Rhön-Super-Cup-2016, 9. Lauf in Dammersbach, Max wird Gesamtvierter

Beim 26. Dammersbacher Waldlauf, der Teil der Rhön-Super-Cup-Serie ist, waren am Sonntagmorgen 357 Teilnehmer am Start.

Beim SJS-Cup über 6,2 Kilometer war unter den 98 Teilnehmern auch Max Schmitt von den Hünfelder Leichtathleten. Und er bestätigte erneut die guten Leistungen der vergangenen Wochen!

Das Ziel erreichte Max auf der anspruchsvollen Strecke in 25:09,8 Minuten als Gesamt-Vierter und Zweiter seiner Altersklasse MJ U18.

Und mit dabei waren auch Athleten von unserer Kinderleichtathletik!

Fußball-Verbandsliga: SSV hat an das Team aus Osthessen gute Erinnerungen

Sand empfängt Hünfeld
28.07.16 17:35

Sand. Gleich am ersten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord muss der SSV Sand ein dickes Brett bohren. Die Elf von Trainer Peter Wefringhaus empfängt am Sonntag, 15 Uhr, den Hünfelder SV. Die Gäste haben sich den Aufstieg an die Fahnen geheftet. Um dieses Ziel zu verwirklichen, verpflichteten sie insgesamt sechs neuen Spieler, wobei drei davon richtige Schwergewichte und in der Verbandsliga keine Unbekannten sind. Vom Klassenkameraden Lehnerz II holte der SV den Defensivspieler Franz Faulstich und Torjäger Marek Weber, der in der letztjährigen Saison 22 Mal ins Schwarze traf. Ein weiterer Vollblutvollstrecker ist der vom Absteiger SVA Bad Hersfeld gekommene Sebastian Schuch, der mit 18 Treffern ebenfalls zum Top-Ten-Kreis der Liga gehörte. Aber auch die Sander machen kein Hehl daraus, oben mitmischen zu wollen. Der SSV holte David Fichte, Pascal Itter, Adrian Ademi sowie Florian Amert und ist somit breiter aufgestellt. „Wir freuen uns auf die erste Partie. Es ist aber noch zu früh, eine Prognose für das Titel- und Aufstiegsrennen abzugeben. Aber ein Gegner wie Hünfeld ist für uns sicherlich eine erste Standortbestimmung“, sagt der stellvertretende Spartenleiter Ewald Heinemann. An Hünfeld haben die Sander gute Erinnerungen. In der Vorserie sackten sie gegen die Osthessen die volle Ernte (2:0 und 2:1) ein.
Bis auf die verletzten Simon Bernhardt und Fichte hat Wefringhaus alle Mann an Bord.
Von Reinhard Michl   www.hna.de

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Sand- Hünfelder SV Sonntag 15.00 Uhr

 

Abseits der Samstagspartie in Flieden treffen in Bad Emstal am Sonntag zwei der Titelfavoriten zum Auftakt aufeinander, das weiß auch HSV-Coach Dominik Weber: „Sand ist eine richtig gute Mannschaft, ich habe sie mir nochmal in Asbach angeschaut. Die haben ein Riesenpotenzial in der Offensive und können die Vorgaben des Trainers gut umsetzen.“ Dennoch wollen die Haunestädter, auch wenn die Vorbereitung nicht 100-prozentig zur Zufriedenheit des Trainers verlief, beim SSV punkten: „Entscheidend ist immer, wie das erste Spiel aussieht. Wir müssen Kompaktheit herstellen und dürfen kein frühes Gegentor fangen, offensiv sind wir gut besetzt. Wir müssen topmotiviert und fokussiert sein“, fordert Weber, der neben den verletzten Daniel Orth und Niclas Rehm auch auf die privat verhinderten Robert Simon und Johnny Helmke verzichten muss.

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Kreisoberliga Mitte

 

„Unter einem Umbruch verstehe ich, dass Spieler den Verein verlassen, dafür aber neue Akteure hinzustoßen. Uns hingegen haben fast nur Spieler verlassen“, erklärt Burghauns neuer Trainer Sven Bednarek. Zehn Abgänge an der Zahl seien es gewesen, dem gegenüber stehen lediglich die Verpflichtungen der Torhüter Florian Reuß (TSV Arzell) und Pierre Foteu (Germania Fulda). Foteu allerdings wird aufgrund seines Heimaturlaubes fehlen und erst Ende August zur Mannschaft stoßen. „Deswegen sind wir kein normaler Gruppenliga-Absteiger. Wir wollen in diesem Jahr Demut zeigen, uns konsolidieren und schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt sammeln“, macht Bednarek klar. Im ersten Pflichtspiel mit den Rot-Weißen trifft der leidenschaftliche Hamburg-Fan ausgerechnet auf den Hünfelder SV II (Sonntag, 15 Uhr), seinem Heimatverein. Mit der Reserve der Haunestädter feierte Bednarek 2010 den Aufstieg in die Verbandsliga. Ein Jahr später wurde dieser Erfolg sogar noch getoppt, als der Klassenerhalt zu Buche stand. „Hinzu kommt, dass ich gebürtiger Hünfelder bin und einen sehr guten Draht zu Mario Rohde (Abteilungsleiter und Trainer der zweiten Mannschaft, Anm. d. Red.) pflege. Deswegen ist es natürlich ein besonderes Spiel für mich, wenngleich die gemeinsamen Erfolge schon ein paar Jahre zurücklegen“, so Bednarek, der anfügt. „dass es sicherlich kein Nachteil ist, dass das Verbandsliga-Team von Hünfeld zeitgleich spielt.

Bednarek_Sven Trainer

 

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Erster Teil des Hecken- und Baumschnittes erledigt

Gestern haben wir in Eigenleistung 140 m Hecke geschnitten sowie die Büsche welche den Blick auf das Spielfeld beeinträchtigt haben.
Ebenso wurden die Äste die durch den Ballfangzaun zum Reitplatz herausgewachsen waren auf volle Spielfeldbreite bis zu einer Höhe 4,00 m abgeschnitten.
Wir konnten die professionelle Ausrüstung unseres 2. Vorsitzenden Martin Abel nutzen …. der auch vorne weg ging.

Heckenschnitt

 

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Schuch bekommt gleich die Binde

 

Verbandsliga: HSV vor Saisonstart

Als Christoph Daum bei Bayer Leverkusen einst seinen Dienst antrat, fällte er eine recht außergewöhnliche Entscheidung und bestimmte Neuzugang Jens Nowotny direkt zum Kapitän – und bewies den richtigen Riecher. HSV-Coach Dominik Weber tut es dem rumänischen Nationaltrainer in Ansätzen gleich, denn Sebastian Schuch wird in seinem ersten Punktspiel für den HSV sein neues Team am Sonntag (15 Uhr) auf der Sander Höhe aufs Feld führen.

Für Weber eine logische Entscheidung, schließlich werden der verletzte Niclas Rehm (Kapitän) und der privat verhinderte Johannes Helmke (Vize-Kapitän) fehlen und Schuch neuer Bestandteil des Mannschaftsrats sein. Schuch hat also wie erwartet Eindruck in der Vorbereitung hinterlassen und soll gleich von Anfang an in eine Führungsrolle schlüpfen. Ebenfalls eine Einsatzgarantie bekommt Marek Weber ausgestellt, der von Lehnerz II auf die Rhönkampfbahn gewechselt ist. Neben jenen zwei Arrivierten hinterließ auch Maximilian Fröhlich mächtig Eindruck: „Mit Maxi bin ich total zufrieden. Für ihn war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung, von Hofbieber aus zwei Klassen nach oben zu wechseln“, sagt Weber und führt aus: „Momentan sieht es so aus, als ob er im ersten Spiel auch von Anfang an spielen wird.“ Abgefallen seien indes keine Spieler, auch nicht die drei Neuen für die Defensive. Leon Smolka, Manuel Kröning und Franz Faulstich: „Sie sind an der Mannschaft dran und sollen weiter mit Feuereifer dabei sein“, ist Weber mit der Einsatzbereitschaft zufrieden. Überhaupt ist im Training des HSV viel mehr Feuer: „Gerade die Spieler, die eh immer gespielt haben, wissen, dass sie jetzt Gas geben müssen“, sagt Weber, weiß allerdings auch: „Entscheidend ist immer, wie die Punktrunde läuft. Dass in Leon Lekaj (Wechsel nach Oldenburg) und Daniel Orth (Hüftschaden) noch zwei Spieler weggefallen sind, findet Weber hingegen nicht sehr erbaulich: „Leon war alleine durch seine Kopfballstärke in der Zentrale eine Bank. Und bei Daniel tut es mir persönlich leid. So eine brutale Hiobsbotschaft ist heftig.“

Dennoch ist der Kader eine ganze Ecke gewachsen, der Konkurrenzkampf hoch. Lief die Vorbereitung gerade mit Verweis auf die Testspiele wochenlang richtig gut, kam am Samstag der große Dämpfer, als bei Kreisoberligist nur 0:0 gespielt wurde. „Vielleicht genau richtig“, sagt Weber und appelliert an die Mannschaft: „Da sollte jedem klar geworden sein, dass Fußball nicht nur daraus besteht, den Ball hin- und herzuschieben. Wir brauchen Durchsetzungsvermögen und Zweikampfstärke im Mittelfeld, das hat in Müs gefehlt.“ In Sand soll’s besser laufen und der erste Schritt für eine erfolgreiche Saison getan werden.

Autor: Johannes Götze

Schuch Sebastian

 

 

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Fußball-Verbandsliga Nord: Fünf Meisterschaftskandidaten

Verbandsliga: Fast alle Teams haben sich verstärkt – Hünfeld holt zwei Stürmer – Bad Soden hoch gehandelt

Schwalm-Eder. Es könnte spannend, ja dramatisch werden. Im Titelrennen wie im Abstiegskampf. So ausgeglichen wie selten zuvor präsentiert sich nämlich die Fußball-Verbandsliga Nord vor der neuen Saison, die bereits am kommenden Wochenende beginnt.
„40 Punkte werden wohl mindestens zum Klassenerhalt notwendig sein“, mutmaßt Sascha Beetz, Spielertrainer des Melsunger FV 08. Und gebranntes Kind, entkam seine Elf in der letzten Spielzeit mit 38 Zählern doch nur knapp den Fängen des Abstiegsgespensts. Das soll dieses Mal so früh wie möglich abgeschüttelt werden, wozu der Tabellenzwölfte 2015/2016 personell sowohl in der Breite wie qualitativ zulegte. In dem Wissen, dass die Konkurrenz nicht schlief – und potenzielle Abstiegskandidaten nicht auszumachen sind.
Starke Aufsteiger
Die Aufsteiger etwa gelten als äußerst spielstark: Eintracht Baunatal holte 84 von 96 möglichen Punkten in der Gruppenliga 1 und ist komplett zusammen geblieben, der CSC 03 Kassel schaffte in souveräner Manier den Durchmarsch und sicherte sich für die Fünftklassigkeit die Dienste von Hessenliga-Spieler Christian Käthner (von Lohfelden). Und auch Bosporus Kassel landete mit Mirko Tanjic (von Lohfelden) einen Transfercoup. Der RSV Petersberg verpasste sich dagegen mit vier (eigenen) A-Junioren, die zum Aufstiegskader stießen, eine Verjüngungskur.
Im Titel- und Aufstiegsrennen sagt Steven Preuß, Kapitän des 1. FC Schwalmstadt, einen Fünfkampf voraus, sieht seine Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Hünfelder SV, Buchonia Flieden, SG Bad Soden und SSV Sand. Fast alle sind dank positiver Wechselbilanz „breiter aufgestellt“, was insbesondere für Bad Soden gilt. Allein drei Hessenliga-Spieler – Hamza Boutakhrit und Sahin-Erman Tasgin aus Alzenau sowie Lukas Ehlert aus Eschborn – stießen zum Aufsteiger der letzten Saison, der laut Trainer Sead Mehic im oberen Tabellendrittel mitspielen will.
Starke Absteiger
Und von Fliedens Abteilungsleiter Frank Happ sogar zum Top-Favorit erkoren wird. „Die haben sich hervorragend verstärkt und werden durchmarschieren“, prophezeit er. Nicht ganz selbstlos, werden doch auch den Buchonen Aufstiegsambitionen nachgesagt. Zumal sich nach dem Abstieg aus der Hessenliga der personelle Aderlass in Grenzen hielt: Dank Tobias Bartel (Alzenau) und Christian Kreß (Bad Soden) ist die Mannschaft von Meik Voll sicherlich nicht schlechter geworden.
Eher besser als in der letzten Saison ist Hünfeld einzuschätzen. Besonders im Angriff, den Marek Weber (vom TSV Lehnerz II) und Sebastian Schuch (Bad Hersfeld) beleben werden. „Wir haben uns verbessert“, freut sich Trainer Dominik Weber. Und ist umso entschlossener, die verkorkste letzte Saison, als der SVH nur Achter wurde statt in den Aufstiegskampf einzugreifen, mit „einem Platz unter den ersten Fünf“ wett zu machen.
Starke Konkurrenz
Sand setzt personell auf Kontinuität und wünscht sich das auch für die Rolle der Mannschaft.. „Wir wollen wieder vorne mitmischen“, sagt Peter Wefringhaus, Trainer des letztjährigen Tabellenvierten. Der kann erneut ohne Druck aufspielen, was der SSV der prominenten Konkurrenz vielleicht voraus hat.
Der ebenfalls hoch gehandelte Rivale Schwalmstadt hat zwar den Frust über den verpassten Aufstieg in die Hessenliga längst überwunden, ist aber laut Trainer Harald Hauer „noch in einem Findungsprozess“. Kein Wunder angesichts der kurzen Vorbereitung, die auch unter zahlreichen Verletzungen litt. Also gilt es, so der Schweigert-Nachfolger, erstmal „unseren Rhytmus“ zu finden. Um dann anzugreifen. Und – wie erhofft – vorne mitzumischen

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Testspiel – Hünfeld spielt gegen Kreisoberligist Müs nur remis

Hünfeld (hg) – Fußball-Verbandsligist Hünfelder SV kam in einem Testspiel gegen Mitte-Kreisoberligist Müs nicht über ein 0:0 hinaus.

„Das Ergebnis ist nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, meinte Sebastian Schuch, der am Samstag als Kapitän auflief. Die Hünfelder dominierten das Spiel zwar, schafften es aber nicht, ihre Chancen zu nutzen. „Müs hat im Defensivverbund gut verteidigt“, lobte der 27-Jährige, der im Sommer vom SVA nach Hünfeld gewechselt war: „Unser Anspruch ist aber, gegen eine Mannschaft, die zwei Klassen tiefer spielt, auch zu gewinnen.“ Dabei zeigten die Hünfelder gute Ansätze. „Bis zum Strafraum sah es gut aus, aber dann haben wir es nicht konsequent ausgespielt“, schilderte Schuch. Im ersten Durchgang hatte der 27-Jährige selbst die erste große Chance, als er in der 5. Minute nach einer Ecke knapp am Pfosten vorbei köpfte. Pech hatte auch Maximilian Fröhlich, der direkt vor dem Tor stehen im Prinzip nur noch den Fuß hinhalten brauchte, doch der Ball rutschte ihm jedoch drüber. Nach dem Seitenwechsel konnte Gäste-Keeper Dennis Dietrich einen Schuss von Christoph Neidhardt gerade noch an die Latte lenken. Müs hatte in der ersten Halbzeit zwar einmal das Tor getroffen, allerdings aus einer Abseitsposition, es war die einzige gute Möglichkeit des Kreisoberligisten.
Hünfeld: Ernst; Belaarbi (65. Faulstich), Wahl (55. Smolka), Schuch, Weber (66. Simon), Fröhlich, Krieger (60. Trabert), Witzel, Kröning (46. Krenzer), Neidhardt, Budenz.
Tore: -.

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HSV gegen tief stehende Müser nur 0:0

Auf dem stumpfen Kunstrasen, die Partie wurde kurzfristig nach Hünfeld verlegt, kamen die Hünfelder in der ersten Halbzeit zu drei 100 % Chancen .

Doch der Torwart von Müs war auf dem Posten und parierte sehr gut. Mit zunehmender Spielzeit verteidigte Müs immer besser und lies in der zweiten Halbzeit nur einen Lattenschuss zu.

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Aus dem Archiv: 16.08.1965 SV Wiesbaden-HSV 1:4

Die 3000 Zuschauer im Stadion an der Berliner Straße kamen aus dem Staunen über die eigene Mannschaft, die miserabel spielte, und die ausgezeichnete Leistung der Gästeelf aus Hünfeld nicht heraus. Nach der 1:0. Führung (14. Minute) des SYW spielte sich Hünfeld mehr und  mehr nach vorn, erzielte den Ausgleich in der 32. Minute und kam noch vor der Pause zur 2:1-Führung.

Schon Jettl leichnele sich ob, daß ein SVW.Sieg unwahrscheinlich war, denn die Hünfelder spielten ihre weit bessere Kondition mit gescheitem. praktischem Spiel voll aus.

In der 59. Minute schoß Nawrat den dritten Treffer. Roland Walter markierte in der 56. Minute das vierte Tor. Dies war der K.-o.-Schlag gegen den hohen Favorit.

Die taktisch  kluge Einstellung setzte  die hünfelder Weiche zum Sieg, Halbstürmer Walter nahm sich des wieder flinken Neuzugangs Brinkmann an. Der beste Wiesbadener Stürmer wurde somit schon frühzeitig in  seinem  großen  Aktionsradius  beschränkt, Dennoch kamen von ihm die gefahrillsten Momente im Wiesbadener Sturm. Da auch Burkhardt in der Hünfelder Mannschaft als rechter Verteidiger gegen Mikulasch gut anließ  und Siegert auf dem ungewohnten linken Verteidigerposten Bertram stets unter kontrolle hatte, war Wiesbadens ‚Stürmchen“ zum Scheitern verurteilt.

Die gute Form Siecherlings war allerdings der I-Punkt, auf dem großartigen  Abwehrspiel der Hünfelder. Der durch Kircher entlastete  Stopper  Jochum konnte an allen Ecken und Kanten aufkreuzen und klären. Im Mittelfeld schalteten Schwalbach und Kruse im Verein mit Walter und Nawrath wie kleine Könige. Norbert Fladung, die schärfste Hünfelder Angriffsspit, erhielt Unterstützung durch Ebert, der am rechten Flügel ankam. Stpper Kuhn konnte sich gegen Fladung keine Unachtsamkeit erlauben, so daß er selten so stark geprüft wurde. Im ganzen Hünfelder Spiel gab es keinen Leerlauf, obwohl durch das taktische Konzept nur vier Stürmer zur Verfügung standen. Bertrams Vorlage wird im Hüntelder Strafraum von Tormann Siemerling förmlich ins Netz ‚gestolpert“. 1:1 (32. Minute): Fladung „erspringt“ sich eine Flanke von Nawrath Im 16-m-Raum. Der Kopfball des Hünfelders landet unhaltbar im äußersten Winkel des SVW-Tores. 1:2 (44. Minute): Bernd Ebert wird von Roland Walter und Fiadung im Strafraum in  Schußposition gebracht. Mit einem herrlichen Drehschuß schlägt er den Wiesbadener Schlußmann Melzig. 1:3 (50  Minute): Roland Walter bringt Nawrath glänzend in Schußposition. Aus zehn Metern Entfernung schließt Nawrath einen Drehschuß mit dem dritten Treffer ab. 1:4 (56. Minute) Roland Walter jagt aus 30 Metern einen Flachschuß auf das SVW-Tor. Der Aufsetzer zischt unter Melzig unhaltbar ins Wiesbadener Netz. Die Hünfelder hatten schon vor der Pause erhebliches Schußpech. So landeten zweimal Schüsse von Roland Walter an der Latte. Die Wiesbadener besaßen zweifellos ebenso gute Torchancen, wurden jedoch eindeutig — auch im Eckenverhältnis — von den Hünfeldern übertroffen.  

 SV Wiesbaden: Melzig, Matzke, Stachoviak, van den Höven, Kuhn, Kemen,  Brinkmann, Mikulasch, Klein, Schmidt, Bertram.

Hünfelder SV: Siemerling, Burkhardt, Siegert, Kruse,  Jochum, Schwalbach,  Ebert, Walter, Fladung, Kircher, Nawrath.

Schiedsrichter: Dreher (Darmstadt).

Zuschauer: 3000.           Werner Neuer

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Lekaj weg, Orth vor Karriereende, Rehm fehlt länger

Verbandsliga: HSV fliegen zwei Kaderspieler komplett weg

„Unglücke passieren immer im Dreierpack“, weiß nicht nur Josh Hartnett im Kultfilm „Lucky Number Slevin“, sondern nun auch der Hünfelder SV. Nach einer bislang so reibungslosen Vorbereitung traf es den Verbandsligisten in den vergangenen Tagen knüppeldick: Innenverteidiger Leon Lekaj (22) verlässt den Club, Daniel Orth (25) droht das Karriereende und Kapitän Niclas Rehm (27) wird wochenlang ausfallen.
Causa Lekaj:
Der Innenverteidiger kam im vergangenen Winter beruflich in die Region Osthessen, wurde dann über Kontakte zum Hünfelder SV vermittelt und erkämpfte sich nicht nur dank seiner robusten Spielweise schnell einen Stammplatz. Doch nachdem er sich beruflich umorientieren musste, zog er nun aus Hünfeld weg und versucht nun in Oldenburg Fuß zu fassen. „Er ist nun durch einen Berater dahin gekommen. Wir bedauern das natürlich sehr, da wir gesehen haben, was er fußballerisch kann. Aber die berufliche Geschichte sollte in unseren Ligen immer an Nummer eins stehen“, erklärt HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde. Für den HSV kommt der Abgang nicht überraschend, Lekaj spielte in der Vorbereitung auch unter anderem schon bei Nord-Regionalligist BSV Rehden vor, entschied sich nun allerdings für den Bezirksligisten BV Essen, mit dem er am Sonntag schon seinen ersten Pokal gewann und beim obligatorischen Kabinen-Selfie oberkörperfrei poste.
Causa Orth:
Besonders bitter stellt sich die Geschichte um den 25-jährigen Allrounder, der vor einem Jahr vom SV Niederaula an die Rhönkampfbahn wechselte, dar: Aufgrund ständiger Probleme mit der Patellasehne verpasste er fast die komplette vergangene Serie. Gegen Ende der Saison war er wieder frohen Mutes und zeigte, dass er der Mannschaft in Zukunft helfen kann. Die Vorbereitung lief bis dato auch vernünftig, allerdings bereiteten sowohl Patellasehne als auch Hüfte immer wieder Probleme. In der Hoffnung, dass die Knieschmerzen von einem Problem der Hüfte herrühren und sich so in Luft auflösen könnten, reiste Orth hoffnungsvoll am vergangenen Freitag gen Süden und kehrte niedergeschlagen von einem Hüftspezialisten in Straubing zurück.

Der Hüftknorpel ist so beschädigt, dass der Arzt Orth nahegelegt hat, das Fußballspielen per sofort sein zu lassen. „Er ist mehr als niedergeschlagen. Für Daniel ist das eine wahnsinnig schwere Situation, er benötigt sicherlich noch ein paar Tage, um die Sache zu verarbeiten, will sich aber natürlich auch noch eine zweite Meinung einholen“, erklärt Rohde, der unterstreicht: „Wir haben ihm alle Unterstützung, die wir ihm als Verein geben können, zugesichert.
Causa Rehm:
Fast die komplette Rückserie musste der Kapitän aufgrund eines Eingriffs pausieren. Nun war er seit vier Wochen wieder voll dabei, bevor am Sonntag der Schock folgte: Rehm fiel in der ersten Halbzeit auf die wohl doch noch nicht ganz verheilte Wunde. Erst nach dem Spiel stellte er fest, dass diese wieder komplett aufgerissen und rund ein Zentimeter tief ist. Nach dem Spiel in Langenfeld gegen Glücksbrunn Schweina (3:2-Sieg) eilte Rehm ins Krankenhaus, wurde dort erneut genäht und muss nun abwarten: „Vier Wochen dauert es bestimmt, ich darf aber nichts überstürzen“, sagt Rehm, der in den vergangenen Jahren schlichtweg vom Pech verfolgt ist, dabei nach seinem komplizierten Armbruch vor zweieinhalb Jahren allerdings von meist untypischen Verletzungen zurückgeworfen wurde. Hadert er zwar auch mit dem eigenen Schicksal („Es ist zum Kotzen“), beschäftigt ihn die Personalie Orth noch mehr: „Das tut mir unendlich leid für ihn“, fühlt der 27-Jährige mit seinem Kumpel mit.
Kein Handlungsbedarf
Von ursprünglich 20 Feldspielern sind nun noch 18 übrig, dazu fällt Rehm zunächst aus. Für den Abteilungsleiter kein Grund zu handeln: „Wir sind nach wie vor sehr gut aufgestellt“, sagt Rohde, dem bewusst war, dass Lekaj nicht zurückkommen könnte und somit eigentlich „nur“ eine sicher verplante Stelle frei wurde.
Autor: Johannes Götze

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Glücksbrunn Schweina – Hünfeld 2:3 (2:1)

Obwohl Hünfeld gut in die Partie gestartet war, musste die Mannschaft von Trainer Dominik Weber zwischenzeitlich einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Während der HSV seine Torchancen durch unter anderem Robert Simon und Sebastian Schuch zunächst nicht nutzen konnte, hatten individuelle Fehler in Abschnitt eins zu zwei Kontertoren der Gastgeber geführt. Neuzugang Sebastian Schuch sorgte dann noch vor der Pause für den Anschluss, „und dann haben wir uns auch gefangen und hatten das Spiel unter Kontrolle“, befand Mittelfeldspieler Kevin Krieger, der zur Pause eingewechselt wurde.

Während bei Schweina mit zunehmender Spieldauer die Kräfte schwanden, dominierte Hünfeld in den zweiten 45 Minuten, kam allerdings erst in der 84. Minute nach Flanke von Steffen Witzel zum Ausgleich durch Marek Weber. Mit einem herrlichen Schlenzer aus 20 Metern sorgte Kapitän Niclas Rehm kurz vor Schluss für den Sieg. Allerdings wurde Rehm auch zur tragischen Figur: Bei einem Sturz war dem Spielführer eine Wunde, die ihm schon einige Wochen Zwangspause beschert hatte, wieder aufgerissen. Wie lange Rehm ausfallen wird, ist noch offen.

Hünfeld: Ernst; Smolka, Krenzer (46. Helmke), Faulstich (46. Belaarbi), Kröning (46. Witzel) – Trabert (46. Budenz), Schuch (46. Krieger) – Wahl (46. Neidhardt), Rehm – Simon, Fröhlich (46. M. Weber).
Tore: 1:0 Patrick Schellenberg (18.), 2:0 Kevin Grob (31.), 2:1 Sebastian Schuch (34.), 2:2 Marek Weber (84.), 2:3 Niclas Rehm (88.).

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Testspiel – Hünfeld siegt in Schweina – Rehm fällt wieder aus

Schweina (fs) – Der Hünfelder SV hat sein Testspiel beim thüringischen Landesklassisten Glücksbrunn Schweina mit 3:2 (1:2) gewonnen, die Begegnung drehte der Fußball-Verbandsligist allerdings erst spät.
„Wir haben das Spiel gegen einen ordentlichen Gegner, der auf Augenhöhe agiert hat, dominiert, haben bei den Gegentoren aber blöde Fehler gemacht. Außerdem muss die Chancenverwertung noch besser werden“, analysiert Hünfelds Mittelfeldmann Kevin Krieger die Begegnung, in der der HSV nach einer halben Stunde nach individuellen Fehlern schon mit 0:2 hinten gelegen hatte. Neuzugang Sebastian Schuch gelang kurz darauf der Anschlusstreffer, nachdem der HSV mehrere Hochkaräter zu Spielbeginn noch liegen gelassen hatte. Der HSV war im zweiten Durchgang komplett tonangebend, kam aber erst nach Flanke von Steffen Witzel durch Neuzugang Marek Weber zum Ausgleich. Kapitän Niclas Rehm besorgte kurz vor Schluss den Sieg mit einem tollen Schlenzer aus 20 Metern, wird dem HSV allerdings wohl erst einmal wieder auf unbestimmte Zeit fehlen: Die Wunde, wegen der er beinahe die komplette Rückrunde ausgefallen war, war nach einem Sturz wieder aufgerissen.
Hünfeld: Ernst; Smolka, Krenzer (46. Helmke), Faulstich (46. Belaarbi), Kröning (46. Witzel) – Schuch (46. Krieger), Trabert (46. Budenz) – Wahl (46. Neidhardt), Rehm) – Simon, Fröhlich (46. M. Weber)
Tore: 1:0 Patrick Schellenberg (18.), 2:0 Kevin Grob (31.), 2:1 Sebastian Schuch (34.), 2:2 Marek Weber (84.), 2:3 Niclas Rehm (88.)

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