Torschütze im Derby

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Fußball

Landesliga – Hünfeld bricht den Auswärtsbann – 36:31 in Dittershausen

Dittershausen (fs) – Endlich, endlich ist er da, der langersehnte erste Auswärtssieg in dieser Saison für die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV: Beim 36:31 (19:15)-Erfolg beim Aufsteiger in Dittershausen holte das Team von Dominik Jäger die ersten Auswärtspunkte der Saison. Damit ist alles angerichtet für das Derby gegen Großenlüder/Hainzell kommende Woche.

Dominik Jäger. Foto: Christine Görlich

Dominik Jäger. Foto: Christine Görlich

„Heute hat alles geklappt und alles gepasst, das war schön“, fällt Jäger nach dem ersten Auswärtssieg unter seiner Regie ein Stein vom Herzen. Anders als bei den bisherigen Auswärtsauftritten legte der HSV auch gleich gut los und führte mit 3:1. Nach dem 4:5-Rückstand ging es bis zum Stand von 10:10 hin und her, Jäger musste dann die Reißleine ziehen, da Dittershausens Halblinker der HSV-Abwehr immer wieder Probleme bereitete und stellte von 6-0 auf 5-1-Abwehr um. Die Umstellung fruchtete, Hünfeld konnte auf 15:10 davonziehen und den Vorsprung bis zur Pause verteidigen. „Dann hat sich der Schlendrian eingeschlichen“, bemängelt Jäger angesichts der Tatsache, dass Dittershausen nochmal auf 20:22 herankam. „Da haben wir zu überhastet abgeschlossen und waren in der Abwehr nicht konsequent genug“, weiß Jäger. Der HSV fing sich jedoch wieder und konnte den Vorsprung trotz teilweise doppelter Unterzahl kontinuierlich auf fünf Tore ausbauen, während Christian Krätzig hinten den Kasten sauber hielt.

Hünfeld: Maschée, Krätzig; Sauer (1), Hinckel (3), Jahn (2), Schott (5), Houston (6), Müller (1), M.-P. Dörge (3), Abel (1), L. Rehberg (2), Unglaube (7), F. Rehberg (3), Kircher (2)

Zuschauer: 120.

Quelle: http://www.osthessen-zeitung.de

Handball, HSV.news

Regionalliga – HSV trotz Fan-Unterstützung auch in Frankfurt glücklos

www.osthessen-sport.de vom 29.11.2015

Frankfurt (fs) – Wieder so nah dran und wieder ohne Punkte: Die Regionalliga-Volleyballer des Hünfelder SV haben beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt – unterstützt vom lautstarken Hünfelder Fanblock – zwar eine gute Leistung gezeigt, am Ende aber doch mit 0:3 (22:25, 23:25, 18:25) verloren.

„Das ist einfach schade und ärgerlich. Aber, obwohl es sich nach Durchhalteparolen anhört, stimmt mich das Spiel optimistisch, weil wir eigentlich ordentlich gespielt haben. Dass es wieder nicht gereicht hat, ist sehr bedauerlich“, ärgert sich HSV-Spielertrainer Uli Bönsch über die Niederlage in Frankfurt. Allerdings hatte Hünfeld wieder einmal Personalprobleme: Bönsch selbst musste mit einer am Donnerstag im Training erlittenen Zerrung passen, mit insgesamt sieben Spielern waren die Haunestädter noch nach Frankfurt gereist, wo diesmal Jan Reus als Libero auflief. „Das ist einfach schwierig, da muss man schauen, ob wir aus der Misere herauskommen. Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor der Brust, da müssen wir dringend Punkte sammeln, sonst wird es langsam eng“, weiß Bönsch, der sich über die Unterstützung des Hünfelder Fanblocks freute, der den HSV lautstark unterstützte. „Wir müssen weiter arbeiten und dürfen den Mut nicht verlieren“, fordert Bönsch.

Hünfeld: Schneider, Waitz, Reus, Husarek, Liwoch, Wall, Dimitrov

Volleyball

Yildiz schießt Hünfeld zum Derbysieg in Asbach

Bad Hersfeld (st) – Dank eines Tores von Ferhat Yildiz aus der 67. Minute hat der Hünfelder SV das Derby in der Fußball-Verbandsliga beim SVA Bad Hersfeld mit 1:0 (0:0) gewonnen. Dabei musste der HSV bis zur letzten Sekunde zittern, der SVA schaffte es aber einmal mehr nicht, sich für eine gute Leistung zu belohnen. Die Hünfelder überwintern jetzt auf Platz neun, der SVA auf einem Abstiegsplatz, sollte es zu fünf Absteigern kommen.

 „Das ist eigentlich die ganze Hinrunde schon so. Das ist auch das, was mich – und die Jungs wahrscheinlich noch viel mehr – so frustriert: Wir spielen – ein, zwei schlechte Spiele ausgenommen –  immer gut, stehen am Ende aber mit leeren Händen da. Dabei hätte der Spielverlauf heute sicherlich einen Punkt für uns hergegeben“, war SVA-Coach Frank Ullrich die Enttäuschung deutlich anzumerken.

Besonders unglücklich aus Asbacher Sicht war auch die Entstehung zum 0:1: Nach einem langen Ball verlängerte Tim Ullrich, der zu seinem ersten Einsatz nach seiner Meniskusverletzung kam, das Leder unglücklich mit dem Hinterkopf in die Füße von Christoph Neidhardt, der alleine vor SVA-Keeper Witold Sabela auf Ferhat Yildiz querlegte, sodass der 19-Jährige nur noch einschieben musste (67.). Nur vier Minuten nach dem Hünfelder Führungstreffer musste Simon Schilling nach einem harten Einsteigen gegen Andy Pannek mit glatt Rot unter die Dusche. In Überzahl war jetzt nur noch der SVA am Drücker, Hünfeld verteidigte aber bis zum Schluss sehr diszipliniert und hatte in Sebastian Ernst, der erstmals in dieser Saison auch im Ligabetrieb starten durfte, einen sicheren Rückhalt. Eine sehenswerte Direktabnahme von Daniel Hanslik (71.) parierte Ernst ebenso stark wie einen Schussversuch vom eingewechselten Christian Pfeiffer (78.). „Die Jungs haben das die letzten 20 Minuten in Unterzahl gut gemacht, haben gut verschoben und dann auch kaum noch eine Chance zugelassen. Sebastian hat sich das verdient, heute auch mal in der Liga anzufangen, zumal Tim Gutberlet unter der Woche noch etwas krank war. Er hat uns heute auch mit drei, vier Glanztaten die Null gerettet“, lobte HSV-Coach Dominik Weber, der in der 80. Minute allerdings noch einmal richtig zittern musste, als Niklas Wahl einen Kopfball von Pannek gerade noch von der Linie kratzte.

In der ersten Hälfte hatte Hünfeld erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, die Festspielstädter verteidigten aber gut und ließen außer einem Schuss von Oliver Krenzer aus 20 Metern (5.), und einem Lattenkopfball von Robert Simon mit dem Halbzeitpfiff kaum etwas zu. Offensiv setzten die Hersfelder  immer wieder Nadelstiche: Daniel Hanslik scheiterte aus 16 Metern knapp (17.) und Ernst rettete erst gegen Bekim Mustafi im Eins-gegen-eins (35.), nur um eine Minute später einen Freistoß von Mustafi gerade noch so an die Latte zu lenken.

„Unterm Strich ist der Sieg, denke ich, schon verdient, weil wir gerade in der ersten Halbzeit mehr investiert haben“, resümierte Hünfelds Weber, während sein Gegenüber Ullrich nicht ganz sorgenfrei in die Winterpause gehen kann: „Wir hätten uns natürlich gewünscht, mit etwas mehr Abstand in die Winterpause zu gehen.“ Der SVA belegt mit 18 Punkten den ersten von fünf möglichen Abstiegsplätzen, der HSV schiebt sich nach dem Sieg auf Rang neun vor.

SVA: Sabela; Mainz, Schreiber, Ebinger (46. Ullrich, 70. M. Schuch), Pannek – C. Wiegand, Müller-Siebert – Ewald (60. Pfeiffer), S. Schuch, Hanslik – Mustafi.

Hünfeld: Ernst; Schilling, Helmke, Belaarbi, Yildiz – Alles, Krenzer – Wahl, Krieger (89. Grosch), Neidhardt (86. Klüber) – Simon (70 Trabert).

Schiedsrichter: Dennis Meinhardt (Flieden)

Tor: 0:1 Ferhat Yildiz (67.)

Zuschauer: 150.

Rote Karte: Simon Schilling (Hünfeld, 71.) wegen groben Foulspiels

Asbach-Tor

 

Fußball

HSV verabschiedet sich mit glücklichem Sieg in die Pause

Verbandsliga: Asbach nutzt Chancen nicht

In Unterzahl hat sich Verbandsligist Hünfelder SV mit einem 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg im Regionalduell beim SVA Bad Hersfeld in die Winterpause verabschiedet. Den Sieg auf dem Asbacher Kunstrasen hatten die Hünfelder dabei vor allem zwei ausschlaggebenden Kriterien zu verdanken: Ihrem starken Keeper Sebastian Ernst sowie Asbachs schwacher Chancenauswertung.

Denn die besseren Torchancen hatte unter dem Strich die gastgebende Mannschaft: Schon vor der Pause war es zweimal Bekim Mustafi, der das 1:0 auf dem Fuß hatte. Zunächst war es Keeper Sebastian Ernst (erster Verbandsliga-Einsatz beim HSV, sonst nur im Pokal im Einsatz), der mit einer starken Fußabwehr das Gegentor verhinderte (33.), drei Minuten später knallte ein Mustafi-Freistoß aus rund 20 Metern nur an die Latte. „Ich bin es leid, weil ich jede Woche dasselbe erzähle. Wir sind gut dabei, haben alle Möglichkeiten und dann ist das Ergebnis meistens das gleiche, nämlich dass wir dann das Spiel verlieren oder am Schluss noch wie in Neuhof den Ausgleich kassieren“, haderte SVA-Coach Frank Ullrich mit der schwachen Chancenauswertung seiner Mannschaft, die sich auch nach der Pause fortsetzte. So auch in der 52. Minute, als ein Schuss von Schuch aus kurzer Distanz noch von Niklas Wahl auf der Linie geklärt werden konnte. Von den Gästen aus der Haunestadt war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel zu sehen. Hatten die Mannen von Trainer Dominik Weber anfangs noch den Ton angegeben, schien die Drangphase nach jeder nicht gut zu Ende gespielten Möglichkeit inklusive eines Lattentreffers (45.) zusehends zu Ende zu gehen. Doch Mitte der zweiten Hälfte war der HSV zum entscheidenden Zeitpunkt zur Stelle: Nach einer unglücklichen Kopfballverlängerung tauchte Neidhardt vor SVA-Keeper Sabela auf und musste den Ball nur noch auf den mitgelaufenen Yildiz querlegen (66.). Dass das Spiel nun noch einmal spannend wurde, hatte dann vor allem mit zwei Foulspielen zu tun: Während Asbachs Tim Ullrich drei Minuten vor dem Gegentreffer Glück hatte, dass er nach einem Foul an Neidhardt nicht die Gelb-Rote Karte sah, erwischte Hünfelds Simon Schilling in der 70. Minute Andreas Pannek böse vor der Asbacher Auswechselbank und sah Rot. In Unterzahl verlagerte sich das Geschehen nun noch deutlicher in die Hünfelder Hälfte, doch für den SVA schien das gegnerische Tor wie vernagelt. Und so rettete nicht zuletzt Torwart Sebastian Ernst den Hünfelder Auswärtssieg, als er nach 72. Minuten mit einer tollen Parade einen wuchtigen Schuss von Daniel Hanslik noch entschärfen konnte und wenige Minuten später gegen Pfeiffer zur Stelle war. „Es war eine enge Geschichte. Aber ich denke, dass wir nicht ganz unverdient gewonnen haben, da Sebastian Ernst heute der Garant dafür war, dass wir zu Null gespielt haben“, lautete das Fazit von HSV-Trainer Dominik Weber, der nun froh ist, dass durch den Sieg die Winterpause eingeläutet wurde. Das ursprünglich für kommendes Wochenende angesetzte Spiel des HSV in Melsungen wurde inzwischen bereits abgesetzt.

SVA Bad Hersfeld: Sabela; Ebinger (46. Ullrich, 70. M. Schuch), Pannek, Wiegand, Schreiber, Müller-Siebert, Ewald (60. Pfeiffer), Mainz, Hanslik, S. Schuch, Mustafi.

Hünfelder SV: Ernst; Yildiz, Belaarbi, Helmke, Schilling, Krenzer, Alles, Wahl, Krieger (90. Grosch), Neidhardt (85. Klüber), Simon (70. Trabert).

Schiedsrichter: Dennis Meinhardt (Fulda).

Zuschauer: 100. Tor: 0:1 Ferhat Yildiz (60.)

Rote Karte: Simon Schilling (Hünfeld, 70.) wegen groben Foulspiels

Autor: Viktoria Goldbach

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Fußball

Video Krenzer 2:1

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Video Ernst 1:1

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Elfmeter zum 2:1

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Turm in der Schlacht

BelaarbiTurm

Fußball

Aktuell – Zink und Blumhagen sagen Programm komplett ab

Herbstein (tg) -www.osthessen-sport.de

Die beiden Kreisfußballwarte Erhard Zink (Herbstein) und Karl-Heinz Blumhagen (Bebra) haben bereits reagiert und alle Partien im Kreis Lauterbach-Hünfeld und Hersfeld-Rotenburg komplett abgesagt.

Somit werden in der Kreisoberliga Mitte und Nord, A- und B-Liga Fulda/Lauterbach, A- und B-Liga Hersfeld/Rotenburg und Hersfeld/Hünfeld sowie in der C-Liga Lauterbach/Hünfeld und den Hersfelder C-Ligen keine Partien stattfinden. Zudem wurde der Spieltag der A-, B- und C-Junioren-Gruppenligen abgesagt. Im Fußballkreis Lauterbach/Hünfeld und Hersfeld/Rotenburg finden somit in diesem Jahr keine Begegnungen mehr statt.

Fußball

Termine I-Mannschaft

Pokal : Freitag 24.7.15 Hünfelder SV -SVA     Bad Hersfeld  1:0

Samstag,01.08.2015 1.Spieltag 15:30 Hünfelder SV – Melsunger FV    2:1

Mittwoch, 05.08.2015 2.Spieltag 19:00 KSV Hessen KS II – Hünfelder SV   3:1
Pokal : Mittwoch, 12.08.2015  18:30 Johannesberg- Hünfelder SV              1:3 n.V.
Dienstag, 18.08.2015 3.Spieltag 19:00 Hünfelder SV – SVA Bad Hersfeld    4:1

Pokal Mittwoch, 19. 08.2015: Rasdorf – Hünfelder SV      0:5

Mittwoch, 26.08.2015 17.Spieltag 18:30 SV 07 Eschwege – Hünfelder SV  4:2

Samstag, 29.08.2015 TSV Rothwesten –Hünfelder SV  0:0

Mittwoch, 02.09.2015 4.Spieltag 19:00 SV Neuhof – Hünfelder SV  0:1

Samstag, 05.09.2015 Hünfelder SV– 1.FC Schwalmstadt  3:1

Pokal: Mittwoch  09.09.2015 Hünfelder SV – Korbach  2:0

Samstag, 12.09.2015 SC Willingen- Hünfelder SV 1:0

Sonntag, 20.09.2015 Hünfelder SV– SG Schauenburg 3:0

Samstag, 26.09.2015 SV Weidenhausen- Hünfelder SV 1:1

Sonntag, 04.10.2015 Hünfelder SV– KSV Baunatal II 1:1

Samstag, 17.10.2015 Hünfelder SV– SG Bad Soden 0:2

Mittwoch,21.10.15   Hünfelder SV – Korbach  5:2

Samstag, 24.10.2015 SV Steinbach- Hünfelder SV 2:1

Sonntag, 01.11.2015 Hünfelder SV -TSV Lehnerz II 1:1

Sonntag, 08.11.2015 SSV Sand- Hünfelder SV 2:0

RR

Sonntag, 22.11.2015  Hünfelder SV– KSV Hessen KS II 2:1

Sonntag, 29.11.2015  SVA  Bad Hersfeld – Hünfelder SV

Sonntag, 06.12.2015 Melsunger FV –Hünfelder SV

Pokalspiele :

Michelsrombach-Hünfelder SV Datum offen

14.11. 2015 Hünfelder SV– Hessen Kassel    0:3

Fußball

Bericht Fuldaer Zeitung

23.11.2015, von Brunhilde Bug

„Es will einfach nicht gelingen“ – Volleyball-Regionalligist Hünfeld ist trotz einer deutlichen Leistungssteigerung weiterhin ohne Sieg und musste gestern Nachmittag in der Kreissporthalle seine dritte 2:3-Niederlage im dritten Heimspiel einstecken. Die knappe Entscheidung gegen den Tabellensechsten TV Feldkirchen war für den Gastgeber besonders bitter, da sich ihm durchaus Chancen geboten hatten. Der Punktgewinn war für die HSVler nur ein schwacher Trost.

Hängende Köpfe, gesenkte Blicke – die Enttäuschung war den Hünfeldern unverkennbar ins Gesicht geschrieben, hatten sie doch einige Hoffnungen und Erwartungen in das Aufeinandertreffen mit dem Gast aus der Pfalz gesteckt. Spielertrainer Uli Bönsch konnte endlich auf einen ausreichenden Kader zurückgreifen, wenngleich noch nicht alle Akteure nach Verletzungen, Erkrankungen und Auslandsaufendhalten fit waren. So war die Startphase aus Sicht der Heimmannschaft durchwachsen, mit Vorteilen für die Pfälzer und dem 19:25-HSV-Satzverlust. Aber die Osthessen kamen besser ins Spiel und zeigten wieder ihre Stärken, die vor allem im Block lagen. Allerdings lagen – wie in den vergangenen Spielen auch – Licht und Schatten nah beieinander. Denn im dritten Durchgang brachten einige Eigen- und Abstimmungsfehler das erfolgreiche Konzept wiederum ins Wanken. Hünfeld musste das knappe 23:25 hinnehmen, gab aber nicht auf. In einer der besten Phasen der Partie hatten die Haunestädter mit 25:15 ihren Gegner fest im Griff. Allerdings im Entscheidungssatz nicht mehr. Hier konnte sich Feldkirchen nach wechselvollen und spannenden Ballwechseln am Ende mit dem Quäntchen Glück über den knappen und siegbringenden 15:13-Satzgewinn freuen. Für Hünfeld hieß es hingegen zum dritten Mal in Folge: 2:3.

Trotz der erneuten Niederlage ist Hünfelds Blick nach vorn gerichtet. „Kopf hoch, weiter geht’s“, sagte Bönsch, den die Leistungssteigerung seines Teams optimistisch stimmt, nach dem Spiel. Hünfeld spielte mit: Sören Waitz, Jakob Wall, Aleksander Dimitrov, Thomas Prokein, Stefen Schneider, Markus Roth, Jonas Husarek, Marek Liwoch, Yann Reus, Uli Bönsch. bb

Volleyball

Regionalliga – Hünfeld knabbert am ersten Sieg – „Aufwärtstrend“

www.osthessen-sport.de vom 22.11.2015

Hünfeld (fs) – Auch wenn am Ende wieder nur ein Punkt und nicht der ersehnte erste Saisonsieg zu Buche stand: Bei der 2:3 (19:25, 25:19, 23:25, 25:15, 13:15)-Niederlage des Hünfelder SV in der Volleyball-Regionalliga gegen den TV Feldkirchen war ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen.

„Das ist natürlich sehr bitter, wir schaffen es aktuell einfach nicht, die Dinger auch zu Ende zu bringen“, ärgert sich HSV-Spielertrainer Uli Bönsch, dass es doch nicht zum Sieg gereicht hat. Gerade im Tie-Break führte der HSV bereits mit 7:5, ließ dann aber vier Punkte in Folge zu und erholte sich nicht mehr von diesem Schock. „Das war der Knackpunkt“, weiß Bönsch, der ansonsten viele gute Dinge sah: „Es war ein deutlicher Aufwärtstrend zu sehen. Wir haben starke Blockarbeit gezeigt, aber machen noch zu viele einfache Fehler, die uns den Sieg kosten. Dennoch war das ein deutlicher Trend nach oben und das stimmt mich optimistisch. Wir müssen da durch, Köpfe hängen lassen bringt gar nichts.“ Erstmals in dieser Saison hatte der HSV insgesamt zehn Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen und konnte so auch mal taktisch wechseln. Dennoch bleibt am Ende nur ein Punkt, der auf Dauer zu wenig ist: „Wir müssen irgendwann anfangen, mehr zu punkten müssen auch mal Dreier holen, um den Anschluss zu finden. Ich hoffe, dass der Knoten irgendwann platzt“, sagt Bönsch.

Hünfeld: Bönsch, Waitz, Schneider, Roth, Wall, Husarek, Reuß, Liwoch, Dimitrov, Prokein.

Zuschauer: 50.

Volleyball

2:0 Robert Simon

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Fußball

Torschütze zum 1:0

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Fußball

Hünfeld macht es unnötig spannend

Verbandsliga: 2:1-Erfolg gegen Hessen Kassel II
Obwohl es der Hünfelder SV am Ende unnötig spannend machte, stand am Ende des Tages ein verdienter 2:1 (2:0)-Erfolg gegen Hessen Kassel II zu Buche.
Trainer Dominik Weber vertraute dabei wie schon in der Vorwoche, als es gegen die erste Mannschaft der Löwen eine 0:3-Pleite im Hessenpokal-Viertelfinale setzte, auf eine Fünferkette in der Defensive. „Die Mannschaft hat sich in der Formation gut zurechtgefunden“, begründet der Coach seine Entscheidung. „Dazu war Kassel im Hinspiel stark über außen, diesmal wollten wir dort besser dicht machen.“

Und das mit Erfolg. Gefährlich wurden die Gäste kaum einmal, in der ersten Halbzeit hatte die Regionalliga-Reserve nur eine ernstzunehmende Gelegenheit. Rolf Sattorov kam über rechts und legte auf Sebastian Schmeer zurück, der den Ball aus vielversprechender Position doch deutlich drüber setzte (13.).

Nur drei Minuten später machte es Hünfeld auf der Gegenseite deutlich besser. Christoph Neidhardt setzte Robert Simon gekonnt in Szene, der legte quer auf Niclas Rehm, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste. Gut kombiniert wurde auch in der 24. Minute. Kevin Krieger flankte auf Simon und dieser ließ sich die Chance nicht entgehen.

Danach hatte Kassel Glück, das Hünfeld nicht schon vor der Pause für die Vorentscheidung sorgte. Zunächst scheiterte Rehm an Torwart Piotr Gorczyca (26.), ehe Neidhardt aus spitzem Winkel knapp verzog (36.). Auch in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel hätte der HSV erhöhen können, die größte Chance hatte Neidhardt nach 55 Minuten.

Danach verloren die Hausherren die Spielkontrolle, verspielten beste Kontergelegenheiten leichtfertig und agierten hinten unkonzentriert. Wie nach Kriegers Bock im Aufbauspiel, als Sattorov seinen Versuch knapp neben den Kasten setzte (63.). Kurz darauf war es erneut Sattorov, der viel zu einfach durch Hünfelds Abwehr spazieren durfte und Keeper Tim Gutberlet beim Schuss auf dem falschen Fuß erwischte (72.). „Das Tor geht eigentlich gar nicht“, war Weber sichtlich unzufrieden.

Viel brachte Kassel nach dem Anschluss aber nicht zustande, nur einmal musste Gutberlet sein Können demonstrieren, als er einen harten Volleyschuss von Schmeer parieren konnte (88.). „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung gerade in der ersten Halbzeit auch. Wir müssen aber unsere Konter besser ausspielen, da hat zu oft der letzte Pass gefehlt“, so Weber.

Hünfeld: Gutberlet – Wahl, Helmke, Krenzer, Belaarbi, Yildiz – Neidhardt (79. Klüber), Krieger, Alles, Rehm – Simon (75. Trabert).
Kassel: Gorczyca – Najjer, Mobarak (87. Friele), Feldmann, Ecevit – Ochs (46. Heußner), Wörner – Schüler, Schmeer, Lee (68. Üstün) – Sattorov.
Schiedsrichter: Aaron Krämer (1. Rödelheimer SC). Zuschauer: 80. Tore: 1:0 Niclas Rehm (16.), 2:0 Robert Simon (24.), 2:1 Rolf Sattorov (72.).
Autor: Steffen Kollmann

kassel-2015-II-15

Fußball

Kreisoberliga – Blitz, Donner, Schnee – Spielabbruch kurz nach Anpfiff

Lauterbach (tg) – Blitz, Donner und jede Menge Schnee: Die Partie der Fußball-Kreisoberliga Mitte zwischen der SG Lauter und dem Hünfelder SV II musste kurz nach dem Anpfiff abgebrochen werden.

In Frischborn schneite es vor und in den ersten Minuten der Partie kräftig. Zudem begann es auch noch zu Gewittern, sodass der Schiedsrichter auf Abbruch entschied. Auf dem Platz war eher an Schneeballschlacht als an Fußball zu denken.

 

Fußball

Verbandsliga – Hünfeld muss gegen die Junglöwen nochmal zittern

Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Der Hünfelder SV ist wieder in der Spur: Nach dem Viertelfinal-Aus im Hessenpokal gegen Hessen Kassel schlug der HSV in der Fußball-Verbandsliga nun die Kasseler Regionalliga-Reserve mit 2:1 (2:0). Dabei machte es die Elf von Dominik Weber aber spannender als nötig.
Hünfeld begann ordentlich, die erste Chance im Spiel hatten aber die Gäste: Sebastian Schmeer brachte die Hereingabe von Rolf Sattorov jedoch nicht im Tor unter und schoss den Ball aus elf Metern deutlich über den Kasten (13.). Auf der Gegenseite machte es HSV-Kapitän Niclas Rehm besser: Christoph Neidhardt hatte sich auf rechts ganz stark durchgesetzt, Robert Simon bedient und dessen Hereingabe musste Rehm nur noch über die Linie drücken (16.). Simon selbst war es dann, der eine Flanke von Kevin Krieger per Kopf zum 2:0 versenkte (24.). Von den Junglöwen war nur wenig zu sehen, Hünfeld hatte die Partie nun vollkommen im Griff und hatte durch Rehm (26.) und Neidhardt (36.) richtig gute Chancen, noch vor der Pause auf 3:0 zu stellen.
Auch nach dem Seitenwechsel war Hünfeld zu Beginn tonangebend, Neidhardt vergab jedoch erneut (55.), während auf der Gegenseite Schmeer vergab (63.). Warum auch immer, doch die Gastgeber verloren nun die Kontrolle über das Spiel und brachten die Junglöwen selbst wieder zurück ins Spiel: Rolf Sattorov wurde im Hünfelder Strafraum nicht attackiert und traf überlegt aus zehn Metern flach ins Eck (72.). Die Gäste warfen nun alles nach vorn, kamen jedoch nur noch einmal gefährlich vor das Hünfelder Tor, wo Tim Gutberlet gleich zweimal richtig stark gegen Sebastian Schmeer parierte (88.), zudem vergaben Rolf Sattorov und Eray Ecevit gute Möglichkeiten. „Wir müssen vorher das 3:0 machen, dann ist der Drops gelutscht. Wir hatten das Spiel im Griff, haben die Konterchancen aber nicht sauber genug ausgespielt und es einfach versäumt, das 3:0 nachzulegen. So wird es nochmal eng“, ärgert sich HSV-Trainer Dominik Weber, dem vor allem die Fahrlässigkeit sauer aufstößt: „Ich war nach dem Spiel richtig stinkig, bei der Tabellenkonstellation steht erst mal das Ergebnis im Vordergrund. Aber wenn man die ganzen 90 Minuten sieht, wäre ein Unentschieden auch unverdient gewesen.“
KSV-Trainer Thorsten Hirdes ärgert sich vor allem über den Auftritt seiner Elf in Hälfte eins: „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Unentschieden auch okay gewesen, wir hatten die ein oder andere gute Chance zum Ausgleich. Aber wir haben das Spiel aufgrund der ersten Halbzeit verloren, die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden und waren nicht in den Zweikämpfen.“
Hünfeld: Gutberlet; Wahl, Helmke, Krenzer, Belaarbi, Yildiz – Alles, Neidhardt (79. Klüber), Krieger, Rehm – Simon (75. Trabert).
Kassel II: Gorczyca; Najjer, Mobarak (88. Friele), Feldmann, Ecevit – Wörner, Ochs (46. Heussner) – Schüler, Sattorov, Lee (72. Üstün) – Schmeer.
Schiedsrichter: Aaron Krämer (Frankfurt)
Tore: 1:0 Niclas Rehm (15.), 2:0 Robert Simon (24.), 2:1 Rolf Sattorov (72.)
Zuschauer: 100.

kassel-2015-II-25

HSV.news

Landesliga – Remis im Derby – Kircher trifft drei Sekunden vor Schluss

Hünfeld (st) – Die Landesliga-Handballer des TV Hersfeld mussten im zehnten Spiel das erste Mal Federn lassen: Im Derby beim Hünfelder SV musste der TVH in den letzten Sekunden den Treffer zum 26:26 (13:11)-Endstand hinnehmen. Ausgerechnet Felix Kircher, der seine erste Landesliga-Partie in dieser Saison bestritt, wurde dabei zum Derbyhelden.

Foto: Christine Görlich

Foto: Christine Görlich

Solche Geschichten schreibt nur der Sport: In seinem ersten Landesliga-Einsatz nach langer Verletzungspause avancierte Hünfelds Kircher gleich mal zum Mann des Abends: Nach einem unnötigen Pass der Hersfelder ins Aus machte Hünfeld das Spiel mit einem weiten Pass schnell, Kircher blieb im Tempogegenstoß eiskalt und erzielte drei Sekunden vor dem Ende das 26:26. „Hersfeld hat bei eigenem Ballbesitz und 26:25-Führung eine Auszeit genommen. Wir haben alles auf eine Karte gesetzt und Felix schon nach vorne geschickt und so dann auch zum Glück noch den Ausgleich gemacht“, freute sich Hünfelds Coach Dominik Jäger und fügte an: „Wir haben hier auf jeden Fall einen Punkt gewonnen. Ich denke aber, dass das Unentschieden nach dem Spielverlauf auch verdient war, da können meiner Meinung nach beide Seiten mit leben“, so Jäger, der drei Jahre lang als Kreisläufer im Trikot der Festspielstädter auf Torejagd ging und jetzt mit seinem taktischen Kniff am Ende des Spiels dafür sorgte, dass sein Ex-Verein das erste Mal in dieser Saison Punkte liegen ließ. Für Hersfelds Betreuer Jörg Renkel ist das aber kein Beinbruch: „Wir haben hier zwar einen Punkt verloren, aber wir sind keineswegs fürchterlich unzufrieden. Hünfeld hat sich den Punkt mit Kampf verdient und uns hat heute gerade am Ende einfach die Cleverness gefehlt. Aber damit können wir leben“, so Renkel. Der TVH musste kurzfristig auf Lars Matthiessen (beruflich verhindert) und Andreas Krause (Grippe) verzichten, dafür rückte Philipp Koch auf halbrechts. Hünfeld agierte von Beginn an in einer offensiven 4:2-Deckung und nahm Christian Rohde und Marco Kemmerzell in Manndeckung. Nichtsdestotrotz kamen die Gäste gut in die Partie und führten früh mit 7:3, dann aber kämpfte sich Hünfeld heran und hatte beim Stand von 8:8 das erste Mal ausgeglichen. In der Folgezeit legte Hersfeld zwar immer ein Tor vor, konnte sich aber zu keinem Zeitpunkt wirklich absetzen. Erst rund zehn Minuten vor dem Ende schien der zehnte Sieg der Hersfelder beim Stand von 24:21 zum Greifen nahe. Hünfeld kämpfte sich aber unnachahmlich Tor um Tor heran und konnte sich am Ende über das Riesen-Comeback von Kircher freuen.

Der Hünfelder SV hat damit immer noch kein Spiel zu Hause verloren und muss nächste Woche nach Dittershausen, während für die Hersfelder wohl das Spiel des Jahres ansteht: Am kommenden Samstag gastiert der TSV Vellmar zum Topspiel Erster gegen Zweiter in der Hersfelder Geistalhalle. „Das ist natürlich ein Spiel, dass wir unbedingt gewinnen wollen. Der Trainer kennt Vellmar sehr gut und wird die Mannschaft die Woche intensiv darauf vorbereiten. Das ist uns wichtig, dass wir da gegen die vermeintliche Übermannschaft der Liga gut aussehen“, freut sich Renkel schon auf das nächste Heimspiel.

Hünfeld: Maschée; Krätzing; Sauer (8/7), Hinckel (2), Jahn, Schott (1), Houston, Müller, Hyseni (4), Dörge (1), Abel (2), L. Rehberg, Unglaube (4), Kircher (4).

Hersfeld: Kretz; Fohr; Hüter; Köpke (6/1), M. Krause (3), Kemmerzell (2), Kromm (3), Förtsch (2), Koch (1), Hampe, Wiegel (4), Rohde (5), Kehl.

Zuschauer: 450.

Quelle: http://www.osthessen-zeitung.de

Handball

Hünfelder SV – Hessen Kassel II 2:1 (2:0)

Hünfeld: Gutberlet; Wahl, Helmke, Belaarbi, Yildiz – Alles, Krenzer – Neidhardt, Krieger, Rehm – Simon.
Kassel II: Gorczyca; Schmeer, Mobarak, Schüler, Ecevit, Sattorov, Najjer, Lee, Ochs, Feldmann, Wörner.
Schiedsrichter: Aaron Krämer (Frankfurt)
Tore: 1:0 Niclas Rehm (15.), 2:0 Robert Simon (24.), 2:1 Rolf Sattorov (72.)
Zuschauer: 100.

Kassel 047

 

Fußball

Hünfelder SV – KSV Hessen Kassel II (Sonntag, 14.45 Uhr).

Erst die Erste, dann die Zweite: Nach der 0:3-Niederlage gegen Hessen Kassel im Hessenpokal-Viertelfinale geht es acht Tage später für den HSV gegen die Reserve. Beibehalten will Coach Dominik Weber die Disziplin im Defensivverhalten und Verschieben, insgesamt soll sein Team aber offensiver agieren: „Was ich aber auf jeden Fall vermeiden will, ist ein offener Schlagabtausch wie im Hinspiel.“ Da unterlag Hünfeld 1:3 nach eigener Führung. Es war eine der besten Saisonleistungen Hünfelds, die letztlich nicht gekrönt wurde. Spielen will Weber indes unbedingt auf Rasen. Personell ist alles beim Alten.

Fußball