Erfolgreiches Jugend-Volleyball-Camp 2016

VB-TS-Jugendcamp 122 volleyballbegeisterte Mädchen und Jungen haben am diesjährigen Herbstferiencamp der Volleyballabteilung teilgenommen. Eingeteilt in drei leistungshomogene Gruppen übten sie täglich von 10 bis 17 Uhr mit ihren Trainern die Grundtechniken des Volleyballs ein.

Während Trainerin Ines Prokein für das untere und obere Zuspiel zuständig war, wurde bei Simone Fetten Aufschlag/ Annahme und bei Thomas Prokein der Angriff und die Abwehr trainiert. VB-TS-Jugendcamp 2

Die Kinder durchliefen täglich alle drei Trainings-stationen und absolvierten zusätzlich noch ein Teamtraining. Am letzten Tag konnten die Jungen und Mädchen in einem Turnier zeigen, was sie in den vergangenen alles Tage gelernt und verbessert haben.

Sowohl die Trainer als auch die Teilnehmer des Camps hatten jede Menge Spaß miteinander!

Volleyball

Ersten Saisonsieg für die Regionalliga-Herren

Die Hünfelder Regionalliga-Männer können nach einer kämpferisch und spielerisch starken Leistung ihren ersten Saisonsieg feiern. Mit 3:1 setzte sich das Team um Spielertrainer Uli Bönsch am vergangenen Sonntag gegen Hanau durch.
Der mit einem Minikader angereiste Hünfelder SV begann mit einem 8:0 Run durch starke Aufschläge von Marek Liwoch. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und Hanau kam im ersten Satz Punkt um Punkt näher heran. Dennoch konnten die Hünfelder den ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden.
Der zweite Satz war durch weniger druckvolle Aufschläge und eine schlechtere Quote im Angriff auf Hünfelder Seite gekennzeichnet. Hanau agierte zudem souveräner, so dass Hünfeld den zweiten Satz 21:25 abgeben musste.
Der Wille der Mannschaft war an diesem Tag jedoch nicht zu brechen und  angetrieben von Libero Thommy Prokein schaffte Hünfeld im dritten Satz wieder die Wende und konnten diesen mit einer kämpferisch starken Leistung gewinnen (27:25). Damit war auch der letzte Zweifel bei den Hünfelder beseitigt und eine befreit aufspielende Mannschaft konnte ihr ganzes Potenzial abrufen und den vierten Satz und damit den Sieg sicher nach Hause bringen (25:19).
Hünfeld hat damit den letzten Tabellenplatz verlassen und zieht an Hanau vorbei.
Es spielten: Uli Bönsch, Aleksandr Dimitrov, Christopher Lau, Marek Liwoch, Thomas Prokein, Jakob Wall, Daniel Wehner

Volleyball

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Fußball

Budenz auf den letzten Millimeter

 HSV siegt ganz spät

Kein Zweifel, der 1:0 (0:0)-Heimsieg des Hünfelder SV gegen den SC Willingen ist hochverdient, allerdings hätte er dreckiger kaum sein können.
Drei Minuten Nachspielzeit hatte Schiedsrichter Johannes Drößler (Wacker Gotha) veranschlagt, was HSV-Trainer Dominik Weber bereits die Zornesröte ins Gesicht trieb, weil sich gerade Gästekeeper Yannik Wilke doch oft sehr lange Zeit ließ. Und da auch in der ursprünglichen Extrazeit mehr behandelt als Fußball gespielt wurde, hängte Drößler noch ein kleines Weilchen dran. Und das reichte dem HSV um doch noch das Siegtor zu erzielen. Lukas Budenz wurde 22 Meter vor dem Tor gefoult und legte sich das Leder nach kurzer Beratschlagung zurecht, der Rest war Fußballgenuss pur: Weder Wilke, noch die Sechs-Mann-Mauer oder die drei Willinger auf der Torlinie konnten den perfekt getimeten Freistoß in den rechten Torwinkel verhindern. Gut fünf Minuten lief die Nachspielzeit da schon, das Spiel pfiff Drößler nicht mehr an. „Erst sollte Steffen Witzel schießen, dann doch ich und ich habe schon ein wenig gezittert“, erklärte Budenz die Sekunden der Entscheidung und verabschiedete sich in Richtung Kirmes Rasdorf, wo er seinen Kumpels aus dem Heimatort sicherlich noch mehrfach von jener 96. Spielminute berichten durfte.

Dass Hünfeld so lange auf den Siegtreffer warten musste, lag in erster Linie an der ungenügenden Chancenverwertung: Oliver Krenzer (3.) Marek Weber (7., 73., 90.) Kevin Krieger (24., 30.), Maximilian Fröhlich (27., 48., 71.), Sebastian Schuch (29.) oder Johannes Helmke (85.) ließen teils fahrlässig dickste Gelegenheiten liegen. Zudem wurden Schuch (73.) und Tarek Belaarbi (86.) Tore verwehrt, wobei zumindest Schuchs Kopfballtreffer wohl regulär gewesen ist. Willingen hatte zwei dicke Chancen, allerdings klärte einmal Steffen Witzel stark (29.) und nur zwei Minuten später hielt Sebastian Ernst Max Ullbrichs Distanzschuss sicher.War die erste halbe Stunde des HSV richtig gut, verlor die Weber-Elf danach den Faden und das Spiel war lange Strecken äußerst einschläfernd, gerade die zweite Halbzeit gefiel Weber nicht. „Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich die Jungs immer wieder dahin führen muss, dass sie so ein Spiel noch gewinnen, einfach den Sieg richtig pervers erzwingen“, erklärte Weber und versuchte schon in der Halbzeitpause an die gute Phase zu erinnern: „Nur durch das Aufzählen der Chancen war die Viertelstunde schon fast um“, sagte er schmunzelnd und lobte den Gegner, gerade die Viererkette, über die Maßen. Richtig war seine Entscheidung, am Ende alles oder nichts zu spielen, auf Dreierkette umzustellen und den Sieg zu erzwingen – gerne auch auf die von ihm angesprochene „perverse Art und Weise“.

Hünfeld: Ernst – Wahl, Helmke, Witzel, Kröning (85. Neidhardt) – Budenz, Krenzer (60. Simon) – Weber, Krieger, Fröhlich (78. Belaarbi) – Schuch.
Willingen: Y. Wilke – Pohlmann, St. Butterweck, P. Ullbrich, Albers – Tesfu, Bott – Heine, Vogel, M. Ullbrich (90.+2 Emde) – Plonka (88. D. Wilke).
Schiedsrichter: Johannes Drößler (FSV Wacker 03 Gotha). Zuschauer: 230. Tor: 1:0 Lukas Budenz (90.+6).

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Verbandsliga – Budenz‘ Freistoß sichert Hünfeld mit Abpfiff drei Punkte

Hünfeld (hg) – Ein Freistoßtor von Lukas Budenz brachte dem Hünfelder SV im Topspiel der Fußball-Verbandsliga gegen Willingen drei Punkte ein: Durch den Treffer in der letzten Minute der Nachspielzeit siegte der HSV in einem Spiel, in dem er zuvor viele Chancen ausgelassen hatte, mit 1:0 (0:0). In der Tabelle schoben sich die Haunestädter damit an Flieden vorbei auf Platz zwei.

Es sah schon alles nach einem 0:0 aus, als Budenz in der fünften Minute der Nachspielzeit einen Freistoß aus 19 Metern direkt im rechten oberen Winkel des Tors unterbrachte. Danach pfiff Schiedsrichter Johannes Drößler (Gotha) nicht mehr an. „Es war bis zur letzten Minute eng, aber der Sieg war absolut verdient, auch wenn wir vorher viele Chancen ausgelassen haben“, sagte Hünfelds Trainer Dominik Weber. Die Gastgeber hatten sich schon in der ersten Halbzeit ein deutliches Plus erarbeitet. Bereits in der 2. Minute die erste Möglichkeit für Oliver Krenzer, doch sein 20-Meter-Schuss ging knapp vorbei. Die Hünfelder kamen oft vor das Gästetor, während Willingen sich auf einzelne Konter konzentrierte. Mitte der ersten Halbzeit dann Chancen im Minutentakt: Ein Schuss von Sebastian Schuch aus der Drehung wurde zur Ecke geklärt (26.), Maximilian Fröhlich zögerte acht Meter vor dem Tor einen Moment zu lange mit dem Abschluss, sodass der Ball weg war (28.), einen Kopfball von Schuch hielt Yannick Wilke (28.) und Krieger, der im Strafraum bereits zwei Gegner ausgespielt hatte, wurde vom dritten Verteidiger gestellt – er hätte vorher schießen können (29.). Dann hatten die Gäste die erste Möglichkeit, doch den 20-Meter-Schuss von Max Ullbrich parierte Sebastian Ernst (31.). „Von etwa der 30. Minute bis zur Pause haben wir uns mit dem Spielaufbau schwer getan“, schilderte Weber.

Dennoch landete der Ball noch einmal fast im Gästetor: Ein Flanke von Fröhlich prallte gegen einen Willinger und Wilke konnte den Ball gerade noch aus dem Winkel fischen (42.). Nach dem Seitenwechsel war es ein Spiel auf ein Tor: Bei einem Kopfball von Schuch, der im Netz zappelte, entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits (72.), ein Schuss von Marek Weber vom Fünfmeterraum aus wurde geblockt (72.) und einen weiteren Weber-Schuss kratzten die Willinger in letzter Sekunde von der Linie (90.), um nur ein paar Beispiele zu nennen. Teilweise hatten die Hünfelder Pech und teilweise fehlte die Entschlossenheit beim Abschluss. Die nur mit zwei Ersatzspielern angereisten Willinger kamen in der zweiten Halbzeit zu keiner nennenswerten Chance und nutzten jede Möglichkeit, um Zeit zu schinden.

Hünfeld: Ernst; Wahl, Schuch, Weber, Fröhlich (78. Belaarbi), Krieger, Witzel, Kröning (85. Neidhardt), Krenzer (60. Simon), Budenz, Helmke.

Willingen: Y. Wilke; Pohlmann, P. Ullbrich, Keindl, Albers, M. Ullbrich (90.+2 Emde), Plonka (88. D. Wilke), Bott, Butterweck, Heine, Vogel.

Schiedsrichter: Johannes Drößler (Gotha)

Tor: 1:0 Lukas Budenz (90.+5)

Zuschauer: 200.

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Fußball

Niklas Wahl

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Fußball

Hünfeld – Willingen 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Lukas Budenz (90.+5)

Zuschauer: 200.

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Fußball

Bilder Willingen Teil I

Fußball

Landesliga – 12:0 Punkte – Hünfeld überrollt zu fahrlässige Hersfelder

Hünfeld (st) – Sechster Sieg im sechsten Spiel – die fast schon unglaubliche Serie des Hünfelder SV in der Handball-Landesliga nimmt auch nach dem Derby gegen den TV Hersfeld kein Ende. Vor einer tollen Kulisse mit rund 650 Zuschauern gewann der HSV verdient mit 33:27 (18:12) und wurde am Ende zu Recht mit Standing Ovations gefeiert. Die Haunestädter sind damit zumindest bis Sonntagnachmittag Tabellenführer.

„Die Kulisse war natürlich super heute, für einige unsere jungen Spieler war es wahrscheinlich das erste Mal vor so einer Atmosphäre, da hatte ich vor dem Spiel auch etwas Bedenken, aber das haben sie super gemacht“, freute sich HSV-Trainer Dominik Jäger, der vor einiger Zeit selber drei Jahre für den TV Hersfeld aufgelaufen war. Spätestens nach der ersten Führung (6:5) für den HSV in der 10. Spielminute konnte Jäger seine Bedenken endgültig ablegen, sein Team fand fortan gerade in der Defensive besser ins Spiel, profitierte von einigen fahrlässigen Ballverlusten der Hersfelder sowie einem immer besser werdenden Christian Krätzig im Tor und konnte so sein schnelles Gegenstoßspiel aufziehen. Vor allem der schnelle Felix Kircher war so immer wieder erfolgreich. „Das Problem war, dass wir in der ersten Halbzeit sieben, acht dumme Fehler gemacht und so die Gegenstöße gefangen haben. Das ist ihr Spiel, dafür spielen die Hünfelder eine 5:1-Deckung. Wir haben es einfach nicht hinbekommen, den Ball sicher laufen zu lassen“, haderte TVH-Spielmacher Marco Kemmerzell. Zwischen der 19. und der 23. Minute brachte der TVH kein Tor zustande, der HSV war weiter immer wieder im Gegenstoß oder der zweiten Welle erfolgreich, zog von 10:7 auf 15:7 weg und brachte die Großsporthalle damit zum Beben. Von der wunderbaren Stimmung und der zwischenzeitlichen 17:8-Führung (25.) angesteckt wurde der HSV die letzten fünf Minuten vor der Halbzeit dann fast etwas zu übermütig, sodass die Festspielstädter zum Wechsel „nur“ noch mit sechs Toren (12:18) zurücklagen.

„Da haben wir dann etwas den Faden verloren, da wollte jeder glänzen“, erklärte Jäger, dem schon klar war, dass die Gäste in der zweiten Halbzeit noch mal einen Zahn zulegen würden. Die Hersfelder, denen ein gesunder Lars Matthiessen (Nasenbeinbruch) und ein gesunder Philipp Koch (wegen Knöchelproblemen nicht eingesetzt) an diesem Tag wohl gut zu Gesicht gestanden hätten, gingen nach dem Wechsel etwas sorgfältiger mit dem Ball um, nahmen dem HSV so etwas das Tempo aus dem Spiel und waren eine Viertelstunde vor Schluss wieder auf drei Tore dran (21:24). Jäger fand in seiner Auszeit aber die richtigen Anpassungen und hatte auch etwas Glück, dass Samuel Masche, der in der zweiten Halbzeit im Tor stand, einen ebenso starken Tag wie Krätzig erwischte und beim Stand von 22:26 erst einen freien Wurf und dann einen Siebenmeter von Kemmerzell parierte und Michael Krause wenig später einen Gegenstoß drüber warf. In der Schlussphase nahm der TVH dann Kircher – und phasenweise auch noch Alexander Unglaube – in Manndeckung, Fabian Sauer machte mit seinen zwei Toren zum 29:24 und 30:24 aber endgültig den Sack zu (55.).

„Hersfeld hat uns in der ersten Halbzeit leichtfertig die Bälle gegeben. Das war etwas unglücklich für den TVH, es war ja jetzt nicht so, dass wir hinten super standen. In der zweiten Halbzeit war mir dann klar, dass Hersfeld noch mal kommt, wir haben heute aber einen super Tag erwischt und konnten uns auf unsere zwei ganz starken Torleute verlassen“, resümierte Jäger, dessen Team kommende Woche nach Großenlüder zum nächsten Derby muss. Der Tabellenfünfte aus Hersfeld empfängt kommende Woche mit der HSG Baunatal die nächste bis dato punktverlustfreie Mannschaft.

Hünfeld: Krätzig, Masche; Sitzmann (2), Sauer (9/6), Schott, Houston (3), Müller, Hyseni, Dörge, Unglaube (4), Krso (3), F. Rehberg (4), Kircher (8).

Hersfeld: Kretz, Fohr, Hüter; Köpke (4), M. Krause (6), Kemmerzell (9/4), Kromm, Förtsch, Koch, Wiegel, Rohde (3), A. Krause (5).

Zuschauer: 650.

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Handball

Training statt Bundesliga-Konferenz

Verbandsliga: Weber passt Beteiligung nicht

Gerade einmal drei Begegnungen mit osthessischer Beteiligung gehen am Wochenende, genauer gesagt am Sonntag (15 Uhr), über die Bühne. Gründe dafür: Neuhof und Flieden hatten ihr Duell in den September vorgezogen, die SG Bad Soden hat regulär spielfrei.
Hünfelder SV – SC Willingen (Sonntag, 15 Uhr).
Dominik Weber ist aktuell ein wenig säuerlich, dem HSV-Trainer passt die Trainingsbeteiligung nicht – und das ausgerechnet vor dem ersten Spitzenspiel auf der heimischen Rhönkampfbahn: „Ich muss da mal ins gleiche Horn wie ‚Kalle‘ Müller (Trainer SV Steinbach, Anm. d. Red.) und Rolf Gollin (Trainer RSV Petersberg) blasen. Beide haben sich schon über die Trainingsbeteiligung beschwert und auch bei uns fehlen aus den verschiedensten Gründen immer wieder Spieler“, sagt Weber, der deshalb eine Einheit auf Samstagnachmittag angesetzt hat: „Ich passe mich als Trainer den Spielern an und werde Samstag um halb vier noch mal trainieren. Die Bundesliga-Konferenz ist ja immer großes Thema bei den Spielern, da werden sie Zeit haben.“

Außergewöhnliche Maßnahmen also vor einem Spiel, das Weber als „echtes Spitzenspiel“ bezeichnet: „Rechnet man die Punkte von Willingen aus den ausstehenden Partien positiv dazu, steht die Mannschaft vor uns.“ Die Gründe scheint der HSV-Coach zu kennen: Einerseits habe Willingen mit Jan-Hendrik Vogel einen „super Zehner“ dazubekommen, andererseits könne das Team aus dem Vollen schöpfen, gerade vor den Ullbrichs, Butterwecks und Christoph Keindl warnt der HSV-Coach. Kontakt zu Willingens Trainer Uwe Schäfer unterhält Weber ohnehin, beide machten gemeinsam die B-Lizenz. Neben den Langzeitverletzten wird dem HSV Christoph Neidhardt nicht zur Verfügung stehen, ansonsten ist der komplette Kader fit – und der soll unter allen Umständen einen Sieg einfahren: „Zuhause haben wir schon einige Punkte gegen Teams aus dem hinteren Tabellenbereich verloren. Jetzt im ersten Spitzenspiel vor heimischem Publikum wollen wir unbedingt gewinnen und unsere Leistung auf den Platz bringen.“

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Fußball

„Totschweigen können wir das nicht“

Mario Rohde bezieht zur 0:9-Klatsche Stellung
Es war ein Ergebnis, das hängenblieb: Mit 0:9 wurde der Hünfelder SV II am Wochenende vom SV Müs in der Kreisoberliga Mitte nach Hause geschickt. Für Mario Rohde, Trainer der zweiten Mannschaft und Abteilungsleiter, war es in doppelter Hinsicht ein ganz bitterer Nachmittag.
Kassierte Rohde die 0:9-Klatsche ausgerechnet bei dem Verein, wo er als Spielertrainer von 2006 bis 2008 seine ersten Gehversuche unternahm – und mit Müs prompt in die damalige Bezirksoberliga (heutige Gruppenliga) aufstieg. „Ich muss ein Kompliment an die Zuschauer in Müs aussprechen, die keinerlei Häme gezeigt haben und sich stets fair sowie sportlich verhalten haben“, lobt Rohde das Publikum.

Keine lobenden Worte hatte er allerdings für den Auftritt seiner Mannschaft übrig, die sich inzwischen auf dem vorletzten Tabellenplatz befindet. „Junge Mannschaft hin oder her, wir können so etwas nicht totschweigen. Wir werden das in dieser Woche aufarbeiten, die Jungs müssen in die Pflicht genommen werden. So geht es jedenfalls nicht“, macht Rohde deutlich.

Problem am Wochenende war einmal mehr die fehlende Erfahrung seiner Mannschaft. So war Manuel Kröning mit seinen 25 Jahren der älteste Akteur seiner Elf. „Uns fehlen gerade in der Mittelachse mal ein, zwei erfahrene Spieler. Leader, die das Spiel lenken und auf dem Platz Führung übernehmen können. Das ist in einer zweiten Mannschaft aber immer schwierig“, ist sich Rohde der Problematik in der Altersstruktur bewusst.

Hinzu komme, dass seine Mannschaft bereits 14 Gegentreffer in den ersten 15 Minuten hinnehmen musste. „Das geht auf keine Kuhhaut und wirft uns im Kollektiv immer wieder zurück“, weiß Rohde. Wichtig sei in der aktuellen Phase, dass man nicht in Hektik verfalle und versuche, die individuellen Fehler abzustellen. „Das Vertrauen in meine Mannschaft hat keinesfalls gelitten, ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden.“ Schließlich sei im Oktober noch keine Mannschaft abgestiegen.
Autor: Max Lesser

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Fußball

Der Senkrechtstarter des Hünfelder SV

Verbandsliga: Maximilian Fröhlich hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten

Mit Sebastian Schuch (SVA Bad Hersfeld) und Marek Weber (TSV Lehnerz II) sicherte sich der Hünfelder SV im Sommer zwei prominente Zugänge, die schon in der Vergangenheit für viele Tore in der Verbandsliga standen. Dementsprechend wenig wurde über Maximilian Fröhlich, Neuzugang von Kreisoberligist SV Hofbieber, gesprochen. Doch ausgerechnet der 22-Jährige entwickelte sich in dieser Saison zum Senkrechtstarter des HSV und ist mit zwölf Torbeteiligungen Topscorer der Elf von Dominik Weber.

Nicht umsonst sagt Fröhlich daher: „Ich bin richtig zufrieden. Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass es gleich so gut läuft.“ Schließlich spielte der Offensiv-Allrounder bislang nur bei seinem Heimatverein Hofbieber und wechselte als amtierender Torschützenkönig (36 Treffer) der Kreisoberliga Mitte gleich zwei Klassen höher. „Im ersten Training habe ich noch gedacht: ‚Oh je, ob ich das alles mitgehen kann.‘ Aber je länger man dort trainiert, desto mehr gewöhnt man sich dran.“

Das zeigen auch seine Leistungen auf dem Platz. Mit fünf Treffern und sieben Vorlagen ist Fröhlich mit Marek Weber Topscorer des Teams, nur einmal verzichtete Trainer Dominik Weber ein komplettes Spiel auf ihn. „Ich hatte eine gute Vorbereitung und habe fast alle Trainingseinheiten absolviert. Dann habe ich das Glück gehabt, gleich die Chance zu bekommen, ich konnte mich gleich beweisen“, freut sich Fröhlich, der das Vertrauen direkt zurückzahlen konnte.

Inzwischen sieht Weber seinen Schützling aber nicht mehr so oft im Training. Allerdings aus gutem Grund. Fröhlich macht ein duales Studium im Steuer- und Prüfungswesen, drei Monate lang arbeitete er in Hofbieber, von Oktober bis Dezember ist der Linksaußen, der an diesem Mittwoch seinen 22. Geburtstag feiert, in Karlsruhe. „Ich habe in Karlsruhe einen Verein, bei dem ich unter der Woche zweimal mittrainieren kann. Freitags bin ich dann wieder in Hünfeld.“

Am vergangenen Wochenende war der HSV spielfrei, an der Tabellenkonstellation hat sich derweil wenig geändert. Hünfeld liegt aktuell auf dem dritten Platz, sowohl Spitzenreiter Sand als auch Verfolger Flieden sind absolut in Reichweite. „Das sind für mich auch die drei besten Mannschaften der Liga. Unser Ziel ist Platz eins bis fünf“, verdeutlicht der Offensivspieler, der dem Verein und sich selbst die Hessenliga zutrauen würde. Es wäre der nächste logische Schritt für Maximilian Fröhlich.

Autor: Steffen Kollmann

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Fußball

Landesliga – Spitzenspiel-Derby in Hünfeld – Nevogan: Hünfeld ist Favorit

Hünfeld/Bad Hersfeld (ms) – Das Derby zwischen dem Hünfelder SV und dem TV Hersfeld am Samstag (18.30 Uhr in Hünfeld) ist gleichzeitig auch das Spitzenspiel in der Handball-Landesliga. Hünfeld ist momentan noch ungeschlagen und damit Tabellenzweiter, die Hersfelder sind auf Rang fünf in Lauerstellung. Laut Hersfelds Trainer Dragos Nevogan geht der HSV aufgrund der Tabellensituation auch als Favorit in die Begegnung.

„Die Vorfreude auf das Derby ist riesig. Gegen Hersfeld kann alles passieren. Das wird ein heißes, enges Derby. Da wird sich keiner absetzen können und eine Viertelstunde vor Schluss als Sieger feststehen“, prognostiziert Hünfelds Trainer Dominik Jäger und sendet schon mal eine Kampfansage an die Hersfelder: „Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Wir haben jede Menge Selbstvertrauen und jeder ist fit für Samstag.“ Bisher spielt der HSV eine fantastische Runde: fünf Spiele, fünf Siege, Platz zwei in der Tabelle – mehr geht nicht. Doch Coach Jäger tritt etwas auf die Bremse: „Mit Hersfeld spielen wir zum ersten Mal in dieser Saison gegen eine Spitzenmannschaft. Das wird eine echte Standortbestimmung für uns. Da wird sich zeigen, wo wir hingehören.“ Als die zwei Schlüsselspieler im Hersfelder Spiel hat Jäger den TV-Spielmacher Marco Kemmerzell und Torwart Kai Hüter festgemacht: „Hüter ist ein ganz sicherer Rückhalt und hat auch schon Bundesligaerfahrung. Da haben sie einen richtig guten im Tor.“

Doch auch Herfelds Trainer Dragos Nevogan weiß ganz genau um die Stärken der Hünfelder: „Sie haben eine richtig gute Abwehr mit einem starken Torhüter und gerade bei Tempogegenstößen sind sie gefährlich. Darauf werden wir uns einstellen.“ Als eine weitere große Stärke hat Nevogan die mannschaftliche Geschlossenheit der Hünfelder ausgemacht: „Außerdem spielen sie schon sehr lange zusammen und sind sehr gut eingespielt.“ Doch auch die Hersfelder haben in den bisherigen Saisonspielen gezeigt, wie gut das Team harmoniert. Allerdings hat die Mannschaft von Coach Nevogan – anders als der HSV – bereits eine Niederlage hinnehmen müssen. „Zum ersten Mal fahren wir nicht als Favorit nach Hünfeld“, versucht Nevogan, den Druck vor dem Derby von seiner Mannschaft zu nehmen, macht aber auch klar: „Für uns stehen die Wochen der Wahrheit bevor. Wir werden sehen, wie stark wir wirklich sind, aber unsere Formkurve zeigt nach oben. In Hünfeld wollen wir gewinnen.“

Handball

Sabine Fichtner feierte ihren 60. Geburtstag

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Sabine Fichtner leitete ehrenamtlich mehrere Jahre unser Sportlerheim an der Rhönkampfbahn. Auch heute noch hilft Sabine aus, wenn einmal Not am Mann ist.

Der Vorsitzende des Hünfelder Sportvereins Lothar Mihm und der Vorsitzende des Fördervereins Hubert Vogt  gratulierten Sabine Fichtner im Namen des Vorstandes und wünschten ihr und ihrer Familie alles Gute, vor allem Gesundheit.

Geburtstage und Ehrungen

Herren I schnuppern am ersten Punktgewinn

Die  erste Herrenmannschaft traf am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse auf den aktuell Tabellendritten der Regionalliga Südwest, den ASV Landau und schnupperte am ersten Punktgewinn (1:3).
Nach einem zunächst ausgeglichenen Satzbeginn, bekamen die Hünfelder jedoch zunehmend Probleme in der Annahme. Hinzu kamen zu harmlose Aufschläge,  gepaart mit individuellen Fehlern im Angriff- und Abwehrverhalten, so dass die ersten zwei Sätze zu einer recht einseitigen Begegnung wurden (17:25, 18:25).
Dies sollte sich ab dem dritten Satz ändern! Starke Aufschläge von Marek Liwoch in Verbindung mit einem guten Block und starken Abwehraktionen brachten dem Hünfelder SV die entscheidenden Vorteile, um den Satz sicher nach Hause zu bringen (25:21).
Ähnlich verlief der Beginn des vierten Satzes – zum Leidwesen des stark anfeuernden Publikums jedoch nur bis zum 20:15 für die Haunestädter. Mit starken Aufschlägen setze Landau die Hünfelder dann unter Druck und der schon fast sicher geglaubte Satzgewinn glitt den stark kämpfenden Hünfeldern – allen voran Thommy Prokein –  wieder aus den Händen (25:27). vb-ts-thommy-prokein
Mit einer disziplinierteren Umsetzung taktischer Anweisungen, könnte der erste Punkt oder Spielbeginn jedoch bald schon geschafft werden!
Ein großes Dankeschön der Mannschaft geht an Stefan Schneider, der in einer miserablen
personellen Situation ausgeholfen hat und mit starken Block und Angriffsaktionen eine große Hilfe für das Team war!
Hünfeld spielte mit: Uli Bönsch, Alexandar Dimitrov, Christopher Lau, Marek Liwoch, Stefan Schneider, Thommy Prokein, Jakob Wall

Volleyball

Sportlerempfang 2016 der Stadt Hünfeld

2. Herrenmannschaft

2. Herrenmannschaft

3. Herren

3. Herrenmannschaft

4.Herren und Hessenmeisterschaften

4.Herrenmannschaft und Hessenmeisterschaften-Teilnahme

Bei dem diesjährigen Sportlerempfang der Stadt Hünfeld am 11.10.2016 in der Stadthalle Kolpinghaus konnte die Tischtennis-Abteilung des Hünfelder SV zahlreiche Ehrungen entgegennehmen:
Im Nachwuchsbereich wurde Ricardo Kömpel für seine Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften der TOP 32 im Jahr 2015 sowie für die Teilnahme an den Hessischen Einzelmeisterschaften in 2015 ausgezeichnet.
Florian Färber wurde für seinen Bezirkseinzelmeister-Titel im Doppel im Jahr 2015 ebenso geehrt wie Vinzenz Falkenhahn für seinen Erfolg als Kreiseinzelmeister im Schüler C-Doppel in 2014.
Bei den Erwachsenen erhielten Michael Zdiarstek und Klaus Zdiarstek eine Auszeichnung für ihre Teilnahmen an den Hessischen Einzelmeisterschaften in der Herren D-Klasse im Jahr 2015.
Die 2. Herrenmannschaft (Joachim Schröter, Helmut König, Markus Vogt, Karl Laible, Alexander Hartung, Thomas Vogt, Ricardo Kömpel, Baris Kotulla) wurde für ihren Meistertitel in der Kreisliga Nord in 2015 geehrt.
Als Meister der 1. Kreisklase im Jahr 2015 wurde die 3. Herrenmannschaft (Rudi Köhl, Hubert Seuring, Jörg Farnung, Otto Liebeck, Arno Rüger, Daniel Bloss, Till Zdiarstek, Florian Färber) ausgezeichnet.
Die 4. Herrenmannschaft (Michael Zdiarstek, Klaus Zdiarstek, Sebastian Winkler) erhielt für ihren Kreispokalsieg der 2. Kreisklassen im Jahr 2015 eine Auszeichnung.
Wir gratulieren allen sehr herzlich zu den Ehrungen.

Tischtennis

Sportlerempfang 2016 der Stadt Hünfeld

fuldaer-zeitung-4aBeim diesjährigen Sportlerempfang der Stadt Hünfeld am 11.10.2016 in der Stadthalle Kolpinghaus konnten Athleten des Hünfelder SV zahlreiche Ehrungen entgegennehmen.

Im nebenstehende Auszug aus der Fuldaer Zeitung sind alle geehrten Athleten des Hünfelder SV gelb hinterlegt gelistet.

Wir gratulieren allen sehr herzlich zu den Ehrungen. Weiter so!

 

Die zahlreichen Ehrungen zeigen exemplarisch wie erfolgreich beim Hünfelder SV gearbeitet wird.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch danke sagen an all diejenigen, die solche Erfolge erst möglich machen (Trainer, Eltern, …)!

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Tischtennis, 4.Herren und Hessenmeisterschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchwachsener Saisonstart für die Hünfelder Mannschaften

Lediglich die Jugendmannschaft und die 1. Herrenmannschaft können ein positives Punkteverhältnis vorweisen: Mit 8:2 Punkten liegt die Jugendmannschaft momentan auf einem starken 2. Rang. Die 1. Herrenmannschaft steigerte sich nach 2 Niederlagen zu Beginn und steht nach 3 Siegen in Folge nun auf Platz 4.

Aufgrund der personellen Veränderungen im Vorfeld und der daraus resultierenden neuen Zusammensetzung der Mannschaften tun sich bisher die 2. Herrenmannschaft sowie die 3. Herrenmannschaft wie erwartet schwer und können noch keinen Punktgewinn verbuchen.

Jeweils einen Sieg konnte die Damenmannschaft und die 4. Herrenmannschaft einfahren, ein Unentschieden gab es für die neu zusammengesetzte Schülermannschaft.

Zum Glück ist die Saison ja noch lang und es ist noch alles möglich! Wir freuen uns auf weitere Puntgewinne!

 

Tischtennis