Landesliga – Holt sich der HSV schon in Eschwege den Titel?

Osthessen (ms) – www.osthessen-zeitung.de

Setzen sich die Handballer des Hünfelder SV schon am Samstag (18 Uhr) beim Eschweger TSV die Krone auf? Sackt der Landesliga-Spitzenreiter einen Punkt mehr als der VfL Wanfried ein, ist dem HSV schon vor den letzten drei Saisonspielen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Außerdem steigt am Samstag das Derby des TV Hersfeld gegen die TG Rotenburg (18.30 Uhr in Bad Hersfeld).

 Rechnet man die Punktabzüge gegen den TV Hersfeld und Wanfried mit ein, ist der TVH schon raus aus dem Titelrennen, da der direkte Vergleich zwischen dem HSV und Hersfeld für die Hünfelder spricht. Verliert Wanfried, reicht den Hünfeldern sogar ein Unentschieden, um sich vorzeitig zum Landesligameister zu machen. Bei einem Unentschieden des VfL gegen die HSG Fuldatal/Wolfhagen müssten die Hünfelder gewinnen. „Ich rechne ganz einfach: Wenn wir alle Spiele gewinnen, sind wir Meister. Und das wollen wir schaffen“, betont Hünfelds Trainer Dominik Jäger einmal mehr: „Die Jungs werden da die Punktabzüge der anderen schon eher im Blick haben.“ Dennoch: Selbst wenn der HSV am Wochenende einen Punkt mehr holt als Wanfried, steht für Jäger fest: „Wir feiern jeden Sieg, aber wir werden keine Meisterschaftsfeier machen.“

Damit es gegen Eschwege zum 18. Saisonsieg reicht, müssen die Hünfelder vor allem die starken Rückraumspieler der Gastgeber – allen voran Tomislav Zidar – in Schach halten. „Eschwege hat eine sehr körperbetonte Spielweise und will mit Sicherheit gegen uns punkten, um sich nicht mehr mit dem Thema Abstieg beschäftigen zu müssen“, meint Jäger und fügt hinzu: „Ihre Fans werden die Eschweger wieder gut unterstützen. Die Halle ist ein richtiger Hexenkessel.“ Allzu sehr wollen sich die Hünfelder aber nicht mit ihrem kommenden Gegner beschäftigen, sondern sich viel mehr auf ihr eigenes Spiel konzentrieren: „Unsere Stärke ist das Tempo im Spiel nach vorne. Das wollen wir auch am Samstag wieder aufs Feld bringen. Läuferisch sind wir sicherlich besser aufgestellt als Eschwege. Das müssen wir ausspielen.“ Im vielleicht schon vorentscheidenden Spiel wird weiterhin Keeper Christian Krätzig fehlen. Ob Mark-Peter Dörge (Bänderanriss) rechtzeitig wieder fit wird, ist noch unklar.

Auch für Hersfelds Trainer Dragos Negovan spielt der Punkteabzug aktuell keine Rolle: „Das ist bei uns schon lange kein Thema mehr. Wir schauen nur, wie es aus sportlicher Sicht in der Tabelle aussieht.“ Derzeit sind die Hersfelder Tabellenzweiter und lässt man die fünf Zähler Abzug außer Acht, haben sie nur zwei Punkte weniger als der Hünfelder SV. „Wir wollen alle Spiele gewinnen, die wir noch haben. Mal schauen, ob Hünfeld noch einmal patzt. Dann wollen wir da sein“, meint Negovan, der mit seinem Team dem kommenden Wochenende entgegensehnt. Denn dann trifft der TVH auf die TG Rotenburg. „Wir freuen uns auf das Derby. Die Spannung ist da schon größer als vor anderen Spielen“, gibt der Hersfelder Coach zu und betont: „Die beiden Mannschaften kennen sich so gut, da gibt es keine Geheimnisse. Ich denke, die Tagesform wird entscheidend sein. Wir bereiten uns gut auf das Derby vor.“ Gegen Rotenburg will der TVH hinten gut stehen und in der Offensive kreative Lösungen gegen die Rotenburger Abwehr finden. „Im Hinspiel ist uns das gut gelungen und das wollen wir auch am Samstag wieder schafften“, fordert Negovan, der mit seinem kompletten Kader antreten kann und auf eine volle Halle hofft.

 

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Handball

Hünfelder SV – SV 07 Eschwege (Samstag, 15.30 Uhr).

War zu Saisonbeginn die unberechenbare Offensive das Prunkstück des HSV, ist mittlerweile die Defensive das Steckenpferd, nur sechs Gegentreffer in den vergangenen elf Spielen stimmen Trainer Dominik Weber absolut zufrieden: „Da macht sich ganz einfach bemerkbar, dass wir mit einer Abwehrreihe relativ konstant spielen können. Natürlich gehört auch individuell gutes Zweikampfverhalten dazu, aber auch das passt aktuell hervorragend.“ Nach der Winterpause gab’s nur beim 0:2 in Weidenhausen Gegentore.

Mit Eschwege wartet nun ein Gegner, der immer ganz schwer einzuordnen fällt, die Qualität des Kaders gibt sicherlich mehr als Tabellenrang sieben her: „Entscheidender Mann ist Jan Kaufmann, den wir so geht es irgendwie geht aus dem Spiel nehmen müssen, 90 Minuten wird das aber kaum funktionieren können“, sagt Weber, der sich den kommenden Gegner am Mittwoch noch einmal im Spiel gegen Rothwesten (4:0) angesehen hatte. Beim HSV ist Manuel Kröning wieder im Lauftraining, aber noch keine Alternative, Maximilian Fröhlich trainierte diese Woche aufgrund eines Blutergusses am Fuß dosiert und könnte am Samstag unter Umständen wieder mitwirken.

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Fußball

Verbandsliga – Hünfeld will nachlegen

Osthessen (fs/ms) –www.osthessen-zeitung.de

Für die Verbandsliga-Fußballer des Hünfelder SV steht am Wochenende das Heimspiel gegen den SV Eschwege auf dem Programm (Samstag, 15 Uhr). Petersberg hat mit der Partie gegen Weidenhausen (Samstag, 14.30 Uhr in Petersberg) eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust. Dennoch: Im Abstiegskampf muss der RSV punkten.
Hünfeld – Eschwege (Samstag; 15.30 Uhr)

Nach der überzeugenden Vorstellung beim 4:0-Derbysieg gegen den TSV Lehnerz II gehen die Hünfelder voller Selbstvertrauen in ihr Heimspiel gegen den SV Eschwege. „Wir wollen zuhause nachlegen“, macht HSV-Coach Dominik Weber klar, weiß aber auch: „Eschwege hat drei, vier Spieler dabei, auf die man aufpassen muss. Ich schätze sie besser ein, als der siebte Tabellenplatz aussagt.“

Vor allem Spielmacher Jan Kaufmann müssen die Hünfelder im Auge haben. Doch mit der starken Bilanz von sechs Gegentoren in den vergangenen elf Spielen kann der HSV dieser Aufgabe mit breiter Brust entgegentreten. „Gegen Lehnerz haben wir mit die beste Saisonleistung gezeigt, was die Defensive angeht. Wir spielen in der Abwehr konstant mit den gleichen Leuten. Dadurch ist die Abstimmung gut und wir stehen sicher“, freut sich der Übungsleiter und betont: „Wenn man oben mitspielen will, muss die Defensive auch das Herzstück sein. Das fängt schon mit dem Anlaufen im Angriff an.“ Gegen Eschwege werden die Hünfelder mit dem gleichen Kader antreten wie zuletzt im Derby gegen Lehnerz. Ob Maximilian Fröhlich, der vergangenen Sonntag nach den ersten 20 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, wieder rechtzeitig fit wird, ist noch fraglich.

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Fußball

Training während Osterferien

Ostern 2016In den beiden Osterferienwochen ist die Sporthalle an folgenden Trainings-Terminen geöffnet:
Montag, 03.04.2017 von 19.00 – 22.00 Uhr
Montag, 10.04.2017 von 19.00 – 22.00 Uhr
Es wäre schön, wenn möglichst viele das Extraangebot nutzen würden.

Das erste Training nach den Osterferien ist dann wieder zu den gewohnten Uhrzeiten am Montag, 17.04.2017.

Tischtennis

Abschied aus der Regionalliga

In der Volleyball-Abteilung des Hünfelder Sportvereins ist das Kapitel „Regionalliga“ vorerst geschlossen. Der bereits vorab feststehende Abstieg aus der vierten Liga ist nun endgültig besiegelt: Sein letztes Spiel verlor das Haunestadtteam gestern Nachmittag in der Kreissporthalle gegen den Tabellenzweiten SG U.N.S. Rheinhessen mit 0:3-Sätzen.
Das gastgebende Schlusslicht verabschiedete sich – unter den gegebenen personellen Voraussetzungen – mit einem zufriedenstellenden Auftritt. Am Samstagabend stand die Austragung der Partie sogar schon auf der Kippe. Denn nach dem Fehlen der Mittelangreifer Marek Liwoch und Aleksander Dimitrov aus beruflichen und privaten Gründen sorgte die Mitteilung, dass Diego Reckmann womöglich gesundheitlich passen müsste, für Aufregung. Letzterer konnte schließlich gestern doch noch auflaufen. Somit trat der HSV zu seinem „Abschiedsspiel“ an, wie so oft in dieser Saison aber ohne Auswechselspieler. Dass es kein Trauerspiel wurde, wie manch einer der Zuschauer im Vorhinein befürchtet hatte, dafür sorgten die angetretenen Hünfelder Akteure mit einer ordentlichen Leistung.
In der Anfangsphase zeigte sich den Zuschauern ein ausgeglichenes Match, in dem sich die Heimmannschaft sogar hin und wieder in Führung bringen konnte. Bis zum 13:13 sah die Hünfelder Welt gut aus. Anschließend zeigte sich jedoch erneut das Syndrom, an dem die Osthessen fast die gesamte Spielrunde litten: „Zu schnell und ohne große Gegenwehr geben sie ihre Punkte in Serie ab, geraten in großen Rückstand und bringen ihre Gegner wieder ins Spiel“. So konnte die Spielgemeinschaft aus der Pfalz noch unbehelligt den Auftaktsatz mit 25:16 für sich entscheiden. Hünfeld steckte dennoch nicht auf. Zu Beginn des zweiten Abschnitts nutzte der Gastgeber sehr konsequent seine Möglichkeiten aus und machte keine Fehler. Der Rheinhessen-Trainer sah sich bei 1:6-Rückstand das erste Mal genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Die HSVler konnten dennoch auf 9:1 aufstocken. Dass bei dem ein oder anderen hoch motivierten Gästespieler aus der Pfalz Unmut aufkam, äußerste sich in weggeworfenen Flaschen und traktierten Getränkekisten, was jedoch nicht vom Schiedsgericht geahndet wurde. Das hohe Niveau war seitens der HSVler jedoch erwartungsgemäß nicht zu halten. Die SG U.N.S. arbeitete sich nun wieder Punkt für Punkt heran und konnte bei 20:20 erstmalig ausgleichen. Zu aller Überraschung konnte sich Hünfeld mit erneut sehenswerten Aktionen bei 24:22 den ersten Satzball erkämpfen. Dieser blieb zum Leidwesen aller HSV-Fans ungenutzt, ebenso wie die folgenden. Denn die Rheinhessen-Truppe agierte in dieser entscheidenden Phase – im Gegensatz zu Hünfeld – konstant und nervenstark, mit dem Lohn des knappen 26:24. Der Verlust des fast sicher geglaubten Satzgewinnes zeigte Wirkung beim Gastgeber. Aufgrund der schwachen Anfangsphase mit einigen Annahmefehlern geriet er schnell und mit 1:8 hoch in Rückstand, ehe er wieder „Lebenszeichen“ abgab. Es gelang ihm auch, in der verbleibenden Spielzeit noch einmal ein paar Glanzpunkte zu setzen und das Ballpunkteergebnis aufzuhübschen, am klaren Sieg des favorisierten Zweiten gab es nichts mehr zu rütteln (25:16). Die SG U.N.S Rheinhessen hofft nun auf ihre Relegationschance für die Dritte Liga. Wie die Zukunft der ersten Hünfelder Männermannschaft aussieht, steht derzeit noch in den Sternen. Hünfeld spielte mit: Thomas Prokein, Christopher Lau, Daniel Wehner, Diego Reckmann, Uli Bönsch, Jakob Wall.

Quelle: Fuldaer Zeitung (27.3.17)

Volleyball

Erfolgreicher Heimspieltag der Frauen

Der Hünfelder SV setzte mit zwei Heimsiegen den fast optimalen Schlusspunkt hinter eine ohnehin über aus gut verlaufene Spielrunde. Im Auftaktmatch gegen Tabellennachbar GSV Gießen hatte der Viertplatzierte aus der Haunestadt jedoch seine Probleme. Zunächst lief alles planmäßig, wie das 25:17 dokumentierte. Der Gastgeber verlor allerdings seinen Spielrhythmus, kassierte zehn Punktverluste in Folge, weil er den Ball nicht auf den Boden bekam (19:25). Im dritten Durchgang übernahmen die HSVlerinnen jedoch wieder die Kontrolle auf dem Feld und brachten sich mit 25:20 in Front. Zu viele Fehler und Unstimmigkeiten führten in der insgesamt sehr wechselhaften Partie zum erneuten Satzverlust (20:25) der Hünfelder. Im Entscheidungssatz lief es schließlich wieder rund. Mit 15:8 war dieser deutlich und mit dem 3:2-Endergebnis die Wiederholung des Hinrundensieges.
Auch der Start in die zweite Begegnung mit BG Marburg war holprig (1:5). Nachdem das Team von Trainer Uli Bönsch jedoch zu seiner Linie gefunden hatte, diktierte es das Aufeinandertreffen. Eine brenzlige Phase gab es im zweiten Durchgang bei 14:21 zu überstehen. Dank einer starken Aufschlagserie von Katrin Schulze wurde daraus ein 25:22. Eine schnelle 7:0-Führung mit gutem Spiel im dritten Satz war die Grundlage für das weitere 25:15 zum klaren, überzeugenden 3:0-Sieg und zum gelungenen Abschluss. Hünfeld spielte mit: D. Brux, S. Fetten, D. Pape, I. Prokein, M. Schleicher, T. Schuhmann, K. Schulze, M. Wilde.

Quelle: Fuldaer Zeitung (28.3.17)

Volleyball

Langstreckenmeisterschaften der Region Mitte, Hünfelder Leichtathleten holen „2“ Meistertitel

Langgöns 2017

v.l.: Franziska Schmitt, Maja Severloh, Daniel Hahn, Henrik Jensen, Benjamin Severloh, Max Schmitt, Kilian Kohl

Bei den Langstreckenmeisterschaften der Region Mitte (Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Fulda, Vogelsberg) sind heute in Langgöns sechs Hünfelder Leichtathletiktalente an den Start gegangen. Und die Ausbeute kann sich sehen lassen; 2 x Platz „1“, 2 x Platz „3“, 1 x Platz „5“ und 1 x Platz „7“.

01.04.2017, Auszug Fuldaer Zeitung

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • MJ U20, 1.Platz, Henrik Jensen, 3.000m  (10:11,41), persönliche Bestzeit
  • MJ U20, 3.Platz, Max Schmitt, 3.000m  (10:21,83), persönliche Bestzeit
  • W14, 1.Platz, Maja Severloh, 2.000m (8:04,31)
  • W14, 5.Platz, Franziska Schmitt, 2.000m (9:06,75), persönliche Bestzeit
  • M14, 3.Platz, Kilian Kohl, 3.000m (12:16,73)
  • M10, 7.Platz, Benjamin Severloh, 1.500m Stadioncross (6:13,37)

Henrik und Max haben mit ihren heute erzielten Zeiten auch die Qualifikationsnorm für die Hessischen Langlaufmeisterschaften unterboten!

Damit starten nun am 23.04. drei Leichtathleten (Maja, Henrik, Max) des Hünfelder SV bei den Hessischen Langstreckenmeisterschaften in Wiesbaden.

Video Lehnerz II

Fußball

Hünfeld stürmt auf den 2. ten Platz

Sand verliert Spiel und Spitzenplatz

Hofgeismar/Wolfhagen. Wochenlang war der SSV Sand Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga – jetzt musste er den Platz räumen.

Verbandsliga: Führungswechsel in der Verbandsliga: Da Flieden gegen Melsungen gewann, bedeutete die 0:4-Auswärtsniederlage von Sand in Weidenhausen zugleich den Verlust der Tabellenführung für den SSV.

SV Adler Weidenhausen – SSV Sand 4:0

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Fußball

Bilder Lehnerz II Teil I

Fußball

HSV lässt Lehnerz II keine Chance

 

Verbandsliga: Gastgeber zu naiv

Der Hünfelder SV hat die 1:5-Schmach aus dem Hinspiel getilgt und im Verbandsligaderby Lehnerz II auf heimischen Rasen mit 4:0 in die Schranken gewiesen. Das Ergebnis ging in der Höhe absolut in Ordnung, weil der HSV abgeklärt agierte, während das TSV-Perspektivteam bisweilen sehr naiv spielte.

Hünfelds Trainer Dominik Weber war mit sich und seinen Schützlingen absolut im Reinen: „Die Mannschaft hat mich positiv überrascht und alle Vorgaben umgesetzt. Gerade das Zweikampfverhalten war richtig stark. Im Hinspiel hatten wir ja das Derby überhaupt nicht angenommen.“

Gerade mal einen einzigen ernsthaften Torschuss von Paul Hohmann direkt nach der Pause ließ die Abwehr der Haunestädter um die Hünen Steffen Witzel, Tarek Belaarbi und Johannes Helmke zu, quasi im Gegenzug folgte das vorentscheidende 3:0, nachdem ein Schuss von Oliver Krenzer abgefälscht worden war. Die Lehnerzer Offensive um Osman Özlük und Jan-Henrik Wolf war im Grunde nicht existent, auch weil nicht ein Diagonalball mal gezielt kam.

Defensiv offenbarte sich das gestrige Lehnerzer Elend vor allem auf der linken Seite, die Natnael Weldetnsae und Leon Wittke im Grunde nie dicht bekamen. Ein nicht verbandsligahaftes Abwehrverhalten hatte Lehnerz-Coach Sedat Gören vor allem beim 0:1 ausgemacht, als Christoph Neidhardt rechts erst durchmarschieren und dann unbehelligt flanken durfte, ehe Sebastian Schuch richtig klasse per Seitfallzieher traf. Beim zweiten und vierten Hünfelder Treffer konnte derweil Steffen Witzel mit seinem starken Kopfballspiel im Fünfmeterraum schalten und walten, wie er wollte.

Hünfeld war richtig gut, wir dagegen richtig schlecht“, nahm Gören hernach kein Blatt vor den Mund. Hessenligaspieler wurden diesmal keine nach unten beordert – Alternativen wären hier gestern Pierre Mistretta oder Jan-Niklas Jordan gewesen. „Die Absprache war, dass wir heute mit unserem reinen Verbandsligakader antreten“, erklärte Gören, der allerdings erkannt haben dürfte, dass viele Spieler sich schwer damit taten, Verbandsliganiveau zu erreichen.

Der HSV musste derweil einen kleinen personellen Wermutstropfen hinnehmen: Max Fröhlich wich früh mit Knöcheproblemen, für ihn kam Lukas Budenz, der nach einem Kurztrip in der Vorwoche erst einmal auf der Bank hatte Platz nehmen müssen. / hall

Lehnerz II: Grösch; Vilmar, Gaul, Weldetnsae – Say, Balzer (46. Ristevski) – Lesser, Hohmann, Wittke (70. Nuspahic) – Wolf, Özlük (80. Sorg).
Hünfeld: Ernst; Wahl (64. Faulstich), Helmke, Belaarbi, Witzel – Krieger, Krenzer (76. Trabert) – Neidhardt, Schuch, Fröhlich (21. Budenz) – Simon.
Schiedsrichter: Jörn Becker (Grünberg).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Sebastian Schuch (18.), 0:2 Christoph Neidhardt (34.), 0:3 Oliver Krenzer (51.), 0:4 Steffen Witzel (80.).  www.torgranate.de

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Gersfeld – Hünfeld II 1:3 (1:1)

Tore: 0:1 Timon Falkenhahn (9.), 1:1 Jannik Schleicher (30.), 1:2 Timon Falkenhahn (52.), 1:3 Timon Falkenhahn (80.)

Zuschauer: 150.

 

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TSV Lehnerz II – Hünfelder SV 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Sebastian Schuch (19.), 0:2 Christoph Neidhardt (34.), 0:3 Oliver Krenzer (51.), 0:4 Steffen Witzel (80.)

Zuschauer: 120.

Simon

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Verbandsliga – Hünfeld nimmt erfolgreich Revanche – Schuchs Traumtor

Fulda (fs) – Gewann der TSV Lehnerz II das Hinspiel beim Hünfelder SV noch deutlich mit 5:1, drehte der HSV im Derby diesmal den Strick um: Das Team von Dominik Weber feierte in Lehnerz einen souveränen und verdienten 4:0 (2:0)-Auswärtssieg und zog damit am SSV Sand vorbei auf Platz zwei der Fußball-Verbandsliga. Die Lehnerzer fallen auf Rang neun zurück.

 „Unterm Strich ist der Sieg für Hünfeld vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber wir hatten heute einfach zu viele Ausfälle. Da ist es schwer, gegen so einen Gegner zu bestehen. Wir hatten da heute zu wenig entgegenzusetzen“, bemängelt TSV-Trainer Sedat Gören, der im Vergleich mit dem Gastspiel in Neuhof vor Wochenfrist die Mannschaft auf sechs Positionen verändern musste. Gerade offensiv fiel den Gastgebern wenig ein, den einzigen ernstzunehmenden Torschuss gab der Ex-Hünfelder Paul Hohmann fünf Minuten nach der Pause ab, HSV-Keeper Sebastian Ernst war aber zur Stelle.

Ansonsten stand die Hünfelder Defensive enorm sicher und ließ keine weiteren Torchancen zu. „Wir haben in der Defensive ein überragendes Spiel gemacht, Tarek Belaarbi hatte in der zweiten Halbzeit 100 Prozent Zweikampfquote, aber auch die anderen Jungs in der Kette haben das in Verbindung mit Basti Ernst klasse gemacht“, lobt HSV-Coach Dominik Jäger. Vorne wiederum waren die Gäste gnadenlos effektiv – profitierten beim Führungstreffer nach 18 Minuten aber auch von einem Stellungsfehler von Natnael Weldetnsae, der in der Lehnerzer Dreierkette die linke Position bekleidete. Christoph Neidhardt ging bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball in die Mitte, Sebastian Schuch nahm den Ball sehenswert in der Luft direkt und traf per Seitfallzieher ins linke Eck (19.). Eine Viertelstunde später erhöhte Neidhardt dann selbst auf 2:0 für den HSV: Nach einer Ecke probierte es erst Steffen Witzel zweimal per Kopf, dann versenkte Neidhardt das Leder aus fünf Metern volley im Eck (34.). Direkt nach der ersten Lehnerzer Chance durch Hohmann war es dann Oliver Krenzer, der im direkten Gegenzug mit einem abgefälschten Schuss für die Vorentscheidung sorgte (51.). Ohne Probleme verwaltete der HSV die Führung und spielte kontrolliert seinen Stiefel herunter. Für den Schlusspunkt sorgte dann Steffen Witzel, der nach einer Kopfballverlängerung aus zwölf Metern zum 4:0 für den HSV traf (80.).

„Die Jungs haben heute gezeigt, dass Derbyzeit ist und das um Welten besser gemacht als im Hinspiel. Kompliment auch an die Spieler, die reingekommen sind, sie haben sich nahtlos eingefügt. Das war wirklich eine sehr, sehr gute Mannschaftsleistung“, freut sich Weber über den starken Auftritt seines Teams. Während die Hünfelder auf Platz zwei vorgerückt sind und Spitzenreiter Flieden auf den Fersen bleiben, ist die Lehnerzer Hessenliga-Reserve auf Platz neun zurückgefallen. Einziger Lichtblick war das Comeback von Sommer-Neuzugang Robin Sorg, der nach seinem Kreuzbandriss seine ersten Verbandsligaminuten in dieser Saison sah. Trainer Sedat Gören will die Niederlage schnellstmöglich abhaken: „Klar ist das ärgerlich, aber wir müssen nach vorne schauen und uns wiederaufrichten. Unsere Gegner sind andere.“

Lehnerz II: Grösch; Vilmar, Gaul, Weldetnsae – Say, Balzer (46. Ristevski) – Lesser, Hohmann, Wittke (73. Nuspahic) – Wolf, Özlük (81. R. Sorg).

Hünfeld: Ernst; Wahl, Helmke, Belaarbi, Witzel – Krieger, Krenzer (77. Trabert) – Neidhardt (65. Faulstich), Schuch, Fröhlich (21. Budenz) – Simon.

Schiedsrichter: Jörn Becker (Grünberg)

Tore: 0:1 Sebastian Schuch (19.), 0:2 Christoph Neidhardt (34.), 0:3 Oliver Krenzer (51.), 0:4 Steffen Witzel (80.)

Zuschauer: 120.

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