Tischtennis: Ausrichtung der Kreisendranglisten – voller Erfolg

Am 27.+28.02.2016 richtete die Tischtennis-Abteilung des Hünfelder SV zum sechsten Mal in Folge die diesjährigen Kreisendranglisten der Schüler und Schülerinnen C, B und A sowie der männlichen und weiblichen Jugend aus.
Insgesamt kämpften 62 Mädchen und Jungen aus vielen Vereinen des Tischtennis-Kreises Fulda um die Titel.
Von Seiten des Hünfelder SV nahmen Leonie Möller und Fiona Prudlo an der Veranstaltung teil. Fiona Prudlo qualifzierte sich als Ranglistenvierte bei den Schülerinnen B für die Bezirksvorrangliste (herzlichen Glückwunsch!).
Die Veranstaltung wurde vom Kreisjugendwart Alois Stricker und Heiko Rother, verantwortlich für die Nachwuchsranglisten im Tischtennis-Kreis Fulda, tatkräftig unterstützt. Beide waren mit der Organisation und Durchführung  durch die Tischtennis-Abteilung sehr zufrieden.
Allen Helferinnen und Helfern des Hünfelder SV herzlichen Dank für die Mithilfe !

Unser Abteilungsfotograf Waldemar Prudlo hat viele schöne Bilder von der Veranstaltung erstellt:

Tischtennis

Landesliga – Flieden mit ganz wichtigem Sieg gegen Hünfeld

Flieden (st) – Die Landesliga-Handballer des TV Flieden haben sich mit dem 30:24 (14:10)-Erfolg im Derby gegen den Hünfelder SV zwei ganz wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg gesichert. Durch den Sieg hat der TVF noch vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, hat dabei gegenüber Mitkonkurrent Eschweger TSV noch ein Spiel mehr in der Hinterhand.
Foto: Christine Görlich

Foto: Christine Görlich

„Das war ganz wichtig. Wir haben noch den Glauben, dass wir es schaffen können. Wenn wir so spielen wie heute, schlagen wir auch andere Gegner“, freute sich Fliedens Trainer Joachim Bug, während sein Gegenüber Dominik Jäger vor allem wegen der schwachen Leistung im Angriff seiner Hünfelder doch etwas niedergeschlagen war: „Im Angriff war das gar nichts. Die Niederlage ist kein Beinbruch für uns, aber wir wollen weiter hoch und dafür hätten wir hier natürlich gerne gewonnen. Die Stimmung ist schon etwas getrübt.“

Der HSV, bei dem Fabian Sauer mit einem Knochenbruch im Gesicht für den Rest der Runde ausfällt,  kam eigentlich gut in die Partie und führte nach wenigen Minuten mit 2:0. Das sollte aber auch die einzige Führung der Haunestädter bleiben. Flieden zeigte danach eine starke, konzentrierte Abwehrleistung und setzte sich so auf 8:3 ab. Gegen Ende der ersten Halbzeit fingen sich die Hünfelder zwar etwas, näher als vier Tore kamen die Hünfelder bis zur Pause aber nicht mehr (10:14). „Das war eine ganz starke erste Halbzeit von uns, das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart hat super geklappt“, freute sich Bug, während Jäger haderte: „Wir wollten schnell spielen, aber irgendwie war Sand im Getriebe. Das war nicht wirklich schön mitanzusehen, wir hatten viele technische Fehler und haben schlecht geschossen, Flieden war aber auch gut.“

Nach dem Wechsel bissen sich die Hünfelder weiter die Zähne an der gut organisierten und stark kämpfenden Fliedener Abwehr aus und machten sich das Leben mit unnötigen Zeitstrafen (insgesamt acht) selber schwer. Flieden war bis zur letzten Minute hochkonzentriert, unterband das schnelle Spiel durch die Mitte der Hünfelder und ließ den HSV so nie näher als vier Tore herankommen. Die zwei Zähler können am Ende der Saison noch Gold wert sein.

Flieden: Czypulowski; Müller; N. Takacs (8), Hohmann, Kramer, Bergmann (1), Gitter, Seipel (4), Reichenauer (6), B. Takacs (1), Häußel (4), Friedrich (1), Bachus (4).

Hünfeld: Strattmann; Maschée; Jahn, Schott (2), Houston, Müller (1), Hyseni (1), F. Rehberg (3), Abel (2), Unglaube (9), L. Rehberg (5), Kircher (1).

Zuschauer: 350.

Quelle: http://www.osthessen-zeitung.de/

Handball, HSV.news

Die Spiele der letzten vier

13.03.2016

TV Biedenkopf – TSV Speyer

VSC Spike Guldental – ASV Landau

SG Rodheim – TG Hanau

Hünfelder SV – Eintracht Frankfurt

SSC Vellmar – TV Feldkirchen

19.03.2016

TV Feldkirchen – SG Rodheim

Eintracht Frankfurt – SSC Vellmar

ASV Landau – Hünfelder SV

TSV Speyer – VSC Spike Guldental

TG Hanau – TV Biedenkopf

Volleyball

Tabelle:

Verein Spiele 3:0/3:1 3:2 2:3 1:3/0:3 Bälle Sätze Punkte
1 SG Rodheim                  16 11 3 2 0 1496 : 1268 46 : 17 41
2 Eint Frankfurt                 16 11 3 1 1 1447 : 1301 45 : 16 40
3 TV Biedenkopf               16 4 5 5 2 1534 : 1516 39 : 33 27
4 ASV Landau                  16 5 4 0 7 1373 : 1382 31 : 31 23
5 TV Feldkirchen              16 4 3 5 4 1442 : 1436 32 : 35 23
6 Hünfelder SV                 16 5 0 4 7 1327 : 1397 27 : 36 19
7 TSV Speyer                   16 3 3 3 7 1435 : 1447 27 : 38 18
8 TG Hanau                      16 4 2 1 9 1334 : 1375 24 : 36 17
9 VSC Guldental              16 4 1 3 8 1228 : 1345 23 : 37 17
10 SSC Vellmar                16 3 2 2 9 1309 : 1458 24 : 39 15

Volleyball

Bilder Neuhof

Fußball

Traumdebüt für Mario Martinez

Verbandsliga: Dreierpack beim 4:1 gegen enttäuschenden HSV

Herber Dämpfer für den Hünfelder SV zum Rückrundenstart: Eine Woche nach dem überzeugenden 3:1-Testspielsieg gegen Borussia Fulda hat die Mannschaft von Dominik Weber einen rabenschwarzen Tag im Verbandsligaderby erwischt und mit 1:4 gegen den SV Neuhof verloren. Bei den Gästen feierte Neuzugang Mario Martinez einen traumhaften Einstand.
Dominik Weber wirkte nach der ernüchternden Darbietung seiner Hünfelder sichtlich angefasst: „Ich bin extrem enttäuscht. Nach gefühlt zwei Sekunden gibt es die erste Ecke gegen uns, nach 15 Sekunden steht Martinez schon das erste Mal frei vor unserem Tor. Wach geht anders, zumal wir im gesamten Spiel nicht in die Puschen gekommen sind. Ein Spiel gegen den Ball habe ich nicht gesehen, Toto Trabert und Oli Krenzer auf der Sechs wurden völlig im Stich gelassen.“

Ging Neuhof als vermeintlicher Underdog in die Partie, kamen die technisch versierten Gästespieler mit dem Hünfelder Kunstrasen augenscheinlich besser zurecht als die Hausherren. Die Neuhofer, mit vier Neuen (Marko Kartelo, Niko Skugor, Marko Curic und Mario Martinez) in der Startelf, standen gegen die ideenlosen Haunestädter hinten kompakt und spielten das ein oder andere Mal gut in die Tiefe. Seinen ersten Streich landete Martinez nach zunächst vergebener Großchance in Minute zwei 20 Zeigerumdrehungen später, als er nach einer Skugor-Flanke schneller als „Johnny“ Helmker schaltete. Kurz vor der Pause blieb der vor kurzem als Spielertrainer von Kreisoberligist SG Steinau von seinen Aufgaben entbundene Stürmer nach einem Dapar-Zuspiel cool – 2:0 nach 39 Minuten.

In den ersten 20 Minuten nach der Pause schien es zunächst, als habe Hünfeld, das auf den im Urlaub weilenden Spielmacher Niclas Rehm verzichten musste, das Derby angenommen. Christoph Neidhardt konnte ein feines Zuspiel von Kevin Krieger sehenswert veredeln (56.), Robert Simon hatte kurz darauf, wiederum nach Vorlage Kriegers, sogar den Ausgleich auf dem Schädel. „Das war letztlich der entscheidende Moment in diesem Spiel“, hatte Neuhofs Sportlicher Leiter Alexander Bär erkannt. Denn statt 2:2 hieß es rund 20 Minuten vor Schluss 3:1, als zunächst Radek Görner frei vor Tim Gutberlet auftauchte, nur den Pfosten traf, aber Glückspilz Martinez zu seinem dritten Tor abstaubte. Drei Minuten später sorgte Spielertrainer Görner per Schlenzer für die endgültige Entscheidung.

Die Neuhofer haben jetzt elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und den Hünfelder SV in der Tabelle sogar überholt. „Das waren unverhoffte, aber verdammt wichtige Punkte“, frohlockte Alexander Bär, der seine Mannschaft dafür lobte, „dass sie die durch die schlechte Vorbereitung offensichtlichen konditionellen Defizite durch gutes Stellungsspiel, eine gute Kommunikation und cleveres Umschaltspiel kompensieren konnte. Dazu hat uns der Kunstrasen geholfen, auf tiefem Boden wären wir am Ende wohl ganz schön eingeknickt.“

Dass im Endeffekt wohl auch ein Spiel auf Naturrasen aufgrund der guten Witterung hätte stattfinden können, wollte Dominik Weber jedoch nicht allzu sehr thematisieren: „Wenn die Einstellung nicht passt, ist der Untergrund egal.“ Noch schwerer als die Niederlage wiegt indes die Verletzung von Sebastian Gensler. Der in der Pause erst eingewechselte Mittelfeldspieler des HSV musste nach 26 Minuten wieder raus, weil er sich das linke Knie verdreht hatte. Der verletzungsgeplagten Nummer 6 des HSV droht die nächste lange Pause. Zu seinem Verbandsligadebüt kam indes Sven Sorian, der in den letzten sieben Minuten Schadensbegrenzung betreiben durfte.

Hünfeld: Gutberlet – Belaarbi, Lekaj, Helmke, Yildiz – Krenzer, Trabert (46. Gensler, 71. Ziegler) – Neidhardt, Krieger (84. Sorian), Klüber – Simon.

Neuhof: Albayrak – Bräuer, Agovic, Kartelo, Manns – Dapar (86. Langner), Heiliger, Skugor, Curic – Görner, Martinez (87. Dietz).

Schiedsrichter: Thorsten Eick (Alsfeld). Zuschauer: 134. Tore: 0:1, 0:2 Mario Martinez (22., 39.), 1:2 Christoph Neidhardt (56.), 1:3 Mario Martinez (73.), 1:4 Radek Görner (76.)
Autor: Christian Halling

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Fußball

Verbandsliga – Martinez schießt Hünfeld ab – Neuhof zieht vorbei

Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Was für ein Debüt von Mario Martinez: Mit drei Toren schoss der Neuzugang den SV Neuhof quasi im Alleingang zum deutlichen 4:1 (2:0)-Auswärtssieg beim Hünfelder SV. Damit hat der Aufsteiger den Titelaspiranten in der Tabelle nun sogar überholt. Anstatt den Rückstand auf Spitzenreiter Steinbach zu verkürzen, musste der HSV die nächste Enttäuschung und schon siebte Saisonniederlage hinnehmen.

„Das war eine schwache Leistung von uns. Gegenüber dem Spiel gegen Borussia Fulda hat man die Mannschaft gar nicht wiedererkannt. Das war einfach eine enttäuschende Leistung von uns“, hadert Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess, während sich Neuhofs Sportlicher Leiter und Co-Trainer Alexander Bär freut: „Wir waren präsent, die Mannschaft war gut eingestellt, obwohl wir nur mit zwölf Feldspielern nach Hünfeld gefahren sind. Aber wir haben das taktisch gut gelöst. Ich freue mich riesig, wie die Mannschaft das umgesetzt hat.“
Der HSV konnte die zahlreichen Ausfälle, unter anderem von Kapitän Niclas Rehm, nicht ohne weiteres kompensieren, Neuzugang Leon Lekaj stand bei seinem Debüt gleich in der Startelf. Der SV Neuhof begann mit den Neuzugängen Marko Kartelo, Niko Skugor, Marko Curic und Mario Martinez. Auf dem Hünfelder Kunstrasen ließen die Gäste Hünfeld von Beginn an kaum zur Entfaltung kommen und standen gerade in der Defensive richtig gut, setzten aber immer wieder gefährliche Konter. Neuzugang Mario Martinez war frei durch, verzog aber erst noch (4.), traf 20 Minuten später dann jedoch nach einer Flanke von Skugor (22.) erst zum 0:1 und kurz vor der Pause nach Zuspiel von Ilker Dapar (39.).
Hünfeld musste nun kommen und war nach der Hereinnahme von Sebastian Gensler nun auch besser im Spiel: Fast folgerichtig verkürzte Christoph Neidhardt nach gutem Zuspiel von Kevin Krieger zum 1:2 (56.). Neuhof schwanden nun die Kräfte, der HSV war dran und hatte durch einen Kopfball von Robert Simon die Chance zum Ausgleich (67.), der Torjäger vergab aber. Nachdem Gensler angeschlagen wieder vom Feld musste, gab es jedoch einen Bruch im Hünfelder Spiel, keine zwei Minuten später stellte Martinez mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her (73.): Über Skugor, Curic und Niklas Heiliger kam der Ball zu Spielertrainer Radek Görner, der das Leder an den Pfosten knallte, Martinez musste nur noch einschieben. „Ich freue mich für ihn. Er hat viel an sich gearbeitet und hat das heute gut gemacht“, lobt Bär den ehemaligen Großenlüderer. Kurz darauf erhöhte Görner dann mit einem platzierten Schuss aus 20 Minuten (77.) zum 1:4-Endstand.
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert (46. Gensler, 70. Ziegler), Lekaj, Simon, Klüber, Krieger (84. Sorian), Krenzer, Neidhardt, Yildiz, Helmke.
Neuhof: Albayrak; Kartelo, Dapar, Manns, Heiliger, Martinez (87. Langner), Agovic, Curic, Bräuer (79. Dietz), Skugor, Görner.
Schiedsrichter: Thorsten Eick (Alsfeld)
Tore: 0:1 Mario Martinez (22.), 0:2 Mario Martinez (39.), 1:2 Christoph Neidhardt (56.), 1:3 Mario Martinez (73.), 1:4 Radek Görner (77.)
Zuschauer: 300.

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Fußball

Hünfeld muss nach Feldkirchen Ohne Sören Waitz wird es schwer

Osthessen (fs) – Vor einer schweren Auswärtsaufgabe stehen die Regionalliga-Volleyballer des Hünfelder SV: Am Samstag (19 Uhr) tritt der HSV beim Tabellenfünften in Feldkirchen an – vor allem der Ausfall von Diagonalspieler Sören Waitz wiegt schwer.

 

„Feldkirchen scheint auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Das ist eine sehr großgewachsene, schlagstarke Mannschaft. Wir müssen sie mit guten Aufschlägen viel beschäftigen, sonst wird es ganz schwer“, weiß Hünfelds Spielertrainer Uli Bönsch, der der möglichen Sensation gegen Rodheim noch hinterher trauert: „Da konnten wir unsere Chance nicht nutzen, ich hoffe, dass es diesmal klappt.“ Schließlich kann sich der HSV nicht darauf verlassen, dass Hanau und Vellmar keine Punkte mehr holen und die bisherigen 18 Punkte zum Klassenerhalt reichen. „Aber in Feldkirchen hängen die Trauben hoch, da muss schon viel zusammenlaufen, damit wir etwas mitnehmen können“, weiß Bönsch, dem vor allem der Ausfall von Diagonalspieler Sören Waitz zu schaffen macht: „Das macht es eine ganze Nummer schwerer.“ Ob Jonas Husarek wieder mitwirken kann, ist noch offen.

Die Hünfelder Frauen wiederum müssen in der Landesliga am Sonntag (11 Uhr) beim Tabellenvierten Waldgirmes II ran. „Das ist nicht gerade der einfachste Gegner und eine junge, dynamische Mannschaft mit solider Grundausbildung. Da müssen wir uns ganz schön strecken, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, weiß Trainer Uli Bönsch, der auf Monika Wilde (verhindert) verzichten muss, zudem droht Theresa Schumann krankheitsbedingt auszufallen.

HSV.news, Volleyball

Verbandsliga Hünfelds Trainer Dominik Weber tippt den 20 Spieltag

Das sind die Tipps von Dominik Weber:

KSV Baunatal II – Korbach 1:2

Weidenhausen – Eschwege 1:0

Hünfeld – SV Neuhof 2:1

Willingen – Hessen Kassel II 1:3

Schauenberg – Melsungen 1:1

Bad Soden – Lehnerz II 2:2

Rothwesten – Steinbach 2:3

Schwalmstadt – SVA Bad Hersfeld 2:1

Weber,Dominik (Chef-Trainer)

 

 

 

 

Fußball

Verbandsliga – Bär: „Hünfeld ist eine kaum machbare Aufgabe“

Neuhof/Flieden (fs) –www.osthessen-sport.de
Endlich rollt auch in der Fußball-Verbandsliga wieder der Ball – und schon ist wieder Derbyzeit: Am Samstag (16 Uhr) empfängt der Hünfelder SV Aufsteiger SV Neuhof und will den Rückstand nach oben verkürzen, wird dabei aber von großen Personalproblemen geplagt: Gerade noch zehn fitte Feldspieler stehen zur Verfügung. Doch auch der SV Neuhof hat große Probleme.

„Es geht zum Glück endlich wieder los, die Pause war lange genug“, fiebert HSV-Coach Dominik Weber dem Start entgegen. Geht es nach dem Gastgeber, soll nach Möglichkeit sogar auf Rasen gespielt werden, mangels Flutlicht müsste die Partie dann allerdings früher angepfiffen werden. „Aber die Wahrscheinlichkeit, dass auf Kunstrasen gespielt wird, ist groß“, bedauert Weber, der angesichts der personellen Situation vom 3:1-Testspielsieg gegen Borussia Fulda immer noch angetan ist: „Das war einfach eine top Mannschaftsleistung, gerade wenn man die Begleitumstände sieht und dass viele Spieler auf ungewohnten Positionen gespielt haben. Diese Leistung müssen wir für das Spiel gegen Neuhof mitnehmen“, fordert der 35-Jährige. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel gegen acht Neuhofer hat Weber großen Respekt vor dem Aufsteiger: „Neuhof ist, gerade was das Körperliche betrifft, ein starker Gegner. Die werden gut dagegenhalten, da muss von uns eine top Leistung her. Aber wir haben ein Heimspiel und wollen mit breiter Brust antreten.“ Personell geht der HSV allerdings auf dem Zahnfleisch: Simon Schilling (Rotsperre) fehlt ebenso wie Sebastian Alles (die komplette Rückrunde zum Auslandsstudium in Polen), Lukas Budenz (Hüfte) sowie Daniel Orth und Simon Grosch (Knie), zudem sind Kapitän Niclas Rehm und Niklas Wahl privat verhindert, Steffen Witzel und Sebastian Gensler weisen noch Trainingsrückstand auf. „Wir haben gerade noch zehn gesunde Feldspieler“, klagt Weber.
Doch beim SV Neuhof fehlen mit Kapitän Edin Hasanagic (Studium), Deniz Citakoglu und Radomir Vlk (Knieprobleme) sowie Jan Moravcik, Patrik Kaizar (beide im Ausland) und Pavel Konecny (Urlaub) ebenfalls wichtige Spieler, Mustafa Dapar konnte verletzungsbedingt in der Vorbereitung auch noch keine Minute spielen. Zudem war die Vorbereitung alles andere als optimal: „Unsere Vorbereitung lief einfach schlecht, ich hätte es begrüßt, wenn wir noch eine Woche länger Zeit hätten, der Start kommt einfach zu früh für uns. Die Mannschaft ist in einem schlechten Fitnesszustand. Da ein Großteil des Kaders nur bedingt zur Verfügung stand, war es dem Trainerteam nicht möglich, die Mannschaft entsprechend vorzubereiten“, erklärt der Sportliche Leiter und Co-Trainer Alexander Bär, der kritisiert: „Wir haben einfach noch zu viele Defizite. Daran müssen wir in den nächsten Arbeiten und jetzt das Beste daraus machen. Aber Hünfeld ist gut vorbereitet und wir wissen genau, was uns dort erwarten wird: Das ist eine kaum machbare Aufgabe. Flapsig gesagt: Ich würde nach Hünfeld lieber zum Spazieren gehen fahren und nicht zum Fußball spielen.“

Fußball

Bilder Korbach

Handball

Fußball

Fuldaer Zeitung vom 220.02.2016, von Brunhilde Bug

Hünfeld

Volleyball-Regionalligist Hünfelder SV musste sich gestern Nachmittag vor heimischer Kulisse dem Spitzenreiter aus Rodheim mit 1:3-Sätzen geschlagen geben. Es war zwar eine einkalkulierte Niederlage, allerdings boten sich dem gastgebenden Tabellensiebten in der ersten Spielhälfte beste Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung.

Zum schweren Heimspieltag gegen den Drittliga-Absteiger hatte das HSV-Team erneut die Ausfälle zweier Stammspieler zu kompensieren. Mittelblocker Marek Liwoch fehlte wegen Magen-Darm-Problemen, Jonas Husarek plagt sich weiterhin mit Rückenbeschwerden. So musste der Gastgeber wiederum in geänderter Formation auflaufen. Doch das sollte sich zunächst nicht als wesentliches Merkmal herausstellen. Hünfelds Akteure begannen sehr stark, fast wie zu guten alten Zeiten: Sie überraschten ihren favorisierten Gegner aus der Wetterau mit einem äußerst effektiven Block, guten Aufschlägen und konnten auch in anderen Spielbereichen erfolgreich punkten. Der 25:19-Auftaktsatzgewinn war die logische Konsequenz des überzeugenden Spieles. Und auch im zweiten Satz setzten sich die HSVler gut in Szene. Bei der 21:16-Führung waren sie auf einem guten Weg. Jedoch ein strittiger Ball – und plötzlich ging es in die andere Richtung. Hünfeld geriet aus dem Tritt, während Rodheim aktiver und stabiler auf dem Feld wurde – und zum 21:21 kam. In der spannenden und umkämpften Endphase war es dann der Tabellenführer, der sich mit 25:23 den Satzausgleich angelte. Das sollte auch der Knackpunkt im Hünfelder Spiel gewesen sein. Der Gastgeber konnte zunächst dem spielerisch überlegenen Kontrahenten noch ganz ordentlich Paroli bieten, aber zum Satzende hin erlahmte der Widerstand (17:25). Im vierten Satz gelang es den HSV-Akteuren trotz passabler Annahme nicht, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Entweder unterband Rodheims Block das Bemühen oder Hünfelds Angreifer „versemmelten“ die Bälle. 0:12 hieß, bis Hünfeld den ersten Punkt des vierten Abschnittes markieren konnte. Die Haunestädter ließen hin und wieder ihr Können noch einmal aufblitzen, aber am Ende sollten es auch nur noch 13 Ballpunkte werden. Nach dem Schlusspfiff gab es viele hängende Gesichter in den HSV-Reihen, denn nach der qualitativ starken ersten Hälfte war der anschließende spielerische Einbruch enorm.

„Schade, da war schon noch etwas mehr drin“, meinte HSV-Spielertrainer Uli Bönsch und bezog sich mit seiner Aussage auf die vergebenen Chancen im zweiten Abschnitt, denn die 2:0-Satzführung hätte bereits einen wichtigen Punkt gebracht und dem Aufeinandertreffen eine andere Richtung gegeben. Hünfeld spielte mit: Sören Waitz, Diego Reckmann, Stefan Schneider, Markus Roth, Yann Reus, Jakob Wall, Aleksander Dimitrov, Thomas Prokein, Uli Bönsch. bb

Volleyball

Gemischter Spieltag

Ein randvoller Spieltag, bei dem alle Teams im Einsatz waren, brachte Siege und Niederlagen:
Die 1. Herrenmannschaft konnte gegen Uttrichshausen dank eines 9:6 Erfolges (endlich) den ersten Rückrundensieg feiern, während die 2. Herrenmannschaft durch den 9:4 Sieg gegen Schlusslicht Rönshausen den 4.Rang verteidigte. Eine schmerzliche 9:5 Niederlage musste die 3. Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt gegen den direkten Konkurrenten Dipperz einstecken, wohingegen die 4. Herrenmannschaft beim 8:8 Unentschieden bei Müs-Bad Salzschlirf II einen wichtigen Zähler mitnehmen konnte. Souverän löste die 5. Mannschaft ihre Aufgabe beim 8:3 Erfolg bei Arzell III, an welchem die beiden Jugendspieler Jan Heindl und Pascal Baumgart maßgeblich mit beteiligt waren.
Die Damenmannschaft holte im Derby gegen Mittelaschenbach durch ein 7:7 einen Punkt.
Niederlagen mussten die Nachwuchsteams einstecken: Die 1. Jugendmannschaft unterlag im Spitzenspiel 6:2 in Uttrichshausen; die 2. Jugendmannschaft 6:1 in Petersberg.

Tischtennis

Die Verbandsliga im Check (1)

Einmal Abstiegskampf, zwei Mal Angst davor: Hünfeld vom Pech verfolgt

Die lange Zeit des Wartens hat ein Ende: nach der Winterpause rollt in Osthessen am kommenden Wochenende – sofern Wettergott Petrus nichts dagegen hat – endlich wieder der Ball. Zeit also, die Vereine der Hessen-, Verbands,- und Gruppenliga genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer kam? Wer ging? Wo klemmt es noch? Antworten gibt es im ON|Sport-Check. Teil eins mit den Verbandsligisten Hünfeld, Neuhof und SVA Bad Hersfeld. Hünfelder SV

 

Das Lazarett ist beim HSV …

Das hat sich verändert: Leon Lekaj (Kroatien, NK Vodice) ist der einzige Neue, den Trainer Dominik Weber in der Winterpause begrüßen durfte – und der Defensivakteur hinterließ gleich einen guten Eindruck. Wie auch schon in der Hinrunde bereitet Weber das anhaltend gefüllte Lazarett große Sorgen: „Während einige Leute wie Sebastian Gensler und Steffen Witzel Fortschritte machen, haben wir wieder einige Verletzte hinzubekommen. Das engt natürlich unseren Handlungsspielraum ein. Ich bin froh, wenn wir am Samstag beim ersten Spiel gegen Neuhof zehn gesunden Feldspieler aufstellen können.“ Besonders bitter ist der Wegfall von Mittelfeldmotor Sebastian Alles, der ein Auslandssemester in Polen angetreten ist – er wird die komplette Restrunde fehlen. Verletzt sind Simon Schilling, Daniel Orth und Simon Grosch (alle lobierien an Knieverletzungen).

So lief die Vorbereitung: „Schaut man rein auf die Ergebnisse und die Trainingseinheiten war die Vorbereitung sehr sehr gut“, lobte Weber seine Truppe. Auf Siege gegen Bachrain (2:1), Asbach (3:1) und Pfordt (9:0) folgte das Highlight gegen Hessenligist Borussia Fulda. „Das war wirklich eine durchweg klasse Leistung und am Ende auch ein verdienter 3:1-Sieg. Die Jungs, die da waren, sind toll mitgezogen und haben meine Vorgaben umgesetzt. Leider waren es mit Leuten wie Kevin Krieger, Oliver Krenzer oder Christopher Neidhardt nur wenige, die im Training wirklich komplett dabei waren.“

ON|Sport-Prognose: Mit Blick auf die letzte Saison und die Qualität des Hünfelder Kaders kann der HSV eigentlich nicht mehr in den Gefahrenbereich abrutschen. Das anhaltende Verletzungspech wird aber auch Ausreißer nach oben verhindern. Mit einer soliden Rückrunde werden sich die Hünfelder in der oberen Tabellenhälfte etablieren und hoffentlich die Sommerpause zu Auskurierung aller Blessuren nutzen können – dann dürfen wir uns wohl auf eine deutlich stärkere nächste Saison freuen.

osthessen-News.de

Fußball

Regionalliga – Hünfeld verpasst Überraschung gegen Spitzenreiter

www.osthessen-sport.de vom 21.02.2016

Hünfeld (fs) – Kurzzeitig roch es am Sonntagnachmittag in der Hünfelder Kreissporthalle nach einer Sensation, am Ende mussten die Regionalliga-Volleyballer des Hünfelder SV dann aber doch eine 1:3 (25:19, 23:25, 17:25, 13:25)-Niederlage gegen den Tabellenführer SG Rodheim hinnehmen.

Hünfeld kam richtig gut ins Spiel und gewann den ersten Satz überraschend deutlich mit sechs Punkten Differenz. Auch im zweiten Satz lief es zunächst für die Haunestädter, die schon mit 21:15 führten. Danach drehte Rodheim jedoch auf, gewann den umkämpften zweiten Satz noch und machte in den Durchgängen drei und vier dann kurzen Prozess mit dem HSV. „Das ist echt ärgerlich, der zweite Satz war entscheidend, aber wir konnten ihn leider nicht zumachen“, bedauert HSV-Spielertrainer Uli Bönsch, der sich sicher ist: „Wenn wir den gewinnen, sieht es anders aus. Rodheim muss erst mal mit dem Druck umgehen und wir hätten zumindest einen Punkt sicher gehabt. Danach waren die Fronten geklärt.“ Ohne Marek Liwoch (krank) und Jonas Husarek (Rückenprobleme und studienbedingt verhindert) fehlten den Gastgebern entscheidende Impulse. „Rodheim ist auf jeder Position doppelt besetzt, uns tut das einfach weh, wir können so Ausfälle auf Dauer nicht kompensieren. Das ist leider der Unterschied zum Vorjahr: Da haben wir solche Spiele gewonnen. Dann winkt man von oben und hat Selbstvertrauen, dann gewinnt man auch solche Spiele“, erläutert Bönsch, der der Sensation hinterher trauert: „Die Chance war da.“

Hünfeld: Bönsch, Prokein, Schneider, Roth, Reus, Waitz, Dimitrov, Reckmann, Wall.

Volleyball