Block-Meisterschaften der Region Mitte, Hünfelder Leichtathletinnen überzeugen, Milena Hohmann wird Vize-Meisterin

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von links: Milena Hohmann, Rabea-Marie Kohl, Maria Lehmann, Franziska Schmitt

Bei den Block-Meisterschaften der Region Mitte (Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Fulda, Vogelsberg) sind heute die vier Hünfelder Leichtathletinnen Milena Hohmann, Rabea-Marie Kohl, Maria Lehmann und Franziska Schmitt in Gießen an den Start gegangen. Die Ergebnisse:

  • Franziska Schmitt       W13 Block Lauf                    15.Platz    1583 Punkte
  • Milena Hohmann        W15 Block Lauf                      2.Platz    2041 Punkte
  • Rabea-Marie Kohl      W14 Block Sprint/Sprung    11.Platz    1946 Punkte
  • Maria Lehmann          W15 Block Sprint/Sprung         ohne Wertung

Für Franziska war es heute der erste große Wettkampf. Die gesetzten Ziele wurden erreicht und noch wichtiger viele neue Eindrücke gesammelt.

Milena bestätigte erneut ihre in 2016 stark ansteigende Formkurve. In 5 Disziplinen (100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Ballwurf, 2000 m) angetreten, 4 persönliche Bestleistungen erzielt, Vize-Meisterin geworden und direkt für die Hessischen Block-Meisterschaften qualifiziert sprechen eine eigene Sprache.

Milena die bereits vor diesem Wettkampf in ihrer Altersklasse über 2000 m für die Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert war hat nun ein weiteres Ziel in greifbarer Nähe. Mit dem Punkte-Ergebnis der Vizemeisterschaft hat Milena bereits eine von zwei für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in ihrer Altersklasse über 3000 m erforderlichen Qualifikationsleistungen erfüllt. Die zweite Qualifikationsleistung (3000 m in 11:30 Minuten) hat sie bei widrigen Wetterbedingungen vor einer Woche lediglich um 7 Sekunden verpasst. Die kommenden Wochen bleiben spannend!

Rabea-Marie konnte beim Speerwurf und im Hochsprung leider nicht an die Trainingsleistungen anknüpfen. Durch ihre guten Leistungen über 100 m, 80 m Hürden und im Weitsprung erreichte sie aber noch die B-Norm für die Hessischen Block-Meisterschaften. Für Rabea-Marie ist bei Abrufen der gezeigten Trainingsleistungen im Wettkampf die direkte Qualifikation locker zu erreichen. Wir dürfen auf den nächsten Wettkampf gespannt sein!

Maria musste nach der vierten Disziplin den Wettkampf verletzungsbedingt abbrechen. Schade!

Für alle VIER, sowie die gesamte Trainingsgruppe gilt: „Weiter so!!“.

Impressionen von den Blockmeisterschaften der Region Mitte

Rhön-Super-Cup-2016, 3.Lauf in Fulda, Hünfelder Leichtathleten überzeugen erneut

Milde Temperaturen und Sonnenschein bildeten den Rahmen für den 3. Lauf der diesjährigen Rhön-Super-Cup-Serie in Fulda. Insgesamt waren 614 Teilnehmer am Start. Beim SJS-Cup über 5,0 Kilometer waren unter den 162 Teilnehmern auch 5 Hünfelder Leichtathleten. Und die konnten erneut mit starken Leistungen überzeugen!

Das Ziel erreichten Daniel Hahn als Fünfter und Max Schmitt als Siebter!

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • 2.MJ U20 und Gesamtfünfter; Daniel Hahn (19:02,6)
  • 1.MJ U18 und Gesamtsiebter; Max Schmitt (19:25,0)
  • 1.MJ U14; Kilian Kohl (21:06,8)
  • 2.WJ U18; Rosalie Pfeffermann (22:41,1)
  • 4.WJ U18; Rieke Thomas (24:57,1)

Keine Nebelkerzen keine Kampfansagen

 

Verbandsliga: Weber und Müller verkneifen sich Sticheleien

 

 

Der Feiertag fällt für die Akteure des Hünfelder SV und des SV Steinbach zunächst flach, denn das stets brisante Verbandsliga-Derby steigt am Tag der Arbeit (17 Uhr). Für den HSV geht´s dabei nur um die Ehre, für Steinbach hingegen um eine ganze Menge mehr, schließlich könnte der Vorsprung an der Spitze auf nur noch sechs Punkte zusammenschmelzen.

Hünfelder SV – SV Steinbach (Sonntag, 17 Uhr).

Geheimnisse zwischen den beiden Teams und deren Trainern gibt´s keine und doch versuchen sie sich immer wieder zu überraschen. Kein Wunder, dass Hünfelds Dominik Weber, sonst gerne mal redselig in Sachen Marschroute, sagt: „Die taktische Ausrichtung gehört in die Kabine und nicht in die Zeitung.“ Es ehrt ihn, dass er zumindest keine Nebelkerzen leuchten lässt. Vielmehr sagt Weber zur Personalie Christoph Neidhardt, der als Ex-Steinbacher logischerweise besonders brennt, allerdings mit einer Schienbeinverletzung zu kämpfen hat: „Wir wollen kein Risiko eingehen, das wäre absoluter Quatsch. Die zehn Tage Sportverbot sind aber am Sonntag vorbei. Mal sehen, wie es nach dem Fädenziehen bei ihm ausschaut.“ Neidhardt wäre eine willkommene Alternative im schmalen Kader, der zuletzt in Bad Soden quasi nur aus zehn Feldspielern bestand. Lukas Budenz wird nach seiner Hüft-OP derweil definitiv erstmals wieder auf der Bank Platz nehmen. „Kalle“ Müller will sich von den Ausfällen beim Gegner nicht beirren lassen: „Die, die spielen, haben Qualität“, sagt der SVS-Trainer mit Hünfelder Vergangenheit, der selbst nur auf sein Team schauen möchte: „Wir werden auf alles eingestellt sein. Beschäftigen uns aber vor allem mit uns. Wir sollten das Derby genauso wie die letzten Spiele angehen. Mit aller Konzentration, dann haben wir gute Karten.“ Zuletzt haperte es gegen Neuhof (2:2) lediglich bei der Chancenauswertung, die Leistung stimmte hingegen voll und ganz. Dass der eine oder andere Hünfelder mächtigen Spaß daran finden würde, Steinbach die erste Niederlage in der Fremde zuzufügen und damit Steinbach einen Dämpfer im Titelkampf zu verpassen, weiß natürlich auch Weber, doch er selbst gibt sich lieber ein wenig diplomatisch: „Mir ist das egal, wer da kommt. Wir wollen gewinnen, ganz egal ob der Gegner Steinbach, Sand oder Eschwege heißt.“ Wichtig sei, sich zwar mit der nötigen Anspannung auf das Spiel vorzubereiten, gleichermaßen aber nicht die positive Lockerheit zu verlieren. Diese machte den HSV in den vergangenen Wochen so stark: 13 Punkte aus fünf Spielen bedeuten, dass am Ende neben der besten Defensive der Liga (aktuell 35 Gegentore, Steinbach hat vier mehr kassiert) auch noch ein versöhnlicher Tabellenrang winken könnte. Sechs Punkte fehlen auf Platz vier. Auf eben jene sechs Punkte könnte Steinbachs Vorsprung zusammenschrumpfen, setzt es in Hünfeld eine Niederlage. Danach kommt mit Schwalmstadt gleich noch ein Spitzenteam an den Mühlengrund, die Sinne beim Tabellenführer sollten geschärft sein. Auf eine gute Kulisse hoffen derweil beide Trainer, schließlich wird am Sonntag kaum Fußball gespielt. So sollten, glaubt Müller, die 450 Zuschauer beim Hessenliga-Derby zwischen Flieden und Lehnerz aus der Vorwoche klar übertroffen werden.

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Fußball

Mario Rohde beerbt Joachim Hess

 

Der Hünfelder SV stellt sich neu auf

 

Beim Hünfelder SV geht eine Ära zu Ende: Nach 15 Jahren wird Joachim Hess (61) am Saisonende das Amt des Fußball-Abteilungsleiters niederlegen und den Staffelstab an Mario Rohde (38) weiterreichen. Dies bestätigt HSV-Vorstand Lothar Mihm.

Erst vergangene Woche wurde Hess im Amt des Abteilungsleiters auf der Jahreshauptversammlung bestätigt. Was im ersten Moment nach einem Schnellschuss aussieht, wurde schon vorher geplant. Denn die Satzung des HSV sieht vor, dass die Abteilungsleiter in den jeweiligen Sparten gewählt werden. Am Dienstag erfolgt die turnusmäßige Sitzung der Fußballer, wobei Hess sein Amt zur Verfügung stellen und Rohde als einziger Kandidat zur Wahl stehen wird. Rohde wiederum soll im April 2017 auf der nächsten Jahreshauptversammlung erstmals von den Mitgliedern im Amt bestätigt werden. Übernehmen wird Rohe das Amt zur neuen Saison, bis dahin führt weiterhin Hess die Geschicke. „Es gibt nichts, was mehr für Mario Rohde als für Joachim Hess sprechen würde. Durch den Sport sind wir richtig gute Freunde geworden, aber irgendwann muss Schluss sein. 15 Jahre sind auch für Jochi eine lange Zeit“, erklärt Mihm den Wechsel, der von keiner Seite im Groll über die Bühne gehen wird. Hess selbst packt schnell die Wehmut, denn die Menge an Herzblut, die er in die Arbeit gesteckt hat, ist immens. „Ich habe aber auch viel von den Jungs zurückbekommen. Es sind aber auch Momente dabei, da bist du enttäuscht. Gerade wenn es um Wechselgeschichten geht, da nimmst du auch eine Menge mit nach Hause“, sagt Hess ehrlich, die Highlights überwiegen allerdings bei Weitem.

Doppelfunktion für Rohde

Hess wird dem Verein weiterhin erhalten bleiben, allerdings nicht mehr an vorderster Front. „Ich werde Lothar unterstützen, wo es nur geht“, sagt Hess, der gerade auf die Konstanz, die sowohl stets bei den Trainern als auch bei den Spielern vorhanden war, stolz sein darf. Bei der Suche des Nachfolgers war Hess selbstredend auch involviert und ist davon überzeugt, „ dass Mario im Sinne von Lothar Mihm aber auch ihm selbst, die Abteilung führen“ werde. Nämlich grundsolide. Rohde, dessen Bruder gerade mit dem SV Steinbach die Verbandsliga-Meisterschaft anstrebt, spielte in der Jugend für den HSV, kehrte auch im Seniorenbereich zu Oberliga-Zeiten unter Jürgen Krawczyk noch einmal als Spieler zurück, um vor knapp drei Jahren schließlich die Reserve als Trainer zu übernehmen, die aktuell in der Kreioberliga Mitte gute Chancen im Kampf um den Klassenerhalt besitzt. Jenes Amt wird der gebürtige Schlotzauer auch in der kommenden Saison ausüben. „Mario ist ein sehr verlässlicher Mensch, der auch einmal impulsiv ist und immer geradeheraus sagt, was er denkt. Er kennt den Verein aus dem Effeff und kennt sich am Spielermarkt besser aus, als das bei Jochi oder mir der Fall ist“, zählt Mihm die Vorzüge auf und unterstreicht, dass sowohl er selbst als auch Verbandsliga-Trainer Dominik Weber sehr gut mit dem 38-Jährigen harmonieren würden.

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Verbandsliga Derby in Hünfeld erst um 17 Uhr

 – „Steinbachs Auswärtsserie beenden“

Hünfeld/Burghaun (fs) – Die Ausgangslage für das große Derby in der Fußball-Verbandsliga könnte besser nicht sein: Der Spitzenreiter SV Steinbach kann am Sonntag beim Nachbarn in Hünfeld einen ganz großen Schritt in Richtung Titel machen, der HSV will die Serie von bisher 13 Punkten aus fünf Spielen weiter ausbauen und dem Derbygegner in die Suppe spicken. Anstoß ist nach einer Verlegung erst um 17 Uhr

 

Wer weiß, wo der Hünfelder SV stehen könnte, wenn die Negativserie nach der Winterpause nicht gewesen wäre? Mit fünf Punkten mehr wäre der HSV jedenfalls im Kampf um Platz zwei noch dick im Geschäft, so aber geht es für die Haunestädter im Derby eher um andere Ziele: „Wir haben jetzt 13 Punkte aus fünf Spielen geholt und wollen die Serie ausbauen. Wir wollen nochmal gewinnen und Steinbach in die Suppe spucken. Steinbach ist auswärts noch ungeschlagen, aber wir wollen unsere Bilanz weiter aufbessern und nicht zulassen, dass die Steinbacher fast schon sicher Meister werden“, erklärt Hünfelds Kevin Krieger. Das schwächere Spiel, das HSV-Coach Dominik Weber seinem Team zugestanden hatte, lieferten die Hünfelder am Mittwoch im Kreispokal in Michelsrombach ab, jetzt gilt es, an die Leistung aus Bad Soden anzuknüpfen: „Da haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir sind bereit für Steinbach“, betont Krieger. Zudem entspannt sich die Personalsituation: Christoph Neidhardt (Wunde am Schienbein) dürfte gegen seinen Ex-Klub wieder dabei sein und besonders motiviert sein, dazu kommen Lukas Budenz und Daniel Orth nach langen Pausen immer besser in Tritt.

Dem SV Steinbach wiederum fehlen noch sieben Punkte zur Meisterschaft, entsprechend kann das Team von Trainer „Kalle“ Müller beim Nachbarn einen großen Schritt in Richtung Hessenliga machen. So weit will Müller aber noch nicht denken: „Erst, wenn es rechnerisch fix ist“, betont der 53-Jährige, der vom Gegner trotz der Verletzungssorgen noch viel hält: „Die ersten Elf, die auf dem Platz stehen, sind immer noch gut. Die Mannschaft hat immer noch Qualität und wer in Bad Soden gewinnt, muss gut sein.“ Motivieren muss man in diesen Wochen in Steinbach jedenfalls niemanden, auch wenn Müller einschränkt: „Wir hatten jetzt mit Soden, Neuhof und Asbach drei Derbys, da gibt es auch nur drei Punkte. Wir sollten das Spiel in Hünfeld so angehen wie davor auch und uns voll auf uns konzentrieren. Hünfeld wird voll motiviert sein, aber wir müssen auf uns schauen, möglichst 100 bis 110 Prozent abliefern und dann möglichst punkten.“ Hinter dem Einsatz von Alex Terentew steht noch ein Fragezeichen, das operierte Knie macht weiterhin Probleme. Auch Sebastian Bott ist weiterhin angeschlagen.

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Fußball

Hünfelder SV

 – Mario Rohde übernimmt Amt von Joachim Hess

Hünfeld (rg) – Joachim Hess, Fußball-Abteilungsleiter des Hünfelder SV, wird sein Amt am kommenden Dienstag abgeben. In der Abteilungsversammlung des HSV wird sich Mario Rohde, Trainer der 2. Mannschaft, als Nachfolger von Hess zur Wahl stellen.
Joachim „Jochi“ Hess, seit 2001 Fußball-Abteilungsleiter, wird dem Hünfelder Sportverein jedoch erhalten bleiben und will den HSV in anderen Bereichen mit Rat und Tat unterstützen.

Der Vorstand des Hünfelder Sportvereins und der Vorsitzende des Ehrenrates Karl-Heinz Kircher werden Hess mit der silbernen Verdienstnadel des „kleinen HSV“ auszeichnen und an diesem Abend die besonderen Verdienste von Hess herausstellen.

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Fußball

Robert Simon

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Fußball

HSV setzt „Vorgabe“ des schlechten Spiels um

Kreispokal Lat/Hün: Klüber mit dem goldenen Treffer

„Die Jungs haben die Vorgabe super umgesetzt“, scherzte Weber nach dem Spiel und sagte dann im Ernst: „Natürlich hatte ich mir das anders vorgestellt.“ Auf tiefem Geläuf in Michelsrombach verteidigte der zwei Klassen tiefer eingeordnete Gastgeber tief und geschickt, ermöglichte dem HSV kaum Tormöglichkeiten und hielt das Spiel so bis kurz vor Ende offen. Nach einer Ecke hätte es um ein Haar sogar noch geklingelt, doch der Abschluss ging daneben und der HSV kam um die Verlängerung herum. Das Tor des Tages erzielte Maurus Klüber, als er von der halblinken Seite nach innen zog, vom Sechzehner abschloss und der Ball neben dem Pfosten einschlug. Der HSV trifft im Halbfinale auf Nord-Kreisoberliga-Meister Eiterfeld/Leimbach, das andere Semifinale bestreiten Kiebitzgrund/Rothenkirchen und Steinbach.

Tor: 0:1 Maurus Klüber (45.).

Autor: Johannes Götze

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Fußball

Verbandsliga

 – Handballer Felix Kircher kann’s auch mit dem Fuß

Hünfeld (fs) – Felix Kircher legt nicht nur als Spielmacher der Landesliga-Handballer des Hünfelder SV jede Menge Talent an den Tag, sondern schon seit längerem immer wieder auch auf dem Fußballplatz. Am Samstag feierte der 22-Jährige nun in Bad Soden sein Debüt in der Verbandsliga – und beeindruckte damit auch HSV-Coach Dominik Weber. Großen Anteil an Kirchers Ausflug hat allerdings Reserve-Coach Mario Rohde.

 

„Mario sagt immer: Ein Mann, ein Wort – eine Frau, ein Wörterbuch. Ich habe ich schon vor einem Jahr gesagt, dass es ein Traum wäre, mal Verbandsliga zu spielen. Er hat das ermöglicht und dafür kann ich mich bei ihm nur bedanken, ihm habe ich das zu verdanken“, erklärt Kircher, der bis zu den B-Junioren beide Sportarten parallel betrieb, sich danach allerdings auf den Handball konzentrierte und erst im vergangenen Jahr wieder mit dem Fußball begann. „Ich habe damals Mario einfach mal angesprochen und das hat glücklicherweise geklappt, obwohl ich nicht trainieren kann“, verrät der 22-Jährige, der zu Saisonbeginn in der Reserve mehrmals zum Einsatz kam, sich dann einen Bänderriss zuzog und auch beim Handball mehrere Wochen pausieren musste. In der Rückrunde kam er, auch aufgrund des großen Verletzungspechs beim HSV, dann erneut mehrmals zum Einsatz.

Am Samstag schlug dann in Bad Soden Kirchers große Stunde: Nach 78 Minuten kam der Student der angewandten Sportwissenschaften für Niklas Wahl, der den Treffer zum 1:0 durch Ferhat Yildiz vorbereitet hatte. „Bei der Ersten geht es nicht mehr um viel, da kann man das Risiko mal eingehen, wenn es zum Wohle des Vereins ist“, schmunzelt Kircher, der nur deshalb zu seinem Verbandsliga-Debüt kam, da sich in der ersten Mannschaft niemand festspielen sollte. Nach Anfangsschwierigkeiten machte der 22-Jährige auf Rechtsaußen mehr als ordentlich und stoppte unter anderem einmal Bad Sodens Edeltechniker Samet Degermenci. „Es war blöd, dass wir gerade das 1:0 gemacht hatten und Bad Soden dann richtig Druck gemacht hat. Das war schon ganz schön hart, da reinzufinden, zumal das rechte Mittelfeld für mich eine ungewohnte Position ist und ich schon gemerkt habe, dass das konditionell sehr anspruchsvoll ist“, sagt Kircher, dem angesichts seines körperbetonten Spiels schon anzumerken war, dass er eigentlich vom Handball kommt. „Aber es wurde nur ein Foul gepfiffen, das war schon in Ordnung“, lacht Kircher.

Mit seinem Einsatz verdiente er sich auch ein Lob von HSV-Verbandsligacoach Dominik Weber: „Felix wäre, wenn er nicht von ‚Hauptberuf‘ Handballer wäre, auch ein super Fußballer geworden. Er weiß schon, auch mit dem Fuß etwas anzufangen und ist einfach ein positiver Vogel. Es macht Spaß, ihn dabeizuhaben. Wir waren sehr zufrieden mit ihm.“ Allerdings hat der 35-Jährige für Kircher auch einen Rat: „Er hat eine 100-prozentige Ausbeute, hat alle Spiele gewonnen und das zu null. Jetzt kann er eigentlich seine Karriere beenden“, flachst Weber.

Das Multitalent indes sagt selbst: „Ich bin schon mehr Handballer als Fußballer, das Handballderby in Großenlüder am Sonntag war dann nochmal geiler. Aber ich hätte nie gedacht, dass das mal passiert und es ist einfach super, sowas mal mitnehmen zu können.“ Ein Ziel hat der 22-Jährige jedenfalls für beide Sportarten: „Mein Traum ist, dass wir in den nächsten Jahren mit den Fußballern und Handballern den Doppelaufstieg in die Oberliga feiern.“ Vielleicht ja dann wieder mit Kircher in beiden Mannschaften.

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Fußball

Kreispokal Lauterbach-Hünfeld

 – Weber: „Weiterkommen, egal wie“

Hünfeld (fs) – Versuch Nummer drei soll nun endlich über die Bühne gehen: Nachdem das letzte Viertelfinale im Fußball-Kreispokal Lauterbach-Hünfeld zwischen dem Kreisoberligisten Michelsrombach/Rudolphshan und dem Verbandsligisten Hünfelder SV in der Vorbereitung zweimal ins Wasser gefallen war, duellieren sich beide Teams am Mittwoch (18.30 Uhr) in Michelsrombach um den Einzug ins Halbfinale, wo dann die SG Eiterfeld/Leimbach wartet.

 

„Das Spiel ist ja ein leidiges Thema geworden, dafür hatten wir in den letzten Wochen nicht den Kopf. Aber wir haben es uns durch den Sieg gegen Burghaun redlich verdient und das ist eine super Gelegenheit, zu testen, auf welchem Stand wird sind“, freut sich Michelsrombach/Rudolphshans Spielertrainer Romeo Schäfer auf die Begegnung, auch wenn er einschränkt: „Wir hatten viele englische Wochen und sind von der körperlichen Verfassung her nicht top drauf. Zudem liegt der Fokus auf der Liga. Davon zu träumen, weiterzukommen, verbietet sich schon allein aufgrund der Konstellation.“

Schließlich will der Hünfelder SV als Serien-Pokalsieger und Verbandsligist seiner Favoritenrolle auch gerecht werden. „Wir wollen natürlich eine Runde weiterkommen. Da ist mir dann auch relativ egal, wie wir das schaffen“, erklärt HSV-Coach Dominik Weber, der angesichts der angespannten Personalsituation gar keine Möglichkeit hat, etwas durchzuwechseln: „Deshalb hätten sich die Jungs auch mal ein schwächeres Spiel verdient. Das kann gerne am Mittwoch sein, wenn wir dafür gegen Steinbach dann wieder fit sind.“

Am Mittwoch fehlt nun auch noch „Toto“ Trabert studienbedingt, dafür sind Lukas Budenz und Daniel Orth wieder mit im Kader und endlich einsatzfähig.

Bei den Gastgebern fehlen wiederum Markus Wehner und Florian Grösch berufsbedingt, dazu wird Bastian Gräb nicht extra aus Frankfurt zum Spiel anreisen. „Die Jungs sollen einfach Erfahrungen sammeln und das Spiel genießen“, betont Schäfer.

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Fußball

Mittwoch 27.04.2016 18:30 Michelsrombach/ Rud. – Hünfelder SV

Kreispokalviertelfinale.

Der Sieger trifft im Halbfinale auf den Meister der Kreisoberliga Nord  Eiterfeld/Leimbach

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Fußball

Landesliga – Hünfeld dreht Derby spät – Zinn geht, Jäger bleibt

Großenlüder (fs) – Besser spät als nie: Erst zwei Minuten vor Schluss konnte der Hünfelder SV im Derby in der Handball-Landesliga bei der MSG Großenlüder/Hainzell zum Stand von 35:35 erstmals ausgleichen, feierte am Ende aber gegen dezimierte Gastgeber einen 37:36 (17:20)-Derbysieg und revanchierten sich so für die Hinspielniederlage. Neuigkeiten gibt es zudem bei beiden Teams, was die Trainerpersonalien angeht.

Foto: Manfred Völler

„Wenn man 60 Minuten lang gegen acht Mann spielt, ist es schwer. Die Schiedsrichterleistung war gar nichts, die Entscheidungen sehr fragwürdig“, ärgerte sich Großenlüders Vorsitzender Christoph Dimmerling. Schon zu Beginn sah Lukas Dimmerling beim ersten Angriff Gelb, weil er einen Hünfelder am Trikot berührte, am Ende war der Rückraumkanonier schon bis zur Halbzeit zweimal mit zwei Minuten vom Parkett. Auf der anderen Seite handelte sich zwar Alexander Jahn schon nach 40 Minuten seine dritte Zeitstrafe ein und verhielt sich da alles andere als clever, die Entscheidung, Dimmerling dann nach 58 Minuten vom Feld zu schicken, erzürnte Spielertrainer Janos Zinn dann jedoch so sehr, dass er wegen Meckerns ebenfalls runter musste. In doppelter Überzahl gelang dem HSV, der davor nur beim Stand von 9:8 mal geführt hatte, dann zum 35:35 erstmals der Ausgleich.

Die Gastgeber hatten danach zwar noch mehrere gute Möglichkeiten, Hünfeld gelang jedoch durch Mergim Hyseni zehn Sekunden vor Schluss der umjubelte Siegtreffer zum 37:36 für den HSV. Dass er dann Christian Waniek am Mittelkreis festhielt und dafür die Rote Karte sah und gesperrt wird, fiel da nicht weiter ins Gewicht. „Das war ein glücklicher Derbysieg, aber wir haben uns für die Niederlage revanchiert und sind die Nummer eins im Bezirk Fulda, das war uns wichtig“, erklärte HSV-Coach Dominik Jäger zufrieden. Großen Anteil an der Aufholjagd hatte auch Keeper Samuel Maschée, der unter anderem einen Siebenmeter entschärfte. Dass die Gastgeber wiederum, die über weite Strecken das Spiel dominierten und noch mit 35:32 geführt hatten, am Ende mit leeren Händen dastanden, wurmte Dimmerling: „Schade, wenn das Derby dann so entschieden wird.“ Mit nur fünf Punkten in der Rückrunde kann die MSG, die kommende Woche noch zum Meister Vellmar muss, sogar noch auf Rang elf abrutschen, Hünfeld ist jetzt Sechster und konnte die Bilanz ausgleichen.

Neuigkeiten gibt es zudem auf den Trainerbänken beider Vereine: Janos Zinn wird die MSG nach drei Jahren verlassen, als neuer Verein ist der TV Alsfeld im Gespräch. „Wir trennen uns absolut im Guten und gehen freundschaftlich auseinander. Wir sind aufgestiegen und hatten zwei gute Jahre in der Landesliga, das war alles sehr in Ordnung“, erläuterte Dimmerling. Der Hünfelder SV hingegen setzt auch nach der Ära Gerald Birkel auf Konstanz: Dominik Jäger geht kommende Saison in seine zweite Spielzeit als HSV-Trainer. „Ich werde auf jeden Fall weitermachen“, verriet Jäger.

Großenlüder/Hainzell: Weber; Martin (5), Alt (2), L. Münker, B. Dimmerling (10), H. Dimmerling (1), Malolepszy (3), S. Dimmerling, L. Dimmerling (10), Zinn (3), Mi. Wahl (1), Waniek.

Hünfeld: Krätzig, Maschée; Sitzmann (2), Jahn, Schott (5), Müller (2), Hyseni (3), T. Abel, Wald, L. Rehberg (5), Unglaube (10), F. Rehberg (3), Kircher (5).

Zuschauer: 300.

Quelle: http://www.osthessen-zeitung.de

Handball, HSV.news

1. Sparkassen-Grand-Prix 2016 in Dipperz

Die Leichtathleten beendeten das Wochenende mit Starts beim 1. Sparkassen-Grand-Prix 2016 in Dipperz. Das unbeständige Wetter mit Regen, Sonnenschein und Graupelschauer sowie Temperaturen unter 5 Grad sorgte dafür, dass die Leistungen so mancher Athleten noch nicht so ganz passten.

In Summe konnten von unseren Athleten eine größere Zahl an vorderen Platzierungen eingefahren werden. Podestplätze erreichten hierbei:

  • Rabea Kohl (W14, 1. Platz Weitsprung, 3. Platz Diskuswurf)
  • Maria Lehmann (W15, 2. Platz Weitsprung)
  • Milena Hohmann (W15, 1. Platz Weitsprung)
  • Rieke Thomas (U18, 1. Platz 100 m, 2.Platz Diskuswurf)
  • Rosalie Pfeffermann (U18, 2. Platz 100 m, 3. Platz Diskuswurf)
  • Maxim Heil (M13, 3. Platz Ballwurf)
  • Bernd-David Schulz (U18, 3. Platz Weitsprung, 3. Platz Kugelstoßen)
  • Tilo Schramm (Männer, 1. Platz im Hochsprung, 2. Platz Kugelstoßen, 1. Platz Diskuswurf)

Die Kinderleichtathletik war im Rahmen der Startgemeinschaft „LG Fulda / Hünfelder SV“ beim 1. Sparkassen-Grand-Prix 2016 vertreten.

Budenz is back

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Fußball

Steinau/FD – Hünfeld II 1:4 (1:2)

Tore: 0:1 Sebastian Ernst (31.), 1:1 Shero Bakv (42.), 1:2 Sven Sorian (45.), 1:3 Sebastian Ernst (56.), 1:4 Nico Helmschroth (80.)
Zuschauer: 150.

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Fußball