39. Spiridon-Silvesterlauf in Frankfurt – Zum Jahresausklang noch mal ein Start von Maja H., Max und Henrik

171231-GruppenbildInsgesamt 2.067 Läufer(innen) waren heute zum Lauf über 10 km in den Frankfurter Stadtwald gekommen, um das Jahr 2017 sportlich zu beenden. Mit am Start waren hier von uns auch Henrik und Max. Und die Beiden liefen ein solides Rennen und blieben mit 100 anderen Läufer bzw. 8 Läuferinnen unter der 40-Minuten-Marke.

  • Henrik (4.Platz U20, 38.Platz der Gesamtwertung, 37:33 min)
  • Max (5.Platz U20, 68.Platz der Gesamtwertung, 38:52 min)

Beim Schülerlauf über 2 Kilometer mit in Summe 132 Startern war unsere Maja H. mit dabei. Für Maja war es auch das erste mal ein so großes Läuferfeld live zu erleben. Der Start von über 2.000 Läufern in mehreren Wellen ist halt schon etwas nicht alltägliches!

  • Maja (2.Platz U10 (3 Sekunden hinter Platz „1“), 10.Platz der Gesamtwertung, 8:42 min)
Leichtathletik - Aktuelles

Ein Treffer nach 14-monatiger Leidenszeit

Unvergessen: Heute mit Fabian Kallée

Fabian Kallée bejubelt sein erstes Hessenliga-Tor mit den Fans am Zaun. Foto: Siggi Larbig

In unserer neuen Winterpausen-Serie „Unvergessen“ lassen Fußballer, Trainer, Mannschaftsverantwortliche und Schiedsrichter Erlebnisse Revue passieren, die ihnen immer in Erinnerung bleiben werden. Heute berichtet Fabian Kallée vom SVA Bad Hersfeld von seinem ersten Hessenliga-Tor, das für ihn aus vielen Gründen ein ganz besonderes war.

Fabian Kallée berichtet:

„Als ich darüber nachgedacht habe, welche Momente für mich unvergessen bleiben, ist mir sofort mein erstes Pflichtspieltor für den Hünfelder SV gegen Borussia Fulda 2009, also mein erstes Hessenliga-Tor, eingefallen. Ich verbinde dieses Tor mit ganz vielen Anekdoten. Es war ein Highlightspiel, denn es war das Hessenliga-Derby in Fulda, Gründonnerstag, Flutlicht.

Für mich persönlich war es ein besonderes Spiel, da ich vorher 14 Monate lang verletzt war, keinen Sport machen durfte und sogar mein Karriereende im Raum stand. Es war damals eine sehr schwierige Zeit, denn ich war nicht in der Lage zu joggen geschweige denn ganz normal aus dem Auto auszusteigen. Es bestand der Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung. Ich hatte vier Kernspin-Untersuchungen, war bestimmt bei zehn bis zwölf Ärzten und niemand hat etwas herausgefunden. Erst durch Hünfelds Vorsitzenden Lothar Mihm bin ich damals zu einem Arzt nach Freiburg gekommen, der mir helfen konnte.

Nach den 14 Monaten Pause habe ich unter Oliver Bunzenthal die Winter-Vorbereitung absolviert. Das war so mit das härteste, was ich je erlebt habe. In meinem ersten Spiel für Hünfeld, einem Testspiel gegen Lehnerz auf Kunstrasen, habe ich dann 45 Minuten gespielt. Nachher liefen mir die Tränen über das Gesicht. Die Jungs kamen dann zu mir, dachten, dass ich vor Freude weine und haben mir gratuliert. Dabei war ich enttäuscht, dass ich so schlecht war. Ich habe mich auf dem Platz wie ein Fremdkörper gefühlt und war viel weiter von meiner Form weg, als ich dachte.

Und dann kam das Derby in Fulda. Ich weiß noch genau, dass meine Mutter damals gesagt hat, dass sie mein erstes Hessenliga-Tor sehen möchte und sich deswegen für alle Spiel frei genommen hat. Mit ihr ist dann auch ein Kollege von mir nach Fulda gefahren. Auf dem Platz war ich einfach nur froh, dass ich überhaupt wieder Fußball spielen konnte. Kurz vor Schluss habe ich dann das Tor zum 1:1 geschossen. Unsere Zuschauer waren damals mit dem Zug nach Fulda gefahren und standen in der Kurve. Dort bin ich hingerannt. Böse Zungen behaupten, dass sie mich nie schneller haben laufen sehen. Das war der Lohn für mich persönlich und hat mich unheimlich geprägt. Ich hatte alles dafür getan, um wieder spielen zu können.

Meine Eltern saßen nachher noch lange mit meinem Kollegen bei uns zuhause und sie haben gefeiert. Auch meine Schwester kam damals noch dazu. Ich selbst war natürlich mit der Mannschaft in Fulda unterwegs und wir haben die Nacht zum Tage gemacht. An diesem Abend ist auch das Lied ‚Keine Haare, viele Tore‘ entstanden. Die Mannschaft saß in der Havanna Bar und ich kam später dazu, weil mich so viele Leute angerufen und mir gratuliert hatten. Ich kam in den Raum und die Jungs sangen das Lied. So oft wie es an diesem Abend gesungen wurde, hätte es auch in die Charts kommen können. Das war für mich ein unvergesslicher Moment.“

Fußball

Frohe Weihnachten & alles Gute für 2018

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Die Tischtennis-Abteilung des Hünfelder SV
wünscht allen Mitgliedern, deren Familien
sowie allen Unterstützern frohe und gesegnete Weihnachten
und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

Während der Weihnachtsferien ist die Sporthalle an folgenden Trainings-Terminen geöffnet:

Montag,  08.01.2018 von 18.00 – 22.00 Uhr
Donnerstag, 11.01.2018 von 18.00 – 22.00 Uhr

Das erste Training nach den Weihnachtsferien ist dann wieder am Montag, 15.01.2018.

Tischtennis

Bezirksmeisterschaften der U 13 weiblich in Frankenberg

Am 16.12.2017 fanden die Bezirksmeisterschaften der weiblichen U 13 in Frankenberg statt. Spielmodus war 2:2 im Kleinfeld (4,5 x 4,5 Meter).

VB-TS-U13 wVB-TS-U13w2Nach langer Anreise durch die verschneite Schwalm starteten die drei Mädchen der JSG Großenlüder/Hünfeld Finja Prokein, Lara Schneider und Nina Sippel in der Vorrunde mit zwei Spielen gegen deutlich schwächere Gegner. Sehr viele Aufschlagfehler sorgten für einen holprigen Beginn. Die sonst nicht regelmäßig zusammen trainierenden Mädchen der JSG brauchten Zeit, um sich aufeinander einzustellen und im Spielfeld in Bewegung zu kommen. Mannschaftsführerin Finja Prokein spornte ihre Mitspielerinnen immer wieder an, übernahm von Beginn an die Hauptverantwortung für die Annahme der gegnerischen Aufschläge und sorgte damit für Ruhe im Spiel. Lara Schneider zeigte ein hohes Zuspiel und Nina Sippel agierte mit sicherem Baggern. Beide Spiele konnten unter Einsatz aller Spielerinnen schließlich sehr deutlich gewonnen werden. Klar war aber auch, dass für die weiteren Begegnungen bessere Aufschläge, mehr Bewegung im Feld und ein offensiveres Spiel erforderlich werden würden.

Das folgende Viertelfinale gegen TV Melsungen gewannen die Mädchen ebenfalls deutlich. Dabei gab es zwischenzeitlich schöne bewegliche Spielzüge und gute Aktionen am Netz. Ein kleines Konzentrationstief im zweiten Satz konnte überwunden werden.

Das Halbfinale gegen Vfl Bad Arolsen war dann spannender. Die Mädchen wurden von Beginn an deutlich mehr gefordert und bewegten sich schneller und schlau im Feld. Finja erzielte viele Punkte durch gezieltes druckvolles Legen im Sprung, auch Lara und Nina spielten offensiver durch kurze und lange Bälle in die Ecken. So konnte der erste Satz deutlich mit 25:16 Punkten gewonnen werden. Im zweiten Satz wollte eine Führung zunächst nicht gelingen, schließlich kam es ab dem Stand von 15:15 aufgrund einer Reihe kleiner Fehler sogar zu einem Punkterückstand zum Gegner. Die Mädchen rappelten sich durch Konzentration und gegenseitiges Anfeuern wieder auf und gewannen den zweiten Satz knapp mit 25:23 Punkten.

Das nachfolgende Finale sollte eine Neuauflage des Finales der Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft werden. Die Mädchen gingen hochmotiviert ins Spiel gegen Breitenbach I und begannen mit guten Aufschlägen und einer sicheren Annahme. Leider gelang es den Spielerinnen des TV Breitenbach immer wieder, Bälle kurz hinters Netz zu legen, häufig auch nach eigener schlechter – weil zu nah ans Netz gespielter- Annahme. Im zweiten Satz konnte Finja diese Aktionen mehrfach erfolgreich blocken. Bei den letzten entscheidenden Punkten war dann das Glück nicht auf der Seite unserer Mädchen, sodass der zweite Satz leider mit 25:23 verloren gegeben werden musste.

So beendeten wir das Tunier mit einem tollen 2. Platz als Bezirksvizemeister und dem erklärten Ziel einer weiteren Revanche gegen Breitenbach !

Volleyball

Bilder Weihnachtsfeier

Fußball

34. Nationales Vorweihnachtskriterium der Leichtathleten in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf

Das dri171217-Clarissatte Wochenende in Folge bei dem Leichtathleten des Hünfelder SV bei Hallensportfesten ihre Form testeten und Wettkampfluft in der Halle schnupperten. Dieses mal beim 34. Nationalen Vorweihnachtskriterium der Leichtathleten in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf. In Summe 10 Starts standen für Clarissa, Daniel, Franziska, Henrik, Maja und Marina auf dem Programm; die geplanten Starts von Max und Paula mussten leider kurzfristig erkältungsbedingt entfallen.

Die Ergebnisse (pB = persönliche Bestzeit):

    • Clarissa (W12)
      • 1.Platz über 800m in 2:51,93 Min
    • Daniel (Männer)
      • 3.Platz im Weitsprung mit 6,07 m
    • Franziska (W14)
      • 5.Platz über 800m in 2:45,66 Min (pB); und der Rennverlauf zeigt, dass da noch einiges geht
      • 37.Platz über 60m in 9,11 Sek; der Start verhinderte ein deutlich besseres Ergebnis
      • 21.Platz im Weitsprung 4,19 m (pB)
    • Henrik (MJ U20)
      • 2.Platz über 800m in 2:05,87 Min (pB); dass da noch mehr geht zeigte der Rennverlauf deutlich; das Tempo der ersten 620m hätte eine Endzeit von 1:55 Min. bedeutet
    • Maja (W14)
      • 36.Platz über 60m in 9,09 Sek
      • 4.Platz über 800m in 2:43,86 Min; Ellbogen beim Start so richtig voll in den Magen bekommen und ein übereifriger Trainer ist bei der Aufholjagd auch noch vor Maja auf die Bahn gelaufen, viel schlimmer kann ein Rennen kaum ablaufen
    • Marina (W15)
      • 2.Platz über 800m in 2:35,96 Sek
      • 6.Platz im Weitsprung mit 4,89 m

Mit Max, Henrik und Daniel haben wir 3 Athleten im Verein die über das Potential verfügen in naher Zukunft die 800m jeweils unter 2:00 Minuten zu laufen.

Leichtathletik - Aktuelles

Die ersten Spiele 2018

Samstag, 17. Februar 2018
Hünfelder SV – SV Weidenhausen (14.30 Uhr)

Freitag, 23. Februar 2018
CSC 03 Kassel – Hünfelder SV (19.30 Uhr, Kunstrasen Waldauer Wiesen)

Samstag, 03. März 2018

Hünfeld – Johannesberg

weidenhausen

 

Fußball

Start am 18. Februar 2018

Die Verbandsliga Nord hat getagt

Im Sportlerheim des Tuspo Ziegenhain fand die Restrundenbesprechung der Verbandsliga Nord statt. Alle Vereine hatten einen Vertreter in die Schwalm entsandt. Das war auch wichtig, denn es gab unter anderem jede Menge Nachholspiele zu terminieren.

Klassenleiter Horst Riemenschneider war diesmal ein Alleinunterhalter. Gerd Schugard für die Schiedsrichter (weilte auf einer Präsidiumssitzung des Verbandes) und Einzelrichter Rainer Lach (bat aus privaten Gründen, nicht aus Darmstadt nach Schwalmstadt anreisen zu müssen) waren diesmal nicht mir an Bord.

In seinem Rückblick zog Riemenschneider ein weitgehend positives Fazit: „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Wenn da nur nicht die vielen Spielausfälle gewesen wären. Insgesamt sind 22 Spiele ausgefallen. Das erste bereits am 13. August. Das hatten wir lange nicht mehr“, so der Ligachef, der insgesamt 19 Partien mit ins Jahr 2018 nehmen muss.

Die meisten Partien muss mit fünf Spielen der TSV Rothwesten nachholen. Der SSV Sand hinkt vier Spiele hinterher. In diesem Zusammenhang lobte Riemenschneider den SV Neuhof. „Die haben mit 20 Spielen die meisten Termine absolviert – und das ohne Kunstrasen.“

Einzelrichter Rainer Lach ließ ausrichten, „dass es sich bei der Verbandsliga Nord um eine enorm faire Liga handelt. So eine Liga habe ich bisher selten gehabt. Es gab kaum etwas zu tun für mich“, schickte Lach schriftlich mit. Insgesamt gab es nur 20 Fälle, in denen das Sportgericht tätig werden mussten. Davon waren 19 Rote Karten und der Fall Eschwege, der den Umgang mit den Vertragsspielern nicht ordnungsgemäß durchführte und deshalb mit dem Abzug von drei Punkten bestraft wurde.

Riemenschneider gab zudem die Daten für die Aufstiegsspiele zur Hessenliga bekannt. Gespielt wird am 30./31. Mai, 2./3. Juni und 6./7. Juni. Ausgelost werden die Aufstiegsspiele übrigens erst Anfang Februar im Rahmen einer Sitzung des Verbands-Spielausschuss.

Ebenfalls ging Riemenschneider bereits auf die kommende Saison 2018/2019 ein. Demnach sieht der Rahmenspielplan einen Start am 5. August vor. „Ich muss aber 21 Spiele durchbekommen. Ohne Mittwoch-Spieltage wären wir dann am 16. Dezember. Dass das in dieser Liga nicht klappen kann, das weiß jeder“, so der Klassenleiter, der gerne Ende Juli anfangen will, dazu zwei Mal Mittwochs Spiele ansetzt und damit Ende November mit der „normalen“ Runde fertig wäre. Die Vereine sollen sich in den kommenden Wochen entscheiden, ob sie bereits Ende Juli starten wollen.

Willingen ab sofort in Schwalefeld

Offiziell ist nun auch, dass der SC Willingen nicht mehr im Hoppecketalstadion spielen wird, weil das Gelände einem Skilift weichen muss. Ab sofort spielt der SCW im Nachbarort Schwalefeld. Bis Ende Juni wird Willingen dort alle Spiele auf Kunstrasen spielen. Erst ab Sommer 2018 ist das neue Sportgelände komplett fertig. Dann wird auch ein Rasenplatz zur Verfügung stehen.

www.torgranate.de

 

Fußball

Männer – HSV im Aufsteigerduell gegen Hüttenberg gefordert

Osthessen (pf) – www.osthessen-sport.de

Handball-Oberligist Hünfelder SV will am Samstag (18.30 Uhr) beim Heimspiel gegen den TV Hüttenberg II endlich den zweiten Saisonsieg einfahren. Trainer Georg Müller hofft beim letzten Spiel des Jahres zwar auf ein Erfolgserlebnis, weiß aber auch, dass seine Mannschaft selbst gegen den Mitaufsteiger keinesfalls favorisiert ist.

Oberliga

„Hüttenberg hat ähnliche körperliche Defizite wie wir und ist vielleicht einer der Gegner, die wir am ehesten schlagen können“, blickt HSV-Coach Georg Müller auf das anstehende Heimspiel gegen den Mitaufsteiger voraus. Zugleich nimmt er aber auch den Druck von seiner Mannschaft und betont: „Es ist nicht so, dass wir dieses Spiel gewinnen müssten. Zum Abschluss wäre ein Sieg natürlich toll, aber das ist immer noch ein guter Gegner, der sehr hart und offensiv verteidigt.“ Nachdem die Hüttenberger deutlich besser als der HSV gestartet waren und zu Saisonbeginn gleich zwei Siege und ein Unentschieden holten, verloren sie danach sieben Spiele in Folge. Dieser Negativtrend konnte jedoch am vergangenen Wochenende gestoppt werden, als sich der TVH zuhause gegen Drittliga-Absteiger Kirchzell durchsetzen und sich etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen konnte. „Daran sieht man, dass sie Potenzial haben“, hat auch Müller den Überraschungserfolg des kommenden Gegners registriert. Zwar hat Hüttenberg die mit Abstand beste Defensive der gesamten unteren Tabellenhälfte, doch offensiv haperte es bislang beim amtierenden Meister der Landesliga Mitte. Selbst Schlusslicht Hünfeld konnte bisher mehr Treffer erzielen als der TVH. Verzichten muss der HSV am Samstag allerdings auf Kevin Houston und Fabian Sauer, Torhüter Christian Krätzig ist krankheitsbedingt noch fraglich.

Handballpublikum

Handball

Marek Weber zu Besuch in der Heimat

zur Weihnachtsfeier am Samstag ist Marek wieder am Start für den HSV

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Fußball

Hünfeld spielt am Ostersamstag auf Kunstrasen

Hoppecketalstadion ist Geschichte

Willingen zunächst nur auf Kunstrasen

Andreas „Penze“ Penzenstadler wird seine Zigaretten zukünftig in Schwalefeld anzünden, das Stadion in der Hoppecke ist hingegen Geschichte. Foto: Siggi Larbig

Als Joshua Herbert am späten Abend des 15. Novembers das Hessenpokal-Viertelfinale zwischen dem Verbandsligisten SC Willingen und dem Regionalligisten KSV Hessen Kassel (1:4) abpfiff, schwang auf Seiten der Gastgeber jede Menge Wehmut mit. Nicht wegen der Niederlage, vielmehr weil es der letzte Pfiff im fast schon legendären Hoppecketalstadion gewesen ist. Wie es nun weitergeht erklärt Andreas Penzenstadler, das Gesicht des SC Willingen.

Das Stadion muss nun weichen, nämlich dem Skisport. Eine Gondelanlage wird im Bereich des derzeitigen Platzes entstehen, die zwei Berge miteinander verbinden soll und so den Wintersportlern mehr Komfort bieten kann. Rund 1,2 Millionen Euro soll dem Vernehmen nach die Liftbetreibergesellschaft in die Hand genommen haben, um das Areal zu kaufen. Rund das Vierfache dieser Summe wurde nun in dem wenige Kilometer entfernten Schwalefeld, Geburtsort des legendären Langläufers Jochen Behle, investiert. Dort entsteht die neue Heimat des Verbandsligisten. Noch ist der Bau jedoch nicht abgeschlossen. Der Rasenplatz soll erst im kommenden Sommer bespielbar sein, weshalb die Spiele der Restrunde ausnahmslos auf dem bereits fertigen Kunstrasen über die Bühne gehen werden. Auch die Funktionsgebäude sind noch nicht gänzlich fertig, aber duschen und umziehen wird für die Mannschaften kein Problem darstellen.

Die hohe Investitionssumme von 4,8 Millionen Euro ist auch möglich, weil in Schwalefeld ein Olympiastützpunkt entsteht, gleichzeitig wird das neue Gelände auch von Schulen mitbenutzt. So führt um den Naturrasenplatz beispielsweise eine Laufbahn herum. Eine traditionelle Sitzplatztribüne, so wie in der Hoppecke, wird es jedoch nicht geben, dafür bieten ein zweigeschossiges und ein eingeschossiges Gebäude Sitzplätze, von denen aus beste Sicht garantiert wird. Im Bewusstsein des bevorstehenden Wechsels kommt bei Penzenstadler Wehmut auf: „Riesengroße sogar“, wie er beteuert, aber auch sagt: „Wenn wir schon wechseln müssen, wollten wir auch was Vernünftiges und die Anlage in Schwalefeld ist wirklich sehr vernünftig.“ Das Spiel gegen Hessen Kassel war dann so etwas wie der krönende Abschluss an der Stelle, wo der SC Willingen seine größten Erfolge feierte: Anfang und Mitte der Neunziger wurde in Hessens Partymekka für je eine Serie Oberligafußball gespielt.

Autor: Johannes Götze

Willingen17-28

 

 

Fußball

Erfolgreiches Wochenende für die Hünfelder Volleyballmannschaften

Quelle: Fuldaer Zeitung, 12.12.17

Männer

Der Hünfelder SV bejubelte am Samstagnachmittag nach einem sehr intensiven Match einen 3:2-Sieg (22:25, 25:22, 23:25, 25:23, 15:9) bei Tabellennachbar TV Salmünster. „Das hat die Mannschaft richtig gut gemacht“, freute sich Thomas Prokein, der in Abwesenheit von Spielertrainer Uli Bönsch, der sein Damenteam in Wehlheiden betreute, die Regie führte. Die Vorzeichen zur schweren Auswärtspartie waren jedoch eher schlecht. Aus dem Stammteam fehlte neben Bönsch auch noch Mittelblocker Marek Liwoch erkrankt, so dass die ohne Ersatzspieler angetretenen HSVler erneut in geänderter Formation auflaufen mussten. Es war ein hartnäckiges Aufeinandertreffen, in dem sich nur wenig geschenkt wurde. Den Auftaktsatzverlust hatte Hünfeld erfolgreich ausgleichen können, musste den dritten Durchgang aber wieder knapp mit 23:25 abgeben. Bei 17:22-Rückstand im vierten Satz schien die Partie schon fast gelaufen. Thomas Prokein brachte jedoch mit einer starken Aufschlagserie zum 23:22 das Team wieder auf die Siegerstraße. Mit 25:23 machten die Haunestädter den erneuten Satzausgleich perfekt. Im Entscheidungssatz setzte Hünfeld seine starke Linie und mannschaftliche Geschlossenheit fort und belohnte sich mit 15:9 zum Sieg nach einem beachtenswerten Spiel.

Hünfeld spielte mit: J. Mertens, O. Növermann, A. Gejn, D. Wehner, Chr. Bollgen, Th. Prokein.

 

Frauen

Hünfelds Frauen haben ihre kleine Krise überwunden und feierten einen respektablen 3:1-Sieg (16:25, 26:24, 25:16, 25:16) beim Fünften Wehlheiden II. Zunächst sah es spielerisch jedoch danach aus, als würden die HSV-Akteurinnen da weitermachen, wo sie bei den Niederlagen der vergangenen Wochen aufhörten: schwach zu spielen. Eineinhalb Sätze lang diktierte die Kasseler Heimmannschaft das Geschehen nach Belieben. Eine erneute Niederlage schien ihren Weg zu nehmen. Dann geschah jedoch bei 12:17 das Unerwartete: Hünfeld konnte den Schalter umlegen und präsentierte sich wie in guten Zeiten. Nach dem knappen 26:24-Ausgleich spielte das Team wie aus einem Guss. Nun war es Wehlheiden, das nicht mehr viel zustande brachte. „Hut ab vor meinen Mädels, wie sie sich aus dem Tief herausgearbeitet haben“, lobte ein zufriedener Trainer Bönsch.

Hünfeld spielte mit: K. Schulze, D. Brux, M. Schleicher, T. Schuhmann, S. Fetten, K. Wissmann, I. Prokein, L. Prokein, U. Pape.

Volleyball

Wettenberg Teil III

Handball

Wettenberg Teil II

Handball

Verbandsliga – Mit Hünfelds Höhenflug war „überhaupt nicht zu rechnen“

Hünfeld (ms) – www.osthessen-sport.de

Während in Osthessen endgültig der Winter Einzug gehalten hat, herrscht an der Hünfelder Rhönkampfbahn eitler Sonnenschein – denn dank einer starken Siegesserie ist der Hünfelder SV am letzten Spieltag vor der Winterpause an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga geklettert. Trotz der zuletzt bestechenden Form seiner Mannschaft genießt HSV-Coach Dominik Weber die fußballfreie Zeit, ist aber auch schon heiß auf die Rückrunde.

 „Wir sind sehr froh, dass wir uns in so einen Lauf gespielt haben. Damit war überhaupt nicht zu rechnen“, strahlt Hünfelds Coach Weber, der rundum zufrieden ist mit der Entwicklung seiner Mannschaft. Dennoch ist der Übungsleiter froh über die Fußballpause. „So habe ich mehr Zeit für meine Familie. Im Dezember bin ich jetzt auch in Elternzeit und das werden wir auch genießen“, freut sich Weber. Bis es im Januar wieder mit der Restrundenvorbereitung losgeht, müssen die HSV-Kicker aber nicht ganz ohne Fußball auskommen: Einmal pro Woche bietet HSV-Coach Weber ein freiwilliges Training an, betont aber auch: „Die Jungs sollen sich nach der starken Hinrunde erstmal ausruhen.“

Seine Elf aus den ersten 17 Spielen 40 Punkte, stellt mit 49 Toren die stärkste Offensive und eroberte dank des 4:2-Erfolgs gegen den FSV Dörnberg vor heimischer Kulisse im letzten Spiel vor der Winterpause die Tabellenführung von der SG Johannesberg, die sogar bereits eine Partie mehr absolviert hat als die Hünfelder. „Wir können uns auf unsere Offensivqualitäten verlassen und wir haben den Vorteil, dass wir dabei nicht von ein, zwei Spielern abhängig sind“, freut sich Weber, der mit Kevin Krieger (neun Tore), Maximilian Fröhlich, Sebastian Schuch und Christoph Neidhardt (alle sieben Tore) gleich vier Spieler hat, die „in der Lage sind, Spiele zu entscheiden“.

Der Saisonstart verlief für den ambitionierten HSV allerdings nicht ganz nach Wunsch: Zu wechselhaft waren die Ergebnisse und Leistungen der äußerst heimstarken Weber-Elf, die zwar zunächst mit einem 3:2-Erfolg gegen den SV Eschwege in die Runde startete, dann aber ein 3:5 bei Aufsteiger Dörnberg hinnehmen musste. Auch bei Neu-Verbandsligist Johannesberg zogen die Hünfelder den Kürzeren und unterlagen deutlich mit 0:4.Das knappe 0:1 beim SV Neuhof Anfang September war aber auch schon die bisher letzte Pleite, die der HSV hinnehmen musste. Seit dem 0:0 gegen den 1. FC Schwalmstadt, das auch den bislang einzigen Punktverlust auf heimischem Rasen bedeutet, haben die Hünfelder alle ihre Spiele gewonnen. „Ganz wichtig war mit Sicherheit der Sieg in Rothwesten (2:1), weil wir dort vorher noch nicht gewonnen hatten“, so Weber, dessen Team aber vor allem nach dem 6:3-Sieg über den Vizemeister der Vorsaison, den SSV Sand, erkannt hat, was in ihm steckt: „Das Spiel war unser Highlight. Dass wir nach dem 1:3-Rückstand noch 6:3 gewonnen haben, war schon überragend – gerade gegen Sand.“

Hinter dem osthessischen Führungsduo Hünfeld und Johannesberg klafft in der Tabelle bereits eine kleine Lücke. Auf Rang drei liegt CSC Kassel. Die Nordhessen, gegen die der HSV am 25. Februar mit einem Auswärtsspiel in die Rückrunde startet, haben sieben Punkte weniger auf dem Konto als der Spitzenreiter aus Hünfeld. Personelle Veränderungen sind nicht geplant, schließlich kommen mit Tarek Belaarbi, Niklas Wahl und Sebastian Ernst drei ganz wichtige Stützen in den HSV-Kader zurück, die in der laufenden Saison teilweise noch keine Minute auf dem Platz standen. „Das sind praktisch Neuzugänge für uns. Wenn sich ansonsten noch eine Situation mit einem Neuzugang bietet, verschließen wir uns auch nicht komplett. Aber wir sind nicht auf der Suche“, macht Weber klar.

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Fußball

Hallensportfest des HLV-Kreises Offenbach/Hanau in der Leichtathletikhalle in Hanau

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v.l.: Maja H., Jule, Franziska, Daniel, Maja S., Finja, Marina davor liegend Henrik und Max

Heute waren Finja, Franziska, Jule, Maja H., Maja S. und Marina sowie Daniel, Henrik und Max beim Hallensportfest des HLV-Kreises Offenbach/Hanau in der Leichtathletikhalle in Hanau im Einsatz. Ziel dieses Wettkampfeinsatzes war es, wie schon vor einer Woche in Kalbach, nach einer längeren Wettkampfpause mit viel Grundlagentraining wieder etwas Wettkampfluft zu schnuppern. Die in Summe 22 Starts zeigen, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.

Die TOP-Ergebnisse (pB = persönliche Bestzeit) am heutigen Tag erzielten:

    • Daniel (Männer)
      • 1.Platz im Weitsprung mit 6,09 m (pB)
    • Henrik (MJ U20)
      • 1.Platz über 800m in 2:08,12 Min (pB)
    • Max (MJ U20)
      • 2.Platz über 800m in 2:12,19 Min
    • Maja (W14)
      • 3.Platz über 800m in 2:36,83 Min
    • Marina (W15)
      • 2.Platz über 60m in 8,26 Sek
      • 2.Platz über 800m in 2:39,46 Sek
      • 2.Platz im Weitsprung mit 4,85 m
      • 3.Platz über 60m Hürden in 9,36 Sek, gestartet und gewertet bei der WJU18 (größere Hürdenabstände) in Vorbereitung auf die Hessischen und Süddeutschen Hallenmeisterschaften Anfang des kommenden Jahres
Leichtathletik - Aktuelles

Die gute Seele: Perlenhochzeit mit HSV begangen

Andreas Dulz ist ein echtes Original und unverzichtbar

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Schnell noch den Kaffee auffüllen, eine Zigarette rauchen und ein Tor des HSV bejubeln: Andreas Dulz kann Multitasking. Foto: Siggi Larbig

Neulich, als Andreas Dulz 74 Jahre alt wurde, waren sie alle da: Vorstand Lothar Mihm, Abteilungsleiter Mario Rohde oder Verbandsliga-Trainer Dominik Weber. Sie alle und noch viele mehr schätzen die „gute Seele“ des Hünfelder Sportvereins über die Maßen, bringen ihm Respekt und Vertrauen entgegen.

Diesen Status hat sich „Oarl“, der Mann mit dem Glasauge, über mittlerweile 30 Jahre erarbeitet. HSV ohne Andreas Dulz ist genauso wenig vorstellbar, wie Andreas Dulz ohne den HSV. „Der Verein hält mich fit, hat mir auch während meiner schweren Erkrankung geholfen, wieder auf die Beine zu kommen“, erklärt das Unikat, das vor gut zwei Jahren die eigentlich niederschmetternde Diagnose „bösartiger Magenkrebs“ erhalten hatte.

Doch Dulz ließ sich nicht unterkriegen, bekam vollste Unterstützung seitens des Vereins und ließ mit seinem ihm ganz eigenen Humor die Prozedur – Operationen, Entfernung des Magens, Chemotherapien – über sich ergehen. „Ich bin immer noch in Behandlung, aber mir geht’s gut“, sagt er und bietet eine Zigarette an.

Den Lebensmut habe er sich nie nehmen lassen und schon gar nicht wolle er sich in gänzlichem Verzicht üben. Dafür sei das Leben wahrlich zu kurz. Jemanden, dem vor zwei Jahren nicht die allergrößten Überlebenschancen eingeräumt wurden, kauft man das ab – ohne zu überlegen. Verheiratet war der verrentete Dachdecker nie, zumindest nicht im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. Seine Liebe gebührt vielmehr dem Fußball, insbesondere dem HSV und der Rhönkampfbahn – seit 1987.

Vertrauen wird großgeschrieben

Weiland war er als Betreuer von Blau-Weiß Großentaft aktiv, seinem Heimatverein. Und als dieser in Hünfeld, seinem Wohnort, gastierte, wollte er die Großentafter Spieler nach Abpfiff in der mittlerweile geschlossenen HSV-Kneipe „Rhöntor“ zu 15 halben Hähnchen und 30 Litern Bier einladen. Doch die Spieler hatten nach der 0:4-Pleite keine Gelüste auf die kultigen Hähnchen Berti Vollmers, sondern zogen mit leeren Mägen von dannen. Dulz lud stattdessen die Hünfelder ein, verlebte einen spaßigen Abend – und blieb bis heute.

„Die Rhönkampfbahn ist mein zweites Zuhause, ich bin dort eigentlich jeden Tag und kümmere mich um alles, worum ich gebeten werde“, erklärt Dulz recht zurückhaltend sein Aufgabengebiet, das nach der Krebserkrankung nicht mehr so groß wie früher ist. Und doch ist er auch jetzt noch derjenige, der die Arbeit verrichtet, die niemand sieht. Der „Herr der Schlüssel“ öffnet die Tore, wann immer es sein muss, er kocht Kaffee, betreut Arbeiter, ist Trikotbeauftragter, Spaßvogel und Skatkönig. Das „Mädchen für alles“, wie Mihm respektvoll darstellt. Doch Dulz ist gar noch mehr, er ist gleichzeitig größter Fan des HSV, scheint sich über die Siege der Fußballer, Handballer oder Volleyballer manches Mal sogar mehr zu freuen, als die die Spieler selbst tun.

„Vertrauen“, so sagt Dulz, sei dem Vorsitzenden Lothar Mihm besonders wichtig – und Andreas Dulz kann der HSV zu jeder Sekunde vertrauen. Und auch wenn ihm die vielleicht 500 Schritte zur Rhönkampfbahn zunehmend schwerer fallen, ist für Dulz klar: „Ich werde dem HSV so lange treu bleiben, so lange ich laufen kann.“ Ganz so, wie es sich in einer traditionellen Ehe auch gehört.

Neue Serie:

Mit der heutigen Ausgabe starten wir die neue Serie „Die gute Seele des Vereins“. Darin stellen wir Menschen vor, die für gewöhnlich nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, ihren Verein aber mit Rat und Tat unterstützen, stets anpacken und eigentlich unverzichtbar sind.

Autor: Johannes Götze

Fußball

Verbandsliga – Erste Nachholspiele schon am 18. Februar

Osthessen (tg) –www.osthessen-sport.de

Für die ersten Teams der Fußball-Verbandsliga startet die Restrunde bereits am 18. Februar. Für den RSV Petersberg, den Hünfelder SV und den TSV Lehnerz II fällt die Winterpause etwas kürzer aus als geplant.

„Wir wollen ja vermeiden, dass Hünfeld oder Lehnerz unter der Woche nach Willingen fahren muss, da bleibt neben dem Karsamstag und Ostermontag nur der 18. Februar“, erklärt Klassenleiter Horst Riemenschneider (Kassel). Insgesamt 17 Partien müssen noch nachgeholt werden, fünf Spiele alleine vom TSV Rothwesten. Der Hünfelder SV empfängt nun am 18. Februar den SV Adler Weidenhausen. Die Partie musste schon mehrfach abgesagt werden, nun wurde das Heimrecht getauscht, sodass auf Kunstrasen gespielt werden könnten. Gleiches Bild bei Lehnerz II gegen Rothwesten. Die Partie sollte eigentlich schon am Sonntag in Rothwesten stattfinden, nun wird am 18. Februar in Lehnerz gespielt. Über Ostern sind Bad Soden, Lehnerz II, Hünfeld und Johannesberg jeweils doppelt im Einsatz, alle vier Teams spielen jeweils am Samstag als auch am Ostermontag. Am 25. Februar soll bereits der erste komplette Spieltag stattfinden. Sollten hier erneut Partien ausfallen, könnte es zu weiteren Problemen kommen.

Die ersten Spiele nach der Winterpause:

  1. Februar, 14.30 Uhr Hünfeld – Weidenhausen
  2. Februar, 14.30 Uhr CSC Kassel – Hünfeld
  3. März, 15.00     Uhr Hünfeld – Johannesberg

Nachholspiele über Ostern

Karsamstag, 15.30 Uhr  Willingen – Hünfeld

Ostermontag, 15 Uhr Eschwege – Hünfeld

 

 

Fußball

Landesliga – Bönsch warnt vor Salmünsters Ottmann

Osthessen (fs) – www.osthessen-sport.de

Derbyzeit in der Volleyball-Landesliga: Der Hünfelder SV gastiert am Samstag (16 Uhr) im Verfolgerduell beim punktgleichen TV Salmünster. Bereits eine Stunde zuvor wollen die HSV-Frauen bei Wehlheiden II wieder in die Spur.

Ohne Spielertrainer Uli Bönsch, der mit den Frauen in Wehlheiden weilt, dafür aber mit dem restlichen Kader reisen die Hünfelder Männer zum Derby nach Salmünster. „Mal sehen, ob wir etwas reißen können. Wir treffen da auf eine junge, dynamische, ehrgeizige Mannschaft, die mit Stephan Ottmann den individuell besten Spieler in ihren Reihen hat, er ist wirklich sehr stark“, hält Bönsch große Stücke auf den TVS, der mit zwölf Punkten aktuell auf Platz drei liegt. Punktgleich, allerdings schon mit einem Spiel mehr auf dem Konto, folgt direkt dahinter der HSV, der trotz weniger Trainingseinheiten mit der gesamten Mannschaft etwas mitnehmen will: „Das wird ein interessantes Spiel. Wenn meine Jungs ihr Können abrufen, dann haben wir auch Siegchancen. Das müssen wir aber als Mannschaft in die Halle kriegen“, erklärt Bönsch.

Die Hünfelder Frauen wiederum wollen in der Landesliga nach zwei deftigen Auswärtsklatschen in Rodheim und Gießen wieder in die Erfolgsspur, die Trauben beim Tabellenfünften Wehlheiden hängen allerdings hoch: „Es wird nicht einfach, aber vielleicht können wir ja für eine positive Überraschung sorgen. Es wäre schön, mal wieder Selbstvertrauen tanken zu können“, meint Trainer Uli Bönsch, der auf Monika Wilde und Claudia Schneehoff wird verzichten müssen.

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Volleyball

Dritter Platz für die U16 männlich

3. Spieltag U16m Landesliga

VB-TS-U16m

Die Jungs des Hünfelder SV erspielten sich auch am 3. Spieltag in der U16 den soliden 3. Platz.

Am 02.12.2017 richtete die U16m des Hünfelder SV den 3. Spieltag in der LL aus. Die Absage der SG Rodheim änderte den Turnierplan, bei dem die fünf Mannschaften im Modus jeder gegen jeden antraten. Das erste Spiel bestritt das Team gegen DJK Freigericht, welches die Mannschaft mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Jedoch forderte Trainer Thomas Prokein mehr Kommunikation und Aktionsbereitschaft auf dem Feld, um vor allem gegen den Favourit Eintracht Frankfurt bestehen zu können. Bis zum Spielstand 14:14 in beiden Sätzen hielt das junge Team gut mit, doch verlor danach immer wieder den Faden, um dann letztendlich mit 0:2 zu verlieren. Ein ähnliches Bild bot sich im dritten Spiel gegen die TG Rüsselsheim, bei dem man bei konsequentem Spiel evtl. auch ein Überraschungssiege hätte einfahren können, doch der Hünfelder SV spielte zu ängstlich und ohne Willenskraft und musste das Spiel mit 0:2 abgeben. Das letzte Spiel bestritt man gegen den Tabellenvierten TuS Niederjosbach. Der erste Satz verlief viel besser als die Spiele vorher, so dass er souverän gewonnen werden konnte. Der zweite Satz spiegelte den gesamten Spieltag wider, unnötige Fehler führten dazu, den Satz abzugeben. Im Tie-Break schien der Hünfelder SV gebrochen, bei einem Spielstand von 14:9 gegen sich ist es sehr unwahrscheinlich, so ein Spiel noch zu drehen. Doch manchmal kommt es anders – durch sichere Aufschläge von Silas Wessel und einem fehlerfreien Spiel des gesamten Teams drehte die Mannschaft das Spiel mit dem Satzgewinn zum 16:14.

Somit belegte die U16m des Hünfelder SV auch am dritten Spieltag den 3. Platz in der Landesliga und somit auch Platz drei in der Endtabelle.

Es spielten: S. Wessel, B. Krummeck, F. Kümmel, M. Bönsch, J. Bender, M. Halling, D. Woyde, T. Kugler, T. Balzer

Ergebnis 3. Spieltag und auch Endstand:

 VereinPlatzziffer
1.Eintracht Frankfurt4
2.TG Rüsselsheim5
3.Hünfelder SV9
4.TuS Niederjosbach12
5.DJK Freigericht17
 SG Rodheim * 

* Am letzten Spieltag nicht angetreten, damit ausgeschieden

Volleyball

Mädchen der JSG Großenlüder/Hünfeld weiter auf Erfolgskurs!

Ein weiteres Volleyball-Jugend-Wochenende liegt hinter uns und die Mädchen konnten auch am 3. Spieltag der U16 (Samstag 02.12.17) und U14 (Sonntag 03.12.17) ihr tolles Ergebnis vom 2. Spieltag in den beiden Altersklassen wiederholen! Sie durften in beiden Klassen ein weiteres Mal den Tagessieg feiern.

Spieltag U16 weiblich Landesliga

VB-TS-U16

Die JSG Großenlüder-Hünfeld hat sich am letzten Spieltag in der Landesliga Nord ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht und schrammt  nur aufgrund der schlechteren Ballpunkte als der Meister aus Eschwege am Meistertitel vorbei. Die Vizemeisterschaft berechtigt zur Teilnahme an der Quali zum Hessenjugendpokal, sollte Eschwege nicht bei der mündlichen Aussage bleiben, der JSG ihren Platz an der Quali zur Hessenmeisterschaft mangels Spielerinnen an diesem Termin zu überlassen.

Der Spieltag selbst fand am Samstag, 02.12.17 in Eschwege statt.

Die lange Fahrt schien kein Hindernis gewesen zu sein, die ersten beiden Gegner  aus Wehlheiden und Vellmar schickten die Mädchen, wie auch an den vergangenen Spieltagen mit jeweils sehr deutlichen 2:0 Siegen vom Feld.

Gegen den Tabellendritten aus Rauschenberg gelang ein ebenfalls relativ deutlicher erster Satz, wenn auch im Ergebnis nicht so sehr zu erkennen.

Im zweiten Satz bot Rauschenberg dann erheblich mehr Gegenwehr und es wurde spannender.

Glückliche Bälle, aber auch tolle Aktionen führten die JSG dann aber wiederum zum 2:0.

Eschwege sollte eigentlich der stärkste Gegner des Tages werden, so schätzten alle diese Mannschaft nach deren sehr gutem Spiel gegen Rauschenberg ein.

Es kam aber anders. Zwar wehrte sich Eschwege erheblich, dennoch ging ein Punkt nach dem anderen auf das Konto der Lüder-Hünfeld-Mädels. So konnten auch wirklich alle Spielerinnen eingesetzt werden und die Partie wurde mit 25:16 und 25:13 zum vierten Sieg im vierten Spiel.

Der erste Platz an diesem Spieltag bedeutete jedoch ganz knapp wie anfangs erwähnt nur den zweiten Platz in der Gesamttabelle.

Es spielten: Hanna Amerschläger, Pauline Baus, Alina Bien, Marie Eurich, Luisa Höhl, Lena Niehues, Finja Prokein und Lara Prokein.

Tabelle des 3. Spieltages:

 VereinSpielePunkteSätze
1.JSG Großenlüder/Hünfeld48 : 08 : 0
2.VG Eschwege46 : 26 : 2
3.ASV Rauschenberg44 : 44 : 4
4.SSC Vellmar42 : 62 : 6
5.TG Wehlheiden40 : 80 : 8

 

Endstand:

 VereinSpielePunkteSätzeBälle
1.VG Eschwege1220:  420:  4575:307
2.JSG Großenlüder/Hünfeld1220:  420:  4568:327
3.ASV Rauschenberg1214:10 14:10  
4.TG Wehlheiden12  4:20  4:20    
5.SSC Vellmar12  2:22     2:22 

 

Spieltag U14 weiblich Landesliga

VB-TS-U14

Der dritte und letzte Spieltag der U14 Landesliga Nord fand am 03.12.17 in Hünfeld statt. Bereits vor dem ersten Spieltag trat eine Mannschaft aus diesem Wettkampf zurück, so dass hier nur 4 Mannschaften an den Start gingen und jeder gegen jeden spielte. Bereits am ersten Spieltag hatte sich abgezeichnet, dass es hier nur eine Mannschaft gibt, die den Mädchen aus Großenlüder und Hünfeld gefährlich werden konnte und das war der VfL Bad Arolsen. Trotz Wintereinbruch waren alle Mannschaft angereist, jedoch teilweise mit einer Rumpftruppe von 3 Spielerinnen (Minimum).

Die ersten Spiele gegen den TV Lieblos und den SSC Vellmar gewann die JSG problemlos. Die Mädchen um Mannschaftsführerin Finja Prokein hatten in diesen Spielen die Möglichkeit sich auszuprobieren und Risiken einzugehen z. B. im Aufschlag, so dass sie im ersten Satz zwar noch einige Fehler machten, aber dann sehr gut ins Spiel fanden. Besonders Finja Prokein kam so gut in ihren Sprungaufschlag, dass Sie damit sehr häufig den direkten Punkt erzielen konnte. Aber auch Marie Hohmann und Ines Martinovic, die meist ein wenig im Schatten von den schon erfahreneren Spielerinnen Finja und Lara Prokein stehen, hatten viele Spielanteile und konnten auf sich aufmerksam machen. Das entscheidende Endspiel gegen Bad Arolsen, die nur mit drei Spielerinnen anreisten und somit keine Wechselmöglichkeiten hatten, war dann auch nur noch eine Formsache. Hier konnte Ines Martinovic mit einem schönen Angriff den entscheidenden letzten Punkt machen und führte die Mannschaft somit zum Tagessieg und damit auch zum Meistertitel in der Landesliga Nord.

Weiter geht es auch in dieser Altersklasse mit der Qualifikation zur Hessenmeisterschaft am 04.02.2018.

Ergebnisse 3. Spieltag und Endstand:

1. JSG Großenlüder/Hünfeld
2. VfL Bad Arolsen
3. TV Lieblos
4. SSC Vellmar

 

 

Volleyball

Erneute Niederlage für Hünfelder Volleyballerinnen

Quelle: Fuldaer Zeitung, 5.12.17

Gießen/Hünfeld

Die Frauen des Volleyball-Landesligisten Hünfelder SV stecken in einer kleinen Krise. Nach dem bereits schwachen Auftritt am vorletzten Spieltag bei der SG Rodheim mussten sie auch am vergangenen Wochenende gegen den USC Gießen eine deutliche 0:3-Niederlage (14:25 17:25 17:25) einstecken.

Nichts war es mit der Rehabilitation. Im Gegenteil: Es war eher die Bestätigung, dass „derzeit der Wurm drin ist“, wie es HSV-Trainer Uli Bönsch bezeichnete. Das HSV-Team, das auf seine privat verhinderte Angreiferin Claudia Schneehoff verzichten musste, war am Samstag sehr motoviert in die Universitätsstadt gereist – in der Hoffnung, mit einer stabilen Leistung dem USC ordentlich Paroli bieten zu können. Dass daraus nichts wurde, lag vor allem daran, die Gäste aus der Haunestadt auf einen Gegner trafen, der vor allem in der Netzregion regierte. Die dynamischen USC-Akteurinnen machten einerseits im Angriff mächtig Druck und unterbanden andererseits mit dem eigenen starken Block die HSV-Offensiven. Einbrüche in der Annahme der Osthessinnen brachten das Gefüge zusätzlich ins Wanken. In den Sätzen zwei und drei hatte die Hünfelder Mannschaft mit Lobs und kurzen Bällen zwischenzeitlich für Entlastungen und vermehrt für Punkte sorgen können. Das waren jedoch nur kurzzeitige Highlights des Tabellensechsten aus der Haunestadt. Gießen, das sich seit den letzten Wochen in einem ständigen Aufwärtstrend befindet, ließ sich das Heft nicht aus der Hand nehmen. Die junge USC-Formation bestätigte vielmehr in der Folgezeit eindrucksvoll ihre Stärken, die Hünfeld an diesem Tag zu verhindern nicht in der Lage war. „Es war eine bittere Niederlage, bei der wir uns unter Wert verkauft haben“, lautete das enttäuschte Fazit der HSVler. Das anschließende Spitzenspiel entschied der Gießener SV mit 3:2-Sätzen gegen den Oberliga-Absteiger Gelnhausen knapp für sich und übernahm die Tabellenführung.

Hünfeld spielte mit: Monika Wilde, Melanie Schleicher, Teresa Schuhmann, Doris Brux, Katrin Schulze, Simone Fetten, Ines Prokein, Katja Wissmann, Urte Pape. bb

Volleyball

Frauen verlieren in Rodheim

Quelle: Fuldaer Zeitung, 28.11.2017

Einen schlechten Tag hatte der Hünfelder SV am Samstag in Rodheim erwischt. Die schwache Leistung wurde mit einer deutlichen 0:3-Niederlage quittiert. Nervöse Aktionen, schwache Annahme und nicht ausreichendes Durchsetzungsvermögen am Netz führten zum deutlichen Auftaktsatzverlust. Eine kleine Steigerung seitens der HSVlerinnen, die ohne ihren beim Männerteam weilenden Trainer Uli Bönsch in die Wetterau gereist waren, brachte zwar etwas Belebung ins Spiel, aber gänzlich in Gefahr bringen konnten sie den keineswegs übermächtigen Gastgeber nicht. Eine große Enttäuschung für den Sechstplatzierten aus der Haunestadt nach einem in der Form nicht erwarteten Resultat, das es zu analysieren gilt. Hünfeld spielte mit: M. Schleicher, T. Schuhmann, S. Fetten, D. Brux, Cl. Schneehoff, K. Wissmann, M. Wilde, K. Schulze.

Volleyball

Sieg und Niederlage bei den Hünfelder Männern

Quelle: Fuldaer Zeitung, 28.11.2017

„Im Großen und Ganzen sind wir mit der Bilanz zufrieden“, hieß es aus dem Hünfelder Lager nach dem schweren Heimspieltag. Sieg und Niederlage bedeutete eine ausgeglichene Punkteausbeute. Im Auftaktspiel gegen den Siebten aus Neuenhaßlau hatte sich der Gastgeber durch starke Aufschläge gleich zu Beginn den Respekt und einen großen Vorsprung verschafft, der zum klaren 25:14 führte. Die Partie wurde ausgeglichener, da Neuenhaßlau besser ins Spiel fand und Hünfeld seinerseits den einen oder anderen Fehler zu viel machte. Zum Satzendphase agierte Hünfeld jedoch wieder stabiler (25:22). Im dritten Durchgang setzte sich die Heimmannschaft peu à peu ab und beendete mit 25:19 ein gutes Spiel zum verdienten 3:0.

Auch gegen den VSG Kassel lieferte Hünfeld anschließend ein ordentliches Match ab, genug war es gegen den Spitzenreiter aus dem Norden allerdings nicht. Die Startphase war ausgewogen (19:19), ehe die Gästeformation mit ihrer stabilen Spielweise erfolgreich den 25:22-Auftaktsatzgewinn verbuchten. Im zweiten Durchgang reichte Hünfelds Widerstand nur bis zum 14:14, ehe der Kasseler Druck beim HSV für Fehler und mit 17:25 für den weiteren Satzverlust sorgte. Im letzten Abschnitt kam sogar noch einmal Spannung auf, als der HSV eine kleine Führung zum 20:18 herausgespielt hatte. Nach dem 21:21 war jedoch wieder die Luft raus, Hünfeld musste sich mit 21:25 zum 0:3 geschlagen geben. Kein unerwartetes Ergebnis gegen einen bislang ungeschlagenen Tabellenführer. Hünfeld spielte mit: Chr. Bollgen, U.Bönsch, A. Gejn, J. Herrmann, M. Liwoch, V. Marte, J. Mertens, J.Reckmann, D.Wehner.

 

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