HSV trifft auch in der Halle auf RW Burghaun

Hallenkreismeisterschaften Lauterbach-Hünfeld – Gruppen ausgelost

Hünfeld (oz/fs) – www.osthessen-sport.de Der Kreisfußballausschuss Lauterbach-Hünfeld hat die Gruppen für die Hallenkreismeisterschaften 2015 der Senioren-, Reserven- und der Altherrenmannschaften ausgelost.

Der Budenzauber steigt am Wochenende 9. bis 11. Januar in den Sporthallen in Hünfeld und Schlitz.

Am Freitagabend eröffnen die Verbandsliga-Fußballer des SV Steinbach in Gruppe 1 das Turnier, der Hünfelder SV ist am Samstag in Gruppe 2 im Einsatz. In Schlitz spielt der örtliche Kreisoberligist in Gruppe 4. Die Endrunde findet dann am Sonntag in der Hünfelder Kreissporthalle statt. Die zweiten Mannschaften ermitteln ebenfalls am 11. Januar ihren Sieger. Am Samstag sind die Altherrenfußballer im Einsatz.

Die Gruppeneinteilungen in der Übersicht:

Erste Seniorenmannschaften:

Freitag, 9. Januar 2015

Gruppe 1 in Hünfeld

Steinbach     Dittlofrod/Körnbach    Großenbach    Kirchhasel     Eiterfeld/Leimbach     Rasdorf

Samstag, 10. Januar 2015

Gruppe 2 in Hünfeld

Hünfeld  Burghaun   Dammersbach/Nüst       Nüsttal       Soisdorf

Fußball, HSV.news

Fußball-Verbandsliga Nord: Sand hat gute Erinnerungen an den kommenden Gegner

SSV Sand: „Freuen uns auf Hünfeld“

Sand. Großkampftag am Sonntag, 14.30 Uhr, auf der Sander Höhe. Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord erwartet der Tabellenvierte SSV Sand den zwei Ränge höher postierten Hünfelder SV, wobei der Rückstand der Hausherren bei zwei weniger absolvierten Begegnungen und dem etwas besseren Torverhältnis lediglich drei Zähler beträgt.

SSV-Spartenleiter Helmut Bernhardt: „Natürlich müssen wir gegen den Ex-Hessenligisten ein ganz dickes Pfund stemmen. Aber wir freuen uns alle riesig auf ein Wiedersehen mit den Hünfeldern, mit denen wir uns immer hochkarätige Duelle geliefert und dabei daheim eigentlich auch immer gut ausgesehen haben.“

Das letzte Gastspiel der Osthessen auf der Sander Höhe war im Hünfelder Meisterschafts- und Aufstiegsjahr am 28. September 2011, da bekam der SV durch die Treffer von Tobias Oliev, Simon Bernhardt und Nick Krug mit 3:1 das Fell über die Ohren gezogen. Natürlich weiß Helmut Bernhardt, dass dies Schnee von gestern ist. „Hünfeld wird alles daran setzen, den Dreier mitzunehmen. Auch wenn Spitzenreiter Fulda schon sieben Punkte Vorsprung hat, so hat die Weber-Elf die Rückkehr in die Höherklassigkeit sicherlich noch nicht zu den Akten gelegt“, meint der SSV-Boss, der einen auf spieltechnisch hohen Niveau stehenden Schlagabtausch erwartet. „Wir werden die Partie knapp zu unseren Gunsten entscheiden.“ Helmut Bernhardt hat allen Grund zum Optimismus. Sand ist seit neun Spieltagen in Folge ungeschlagen, hat in der laufenden Runde vor heimischer Kulisse noch keinem Gegner den Dreier mitgegeben. Gespannt darf man darauf sein, welches Team die jeweiligen Topvollstrecker in den Griff bekommt. Bei Hünfeld sind dies Robert Simon (11) und Christoph Neidhardt (8), beim SSV führen Simon Bernhardt und Tobias Oliev mit je neun Treffern die Liste an.

Bis auf eine Ausnahme haben die Bad Emstaler alle Mann an Bord. Lediglich Serdar Bayrak, der zwar wieder mit dem Training begonnen hat, wird nicht im Kader stehen. Dafür jedoch nach einer längeren Pause wieder Bastian Schäfer.

www.hna.de

Fußball, HSV.news

Sand – Hünfeld (Sonntag; 14.30 Uhr)

Die Roten Karten für Robert Simon und Kevin Krieger im Spiel gegen Eschwege werden kommende Woche vorm Verbandssportgericht in Grünberg verhandelt, eine Dauer der Sperre gibt es entsprechend noch nicht. Fakt ist nur, dass beide im nächsten Topspiel in Sand fehlen werden. „Das wird mit Sicherheit wieder eine schwere Aufgabe, gerade durch die Ausfälle, das macht es nicht leichter für uns“, bedauert HSV-Trainer Dominik Weber. Optionen gibt es einige, neben Maurus Klüber könnte auch Niclas Rehm erstmals wieder in die Startelf rücken. „Wir werden schon die richtige Lösung finden“, ist Weber überzeugt, der wohl noch einmal auf Oliver Krenzer (Leistenzerrung) verzichten muss. Johnny Helmke wird nächste Woche wieder ins Training einsteigen, allerdings erst einmal nur Lauftraining absolvieren. www.osthessen-sport.de

 

Fußball

Hochzeit von Thomas Vogt

tt-mv-Hochzeit_T.Vogt
Unser Tischtennis-Abteilungsmitglied und Pressewart Thomas Vogt und seine Frau Cheryl feierten am 25.10.2014 in der St. Liobakirche in Petersberg ihre kirchliche Hochzeit.
Wir gratulieren den beiden sehr herzlich und wünschen ihnen für ihre gemeinsame Zukunft weiter alles Gute.

Tischtennis

Verbandsliga: Wagners Verletzung halb so wild

Oscarreifes Drehbuch auf der Rhönkampfbahn

Es war ein Spitzenspiel, wie man es sich wünscht: Hünfelds 2:2 gegen Eschwege am Samstag war fesselnder als der Tatort tags drauf.

Hauptprotagonist Nummer eins war Robert Simon: Der HSV-Stürmer holte gleich zwei Elfmeter raus, schickte dadurch auch Gäste-Keeper Danny Göhler mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz. Den Ausgleich erzielte er noch selbst, ließ sich dann jedoch zu einer Unsportlichkeit hinreißen, die einem so erfahrenen Mann eigentlich nicht passieren darf. Eigentlich. Der HSV wusste vor der Verpflichtung, was er sich für einen Spielertypen ins Haus holt. Einen der polarisiert – und genau das fehlte Hünfeld vorige Saison. Deswegen wiegt die Sperre schwer.

Etwas einfacher zu ersetzten sein wird Kevin Krieger, denn im zentralen Mittelfeld herrscht wohl am ehesten ein Überangebot. Sein Foul gegen Daniel Wagner war hässlich, weil beide Spieler in vollem Tempo kamen und Krieger einfach zu spät dran war. Was zunächst nach einer schweren Verletzung aussah, entpuppte sich glücklicherweise „nur“ als Prellung und Bluterguss im Knie. Diese Info konnte Krieger selbst geben, weil er sich erst bei Eschweges Trainer Friedhelm Janusch und dann beim Gefoulten selbst über das Wohlergehen erkundigte.

Hauptdarsteller Nummer drei auf HSV-Seite war freilich Christoph Neidhardt. Den ersten Foulelfmeter verwandelte er wie gewohnt:er verzögerte den Anlauf und verlud den Keeper. Gegen den gerade eingewechselten Marvin Bauer machte er beim zweiten Strafstoß alles anders und somit auch alles falsch. Er entschied sich gleich für die rechte Ecke – Bauer auch. Es war der erste von Neidhardt verschossene Pflichtspiel-Elfmeter ­– und der kommt nunmal irgendwann.

Im Mittelpunkt beim Gast stand Göhler: Bei den zwei Foulspielen gegen Simon irrte er durch den Sechzehner, hätte eigentlich beide Male gar nicht kommen brauchen. Dafür parierte er gegen Hampl, Klüber und Witzel geradezu sensationell.

Eine nicht unwesentliche Nebenrolle nahm Schiedsrichter Matthias Kristek (Aulendiebach) ein. Mit seiner gewohnt coolen und flapsigen Art kam er zunächst super an, jedoch vergaß er die nötigen Verwarnungen gegen Eschwege bei zahlreichen Unsportlichkeiten wie Zeitspiel, Ballwegschlagen oder ähnlichem auszusprechen. Leidtragender war Simon, denn so weit hätte es nicht kommen müssen.

Autor: Johannes Götze

Eschwege-14-16

Fußball, HSV.news

Hünfeld II – Gersfeld 4:1

 

fb-sl-hsv_logo-1_jpg  Gersfeld

Tore: 1:0 Lukas Budenz (5.), 2:0 Marius Link (36.), 3:0 Marius Link (70.), 4:0 Johannes Ziegler (80.), 4:1 Janik Schleicher (81.)

Zuschauer: 150.

 

Fußball

Basketball, HSV.news

HSV gewinnt in Rodheim II

Fuldaer Zeitung vom 27.10.2014, Brunhilde Bug

Hünfeld/Rodheim

Riesenjubel beim Volleyball-Regionalligisten Hünfeld. Das Team aus der Haunestadt bezwang den bis dato Führenden, SG Rodheim II, mit 3:0-Sätzen (25:23, 25:22, 27:25) und fügte dem Gastgeber die erste Saisonniederlage bei.

Nach dem durchwachsenen Heimauftritt vor einer Woche waren die HSVler zwar mit hoher Motivation, aber auch mit Skepsis am Samstag in die Wetterau gefahren, zumal sich die Heimmannschaft aufgrund ihrer bisher souveränen Auftritte bereits einigen Respekt als Aufsteiger in der Liga erarbeitet hatte. Es sollte ein enges und gutes Regionalliga-Spiel werden – gewürzt mit einer Fülle von emotionalen und hitzigen Phasen. Hünfeld zeigte sich nach der Vellmar-Niederlage um einiges verbessert und konnte wieder durch seine Netz-Stärken brillieren.

Zum Spielablauf: Einen anfänglichen kleinen Rückstand konnte Hünfeld zur Satzmitte ausgleichen (15:15), musste aber die routinierte SG-Truppe – auch infolge einiger Eigenfehler – zunächst wieder vorbeiziehen lassen (16:19). Es folgte Hünfelds starke Phase mit einigen direkten Blockpunkten, die den Gastgeber ins Schlingern und dem Gast den knappen und umkämpften Auftaktsatz brachte. Einen fast identischen Verlauf nahm der zweite Spielabschnitt. Auch hier hatten die Haunestädter zwischenzeitlichen Rückständen (7:11, 14:18) nachzulaufen, ehe sie in der Endphase erneut mit ihrem imponierenden Block zuschlugen und bei Rodheim mächtig Eindruck hinterließen. Nach dem 25:22 begann der dritte Satz mit einer kleinen Hünfelder Führung, die jedoch – verursacht durch gelegentliche Annahmeprobleme und Fehler im Angriff –  verspielt wurde und zu Rodheimer Vorteilen führte. In der entscheidenden Phase war allerdings wieder Verlass auf den Hünfelder Block, der sehenswert die Gästeangriffe entschärfte. Die SGR-Zweite versuchte in der hektischen Schlussetappe mit allen Mitteln, die Niederlage noch abzuwenden. Doch der heimische Regionalliga-Dritte behielt in dem kritischen Abschnitt Überblick und Nerven und belohnte sich nach gutem Spiel mit dem siegbringenden 27:25. Das HSV-Team freut sich nun auf das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Speyer in zwei Wochen vor eigenem Publikum. Hünfeld spielte mit: P. Krautwurst, Th. Prokein, U. Bönsch, M. Roth, M. Liwoch, St. Schneider S. Waitz, M. Henke, R. Schäl, Y. Reus. bb

Volleyball

Regionalliga – Hünfeld stürzt den Spitzenreiter – 3:0 in Rodheim

Rosbach (fs) – Die Regionalliga-Volleyballer des Hünfelder SV haben sich mit einem glatten 3:0 (25:23, 25:22, 27:25)-Auswärtssieg beim Spitzenreiter Rodheim II für die Heimniederlage gegen Vellmar rehabilitiert. Durch die drei hart umkämpften Punkte haben sich die Haunestädter wieder auf Rang drei vorgearbeitet.

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmet HSV-Spieler Markus Roth tief durch. Der lief verletzungsbedingt nicht auf, dafür spielte Peter Krautwurst eine richtig gute Partie und Spielertrainer Uli Bönsch setzte die Drittligareserve des Gegners durch gute, druckvolle Aufschläge immer wieder unter Druck. Alle drei Sätze waren hart umkämpft, die Gastgeber führten jedes Mal, doch als es wichtig wurde, machte Hünfeld die Punkte und holte so alle drei Sätze, wenn auch knapp. Im dritten lagen die Haunestädter bereits mit 12:17 zurück, der HSV bog den Rückstand jedoch noch um. „Insgesamt war das ein umkämpftes Spiel auf hohem Niveau. Gegen Vellmar waren wir verkrampft, aber diesmal sind wir da locker rangegangen und hatten nichts zu verlieren. Aber wir kennen Rodheim auch schon seit Jahren und wissen, wie sie spielen. Uli hat uns taktisch perfekt eingestellt und wir haben das als Mannschaft sehr gut umgesetzt. Ausschlaggebend war vor allem unser Block“, weiß Roth, warum der HSV mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antritt.

Kaum den einen Tabellenführer gestürzt, kommt nach einwöchiger Pause am 8. November der nächste Tabellenführer nach Hünfeld: „Da hoffen wir natürlich wieder auf die Unterstützung des Publikums. Wir haben jetzt den ersten Grundstein gelegt und können ganz befreit aufspielen“, blickt Roth auf das Duell mit dem TSV Speyer voraus.

Hünfeld: Bönsch, Henke, Prokein, Krautwurst, Liwoch, Waitz, Reus, Schäl, Schneider.

Zuschauer: 40.

www.osthessen-sport.de

 

 

 

HSV.news, Volleyball

25.10.2014 SG Rodheim II – Hünfelder SV 0:3 (-23, -22, -25)

25.10.2014

SG Rodheim II

Hünfelder SV0:3 (-23, -22, -25)

Tabelle:

 Verein

Spiele

3:0/3:1

3:2

2:3

1:3/0:3

Bälle

Sätze

Punkte

 

1

TSV Speyer

4

2

2

0

0

394

:

375

12

:

6

10

2

SG Rodheim II

4

3

0

0

1

317

:

271

9

:

4

9

3

Hünfelder SV

4

2

1

0

1

332

:

311

10

:

5

8

4

SSC Vellmar

4

2

0

2

0

391

:

374

10

:

8

8

5

TV Feldkirchen

4

2

0

0

2

311

:

308

7

:

7

6

6

ASV Landau

4

2

0

0

2

252

:

269

6

:

6

6

7

LAF Sinzig

4

1

1

0

2

351

:

348

8

:

8

5

8

Orplid Darmstadt

4

1

0

0

3

286

:

321

5

:

9

3

9

TG Hanau

3

0

0

1

2

222

:

250

2

:

9

1

10

Eintracht Wiesbaden

3

0

0

1

2

227

:

256

2

:

9

1

 

HSV.news, Volleyball

Verbandsliga: Vier Tore und vier Platzverweise in Hünfeld

Simon und Neidhardt im Mittelpunkt

In einem hochdramatischen und auch hochklassigen Verbandsliga-Spiel trennten sich der Hünfelder SV und der SV Eschwege mit 2:2 (1:2). Hünfeld verschlief die Anfangsphase, hätte das Spiel aber in der ganz starken zweiten Halbzeit für sich entscheiden können.

Hünfeld begann mit einer extrem offensiven Grundausrichtung: So spielten neben der Doppelspitze Simon und Klüber auf den Außen Neidhardt und Hampl und in der Zentrale mit Krieger und Alles ebenfalls zwei hauptsächlich nach vorne denkende Spieler.

Belohnt wurde das zunächst nicht, denn die deutlich besser ins Spiel findenden Gäste gingen schon nach zehn Minuten in Führung. Yildiz spielte einen schlechten Ball, danach ging es ganz schnell. Durch die entblößte Verteidigung wurde Hoffmann geschickt, der Wagner fand. Der Rest war Formsache. HSV-Coach Dominik Weber fragte lautstark: „Seid ihr jetzt wach?“ Die Antwort gab es eine gute Minute später: Cucu setzte sich rechts durch, fand Hoffmann, der sich artig mit dem 2:0 bedankte.

Der HSV fand daraufhin keinen Weg ins Spiel, ein Warnschuss von Hampl (16.) war für lange Zeit die einzige Offensivaktion. Erst mit Kriegers Versuch aus der Distanz nach genau einer halben Stunde berappelten sich die Haunestädter. Simon vergab nach toller Kombination mit Neidhardt den Anschlusstreffer (36.). Und als Eschweg gedanklich schon in der Halbzeit war, schlug der HSV zu. Gutberlets langer Abschlag zwang den in dieser Situation recht unbeholfenen SV-Keeper Danny Göhler dazu, Simon elfmeterreif zu foulen. Neidhardt blieb gewohnt eiskalt.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Weber das Risiko noch mehr: Er brachte Niclas Rehm für Simon Schilling, Hampl ging dafür nach rechts hinten. Und Rehm war gleich ein Hauptdarsteller des immer besser werdenden Spiels. Er verlängerte per Kopf auf den durchstartenden Klüber, der im Eins-gegen-Eins an Göhler scheiterte (48.).

Der HSV wollte den Ausgleich unbedingt, die nächste Großchance vergab allerdings  Eschwege. Cucu setzte eine scharfe Hereingabe von Hoffmann neben das Tor. Im direkten Gegenzug hatten erst Klüber und dann Witzel dicke Ausgleichsgelegenheiten (67.). Das Spiel war jetzt vogelwild und erreichte seinen vorläufigen Höhepunkt: Göhler legte Simon das zweite Mal, wieder gab es die Gelbe Karte und wieder Elfmeter. Diesmal scheiterte Neidhardt am gerade eingewechselten Marvin Bauer.

Erneut rückte Simon in der 80. Minute ins Rampenlicht, als Hoffmann einen Kopfball auf der Linie klärte. Kurz später machte es Simon nach Krieger-Freistoß besser (85.). Eine Minute später wollte der Goalgetter das Spiel schnell machen und warf Cucu den Ball bei einem Einwurf ins Gesicht. Glattrot war die Folge. Und auch Kevin Krieger flog noch vom Platz. Sein Einsteigen gegen Wagner war viel zu hart (90.). „Bei unseren Chancen kann Eschwege froh sein, am Ende noch einen Punkt mitgenommen zu haben“, meinte Witzel. Weber ärgerte der Platzverweis gegen Simon: „Ich weiß nicht, ob man da die Rote Karte geben muss.“

Hünfeld: Gutberlet; Schilling (46. Rehm), Gensler, Witzel, Yildiz – Neidhardt, Alles (80. Budenz), Krieger, Hampl – Simon, Klüber.

Eschwege: Göhler; Fondos, Thüne, Sankiewicz, Vidal Gadea – Cucu, Minne, Rivera Sanchez, Hoffmann (81. Sedziak) – Wagner (90. Stromczynski), Kwiatkowski (70. Bauer).
Schiedsrichter: Matthias Kristek (Auliedenbach)
Zuschauer: 280

Tore: 0:1 Daniel Wagner (10.), 0:2 Stephan Hoffmann (12.), 1:2 Christoph Neidhardt (45., Foulelfmeter), 2:2 Robert Simon (85.)
Rote Karten: Robert Simon (86., wegen Unsportlichkeit), Kevin Krieger (90., wegen groben Foulspiels, beide Hünfeld)
Gelb-Rote Karten: Danny Göhler (69.), Christopher Minne (87., beide Eschwege)
Verschossener Foulelfmeter: Christoph Neidhardt (70., Hünfeld) scheitert an Marvin Bauer.

fliese

Fußball

Verbandsliga – HSV holt 0:2 gegen Eschwege auf – Vier Platzverweise

Hünfeld (dh) – www.osthessen-sport.de  Vier Tore, vier Platzverweise, ein verschossener Elfmeter: Nach einer turbulenten Schlussphase erreichte Fußball-Verbandsligist Hünfelder SV gegen den SV 07 Eschwege noch ein 2:2 (1:2)-Unentschieden. Der HSV, der zwischenzeitlich mit 0:2 zurückgelegen hatte, bleibt damit erster Verfolger von Spitzenreiter Borussia Fulda.

„Die Schlussphase war wahnsinnig aufreibend“, erzählte Hünfelds Trainer Dominik Weber nach der Partie. Richtig hektisch wurde die Begegnung der 72. Minute, es stand 1:2. Zum zweiten Mal tauchte Robert Simon alleine vor dem gegnerischen Tor auf und wurde von SVE-Tormann Danny Göhler gefoult. Er sah die Gelb-Rote Karte, nachdem er kurz vor der Pause bereits wegen des gleichen Vergehens verwarnt worden war. Die Ausführung des zweiten Strafstoßes verzögerte sich, diesmal zeigte Neidhardt Nerven und scheiterte am eingewechselten Ersatzkeeper Marvin Bauer. Die Hünfelder blieben aber am Drücker. Der Ausgleich fiel dann in der 84. Minute aus dem Gewühl heraus, Simon nickte einen Eckball von Kevin Krieger ein. „Ab da hat es dann richtig gebrannt“, schilderte der HSV-Trainer. Kurz darauf musste Simon mit Rot vom Feld, weil er den Ball einem Gegenspieler beim Einwurf ins Gesicht geworfen haben soll. Es kam zu Tumulten auf dem Platz und die Zuschauer aus beiden Lagern lieferten sich lautstarke Wortgefechte. Eschweges Kapitän Christopher Minne sah infolge der Rudelbildung Gelb-Rot. Hünfeld hätte beinahe den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf gestellt und das 3:2 gemacht, doch Eschweges Ersatztorwart Bauer kratzte einen Kopfball von Steffen Witzel aus dem Giebel. In der 90. Minute konterten die Gäste, Krieger zog auf Höhe der Mittellinie die Notbremse gegen Daniel Wagner, der nach dem sehr harten Einsteigen des Hünfelders sogar ins Krankenhaus musste. Die Folge: Rot für den Hünfelder.

Zum 0:2-Rückstand hätte es erst gar nicht kommen müssen, hätte Hünfeld nicht den Spielbeginn komplett verschlafen. Schon nach zwölf Minuten lag die Weber-Elf mit 0:2 hinten. Es war zwei Mal das gleiche Schema: Die Eschweger spielten schnell über rechts, Alexandru Cucu brachte den Ball flach in die Mitte, wo beim ersten Treffer Wagner und beim 0:2 Stephan Hoffmann goldrichtig standen. „Meine Spieler müssen erkennen, dass sie gleich von Beginn an wach sein müssen. So haben wir es dem Gegner aber leicht gemacht. Erst dann legen wir den Schalter um, laufen aber dem Rückstand hinterher“, so der Trainer. Krieger und kurz darauf Simon sorgten dann für die ersten gefährlichen Situationen vor dem Gäste-Gehäuse, setzten ihre Schüsse aber drüber. Marius‘ Hampls Abschluss wurde von Göhler gut pariert. „Vor unserem ersten Tor hätten wir schon früher den Anschluss herstellen können“, befand Weber. Nach dem Seitenwechsel hatte Hünfeld weitere Chancen, nutzten diese aber nicht. „Wir wollten unser Heimspiel gewinnen. Das wäre eigentlich auch drin gewesen. Nach dem 0:2 haben eigentlich nur noch wir gespielt, ohne uns aber so richtig dafür zu belohnen“, meinte der Trainer.

Hünfeld: Gutberlet; Schilling (46. Rehm), Gensler, Alles (80. Budenz), Simon, Klüber, Krieger, Witzel, Neidhardt, Yildiz, Hampl.

Eschwege: Göhler; Sankiewicz, Thüne, Vidal Gadea, Kwiatkowski (73. Bauer), Wagner (90. Stromczynski), Cucu, Rivera Sanchez, Hoffmann (81. Sedziak), Minne, Fondos.

Schiedsrichter: Matthias Kristek (Aulendiebach)

Tore: 0:1 Daniel Wagner (9.), 0:2 Stephan Hoffmann (11.), 1:2 Christoph Neidhardt (45., Foulelfmeter), 2:2 Robert Simon (84.)

Zuschauer: 300.

Rote Karten: Robert Simon (Hünfeld, 86.) wegen Unsportlichkeit, Kevin Krieger (Hünfeld, 90.) wegen Notbremse.

Gelb-Rote Karten: Danny Göhler (Eschwege, 72.), Christopher Minne (Eschwege, 86.)

Verschossener Foulelfmeter: Christoph Neidhardt (Hünfeld, 73.) -Marvin Bauer hält.

Eschwege-14-20

Fußball, HSV.news

Regionalliga – Hünfeld erwartet „echte Hausnummer“ in Rodheim

www.osthessen-sport.de vom 23.10.2014

Rosbach (fs) – Viel schwerer könnte es für die Hünfelder Regionalliga-Volleyballer am Wochenende nicht kommen: Noch geknickt von der Heimpleite gegen Vellmar müssen die Haunestädter am Samstag (17 Uhr) beim aktuellen Spitzenreiter Rodheim II antreten. Bereits im Vorfeld geschlagen gibt sich Spielertrainer Uli Bönsch vor der Partie jedoch nicht.

„Schauen wir mal, ob wir das besser hinkriegen als zuhause gegen Vellmar. Jeder muss eine Schippe drauflegen“, fordert Bönsch von seinen Mannen eine klare Leistungssteigerung. Die ist gegen den Tabellenführer auch bitter nötig, schließlich gab die Rodheimer Drittliga-Reserve in den bisherigen drei Auftritten erst einen einzigen Satz – und das als Aufsteiger. „Das war für mich zu erwarten, wir kennen sie ja noch sehr gut aus der Oberliga. Da haben wir immer schwere Kämpfe ausgefochten mit unterschiedlichem Ausgang. Aber sagen wir mal so: Sie scheinen in keiner schlechten Verfassung zu sein“, sagt Bönsch, der mit vollem Kader in den Taunus fahren kann und keine Ausfälle zu beklagen hat.

Besonders gefährlich für die Haunestädter ist vor allem die Kaderzusammensetzung Rodheims: „Sie verstärken sich jedes Jahr sehr gut mit Spielern aus der Drittligamannschaft, vor der Saison haben sie wieder zwei von oben heruntergeholt. Das sind alles Spieler, die ab Regionalliga aufwärts gespielt haben. Außerdem haben sie eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und einigen im besten Volleyballalter. Das ist eine echte Hausnummer“, weiß Bönsch, der sich dennoch etwas ausrechnet, auch wenn er sagt: „Ob es zum Sieg reicht, werden wir sehen. Das wäre eine tolle Sache, aber lassen wir uns überraschen.“

Volleyball

Nightstreetball Turnier am 21. November in Hünfeld – Jetzt anmelden

Hünfeld (oz/rg) –  „From Dusk till dawn“ heißt es wieder beim diesjährigen Nightstreetball Turnier, das die Stadt Hünfeld, unterstützt durch die Sparkasse Hünfeld, Niederlassung der Sparkasse Fulda, und die Firma Förstina, am Freitag, 21. November, ab 18 Uhr in der Kreissporthalle Hünfeld veranstaltet.

Teilnehmen können Freizeitteams mit jeweils vier Spielern im Alter von zehn bis 99 Jahren. Je nach Teilnehmerzahl gehen die sportlichen Wettkämpfe bis zu den frühen Morgenstunden. Organisiert wird das Turnier durch die Kommission für Kinder und Jugendangelegenheiten der Stadt Hünfeld mit Vorsitz von Stadtrat Alois Kalb mit Unterstützung der Sportkommission unter Vorsitz von Stadtrat Jürgen Bohl.

Jeder Teilnehmer sichert sich mit seiner Anmeldung bereits das Nightstreetball-T-Shirt, das es auch in diesem Jahr wieder geben wird. Anmeldungen werden bei der Firma Sport Becker in Hünfeld bis zum Mittwoch, 19. November,  entgegen genommen. Die Teilnehmergebühr beträgt 10 Euro je Team mit vier Spielern.

Gestartet werden die Basketball-Wettkämpfe mit Unterstützung der HSV-Basketball-Abteilung ab 18 Uhr in verschiedenen Altersklassen. Jungen und Mädchen zwischen zehn und zwölf sowie zwischen 13 und 15 Jahren können ab 18 Uhr an den Start gehen, 16- bis 18-jährige ab 22 Uhr. Teams von 19 bis 99 mit Männern, Frauen oder gemischten Gruppen starten ebenfalls ab 22 Uhr.

Bei den Wettkämpfen geht es weniger um den sportlichen Erfolg, sondern vielmehr um das Gemeinschaftserlebnis. Deshalb wird auf einen Schiedsrichter verzichtet. Es gibt lediglich einen Court-Beobachter, der die Punkte zählt und bei Unstimmigkeiten schlichtet. Jedes Team besteht aus maximal vier Spielern, von denen drei zum Einsatz kommen und ein Ersatzspieler eingewechselt werden kann. Nach jedem Korberfolg wechselt der Ballbesitz. Mindestens zwei Spieler der jeweils angreifenden Mannschaft müssen im Ballbesitz gewesen sein, bevor ein Korb erzielt werden darf. Das bedeutet, dass wenigstens ein Pass gespielt worden ist. Nach jedem Defensiv-Rebound oder einem anderen Ballbesitzwechsel während des Spiels muss der Ball hinter die 6,25 Meter Linie zurückgespielt werden, bevor erneut angegriffen und gepunktet werden kann. Ein normaler Korb zählt einen Punkt, ein erfolgreicher Wurf hinter der 6,25 Meter Linie zählt zwei Punkte. Das Spiel endet, wenn ein Team elf Punkte erreicht hat oder die maximale Spieldauer von zehn Minuten abgelaufen ist. Bei unentschieden nach zehn Minuten entscheidet ein Freiwurf-Werfen.

Im Rahmenprogramm gibt es natürlich wieder Getränke und Stärkungen für die Spieler und Zuschauer sowie Musik.

Basketball

Hünfelder SV – SV 07 Eschwege (Samstag, 15.30 Uhr)

Das spielfreie Wochenende tat dem HSV nicht gut: „Die letzte Trainingswoche war überhaupt nicht gut. Viele Spieler haben wegen Verletzungen, Studium oder ähnlichem gefehlt. Ich bin deswegen gar nicht so positiv gestimmt“, sagt HSV-Trainer Dominik Weber. Und das obwohl sein Team zuletzt viermal in Folge als Sieger vom Platz ging: „Bis zum Wochenende hin müssen wir wieder wach werden.“ Besonders ärgerlich sei es für Weber gewesen, dass er es ob der vielen Fehlenden nicht schaffte, die Rekonvaleszenten wieder auf das Level der restlichen Spieler zu bringen. Nicht im Saft stehen beispielsweise Lukas Budenz(seit drei Wochen auf Lehrgang),Paul Hohmann (eine Woche krank, eine Woche beruflich verhindert), Patrick Faust (zwei Wochen krank) und Robert Simon (zehn Tage verhindert). Ausfallen wird neben den Langzeitverletzten Oliver Krenzer wegen einer Leistenzerrung.

Immer näher an die Mannschaft kommt Niklas Wahl heran, der sich allerdings mit Knöchelproblemen im linken Fuß und Problemen auf dem rechten Spann durch das Training quält: „Für ihn tut es mir im Moment ein bisschen leid“, sagt Weber, der vom Ehrgeiz des Youngsters begeistert ist. In Eschwege erwartet Weber nach Borussia Fulda das am besten aufgestellte Team der Liga: „Und die letzten Ergebnisse zeigen, dass sie sich als Team gefunden haben.“ Eschwege würde bei einem Spiel weniger mit einem deutlichen Sieg am HSV vorbeiziehen.

33-Weber,Dominik (Trainer)

 

Fußball, HSV.news

Verbandsliga: Hünfelds Krenzer muss wegen Leistenverletzung passen

Im Spiel der zweiten Mannschaft zugezogen

Bitter für den Hünfelder SV: Im Topspiel am Samstag gegen Eschwege muss der Tabellenzweite beim Duell gegen den direkten Verfolger auf Oliver Krenzer verzichten. Der Defensivallrounder hat sich im Spiel der zweiten Mannschaft beim FV Horas eine Leistenzerrung zugezogen.

„Gerade weil der Oli eine gute Runde spielt und wir gegen Eschwege gute Zweikampf-Spieler brauchen, ist das schon ärgerlich“, sagt sein Trainer Dominik Weber. Krenzer ist bei Physio Siggi Larbig in Behandlung und wird voraussichtlich zwei Wochen pausieren müssen. Verletzt hatte er sich in Horas nach „gefühlten 22 Sekunden“, wie Reserve-Trainer Mario Rohde sagt. Den Ball hatte er bis dato noch nicht einmal berührt.     www.torgranate.de    Johannes Götze

 

Steinbach-14-a-1

 

Fußball, HSV.news

Hünfeld – Eschwege (Samstag; 15.30 Uhr)

Viermal in Folge hat Hünfeld zuletzt gewonnen, da kam Trainer Dominik Weber das spielfreie Wochenende so überhaupt nicht recht: „Die spielfreie Woche war nicht gut, da wünscht man sich als Trainer einfach mehr. Wegen vieler Ausfälle bei den Einheiten konnten wir nicht so regulär trainieren, wie wir wollten“, berichtet HSV-Coach Dominik Weber, der neben den Langzeitverletzten beispielsweise seit drei Wochen auf Lukas Budenz (Banklehrgang) verzichten muss. Paul Hohmann ist nach zweiwöchiger Trainingspause (krank und beruflich verhindert) erst seit Anfang der Woche wieder mit dabei, Patrick Faust (zwei Wochen krank) und Robert Simon (war anderthalb Wochen verhindert) konnten ebenfalls nicht so trainieren wie gewünscht. Dazu hat Niklas Wahl Sprunggelenksprobleme links und Probleme mit dem rechten Spann, Oliver Krenzer wird gegen Eschwege mit einer Leistenzerrung definitiv fehlen.

„Aber die Abwehr steht, Simon Schilling hat das gut gemacht. Und Nici Rehm rückt immer näher an die Mannschaft ran, das tut uns auch gut. Zudem trainiert Marius Hampl gut und ist auch eine Option“, kündigt Weber Veränderungen an. Was mit den 07ern auf den HSV zukommt, weiß Weber ganz genau: „Das wird eine bombenschwere Aufgabe. Eschwege ist eine individuell gute Mannschaft, sie haben sich eingespielt und als Team gefunden. Außerdem sind sie vom Zweikampfverhalten und Körperlichen richtig gut. Wir dürfen nicht meinen, man kann alles spielerisch lösen, sondern von Anfang an voll dagegengehalten und gut stehen. Aber wir haben jetzt viermal in Folge gewonnen und wollen da anknüpfen.“

fb-sl-hsv_logo-1_jpg Eschwege

Fußball