1:1 Robert Simon

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Weber spricht nach glücklichem Punkt Klartext

Verbandsliga: HSV mit „grottenschlechter Leistung“
Es bleibt dabei: Verbandsligist Hünfelder SV bekommt auswärts kaum einen Fuß vor den anderen. In Weidenhausen reichte es dank Robert Simons erstem Saisontor zu einem schmeichelhaften Punkt. 1:1 (1:0) endete die Begegnung am Chattenloh.
Fast der einzige Lichtblick an einem für Hünfeld tristen Nachmittag war der Ausgleichstreffer, als Sebastian Alles einen langen Ball nach vorne brachte, Christoph Neidhardt klasse einen Gegner wegblockte und Simon den Ball am Torwart vorbei ins Netz drückte (67.). Es war neben Jan Gonnermanns Kopfball Richtung eigenem Tor (60.) die einzig wirkliche Torchance. Weidenhausen drängte fortan auf den Siegtreffer, Tim Gutberlet hielt seine Mannen aber gegen Kim im Spiel (73.) und hatte Glück, dass Tim Gonnermanns Versuch Zentimeter daneben ging (74.).
HSV-Trainer redete nachher Klartext: „Das geht schon in der ersten Minute los, als wir die erste Chance ermöglichen. Danach können wir den Schalter auch nicht mehr umlegen. Es fehlt die Geilheit so ein Spiel gewinnen zu wollen – zu 1000 Prozent.“ Der Auftritt war lethargisch, das Zweikampfverhalten mangelhaft bis ungenügend, die Totalausfälle nicht einmal an einer Hand abzuzählen.
Denn auch die erste Halbzeit war keine Erfüllung – ganz im Gegenteil: Schon nach drei Minuten hatte Hünfeld schon zweimal die Luft anhalten müssen, weil Kim und Sören Gonnermann aus guten Positionen nicht trafen. Und auch danach kam der HSV nicht ins Spiel, hatte selbst nur zwei halbe Chancen, als Krenzer und Simon aus dem Getümmel nach Standards nicht richtig hinter den Ball kamen (25., 44.). Weidenhausen zeigte in allen Mannschaftsteilen mehr Biss und ging folgerichtig in Führung, weil Sören Gonnermann im Strafraum Gerbig sah, der eiskalt blieb (43.). Krenzer war in der Situation zu weit eingedrückt, wodurch er Gerbig freie Fahrt gewährte. Noch vor dem Pausenpfiff ließ Lingelbach aus zehn Metern die Vorentscheidung liegen.
Ebenfalls bitter für den HSV: Innenverteidiger Steffen Witzel trat nach einer Viertelstunde in ein Loch, dabei sprang wohl der Innenmeniskus raus, den Physio Siggi Larbig wieder reinspringen ließ. Weiter ging es für ihn dennoch nicht. Gar nicht mit am Chattenloh war Niclas Rehm, der Kapitän wartet nach wie vor auf eine Diagnose. Zudem flogen in der Schlussphase auch noch Alles und Simon vom Platz, die somit gegen Baunatals U 23 gesperrt fehlen. / jg
Weidenhausen: Klotzsch – Nguyen, Roscher (89. Löffler), Hammer, Orschel – Lingelbach (72. Pfliegner), J. Gonnermann, T. Gonnermann, Gerbig – S. Gonnermann, Kim.
Hünfeld: Gutberlet – Trabert (46. Wahl), Belaarbi, Witzel (19. Krenzer), Yildiz – Gensler, Krieger – Neidhardt, Budenz, Alles – Simon.
Schiedsrichter: Pascal Loschke (Eintracht Baunatal).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Jan Gerbig (43.), 1:1 Robert Simon (67.).
Gelb-Rote-Karten: Sebastian Alles (83., Hünfeld), Robert Simon (90., Hünfeld).

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Verbandsliga – Hünfeld in Weidenhausen nicht aggressiv genug

Meißner (tg) – www.osthessen-sport.de
Der Hünfelder SV kam in der Fußball-Verbandsliga nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden beim SV Adler Weidenhausen hinaus.
„Wir hatten uns mehr vorgenommen“, sagte Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess: „In Weidenhausen ist es immer schwer für uns, letztes Mal hatten wir 80 Prozent Ballbesitz und haben 0:0 gespielt, heute 1:1. Es gibt einfach Mannschaften, die liegen uns nicht und da gehört Weidenhausen dazu.“ Die Anfangsphase ging ganz klar an die Hausherren, denen deutlich anzumerken war, dass sie nach der 0:6-Niederlage am vergangenen Sonntag in Neuhof Wiedergutmachung betreiben wollten. Sie waren aggressiv und gingen energisch in die Zweikämpfe. Die Gäste kamen hingegen ganz schlecht in die Partie. So sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit ein zerfahrenes Spiel, in dem der SVW kurz vor der Pause in Führung ging. Die Hünfelder verloren den Ball im Mittelfeld, Sören Gonnermann passte zu Jan Gerbig und der ließ HSV-Keeper Tim Gutberlet keine Chance. Kurz vor dem Pausenpfiff hätten die Gastgeber sogar noch erhöhen können. „In der zweiten Halbzeit hatten wir etwas mehr Zugriff, waren aber nicht zwingend genug“, erzählt Hess. Eine gute Chance hatte der HSV in der 63. Minute. Lukas Budenz traf per Freistoß erst den Pfosten, im Nachschuss scheiterte Robert Simon an Keeper Johannes Klotzsch. Fünf Minuten später machte es Simon dann besser: Nach einem langen Ball von Sebastian Alles blieb er eiskalt und traf. Der Treffer gab den Haunestädtern allerdings nicht die erhoffte Sicherheit. Im Gegenteil: Die Gastgeber standen weiterhin kompakt, ließen keine wirkliche Chance des HSV mehr zu, gingen aggressiv drauf und wurden noch mehrfach gefährlich. In den letzten acht Minuten kassierten die Hünfelder noch zwei Platzverweise: Sebastian Alles sah wegen wiederholten Foulspiels und Robert Simon wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte. Weidenhausens Jan Gonnermann hatte laut Hess beim Schiedsrichter hingegen „Narrenfreiheit. Der ist immer drauf gegangen“, sagt Hess: „Von der Aggressivität war es aber zu wenig von uns. Da hätte mehr kommen müssen.“
Weidenhausen: Klotzsch; Roscher, J. Gonnermann, Orschel, S. Gonnermann, T. Gonnermann, Gerbig, Kim, Nguyen, Hammer, Lingelbach (71. Pfliegner).
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert (46. Wahl), Gensler, Alles, Krieger, Witzel (18. Krenzer), Simon, Neidhardt, Yildiz, Budenz.
Schiedsrichter: Pascal Loschke (Kassel)
Tore: 1:0 Jan Gerbig (43.), 1:1 Robert Simon (68.)
Zuschauer: 250.
Gelb-Rote Karte: Sebastian Alles (Hünfeld, 82.), Robert Simon (Hünfeld, 89.)

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Bilder Weidenhausen

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SV Adler Weidenhausen – Hünfelder SV (Samstag, 15.30 Uhr).

“Ohne Schauenburg zu nahe treten zu wollen, aber das war einfach ein Pflichtsieg”, schaut Hünfelds Trainer Dominik Weber zurück auf Sonntag, erinnert sich dann aber ungern an den darauffolgenden Tag: “Da waren nur elf Mann im Training und es gab elf Absagen. Was gibt es denn Schöneres, als nach einem Sieg mit dem guten Gefühl ins Training zu kommen. Manche Spieler machen es sich da zu einfach.” Klare Worte zur Einstellung einiger Spieler, gerade vor dem so wegweisenden Spiel am Chattenloh: “Im Hinblick auf die drei Heimspiele danach, ist es das definitiv. Wir haben die Chance, uns in den nächsten Spielen der Punktzahl anzunähern, die wir uns für einen gewissen Zeitpunkt gesetzt haben”, erläutert Weber, der sich selbstredend von der 0:6-Pleite Weidenhausens nicht ins Bockshorn jagen lässt. Ausfallen wird Johannes Helmke aus privaten Gründen, hinter Niclas Rehm und Sebastian Gensler stehen Fragezeichen.www.torgranate.de

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Termine I-Mannschaft

Pokal : Freitag 24.7.15 Hünfelder SV -SVA Bad Hersfeld 1:0
Samstag,01.08.2015 15:30 Hünfelder SV – Melsunger FV 2:1
Mittwoch, 05.08.2015 19:00 KSV Hessen KS II – Hünfelder SV 3:1
Pokal : Mittwoch, 12.08.2015 18:30 Johannesberg- Hünfelder SV 1:3 n.V.
Dienstag, 18.08.2015 19:00 Hünfelder SV – SVA Bad Hersfeld 4:1
Pokal Mittwoch, 19. 08.2015: Rasdorf – Hünfelder SV 0:5
Mittwoch, 26.08.2015 18:30 SV 07 Eschwege – Hünfelder SV 4:2
Samstag, 29.08.2015 TSV Rothwesten –Hünfelder SV 0:0
Mittwoch, 02.09.2015 19:00 SV Neuhof – Hünfelder SV 0:1

Samstag, 05.09.2015 Hünfelder SV- 1.FC Schwalmstadt 3:1
Pokal: Mittwoch 09.09.2015 Hünfelder SV – Korbach 2:0
Samstag, 12.09.2015 SC Willingen- Hünfelder SV 1:0
Sonntag, 20.09.2015 Hünfelder SV– SG Schauenburg 3:0
Samstag, 26.09.2015 SV Weidenhausen- Hünfelder SV 1:1
Sonntag, 04.10.2015 Hünfelder SV– KSV Baunatal II 15:00
Samstag, 17.10.2015 Hünfelder SV- SG Bad Soden 15:30
Mittwoch,21.10.15 Hünfelder SV – Korbach 19:00 Uhr.
Samstag, 24.10.2015 SV Steinbach- Hünfelder SV 15:00
Sonntag, 01.11.2015 Hünfelder SV -TSV Lehnerz II 14:30
Sonntag, 08.11.2015 SSV Sand- Hünfelder SV 14:30
RR
Samstag, 14.11.2015 Melsunger FV –Hünfelder SV 14:30
Sonntag, 22.11.2015 Hünfelder SV- KSV Hessen KS II 14:45
Pokalspiele :Daten offen
Michelsrombach-Hünfelder SV
Hünfelder SV- Gewinner Bad Vilbel/Hessen Kassel

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15 Hochkaräter, aber nur drei Tore

Verbandsliga: Alles trifft erstmals mit dem Kopf
Ohne im Ansatz an das eigene Leistungsvermögen herangehen zu müssen, konnte der Hünfelder SV Aufsteiger Schauenburg mit 3:0 (1:0) besiegen.
Schauenburg brachte zu keinem Zeitpunkt Verbandsliga-Niveau auf den Rasen der Rhönkampfbahn und konnte sich bei Hünfelds Unzulänglichkeiten vor dem Tor und dem eigenen Keeper Daniel Hischemöller bedanken, dass nur dreimal die Tormusik erklang.

Dabei mündete der erste Angriff sogleich im Tor: Ferhat Yildiz setzte sich links stark durch, in der Mitte ließ Robert Simon den Ball für den besser postierten Christoph Neidhardt passieren (3.). Und dann begann das muntere Scheibenschießen: Sebastian Alles (7.), Neidhardt (12., 43.), Simon (19.), Niclas Rehm (30.), Kevin Krieger (33.), Sebastian Gensler (37.) und Lukas Budenz (51.) ließen vor dem 2:0 sage und schreibe acht hochklassige Möglichkeiten liegen.

Alles war es dann vorbehalten, endlich für Gewissheit zu sorgen: Simon bediente Rehm, der schoss an die Unterkante der Latte, Alles köpfte aus kurzer Distanz ein. „Mein erstes Kopfballtor überhaupt in meinem ganzen Leben“, konnte es der Rechtsverteidiger selbst kaum fassen und belohnte seine starke Leistung mit einem tollen Schlenzer zum 3:0 (84.). Krieger (68.), Tarek Belaarbi (72., 87.) und Budenz (80.) vergaben weitere Möglichkeiten.

Zwei Spieler taten sich besonders hervor: „Ferhat und Sebastian haben außen stark gespielt. Das muss man sagen“, lobte HSV-Trainer Dominik Weber. Allerdings blieb auch ihm nicht verborgen, dass Spielmacher Kevin Krieger und Sturmführer Robert Simon nach wie vor der eigenen Form etwas hinterherlaufen:„Sie arbeiten für die Mannschaft, der Rest kommt von ganz alleine. Wir müssen einfach auch wieder zufriedener werden.“

Und Schauenburg? Nur Hischemöller hatte Verbandsliga-Niveau, der Rest des Teams lieferte eine mehr als biedere Leistung an, betrieb so wenig Aufwand, dass Hünfeld unglaublich viel Zeit am Ball hatte, um ganz genau zu überlegen, wer denn als nächstes das Leder bekommen soll. „Schoppenmannschaft. Die müssen zehn Stück kriegen“, hörte man es von der Tribüne hallen. Möglich wäre das ob der Torchancen gewesen. Einen Abschluss von Schauenburg gab es nicht zu notieren.

Hünfeld: Gutberlet – Alles, Belaarbi, Witzel, Yildiz – Budenz, Gensler (61. Trabert) – Neidhardt (73. Schilling), Krieger (82. Helmke), Rehm – Simon.
Schauenburg: Hischemöller – Weinberger, Scott, Huch, Hepner – Peter, Riehm (84. Gallitschke) – Lecke (73. Simon), Lang, Küs – Bal (64. Kaya).
Schiedsrichter: Tobias Panzer (TSV Oberkleen). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Christoph Neidhardt (3.), 2:0, 3:0 Sebastian Alles (61., 84.). / jg

 

Fußball

Fiona Prudlo und Florian Färber sind Vize-Kreismeister

Bei den Nachwuchs-Kreiseinzelmannschaften am 19.+20.09.2015 in Eichenzell gab es Erfolge für unsere Talente zu feiern: Florian Färber bei der männlichen Jugend und Fiona Prudlo bei den Schülerinnen A wurden Vize-Kreismeister im Einzel. Fiona Prudlo gelang das gleiche Resultat dann auch noch im Doppel.
Herzlichen Glückwunsch an beide für diese klasse Leistungen

Tischtennis

Tischtennis-Vereinsmeister 2015: Ricardo Kömpel, Kerstin Bräuning, Leonie Möller und Jan Heindl

Bei den sehr gut besuchten Vereinsmeisterschaften 2015 der Tischtennis-Abteilung am 05./14.09.2015 gab es folgende Gewinner:
Ricardo Kömpel setzte sich im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld bei den Herren durch. Während Seriensiegerin Kerstin Bräuning erneut bei den Damen triumphierte und Leonie Möller bei den Mädchen sich auch schon zum wiederholten Male in die Siegerliste eintragen durfte, gewann Jan Heindl bei den Jungen erstmals die Konkurrenz.
Wir gratulieren allen Gewinnern und den weiteren Platzierten sehr herzlich.

Tischtennis

Vize-Kreismeister im Doppel: Florian Färber und Till Zdiarstek

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Bei den Herren-Kreiseinzelmeisterschaften am 12.09.2015 in Flieden wurden Florian Färber und Till Zdiarstek in der D-Klasse Vize-Kreismeister im Doppel.
Wir gratulieren den beiden sehr herzlich zu dieser tollen Leistung.

Tischtennis

Hünfeld bereits nach 70 Sekunden auf Kurs

Verbandsliga: Starke Leistung beim 3:1-Sieg gegen Schwalmstadt
Exakt 33 Sekunden waren gespielt, als Hünfelds Maurus Klüber nach einem Zweikampf mit Schwalmstadts Fabian Seck zu Boden ging. Da die Aktion im Strafraum stattfand, zeigte Schiedsrichter Simon Müller (Sinntal) auf den Elfmeterpunkt. Es war der Beginn einer intensiven, nicht immer hochklassigen Partie. Doch nicht nur direkt am Anfang, auch am Ende hatte der Hünfelder SV die Nase vorn – die Verbandsliga-Begegnung gegen Schwalmstadt wurde 3:1 (2:0) gewonnen.
Zum fälligen Strafstoß nach etwas mehr als 60 gespielten Sekunden trat Christoph Neidhardt an. Bei der 2:4-Niederlage in Eschwege scheiterte der 27-Jährige noch vom Punkt – diesmal verlud der rechte Mittelfeldspieler Keeper Sacir Nikocevic (2.). „Das ist natürlich ein super Gefühl, so früh in Führung zu gehen. Da ist man gleich viel selbstbewusster“, freut sich Torschütze Neidhardt über das frühe 1:0. Und auch sein Trainer Dominik Weber sieht das ähnlich: „Das ist natürlich ein Top-Start. Besser kann man sich einen Beginn nicht wünschen.“

Anders als beim Sieg in Neuhof, als der HSV trotz teils doppelter Überzahl erst in der 73. Minute das erlösende 1:0 erzielte, dominierte Hünfeld so von Beginn an das Spiel, das vom Start weg ruppig geführt war. Bereits in den ersten 20 Minuten sah Neidhardt die Gelbe Karte, während auf Schwalmstadts Seite gleich drei Akteure verwarnt wurden. In der Zwischenzeit gab es aber auch Fußball zu sehen, die Weber-Elf hätte durchaus auf 2:0 erhöhen können. So hämmerte Kapitän Niclas Rehm einen Freistoß aus 30 Metern an den Pfosten, der Treffer von Neidhardt per Abstauber wurde anschließend nicht gegeben, da sich der Torschütze zum 1:0 im Abseits befand (11.).

Die Gäste kamen dagegen erst nach einer halben Stunde mit ihrer ersten richtig guten Chance daher: Auch hier war es ein Freistoß, der Ex-Lehnerzer Jan-Henrik Wolf scheiterte allerdings am gut aufgelegten Tim Gutberlet. Nur zwei Minuten später konnten die Hausherren dann auf 2:0 erhöhen. Nach feiner Kombination über Ferhat Yildiz, Kevin Krieger und Rehm tauchte Klüber alleine vor Schlussmann Nikocevic auf und brachte den Ball im Tor unter (32.).

Mit einer verdienten 2:0-Führung endete die erste Halbzeit, in der die Hünfelder dennoch zwei Wermutstropfen hinnehmen mussten. So zerrte sich der starke Klüber nach einer Ballannahme und signalisierte sofort, dass es nicht weitergehen würde. Doch nicht der wiedergenesene Goalgetter Robert Simon kam in die Partie, sondern Mittelfeldspieler Lukas Budenz. Die Auswechslung wurde noch vor der Pause vollzogen, eine weitere fand direkt zu Beginn von Hälfte zwei statt. Thorsten Trabert konnte nach einem Foul im Mittelfeld seinen Kiefer nicht mehr bewegen, für ihn kam Niklas Wahl ins Spiel.

Mitte der zweiten Halbzeit dann der dritte verletzungsbedingte Wechsel: Sebastian Gensler bekam während des Spiels ordentlich auf die Knochen und musste schließlich nach einem erneuten Schlag aufs Knie durch Simon Schilling ersetzt werden. „Es wurde im Spiel schon ordentlich hingelangt. Ich weiß nicht, ob das in der Verbandsliga mittlerweile so üblich ist, in Neuhof am Mittwoch war das ja auch schon so“, ärgert sich Weber.

Auch bedingt durch die Umstellungen startete der HSV nicht gut in Hälfte zwei. Serkan Erdem spazierte an Tarek Belaarbi und Sebastian Alles vorbei in den Sechzehner und fand in der Mitte Ricardo Seck, der das Leder nur noch über die Linie drücken musste: „Das Gegentor hätte nicht sein müssen. Wir müssen das Dribbling früher verhindern“, fordert der Hünfelder Coach, der ansonsten nicht viel auszusetzen hatte an seiner Defensive: „Wir standen hinten sicher, hätten aber den einen oder anderen Konter besser ausspielen müssen.“

Besser wurde es dann in Minute 75: Krieger setzte Rehm toll in Szene, der Kapitän vergab die Riesenchance allerdings, da ein Verteidiger noch einen Fuß dazwischen bekam. Nach der anschließenden Ecke war es dann aber soweit: Steffen Witzel legte den Ball auf Neidhardt ab, dessen Schuss wurde abgefälscht, trudelte so aber unhaltbar über die Linie (76.). Danach war die Messe gelesen und der HSV spielte die letzten Minuten souverän herunter.

„Ich bin absolut zufrieden. Schwalmstadt war der erwartet gute Gegner, wir wussten aber, was auf uns zukommt“, so Webers Fazit, der außer dem Gegentor und einigen Kontergelegenheiten, die „wir besser ausspielen müssen“, nichts zu kritisieren hatte.Auch Doppeltorschütze Neidhardt ist im Großen und Ganzen zufrieden: „Wir müssen nach den Toren die Partien konzentriert zu Ende spielen, wir haben teilweise Kontersituationen gegen uns gehabt, wo wir hinten Mann gegen Mann standen. Trotzdem denke ich, dass wir nach dem Fehlstart auf einem guten Weg sind.“

Hünfeld: Gutberlet – Alles, Belaarbi, Witzel, Yildiz – Gensler (72. Schilling), Trabert (46. Wahl) – Neidhardt, Krieger, Rehm – Klüber (42. Budenz).
Schwalmstadt: Nikocevic – Liebermann, Preuss, F. Seck, Lutz – Meier, Kutzner – R. Seck, Wolf, Lindenthal (46. Gerstung) – Erdem (74. Rieck).
Schiedsrichter: Simon Müller (Sinntal).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Christoph Neidhardt (2., Foulelfmeter), 2:0 Maurus Klüber (32.), 2:1 Ricardo Seck (53.), 3:1 Christoph Neidhardt (76.).
Autor: Steffen Kollmann

Schwalmstadt-09-2015-1

Fußball

Verbandsliga – Hünfeld mit starkem Auftritt und Sieg gegen Schwalmstadt

Hünfeld (tg) – www.osthessen-sport.de

Eine starke Leistung hat der Hünfelder SV in der Fußball-Verbandsliga gezeigt und mit 3:1 (2:0) gegen Hessenligaabsteiger FC Schwalmstadt gewonnen.

„Nach der Misere zuletzt hat die Mannschaft Charakter gezeigt, wieder mal Fußball gespielt, mit Druck und Schnelligkeit nach vorne. Es war richtig schön anzusehen“, freute sich Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess. Die Haunestädter legten los wie die Feuerwehr und spielten die Gäste in der Anfangsphase mit der frühen 1:0-Führung im Rücken phasenweise förmlich an die Wand. Nach 20 Sekunden gab es schon Elfmeter für die Hausherren, nachdem Matthias Lutz den Hünfelder Maurus Klüber im Strafraum gefoult hatte. Christoph Neidhardt zeigte sich vom Punkt aus eiskalt und traf zum 1:0. „Das frühe Tor hat uns in große Schwierigkeiten gebracht. Außerdem hatten wir nach 20 Minuten schon vier Gelbe Karte. Da sind wir natürlich nicht mehr so in die Zweikämpfe rein“, sagt FCS-Trainer Hans Schweigert. Nach mehreren guten Möglichkeiten der Hünfelder erhöhten sie in der 32. Minute völlig verdient auf 2:0. Maurus Klüber wurde im Strafraum schön freigespielt, legte den Ball an einem Abwehrspieler sowie FCS-Keeper Sacir Nikocevic vorbei und schob ein. Nach dem Seitenwechsel sah die Partie ganz anders aus. Von Schwalmstadt war nach einigen Umstellungen jetzt viel mehr zu sehen, sie spielten gut nach vorne, konnten sich auch einige Möglichkeiten erarbeiten und den Anschlusstreffer erzielen. Die Schwälmer fingen in der 53. Minute einen Ball ab, konterten schnell über die linke Seite und Ricardo Seck musste nur noch den Fuß hinhalten. „Da hätten wir besser verteidigen müssen. Das ist der einzige Wermutstropfen“, so HSV-Coach Dominik Weber. Im Anschluss sahen die Zuschauer bei teils strömendem Regen einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Den entscheidenden Treffer erzielte dann Christoph Neidhardt in der 75. Minute. Nach einer Ecke von Lukas Budenz und Gewühl im Strafraum legte Niclas Rehm den Ball nach außen, wo Christoph Neidhardt stand und abzog. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging durch die Beine von Keeper Nikocevic ins Tor. Im Anschluss ließen die Hünfelder nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg sicher nach Hause. „Letztendlich ist es verdient für die Hünfelder, die über 90 Minuten im Spiel waren. Wir hatten zu viele Ausfälle in der Mannschaft“, so Schweigert.
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert (46. Wahl), Gensler (73. Schilling), Alles, Klüber (42. Budenz), Rehm, Krieger, Witzel, Neidhardt, Yildiz.
Schwalmstadt: Nikocevic; F. Seck, Kutzner, Preuß, Lutz, Lindenthal (46. Gerstung), R. Seck, Liebermann, Wolf, Erdem (74. Rieck), Meier.
Schiedsrichter: Simon Müller (Sinntal)
Tore: 1:0 Christoph Neidhardt (1., Foulelfmeter), 2:0 Maurus Klüber (32.), 2:1 Ricardo Seck (53.), 3:1 Christoph Neidhardt (75.)
Zuschauer: 200.

Schwalmstadt-09-2015-7

Fußball

HSV – Schwalmstadt 3:1

HSV mit souveräner erster Halbzeit und 2:o Führung. In Halbzeit zwei war es ein Spiel auf Augenhöhe , aber der HSV hatte eine Vielzahl an Chancen das Spiel früher zu entscheiden.

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Expertenkurve

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Fußball

Hünfelder SV – 1. FC Schwalmstadt (Samstag, 15.30 Uhr)

Dreimal musste der Hünfelder SV zuletzt auswärts antreten, nun dürfen die Mannen von Trainer Dominik Weber endlich wieder auf der heimischen Rhönkampfbahn auflaufen. „Schwalmstadt ist top in die Runde gestartet, das wird eine ganz schwere Aufgabe. Dennoch wollen wir unsere Heimspiele immer gewinnen. Wir freuen uns auf einen Gegner, der sich sicherlich nicht hinten einigeln möchte, sondern mitspielen wird“, sagt HSV-Coach Dominik Weber, der definitiv auf Robert Simon (Grippe) und Johannes Helmke (Flitterwochen) sowie möglicherweise auf Sebastian Gensler (Schlag auf den rechten Knöchel) und Tarek Belaarbi (Oberschenkelprobleme) verzichten muss.

Indes fordert Weber von seinem Team, sich weniger Gedanken zu machen. „Ich habe zurzeit das Gefühl, dass sich einige Spieler selbst zu sehr unter Druck setzen. Mit vielen Gespräche möchte ich die Jungs wieder aufrichten, sodass sie zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Ich habe vollstes Vertrauen in meinen Kader“, betont Weber vor dem Schwalmstadt-Spiel, bei dem Neu-Trainer Hans Schweigert sein Liga-Debüt an der Seitenlinie des Hessenliga-Absteigers feiern wird. Der 62-Jährige wurde in dieser Woche als Nachfolger des zurückgetretenen Carlos Serrano präsentiert.

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Video Torgranate Spiel Neuhof

http://www.torgranate.de/artikel/verbandsliga-sv-neuhof-huenfelder-sv-in-der-video-zusammenfassung/

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Mario Rohde: „Der Kopf ist das dritte Bein“

Hünfelds Reserve-Coach äußert sich im Interview zum Fehlstart

Mario Rohde coacht seit drei Spielzeiten die Reserve des Hünfelder SV. Foto: Siggi Larbig.

Nach einem überragenden dritten Platz in der vergangenen Spielzeit hat der Hünfelder SV II in der Kreisoberliga Mitte mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Mario Rohde, Trainer der zweiten Mannschaft der Haunestädter, nennt im Interview mit unserem Online-Portal die Gründe.

Nur drei Punkten nach fünf Spielen. Das ist wohl ein klassischer Fehlstart…

Anders kann man es nicht beschreiben. Nur ein Sieg aus fünf Begegnungen ist natürlich zu wenig, unabhängig davon, mit welchen Ambitionen du in die Saison gestartet bist.

Mit welchen Ambitionen bist du in die Runde gestartet?

Als Trainer einer zweiten Mannschaft hast du einen ganz anderen Auftrag, als wenn du eine Erste trainierst. Für mich geht es nicht in erster Linie um den Tabellenplatz, sondern darum, die jungen Spieler weiterzuentwickeln. Einhergehend damit wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Je schneller uns das gelingt, umso besser ist es.

Hat der dritte Platz aus der Vorsaison die Erwartungshaltung steigen lassen?

Ich habe meinen Spieler vor der Saison sehr deutlich gesagt, dass der dritte Platz nur eine Momentaufnahme war und es diese Saison wesentlich schwerer wird. Ich bin mir relativ sicher, dass das alle verstanden haben und niemand in Träumerei verfallen ist, die vergangene Saison zu toppen.

Trotzdem kommt die Mannschaft in dieser Saison noch nicht richtig in Tritt. Woran fehlt es dem Team?

Wir haben die Mannschaft in dieser Spielzeit noch einmal verjüngt. Die Spieler, die uns verlassen haben, sind ausschließlich mit jungen Spielern ersetzt worden. Eine gesunde Altersstruktur fehlt uns schon. Auch der Kopf spielt eine entscheidende Rolle. Bislang ging es für viele unserer Jungs nur steil nach oben, jetzt müssen sie mit Negativerlebnissen klar kommen. Das beschäftigt den Kopf – und der ist das dritte Bein. So erkläre ich es mir auch, dass wir zu viele Fehler machen. Das Schlimme an der Sache ist, dass diese auch noch sofort mit Gegentoren bestraft werden.

Dominik Weber, der Trainer der ersten Mannschaft, beklagte zuletzt, es fehle ein Leader im Team. Bei dir scheint es ähnlich zu sein …

Ja, uns fehlt ein Spieler, der mal die Ärmel hochkrempelt und ein Zeichen setzt. Da sind meine Jungs einfach noch zu grün, zu unerfahren. Auch aus dem Verbandsliga-Team helfen fast nur blutjunge Spieler aus. Maurus Klüber war mit 22 Jahren der älteste, das macht sich bemerkbar. Vielleicht sollte ich selbst noch einmal die Schuhe schnüren, wobei ich nicht weiß, ob es dann besser wird (lacht).

An welchen Stellschrauben möchtest du in Zukunft drehen?

Ich werde mir in Zukunft sicher nichts ins Hemd machen, sondern weiter in Ruhe arbeiten. Wir sind als Team gemeinsam in die Misere gerutscht und werden auch gemeinsam gestärkt aus dieser wieder heraus kommen. Die Trainingsbeteiligung stimmt, auch die Charaktere in der Truppe sind einwandfrei. Aber ich kann dieser Negativ-Serie auch etwas Positives abgewinnen: Niederlagen sind die besten Lehrmeister.

Autor: Max Lesser

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Verbandsliga – Spitzenspiel in Hünfeld – Erste Auswärtsfahrt für Soden

Osthessen (fs) – www.osthessen-sport.de

„Das ist ein echtes Kaliber“, warnt Hünfelds Trainer Dominik Weber vor dem 1. FC Schwalmstadt – dem kommenden Gegner der Haunestädter am Samstag (15.30 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga. Die SG Bad Soden wiederum muss zeitgleich zum ersten Auswärtsspiel der Saison beim Mitaufsteiger in Korbach ran.

Hünfeld – Schwalmstadt (Samstag; 15.30 Uhr)

„Die Tabelle ist noch etwas unrund, aber das ist auf jeden Fall ein Spitzenspiel“, sagt Hünfelds Trainer Dominik Weber, der auch gegen Schwalmstadt auf Stoßstürmer Robert Simon verzichten muss: Der 29-Jährige liegt bereits seit zehn Tagen grippekrank flach und ist noch bis Ende der Woche krankgeschrieben. „Aber wir werden das auch ohne ihn hinbekommen“, ist Weber überzeugt. Nachdem sich der HSV am Mittwoch auch gegen acht Neuhofer schwer tat, freut sich Weber besonders auf Schwalmstadt: „Gegen einen Hessenliga-Absteiger ist das immer etwas Besonderes. Ich freue mich drauf, weil wir nach drei Auswärtsspielen endlich wieder zuhause spielen können und weil das keine Mannschaft ist, die sich nur hinten reinstellt. Die wollen mitspielen, von daher wird das Spaß machen, da können wir uns mit einer richtig guten Mannschaft messen. Schwalmstadt ist ein echtes Kaliber.“ Neben Simon fehlen auch Daniel Orth (Aufbautraining) und Johnny Helmke (Flitterwochen), zudem ist Sebastian Gensler noch fraglich, nachdem er in Neuhof nach einem Foul mit einer Fußverletzung ausgewechselt werden musste.

Beim 1. FC Schwalmstadt feiert mit Hans Schweigert der – zumindest bis November – neue Trainer sein Debüt, der auch in der Region Osthessen kein Unbekannter ist: In der Saison 2012/2013 trainierte Schweigert den damaligen Gruppenligisten TSG Oberaula. Der 62-Jährige freut sich ebenfalls auf die Partie: „Das ist ein Spiel zweier Mannschaften, die eine gewisse Erfahrung haben, auch in der Hessenliga. Hünfeld hat in der Verbandsliga immer eine gute Rolle gespielt, da werden auch zwei spielstarke Mannschaften aufeinandertreffen.“ Adonis Kaquri, Yannick März und Dennis Huber sind angeschlagen, der ohnehin schon enge Kader wird so weiter dezimiert: „Ich bin da schon auf die Nachwuchsspieler angewiesen, die ich ja aber alle aus der U23 kenne, die ich im Vorjahr trainiert habe. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, die Jungen näher heranzuführen“, sagt Schweigert. Derweil verdichten sich die Anzeichen, dass mit Sefa Cetinkaya ein alter Bekannter seine Zelte erneut beim FCS aufschlagen könnte: Sind alle Unterlagen rechtzeitig beim HFV eingegangen, kommt der 22-Jährige vom KSV Baunatal zurück.

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Fußball

Hünfeld müht sich gegen acht Neuhofer zum Sieg

Verbandsliga Nord: Eingewechselter Krieger mit dem Treffer des Tages

Kevin Krieger hat mit seinem Tor in der 73. Minute das Verbandsligaderby beim SV Neuhof zugunsten des Hünfelder SV entschieden. Am Ende wurde aber weniger über Tor und Ergebnis diskutiert, als vielmehr über den undisziplinierten Auftritt der Hausherren.

Die 180 Zuschauer in der Glückaufkampfbahn wussten am Ende nicht, worüber sie mehr den Kopf schütteln sollten: Über die drei Platzverweise gegen den SV Neuhof oder aber über die Art und Weise, wie verunsichert und konzeptlos sich Hünfeld mit drei Mann mehr auf dem Feld anstellte, um schließlich doch die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Im Blickpunkt stand Schiedsrichter Boris Reisert. Das ist der Unparteiische, der Hünfeld im Aufstiegsspiel gegen Kelsterbach vor wenigen Wochen einen klaren Treffer aberkannt und damit den Aufstieg verbaut hatte. Bei seinen Entscheidungen gegen Neuhof hatte er aber diesmal richtig gelegen – auch wenn das der ein oder andere aufgebrachte Neuhof-Zuschauer ganz anders gesehen hatte.

Wer sich aber so dumm anstellt wie Radek Görner, der ist selbst schuld. Vorher schon in einige packende Zweikämpfe mit Sebastian Gensler verwickelt, „rasierte“ Görner Tarek Belaarbi unweit der Eckfahne in völlig überdrehter Art. Gelb war korrekt. Das sich ein so erfahrener Spieler aber nur Minuten später bei einem Freistoß vor den Ball stellt und sich von Steffen Witzel beim Ausführen anschießen lässt, das war schon bedenklich. Gelb-Rot war da nur konsequent.

Spätestens nach 56 Minuten hatte sich Neuhof dann das Spiel endgültig selbst kaputt gemacht – wieder völlig unnötig. Auf Höhe der Mittellinie grätschte Jan Moravcik Sebastain Gensler ab, der keinen gefährlichen Ball hätte spielen können. Reisert zückte Rot, Gensler musste nach dem Foul mit einer Verletzung am Mittelfuß ausgewechselt werden.

Danach wurde das Spiel dann total verrückt. Der HSV stellte sich an, als hätte man zum ersten Mal Fußballschuhe an und um ein Haar hätte Radomir Vlk mit seinem Heber, der am langen Pfosten vorbei ging, für neun Neuhofer das 1:0 gemacht (67.). Das fiel dann in der 73. Minute auf der anderen Seite, weil Kevin Krieger im Strafraum am schnellsten reagierte, als ihm der Ball von Belaarbi vor die Füße fiel.

Nur 60 Sekunden später war Neuhof dann nur noch zu acht, weil der gelb verwarnte Hasanagic (erneut gefahrlos im Mittelfeld) am Trikot eines Hünfelders zog und ebenfalls vom Feld musste.

Ganz am Schluss hatte Neuhofs Neuzugang Ondrej Brusch sogar richtig Glück, als er den Schiedsrichter-Assistenten mit einem bekannten ausländischen Schimpfwort lautstark bedachte. Auch hier wäre eigentlich Rot fällig gewesen. So fehlen aber „nur“ Görner, Hasanagic und Moravcik am Sonntag gegen Willingen. / kr

Neuhof: Albayrak; Vlk, Kaizar (90. Bräuer), Agovic, Manns, Hasanagic, Moravcik, Heiliger (89. Langner), Predanic, Kalis (59. Brusch), Görner.
Hünfeld: Gutberlet; Schilling, Belaarbi, Gensler (58. Yildiz), Witzel, Trabert (51. Krieger), Budenz, Rehm, Alles, Neidhardt, Klüber.
Schiedsricher: Boris Reisert (TS Ober-Roden).
Zuschauer: 180.
Tor: 0:1 Kevin Krieger (73.).
Gelb-Rote Karten: Radek Görner (Neuhof, 39.) und Edin Hasanagic (Neuhof, 74.).
Rote Karte: Jan Moravcik (Neuhof) wegen groben Foulspiels (56.).

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Fußball

Verbandsliga: Schwalmstadt in Hünfeld wieder mit Meier – HSV fehlen drei Mann

FCS hat „nichts zu verlieren“
Ziegenhain/Hünfeld. Für ein Spitzenspiel reicht’s nicht ganz, richtungsweisend ist’s allemal: Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der 1. FC Schwalmstadt in der Fußball-Verbandsliga beim Hünfelder SV.
Denn hitverdächtig ist bislang maximal die Ausbeute des FCS mit vier Siegen aus fünf Spielen. Vor allem, weil drei davon ohne Cheftrainer im Verbund als Team gelandet wurden. Deswegen schürt der neue Mann auf der Trainerbank, Rückkehrer Hans Schweigert, vor seinem ersten Punktspiel keine unrealistischen Erwartungen: „Wir haben eine junge Mannschaft, die sich toll entwickeln kann. Jetzt ist unser Plus, dass wir in Hünfeld nichts zu verlieren haben“, weiß der 62-Jährige.
Ganz anders die Lage beim osthessischen HSV. Der war mit der Ansage, Meister werden zu wollen, ins Rennen gegangen. Zehn Punkte aus sechs Partien sind daher unter Soll. Im jüngsten Derby am Mittwoch bei Neuling SV Neuhof sicherte Kevin Krieger (78.) erst spät den Sieg. Und das vor 250 Zuschauern gegen am Ende nur acht Neuhofer, weil Radek Görner (39.) und Edin Hasanagic (79.) Gelb-Rot und Jan Moravcik (57.) sogar die Rote Karte sah.
Hünfeld muss gegen den FCS auf Torjäger Robert Simon (Grippe), Daniel Orth (Aufbautraining) und Johnny Helmke (Flitterwochen) verzichten. Sebastian Gensler ist angeschlagen.
Schwalmstadt hat im Vergleich zum souveränen 3:0 im Pokal in Mengsberg Andre Meier (war beruflich verhindert) wieder an Bord und Kapitän Steven Preuß in der Startelf. Ebenso wie Torwart Sacir Nikocevic, der im Pokal Jungsspund Alessandro Seck den Vorzug lässt. Verletzt fehlen Yannik März, Dennis Huber und Adonis Kacuri. Noch gesperrt muss Neuzugang Sefa Cetinkaya zuschauen, der vom KSV Baunatal II kam, aber seit Dienstag im Training ist. „Sefa ist fit und macht einen guten Eindruck“, lobt Schweigert und freut sich über zwei weitere Kräfte, die bald mehr Spielpraxis bekommen werden: Eigengewächs Jakob Gerstung, der in Mengsberg eine Stunde Preuß als Sechser vertrat und Jan Philipp Trümner, der nach mehreren Verletzungen zurück ist und in zwei bis drei Wochen eine Option für die Stammformation sein könnte. (sbs) www.hna.de

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Fußball

Verbandsliga: SV Neuhof erwartet Hünfelder SV

Weber: „Tun uns daheim viel leichter“

Kommt der Hünfelder SV diese Saison nicht über graues Mittelmaß hinaus, oder bekommt die Mannschaft von Dominik Weber doch noch rechtzeitig die Kurve? Diese Frage wird heute Abend (19 Uhr) beim Derby der Verbandsliga Nord im Auswärtsspiel beim SV Neuhof zumindest teilweise beantwortet werden.

Aktuell rangieren die Hünfelder auf Rang zehn. Sieben Punkte aus fünf Spielen sind schlichtweg zu wenig für die Ambitionen des HSV, der aus drei Auswärtsspielen erst einen mageren Zähler geholt hat. Ohnehin hat Hünfeld in der Fremde saisonübergreifend seit Anfang Mai nicht mehr gewonnen. Weber muss in Neuhof weiterhin auf zwei Stammkräfte verzichten. Robert Simon ist nämlich nach seiner Grippe weiterhin krank geschrieben. Er fehlt nicht nur heute, sondern auch am Samstag, wenn der 1. FC Schwalmstadt dann in der Rhönkampfbahn gastiert. Dazu ist Innenverteidiger Johannes Helmke weiterhin in den Flitterwochen. Was Weber momentan vermeidet, ist der Blick auf die Tabelle. „Wir müssen erstmal wieder auswärts unsere Punkte holen, dann können wir auch schauen, wo wir stehen. Aber wir tun uns nunmal daheim viel leichter“, hadert der Trainer, der jedoch mit dem jüngsten Auftritt beim 0:0 in Rothwesten durchaus zufrieden war. „Weil wir endlich mal wieder über volle 90 Minuten dominant gespielt haben und die Kontrolle hatten. Rothwesten hatte eigentlich keine zwingende Torchance, während wir 10, 15 kleinere und große Gelegenheiten erspielt haben.“ Beim SV Neuhof richten sich die Augen indes auf den tschechischen Neuzugang Ondrej Brusch. Der 27-Jährige spielte zuletzt bei Lok Leipzig. „Bei dem Angebot hat alles gepasst“, erklärt Brusch. „Neuhof hat ein gutes Team mit guten Leuten. Wichtig ist, dass gutes Training geboten wird und ich hier gute Freunde finden kann.“ / kr

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Fußball

Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften am 14.09.2015

Die diesjährigen Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften finden am Montag, 14.09.2015 um 18.00 Uhr im Rahmen des Trainingsabends statt (also aufgrund der Sommerferien nicht zeitgleich wie die Erwachsenen-Titelkämpfe am 05.09.2015).

Alle Kinder erhalten ausreichend Spielpraxis und es winken attraktive Preise.
Herzliche Einladung somit an alle.

Tischtennis