Hessenliga – Hünfeld kassiert späten Ausgleich in Stadtallendorf

Stadtallendorf (fs) – www.osthessen-sport.de

Da war mehr drin: Die Hessenliga-Fußballer des Hünfelder SV haben beim 2:2 (1:1)-Unentschieden bei der Eintracht in Stadtallendorf einen möglichen dritten Sieg in Folge verpasst. Besonders bitter: Der Ausgleich fiel erst in der Schlussphase.

HSV-Coach Dominik Weber ließ zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf auflaufen, von der guten Leistung gegen Wiesbaden war jedoch anfangs nur wenig zu sehen: Zwar fing Hünfeld furios an und verschaffte sich gleich einen Eckball, die erste halbe Stunde gehörte jedoch beinahe komplett den Gastgebern aus Stadtallendorf. Allen voran der Hessenligatorschützenkönig des Vorjahres, Ahmet Marankoz, war ein ständiger Unruheherd, der dann nach etwas mehr als einer Viertelstunde vom Punkt aus ganz cool blieb und Dennis Theisenroth verlud. Zuvor war Simon Grosch zu ungestüm gegen Mehmed Omerovic vorgegangen. Hünfeld berappelte sich jedoch zusehends und glich nach etwas mehr als einer halben Stunde aus: Ariel Szymanski war der Ball nach einer Flanke an den Ellbogen gesprungen, Christoph Neidhardt lief bei seinem ersten Elfmeter für Hünfeld selbstbewusst an, verzögerte und schickte den Eintracht-Keeper Dusan Olujic in die falsche Ecke. Kurz darauf hätte er den Ball nach schnell ausgeführtem Freistoß von Niclas Rehm noch etwas führen müssen, entschied sich aber für den Schuss, den Olujic noch aus der Ecke fischen konnte. Kapitän Niclas Rehm hätte dann selbst für die Führung sorgen müssen, als er Olujic bereits umkurvt hatte, aber vergaß, zu schießen. Stadtallendorfs Torhüter konnte ihm das Leder dann geradewegs vom Fuß fischen.

Aus der Kabine kamen die Hünfelder dann richtig gut und gingen nach einer guten Stunde dann auch hochverdient durch Steffen Witzel in Führung, der nach einer Ecke aus nicht einmal einem Meter den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Bereits zuvor hätten die Hünfelder in Führung gehen müssen, verpassten aber das 2:1, so beispielsweise durch Niclas Rehm, der es verpasste, auf Julian Rohde querzulegen oder Maurus Klüber, dem der Ball in aussichtsreicher Position an die Hand sprang. Nun setzte starker Regen ein, die Hünfelder standen hinter weiterhin sicher und massierten die Abwehr noch durch die Auswechslung des bis dahin extrem starken Julian Rohde, für den mit Thorsten Trabert ein weiterer Defensiver kam. Nun fehlte dem HSV die Entlastung nach vorne beinahe komplett, kurz vor Schluss war es dann so weit: Dennis Theisenroth kam heraus, hätte den Ball wegfausten müssen, der nach vorne gezogene Abwehrspieler Raul Guzu war jedoch den berühmten Schritt schneller und köpfte aus zwölf Metern zum 2:2 ein.
„Das ist absolut unnötig und ärgerlich, wir hatten vorher einige gute Möglichkeiten, auf 3:1 zu erhöhen, verpassen das aber. Dann fällt ein Tor, das so nicht fallen muss, da muss Dennis den Ball einfach klären. Sehr schade, wir hätten einen Sprung machen können und der Sieg hier wäre nicht unverdient gewesen, zumal wir in der zweiten Halbzeit sonst sicher gestanden haben“, trauerte Weber nach dem Schlusspfiff den beiden verlorenen Punkten hinterher.

Stadtallendorf: Olujic; Zelic, Guzu, Rasiejewski, Marankoz, Atas, Omerovic (81. Lorch), Ademi, Bartheld, Szymanski (68. Hodaj), Celik.

Hünfeld: Theisenroth – Grosch, Witzel, Helmke, Beck (82. Krenzer) – Budenz, Alles – Neidhardt, Rohde (74. Trabert), Rehm – Klüber (88. van Leeuwen).

Schiedsrichter: Wissam Awada (Kassel)

Tore: 1:0 Ahmet Marankoz (18., Foulelfmeter), 1:1 Christoph Neidhardt (35., Handelfmeter), 1:2 Steffen Witzel (61.), 2:2 Raul Guzu (88.)

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Zuschauer: 150.

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Hünfeld dreht auf und verschenkt Punkte

 von Thomas Bertz,

Verlorene Punkte für den Hünfelder SV: Beim 2:2 (1:1) in Stadtallendorf war mehr für die Mannschaft von Dominik Weber drin. Doch kurz vor Schluss kassierte der HSV den bitteren Ausgleich. Torwart Dennis Theisenroth konnte einen nassen Ball nicht festhalten und Guzu sagte in der 88. Minute mit dem 2:2 Danke.

Hünfeld begann wieder einmal verschlafen. Nach dem 0:1 per Strafstoß in der 18. Minute kam der HSV besser ins Spiel. Ab der 30. Minute wurde es ein wenig hektisch, Christoph Neidhardt glich per Handelfmeter aus. Danach hatte Hünfeld mehr vom Spiel und wäre durch Rehm fast in Führung gegangen.

Auch im zweiten Durchgang hatte Hünfeld die besseren Chancen – nutze sie aber zunächst nicht. Dann war aber Witzel nach einer Rohde-Ecke zur Stelle und besorgte das hoch verdiente 2:1. Nach dem Ausgleich kurz vor dem Ende musste der Hünfelder SV sogar kurz um den einen Punkt zittern – unterm Strich war aber mehr drin.

„Das ist extrem ärgerlich“, sagt Trainer Weber. „In der ersten Halbzeit hätte ich nicht gedacht, dass wir hier irgendetwas mitnehmen. In der zweiten Halbzeit hätten wir uns aber den Sieg verdient“, lautete Webers Fazit.

Stadtallendorf: Olujic; Zelic, Guzu, Rasiejewski, Marankoz, Atas, Omerovic (81. Lorch), Ademi, Bartheld, Szymanski (68. Hodaj), Celik.
Hünfeld: Theisenroth – Grosch, Witzel, Helmke, Beck (82.
Krenzer) – Budenz, Alles – Neidhardt, Rohde (74. Trabert), Rehm – Klüber (88. van Leeuwen).
Schiedsrichter: Wissam Awada (Kassel). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Ahmet Marankoz (18., Foulelfmeter), 1:1 Christoph Neidhardt (35., Handelfmeter), 1:2 Steffen Witzel (61.), 2:2 Raul Guzu (88.).

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HSV überrascht Kritiker

Wer hätte das nach den beiden Derbyniederlagen zum Auftakt der Saison gedacht? Nach acht Spielen stellt der Hünfelder SV und nicht etwa der Vorjahresdritte SV Buchonia Flieden oder der hochgehandelte Liganeuling TSV Lehnerz die am besten platzierte Hessenligamannschaft der Region Fulda.

Hünfelder SV

Eintracht Stadtallendorf – Hünfelder SV (Samstag, 15 Uhr): Was die Hünfelder am Mittwoch beim 3:1-Erfolg gegen Aufsteiger Sportfreunde Seligenstadt zeigten, war große Klasse. Mit Abstiegskampf hatte das HSV-Spiel nichts zu tun. Im Gegenteil: Es war feiner Fußball, mit dem das Team von Trainer Dominik Weber die Zuschauer in der Rhönkampfbahn erfreute.

Schon jetzt scheint sich die Ruhe und Gelassenheit von Führungskräften wie dem Vorsitzenden Lothar Mihm oder Abteilungsleiter Joachim Hess bezahlt zu machen. „Wir brauchen keine Neuen. Unsere Jungs werden kommen und sich entwickeln. Die Zeit, die sie benötigen, bekommen sie von uns“, hatte Mihm nach dem Pokalaus bei Hessen Hersfeld geäußert.

Schon knapp vier Wochen später darf sich Lothar Mihm bestätigt fühlen. Sebastian Alles zum Beispiel spielte gegen Seligenstadt auf der „Doppel-Sechs“ wie ein Routinier. Sein Nebenmann Lukas Budenz tat es ihm gleich. Felix Beck marschierte die linke Seite hoch und runter, dass es Szenenapplaus gab. Hinten machte er seine Seite dicht, vorne leitete er mit Flügelläufen zwei Tore ein. Auch Maurus Klüber kommt immer besser in Fahrt. Gegen Seligenstadt hatte der Stürmer zwei, drei ganz starke Szenen, machte sein drittes Saisontor.

Dennis Müller laboriert derweil weiterhin an einer Prellung des Mittelfußes. „Auch in Stadtallendorf wird es noch nicht gehen. Aber kommende Woche will ich unbedingt wieder dabei sein“, sagt der Mittelfeldspieler.

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Gruppenliga – Hessen rehabilitieren sich – 3:0 gegen Hünfeld II

Bad Hersfeld (fs) – ww.osthessen-sport.de

Hessen Hersfeld hat sich nach der 0:8-Pleite gegen Borussia Fulda schnell wieder gefangen und sich mit einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen Hünfeld II in der Fußball-Gruppenliga von Rang elf auf sechs vorgeschoben. Benjamin Glock (Werratal) hat sich unterdessen noch den Hessen angeschlossen und feierte gegen die Hünfelder Reserve sein Debüt.

Für die Hessen war es ein verdienter und überlegener Sieg, der durchaus noch höher hätte ausfallen können: Während das Team von Mario Rohde nur selten vor dem Tor der Hersfelder auftauchte, aber nie richtig gefährlich wurde, zeigte die Elf von Markus Heide in der Oberau, wer Herr im Hause ist und ließ sogar noch einige Torchancen liegen. Beim 1:0 Mitte der ersten Halbzeit war Andre Deneke nicht zu stoppen: An der Mittellinie zündete er den Turbo, startete einen Sololauf und schloss aus 18 Metern gekonnt ins rechte Eck ab. Beim 2:0 für die Hessen ließen sich die Gäste nach einem Eckball auskontern, Roman Prokopenko wurde geschickt und traf überlegt. Den Schlusspunkt setzte dann Youngster Marvin Creutzburg kurz vor dem Abpfiff, nachdem Deneke den Ball quergelegt hatte und machte den verdienten Sieg endgültig perfekt.

Tore: 1:0 Andre Deneke (23.), 2:0 Roman Prokopenko (38.), 3:0 Marvin Creutzburg (88.)

Zuschauer: 100.

 

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Hessenliga – Hünfeld will auch in Stadtallendorf was mitnehmen

Stadtallendorf (jg) – www.osthessen-sport.de

Mit jeder Menge Selbstvertrauen kann der Hünfelder SV am Samstag die Reise ins Herrenwaldstadion nach Stadtallendorf antreten, denn zwei 3:1-Heimsiege in Serie haben den Fußball-Hessenligisten auf einen einstelligen Tabellenplatz katapultiert. Aus Mittelhessen will das Team um Coach Dominik Weber deswegen auch etwas Zählbares mitnehmen. Los geht’s um 15 Uhr.

  „Überragend“ hat Weber von Mittwoch auf Donnerstag geschlafen, kein Wunder, denn sein Team lieferte gegen Seligenstadt auch eine bärenstarke Leistung ab: „Das war echt gut, aber so zwei, drei Sachen haben mich dennoch gestört.“ Beispiel das 0:1 nach gerademal 120 Sekunden: „Da haben wir uns auf der linken Abwehrseite schülerhaft angestellt und in der Mitte den Ball dann auch nicht klären können.“ Die Reaktion danach war dann aber sensationell und das Spiel riss auch die Zuschauer mit. Auch weil Neuzugang Sebastian Alles immer besser in Tritt kommt und mittlerweile seine Idealposition auf der Acht gefunden hat.

„Er tut uns unheimlich gut auf der Position, er kann unsere Offensivkräfte gut einsetzen, macht seine Arbeit nach hinten, und schließt mit unglaublich großem Laufaufwand die Lücken“, zählt Weber die Vorzüge des Ex-Jenaers auf. Direkt hinter ihm bekommt aktuell Lukas Budenz den Vorzug vor Toto Trabert: „Lukas hat den Vorteil, dass er mehr für das Spiel tut. Für den Toto tut mir das natürlich auch leid, denn vom Einsatzwillen kann man ihm ja nie was vorwerfen.“ Am Mittwoch kam Trabert dann auch schon kurz nach der Halbzeit rein und hat dem Spiel beim Stande von 2:1 Stabilität verliehen.

Am Samstag muss er dann aber wieder auf die Bank: „Ich verrate ja kein Geheimnis, wenn ich sage, dass ich eigentlich keinen Grund habe, die Mannschaft zu ändern“, erklärt Weber, der beispielsweise auch die Idee im Kopf hatte, mit Tarek Belaarbi einen kopfballstarken Spieler gegen den hochaufgeschossenen Ariel Szymanski zu stellen: „Wir haben aber gesagt, dass wir nicht mehr zu sehr auf die Gegner schauen wollen und das machen wir jetzt auch so.“ Geklappt hat das ja schon gegen Wiesbaden und Seligenstadt und auch bei den Minimalisten in Stadtallendorf soll etwas rausspringen: „Was es am Ende wird, wird man sehen. Hauptsache etwas Zählbares“, macht Weber klar, dem ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu wissen, wo die Stärken des Gegners liegen: „Mit nur sieben Toren zwölf Punkte zu holen, ist schon Wahnsinn.“ Gegen Flieden und in Lehnerz gewann Stadtallendorf jeweils knapp mit 1:0 – die aktuelle osthessische Nummer 1 will es besser machen.

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Gruppenliga – Wächter hat „Tore abgebaut und Sechzehner vermint“

Hünfeld/Queck (jg) – Eigentlich würde Fußball-Gruppenligist Borussia Fulda am Sonntag zuhause gegen Hünfeld II spielen, das Heimrecht musste allerdings aufgrund des Marathons getauscht werden. Aus zwei Gründen ist die Partie ab 17.30 Uhr dennoch zumindest ein „halbes Heimspiel“ für Coach Oliver Bunzenthal und Co. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) sind die Borussen in Queck gegen Aufsteiger Schlitzerland dran.

„Das sind schon Gegner, die man eigentlich schlagen muss. Da zähle ich auch Hohe Luft dazu, die wir in der Woche drauf haben“, macht Bunzenthal klar, der hofft den Abstand auf die Konkurrenz weiter vergrößern zu können. Respekt hat er aber vor den Aufgaben, gerade das Spiel am Freitag könnte sich seiner Meinung nach zum heißen Tanz entwickeln: „Da muss mich keiner vorwarnen, da haben wir uns mit Hünfeld schon zweimal im Pokal schwergetan“, kennt Bunzenthal die Mentalität der Schlitzerländer und den engen Platz in Queck ganz genau. Klaus Wächter, Trainer der SG Schlitzerland, kann Bunzenthals „Tiefstapelei“ derweil nicht nachvollziehen: „Ich habe Borussia bei den Hessen gesehen. Die haben vorher das letzte Mal 1896 acht Stück daheim gekriegt. Und am Sonntag stand kein Ersatzspieler auf dem Platz, die Hessen waren in Bestbesetzung. Borussia gehört zur Kategorie ‚nicht machbar‘, wir müssen versuchen das Ergebnis in Grenzen zu halten.“ Gerade die Offensive sei laut Wächter quasi nicht ausrechenbar und deswegen meint er auch scherzhaft: „Wir haben die Tore abgebaut und die Sechzehner vermint.“

 

Der Sonntagsgegner gibt sich da schon selbstbewusster: „Nur weil der Oli hier an alte Wirkungsstätte zurückkommt, heißt das ja nicht, dass er hier gleich einen Sieg geschenkt bekommt“, verdeutlicht HSV-Trainer Mario Rohde, der scheinbar weiß, was nötig ist, um den Borussen ein Bein zu stellen: „Man darf keine Angst haben, braucht selbst einen Supersahnetag und Borussia einen gebrauchten Tag.“ Wie es dann gespielt werden muss, da will sich Rohde nicht in die Karten schauen lassen: „Hersfeld ist vorne drauf gegangen und hat die Packung bekommen. Künzell hat sich hinten reingestellt, es richtig gut gemacht, aber trotzdem durch einen abgefälschten Freistoß verloren.“ Egal wie es wird, eins ist für Rohde Fakt: „Die haben elf gute Spieler, aber auch ich werde elf gute Spieler dagegenstellen.“

 

Muss sich Borussia am Freitag noch mit dem kleinen Platz in Queck auseinandersetzen, stehen in der Rhönkampfbahn am Sonntag Idealmaße zur Verfügung: „Wir wollen es aber in beiden Spielen über die spielerische Schiene lösen“, erklärt Bunzenthal, der sich selbstredend auf die Rückkehr in die Rhönkampfbahn freut: „Darüber brauchen wir gar nicht zu sprechen.“ Ob Zuschauer, ehemalige Spieler oder auch das Vorstandsteam, Bunzenthal freut sich auf viele Leute und wird unter Garantie nicht der erste sein, der das Sportlerheim nach dem Spiel verlässt.

 

 

 

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Donnerstag 19 Uhr Hessen Hersfeld – Hünfelder SV II

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In einem vorgezogenen Spiel der Gruppenliga muss die Zweite des Hünfelder SV heute (19 Uhr) bei den Hessen aus Bad Hersfeld antreten. 

„Gerade nach dem 0:8 vom Sonntag gegen Borussia Fulda wird das für uns eine ganz undankbare Aufgabe, denn der Gegner will sich mit aller Macht rehabilitieren“, glaubt HSV-Coach Mario Rohde, der am Sonntag zu Hause selbst gegen den übermächtigen Ligaprimus aus der Johannisau antreten muss.  „Erstmal gibt es für uns aber nur dieses Spiel in  Hersfeld. Wir haben alle Mann an Bord und müssen jetzt nicht vor Ehrfurcht erstarren. Wie schwer die  Aufgabe in der Ober­au aber wird, das weiß jeder von ganz alleine. Mit der nötigen Konzentration und Einstellung sind wir nicht chancenlos“, so Rohde, dessen Elf  aktuell eine durch und durch ausgeglichene Bilanz aufweist.

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Hünfeld dreht Partie nach frühem Schock

von Ralph Kraus

Der Hünfelder SV kommt in der Hessenliga immer besser in Fahrt und hat seine bislang beste Saisonleistung gezeigt: Der Lohn war ein verdienter 3:1 (2:1)-Heimsieg gegen lange Zeit gut aufspielende Sportfreunde aus Seligenstadt.

Dabei begann alles mit einem Schock, denn nach nicht einmal 120 Sekunden hatte die Defensive gepatzt, und Seligenstadt ging durch den unhaltbaren 20-Meter-Schuss von Kapitän Stefani früh in Führung. „Gegen Flieden lagen wir nach vier Minuten 0:1 hinten, diesmal nach zwei. Was mich aber stolz macht, ist die Tatsache, dass wir hier eine ganz andere Reaktion gezeigt haben. Da ging keine Sekunde der Kopf runter“, freute sich Hünfelds Coach Dominik Weber, dessen Elf das Spiel schnell gedreht hatte.

Mit seinem zweiten Saisontor glich Julian Rohde nach 14 Minuten aus. Klasse war nicht nur das Tor aus zehn Metern, sondern vor allem die herrliche Vorarbeit von Felix Beck, der links durchbrach und den Ball mit Auge zurücklegte.

Das 2:1 war dann ein genialer Freistoß von Niclas Rehm, der den Ball aus 23, 24 Metern herrlich über die Mauer direkt neben den Pfosten zirkelte. An den Ball konnte Gästekeeper Mundine nicht mehr herankommen.

Schon jetzt waren alle der 350 Besucher in der Rhönkampfbahn froh, dabei zu sein, denn es war ein flottes Spiel mit vielen Chancen. Es gab Emotionen und viel Spannung. Dafür sorgte auch Seligenstadt, das sich lange als spielstarker Gegner erwies, der sich aber bei seinen Möglichkeiten am top aufgelegten Dennis Theisenroth die Zähne ausbiss. Dreimal verhinderte der gute HSV-Keeper gegen Peter Sprung  das mögliche 2:2.

Nachdem Maurus Klüber noch nach einer Rehm-Flanke das dritte Tor knapp verpasst hatte (53.), fiel dann die Entscheidung mit einem Bilderbuchkonter. Eingeleitet wurde das 3:1 vom immer stärker werdenden Sebastian Alles, der seine Superleistung mit dem Traumpass auf Felix Beck krönte. Und auch der sollte sich bei diesem Tor die Krone für ein herausragendes Spiel aufsetzten: Wie beim 1:1 legte Beck auch dieses dritte Tor genial mit einer scharfen Hereingabe auf. Maurus Klüber drückte den Ball über die Linie.

Hünfeld:  Theisenroth; Grosch, Helmke, Witzel, Beck,  Budenz, Alles, Neidhardt (87. Krenzer), Rohde (53. Trabert), Rehm, Klüber (83. van Leeuwen).
Seligenstadt: Mundine; Leis, Schrod (70. Jung), Richter, Ransom, Ries (62. Rung), Franz (46. Tasgin), Väth, Stefani, Hoffmann, Sprung.
Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen). Zuschauer: 350. Tore: 0:1 Christoph Stefani (2.), 1:1 Julian Rohde (14.), 2:1 Niclas Rehm (27.), 3:1 Maurus Klüber (63.).

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Hessenliga – Alles, Beck und Theisenroth ragen beim HSV-Sieg heraus

Hünfeld  (jg) – www.osthessen-sport.de

Genickschläge wegstecken – das hatte der Hünfelder SV schon am Samstag beim 3:1-Heimsieg über den SV Wiesbaden hervorragend hinbekommen und am Mittwochabend machte er es genauso gut: Trotz eines ganz frühen Gegentreffers gewann das Team von Coach Dominik Weber mit 3:1 (2:1) gegen die Sportfreunde Seligenstadt. Zehn Punkte aus acht Spielen und Platz neun in der Fußball-Hessenliga sind der Lohn.

„Das war die beste Saisonleistung von uns. Wir haben nach dem 0:1 eine Trotzreaktion gezeigt und ein Riesenspiel gemacht. Nur die Viertelstunde vor der Pause war nicht so gut“, frohlockte Weber, der erneut eine mannschaftlich geschlossene Leistung sah: „Da ist wieder keiner abgefallen.“ Nach dem Stotterstart in die Serie ist Weber mit dem Stand nach acht Spielen hochzufrieden: „Man sieht jetzt, dass wir doch einiges richtig gemacht haben.“

Waren es am Samstag noch ein Stürmer (Maurus Klüber) und ein Innenverteidiger (Johnny Helmke), die beim HSV herausragten, zeigten am Mittwoch vor allem Torwart Dennis Theisenroth, Linksverteidiger Felix Beck und Achter Sebastian Alles was in ihnen steckt: Alles trat als exzellenter Ballverteiler auf und spielte zahlreiche gefährliche Bälle in die Schnittstelle, zwei davon führten auch zu Toren. Da war jeweils auch Beck beteiligt, der ein irres Laufpensum im höchsten Tempo abspulte.

Vor dem 1:1 erlief Beck einen tollen Diagonalball von Alles auf seiner angestammten linken Seite, spielte sich bis auf die Grundlinie durch und legte klug zurück in den Rückraum. Julian Rohde musste nur noch den Fuß hinhalten. War der Ausgleich noch fein herausgespielt, musste für die Führung nach 27 Minuten ein Standard herhalten – und was für einer: Kapitän Niclas Rehm zirkelte einen Freistoß aus 26 Metern perfekt über die Mauer in die Maschen. Ähnlich wie am Samstag, da traf er allerdings aus 17 Metern. Das 3:1 in Minute 65 war dann fast eine Kopie vom 1:1: Wieder öffnete Alles das Spielfeld, wieder fand er Beck, doch diesmal war es Maurus Klüber, der am langen Pfosten stehend nur noch den Fuß hinhalten musste.

Alles und Beck leiteten also zwei Tore ein, Theisenroth hingegen verhinderte den einen oder anderen Gegentreffer – beim 0:1 in der zweiten Minute war er bei einem 20-Meter-Kracher durch Christoph Stefani zwar noch machtlos, danach drehte die Nummer 1 aber auf: Zweimal gegen Peter Sprung, einmal gegen Kevin Hoffmann und einmal gegen den Torschützen Stefani verhinderte er den Ausgleich gleich mehrfach. Gerade die Kopfbälle von Sprung waren brandgefährlich. Doch Sprung sollte es eigentlich schon vorher gewusst haben, dass es in der Haunestadt nichts zu holen gibt: Wie auch Trainer Klaus Reusing hat Sprung noch kein Spiel in Hünfeld gewonnen.

Hünfeld: Theisenroth – Grosch, Helmke, Witzel, Beck – Budenz, Alles – Neidhardt (87. Krenzer), Rohde (53. Trabert), Rehm – Klüber (83. van Leeuwen).

Seligenstadt: Mundine; Schrod (71. Jung), Ries (62. Rung), Franz (46. Tasgin), Leis, Sprung, Väth, Stefani, Hoffmann, Richter, Ransom.

Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)

Tore: 0:1 Christoph Stefani (2.), 1:1 Julian Rohde (15.), 2:1 Niclas Rehm (27.), 3:1 Maurus Klüber (65.)

Zuschauer: 350.

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Kreismeisterschaften: Top-Resultate der HSV-Starter

Bei den Tischtennis-Kreismeisterschaften der Erwachsenen am 24.+25.08.2013 in Künzell konnten einige Spieler des Hünfelder SV tolle Ergebnisse verzeichnen:
Bei den Junioren holten sich Tobias Düring und David Schneider den Titel im Doppel, im Einzel belegten beide den 3. Rang.
In der Herren E-Klasse sicherte sich Michael Seifert den Titel des Kreismeisters vor Klaus Zdiarstek auf Platz 2. Im Doppel wurden beide zusammen Vize-Kreismeister.
Wir gratulieren allen sehr herzlich zu ihren tollen Erfolgen.
Auch die übrigen HSV-Spieler schlugen sich in ihren Spielklassen respektabel.

Tischtennis

Hessenliga – Top 10 Torschützenliste – Fabian Schaub weiter top

Hessenliga – Top 10 Torschützenliste – Fabian Schaub weiter top

Osthessen (rg) – Der Fliedener Fabian Schaub liegt jetzt mit sieben Treffern alleine an der Spitze der Hessenliga-Torschützenliste. Die Top-Torjäger des hessischen Oberhauses in der Übersicht:

1.Fabian   SchaubBuchonia   Flieden7
2.Salvatore   Bari1. FC   Eschborn6
Peter   SprungSpfr.   Seligenstadt6
4.Ferhat   GündüzSV   Wiesbaden5
Rene   HuneckFSC   Lohfelden5
Dominik   LohneOSC   Vellmar5
Andreas   KlugSC Vikt.   Griesheim5
Emre NefizFSV   Frankfurt U235
9.Patrick   LesserTSV   Lehnerz4
Christian   BirkenbachSV   Buchonia Flieden4
Blerton   MucaRW   Darmstadt4
Ali   IbrahimajRW   Darmstadt4
Zuelfuekar   CosgunerWehen   Wiesbaden II4
Patrick   Hilser1. FC   Eschborn4
15Julian   AnkertSV   Buchonia Flieden3
Niclas   RehmHünfelder   SV3

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Hessenliga – Weber: „Weitermachen, wo wir aufgehört haben“

 

Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Für die Hessenliga-Fußballer des Hünfelder SV steht am Mittwoch (19 Uhr) in der Rhönkampfbahn das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm. Dann kommt nach dem SV Wiesbaden mit den Sportfreunden Seligenstadt der nächste Aufsteiger nach Hünfeld und gegen die sollen ebenso wie gegen Wiesbaden die drei Punkte in der Haunestadt bleiben.

gespielt, aber uns mit einem Dreier selbst belohnt. Jetzt wollen wir gegen Seligenstadt da weitermachen, wo wir gegen Wiesbaden aufgehört haben“, umreißt HSV-Coach Dominik Weber die Zielvorgabe gegen die Sportfreunde, die mit zwölf Punkte aus sieben Spielen derzeit fünf Zähler mehr auf dem Konto haben als die Hünfelder. „Seligenstadt hat sich vor der Saison optimal mit Spielern von Bayern Alzenau verstärkt, das ist eine absolute Topmannschaft. Aber auch wenn das ein richtig schweres Spiel für uns wird, wollen wir die Punkte hier behalten.“
Der kurzfristige Weggang von Sascha Rumpeltes zurück nach Flieden ist im Übrigen abgehakt: „Das war natürlich ein Riesenschock, aber die Mannschaft hat klasse reagiert. Jetzt kommt natürlich alles zusammen, aber nicht umsonst haben wir einen Kader von jetzt 19 Leuten und genug Spieler, die auflaufen können und das gut machen werden“, meint der 32-Jährige, der gegen Seligenstadt weiterhin auf Sebastian Gensler (Knie-OP), Kevin Krieger (Rotsperre) und Dennis Müller (Bluterguss auf dem Spann) verzichten muss. Dennoch macht sich Weber so seine Gedanken über den Spielplan, schließlich ist die Mittwochspartie dann das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen: „Das ist natürlich sehr kräftezehrend, ich hoffe einfach, dass wir am Mittwoch genauso marschieren können wie gegen Wiesbaden, weil wir fußballerisch doch nicht so ganz an die anderen Mannschaften herankommen. Deshalb haben wir aber auch nur ein lockeres Abschlusstraining zum Regenerieren absolviert und zudem ist es für mich ein leichter Vorteil, dass wir diesmal unter der Woche zuhause spielen.“ Das gilt dann auch für Maurus Klüber, der nach seinen beiden bärenstarken Auftritten in Eschborn und gegen Wiesbaden im Sturmzentrum gesetzt ist.

 

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Hessenliga – Hünfeld schlägt Wiesbaden mit jeder Menge Herzblut

Hünfeld – Von Johannes Götze – www.osthessen-sport.de

Dank einer tollen Mannschaftsleistung hat der Fußball-Hessenligist Hünfelder SV den ersten Heimsieg eingefahren: Aufsteiger SV Wiesbaden wurde mit einer 1:3 (0:1)-Niederlage im Gepäck zurück in die Landeshauptstadt geschickt. Dabei mussten die Spieler vorm Spiel erst einmal den Schock vom Wechsel ihres Mitspielers Sascha Rumpeltes zu Buchonia Flieden verdauen.

„Ich hab zu keiner Sekunde daran gezweifelt, dass wir das Spiel heute gewinnen. Trotzdem ist es natürlich Erleichterung pur“, purzelten HSV-Trainer Dominik Weber nach dem Spiel jede Menge Steine vom Herzen. Weber musste nach dem ersten Heimdreier erstmal die Gefühle sortieren, fand dann aber die passenden Worte: „Das war eine mannschaftlich geschlossene Mannschaftsleistung von der Nummer 1 bis 15.“ Zwei Spieler galt es aber trotzdem herauszuheben: Johnny Helmke ist wieder zu alter Form zurückgekehrt und geht als absoluter Chef der Defensive voran. Zudem machte Maurus Klüber als Sturmspitze ein Riesenspiel, lief über 90 Minuten unermüdlich die Viererkette an, belohnte sich erst mit einer tollen Vorarbeit zum 2:0 und entschied das Spiel dann mit dem 3:1. „Er hat heute die Kritiker, die immer sagen, dass in Hünfeld ein Mittelstürmer fehlt, eines Besseren belehrt“, war auch Weber mehr als angetan von der Leistung Klübers, der schon am Dienstag in Eschborn zu den besten gehörte. Warum Hünfeld gegen die von der Spielanlage eigentlich etwas reiferen Gäste gewann, das wusste Wiesbadens Trainer Sascha Amstätter nur zu gut: „Mit sehr viel Herzblut und Einsatzwille haben die Hünfelder uns verdient drei Tore eingeschenkt und wir nur eins gemacht.“

Für das 1:0 kurz vor der Pause sorgte Kapitän Niclas Rehm höchstpersönlich: Knapp im Strafraum selbst gefoult worden, entschied der Schiedsrichter allerdings auf Freistoß außerhalb, Rehm war es schnuppe, er zirkelte den Freistoß einfach direkt rein. Chancen waren im guten und temporeichen Spiel bis dato Mangelware: Bei Hünfeld scheiterte Rehm per Volleyschuss aus kurzer Distanz am Keeper. Im direkten Gegenzug liefen die Hünfelder in einen Konter, gegen Max Fiege konnte Lukas Budenz in letzter Sekunde klären. Nach der Pause war der HSV gleich wieder präsent, ließ wenig zu und belohnte sich folgerichtig mit dem zweiten Treffer: Klüber fiel der Ball vor die Füße, der spielte den Ball dann liegend in die Schnittstelle, der ebenfalls starke Christoph Neidhardt bedankte sich und schob ein. Richtig unnötig war dann der Anschlusstreffer, denn mit einem 2:0 im Rücken ließen sich die Hünfelder schulbuchmäßig über drei Stationen auskontern. Mittelstürmer Ferhat Gündüz traf nach toller Flanke von Ernesto Cavallo. Ernsthafte Ausgleichschancen gab es dann keine, lediglich ein Fernschuss von Kapitän Christopher Hübner sorgte noch einmal für Gefahr. Gezittert musste dennoch bis in die Nachspielzeit, da sorgte Klüber dann für kollektiven Jubel, als er einen als Befreiungsschlag gedachten Pass von Steffen Witzel frei vorm Tor verwertete.

Dass die Hünfelder auch heftige Nackenschläge verdauen können, bewiesen sie somit eindrucksvoll: Neben Kevin Krieger (Rotsperre) und Sebastian Gensler (Knie-OP) musste Weber auch noch kurzfristig auf Dennis Müller (Mittelfußprellung) und Sascha Rumpeltes (nach Flieden gewechselt – siehe Extrabericht) verzichten. Rumpeltes hatte seinen Wechsel erst kurz vorm Spiel kommuniziert, wurde daraufhin von Weber freigestellt. Spieler wie Julian Rohde auf der 10 und Simon Grosch als Rechtsverteidiger sprangen in die Bresche und machten ihre Sache richtig gut.

Hünfeld: Theisenroth – Grosch, Helmke, Witzel Beck – Budenz, Alles – Neidhardt (83. Belaarbi), Rohde (77. Trabert), Rehm – Klüber (90.+2 van Leeuwen).

Wiesbaden: Tekin; Heupt, Ouffata, Schmick, Hübner, Seidelmann (46. Schug), Gündüz, Fiege (58. Bahssou), Cavallo (82. Rebic), Dimter, König.

Schiedsrichter: Boris Reisert (Rödermark)

Tore: 1:0 Niclas Rehm (41.), 2:0 Christoph Neidhardt (63.), 2:1 Ferhat Gündüz (71.), 3:1 Maurus Klüber (90.+1)

Zuschauer: 260.

 

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Hessenliga – Witzel HSV-Pechvogel des Tages – 1:2-Pleite in Eschborn

Eschborn (jg) – www.osthessen-sport.de

Es sollte nicht sein: Der Hünfelder SV lieferte beim FC Eschborn über weite Strecken ein ganz starkes Spiel ab, musste sich am Ende jedoch 1:2 (0:1) geschlagen geben. Die Leistung der Gäste war im Vergleich zur 0:1-Pleite am Samstag gegen Alzenau nicht wiederzuerkennen. In der Fußball-Hessenliga dümpelt der HSV damit weiterhin in der hinteren Tabellenregion herum.

Steffen Witzel stand in Eschborn im Blickpunkt: Der Innenverteidiger hatte in der Schlussphase den Ausgleich auf dem Kopf, hatte aber Pech, weil ein Eschborner auf der Linie gerade noch klären konnte. Auch Kapitän Niclas Rehm, Julian Rohde und Christopher Neidhardt hatten noch gute Torchancen, jedoch fehlte auch ihnen das Quäntchen Glück. Und so durfte am Ende Eschborn den dritten Heimsieg im dritten Heimspiel feiern. Auch schon beim 0:1 war Witzel, der über weite Strecken eine gute Partie ablieferte, nicht gerade vom Glück verfolgt: Er spielte im Aufbau den ersten Gegner aus, blieb dann aber an Salvatore Bari hängen, der passte in die Gasse zu Patrick Hilser und der hatte keine Mühe an HSV-Keeper Dennis Theisenroth vorbeizuschieben.

Das 0:1 war auch aus einem anderen Grund unnötig wie ein Kropf, denn der HSV hatte – wie im kompletten Spiel – richtig viel Leidenschaft auf den Platz gebracht, spielte diszipliniert und mit hohem Einsatz. So kam Eschborn in Halbzeit eins neben dem Tor nur zu einer guten Torchance, den Schuss des rechts durchgebrochenen Michel Gschwender hielt Dennis Theisenroth in der sechsten Minute aber klasse. Und auch selbst setzten die Hünfelder immer wieder Nadelstiche nach vorne. Richtig gefährlich wurde es vor der Pause aber nur einmal: Maurus Klüber, der den Vorzug vor Dennis Müller erhielt, wählte nach einem langen Ball von Johnny Helmke nicht den direkten Weg zum Tor und ließ sich abdrängen.

Nach der Pause, dann der komplette Fehlstart: Kevin Hillmann brach auf der rechten Seite durch, flankte ideal auf den langen Pfosten, dort drückte Velibor Velemir den Ball problemlos über die Linie. Hünfeld blieb aber unbeeindruckt und spielte sich gleich eine dicke Torchance heraus, Rehms Schuss aus 16 Metern lenkte Eschborns Keeper Nemanja Saula aber sensationell über die Latte. Der gerade eingewechselte Julian Rohde machte es in der  74. Minute besser, er traf nach Rehm-Pass aus 15 Metern volley ins kurze Eck, und läutete eine packende Schlussphase in einem über die komplette Spielzeit schnellen Spiel ein. Zum Ausgleich reichte es aber knapp nicht mehr.

„Absolut bitter, absolut ärgerlich. Schade. Mit der Laufbereitschaft und dem Einsatzwillen von heute, hätten wir gegen Alzenau die drei Punkte geholt. Riesenlob an die komplette Mannschaft, die hat heute toll gearbeitet und ein tolles Spiel gemacht. Gerade die Offensive hat klasse gefightet“, fand HSV-Trainer Dominik Weber trotz der Pleite nur lobende Worte, der gerade von der Mentalität seiner Mannen begeistert war: „Selbst nach dem 0:2 wurden sofort die Ärmel hochgekrempelt und nach dem Anschlusstreffer haben die Eschborner sogar geschwommen.“

Eschborn: Saula; Sternheimer, Tilger, Grüter, Hilser (90. Velimir Velemir), Bari, Velibor Velemir, Nguyen, Gschwender, Schülke, Hillmann (68. Wade).

Hünfeld: Theisenroth – Rumpeltes, Helmke, Witzel, Beck – Budenz, Trabert (76. Grosch) – Neidhardt, Alles (60. Müller), Rehm – Klüber (73. Rohde).

Schiedsrichter: Andreas Weichert (Bensheim)

Tore: 1:0 Patrick Hilser (26.), 2:0 Velibor Velemir (48.), 2:1 Julian Rohde  (74.)

Zuschauer: 150.

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Fußball, HSV.news

Ein Punkt für den HSV war drin

 

von Ralph Kraus,www.torgranate.de

Es kam wie erwartet: Der Hünfelder SV hat sein Auswärtsspiel der Hessenliga beim 1. FC Eschborn verloren. 2:1 (1:0) hieß auf der Heinrich-Graf-Sportanlage letztlich für den Favoriten.

Allerdings muss sich der HSV ärgern. Denn mit etwas mehr Konzentration wäre durchaus ein Punkt drin gewesen. Dazu kam Pech, dass ein Kopfball von Steffen Witzel noch von der Linie gekratzt wurde (83.). Das wäre das 2:2 gewesen.

Aber der Reihe nach: HSV-Trainer Dominik Weber hatte sein Team im Vergleich zum 0:1 gegen Alzenau auf zwei Positionen leicht verändert. Teils freiwillig (schöpferische Pause für Dennis Müller), teils gezwingener Maßen (Rotssperre von Kevin Krieger). Für die beiden rückte die „Bubi-Offensive“ nach: Maurus Klüber spielte im  obligatorischen 4-3-2-1 die einzige Spitze, Sebastian Alles spielte in der zentralen Position dahinter.

„Lange die Null halten und möglichst wenig zulassen.“ So lautete die Marschroute, die Weber vorgab. Sein Team setzte das gut um. Außer zwei halbwegs gefährlichen Schüssen von Hillmann (2.) und Geschwendner (7.), die für Dennis Theisenroth keine wirklich ernste Gefahr bedeuteten, passierte nichts – bis auf eine Szene in der 27. Minute, die letztlich wohl spielentscheidend war.

Das 1:0 fiel mitten in eine Phase, als sich Hünfeld erstmals Richtung Tor des Ex-Regionalligisten wagte. Warum sich der HSV beim Ballverlust im Mittelfeld aber derart auskontern ließ wie die berühmte „Schülermannschaft“, bleibt schleierhaft. Fakt ist, das Torschütze Hilser von der Mittellinie alleine auf Dennis Theisenroth zulaufen konnte und den Ball unter dem Hünfelder Keeper durch schob.

Direkt nach der Pause dann der Schock: Über die linke Abwehrseite des HSV kam eine Eschborner Flanke an den langen Pfosten. Von dort köpfte Kevin Hillmann den Ball in die Gefahrenzone und Velimir Velibor hatte keinerlei Mühe mehr aus Nahdistanz einzudrücken.

Hünfeld steckte nach dem 2:0 aber nie auf und hatte die erste ernste Möglichkeit durch Christoph Neidhardt, der FCE-Schlussmann Saula zu einer guten Parade zwang (56.). Klar hatte Eschborn nun zwei, drei Möglichkeiten zum dritten Tor, aber Witzels Chance hätte auch großen Hünfelder Jubel auslösen können.

Fazit: Der neutralle Zuschauer sah einen verdienten Sieger, der HSV-Fan eine unglückliche Niederlage. Sebastian Alles bekam nach einer knappen Stunde einen Tritt im Mittefeld ab und musste verletzt vom Feld.fb-sl-eschborn-08-2013-2

Fußball, HSV.news

Tischtennis-Vereinsmeister 2013: Celine Brell, Till Zdiarstek, David Schneider

Bei den gut besuchten Vereinsmeisterschaften 2013 der Tischtennis-Abteilung am 17.08.2013 waren unser Neuzugang Celine Brell in der Mädchenklasse, Titelverteidiger Till Zdiarstek in der Jungenkonkurrenz und David Schneider bei den Herren nicht zu schlagen.
Demnächst werden auch noch unsere Damen ihre Titelkämpfe ausrichten.
Es gab folgende Erstplatzierte:

MädchenJungenHerren
1. Celine Brell1. Till Zdiarstek1. David Schneider
2. Leonie Möller2. Florian Färber2. Roland Kotulla
3. Lisa Prudlo3. Pascal Baumgart3. Martin Sauer

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Vereinsmeister 2013: Till Zdiarstek bei den Jungs, Celine Brell bei den Mädchen.

tt-mv-Vereinsmeister2013_Herren

Vereinsmeister 2013: David Schneider bei den Herren

Hier weitere Bilder der Vereinsmeisterschaften:

Tischtennis