Verbandsliga – Derby in Neuhof – Weber: Tabelle interessiert mich nicht

Neuhof (ms) – Es ist mehr als ein normales Derby: Aufsteiger Neuhof und der Hünfelder SV haben keine guten Starts in die neue Verbandsliga-Saison hingelegt. Für beide Teams geht es am Mittwochabend (19 Uhr in Neuhof) um mehr als nur die drei Punkte.

 

„Wenn man oben mitspielen möchte, muss man auch auswärts punkten. Das wollen wir am Mittwoch unbedingt schaffen“, sendet Hünfelds Coach Dominik Weber eine erste Kampfansage nach Neuhof. Die Hünfelder haben in ihren bisher drei Auswärtsspielen lediglich einen Punkt in die Zuse-Stadt entführen können. Den holten sie vergangenen Samstag beim TSV Rothwesten.

„Dort haben wir ein wirklich gutes Spiel gemacht. Das war unsere beste Saisonleistung“, freut sich Weber. Dass es für sein Team letztlich nicht zum Sieg reichte, lag allein an der Chancenverwertung: „Wenn wir uns da steigern, bin ich optimistisch.“ Dass die Hünfelder, die im Vorfeld der neuen Runde Titelambitionen geäußert haben, nach fünf Spielen bereits neun Punkte Rückstand auf Tabellenführer Steinbach haben, interessiert Weber herzlich wenig: „Wir schauen nur auf uns. Die Tabelle interessiert mich jetzt noch überhaupt nicht.“ Im Derby wird der Übungsleiter ohne Johannes Helmke (Flitterwochen) auskommen müssen. Ob Stürmer Robert Simon nach seiner Grippeerkrankung wieder einsatzfähig ist, steht noch nicht fest.

„Das werden wir aber kompensieren können“, ist sich HSV-Trainer Weber sicher und unterstreicht noch einmal: „Ein Derby ist immer etwas ganz besonderes. Wer letztlich auf dem Platz steht, muss alles geben und den Sieg wollen.“

Im Vergleich zu Weber ist Neuhofs Spielertrainer Radek Görner vor dem Verbandsliga-Derby deutlich angespannter: „Am Wochenende haben wir schon wieder verloren und haben die gleichen Schwächen gezeigt wie in den Spielen zuvor. Mit Hünfeld kommt der nächste ganz starke Gegner.“ Individuelle Fehler hatten Gegner Schwalmstadt zum Toreschießen eingeladen, mit den eigenen Möglichkeiten ließen die Neuhofer teilweise grob fahrlässig liegen. Nichtsdestotrotz muss ein Heimsieg gegen Titelkandidat Hünfeld angepeilt werden, weiß Görner: „Wir müssen gewinnen.“ Nach sechs Spielen konnte der SVN lediglich vier Punkte sammeln. „Wir tun uns momentan sehr schwer. Ohne drei Punkte zuhause würden wir den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden“, gibt sich Görner entschlossen: „Wir haben die Qualität. Wir müssen sie nur auch mal im Spiel zeigen. Ich hoffe in jedem Spiel, dass es klappt.“ Zumindest personell sieht es beim SVN rosig aus: Übungsleiter Görner wird auf all seine Spieler zurückgreifen können.

 

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Till Zdiarstek und Florian Färber gewannen die Wildecker 2er-Mannschaftsmeisterschaft

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Am Samstag, 29.08.2015 haben Till Zdiarstek und Florian Färber die 21. Wildecker Meisterschaften (2er-Mannschaft) in der Klasse D1 (bis 1600 Q-TTR) beeindruckend gewonnen. Das Finale konnten sie mit 3:1 für sich entscheiden.
Beide Spieler zeigten in den Einzeln und Doppel hervorragende Leistungen, fanden auch nach Rückständen immer wieder ein Mittel, den Gegner unter Druck zu setzen, um letztendlich das Spiel zu gewinnen.
Wir gratulieren ihnen herzlich zu dieser herausragenden Leistung.

Die weiteren Teilnehmer, Klaus und Michael Zdiarstek, kamen als Drittplazierter nicht über die Gruppenphase hinaus, zeigten jedoch auch tolle Spiele.

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Verbandsliga: Hünfeld klebt das Pech an den Sohlen

Zwei Lattentreffer bei 0:0 in Rothwesten

Es ist grausam. Die Jungs können einem schon leid tun im Moment. Sie können sich aktuell einfach nicht belohnen“, war Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess am Samstag ratlos. Denn die Leistung stimmte:Die Mannschaft von Trainer Dominik Weber hatte sich im Laufe der 90 Minuten zahlreiche hochkarätige Torchancen erspielt, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

Begonnen hatte das „Festival der vergebenen Möglichkeiten“ bereits direkt nach Anpfiff, als Maurus Klüber haarscharf daneben zielte (1.). Es folgte unter anderem ein Lattentreffer von Thorsten Trabert (28.) oder weitere gute Chancen von Klüber, sodass Hünfeld schon zur Pause deutlich hätte führen können.

Begonnen hatte das „Festival der vergebenen Möglichkeiten“ bereits direkt nach Anpfiff, als Maurus Klüber haarscharf daneben zielte (1.). Es folgte unter anderem ein Lattentreffer von Thorsten Trabert (28.) oder weitere gute Chancen von Klüber, sodass Hünfeld schon zur Pause deutlich hätte führen können.

Doch den Haunestädtern fehlt in der jetzigen Situation der berühmt-berüchtigte „Knipser“. Während Robert Simon aufgrund einer Grippe fehlte und Kevin Krieger (kam in Rothwesten Mitte der zweiten Hälfte) nach Fußverletzung noch nicht richtig fit ist, scheint dem Rest des Teams das Pech an den Sohlen zu kleben.
Niclas Rehm, Steffen Witzel, Sebastian Alles, Niklas Wahl – sie alle hatten in Hälfte zwei die Führung auf dem Fuß, entschieden sich aber entweder für die falsche Option, oder scheiterten wie im Falle von Witzel erneut am Aluminium (85.).

„So ist das im Fußball. Du stehst unter Druck, dann gelingt nichts. Aber der Knoten wird schon wieder platzen“, macht Hess dem Team keinen Vorwurf.

Rothwesten: Herbst; George (46. Müller), Haldorn, Gül, Trabner, Reuter, Losic, Seeger, Siewert (30. Berthel), Geisler (72. Dziabas), Werner.
Hünfeld: Gutberlet; Gensler, Schilling (84. Krenzer), Witzel, Belaarbi, Neidhardt, Budenz (78. Wahl), Rehm, Alles, Trabert, Klüber (63. Krieger).
Schiedsrichter: Pascal Immig (Hörne). Zuschauer: 70. Tore: Fehlanzeige.
Autor: Viktoria Goldbach

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Verbandsliga – Hünfelder SV fehlt das Glück und Robert Simon

Rothwesten (st) –www.osthessen-sport.de

Ohne Tore hilft einem eine gute Leistung auch nicht viel weiter: Davon können die Verbandsliga-Fußballer des Hünfelder SV nach der Partie beim TSV Rothwesten ein Lied singen. Trotz drückender Überlegenheit und zahlreichen Chancen kam der HSV nicht über ein 0:0 hinaus und rangiert nach fünf Spieltagen auf Platz zehn.

„Die Jungs können einem schon leidtun. Du betreibst hier einen riesen Aufwand, spielst phasenweise richtig guten Fußball und stehst am Ende quasi wieder mit leeren Händen da. Der eine Punkt ist für uns in der jetzigen Situation auch zu wenig“, so HSV-Abteilungsleiter Joachim Hess niedergeschlagen. Schon in der 1. Minute hätten die Gäste in Führung gehen können, Maurus Klüber zielte aber haarscharf daneben. Auch danach dominierten die Haunestädter beinahe nach Belieben, das Tor der Hausherren schien aber wie zugemauert: Thorsten Trabert scheiterte beispielsweise mit der besten Gelegenheit in der ersten Halbzeit an der Latte (26.). Hünfeld zeigte zwar bis zum Sechzehner auch spielerisch eine starke Leistung, in den entscheidenden Momenten wurde aber die falsche Entscheidung getroffen oder der Ball ging knapp am Gehäuse vorbei. Torjäger Robert Simon, der grippebedingt passen musste, fehlte an allen Ecken und Enden.
Auch in der zweiten Halbzeit ein unverändertes Bild: Hünfeld rannte an, Rothwesten stellte sich tief hinten rein und versuchte mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften die Null zu halten. Kurz vor Ende scheiterte Basti Alles nur um Zentimeter (78.), wenig später köpfte Steffen Witzel den Ball ans Lattenkreuz und Kevin Krieger zielte ebenfalls nur knapp vorbei – es sollte einfach nicht sein. „Man kann jetzt aber auch nichts erzwingen, irgendwann werden wir den Schalter auch wieder umlegen können“, gibt sich Hess weiter optimistisch. Personell wird sich laut Hess trotz des durchwachsenen Starts nichts mehr ändern. Will der HSV den Anschluss an die oberen Tabellenplätze aber nicht schon so früh in der Saison verlieren, sollten am Mittwoch gegen Neuhof und am kommenden Samstag gegen Schwalmstadt aber schon Punkte her. Immerhin kann Kevin Krieger nach seiner Verletzung von Spiel zu Spiel wieder immer mehr Minuten abreißen und auch Simon wird schon bald wieder zur Verfügung stehen.
Rothwesten: Herbst; Guel, Trabner, Siewert (30. Berthel), Losic, George (46. Müller), Reuter, Geisler (77. Dziabas), Werner, Seeger, Haldorn.
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert, Gensler, Alles, Schilling (84. Krenzer), Klüber (64. Krieger), Rehm, Witzel, Neidhardt, Budenz (79. Wahl).
Schiedsrichter: Pascal Immig (Hörne)
Tore: -.
Zuschauer: 70.

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Rothwesten – Hünfeld (Samstag; 15.30 Uhr)

 

Meisterschaftsfavorit Hünfeld hat sich den Start in die neue Verbandsligasaison ganz anders vorgestellt: Mit sechs Punkte aus vier Spielen und Tabellenplatz neun hängt das Team von Dominik Weber seinen eigenen Erwartungen etwas hinterher. „Die Jungs haben auf jeden Fall etwas gutzumachen. Wir müssen bei Auswärtsspielen einfach anders auftreten“, meint HSV-Trainer Dominik Weber, dessen Team am Mittwoch gegen Eschwege aufgrund einer schwächeren zweiten Hälfte mit 2:4 (2:1) verlor: „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen und auch letztlich verdient verloren. Bei Eschwege hat die kämpferische Einstellung zu 100 Prozent besser gepasst als bei uns. Mir hat bei uns ein Spieler gefehlt, der es schafft, die anderen aufzurütteln und mitzureißen.“ Diese Rolle hätte Stürmer Robert Simon einnehmen können. Doch der Offensivmann und absolute Führungsspieler liegt mit einer Grippe im Bett, musste deswegen bereits am Mittwoch passen und kann auch am Samstag gegen Rothwesten nicht mitspielen. Der TSV ist die einzige Mannschaft, gegen die die Hünfelder in der vergangenen Saison nicht gewinnen konnten. „Rothwesten ist ein unbequemer Gegner. Außerdem sind sie ausgeruht, da sie am Mittwoch kein Spiel zu bestreiten hatten“, meint Weber, möchte den Rothwestenern dadurch aber keinen allzu großen Vorteil zuschreiben: „Für uns ist es eine gute Chance, schnell eine Reaktion auf die Leistung vom Mittwoch zu zeigen.“ Außer Robert Simon hat Hünfelds Übungsleiter keine Ausfälle zu beklagen, kündigt aber Veränderungen in der Startformation an: „Spieler aus der zweiten Reihe werden die Chance bekommen, sich zu zeigen und gesetzte Spieler müssen auf der Bank Platz nehmen und sich selbst hinterfragen.“ Für Kevin Krieger, der gegen Eschwege in den letzten 23 Minuten zum Einsatz kam, wird es nach seiner Verletzung noch nicht zu einem Startelfplatz reichen.

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Verbandsliga – HSV gibt Führung noch ab – „Gang runtergeschaltet“

 

Eschwege (bk) – Die Verbandsliga-Fußballer des Hünfelder SV konnten an den 4:1-Derby-Erfolg gegen den SVA nicht anknüpfen und kassierten in Eschwege aufgrund einer schwachen zweiten Hälfte mit einer 2:4 (2:1)-Niederlage bereits die zweite Pleite nach vier Partien.

„Wir haben nach der Pause geschlafen und vielleicht unterbewusst einen Gang runtergeschaltet, sodass es am Ende dann nicht gereicht hat“, versucht sich Kevin Krieger – nach sechs Wochen Verletzungspause erstmals wieder dabei – in einer Erklärung für die bereits zweite Niederlage in vier Spielen. Hünfeld kam gegen motivierte Hausherren nicht richtig in die Partie und lag schnell zurück. „Das war ein Schuss aus 25 Metern, abgefälscht, da kann unser Keeper nichts machen“, so Krieger. Kurze Zeit später konnten die Gäste dann die Kontrolle über das Spiel übernehmen und nach dem Ausgleichstreffer noch kurz vor der Pause verdient in Führung gehen. Nach einem Ball über die Abwehr von Lukas Budenz stand Christoph Neidhardt allein vor dem Keeper der Hausherren und schob zum 2:1 ein. Nach dem Pausentee war dann von den starken Hünfeldern vor der Pause gar nichts mehr zu sehen. Eschwege dominierte nun die Partie und konnte nach dem schnellen Ausgleich dann auch in Führung gehen. Felix Schulz schoss einen Freistoß genau in den linken Winkel und konnte durch seinen zweiten Treffer nur kurze Zeit später die Partie endgültig entscheiden. Die Hünfelder wurden in Folge dessen zwar noch mal stärker und bekamen dann auch noch einen Foulelfmeter nach einem Foul an Niclas Rehm zugesprochen, doch auch der wollte nicht gelingen. „Das hat irgendwie zu unserer Leistung in Hälfte zwei gepasst“, bilanzierte Krieger.
Eschwege: Göhler; Stromczynski, Brill, Hoffmann, Huhn, Bazzone, Kaufmann, Fricke, Araujo da Silva, Schulz, Minne.
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert (67. Krieger), Gensler, Wahl (60. Klüber), Alles, Rehm, Witzel, Krenzer, Neidhardt, Budenz.
Schiedsrichter: Daniel Heist (Baunatal)
Tore: 1:0 Simon Huhn (9.), 1:1 Tarek Belaarbi (30.), 1:2 Christoph Neidhardt (42.), 2:2 Stephan Hoffmann (51.), 3:2 Felix Schulz (67.), 4:2 Felix Schulz (68.)
Zuschauer: 150.
Verschossener Foulelfmeter: Christoph Neidhardt (Hünfeld, 80.) – Danny Göhler hält.

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Hünfeld gibt Halbzeitführung aus der Hand und verliert

Der Hünfelder SV hat zum zweiten Mal in dieser Saison einen Rückschlag auf dem Weg zum angestrebten Aufstieg hinnehmen müssen. Auch das zweite Auswärtsspiel der Verbandsliga-Serie ging mit 2:4 (2:1) beim SV 07 Eschwege verloren.
„Das war nicht nötig. Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit jede Menge weitere Chancen, um das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden. Und selbst, wenn wir den Elfmeter reinmachen, dann hätte es noch für einen Punkt reichen können“, war HSV-Abteilungsleiter Joachim Hess nachher merklich enttäuscht.

Früh hatte der Ex-Fliedener Simon Huhn die Hausherren völlig überraschend mit einem abgefälschten Ball in Führung gebracht. Nach Freistoß von Budenz glich Hünfeld aber aus. „Danach hatten wir drei ganz dicke Dinger“, haderte Hess, der dennoch vor der Pause die Führung bejubeln durfte, weil erneut Budenz die Vorarbeit lieferte, als er Neidhardt auf die Reise schickte.

Pech für Hünfeld, dass man nach Wiederbeginn früh den Ausgleich kassierte, weil Oliver Krenzer einen Strafstoß verursachte. Richtig bitte wurde es dann Mitte des zweiten Durchgangs, weil Eschwege per Doppelschlag davon zog.

„Man hat Eschwege angemerkt, dass man vorher noch kein Spiel gewonnen hatte. Die Mannschaft hatte Biss. Dennoch haben wir heute hier mindestens einen, eher sogar drei Punkte verschenkt“, lautete die bittere Analyse von Joachim Hess. / kr www.torgranate.de

Eschwege: Göhler; Stromczynski, Brill, Hoffmann, Huhn, Bazzone, Kaufmann, Fricke, Araujo da Silva, Schulz, Minne.
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert (63. Krieger), Gensler, Budenz, Wahl (60. Klüber), Alles, Rehm, Witzel, Krenzer, Neidhardt.
Schiedsrichter: Daniel Heist (TSV Obermelsungen).
Zuschauer: 130.
Tore: 1:0 Simon Huhn (9.), 1:1 Tarek Belaarbi (30.), 1:2 Christoph Neidhardt (42.), 2:2 Stephan Hoffmann (51., Foulelfmeter), 3:2 Felix Schulz (67.), 4:2 Felix Schulz (68.).
Besonderes Vorkommnis: Christoph Neidhardt (Hünfeld) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Danny Göhler (78.).

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SV Eschwege – Hünfelder SV (heute, 18.30 Uhr)

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Von einer vermeintlichen leichten Aufgabe beim Tabellenletzten der Liga will HSV-CoachDominik Weber nichts wissen. „Eschwege hat im Sommer zwar zwei, drei, vier Stammspieler verloren, die zentrale Achse mit Torwart Danny Göhler, Christopher Minne, Jan Kaufmann und Simon Huhn aber halten können. Auch wenn sie nach vier Begegnungen erst zwei Punkte haben, so sollten wir uns davon nicht blenden lassen.“

Personell sieht es bei den Haunestädtern gut aus: Kevin Krieger steht nach Fußproblemen wieder im Kader. Allerdings fehlen Johannes Helmke (Flitterwochen) und Ferhat Yildiz (beruflich verhindert). In Eschwege wäre Weber bereits mit einem Unentschieden zufrieden. „Natürlich wollen wir dort gewinnen, doch auch mit einem Punkt könnten wir sehr gut leben.“

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Verbandsliga – Hünfelds Kapitän Niclas Rehm tippt den nächsten Spieltag

Osthessen (fs) –www.osthessen-sport.de
Der nächste Spieltag in der Fußball-Verbandsliga steht an – und Niclas Rehm, Kapitän des Hünfelder SV, hat seine Tipps abgegeben. Der Expertentipp:
Das sind die Tipps von Niclas Rehm:

Melsungen – SV Neuhof 2:1
Eschwege – Hünfeld 0:2
Bad Soden – KSV Baunatal II 1:1
SVA Bad Hersfeld – Hessen Kassel II 1:2
Steinbach – Weidenhausen 2:2

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Eschwege – Hünfeld (Mittwoch; 18.30 Uhr)

 

Für HSV-Coach Dominik Weber kommt der schwache Eschweger Start – die 07er sind mit zwei Zählern Tabellenletzter – etwas überraschend: „Mit Sicherheit hat Eschwege drei Stammspieler verloren, aber die Achse mit Hoffmann, Minne, Kaufmann und Huhn ist bestehen geblieben, die sind immer noch top besetzt. Es wäre vermessen zu sagen, wir nehmen da drei Punkte im Vorbeigehen mit.“ Umso wichtiger wird nach fünf Gegentoren vor allem sein, endlich mal zu null zu spielen: „Wir müssen zusehen, dass wir die Defensive stabil bekommen, es kann nicht sein, dass wir in jedem Spiel ein Gegentor fangen. Wer am Ende der Saison mit die beste Abwehr hat, wird auch weit oben landen“, weiß Weber, der nur auf Johnny Helmke (Flitterwochen) verzichten muss. Ob Kevin Krieger, der nach sechs Wochen am Wochenende bei der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam, wieder mit in den Kader rückt, ist noch offen.

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Das Viertelfinale: Das Viertelfinale (Frist bis 2. September)

Eiterfeld/Leimbach – Ilbeshausen
SG Lauter – SV Steinbach
Kiebitzgrund/Rothenkirchen – Lautertal
Michelsrombach/Rudolphshan – Hünfelder SV

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Rasdorf – Hünfeld 0:5 (0:2).

Der HSV war einen Tag nach dem Meisterschaftsspiel gegen den SVA Bad Hersfeld (4:1) zum Pokal mit einer gemischten Mannschaft angetreten. Ganz zu Beginn hatte der RSC sogar die Chance in Führung zu gehen durch Christoph Sondergeld. Dann aber zog aber der gebürtige Rasdorfer Lukas Budenz aus 25 Metern ab und machte das erwartete Führungstor. Allerdings war sein Ball noch abgefälscht. Unter die Torschützen gesellte sich beim HSV auch Stammkeeper Tim Gutberlet, der nach der Pause im Feld eingewechselt wurde. Ferhat Yildiz traf gleich drei Mal.

Tore: 0:1 Lukas Budenz (17.), 0:2 Ferhat Yildiz (40.), 0:3 Ferhat Yildiz (49.), 0:4 Tim Gutberlet (77.), 0:5 Ferhat Yildiz (87.).

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Rasdorf – Hünfeld 0:5 (0:2)

Der Hünfelder SV siegte beim A-Ligisten standesgemäß. Die Gäste beherrschten die Partie von Beginn an und ließen kaum Torchancen des Gegners zu. Die Hausherren wurden lediglich in der Anfangsphase einmal richtig gefährlich. Nach einer Flanke war Christoph Sondergeld ein Tick zu spät. Beim HSV erzielte Keeper Tim Gutberlet, der eine Halbzeit im Feld spielte, einen Treffer und Defensivmann Ferhat Yildiz netzte gleich dreimal ein.
Tore: 0:1 Lukas Budenz (17.), 0:2 Ferhat Yildiz (40.), 0:3 Ferhat Yildiz (50.), 0:4 Tim Gutberlet (77.), 0:5 Ferhat Yildiz (87.)
Zuschauer: 150.

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HSV muss sich vor keinem verstecken

 

Verbandsliga: SVA deutlich in die Schranken gewiesen

Wie stark ist der Hünfelder SV denn nun wirklich? Diese Frage wurde in den letzten Wochen ob der wenigen Spiele oft gestellt. Eine erste eindrucksvolle Antwort gab es am Abend beim 4:1 (1:0)-Derbysieg gegen den SVA Bad Hersfeld.

Denn zumindest 80 der 90 Minuten dominierte der HSV die heimischen Rhönkampfbahn. Und zwarmit riesigen Ballbesitzvorteilen und gefälligem Spiel wurden meist über die bärenstarke linke Seite exzellente Torchancen inszeniert. Kapitän Niclas Rehm ging voran, lief unglaubliche Wege, hatte selbst neben dem Führungstor noch zwei dicke Dinger am Fuß und bereitete auch noch ein Tor vor. „Da gibt es keine zwei Meinungen“, kürte Coach Dominik Weber seine Nummer 12 zum Mann des Tages. Mit dem Auftritt seines Teams war Weber hochzufrieden, weil „die Jungs voll da waren und ich deswegen auch 90 ruhige Minuten hatte.“ Vor der Halbzeit ließen seine Mannen keine einzige Chance zu, nach der Pause gab es aber zumindest eine brenzlige Situation zu überstehen. Nämlich als Weltmeister-Cousin Bekim Mustafi einen Ball aus 45 Metern aufs statt ins Netz setzte und somit die mögliche Führung liegen ließ (63.). Direkt danach machten Steffen Witzel nach einer Standard und Lukas Budenz nach der schönsten Kombination des Abends (Simon, Alles, Rehm und Budenz spielten den Konter perfekt zu Ende) den Sack zu. Vor der Pause bemängelte Weber ausschließlich die Chancenverwertung, Rehm, der die frühe Führung durch einen perfekten Freistoß aus 20 Metern besorgte, hätte sich hingegen auch da schon mehr Bälle in die Tiefe statt in die Breite gewünscht. Nach der Pause funktionierte das besser, aber vor allem weil sich der SVAetwas mehr zutraute, zumindest zeitweise auch mal agierte und nicht nur reagierte. Der Frust beim Gast saß nachher tief. Vier Spiele, kein Punkt, 15 Gegentore. „Gerade wir erfahrenen Spieler müssen in den nächsten Tagen Aufbauarbeit leisten“, meinte Abwehrchef Alexander Ebinger, der die Zeit der Zeichen erkannt hat: „Wir brauchen noch ein paar Spiele, um in die Saison zu kommen.“ Eine Personalie wurde eifrig auf der Tribüne diskutiert:Christoph Neidhardt musste rechts offensiv seinen Stammplatz an Niklas Wahl räumen: „Neidi war eine Woche im Urlaub“, brachte Weber Licht ins Dunkel.

Hünfeld:Gutberlet – Krenzer (58. Schilling), Belaarbi, Gensler, Witzel – Trabert (60. Neidhardt) – Wahl (78. Klüber), Budenz, Alles, Rehm – Simon.

SVABad Hersfeld: Sabela – Schmidt Wecken, Ebinger, Schreiber, Pannek – C. Wiegand, Führer (57. Mustafi) – Pfeiffer, Ullrich, Ewald – Schuch.

Schiedsrichter: Johannes Helmut Baumann (JFV Mittelhessen).

Zuschauer: 250.

Tore: 1:0 Niclas Rehm (9.), 1:1 Sebastian Schuch (60.), 2:1 Steffen Witzel (65.), 3:1 Lukas Budenz (69.), 4:1 Maurus Klüber (86.).

Autor: Johannes Götze

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Verbandsliga – HSV siegt 4:1 im Derby – Weber vollkommen zufrieden

 

Hünfeld (ms) – www.osthessen-sport.de

Starker Auftritt von Meisterschaftsfavorit Hünfeld: Die Verbandsliga-Fußballer des HSV haben im Derby gegen den SVA Bad Hersfeld vor heimischer Kulisse hochverdient mit 4:1 (1:0) gewonnen. Damit haben die Asbacher in den ersten vier Ligaspielen bereits 14 Gegentore kassiert und stehen ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz.

 

„Die Leistung meiner Mannschaft war heute voll zufriedenstellend – von der ersten bis zur letzten Minute. Wir waren heute richtig da“, freut sich Hünfelds Trainer Dominik Weber. Die Hausherrn begannen entschlossen und mutig – schon nach wenigen Sekunden startete Lukas Budenz in den gegnerischen Strafraum, tauchte allein vor SVA-Torwart Witold Sabela, scheiterte aber am Bad Hersfelder Schlussmann (1.). Wenige Minuten später fiel dann schon das 1:0 für die Hünfelder: Kapitän Niclas Rehm hatte sich den Ball rund 17 Meter vor dem Asbacher Kasten nach einem Handspiel von Christian Pfiffer zurechtgelegt und traf genau in den Winkel (9.). Hünfeld hatte die Begegnung voll im Griff, ließ den verunsichert wirkenden Gästen keine Chance zum Atmen. „Durch das frühe Tor haben wir den Mumm verloren, nach vorne zu spielen“, weiß Asbachs Trainer Frank Ullrich. Etwa eine halbe Stunde war gespielt, als die Hünfelder ihre Kombinationskünste auspackten: Rehm spielte einen tollen Pass in den Lauf des durchgestarteten Innenverteidiger Sebastian Gensler. Der bediente Niklas Wahl mit einer präzisen Flanke, der an Schlussmann Sabela scheiterte. Der HSV war die spielbestimmende Mannschaft, für ein weiteres Tor reichte es bis zum Pausenpfiff allerdings nicht.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hersfelder wie ausgewechselt, spielte nun deutlich mutiger nach vorne. Der kurz nach der Pause eingewechselte Bekim Mustafi brachte frischen Wind in die Asbacher Offensivaktionen. Und dann stand es nach einer Flanke von Andreas Panek auch schon 1:1 (57.): Torjäger Sebastian Schuch entschwand Gensler und köpfte zum Ausgleich ein. Nur drei Minuten später hätte Mustafi aus gut 30 Metern beinahe zum 2:1 für die Gäste getroffen (60.). „Da gab es zehn Minuten, in denen wir etwas unsortiert waren“, muss auch Coach Weber zugeben. Doch es kam anders. Nach einem Freistoß von Budenz bekamen die Asbacher den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Steffen Witzel stand goldrichtig und traf aus dem Gewühl heraus zur erneuten Führung für die Gastgeber (65.). Asbach versuchte unbeeindruckt weiterzuspielen, wurde von den spielstarken Hünfeldern aber eiskalt ausgekontert: Nach einem Freistoß für die Asbacher eroberten die Hünfelder den Ball, Witzel stürmte nach vorne, kombinierte mit Sebastian Alles und Kapitän Rehm. Der mitgelaufenen Budenz musste in der Mitte nur noch einköpfen. „Das haben die Jungs einfach super gemacht“, kommentiert HSV-Trainer Weber: „Ich wusste, dass wir unsere Tore machen würden.“ Nach dem 3:1 ging gar nichts mehr bei den Asbachern, Hünfeld hatte die Partie wieder total unter Kontrolle. Den Schlusspunkt setzte Maurus Klüber nach einem herrlichen Pass von Tarek Belaarbi. „Die letzten beiden Tore hat Hünfeld einfach prima herausgespielt“, muss Gäste-Coach Ullrich zugeben: „Aber ausschlaggebend war das 2:1.“

Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Trabert (58. Neidhardt), Gensler, Wahl (78. Klüber), Alles, Rehm, Simon, Witzel, Krenzer (56. Schilling), Budenz.

SVA: Sabela; Schreiber, Ebinger (70. Peters), Schmidt Wecken, Pannek, Wiegand, Pfeiffer, Ullrich, S. Schuch, Ewald, M. Schuch (55. Mustafi).

Schiedsrichter: Johannes Baumann (Sand)

Tore: 1:0 Niclas Rehm (9.), 1:1 Sebastian Schuch (57.), 2:1 Steffen Witzel (65.), 3:1 Lukas Budenz (68.), 4:1 Maurus Klüber (87.)

Zuschauer: 250.

 

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