Neidhardt eiskalt – zweimal

 

Verbandsliga: Hektik und Diskussionsstoff

Ein lange intensives Verbandsligamatch zweier sich neutralisierender Teams hat nach einer nicht mehr für möglich gehaltenen Hektik in der Schlussphase noch für reichlich Diskussionsstoff gesorgt – am Ende mit dem glücklicheren Ende für den Hünfelder SV, der 2:1 (0:0) beim TSV Lehnerz II gewann.

In Minute 88 waren noch alle Parteien zufrieden, schließlich hätte ein Remis so ziemlich dem hin- und herwogenden Spielverlauf entsprochen. Eine Minute später waren die Gemüter dann erhitzt. Stein des Anstoßes: Ein umstrittenes Handspiel des vom Lehnerzer Hessenligateam runtergezogenen Sebastian Bartel nach einem Fallrückzieher von Marius Bublitz, das Christoph Neidhardt mit seinem zweiten Elfmeter an diesem Tag bestrafen konnte.

„Ich finde es saumutig, in der 89. Minute für ein Auswärtsteam Elfmeter zu pfeifen, aber in meinen Augen war der absolut korrekt“, befand HSV-Coach Dominik Weber. Der heimische Schlussmann Christoph Grösch hatte auch gesehen, dass Bartels Hand am Ball war, „allerdings war der angelehnt und er wurde aus kürzester Distanz angeschossen.“ Sein Trainer Sedat Gören monierte hingegen, dass Bublitz vorher das Bein zu hoch gehabt hätte. „Den darf er niemals geben“, schüttelte Gören über den Pfiff von Vincent Schandry aus dem Taunus nur den Kopf, „weil er zu mir nach dem Spiel auch noch gesagt hat, dass man diskutieren kann. Ich dachte, Strafstöße gibt es nur bei ganz klaren Vergehen.“

„Attraktiv und intensiv“

In den ersten 45 Minuten hatte der Hünfelder SV leichte Vorteile, nach der Pause kam Lehnerz II besser in ein Spiel, das in Dominik Webers Augen „attraktiv und intensiv war.“ Spannend war es auf alle Fälle, weil sich beide Teams nicht den geringsten Raum schenkten und in Person von Lehnerz’ Jan-Henrik Wolf, der völlig frei vor Ruck auftauchte, aber zu mittig köpfte (56.), sowie in Form eines doppelten Pfostentreffers von Lukas Budenz (68.) jeweils eine Riesenchance gesehen hatte.

Die Lehnerzer Führung hatte schließlich der formstarke Tobias Göbel nach einer sauberen Rechtsflanke von Daniel Heil erzielt (74.). Heil wiederum war sechs Minuten später Urheber des Hünfelder Ausgleichs, als er Steffen Witzel unnötig von den Beinen holte und Neidhardt anschließend bereits beim ersten Mal cool geblieben war (80.). / hall

Die Statistik:

TSV Lehnerz II: Grösch; Heil (90. Milenkovski), Bartel, Dücker, Weldetnsae (46. Vilmar) – Wittke, Hohmann (81. Balzer) – Sternstein, Wolf, Sorg – Göbel.
Hünfelder SV: Ruck; Körner (46. Bambey), Faulstich, Häuser (80. Bublitz), Witzel – Rohde, Budenz – Neidhardt (90. Kröning), Fröhlich, Krieger – Schuch.

Schiedsrichter: Vincent Schandry (Königstein im Taunus).
Zuschauer: 230.
Tore: 1:0 Tobias Göbel (74.), 1:1 Christoph Neidhardt (80., Foulelfmeter), 1:2 Christoph Neidhardt (89., Handelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Robin Sorg (90.+2, Lehnerz II).

Aufstellungen

TSV Lehnerz II
Torwart Christoph Grösch Abwehr Natnael Weldetnsae (ab 46. Maximilian Vilmar) , Sebastian Bartel Mittelfeld Daniel Heil (ab 90. Nikola Milenkovski) , Jan-Henrik Wolf , Leon Wittke , Marcel Dücker , Paul Hohmann (ab 81. Maximilian Balzer) Angriff Christoph Sternstein , Robin Sorg , Tobias Göbel

Hünfelder SV
Torwart Christian Ruck Abwehr Franz Faulstich , Nicolas Häuser (ab 79. Marius Bublitz) , Sebastian Körner (ab 46. Sven Bambey) , Steffen Witzel Mittelfeld Christoph Neidhardt (ab 90. Manuel Kröning) , Julian Rohde , Kevin Krieger , Lukas Budenz , Maximilian Fröhlich Angriff Sebastian Schuch

Torfolge

1:0 Tobias Göbel (74.) – Daniel Heil

1:1 Christoph Neidhardt (80.) – Steffen Witzel

1:2 Christoph Neidhardt (89.)

b

Fußball

Lehnerz II – Hünfelder SV 1:2 (0:0)

Zuschauer: 150.

Gelb-Rote Karte: Robin Sorg (Lehnerz, 90.+2)

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Fußball

Verbandsliga – Neidhardt sind die Diskussionen egal – Zwei Elfmetertore

Fulda (fs) –www.osthessen-zeitung.de

Mit zwei späten Elfmetertoren hat Christoph Neidhardt die Serie des Hünfelder SV verlängert und gleichzeitig die des TSV Lehnerz II beendet: Der 2:1 (0:0)-Auswärtssieg am Galgengraben war der siebte Erfolg in Serie für die Haunestädter, die damit den zweiten Tabellenplatz der Fußball-Verbandsliga verteidigen konnten. Die Lehnerzer verpassten es, nach vier Siegen in Folge noch weiter oben anzuklopfen.

Mann im Blickpunkt war Schiedsrichter Vincent Schandry (Königstein): Erst zeigte der Unparteiische nach einem – überflüssigen – Foul von Lehnerz‘ Daniel Heil an Kevin Krieger auf den Elfmeterpunkt, Christoph Neidhardt verwandelte traumwandlerisch sicher zum 1:1 (80.). „Vorne müssen wir das 2:0 machen, Robin Sorg schießt aber aus fünf Metern über das leere Tor, dann machen wir so ein blödes Foul an der Strafraumkante“, hadert TSV-Coach Sedat Gören mit der Entstehung des ersten Elfmeters. Kurz vor Schluss zeigte Schandry dann erneut auf den Punkt, nachdem Marius Bublitz den Ball mit einer Mischung aus Fallrück- und Seitfallzieher scharf gemacht hatte und Sebastian Bartel das Spielgerät an die Hand gesprungen war. War der erste Elfmeter noch unstrittig, gab es jetzt große Diskussionen: „Das ist unglaublich, einfach unglaublich. Ich weiß nicht, ob der Schiedsrichter überfordert war, weil er beobachtet wurde, aber den Elfmeter darf man einfach nicht pfeifen. Das ist lächerlich, das war vorher gefährliches Spiel und niemals ein Handelfmeter. Die Jungs betreiben Riesenaufwand und werden durch zwei solche Entscheidungen um Punkte gebracht“, versteht Gören die Welt nicht mehr.

HSV-Coach Dominik Weber hingegen sagt: „Der Ball geht Richtung Tor, Bartel bekommt den Ball an den Kopf und die ausgestreckte Hand. Ich weiß nicht, warum man diesen Elfmeter nicht pfeifen sollte, in meinen Augen war das Hand. Ich finde es mutig, vom Schiedsrichter da auf den Punkt zu zeigen, dafür gebührt ihm Respekt.“ Allen Diskussionen zum Trotz trat erneut Neidhardt zum Elfmeter an und verwandelte – auch wenn TSV-Keeper Christoph Grösch die Ecke geahnt hatte – zum 2:1-Siegtreffer für den HSV (89.). „Unterm Strich ist der Sieg zwar glücklich mit zwei Elfmetern in der Schlussphase, aber aufgrund der ersten Halbzeit sicher nicht unverdient“, findet Weber, dessen Elf im ersten Durchgang mehr vom Spiel hatte, die guten Möglichkeiten durch Sebastian Schuch, Kevin Krieger und Neidhardt sowie Maximilian Fröhlich aber allesamt nicht nutzen konnte.

Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber nun stärker und hätten durch einen Kopfball von Jan-Henrik Wolf eigentlich in Führung gehen müssen, der köpfte jedoch HSV-Torwart-„Oldie“ Christian Ruck aus kurzer Distanz an. Auf der Gegenseite hatte dann Lukas Budenz jede Menge Pech: Mit seinem Schuss traf er erst den rechten und dann den linken Innenpfosten, von dort aus sprang der Ball Grösch in die Arme. Dann das 1:0 für die TSV-Reserve: Eine Hereingabe von Daniel Heil schob Tobias Göbel aus fünf Metern links unten ein (74.). „Da haben wir uns taktisch falsch verhalten, wir dürfen nach dem Ballverlust nicht mit zwei Mann nach außen auf den Mann rücken“, hadert Weber mit dem Gegentreffer. Während Sorg dann das 2:0 aus kurzer Distanz verpasste, weil er den Ball anstatt einzuschieben über das Tor drosch, drehte der HSV das Spiel in der Schlussphase noch und ist nach dem siebten Spiel in Folge weiterhin Tabellenzweiter. „Wir haben weitergefightet und gegen einen richtig guten Gegner gewonnen, der nicht zu Unrecht Weidenhausen mit 5:1 und Sand mit 4:1 geschlagen hat. Das waren absolute Big Points“, freut sich Weber über den Sieg, während sein Gegenüber konstatieren muss: „Mit einem Sieg wären wir dran gewesen und hätten an Platz drei schnuppern können, das wäre für die junge Mannschaft toll gewesen.“

Lehnerz II: Grösch; Heil (90. Milenkovski), Dücker, Bartel, Weldetnsae (46. Vilmar) – Hohmann (81. Balzer) – Sternstein, Wittke, Wolf, Sorg – Göbel.

Hünfeld: Ruck; Körner (46. Bambey), Faulstich, Häuser, Witzel – Budenz – Neidhardt (90. Kröning), Krieger, Fröhlich – Schuch.

Schiedsrichter: Vincent Schandry (Frankfurt)

Tore: 1:0 Tobias Göbel (74.), 1:1 Christoph Neidhardt (80., Foulelfmeter), 1:2 Christoph Neidhardt (89., Handelfmeter)

Zuschauer: 150.

Gelb-Rote Karte: Robin Sorg (Lehnerz, 90.+2)

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Fußball

Erneut erfolgreiches Wochenende

Alle Herrenmannschaften konnten dieses Wochenende als Sieger abschließen. So gewann die 1. Herrenmannschaft gegen den ungeschlagenen Tabellenersten Landenhausen äußerst überraschend mit 9:3. Die 2. Herrenmannschaft kam gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft Germania Fulda zu einem ungefährdeten 9:4-Erfolg. Über den 1. Sieg in der Saison kann sich die 3. Herrenmannschaft freuen. Diese bezwang Großenlüder III mit 9:2. Deutlich Spannender verlief das Spiel der 4. Herrenmannschaft gegen Arzell III. Am Ende eines hart umgekämpften Spiels setzte sich diese mit 9:7 durch.

Nach dem Erfolg gegen Dirlammen war die Damenmannschaft auch gegen Rommerz II mit 8:3 erfolgreich.

Nach 3 Siegen in Folge musste die Jugendmannschaft an diesem Wochenende zwei Niederlagen (jeweils 2:6 gegen Petersberg und Niederbieber) einstecken.

Die Schülermannschaft kam zu einem mühelosen 6:0-Erfolg gegen Weyhers-Ebersberg.

Tischtennis

Verbandsliga – Lehnerz II vs. Hünfeld – Wessen Serie reißt im Derby?

 

Osthessen (ms) – www.osthessen-zeitung.de

Derbytime in Lehnerz: In der Fußball-Verbandsliga kommt es im Regionalduell zwischen dem TSV Lehnerz II und dem Hünfelder SV zum Aufeinandertreffen zweier extrem formstarker Teams: Der HSV holte sechs Siege in Serie, Lehnerz gewann vier Mal hintereinander. Spitzenreiter Johannesberg zuhause möchte gegen Schwalmstadt den zwölften Saisonsieg feiern und Platz eins in der Tabelle verteidigen (beide Dienstag, 15 Uhr).

Lehnerz II – Hünfeld (Dienstag, 15 Uhr)

„Hünfeld ist im Moment die stärkste Mannschaft der Liga“, adelt Lehnerz-II-Coach Sedat Gören den kommenden Gegner aus Hünfeld, der sich durch eine ganz starke Serie von sechs Siegen in Folge bei einem Torverhältnis von 20:5 bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet hat. Doch auch die Lehnerzer präsentierten sich zuletzt in hervorragender Form: Die Gören-Elf konnte die vergangenen vier Spiele allesamt für sich entscheiden und gewann erst am Freitag klar mit 4:1 gegen Meisterschaftskandidat Sand. „Die jungen Spieler haben bewiesen, dass sie auch gegen richtig starke Gegner bestehen können. Das wollen wir auch gegen Hünfeld bestätigen“, macht Gören klar, der auch mit einem Zähler im Heimspiel zufrieden wäre: „Wir wissen ganz genau, wie stark der Gegner ist.“ Die Vorzeichen auf das Derby stehen als Lehnerzer Sicht gut: Coach Gören muss lediglich auf Osman Özlük verzichten. Marcel Dücker und Tobias Göbel kehren wieder in den Kader zurück. „Wir müssen wieder genauso konzentriert und diszipliniert wie zuletzt auftreten und dann können wir auch gegen Hünfeld bestehen“, ist sich Gören sicher.

Der Hünfelder SV schwebt aktuell auf Wolke sieben und möchte seinen Sturmlauf auch gegen die Hessenligareserve des TSV Lehnerz fortsetzen. „Die Grundeinstellung ist im Moment richtig gut. Es läuft mannschaftlich und spielerisch. Wir haben einfach einen Lauf“, freut sich Hünfelds Kevin Krieger, dessen Team den TSV Mengsberg am Samstag mit 5:0 vom Platz fegte. Dennoch betont der HSV-Edeltechniker auch: „Wir dürfen trotzdem keinen Gegner unterschätzen. Lehnerz ist auch ganz gut drauf. Den Sieg gegen Sand hätte ich nicht erwartet“, gibt Krieger zu und fügt an: „Das wird ein schweres Spiel, gegen Lehnerz ist es immer eng. Da müssen wir uns richtig strecken.“ Im Vergleich zum Kantersieg gegen Mengsberg wird sich der Kader des HSV nicht verändern. Außer den Langzeitverletzten Nils Wenzel, Niklas Wahl und Tarek Belaarbi kann Hünfelds Trainer Dominik Weber auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

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Fußball

Stoppt Lehnerz II auch Hünfeld?

 

Verbandsliga: Johannesberg kann Herbstmeister werden

Zum Hinrunden-Kehraus sind noch einmal alle sechs osthessischen Teams gefordert, alle am morgigen Feiertag. Der Blick richtet sich auf das Derby in Lehnerz, wenn die Hessenliga-Reserve den Hünfelder SV empfängt.

TSV Lehnerz II – Hünfelder SV (Dienstag, 15 Uhr).

„Mit breiter Brust“ konnte Lehnerz II bereits am Freitag gegen Sand aufspielen, nach dem grandiosen 4:1-Erfolg ist die Brust nun natürlich noch breiter. „Ich glaube, dass wir das Spiel genauso befreit angehen können, dann ist wieder etwas möglich“, glaubt TSV-Trainer Sedat Gören, der dabei wieder auf den eigenen Kader vertrauen wird, höchstens Marcel Dücker und Tobias Göbel könnten im Vergleich zum Freitagsspiel noch dazustoßen. „Wenn sich jeder ins System einfügt, dann brauche ich keine Unterstützung von oben“, betont Gören, der sich auf das Spiel freuen kann.

Der HSV könnte das Derby in unveränderter Formation angehen, der Kader ist seit Wochen der gleiche. Vermisst werden darin unter anderem Niklas Wahl und Tarek Belaarbi, beiden hätten in der Viererkette eine entscheidende Rolle einnehmen können und sollen, konnten aber noch keine Minute in dieser Saison absolvieren. Innenverteidiger Belaarbi hatte nach einer Knieoperation immer wieder Rückschläge erlitten, befindet sich aktuell beruflich in den USA und wird aller Voraussicht nach erst wieder im neuen Jahr zu einer echten Alternative erwachsen. Bei Rechtsverteidiger Wahl stellt sich die Sachlage noch komplizierter dar: Probleme mit dem Knöchel machen dem Senkrechtstarter der vergangenen beiden Serien immer wieder zu schaffen. Gehversuche musste er immer wieder abbrechen, einen Zeitpunkt für die Rückkehr zu taxieren ist unmöglich.

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Fußball

Bilder Mengsberg Teil IV

Fußball

Verbandsliga: Aufsteiger Mengsberg beim 0:5 gegen Hünfeld chancenlos

Harmlos und gehemmt

Mengsberg. Bei der vorherigen Niederlage gegen Johannesberg noch auf Augenhöhe, kassierte Verbandsliga-Schlusslicht TSV Mengsberg gegen den Hünfelder SV eine 0:5 (0:2)-Heimniederlage.

„Wir waren gehemmt und haben zu viele Zweikämpfe verloren“, beschrieb TSV-Innenverteidiger Alexander Wesner das entscheidende Manko seiner Mannschaft. Das deutete sich bereits in der Anfangsphase an. Nach einem Eckball des überragenden Mittelfeldspielers Kevin Krieger leitete Steffen Witzel den Ball zu Nicolas Häuser weiter, der keine Mühe hatte, das 1:0 für seine Elf vorzulegen (8.). Von Maximilian Fröhlich bedient traf der Vorlagengeber zum 2:0 (23.). Was für weitere Sicherheit bei den selbstbewusst auftretenden Hünfeldern sorgte.

Berneburg scheitert

Wenig später hätte der TSV zurück in die Partie finden können. Der Torschuss von Lukas Berneburg nach einer Fischer-Ecke verfehlte jedoch knapp sein Ziel (25.). Das galt auf der Gegenseite ebenso für die Abschlüsse von Kevin Krieger (27., 31.) und Julian Rohde (36.). „Wir sind froh, diese Aufgabe seriös gelöst zu haben, wenn auch nicht immer mit Glanz“, freute sich HSV-Coach Dominik Weber über den klaren Erfolg seiner Mannschaft. Letzte Zweifel daran beseitigten die auch in der zweiten Spielhälfte dominierenden Gäste binnen sieben Minuten. Von Krieger ausgehend und Sebastian Schuch vorgelegt, traf Maximilian Fröhlich zum 3:0 (56.), ehe Schuch, von Zweikampfsieger Fröhlich bedient, mit dem vierten Tor für die Gäste (63.) alles klar machte.

Den Schlusspunkt setzte Julian Rohde (73.). Und sorgte damit für den auch in dieser Höhe verdienten Erfolg des HSV gegen die zumeist hilf- und harmlosen Hausherren.

„Wir werden weiter hart an uns arbeiten“, kündigte Abwehrstratege Wesner trotz der Abfuhr an. Es war die 14 Niederlage im 15. Spiel und dazu die bisher höchste

Mengsberg: Girschikofsky – Krähling (68. Meholli), Wesner, Rama, Hesse – Dingel, Hett – Quehl (56. Özalp), Reitz, M. Fischer – Berneburg.

Hünfeld: Ruck – Körner (46. Kröning), Faulstich, Häuser, Witzel – Rohde, Budenz – Neidhardt (60. Bambey), Krieger, Fröhlich (76. Trabert) –

Schuch. SR: Losinski (Immenhausen).

Zuschauer: 80.

Tore: 0:1 Häuser (8.), 0:2 Witzel (23.), 0:3 Fröhlich (56.), 0:4 Schuch (63.), 0:5 Rohde (73.).

Von Bernd Knauff

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Fußball

Bilder Mengsberg Teil III

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Bilder Mengsberg Teil II

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Riesenchance zum 0:6

Fußball

Freude nach dem 0:5

Mengsberg-Rohde-Tor-Jubel

Fußball

0:5 Julian Rohde (74.)

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0:4 Sebastian Schuch (64.)

Fußball

Freude nach dem 0:3

Mengsberg-FröhlichTor-Jubel

Fußball

Freude nach dem 0:2

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0:2 Steffen Witzel (23.)

Fußball

Freude nach dem 0:1

Mengsberg-10-2017-17

Fußball

Oberliga – Müller trotz Niederlage zufrieden – „Hervorragende Abwehr“

Wetzlar (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Die Oberliga-Handballer des Hünfelder SV haben ihr Gastspiel bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II am Ende klar mit 21:27 (9:14) verloren. Jedoch zog Trainer Georg Müller nach der Partie ein durchweg positives Fazit und war voll des Lobes für seine Mannschaft.

HSV-Trainer Georg Müller. Foto: Christinme Görlich

„Wir haben für unsere Verhältnisse eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Wir standen in der Abwehr hervorragend kompakt und haben bei der besten Defensive der Liga 21 Tore erzielt. Damit bin ich zufrieden und darauf können wir gut aufbauen“, sagte Müller nach dem Spiel, in dem seine Mannschaft vor allem kämpferisch überzeugte und eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Vorwoche anbot. „Am Ende müssen wir den Qualitätsunterschied anerkennen. Zwischen den beiden Mannschaften liegen Welten. Wir sind Aufsteiger und sie trainieren wöchentlich mit der Bundesliga-Mannschaft“, stellte der HSV-Coach fest, war aber dennoch vollends beeindruckt von der Leistung seines Teams, das der Wetzlaer Bundesliga-Reserve teilweise sogar auf Augenhöhe begegnete.

Für die Entscheidung in einem sonst umkämpften Spiel sorgte jedoch ein 5:0-Lauf der Gastgeber, die Mitte der ersten Halbzeit von 6:4 auf 11:4 stellten. „In dieser Phase haben wir leider einige hochkarätige Chancen nicht genutzt“, musste Müller konstatieren, lobte aber im gleichen Atemzug auch die starke Leistung von Jugend-Nationalkeeper Till Klimpke im Tor der Mittelhessen, die mit dem Sieg die Tabellenführung in der Oberliga übernahmen. „Es wäre ja unnormal, wenn kein Qualitätsunterschied zu erkennen gewesen wäre. Aber wir haben das wirklich gut gemacht, der gegnerische Trainer musste sogar zwei ungewollte Auszeiten nehmen. Das können wir als Lob ansehen“, nahm der Trainer des Aufsteigers einige positive Aspekte mit nach Hause und lobte gleichzeitig die tolle Unterstützung der Fans, die im Bus zusammen mit dem Team angereist waren: „Die 25 Leute haben mehr Stimmung gemacht als die heimischen Fans und sie waren alle begeistert von unserer Leistung. Uns hat niemand einen Vorwurf gemacht.“

Dennoch bleibt der HSV nach der fünften Niederlage im sechsten Saisonspiel auf dem letzten Tabellenplatz stehen und hat am kommenden Samstag (18.30 Uhr) bereits die nächste schwere Aufgabe vor der Brust, wenn Drittliga-Absteiger TV Kirchzell in der Konrad-Zuse-Stadt gastiert.

Hünfeld: Dörge, Harseim, Krätzig; Sitzmann (1), Sauer (9), Fischer (3), Klein, Houston (1), Hyseni (2), Wald (1), Sandrock, Unglaube (1), Kircher, Krso (3)

Zuschauer: 200

 

Handball

0:1 Nicolas Häuser (9.)

Fußball

HSV beim Schlusslicht „sehr seriös“

 

Verbandsliga: Weber-Elf siegt deutlich

Dank des sechsten Siegs in Serie ist der Hünfelder SV nun Verfolger Nummer eins der SG Johannesberg und hat den SSV Sand auf Rang drei verwiesen. Mit 5:0 (2:0) setzte sich Dominik Webers Elf bei Schlusslicht TSV Mengsberg durch.

„Das war keine überragende Leistung, aber sehr seriös, zu keiner Zeit überheblich und letztlich auch mit der nötigen Ruhe“, zeigte sich HSV-Trainer Dominik Weber zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen, die zu keiner Zeit etwas anbrennen ließen, auch wenn Keeper Christian Ruck zweimal auf der Höhe sein musste und vor der Pause noch zu oft der letzte Pass fehlte. Hünfeld hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können.

In die Karten spielte Hünfeld der ganz frühe Treffer durch Nicolas Häuser, der für Thorsten Trabert in die Startelf gerutscht war. Eine Ecke verlängerte Steffen Witzel auf den Innenverteidiger, der nur noch einschieben musste (9.). Bereits Mitte der ersten Halbzeit erhöhte Witzel selbst, nachdem sich der Linksverteidiger stark ins Offensivspiel einschaltete und von Maximilian Fröhlich bedient wurde (23.).

Fröhlich selbst, der am Donnerstag seinen 23. Geburtstag gefeiert hatte, legte nach einem starken Spielzug, als Kevin Krieger Sebastian Schuch bediente und der noch Auge für den besser postierten Linksaußen bewies, nach (56.). Tor Nummer vier initiierte Häuser mit einem langen Ball, den diesmal Fröhlich für Schuch verarbeitete (64.). Den Schlusspunkt setzte der Kapitän: Sven Bambey spielte Krieger frei, der uneigennützig Julian Rohde das zweite Saisontor mundgerecht servierte (74.).

Die Statistik:

TSV Mengsberg: Girschikofsky; Hesse, Krähling (68. Meholli), Rama, Dingel, Wesner, Berneburg, Fischer, Quehl (46. Özlap), Hett, Reitz.
Hünfelder SV: Ruck – Körner (46. Kröning), Faulstich, Häuser, Witzel – Rohde, Budenz – Neidhardt (61. Bambey), Krieger, Fröhlich (76. Trabert) – Schuch.

Schiedsrichter: Daniel Losinski (TSV Jahn Calden).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Nicolas Häuser (9.), 0:2 Steffen Witzel (23.), 0:3 Maximilian Fröhlich (56.), 0:4 Sebastian Schuch (64.), 0:5 Julian Rohde (74.).

Autor: Johannes Götze

Mengsberg-10-2017-8

 

Fußball

Mengsberg – Hünfeld 0:5 (0:2)

Tore: 0:1 Nicolas Häuser (8.), 0:2 Steffen Witzel (23.), 0:3 Maximilian Fröhlich (57.), 0:4 Sebastian Schuch (65.), 0:5 Julian Rohde (74.)

Zuschauer: 100.

Mengsberg-10-2017-3

Fußball

Verbandsliga – Klarer Sieg für den HSV – Weber: Wissen es einzuschätzen

Neustadt (pf) – Fußball-Verbandsligist Hünfelder SV hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und am Samstag bei Tabellenschlusslicht TSV Mengsberg souverän mit 5:0 (2:0) gewonnen. Trainer Dominik Weber war daher nach der Partie sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams, gab aber auch zu bedenken, die drei Punkte nicht zu hoch zu bewerten.

 „Wir sind natürlich hochzufrieden“, sagte ein erleichterter HSV-Coach Dominik Weber nach dem Kantersieg beim TSV Mengsberg und ergänzte: „Die Jungs haben die Pflichtaufgabe gut erledigt und ihre Sache sehr seriös gemacht.“ Dabei lenkten die Hünfelder das Spiel schon früh in die richtigen Bahnen, als Innenverteidiger Nicolas Häuser bereits in der 8. Minute traf. „Danach hat uns oft der letzte Pass gefehlt“, analysierte Weber den Rest des ersten Spielabschnitts, doch trotzdem konnten die Gäste noch vor der Halbzeitpause durch Steffen Witzel das 2:0 nachlegen.

„Wir haben zu keiner Zeit Zweifel daran gelassen, wer das Spiel gewinnen wird, haben aber trotzdem auch noch einige Chancen liegenlassen“, sagte der Trainer der Hünfelder zurecht, doch in der zweiten Halbzeit machte beiden Teams neben den schwindenden Kräften vor allem der schwer bespielbare Platz zu schaffen. Trotzdem gelang es den Gästen, das Ergebnis mit drei weiteren Treffern noch in die Höhe zu schrauben und so für klare Verhältnisse zu sorgen. „Es gab wenig, was nicht gepasst hat, aber trotzdem wissen wir das Ergebnis einzuschätzen“, dämpfte Weber im Anschluss die Euphorie ein wenig. Doch seinen Spielern war eher zum Feiern zumute, denn nach dem sechsten Sieg in Folge kletterte der HSV auf Platz zwei und konnte sogar den Rückstand auf Spitzenreiter verkleinern.

Hünfeld: Ruck – Witzel, Häuser, Faulstich, Körner (46. Kröning) – Budenz, Rohde – Fröhlich (81. Trabert), Krieger, Neidhardt (59. Bambey) – Schuch.

Tore: 0:1 Nicolas Häuser (8.), 0:2 Steffen Witzel (23.), 0:3 Maximilian Fröhlich (56.), 0:4 Sebastian Schuch (63.), 0:5 Julian Rohde (73.)

Zuschauer: 150.

Mengsberg-10-2017-5

 

Fußball

Verbandsliga: Mengsberg erwartet Hünfeld

Mengsberg setzt auf drei Rückkehrer

MENGSBERG. Wenn das abgeschlagene Schlusslicht einer Spielklasse im Auswärtsspiel beim Spitzenreiter recht unglücklich eine knappe Niederlage kassiert, kann dies durchaus als Erfolg gewertet werden. Das gilt auch für Verbandsligist TSV Mengsberg. Der nach der 0:1-Niederlage gegen die SG Johannesberg nun erhobenen Hauptes in die nicht minder anspruchsvolle Aufgabe gegen den Tabellendritten Hünfelder SV startet (Sa. 16 Uhr).

Nach einer schwierigen Saisonvorbereitung von unglaublich viel Verletzungspech geplagt, mussten die Hausherren bislang bereits 29 Spieler einsetzen. Was freilich nicht gut gehen konnte. Das Kontrastprogramm liefert der „kleine HSV“, bei dem fünf Aktive in allen 13 Spielen aufliefen, vier weitere waren immerhin zwölf Mal dabei. Trainer Dominik Weber stand also früh eine Stammformation zur Verfügung. Die nach mäßigem Start mit drei Pleiten aus den ersten acht Spielen zuletzt jedoch mit fünf Siegen in Folge imponierte. Aus der die treffsicheren Kevin Krieger und Christoph Neidhardt sowie der frühere Schwalmstädter Sebastian Schuch heraus ragen.

„Das ist eine schwierige Situation für uns, in der die Zielsetzung nicht am Tabellenstand orientiert ist“, sagt Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko. Soll heißen, dass es erst einmal darum geht, die personelle Lage zu verbessern. In Johannesberg fehlten vom Stamm der Gruppenliga-Meisterelf acht Spieler. Zudem mussten Dennis Dorfschäfer und Lukas Berneburg wegen Verletzung durch Okan Özalp und Izet Meholli ersetzt werden. Beide werden gegen Hünfeld voraussichtlich fehlen. Hoffnungen setzt man am Engelhain auf Fabian Hett, Dardan Rama und Felix Gies, die das Training wieder aufgenommen haben und in den Kader zurück kehren. Und mit ihnen verstärken sich die Erwartungen auf einen weiteren konkurrenzfähigen Auftritt gegen ein Spitzenteam der Spielklasse. Sowie die Hoffnung auf die nötige Portion Spielglück, mit der eine Überraschung in Form des zweiten Saisonsieges gelingen könnte. Denn die Gäste präsentierten sich auf fremden Platz verwundbar und kassierten alle drei Saisonniederlagen auswärts. Vielleicht ein Signal für die Engelhainer, die vermisste Heimstärke wiederzufinden. (zkv)  www.hna.de

Mengsberg-14-23

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