Hünfeld II – Lehnerz III 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Johannes Ziegler (36.), 2:0 Johannes Ziegler (58.)

Zuschauer: 80.

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Verbandsliga: Disziplinierte Hünfelder siegen verdient

Im dritten Derby binnen acht Tagen klappte es doch noch. Gegen Lehnerz II führte der bärenstarke Christoph Neidhardt den Hünfelder SV zu einem verdienten 2:0 (0:0)-Heimsieg.

Hünfeld spielte in der zweiten Halbzeit so, wie Coach Dominik Weber sich das vorstellt: Hinten extrem stabil und nach vorne über die schnellen Außen Neidhardt und Marius Hampl immer brandgefährlich. Genau nach diesem Prinzip fielen beide Treffer. Neidhardt setzte sich einmal bis zur Grundlinie durch und fand in der Mitte Robert Simon (58.). Beim zweiten Mal “klaute” Julian Pecks dem einschussbereiten Simon das Tor, als er beim Klärungsversuch unglücklich ins eigene Tor traf – wieder legte Neidhardt auf. Zwischendurch holte er noch einen Elfmeter raus, den Verursacher Aykut Bayar gegen Paul Hohmann hielt (66.).

Neidhardt wollte nachher nicht über die eigene Leistung sprechen, lobte vielmehr die Mannschaft: “Wir sind endlich ohne Gegentor geblieben, haben nach dem zweiten nicht auf das dritte Tor gespielt, sondern weiterhin super verteidigt. So war das gewollt, der Sieg ist absolut verdient.” Sein Coach Dominik Weber schlug in die selbe Kerbe: “Das war sehr diszipliniert, sehr konzentriert. Und das über 90 Minuten.”

Lehnerz-Trainer Marco Lohsse musste nach dem vermeintlich schwächsten Saisonspiel seiner jungen Truppe konstatieren: “Der Sieg für Hünfeld geht absolut in Ordnung. Zufrieden kann ich nicht sein, es ist nicht viel zusammengelaufen.”

Die Hessenligareserve verbuchte nur drei Chancen: Zweimal war es der vor dem Absprung stehende Mirko Tanjic, der jeweils für die Ballverarbeitung zu lange brauchte (33. und 42.). Zudem schoss Patrick Broschke knapp daneben (83.). Hünfeld hatte schon in der ersten Halbzeit die Mehrzahl an klaren Torchancen.

Unnötig, aber völlig berechtigt war der Platzverweis gegen TSV-Akteur David Wollny, der mit beiden Beinen gestreckt in Oliver Krenzer hineinflog (87.). Bei der Verletzung von Lukas Budenz war allerdings kein Lehnerzer beteiligt, der Sechser fiel unglücklich auf den linken Arm, war danach kreidebleich und musste ins Krankenhaus. Gebrochen ist wohl nichts.

Hünfeld: Gutberlet; Alles, Gensler, Witzel, Krenzer, Budenz (16. Hampl), Link, Neidhardt (88. Wahl), Hohmann (75. Trabert), Krieger, Simon.
Lehnerz II: Bayar; Wollny, Pecks, Nuspahic (80. Weber), Vilmar (46. Broschke), Wiegand, Geier (68. Balzer), Sorg, Jordan, Scholz, Tanjic.
Schiedsrichter: Daniel Losinski (Immenhausen).
Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Robert Simon (58.), 2:0 Julian Pecks (Eigentor, 81.). Verschossener Foulelfmeter: Paul Hohmann (Hünfeld, 66.) scheitert an Aykut Bayar.
Rote Karte: David Wollny (Lehnerz II, 87.) wegen groben Foulspiels.   Autor Johannes Götze

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Verbandsliga – Hünfeld feiert Derbysieg – Entwarnung bei Budenz

Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Aller guten Dinge sind drei: Das dritte Derby innerhalb von acht Tagen haben die Verbandsliga-Fußballer des Hünfelder SV nach zwei Niederlagen nun für sich entschieden. Angeführt von Christoph Neidhardt bezwangen die Haunestädter den TSV Lehnerz II mit 2:0 (0:0) und schieben sich in der Tabelle auf Rang drei nach vorn. Entwarnung gibt es bei Lukas Budenz, der früh auf den Arm fiel und verletzt ausgewechselt werden musste.

„Das war ein verdienter Sieg. Besonders freut mich, dass wir heute mal zu null gespielt haben. Wir haben fast nichts zugelassen und über 90 Minuten konzentriert gearbeitet“, freut sich HSV-Trainer Dominik Weber über den Derbysieg. Für den zeichnete vor allem Rechtsaußen Christoph Neidhardt verantwortlich: Der Ex-Steinbacher bereitete beide Treffer auf identische Art und Weise vor: Nach einer guten Stunde ging der 26-Jährige bis auf die Grundlinie, legte auf Robert Simon auf und der Mittelstürmer musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Kurz darauf war Neidhardt erneut auf und davon, wurde von TSV-Keeper Aykut Bayar im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß schoss Paul Hohmann allerdings zu lasch: Bayar tauchte ab und hatte das Leder sicher. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff dann eine Blaupause vom 1:0: Neidhardt war wieder rechts durch, legte in die Mitte, wo Julian Pecks einen Schritt schneller war als der einschussbereite Simon und den Ball ins eigene Tor bugsierte. Die einzige richtig gute Chance für Lehnerz II hatte der eingewechselte Patrick Broschke im direkten Gegenzug, der aus acht Metern aber am langen Pfosten vorbeischoss. „Kein Vorwurf an meine Mannschaft, wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der einen Tick besser gespielt hat. Wir wussten vorher schon, dass es hier schwer wird“, nimmt TSV-Coach Marco Lohsse seine Mannen in Schutz.

Die agierten über die gesamten 90 Minuten teils ruppig und aggressiv, der bei der ersten Mannschaft suspendierte Mirko Tanjic stand als Stürmer oftmals allein auf weiter Flur. Mit Broschke kam zur Pause ein zweiter Stürmer, Lehnerz II spielte mit einer extrem offensiven Grundordnung, Torchancen erspielte sich die Lohsse-Elf aber nicht. Auch, weil der HSV extrem gut stand: Mehr als zwei Halbchancen durch Tanjic waren in Hälfte eins nicht drin, stattdessen hatte der HSV schon hier ein Chancenplus, aber weder Simon (15.) noch zweimal Hohmann brachten den Ball im Tor unter. In der ersten Halbzeit war den Haunestädtern der Schock über die verletzungsbedingte Auswechslung von Sechser Lukas Budenz anzumerken: Der fiel unglücklich auf den linken Arm und wurde ins Krankenhaus abtransportiert. „Gebrochen ist zum Glück nichts, aber man muss sehen, was da mit dem Ellenbogen genau ist. Das freut mich aber für ihn, er hat einen guten Lauf. Nach seiner Verletzung waren wir gehemmt“, so Weber. Das änderte sich dann in Hälfte zwei: „Da haben wir so gespielt, wie man sich das als Trainer vorstellt. Lehnerz war zwar spielbestimmend, aber wir haben diesmal keinen Bock gerissen sondern das Ding souverän zu Ende gespielt.“

Kurz vor Schluss leistete sich Lehnerz‘ David Wollny ein Frustfoul und stieg mit beiden Beinen voraus gegen Oliver Krenzer ein: „Er ist immer motiviert und kam einfach einen Tick zu spät. Das war Rot, aber nicht so schlimm“, meint Lohsse, der seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen will: „Es war vorher schon klar, dass es hier schwer wird. Nichtsdestotrotz haben wir unser schlechtestes Saisonspiel gemacht, aber unser Ziel ist nicht, uns auf Dauer oben festzusetzen.“

Hünfeld: Gutberlet; Krenzer, Gensler, Witzel, Neidhardt (88. Wahl), Budenz (15. Hampl), Link, Hohmann (74. Trabert), Alles, Krieger, Simon.

Lehnerz II: Bayar; Nuspahic, Pecks, Vilmar (46. Broschke), Wollny, Jordan, Geier (67. Balzer), M. Scholz, Wiegand, Sorg, Tanjic.

Schiedsrichter: Daniel Losinksi (Immenhausen)

Tore: 1:0 Robert Simon (58.), 2:0 Robert Simon (81.)

Zuschauer: 300.

Verschossener Foulelfmeter: Paul Hohmann (Hünfeld, 65.) – Aykut Bayar hält

Rote Karte: David Wollny (Lehnerz II, 87.) wegen groben Foulspiels

 

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Verbandsliga – HSV im Derby gegen Lehnerz II unter Zugzwang

Hünfeld (fs) – Nach dem Derby gegen Lehnerz ist vor dem Derby gegen Lehnerz II: Für den Hünfelder SV geht es nach dem Pokalknaller gegen das Hessenligateam in der Fußball-Verbandsliga am Sonntag (16 Uhr) gegen die TSV-Reserve. Der HSV steht bereits unter Zugzwang, wenn der Anschluss an Spitzenreiter Borussia Fulda nicht frühzeitig abreißen soll.

 „Wir müssen uns endlich mal belohnen für den Aufwand, den wir immer betreiben“, klagt HSV-Trainer Dominik Weber. So führte Hünfeld im Derby bei Borussia Fulda mit 1:0 und kassierte nach einem Platzverweis gegen Sebastian Gensler noch eine Niederlage, im Pokal gegen Lehnerz flog Ferhat Yildiz nach einer Notbremse beim Stand von 2:1 vom Platz und der HSV verlor noch mit 2:4. „Das wiederholt sich zu oft und es passiert immer anderen. Da fehlen uns auf dem Feld Spieler, die Situationen antizipieren. Wir sind da oftmals nur am Reagieren und dann fängst du dir die Tore“, kritisiert der 33-Jährige. Dennoch stimmt die Leistung vom Mittwoch optimistisch: Der HSV hielt richtig gut dagegen und brachte das Hessenligateam erst selbst wieder ins Spiel – da sollte Lehnerz II doch eine lösbare Aufgabe sein. „Aber das ist eine junge, hungrige Mannschaft. Die sind alle heiß und wollen sich zeigen, gerade gegen uns. Da müssen wir alles abrufen, zumal wir noch das Mittwochsspiel in den Knochen haben“, warnt Weber.

Bei bereits fünf Punkten Rückstand auf Lehnerz II und Borussia Fulda steht der HSV schon früh in der Saison unter Zugzwang, das blendet der HSV-Coach aber aus: „Ich schaue weniger auf die Tabelle, wir wollen uns auf das Spiel konzentrieren.“ Ferhat Yildiz fehlt nach seiner Roten Karte am Mittwoch definitiv, dazu kommen die Langzeitverletzten sowie der verhinderte Steffen König. „Ich erwarte hohes Tempo, ein offensives Spiel, einen offenen Schlagabtausch“, verspricht Weber den Zuschauern, die sich das Spiel an der Rhönkampfbahn nicht entgehen lassen sollen.

„Hünfeld muss kommen. Wenn sie oben dran bleiben wollen, müssen sie gegen uns gewinnen“, weiß TSV-Trainer Marco Lohsse um die Ausgangssituation. Lehnerz II hat bereits fünf Punkte Vorsprung vor dem HSV, entsprechend optimistisch gibt sich der 35-Jährige: „Wenn wir schon mal da sind, wollen wir auf jeden Fall einen Punkt holen.“ Das wird allerdings keine leichte Aufgabe, das weiß auch Lohsse: „Hünfeld hat gegen Borussia im Großen und Ganzen ein ausgeglichenes Spiel abgeliefert, das zeigt, welch hohe Qualität Hünfeld hat. Da haben viele Spieler Hessenligaerfahrung, die sind deshalb ganz klarer Favorit.“ Zumal die personelle Situation besser sein könnte: Zu den Ausfällen von Franz Faulstich (Bänderriss), Si Moon Mane (Knöchelprobleme) und Hakan Kocatepe (Schulterbruch) kommen die Probleme im Hessenligakader: Renato Tusha fällt aus dazu sind Benedikt Kaiser, Niklas Breunung und Kemal Sarvan im Urlaub. „Dann gebe ich noch Patrick Broschke nach oben ab“, bedauert Lohsse, der zumindest hofft, dass seine etatmäßige Nummer neun nur zu einem Teileinsatz kommt. „Das entscheidet sich aber erst kurzfristig“, so Lohsse. „Aber ich suche keine Ausreden. Da müssen eben die Spieler, die zuletzt in der Dritten gespielt haben wie Munir Tekleyes oder Kristiyan Lozev zeigen, dass sie in die Verbandsliga wollen.“ Gerade Broschke und Andre Vogt drückten dem Hessenpokal am Mittwoch ihren Stempel auf.

Warum sich die Zuschauer das Derby nicht entgehen lassen sollten, begründet der 35-Jährige so: „Da spielen neben Lehnerz, Flieden und Fulda die besten Mannschaften der Region. Da wäre es schön, wenn der ein oder andere kommt. Wir hoffen auf ein gutes Spiel und wollen uns nicht verstecken. Wir haben Hünfeld in Lütter ja schon einmal geschlagen.“

 

 

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Verbandsliga – Der Hünfelder Dominik Weber tippt den Spieltag

Osthessen (fs) – www.osthessen-sport.de

Der nächste Spieltag in der Fußball-Verbandsliga steht an – und Dominik Weber, Trainer beim Hünfelder SV, hat seine Tipps abgegeben. Der Expertentipp:

 

Das sind die Tipps von Dominik Weber:

Melsungen – Rothwesten 1:1

Sand – Hessen Kassel II 3:2

BC Sport Kassel – Dörnberg 2:1

SVA Bad Hersfeld – Borussia Fulda 1:1

Mengsberg – Vellmar II 2:1

KSV Baunatal II – Weidenhausen 2:2

Eschwege – Steinbach 1:1

Hünfeld – Lehnerz II 2:1

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Hessenpokal – Hünfeld verpasst Sensation – Platzverweis kippt das Spiel

Hünfeld – Von Florian Seelig – Bitter für den Hünfelder SV: Der Verbandsligist führte in der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals im Derby gegen den TSV Lehnerz bis zur 72. Minute mit 2:1, dann kassierte Ferhat Yildiz einen Platzverweis und der HSV verlor die Partie noch mit 2:4 (0:1). Beim Hessenligisten sammelte Patrick Broschke mit drei Torbeteiligungen Argumente für weitere Einsätze.

„Langsam komme ich mir vor wie ein Murmeltier. Wir betreiben immer wieder so viel Aufwand und belohnen uns nicht. Da muss ich doch erwarten können, dass wir das Spiel über die Bühne schaukeln. Da führst du 2:1 gegen einen Hessenligisten, hast noch Chancen und lässt dich dann so auskontern“, ärgert sich Hünfelds Trainer Dominik Weber, auch mit Blick auf die Niederlage bei Borussia Fulda: Auch hier führte ein Platzverweis bei HSV-Führung noch zu einer Niederlage. Knackpunkt war die 72. Spielminute: Beim Stand von 2:1 für Hünfeld verlor Thorsten Trabert den Ball am gegnerischen Strafraum, Lehnerz‘ Patrick Schaaf schlug einen langen Ball auf den zur Pause eingewechselten Patrick Broschke. Der lief frei aufs Tor zu, Ferhat Yildiz nahm das Laufduell mit Broschke auf, berührte Broschke im Strafraum am Bein, dieser ging zu Boden.

Die Berührung genügte Schiedsrichter Timo Wlodarczak (Bebra), um den jungen Linksverteidiger vom Platz zu stellen. „Ferhat hat gesagt, dass er den Gegenspieler nicht getroffen hat und ich glaube meinen Spielern. Für mich war das keine Rote Karte“, kommentiert HSV-Trainer Dominik Weber die letztlich spielentscheidende Szene. Der ebenfalls eingewechselte Dominik Rummel schnappte sich den Ball und verwandelte souverän rechts unten ins Eck. In Überzahl ergaben sich nun Räume für Lehnerz, die der TSV so in 70 Minuten zuvor nicht gehabt hatte. So fiel dann auch das 3:2 für die Gäste: Leon Pomnitz bediente gegen seinen Ex-Klub Broschke auf rechts, der legte in die Mitte zurück, wo Andre Vogt eingelaufen kam und mit seinem starken linken Fuß trocken aus 21 Metern rechts unten ins Eck traf (83.). Das 4:2 durch Rummel bereitete der starke Broschke ebenfalls vor: Von rechts legte er den Ball nach innen, Rummel musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben (85.).

Dabei war die Niederlage unnötig wie ein Kropf: In einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten bot der HSV richtig gut Paroli, hielt dagegen und machte Lehnerz das Leben schwer. Richtig gute Chancen waren lange allerdings Mangelware, bis Niklas Odenwald mit einem Pfostenschuss aus 22 Metern eine heiße Schlussphase in Hälfte eins eröffnete (37.). Zwei Minuten später erzielte Hünfelds Sebastian Alles ein Abseitstor, Robert Simon traf nach Hereingabe von Yildiz nur das Außennetz (40.). Mit dem Halbzeitpfiff lag der Ball plötzlich im Netz: Hünfeld bekam den Ball nicht geklärt, Patrick Schaaf stand frei vor dem Tor und schlenzte mit links aus 15 Metern ins linke Eck.

Nach dem Pausentee legte Hünfeld los wie die Feuerwehr: Christoph Neidhardt zog in den Strafraum ein, verpasste den Abschluss, schließlich verfehlte Alles aus acht Metern das Tor nur um Zentimeter (46.). Auf der Gegenseite brachte Pomnitz den Ball aus acht Metern nicht im leeren Tor unter. Hünfelds Robert Simon zirkelte das Leder aus 20 Metern nur knapp über den Giebel, dann zappelte der Ball endlich im Netz: Simon steckte auf Neidhardt durch, der ging bis fast auf die Grundlinie und traf aus unmöglichem Winkel ins lange Eck, vorbei an Aykut Bayar (57.). Der HSV spielte nun ganz frühes Pressing direkt am Lehnerzer Strafraum, Lukas Budenz erkämpfte sich so den Ball, machte mehrere Lehnerzer nass und traf trocken mit links ins lange Eck (59.). Lehnerz mühte sich danach zwar, aber erst der HSV brachte den Hessenligisten wieder selbst zurück ins Spiel. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, schön, dass wir dann wieder ins Spiel gefunden haben. Zum Schluss haben wir dann verdient gewonnen“, befindet TSV-Coach Henry lLsser.

Hünfeld: Hein; Gensler, Alles, Simon, Witzel, Krenzer (90.+3 Schilling), Trabert (86. Hampl), Neidhardt, Yildiz, Budenz, Hohmann (70. Krieger).

Lehnerz: Bayar; A. Scholz, Bettendorf (46. Broschke), Pomnitz, Pecks, Odenwald, Schaaf, Jordan (62. Rummel), Vogt, Sarvan, Bartel.

Schiedsrichter: Timo Wlodarczak (Bebra)

Tore: 0:1 Patrick Schaaf (45.), 1:1 Christoph Neidhardt (57.), 2:1 Lukas Budenz (59.), 2:2 Dominik Rummel (72., Foulelfmeter), 2:3 Andre Vogt (84.), 2:4 Dominik Rummel (85.)

Zuschauer: 600.

Rote Karte: Ferhat Yildiz (Hünfeld, 71.) wegen Notbremse.

 

 

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Hessenpokal: Bemerkenswerte Selbstkritik von Gensler vor Lehnerz-Spiel


Bayar will Chance nutzen

Die Derbywochen in Osthessen gehen weiter: Am heutigen Mittwoch trifft der Hünfelder SV in der zweiten Runde des Hessenpokals auf Hessenligist TSV Lehnerz. Anpfiff beim Verbandsligisten ist bereits um 18 Uhr. Wir haben vor dem Spiel mit HSV-Vizekapitän Sebastian Gensler und Aykut Bayar, zweiter Torwart des TSV, gesprochen.

Gensler war untröstlich nach der 1:2-Niederlage am Samstag bei Borussia Fulda. Schließlich war es der 22-Jährige selbst, der nach einer guten Stunde bei 1:0-Führung vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. „Es kann sich ja jeder das Video anschauen, da kann man Gelb-Rot geben. Ich darf da einfach nicht so hingehen. Ich habe mich vor die Mannschaft gestellt und gesagt, dass wir das Ding über die Bühne gebracht hätten, wenn wir zu elft weitergespielt hätten. Ich kreide mir das an“, nimmt Gensler die Niederlage auf sich.

Das Spiel soll damit abgehakt sein, denn es geht Schlag auf Schlag: „Das ist das nächste Highlightspiel. Lehnerz wird sicherlich mit der ersten Garde kommen, wird weiterkommen wollen. Wir sind wieder Außenseiter, müssen uns nicht verrückt machen und haben nichts zu verlieren.“ Gensler wird dabei wieder den Abwehrchef mimen, wieder vorangehen wollen, wieder Zeichen setzen wollen und vielleicht auch wieder eine Karte riskieren müssen. Und genau solche „Typen“ haben die Hünfelder im Abstiegskampf der Vorsaison ja vermisst, deswegen ist der Bärendienst, den Gensler seinem Team am Samstag erwiesen hatte, wahrscheinlich auch schon bald wieder vergessen.

Beim TSV läuft es bislang rund, nur das erste Saisonspiel wurde verloren. Bei allen bisherigen Begegnungen stand Benedikt Kaiser im Tor, der sich in der Vorsaison noch regelmäßig mit Aykut Bayar abwechselte: „Ich habe das akzeptiert, dass ich erstmal nur die Nummer zwei bin, weil ich auch Teile der Vorbereitung wegen eines Urlaubs verpasst habe“, erklärt Bayar, der jetzt aber seine Chance beim Schopfe packen kann: „Heute und am Samstag spiele ich. Der Benne fährt in den Urlaub. Natürlich will ich mich da auch anbieten, am Ende entscheidet aber der Trainer. Und zwischen Benne und mir gibt es ohnehin keine Probleme, das ist ein richtig guter Konkurrenzkampf, wir verstehen uns ausgezeichnet.“

Mit seiner Rolle samstags in der Hessenliga auf der Bank zu sitzen und sonntags Verbandsliga zu spielen, damit kommt Bayar klar: „In der zweiten Mannschaft macht es auch riesig Spaß. Wir spielen ja Verbandsliga und nicht A-Klasse, außerdem wollen wir Borussia Fulda noch ein bisschen ärgern, auch wenn wir nicht aufsteigen dürfen.“ Doch zuvor gilt es Hünfeld im Hessenpokal auszuschalten: „Das ist natürlich unser Ziel.“

Beide Trainer haben angekündigt, ein wenig rotieren zu lassen. Beim HSV steht der Kader vom Samstag zur Verfügung, bei Lehnerz fehlt jetzt auch noch Niklas Breunung. In der Vorsaison bot der HSV gegen den TSV zwei tolle und ganz enge Spiele, Lehnerz gewann einmal 1:0 und einmal 2:1.

Autor: Johannes Götze

 

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Hessenpokal – Hünfeld will Lehnerz ärgern – Rückschlag für Rehm

 

Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Es ist das Knallerlos schlechthin in der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals: Am Mittwochabend (18 Uhr) empfängt Verbandsligist Hünfelder SV den Hessenligisten TSV Lehnerz zum Duell zweier Aushängeschilder der Region. Heiß auf die Begegnung sind beide Lager. Dafür musste HSV-Kapitän Niclas Rehm nach seinem Armbruch im Winter einen Rückschlag hinnehmen.

„So langsam geht es wieder, das war echt bitter und ärgerlich. Aber wir haken das Spiel gegen Borussia jetzt ab und freuen uns auf das Pokalspiel“, erklärt HSV-Trainer Dominik Weber. Der musste neben der Niederlage in der Johannisau noch eine zweite bittere Nachricht verdauen: Kapitän Niclas Rehm erhielt bei einer Nachuntersuchung die Hiobsbotschaft, dass sein Armbruch aus dem Winter-Testspiel gegen Lehnerz II noch nicht zusammengewachsen ist. „Mal sehen, wie man das hinkriegt, er muss noch eine zweite und dritte Meinung einholen. Aber entscheidend ist, dass das wieder zusammenwächst. Da ist der Fußball nicht so wichtig“, sagt Weber. Ob Rehm nochmals operiert werden muss oder mit einer Magnetfeldtherapie behandelt wird, entscheidet sich, nachdem ein zweiter Arzt Rehm untersucht hat.

Dennoch gilt die ganze Konzentration nun dem Spiel gegen Lehnerz: „Man kämpft sich durch den Kreispokal, in Hersfeld haben wir zumindest den Willen gezeigt. Das ist ein ganz interessantes Spiel für uns, da können wir ganz locker und befreit aufspielen“, meint Weber, der sich trotz zweier Niederlagen gern an die vergangene Saison in der Hessenliga erinnert: „Das waren zwei enge Spiele, da haben wir gut mitgehalten. Wir wollen versuchen, Lehnerz zu ärgern und das Leben schwer zu machen. Vielleicht ist etwas möglich.“ Personell wird es einige Änderungen geben: Marcel Hein wird im Tor stehen, im Feld sollen „ein, zwei Spieler, die bisher noch nicht so von Anfang an gespielt haben, die Möglichkeit bekommen, sich mal zu zeigen“, verrät Weber.

Dass das Spiel beim HSV kein Selbstläufer wird, weiß auch Lehnerz-Coach Henry Lesser: „Das wird ein schweres Spiel und wie vergangene Saison auch eng“, ist der 51-Jährige überzeugt. Gedanken an die zwei verlorenen Punkte beim FC Ederbergland, als der TSV in der dritten Minute der Nachspiel noch den Ausgleichstreffer fing, verschwendet Lesser nicht: „Das gleicht sich im Laufe der Saison sowieso wieder aus.“ Dafür peilt auch der TSV das Achtelfinale des Hessenpokals an, in dem dann die Profiklubs und Regionalligisten in den Wettbewerb einsteigen. „Wir wollen eine Runde weiterkommen“, erklärt Lesser. Dennoch wird er etwas rotieren: „Alle, die jetzt dreimal in sieben Tagen gespielt haben, werden draußen bleiben. Wir haben am Samstag wieder ein Spiel. Beispielsweise bekommt Dominik Rummel mal eine Pause, er hat ja am Sonntag schon wieder eine Halbzeit gespielt.“ Definitiv fehlen wird außer dem Langzeitverletzten Renato Tusha Urlauber Niklas Breunung. Benedikt Kaiser nimmt auf der Bank Platz, für ihn wird Aykut Bayar ebenso wie am Samstag im Kasten stehen. Ob Leon Pomnitz gegen seinen Ex-Verein mitwirken kann, ist nach dessen Hüftprellung aus dem Spiel gegen Flieden noch fraglich.

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Angriff auf die vorderen Plätze

In der Saison 2013/2014 schaffte die männliche C-Jugend mit einem überwiegend jüngeren Jahrgang denkbar knapp den Aufstieg in die Oberliga. Mit dem letzten Aufstiegsplatz wurde das Unmögliche geschafft, was nicht zuletzt auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen war. Leider verlor der Hünfelder Nachwuchs in der Folge jedes Spiel in der Runde und war phasenweise chancenlos gegen die körperlich überlegenen Mannschaften der Konkurrenz. Die teilweise deftigen Niederlagen konnten nur mit viel Motivation seitens des Trainers und der Eltern aufgefangen werden. Dennoch hat die Mannschaft sich nie aufgegeben und eine Menge Erfahrung auf diesem hohen Spielniveau sammeln können. Die Spieler Justus Gute, Noah und Niklas Heimroth verließen in der Folge altersbedingt die Mannschaft und werden in der kommenden Runde in der B-Jugend spielen. Mannschaft und Trainer wünschen ihnen dabei viel Erfolg!

Die aktuell erfolgreich beendete Jugendoberligaqualifikationsrunde hat gezeigt, dass die gesammelten Erfahrungen gegen körperlich stärkere Mannschaften ein Hauptgarant für den erneuten Aufstieg in die Oberliga Hessen waren. Die Mannschaft gehört damit wieder zu den besten 24 Mannschaften in Hessen, worauf der Verein, alle Beteiligten und natürlich das Trainerteam sehr stolz sein können. In einem Marathon aus neun Qualifikationsspielen bestehend setzte sich die Truppe souverän als Tabellendritter durch und konnte damit das Ticket zur Oberliga lösen. Die Spiele gegen JSG Melsungen/Körle/Guxhagen und den TV Hersfeld zählten zu den einzigen Niederlagen. Gegen beide Mannschaften wird die Truppe auch in der kommenden Runde antreten und hier um eine Revanche bitten. In der Oberliga Nordhessen warten in der kommenden Saison folgende Mannschaften auf den Hünfelder SV: GSV Eintracht Baunatal, HSG Zwehren/Kassel, TSG Dittershausen, TV Hersfeld, JSG Melsungen/Körle/Guxhagen, DJK/SSV Großenlüder und JSG Waldhessen.

Ziel für die kommende Saison wird es sein, die gesammelten Erfahrungen aus der vorherigen Saison nun im Kampf um die vorderen Plätze der Liga anzuwenden. Die Mannschaft braucht sich bestimmt vor keinem Gegner verstecken und wird eine gute Rolle im Wettkampf mit den anderen Mannschaften spielen. Im sportlichen Bereich soll weiterhin an einer stabileren Abwehr gearbeitet werden, aus der in einen Tempogegenstoß umgeschaltet werden soll. Das schnelle Spiel nach vorne soll also weiterhin forciert werden, was nicht zuletzt schon in der Qualifikationsrunde erfolgsversprechend für den Hünfelder Nachwuchs war. Den Bereich Athletik wird, wie in der vorherigen Saison, hauptsächlich Lothar Funk übernehmen, worüber ich mich persönlich sehr freue. Der A-Lizenz-Inhaber wird hierbei die Ausbildung in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit weiter forcieren und sein Wissen im Langhanteltraining den Jungs näher bringen. Das Trainerteam wird weiterhin auch von Wolfgang Sauer unterstützt, der mit seiner langjährigen Erfahrung die Jungs bestimmt auch ein Stück in ihrer sportlichen Entwicklung weiterbringen wird. Im Bereich Organisation rund um die Mannschaft bleibt mir weiterhin Andreas Petermann als Betreuerfunktion erhalten, ohne den ein erfolgreicher Spielbetrieb auf diesem Niveau nicht denkbar wäre. Über sein Engagement bin ich sehr dankbar!

Seit dem 24.06. befindet sich die Mannschaft schon wieder in der Vorbereitung für die kommende Runde. Neben den wöchentlichen Trainingseinheiten warten auf die C- Jugendlichen Vorbereitungsspiele voraussichtlich gegen die HSG Wettenberg und gegen weitere Teams auf dem Zurich Cup in Wettenberg, was als hochklassig bestbesetztes Vorbereitungsturnier in Hessen gilt. Zum Abschluss dieser großartigen Saison 2012/2013 haben die frischgebackenen Oberligaaufsteiger bereits an einem Beachhandballturnier in Eddersheim teilgenommen, wobei sie einen hervorragenden 2. Platz erringen konnten.

2. Platz beim Beachhandballturnier in Eddersheim

2. Platz beim Beachhandballturnier in Eddersheim

Bei diesem Turnier standen neben Party, Sonne und Spaß vor allem Tricks im Vordergrund, was sich damit deutlich zu dem herkömmlichen Handballspiel unterscheidet. Am 21.09.2014 bestreitet die Mannschaft gegen den DJK/SSV Großenlüder auswärts ihr erstes Punktspiel.

Lars Weyh in Aktion gegen den TuS Kriftel auf dem Beachhandballturnier

Lars Weyh in Aktion gegen den TuS Kriftel auf dem Beachhandballturnier

Zum Schluss bedanke ich mich für den großen Einsatz der Eltern, ohne die ein reibungsloser Spielbetrieb nicht möglich wäre. Ich hoffe, dass wir auch in der kommenden Saison wieder Zuschauer für den Jugendhandball in die Halle locken können und möchte mich dafür im Voraus für die Unterstützung bedanken!

 

Mit sportlichen Grüßen

Christian Sauer
(Trainer männliche C-Jugend)

 

 

Handball

Tischtennis-Vereinsmeisterschaften & Sommerfest 2014

TT-WP SommerFest 2011 04Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften finden am Samstag, 06.09.2014 statt.
Los geht es für die Damen und Herren (sowie interessierten Nachwuchsspieler/-innen) um 15.00 Uhr.
Die Schüler und männlichen Jugendlichen starten um 11.00 Uhr, die Mädchen und weiblichen Jugendlichen tragen ihre Titelkämpfe an einem späteren Termin aus.
Alle erhalten ausreichend Spielpraxis; es ist somit eine sehr gute Vorbereitung auf die dann zwei Wochen später beginnende neue Saison.

Im Anschluss an die Vereinsmeisterschaften findet ab 19.00 Uhr das Sommerfest für alle vor bzw. in der Sportlerlounge an der Kreissporthalle (Jahnstr. 18) statt.
Für leckere Speisen vom Grill und Getränke wird ausreichend gesorgt sein.
Anmeldungen dafür nehmen unsere Kulturwarte Gitte Baumgart oder Daniel Bloss möglichst bis Dienstag, 02.09.14 entgegen.

Tischtennis

HSV-Spielerinnen und Spieler bei Müser-Turnier erfolgreich

tt-mv-müs-turnierZahlreiche Erfolge konnten die Spielerinnen und Spieler der Tischtennis-Abteilung des Hünfelder SV am 17.08.2014 beim 20. Bundesoffenen Müser Tischtennisturnier in der Kreissporthalle in Großenlüder feiern: Florian Färber und Ricardo Kömpel holten den Titel in der Jungen B-Doppel-Konkurrenz, während Till Zdiarstek und Florian Färber Zweite im Jungen A-Doppel wurden. Im Einzel verzeichnete Ricardo Kömpel bei den Jungen B einen sehr guten 3. Platz.
Celine Brell feierte gemeinsam mit ihrer Doppelpartnerin Laura Sophie (TTC Müs-Bad Salzschlirf) den Sieg in der Mädchen-A-Doppelkonkurrenz; ferner belegte sie im Mädchen-A-Einzel den ausgezeichneten 2. Platz.
Wir gratulieren allen für die erfolgreiche Turnierteilnahme, welche gleichzeitig als gute Vorbereitung für die neue Saison diente.

Tischtennis

Alex Reith erneut am Knie verletzt

Der ehemalige Jugendnationalspieler  verletzte sich vor fünf Jahren im Probetraining in England schwer am Knie und plagt sich mit immer wiederkehrenden Veletzungen an diesem herum.

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