Bilder Petersberg Teil I

Fußball

Kröning trifft doppelt und verletzt sich

 

Verbandsliga:Derby klare Geschichte

Auch im dritten Derby nach dem Wiederaufstieg war für den RSV Petersberg gegen den Hünfelder SV nichts zu ernten. Auf der Rhönkampfbahn war das Spiel bereits zur Pause gelaufen, letztlich setzte sich der Gastgeber mit 4:0 (3:0) durch.

RSV-Coach Rolf Gollin vertraute einem 4-4-2 und wollte Hünfeld möglichst früh unter Druck setzen, was sich zwar in den ersten 20 Minuten vielversprechend anließ, zwei Großchancen ermöglichte, die jeweils Tim Stenger initiierte, allerdings einmal von Franz Faulstich auf der Linie geklärt wurde (12.) und einmal Adrian von Pazatka nur das Außennetz traf (19.).

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Allerdings konnte Petersberg das frühe Anfangstempo nicht durchhalten, ließ das Spielfeld streckenweise aber zu groß, Hünfeld legte gleichermaßen immer mehr Spielkontrolle an den Tag, erspielte ein klares Chancenplus und entschied das Spiel bis zur Pause mit drei Toren. Tor Nummer eins: Linksverteidiger Manuel Kröning setzte eine vielleicht noch leicht abgefälschte am verdutzten RSV-Keeper Christian Beikirch vorbei ins Tor (14.). Und auch das 2:0 durfte sich Kröning auf die Fahnen schreiben, nachdem Beikirch gegen Sebastian Schuch noch klasse hielt, der Abstauber wohl aber hinter der Linie war. Petersbergs Proteste stießen auf taube Ohren, Sven Bambey hätte das Leder aber wohl ohnehin noch reingedrückt (34.).

Trostloser zweiter Durchgang

Jetzt setzte Hünfeld alles daran, für klare Verhältnisse zu sorgen, was letztlich Kevin Krieger gelang. Klasse wie sich Julian Rohde trotz zweier klarer Textilvergehen nicht fallen ließ, stark wie Schiedsrichter Felix Ebert (Kirtorf) die Vorteilsregel auslegte und noch stärker, wie Sebastian Körner uneigennützig Rohdes Steilpass auf Krieger querlegte (44.).

Und der Sieg war ab da zu keiner Sekunde gefährdet, allerdings war das Spiel nur noch gute 15 Minuten ansehnlich, danach wollten beide Teams bei einsetzender Dämmerung nicht mehr so wirklich. In jener Viertelstunde durften sich beide Keeper auszeichnen: Beikirch hielt klasse gegen Schuch (46.), Franz Faulstich (53.) und Krieger (62.), auf der anderen Seite versaute Jonas Hosenfeld Julian Wehner das persönliche Erfolgserlebnis dank einer klasse Fußabwehr (54.).

Zusätzliche Verletzte gab es hingegen auf beiden Seiten: Hünfelds Sven Bambey und Stenger blieben angeschlagen in den Kabinen, dazu erwischte es Doppeltorschütze Kröning, der humpelnd das Feld verließ. Keine guten personellen Aussichten für die Aufgaben am Dienstag, da spielt Hünfeld zu Hause gegen Willingen und Petersberg empfängt ebenfalls um 15 Uhr den CSC 03 Kassel.

Die Statisik:

Hünfelder SV: Hosenfeld – Körner (78. Wiegand), Trabert, Faulstich, Kröning (74. Witzel)– Bambey (46. Bublitz), Budenz – Krieger, Rohde, Fröhlich – Schuch.
RSV Petersberg: Beikirch – Ehresmann (67. Grösch), M. Aschenbrücker, Brzoza, Vogt – Wingenfeld, Wehner – Kücükler (87. Reinhard), Zehner – von Pazatka, Stenger (46. Kilian).

Schiedsrichter: Felix Ebert (FSG Kirtorf).
Zuschauer: 400.
Tore: 1:0 Manuel Kröning (14.), 2:0 Manuel Kröning (34.), 3:0 Kevin Krieger (44.), 4:0 Marius Bublitz (89.).

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Verbandsliga – Kröning schießt Hünfeld zum Derbysieg gegen Petersberg

Hünfeld – Von Pascal Fischer – In einem umkämpften Fußball-Verbandsligaderby gewann der Hünfelder SV deutlich mit 4:0 (3:0) gegen einen von Verletzungsproblemen gebeutelten RSV Petersberg. Dabei konnten die Gäste lediglich in der ersten Viertelstunde Paroli bieten, ehe ein „Gastgeschenk“, wie Petersbergs Trainer Rolf Gollin formulierte, den Hünfelder Erfolg einleitete. Matchwinner bei den Gastgebern war Doppeltorschütze Manuel Kröning.

„Ganz oben steht, dass wir sehr zufrieden mit der Leistung und dem Sieg sind“, resümierte Hünfelds Coach Dominik Weber nach einer Partie, die sein Team bis auf die Anfangsphase nach Belieben dominierte. Gleich zu Beginn jedoch wurde es im eigenen Strafraum brenzlig, als sich Petersbergs Tim Stenger wunderbar durchsetzen konnte und abschloss. Den von Franz Faulstich abgefälschten Schuss konnte Manuel Kröning allerdings kurz vor der Linie klären und verhinderte so ein Eigentor des HSV. Für Kröning war es der Beginn eines Spiels, das ihm sicher lange in Erinnerung bleiben wird, denn der Hünfelder Linksverteidiger ebnete seinem Team mit den ersten beiden Treffern den Weg zum Sieg. 20 Minuten vor Ende der Partie zerrte er sich jedoch bei einem Sprint im Oberschenkel und musste verletzt ausgewechselt werden. „Ich hoffe, dass es bis zum Dienstag wieder geht“, blickt Kröning auf das kommende Heimspiel gegen Willingen voraus, bei dem auf den HSV „ein anderes Kaliber wartet“, wie Trainer Weber erklärte.

Der Hünfelder Coach hatte trotz aller Dominanz aber auch etwas zu bemängeln: „Als Trainer bist du nie 100-prozentig zufrieden. In der zweiten Halbzeit hat mir ein bisschen die Spielfreude gefehlt.“ Die zweite Hälfte fasste Weber insgesamt mit einem „Nichtangriffspakt“ zusammen, bei dem beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden schienen. Nach dem Führungstor durch Kröning, dessen Hereingabe von links unglücklich von Petersbergs Marc Aschenbrücker ins eigene Tor abgefälscht wurde, machte der HSV weiter Druck und legte nach einer Ecke von Julian Rohde nach: Den Kopfball von Sebastian Schuch konnte Christian Beikirch noch parieren, beim Nachschuss von Kröning war er dann jedoch machtlos. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Kevin Krieger nach einem Konter auf 3:0. Youngster Sebastian Körner hatte zuvor den Petersberger Keeper klasse ausgespielt und dann uneigennützig quergelegt. Beim 4:0 kurz vor Ende der Partie verwertete der eingewechselte Marius Bublitz eine Flanke von Krieger. Das Ergebnis hätte sogar durchaus höher ausfallen können, denn der HSV traf in der zweiten Halbzeit noch zweimal das Aluminium.

Ein sichtlich verärgerter Petersberger Coach Rolf Gollin sagte nach dem Spiel: „Wenn du im Abstiegskampf steckst, musst du laufen. Das haben wir vor allem beim 0:1 nicht gemacht. Gerade gegen einen Gegner wie Hünfeld musst du auch deine Chancen nutzen, sonst ist hier nichts zu holen.“ Der 48-Jährige, der vor der Partie von seiner Elf gefordert hatte, an die Leistungsgrenze zu gehen, sprach hinsichtlich des Qualitätsunterschieds und der akuten Personalprobleme aber nicht von einer Enttäuschung, sondern betonte stattdessen, dass er eine „engagierte“ Petersberger Mannschaft sah. Insgesamt überwiegte beim RSV jedoch die Frustration, was Gollin anschließend deutlich machte: „Das ist einfach schade. Wir brauchen nicht nach Hünfeld zu fahren, um wie vor dem 0:1 Gastgeschenke zu verteilen. Sonst können wir uns die ganze Spielvorbereitung auch sparen.“

Doppeltorschütze Manuel Kröning hingegen freute sich nach dem Derby vor allem über seine beiden Treffer: „Das ist für jeden Spieler etwas Besonderes, einen derart wichtigen Teil zur Mannschaftsleistung beizutragen. Jetzt können wir guter Dinge die nächsten Spiele gegen Willingen, in Weidenhausen und gegen Sand angehen. Das wird ein schweres Programm.“

Hünfeld: Hosenfeld – Kröning (76. Witzel), Trabert, Faulstich, Körner (80. Wiegand) – Bambey (46. Bublitz), Budenz – Fröhlich, Rohde, Krieger – Schuch

Petersberg: Beikirch – Vogt, Brzoza, Aschenbrücker, Ehresmann (69. Grösch) – Zehner, Wehner, Wingenfeld, Kücükler (87. Reinhard) – Stenger (46. Kilian), von Pazatka

Schiedsrichter: Felix Ebert (Kirtorf)

Tore: 1:0 Manuel Kröning (14.), 2:0 Manuel Kröning (34.), 3:0 Kevin Krieger (45.), 4:0 Marius Bublitz (90.)

Zuschauer: 350.

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Fußball

Kurz vor dem 3:0

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Fußball

Sieg gegen den TV Jahn Kassel

Quelle: Fuldaer Zeitung, 26.09.2017

Das Strahlen von Uli Bönsch ging am Sonntag weiter. Denn seine Frauenmannschaft konnte zu ihrem Saisonstart bei Aufsteiger Jahn Kassel II ebenfalls punkten. Der Start der Hünfelder Formation war noch nicht überzeugend, die Konsequenz ein 6:11-Rückstand. Es folgte jedoch eine überragende Phase der Haunestädterinnen auf sehr hohem Niveau – mit dem Lohn der 25:17- und 25:20-Satzgewinne. Im dritten Durchgang machte sich das Team jedoch durch leichte Fehler das Leben unnötig schwer, lief lange einem Rückstand hinterher. Am Ende rissen sie das Ruder jedoch noch einmal herum und bejubelten mit 26:24 den 3:0-Auftaktsieg. Hünfeld spielte mit: T. Schuhmann, I. Prokein, S.Fetten, M. Schleicher, K. Wissmann, Schneehoff, K. Schulze, M.Wilde, U. Pape.

Volleyball

Landesliga Volleyballer zweimal im Tiebreak

Quelle: Fuldaer Zeitung, 26.09.2017

Mit ihren Kräften völlig am Ende, aber dennoch glücklich waren Spieler und Coach des Hünfelder SV. Bei ihrer Heimpremiere gegen hochgehandelte Konkurrenten sorgte das wiederum in geänderter Formation aufgelaufene Team mit einem knappen Sieg und einer ebensolchen Niederlage erneut für Überraschendes. Gegen Aufsteiger Bergshausen musste Hünfeld nach Führung und Satzball noch das 26:28 einstecken. Und auch im zweiten Satz passte es infolge fehlender Abstimmung noch nicht (21:25). Aber die HSVler bewiesen Moral. Weniger Eigenfehler verbunden mit einer Leistungssteigerung und enormem Kampfgeist verhalfen zu größeren Spielanteilen und zum Ausgleich (25:18, 25:23). Im Entscheidungssatz trumpfte Hünfeld dann zum 15:6 und 3:2-Sieg auf. Die erste Schlacht war geschlagen, die nächste sollte gegen Meisterschaftskandidat Rodheim II folgen. Nach desolatem Start (7:25) ging es wieder aufwärts beim Gastgeber. „Es entwickelte sich ein klasse Spiel“ freute sich Spielertrainer Uli Bönsch nach der Partie. Zunächst musste die HSV-Truppe um Zuspieler Thomas Prokein, der vom Flughafen von Finnland kommend fast direkt aufs Spielfeld eilte, noch das 23:25 hinnehmen, aber eine erneut kämpferische Höchstleistung sorgte mit 29:27, 25:17 für den Ausgleich. Im Entscheidungssatz reichte es jedoch nicht mehr (11:15). Trotz der 2:3-Niederlage war Spielertrainer Bönsch stolz: „Die Jungs haben das richtig toll gemacht“. Der Kader: Thomas Prokein, Marek Liwoch, Alexander Gejn, Alexander Bender, Daniel Wehner, Christoph Bollgen, Valentin Marte, Spielertrainer Uli Bönsch und Neuzugang Oliver Növermann, der sich als Verstärkung im Team präsentierte.

Volleyball

Personalsorgen vor Derby zu früher Stunde

Zu ungewohnter Uhrzeit steigt am Freitag das Verbandsliga-Derby zwischen dem Hünfelder SV und dem RSV Petersberg. Bereits um 17.30 Uhr wird angestoßen, um das Spiel auf dem ohne Flutlicht ausgestatteten Naturrasen auf der Rhönkampfbahn durchziehen zu können.
Hünfelder SV – RSV Petersberg (Freitag, 17.30 Uhr).

Die beiden Trainer, Dominik Weber und Rolf Gollin, sind in vielen Dingen unisono: in der hohen Wertschätzung des anderen, der bedächtig wie klugen Politik der beiden Vereine, der Tatsache, lieber in den sauren Apfel der frühen Anstoßzeit zu beißen, als auf den veralteten Kunstrasen zu müssen und, ja, auch in der Frage, wer heute Abend als Sieger den Platz verlassen müsste: der HSV. Eigentlich. RSV-Coach Rolf Gollin sieht sein Team allerdings jederzeit in der Lage, etwas mitzunehmen, sagt aber auch, „dass wir dafür eine disziplinierte, konzentrierte Leistung ohne gravierende Fehler brauchen“. 

Wichtig sei es, nicht zu früh in Rückstand zu geraten und wenn das Selbstvertrauen stimme, sollte auch Zählbares möglich sein. Katastrophal ist jedoch die Personallage: Zwar kehrt Rechtsverteidiger Alexander Kilian zurück, dafür fehlen sowohl Mittelstürmer Boris Aschenbrücker und Spielmacher Daniel Nüchter als auch die beiden gesperrten Julian Elm und Adrian Bleuel. „Wir müssen uns jetzt so ein wenig in das spielfreie Wochenende retten, vorher aber versuchen in Hünfeld und am Dienstag gegen CSC noch etwas Zählbares mitzunehmen“, betont Gollin. 

Doch auch der HSV hat nichts zu verschenken, muss in den Heimspielen heute und am Dienstag gegen Willingen Rückenwind für die Topspiele in Weidenhausen und gegen Sand aufnehmen: „Ich schaue aber nur auf Petersberg„, sagt Weber, der weiß, „dass wir nach dem super Auswärtssieg in Rothwesten nachlegen wollen, dabei aber wieder mehr Ballbesitz brauchen, mehr, schneller und genauer Fußball spielen wollen, um unsere Offensiven leichter ins Spiel bringen zu können.“ 

Wie bei Petersberg hakt es beim HSV in Sachen Personal – explizit in der Abwehr: Der als Rechtsverteidiger eigentlich unersetzliche Niklas Wahl hat genauso wenig auch nur eine Spielminute bestritten, wie Innenverteidiger Tarek Belaarbi. In Nils Wenzel und Sebastian Körner „buk“ sich Weber notgedrungen zwei neue Außenverteidiger, die nun auszufallen drohen, auch die Innenverteidiger Steffen Witzel und Nicolas Häuser mussten zuletzt passen. „Viele habe ich nicht mehr“, muss Weber gestehen. Einziger fitter wie gelernter Abwehrspieler ist Franz Faulsitch, der zuletzt mit dem gelernten Sechser Thorsten Trabert die Innenverteidigung bildete. Zeit zum Wundenlecken bleibt kaum, Hünfeld wird sich dieser Tage vor allem auf die variable Offensive verlassen müssen, da fällt jedoch der gesperrte Christoph Neidhardt weg.

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Fußball

Verbandsliga – Gollin: „Ans Limit gehen“ – HSV empfängt Petersberg

Hünfeld/Petersberg (fs) – In beiden Lagern könnte die personelle Situation besser sein, wenn sich zur ungewohnt frühen Anstoßzeit am Freitagabend um 17.30 Uhr der Hünfelder SV und der RSV Petersberg gegenüberstehen. Während der HSV den Anschluss an das Spitze der Fußball-Verbandsliga halten will und den Rückstand auf Sand auf vier Punkte verkürzen kann, wollen die Petersberger die Abstiegsränge verlassen.

„Gerade im Abwehrbereich fehlen uns einige Spieler, da müssen wir schon eine gute Mannschaftsleistung bringen, um drei Punkte zu holen“, weiß HSV-Trainer Dominik Weber, der vor allem vor der schnellen Petersberger Offensive um Tim Stenger, Adrian von Pazatka und Marcel Zehner warnt. Tarek Belaarbi und Niklas Wahl fehlen weiterhin, Steffen Witzel fällt mit Knöchelproblemen voraussichtlich weiterhin aus und Nils Wenzel, der in Rothwesten den Linksverteidiger gab, ist wegen einer Sprunggelenksverletzung definitiv nicht dabei. „Sebastian Körner, der in Rothwesten erstmals Rechtsverteidiger spielen musste, hatte nach dem Spiel richtig blutige Striemen auf der Schulter. Da muss man schauen, ob es reicht“, bangt Weber noch um den Youngster, betont aber auch: „Wir wollen nicht lamentieren, am Ende fragt eh keiner danach.“ Wegen der neuformierten Defensive und der schnellen Petersberger Offensive liegt das Hauptaugenmerk erst einmal darauf, kompakt zu stehen: „Wir wollen nicht ins offene Messer laufen, Petersberg keine Räume bieten und aus einer kompakten Ordnung heraus Chancen nach vorne kreieren“, kündigt Weber an.

Auch bei den Petersbergern sieht die Personalsituation alles andere als rosig aus: Julian Elm fehlt rotgesperrt, Adrian Bleuel muss nach seiner Ampelkarte gegen Kaufungen zuschauen. Zudem fehlen Boris Aschenbrücker und Daniel Nüchter weiterhin verletzt. Dazu ist Alexander Kilian nach Verletzung und Urlaub wieder im Trainingsbetrieb, ihm fehlt wie Kubilay Kücükler noch die Spielpraxis. Zudem bangt RSV-Coach Rolf Gollin um Marc Aschenbrücker, der gegen Kaufungen angeschlagen raus musste. „Das macht es alles nicht leichter, aber jammern nützt nichts. Wir müssen Lösungen finden und werden uns so teuer wie möglich verkaufen“, betont Gollin, der große Stücke auf den Gegner hält: „Hünfeld ist eine gestandene Mannschaft, die selbst das Ziel vorgegeben hat, um den Aufstieg mitzuspielen und das ist auch realistisch. Wir wissen, dass das eine richtig gute Mannschaft ist, die in der Liga um andere Ziele spielt.“ Dennoch rechnet sich der 48-Jährige durchaus etwas aus, dafür müsse seine Elf aber an die Leistungsgrenze gehen: „Wir gehen das auf jeden Fall so an, dass wir etwas mitnehmen können, man kann immer etwas holen. Aber bei den vielen Ausfällen und bei so einem Gegner hast du nur eine Chance, wenn du ans Limit gehst.“ Aber auch die Hünfelder sollen die Begegnung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, dafür sorgt schon allein der Derbycharakter: „Das hat immer einen besonderen Reiz und ist etwas anderes als wenn man gegen ein Kasseler Team antreten muss. Wir können es uns gar nicht erlauben zu sagen, wir nehmen die Punkte einfach so mit“, mahnt Weber.

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Fußball

32. Heiligenröder Bahnlaufserie; Maja Severloh in Topform

170927-NiestetalHeute Abend ist Maja Severloh bei der 32. Heiligenröder Bahnlaufserie in Niestetal bei richtig guten Rahmenbedingungen über 3.000m an den Start gegangen.

Nach dem hervorragenden Ergebnis über 5 km in 19,59 min von vor 2,5 Wochen in Rodenbach/Hanau stellte dieser Start einen letzten Leistungscheck zum Ende der Sommersaison dar.

Für die in der Altersklasse W14 startende noch dreizehnjährige Maja war es der erste 3.000m-Wettkampf überhaupt. Und Maja lief ein couragiertes Rennen, gewann ihre Altersklasse und wurde Zweite aller weiblichen Teilnehmer. Am Ende stand eine Zeit von 11:18,4 min auf der Uhr! Den Wert dieser Zeit kann man daran erkennen, dass in diesem Jahr die Qualifikationszeit für die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse W15 bei 11:30 min lag (Deutsche Meisterschaften finden erst ab W15 statt).

Schaut man auf die Hessische Bestenliste, dann zeigt sich, dass in diesem Jahr über 3.000m in der Altersklasse W14 nur eine Athletin schneller war.

Toll gelaufen; weiter so!

Und bei allem darf Max nicht vergessen werden. Max, der am Sonntag zusammen mit Henrik beim Kassel-Marathon über die Halbmarathonstrecke startet, ist heute in die Rolle des Tempomachers geschlüpft. Danke!

Leichtathletik - Aktuelles

Bilder Rothwesten Teil II

Fußball

Rote Karte

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Fußball

Bilder Rothwesten Teil I

Fußball

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Fußball

Nils Wenzel fällt mit Kapselverletzung im Sprunggelenk aus

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Fußball

HSV siegt dank mentaler Stärke

Der Hünfelder SV ist wieder in die Spur zurückgekehrt, konnte das Auswärtsspiel beim TSV Rothwesten mit 2:1 (1:0) für sich entscheiden.

„Diesmal war es ein Sieg der Mentalität“, konstatierte HSV-Trainer Dominik Weber, der ehrlich zugab, „dass ich Rothwesten noch nie so spielerisch stark gesehen habe.“ Nach frühem Tor durch Kevin Krieger, der mit Julian Rohde Doppelpass gespielt hatte, übernahm Rothwesten das Zepter, schon zur Pause war die Führung deshalb etwas glücklich. Dennoch bot sich die riesige Chance zum 0:2, allerdings spielten Sebastian Schuch und Sven Bambey die Situation nicht gut zu Ende und als kurz später Rothwesten nach einem langen Ball auf Hünfelds rechte Seite zum Ausgleich kam, hätte das Spiel auch kippen können. „Danach haben wir es aber super gemacht, kamen zurück ins Spiel, schießen das 2:1 und hätten dann auch früher den Sack zumachen können“, resümierte Weber. Das entscheidende Tor schoss Bambey, der nach starkem Ball von Franz Faulstich aus gut 20 Metern Vollspann über den Torwart hinweg traf.

Wermutstropfen gab es dennoch: Die ohnehin arg ausgedünnte Hünfelder Verteidigung musste bereits nach 30 Minuten einen weiteren Ausfall beklagen, weil Linksverteidiger Nils Wenzel eine Sprunggelenksverletzung davontrug. Auch sein Pendant auf der rechten Seite drohte das vorzeitige Ende, als ihn Dennis Salioski böse an der Schulter traf, dafür auch glatt Rot sah, Körner biss jedoch auf die Szene. Höchst unglücklich war zudem die Gelb-Rote Karte gegen Christoph Neidhardt kurz vor Abpfiff, die eher wegen vermeintlichem Ballwegschlagens kassiert hatte, jedoch keinen Pfiff wahrgenommen hatte.

Die Statistik:

TSV Rothwesten: Annemüller; Trabner, Igel, Bojic, Eckhardt (72. Bayoud), Losic (68. Pietri), Noja, Salioski, Seeger, Demaj (11. Ramadan), George. Hünfelder SV: Hosenfeld – Körner, Faulstich, Trabert, Wenzel (30. Kröning) – Bambey, Budenz – Neidhardt, Rohde (88. Bublitz), Krieger – Schuch (67. Fröhlich). Schiedsrichter: Thomas Heckmann (Spvgg. Rauischholzhausen). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Kevin Krieger (8.), 1:1 Dennis Salioski (58.), 1:2 Sven Bambey (75.). Rote Karte: Dennis Salioski (Rothwesten) wegen groben Foulspiels (80.). Gelb-Rote Karte: Christoph Neidhardt (90.+5, Hünfeld).

Autor: Johannes Götze

 

Fußball

Impressionen vom ersten Heimspieltag der Männer 23.9.17

 

Volleyball

6. Platz bei den „Hessische DJMM-Meisterschaften der U14“, „2“ Hünfelder Leichtathletinnen mit am Start

02_IMG-20170924-WA0006Im Rahmen der Startgemeinschaft „Neuhof-Flieden-Hünfeld“ sind heute für den Hünfelder SV Antonia Franke und Clarissa Heinelt bei den „Hessische DJMM-Meisterschaften der U14“ in Darmstadt an den Start gegangen. Und die in Summe 11 Mädels belegten einen hervorragenden 6.Platz.

Die Leistungen unserer Mädels im Einzelnen:

  • Antonia
    • Ballwurf (27 Meter)
    • 4×75 m (44,48 Sekunden); persönliche Bestleistung
    • Clarissa
      • Ballwurf (23,5 Meter)
        • 800 m (2:49,99 Minuten); persönliche Bestleistung

      Weiter so!

      Leichtathletik - Aktuelles

      5. Sparkassen-Grand-Prix 2017 und Mehrkampf-Kreismeisterschaften in Flieden

      Bei strahlendem Sonnenschein fand gestern und heute der 5. Sparkassen-Grand-Prix 2017 in Flieden statt. In den Grand-Prix waren die Kreis-Mehrkampfmeisterschaften integriert!

      Die erzielten Leistungen unserer 11 Athleten konnten sich erneut sehen lassen; die Zahl der erzielten persönlichen Bestleistungen (16) sprechen hier eine eigene Sprache.

      Podestplätze erreichten:

      • Bernd-David Schulz (MJU18, 3.Platz im Fünfkampf mit)
      • Marina Zachartschuk (W15, 1.Platz im Siebenkampf) 
      • Maja Severloh (W14, 3.Platz im Siebenkampf)

      In der Mannschaftswertung wurden im Vierkampf erreicht:

      • WJ U16, 2. Platz (Lina Giebenhain, Franziska Hohmann, Marina Zachartschuk, Franziska Schmitt, Maja Severloh)
      • WJ U14, 5. Platz (Antonia Franke, Paula Hahner, Jule Noll, Finja Waider, Clarissa Heinelt)

      Besonders zu erwähnen ist:

      • Marinas 7-Kampf war nach 3 ungültigen Versuchen im Weitsprung eigentlich ein 6-Kampf. Mit einer normalen Weitsprungleistung kommt Marina auf rd. 3.300 Punkte und gehört damit zu den besten Ihres Jahrgangs in Hessen!
      • Paula hat ihre Hochsprungleistung um 12 cm gesteigert!
      • Franziska H. hat in ihrem ersten Hochsprungwettbewerb 1,38 m überprungen!
      • Lina kam im Kugelstoßen auf 7,76 m; die zweitbeste Weite!
      • Finja war mit 33,5 m Beste im Ballwurf!
      Leichtathletik - Aktuelles

      Erfolgreiches Wochenende für die Hünfelder Volleyballer

      Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Hünfelder Volleyballmannschaften:

      Die neu formierte Männermannschaft konnte an ihrem ersten Heimspieltag 3 Punkte einfahren. Die Mannschaft gewann gegen Bergshausen 3:2 (26:28 21:25 25:18 25:23 15:6). Gegen die SG Rodheim II mussten sich die Hünfelder leider knapp mit 2:3 (7:25 23:25 29:27 25:17 11:15) geschlagen geben.

      Die Hünfelder Frauenmannschaft gewann ihr erstes Spiel der Saison mit 3:0 (25:17, 25:20, 26:24) gegen den TV Jahn Kassel.

      Volleyball

      Bilder Kleenheim Teil III

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      Handball

      Bilder Schwalmstadt Teil III

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