen gegen Johannesberg am kommenden Samstag, besser könnte die Ausgangslage kaum sein.

Die Statistik:

CSC 03 Kassel: Scheller – Simoneit, Dawid, Iksal (46. Radisavljevic), Maresca – Steinhauer, Reuter – Yegül, Käthner, Matys (8. Pape) – Müller.
Hünfelder SV: Ruck – Wenzel, Trabert, Häuser, Witzel – Budenz (79. Faulstich), Rohde – Neidhardt, Krieger (83. Bambey), Fröhlich (62. Bublitz) – Schuch.
Schiedsrichter: Felix Berger (SG Herleshausen/Nesselröden).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (22.), 0:2 Christoph Neidhardt (33., Foulelfmeter), 0:3 Christoph Neidhardt (38.), 0:4 Sebastian Schuch (83.), 1:4 Thomas Müller (90.).

Autor: Johannes Götze

CSC Kassel-02-2018-12

Fußball

Verbandsliga – Souveräner HSV baut Tabellenführung aus

Kassel (fs) –www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV kann Topspiel: Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Weidenhausen hat der Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga auch das Gastspiel beim Tabellendritten CSC Kassel am Freitagabend verdient mit 4:1 (3:0) gewonnen und die Tabellenführung ausgebaut. Der Vorsprung auf die 03er beträgt jetzt schon zwölf Punkte, auf Vizemeister Sand sind es – bei allerdings schon drei mehr absolvierten Spielen – 14 Zähler.

Auf dem langen, aber dafür schmalen Kunstrasen in der Kasseler Unterneustadt machte Hünfeld bei gefühlten minus 15 Grad von Anfang an die Räume sehr gut eng, stand gerade im Zentrum gut geordnet und ließ von den Gastgebern so gut wie nichts zu – gefährlich wurde es nur einmal, als HSV-Keeper Christian Ruck gegen Florian Steinhauers Kopfball gut parierte (24.). Zu dem Zeitpunkt stand es allerdings schon 1:0 für den Tabellenführer: Nach Flanke von Nils Wenzel war Maximilian Fröhlich am langen Pfosten zur Stelle und vollendete per Kopf zur HSV-Führung (23.).

Nach der Steinhauer-Chance konnten die Gäste direkt nachlegen: Christoph Neidhardt wurde von Gianluca Maresca im Strafraum gelegt und blieb vom Elfmeterpunkt eiskalt (35.), kurz darauf legte „Neidi“ nach einem langen Einwurf von Steffen Witzel, der verlängert wurde, schon das 3:0 für den HSV nach (40.). „Die erste Halbzeit war sehr souverän“, lobt HSV-Coach Dominik Weber, der erneut im 4-2-3-1-System hatte spielen lassen, neben Geburtstagskind Julian Rohde aber diesmal Lukas Budenz für Sven Bambey aufgestellt hatte.

Die Effizienz und Souveränität aus dem ersten Durchgang war in der zweiten Hälfte dann nicht mehr so gegeben, die Gastgeber – bei denen nun Sturmtank Igor Radisavljevic stürmte – machten ordentlich Druck und waren nun viel aggressiver in den Zweikämpfen. „Da hatten wir wenig Entlastung, aber zwingende Torchancen hatte Kassel auch nicht. wenn das 3:1 früh fällt, geht das Zittern los, aber die Phase haben wir gut überstanden“, bilanziert Weber, dessen Elf in der Schlussphase dann alles klarmachte: Nach einem Einwurf von Steffen Witzel fiel der Ball Sebastian Schuch vor die Füße, der aus elf Metern volley traf (83.). Mehr als der Ehrentreffer durch Thomas Müller in der Schlussminute fiel nicht mehr.

Mit dem elften Sieg in Folge hat der HSV nicht nur die Tabellenführung ausgebaut, sondern auch den Druck auf Johannesberg, Kassel und den SSV Sand erhöht. Vor allem aber kann das Gipfeltreffen kommenden Samstag in der Rhönkampfbahn gegen Johannesberg kommen.

Kassel: Scheller; Steinhauer, Käthner, Reuter, Maresca, Matys (8. Pape), Müller, Simoneit, Dawid, Yegül (46. Radisavljevic), Iksal.

Hünfeld: Ruck; Wenzel, Trabert, Häuser, Witzel – Budenz (79. Faulstich), Rohde – Neidhardt, Krieger (85. Bambey), Fröhlich (62. Bublitz) – Schuch.

Schiedsrichter: Felix Berger (Herleshausen)

Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (23.), 0:2 Christoph Neidhardt (35., Foulelfmeter), 0:3 Christoph Neidhardt (40.), 0:4 Sebastian Schuch (84.), 1:4 Thomas Müller (90.)

Zuschauer: 80.

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Fußball

Bericht Torhüter-2018

Fußball

Geyer Bericht 2018

Fußball

CSC 03 Kassel – Hünfelder SV (Freitag, 19.30 Uhr).

HSV kehrt vor Topspiel zur Dreierkette zurück.-Verbandsliga: Die ganze Liga steigt ein

Setzen Sebastian Schuch und der Hünfelder SV ihren Höhenflug auch bei CSC 03 fort? Foto: Siggi Larbig

Topspiel zwei von drei für den Hünfelder SV, der bereits am Freitag bei CSC 03 gastiert und den Tabellendritten im Idealfall auf zwölf Punkte distanzieren könnte. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende sind diesmal alle sechs heimischen Verbandsligisten gefordert – sofern dies die Plätze zulassen.

Mit Weitsicht wurde das Spiel auf Freitagabend gelegt, denn nur da ergibt sich an diesem Wochenende für die Nulldreier die Möglichkeit, auf den Kunstrasen am Waldauer Fußweg auszuweichen. Und die Platzverhältnisse beim wenige hundert Meter entfernten CSC-Platz hätten auch keine Austragung auf Rasen zugelassen. „Ganz glücklich ist ein Freitagabend auch für uns nicht, aber besser als Mittwochabend“, nimmt HSV-Trainer Dominik Weber das kleinere Übel in Kauf. Gerne darf an den 3:0-Hinspielerfolg anknüpft werden, als der CSC keine nennenswerte Torchance besaß. „Aber der CSC ist nicht mehr mit dem damaligen Team vergleichbar, Jaroslaw Matys oder Thomas Müller sind auf ganz anderen Level und die Mannschaft eingespielt. Hätte der CSC nicht die Schwächephase zum Start gehabt, die Mannschaft wäre auch tabellarisch mit uns auf Augenhöhe.“

Dementsprechend haben die Hünfelder Respekt vor der Alexi-Elf – und auch vorm Geläuf, das Weber vor Wochenfrist noch einmal persönlich in Augenschein nahm. „Ich bin froh, dass ich ihn mir angeschaut habe, weil wir taktisch schon auf die Enge eingestellt sein müssen, gerade die Zweikämpfe in der Zentrale entscheidend sein werden und es viele Torraumszenen geben wird.“ Ein Spektakel also? Weber zumindest wird dem versuchen aus dem Weg zu gehen und wohl wie im Hinspiel auf Dreierkette und Fünfermittelfeld vertrauen, um die Zentrale wasserdicht zu bekommen.

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Wieder keine Punkte in Hünfeld zu holen!

Mittwoch, 21. Februar 2018

Veröffentlicht in Spielberichte Adler Weidenhausen

Knappe Niederlage in Hünfeld

Wir mussten uns zum Restrundenauftakt beim Tabellenführer Hünfelder SV mit 1 zu 2 geschlagen geben. Der Gastgeber hatte wesentlich mehr Großchancen und gewannn daher auch verdient das Spiel. Für uns war es zugleich drei Jahre nach der Niederlage am selben Ort die erste Pleite in einem Pflichtspiel auf Kunstrasen!

Adlertrainer Roland Leonhardt formatierte seine Elf im gewohnten 4 – 2 – 3 – 1 System und kamen die beiden Youngster Eike Görs und Bjar…ne Pankow zu ihren Startelfdebüt in der Verbandsliga.
Die Elf um Spielführer Jan Gonnermann fand auf dem großen aber sehr harten Kunstrasen zunächst gut in die Partie und hatte leichte Feldvorteile und kam auch so zu ersten Eckbällen und ersten aber eher harmlosen Torabschlüssen.
Nach knapp 20 Minuten dann die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung des Gastgebers. Maximilian Fröhlich verwertete einen langen Ball gekonnt zum 1 zu 0. Dieser Treffer gab der Heimelf mächtig Auftrieb und kamen der „HSV“ nun zu einigen Großchancen; die zum Glück aus Adlersicht teilweise leichtfertig vergeben wurden. Wir hatten bis zum Pausenpfiff zwar noch ein paar Eckbälle zu verzeichnen aber wurden diese allesamt gut verdeitigt vom Gegner. Die Hünfelder standen auch im zweiten Abschnitt sehr sicher und konnten wir daher unser Offensivspiel leider kaum entfalten. Wir kamen aber trotzdem nach einer guten Stunde zum Ausgleich. Jan Gerbig verwandelte einen Handelfmeter gewohnt souverän sicher zum umjubelten Ausgleich.
Der Gegner zeigte sich davon (leider) aber nicht geschockt und investierte nun wieder mehr in das eigene Angriffsspiel. Wir konnten uns nur unzureichend aus der Umklammerung befreien und verursachten zu viele gegnerische Standartsituationen. Aus einem Eckball resultierte dann eine gute Viertelstunde vor Schluss der Siegtreffer der Hünfelder abermals durch Maximilian Fröhlich.

Wir versuchten in der Schlussphase nochmals alles um zum Ausgleich zu kommen, aber blieben unsere Bemühungen trotz der ein oder anderen Situation im gegnerischen Strafraum nicht vom Erfolg gekrönnt.

Wir spielten mit:

Klotzsch- Ewald, J. Gonnermann, Toro Moreno, Görs – Goebel, Pankow – Gerbig, T. Gonnermann, Kim (78. Steinmetz) – S. Gonnermann

Weiterhin im Kader: Ander, Schäfer, Schiller, M. Friedrich

Witzel-02-2018

 

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Bilder Weidenhausen Teil III

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