Hünfeld/Kirchhasel Favorit bei AH-Hallenmeisterschaften in Lauterbach

Lauterbach (fs) – www.osthessen-sport.de

Die Alten Herren des Fußballkreises Lauterbach/Hünfeld ermitteln am Samstag ab 10.30 Uhr in Lauterbach ihren Hallenkreismeister. Als großer Favorit geht die Spielgemeinschaft aus Hünfeld und Kirchhasel ins Rennen. Das Finale ist für 17.17 Uhr vorgesehen.

Solllte Hünfeld/Kirchhasel in Bestbesetzung antreten, sind mit Bernhard Göbel, Sven Bednarek, Uwe Hartmann oder Mario Rohde einige Spieler dabei, die bereits höherklassig gespielt haben und richtig gut kicken können. Der Titel geht also nur über den Sieger von 2011, der jedoch im Finale der Vorjahresauflage im Neunmeterschießen gegen den SV Wölf verlor und den Pott gerne zurückholen will.

Die Gruppeneinteilung und der Spielplan in der Übersicht:

Gruppe 1 (ab 14 Uhr)

SG Kiebitzgrund/Rothenkirchen

SG Hünfeld/Kirchhasel

SG Schlitzerland

SC Rasdorf

TSV Ufhausen

Gruppe 2 (ab 10.30 Uhr)

RW Burghaun

SV Wölf

SG Roßkuppe

SG Engelrod / Frischborn

Gruppe 3 (ab 12.30 Uhr)

TSV Ilbeshausen

FSV Schwarzbach

VFL Lauterbach

TSG Mackenzell

10:30 Gr.2 SG Roßkuppe – SG Engelrod/Frischborn :

10:41 Gr.2 SV Burghaun – SV Wölf :

10:52 Gr.2 SG Engelrod/Frischborn – SG Eiterfeld/Leimbach :

11:03 Gr.2 SV Burghaun – SG Roßkuppe :

11:14 Gr.2 SV Wölf – SG Eiterfeld/Leimbach :

11:25 Gr.2 SV Burghaun – SG Engelrod/Frischborn :

11:36 Gr.2 SG Roßkuppe – SG Eiterfeld/Leimbach :

11:47 Gr.2 SV Wölf – SG Engelrod/Frischborn :

11:58 Gr.2 SV Burghaun – SG Eiterfeld/Leimbach :

12:09 Gr.2 SV Wölf – SG Roßkuppe :

12:30 Gr.3 TSV Ilbeshausen – FSV Schwarzbach :

12:43 Gr.3 VFL Lauterbach – TSG Mackenzell :

13:00 Gr.3 FSV Schwarzbach – VFL Lauterbach :

13:13 Gr.3 TSG Mackenzell – TSV Ilbeshausen :

13:30 Gr.3 TSV Ilbeshausen – VFL Lauterbach :

13:43 Gr.3 FSV Schwarzbach – TSG Mackenzell :

14:00 Gr.1 SG Schlitzerland – SC Rasdorf :

14:11 Gr.1 FSG Kiebitzgr./Rothenk. – SG Hünfeld/Kirchhasel :

14:22 Gr.1 SC Rasdorf – TSV Ufhausen :

14:33 Gr.1 FSG Kiebitzgr./Rothenk. – SG Schlitzerland :

14:44 Gr.1 SG Hünfeld/Kirchhasel – TSV Ufhausen :

14:55 Gr.1 FSG Kiebitzgr./Rothenk. – SC Rasdorf :

15:06 Gr.1 SG Schlitzerland – TSV Ufhausen :

15:17 Gr.1 SG Hünfeld/Kirchhasel – SC Rasdorf :

15:28 Gr.1 FSG Kiebitzgr./Rothenk. – TSV Ufhausen :

15:39 Gr.1 SG Hünfeld/Kirchhasel – SG Schlitzerland :

Zwischenrunde bis Finale

Gruppe 1 Gruppe 2

1. Gruppe 1 1. Gruppe 2

2. Gruppe 2 1. Gruppe 3

2. Gruppe 3 2. Gruppe 1

Zwischenrunde

16:00 Gr.A 1. Gruppe 1 – 2. Gruppe 2 :

16:11 Gr.B 1. Gruppe 2 – 1. Gruppe 3 :

16:22 Gr.A 2. Gruppe 3 – 1. Gruppe 1 :

16:33 Gr.B 2. Gruppe 1 – 1. Gruppe 2 :

16:44 Gr.A 2. Gruppe 2 – 2. Gruppe 3 :

16:55 Gr.B 1. Gruppe 3 – 2. Gruppe 1 :

Spiel um Platz 3

17:06 2. Gruppe A – 2. Gruppe B :

Endspiel

17:17 1. Gruppe A – 1. Gruppe B :

 

Fußball

Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 13

Osthessen (jg) – In einer Serie nimmt das Osthessensport-Team die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV und Buchonia Flieden sowie den Hessenliga-Anwärter TSV Lehnerz etwas genauer unter die Lupe. Im elften Teil der Serie wird ein etwas genauerer Blick auf die Jugendabteilungen geworfen.

Hünfelder SV: 20 Spieler umfasst der Kader des HSV und davon haben 15 Akteure bereits in der Jugend die Schuhe für die Haunestädter geschnürt. Gerade der personelle Umbruch vor anderthalb Jahren hatte zur Folge, dass noch intensiver auf die eigene Jugend gebaut wird. Vor allem viele Spieler aus den starken Jahrgängen 1991 bis 1993 schafften den Sprung in die erste Mannschaft. Aktuell stagniert es aber etwas beim HSV: Zwar spielen A-, B,- und C-Junioren in der Gruppenliga, allerdings kämpfen zwei der drei Mannschaften auch noch um den Klassenerhalt. Am besten stehen die C-Junioren da, die auf Platz drei liegend noch nicht die Meisterschaft abhakt haben.

 

 

 

 

 

 

 

Buchonia Flieden: Wie wichtig die Jugendarbeit bei den Buchonen ist, bewiesen sie im vergangenen Jahr: Nachdem die erste Mannschaft frühzeitig den Klassenerhalt in der Tasche hatte, galt alle Priorität im Verein der Meisterschaft und dem Aufstieg der A-Junioren in die Hessenliga. Ersteres gelang, aber in den Relegationsspielen war Flieden letztlich knapp unterlegen. Aktuell sind die A-Junioren auf dem besten Wege, den Titel zu verteidigen und versuchen erneut den Aufstieg in Hessens höchste Liga zu realisieren. Auch das Hessenligateam profitiert von der guten Jugendarbeit, denn rund die Hälfte der Akteure des aktuellen Kaders stand schon in jungen Jahren im Königreich am Platz.

TSV Lehnerz: Dem TSV ist im vergangenen Jahr der große Coup gelungen: Der Zusammenschluss von den A- bis zu den C-Junioren mit Viktoria Bronnzell, der bis dato erfolgreichsten Jugendabteilung in der Region, zum JFV Viktoria Fulda trägt schon jetzt erste Früchte. Beispielsweise hat Defensivspezialist Niklas Breunung schon einige Spiele für den Verbandsliga-Spitzenreiter absolviert. Er tauschte vor der Saison den Pass von Bronnzell mit dem von Lehnerz und spielt eigentlich noch bei den A-Junioren. Alle drei Teams sind in der Hessenliga beheimatet, auch die zweiten Mannschaften spielen in der Gruppenliga um die Titel mit. Damit ist schon im Juniorenbereich eine hohe Leistungsdichte garantiert.

 

Fußball

Schneechaos – So reagieren die Trainer in Osthessen

 Osthessen (jg) – www.osthessen-sport.de

Viel schlimmer könnten die Bedingungen kaum sein: Fast jede Fußballmannschaft startet aktuell in die Vorbereitung und muss dabei mit Schneemassen kämpfen. Deshalb wird vor allem aufs Fitnessstudio und die Laufbahn ausgewichen.

„Das ist alles ganz ganz schwierig für uns“, gibt Fliedens Trainer Jochen Maikranz zu, der schwer am Rotieren ist: „Einmal werden wir diese Woche noch ins Fitnessstudio gehen, da soll etwas im Kraft- und Ausdauerbereich gemacht werden, und einmal werden wir noch in eine Soccer-Halle gehen. Der Rest ist noch offen.“ Gerade was Testspiele angeht, ist die Situation katastrophal: „Nachdem das Testspiel für Donnerstag gegen Neuhof abgesagt werden musste, haben wir kurzfristig ein Spiel beim FSV Frankfurt II für Mittwoch ausgemacht, aber auch das ist schon wieder abgesagt“, bedauert Maikranz, der auf das Wochenende baut: „Ich hoffe, dass wir bei Rot-Weiß Frankfurt am Samstag spielen können. Im Süden dürfte sich die Lage eher wieder beruhigen.“

Oliver Bunzenthal, scheidender Coach bei Hessenligakonkurrent Hünfeld, verzichtet komplett auf die Halle: „Da sehe ich überhaupt keinen Effekt.“ Vielmehr will Bunzenthal die Tartanbahn in der Rhönkampfbahn, soweit das möglich ist, und den Stadtpark unsicher machen: „Das meiste wird sich in den nächsten Tagen auf der Laufbahn abspielen. Zusätzlich gehen wir einmal pro Woche ins Fitnessstudio zu Body-Pump und Body-Attack“, berichtet Bunzenthal, der aber gelassen an das ganze herangeht: „Dann müssen wir eben die nächsten ein, zwei Wochen improvisieren.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Eichenzeller Britannia geht es indes etwas besser: „Bessere Trainingsbedingungen als die Britannia kann eigentlich keiner haben, denn der Trainer betreibt einen eigenen Fitnessclub“, lacht Coach Oliver Starke, der die „Corpus Lounge“ in Großenlüder im Moment auch für Yoga mit seinem Verbandsligakader nutzt. Daneben versucht er aber auch den einen oder anderen Hallentermin zu bekommen und macht klar: „Die Gehwege werden auch bald wieder frei sein.“ Ohnehin kann Starke mit den Schneemassen ganz gut leben: „Es macht doch Spaß im Schnee Fußball zu spielen und außerdem ist es gut für Koordination, Kraft und Ausdauer.“ Allerdings ist auch Starke klar, dass das nur so lange funktioniert, bis der Schnee richtig festgetreten ist und dann vereist.

Fußball

HSV-Abteilungsleiter Hess zur Trainerlösung Dominik Weber

kr  www.fuldaerzeitung.de

Hünfeld

Was bereits seit Wochen vermutet wurde, gab Fußball-Hessenligist Hünfelder SV am Samstag am Rande des Trainingsauftakts offiziell bekannt: Dominik Weber wird ab Juli neuer Trainer.

Dominik ist eine Persönlichkeit, die schon sehr lange bei uns Fußball spielt und der den Verein schon seit seiner frühesten Jugend bestens kennt. Umgekehrt kennen wir ihn natürlich auch schon seit der frühesten Jugend“, erklärt Abteilungsleiter Joachim Hess, der glaubt, dass Weber „alle Voraussetzungen hat, die wir brauchen: Er hat Sachverstand, viele Jahre höherklassig gespielt und entsprechend Erfahrung. Dazu ist er seit Jahren unser Kapitän und hat lange im Hintergrund bereits mit Oliver Bunzenthal zusammengearbeitet und ihn immer mal wieder vertreten. Wenn Dominik eine Ansprache hält, dann passt das“, so Hess.

Der 32-jährige Weber begann in der Jugend des HSV, wechselte 1998 zu Borussia Fulda und fünf Jahre später weiter zu Buchonia Flieden. Seit Juli 2007 ist der Bankkaufmann wieder zurück in der Rhönkampfbahn, wo ab sofort viel Arbeit auf ihn wartet. Denn zunächst muss Weber darauf achten, dass die Mannschaft zusammenbleibt. „Mit seiner Verpflichtung erhoffen wir uns, ein Zeichen gesetzt zu haben, damit wir den Großteil der Spieler halten können“, so Joachim Hess, der genau weiß, dass womöglich ein erneuter Umbruchdroht. „Es ist uns bekannt, dass unter anderem Lehnerz sehr intensiv um Spieler von uns bemüht ist“, sagt der Abteilungsleiter, der dabei wohl vor allem an Alexander Reith und Dennis Müller denkt. Reith soll auch bei Gruppenligist Borussia Fulda auf der Wunschliste stehen, genau wie Daniel Schirmer. „Zu einzelnen Namen kann ich noch gar nichts sagen, weil die Gespräche mit unseren Spielern erst jetzt anstehen, nachdem die Trainerfrage geklärt ist. So wie ich unsere Spieler aber einschätze. werden sie alle zuerst mit uns reden, bevor sie sich mit anderen Vereinen an einen Tisch setzen“, glaubt Joachim Hess.

Sicher hingegen ist, dass es beim Hünfelder SV eine neue Nummer eins geben wird. Christian Ruck hat angekündigt, seine Laufbahn im Sommer zu beenden. „Er hat uns zu verstehen gegeben, dass dies seine letzte Saison bei uns sein wird“, erklärt Hess.

Fußball

SV Steinbach sichert sich den Vogelsberg-Cup

kr  www.fuldaerzeitung.de

Alsfeld

Zum dritten Mal wurde am Sonntag das Hallenturnier um den „Vogelsberg-Supercup“ ausgetragen und zum dritten Mal gewann ein Verein aus dem Kreis Lauterbach/Hünfeld.

Nach dem Hünfelder SV 2011 und 2012 war der SV Steinbach an der Reihe. Im Endspiel gegen den Hünfelder SV wurde Florian Münkel beim 2:1-Sieg der Steinbacher mit zwei Toren zum Matchwinner. Erst spät konnte Hünfeld verkürzen. Es war ein verdienter Turniersieg der Steinbacher, die am Ende der Vorrunde mit Hünfeld punkt- und torgleich waren. Weil der SVS aber den direkten Vergleich gewonnen hatte, wurde der SVS Gruppenerster und spielte im Halbfinale so gegen Burghaun.

Es war die Revanche für das Aufeinandertreffen letzte Woche bei den Hallen-Kreismeisterschaften, als Burghaun beim 2:1-Sieg groß auftrumpfte. Diesmal ließ Steinbach den Burghaunern aber keine Chance. Zweimal Jonas Krimmel sowie Youngster Silas Kochanski machten die Tore. Kochanski war erst letzte Woche 18 geworden und gab bei seinem Debüt im Trikot der Verbandsliga-Truppe eine gute Figur ab.

Auch in Hünfeld war man zufrieden. Schließlich hatte der HSV ob der Mannschaftsfahrt nach Willingen nur eine gemischte Not-Truppe schicken können, die von Daniel van Thiel betreut wurde. Im Tor stand Marius Ebert, nachdem die Torhüter Christian Ruck (Ausflug), Dennis Theisenroth (verletzt), Mario Gerstung (letzte Woche in der Halle den Fuß verdreht) und Sebastian Trabert (Auslandsstudium) allesamt ausfielen.

„Marius stand obligatorisch für unsere gesamte Leistung im Turnier“, lachte Daniel van Thiel nachher. „Er ist genau wie die Mannschaft schlecht gestartet, hat im ersten Spiel eine Pflaume kassiert, aber wie alle anderen hat er sich gesteigert. Für die Besetzung die wir hatten, können wir absolut zufrieden sein“, so van Thiel. Ebert wurde im Halbfinale gegen Schlitzerland mit zwei gehaltenen Neunmetern zum Matchwinner.

Steinbach spielte mit David Fladung im Tor sowie mit Fabian Wiegand, Alex Terentew, Silas Kochanski (2 Tore), Paul Mörmel, Jonas Krimmel (5), Florian Münkel (7) und Sebastian Bott (2).
Hünfeld bot Marius Ebert im Tor auf. Dazu kamen Sebastian Gensler, Mehmet Bagci, Simon Schilling, Daniel van Thiel, Oliver Krenzer, Daniel Schirmer, Benedikt Kircher und Patrick Faust.

Indes müssen sich die Verantwortlichen Gedanken machen, wie es mit diesem Turnier weitergehen soll. So jedenfalls hat der „Vogelsberg-Cup“ keine Zukunft. „Wir müssen etwas ändern. Das ist mir bewusst“, sagte auch der Regionalbeauftragte Erhard Zink. In der Halle in Alsfeld waren es wohl kaum 50 zahlende Zuschauer und die Stimmung auf den Rängen ähnelte der auf einer Beerdigung. Zink: „Nächstes Jahr wird es den Vogelsberg-Cup aber sicher erneut geben.“

Fußball

Volleyball-Oberligist Hünfeld schüttelt Verfolger ab

Fuldaer Zeitung vom 21.01.2013

Hünfeld
Volleyball-Oberligist Hünfeld macht so weiter, wie er im vergangenen Jahr aufgehört hat – er siegt. Am Samstagabend gewann der Liga-Erste in eigener Halle auch das Topspiel gegen den Zweiten VfL Goldstein mit 3:0-Sätzen und untermauerte seine Führungspositio

Auch wenn es nicht die glanzvollste HSV-Partie war, so war sie doch beeindruckend. Vor dem wichtigen Aufeinandertreffen stand noch ein kleines Fragezeichen, ob denn der Spitzenreiter seine starke Form der letzten Monate auch über die Winterpause hatte aufrechterhalten können. Die Antwort darauf gab der Gastgeber bereits im ersten Abschnitt. Nach einer „abtastenden“ und ausgeglichenen Anfangsphase übernahm das HSV-Team mehr und mehr das Kommando auf dem Feld und baute kontinuierlich die Führung zum 25:21-Satzgewinn aus. Seine gute Moral bewies das Haunestadt-Team einmal mehr, als es im zweiten Satz nach einigen unglücklichen Aktionen mit 0:4 in Rückstand geriet. Es spielte jedoch diszipliniert weiter und erarbeitete sich erneut einen stabilen Vorsprung, den es trotz einiger spannender Passagen nicht mehr abgab. Beim umjubelten Satzball zum 25:22 „zauberte“ die Hünfelder Angriffsreihe, so dass die Goldsteiner Abwehr bewegungsunfähig war.

Und die Heimmannschaft blieb auch im dritten Durchgang ihrer erfolgreichen Linie treu. Sie ließ den Gast aus dem Frankfurter Stadtteil nicht zu seinem Spiel finden, das – wenn erst einmal in Fahrt – nur durch konsequente Block- und Abwehrarbeit zu stoppen war. Und diese war einer der Erfolgsbausteine. Stefan Schneider, „die Wand“, brachte neben treffsicheren Angriffen vor allem mit seinem Block den Gegner zur Verzweiflung. Und auch der sprunggewaltige Sören Waitz beeindruckte. Am Ende gab es mit 25:19 einen erneut souveränen 3:0-Sieg – der sechste in Folge – zu bejubeln.
„Ich bin natürlich sehr zufrieden. Vor allem freut es mich, wie konstant gut wir nach der Spielpause aufgetreten sind“, war das erste Resümee von HSV-Spielertrainer Uli Bönsch. Lob gab es auch vom Gegner aus Goldstein: „Das war schon gut, was Hünfeld abgeliefert hat.“

Hünfeld:  Marek Liwoch, Markus Roth, Sören Waitz, Torsten Sodies, Daniel Wehner, Thomas Prokein, Stefan Schneider, Waldemar Weizel, Sebastian Tews, Uli Bönsch.

Volleyball

Oberliga – HSV siegt im Spitzenspiel und kann Tabellenführung ausbauen

www.osthessen-sport.de vom 20.01.2013
Hünfeld (hg) – In der Oberliga sind die Volleyballer des Hünfelder SV derzeit nicht zu stoppen. Im Spitzenspiel gegen Verfolger Goldstein konnte sich Tabellenführer Hünfeld deutlich mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:19) durchsetzen. Damit konnte das Team um Spielertrainer Uli Bönsch die Führung auf vier Punkte ausbauen.

„Wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht“, ist Bönsch mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Die Hünfelder gingen hochmotiviert ins Spiel und konnten diesem ihren Stempel aufdrücken. In allen drei Sätzen konnten die Gastgeber ab dem fünften oder sechsten Punkt die Führung übernehmen und behaupten. Den Schlüssel zum deutlichen Erfolg gegen den Tabellenzweiten sieht der Spielertrainer in der starken Block-Feldabwehr um den überragend spielenden Stefan Schneider. Bönsch freute sich über den verdienten Sieg und über eine Rarität bei den häufig von Personalsorgen geplagten Hünfeldern: „Es waren alle da.“

Hünfeld: Bönsch, Liwoch, Prokain, Roth, Schneider, Sodies, Tews, Waitz, Wehner, Weitzel.

Volleyball

Hessenliga – Interview mit Hünfelds zukünftigem Trainer Dominik Weber

Hünfeld – Von Johannes Götzewww.osthessen-sport.de

Dominik Weber (32) kennt den Hünfelder SV in- und auswendig. Auch deswegen entschlossen sich die Verantwortlichen um Lothar Mihm (Vorsitzender) und Joachim Hess (Abteilungsleiter) dafür, den aktuellen Kapitän ab der neuen Saison als Trainer des Fußball-Hessenligisten zu installieren und Oliver Bunzenthals Erbe antreten zu lassen.osthessen-zeitung.de gab der Bankkaufmann, der aus Neuwirtshaus stammt, ein erstes Interview.

 

Wann kam der Verein auf dich zu?

„Vorvergangenen Montag hat der Oli abgesagt. Ich hatte dann am darauffolgenden Mittwoch das erste Gespräch mit Lothar Mihm und Jochi Hess, da haben sie mich gefragt, ob ich mir vorstellen könne, Nachfolger vom Oli zu werden. Ich war im ersten Moment nicht überrascht, dass mit mir gesprochen wird, hätte aber nicht gedacht, erster Kandidat zu sein und so ein Vertrauen entgegengebracht zu bekommen. Ich hatte dann tags drauf noch ein zweites Gespräch mit Lothar, da haben wir dann endgültig alles fest gemacht. Am Dienstag fiel dann vereinsintern endgültig die Entscheidung.“

 

Es muss ja ein Traum sein, auf der ersten Trainerstation gleich einen Hessenligisten zu übernehmen?

„Ja auf jeden Fall, die Klasse ist dabei aber nicht das alles Entscheidende, entscheidend ist eher, dass es der HSV ist. Obwohl der Klassenerhalt natürlich absolutes Ziel ist und ich auch fest davon ausgehe, dass wir den schaffen. Ich bin jetzt schon so viele Jahre in Hünfeld, ich kenne das Umfeld, die Mannschaft, den Vorstand. Von daher liegt mir der Verein schon sehr sehr am Herzen. Für mich wäre auch nie in Frage gekommen, irgendwo anders hinzugehen, auch wenn sich der Verein für einen anderen Trainer entschieden hätte.“

 

Hast du deswegen nicht das Gefühl, schon zu nah an der  Mannschaft dran zu sein?

„Ich denke mal, dass das auch so ein bisschen die Befürchtung von außen sein könnte, frei nach dem Motto: ‚Ah, der ist jetzt ganz eng dran an der Mannschaft, der versteht sich zu gut mit den Spielern‘. Aber ich gehe ganz fest davon aus, dass das kein Problem für die Mannschaft und für mich sein wird. Es hat sich auch schon die vergangenen Jahre gezeigt, als ich Vertretung für Oli gemacht habe, dass ich von den Jungs als Respektsperson angenommen werde, ich weiß mich auch durchzusetzen.“

 

Stichwort Mannschaft: Wie wird die in der kommenden Saison aussehen?

„Das wurde von Vereinsseite noch gar nicht konkret angesprochen. Zwei, drei Namen haben wir aber schon lose diskutiert. Ich hoffe natürlich, dass  es vom aktuellen Team 100 Prozent Zusagen geben wird. Ich würde gerne mit allen weiterarbeiten, weil jeder Einzelne Potenzial hat. Die Jungs können sich noch weiterentwickeln und gerade in der Hessenliga noch einen Schritt nach vorne machen. Es gibt sogar ein paar Spieler bei uns, bei denen ich das Gefühl habe, dass die Hessenliga noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.“

 

Kannst du Beispiele nennen?

„Vielleicht werde ich das mal intern sagen, aber in der Öffentlichkeit nicht. Die Jungs sollen ja nicht abheben.“

 

Wirst du auch noch selbst spielen?

„Nur Trainer, so ist es zumindest geplant. Es spielt natürlich auch eine Rolle, wie es läuft. Aber ich denke mal, dass die Jungs keinen Dominik Weber mehr in der Mannschaft brauchen, sondern es selbst hinkriegen.“

 

Mit Christian Ruck hört nach der Saison neben dir ein weiterer erfahrener Spieler auf. Es bliebe mit Daniel Schirmer nur noch ein Ü30-Spieler, der Rest ist 25 und jünger. Ein Problem?

„Es wird sicherlich noch einmal ein Gespräch mit Christian geführt werden. Man braucht ganz einfach eine gewisse Mischung in der Mannschaft, die war bei uns die letzten Jahre da und deswegen hoffe ich, dass das so bleibt. Für die Mannschaft ist es wichtig, dass ein gewisses Gefälle in der Altersstruktur da ist, gerade auch für das Zwischenmenschliche.“

 

Hört Ruck auf, gilt Dennis Theisenroth legitimer Nachfolger im Tor. Ist er bereit?

„Ich halte ganz ganz viel von Dennis und traue ihm blind die Hessenliga zu. Da hätte ich überhaupt keine Bedenken, falls der Christian bei seinem Entschluss bleibt.“

 

Wie viel Oliver Bunzenthal wird in dem Trainer Dominik Weber stecken?

„Jeder hat seine eigene Ideen und Vorstellungen, aber es wird natürlich auch ganz viel von Oli in meine Arbeit einfließen. Ich bin auch ein absoluter Verfechter davon, dass man keinen Fußball bolzt, sondern dass man von hinten raus spielt, daher wird sich an dieser Philosophie mit Sicherheit nichts ändern. Die Jungs sollen Spaß am Fußball haben, das ist das Wichtigste und den Spaß will ich den Jungs auch vermitteln.“

 

Fußball

Spitze souverän verteidigt!

Mit einem glatten 3:0 Erfolg gegen den Tabellenzweiten VFL Goldstein hat der Hünfelder SV die Tabellenspitze in der Oberliga verteidigt.

Eine stabile Annahme um den Libero Thomas Prokein und eine ausgezeichnete Block-Feldabwehr führte zum deutlichen Sieg gegen einen starken Gegner.

„Man of the Match“ Stefan Schneider

HSV.news, Volleyball

Hünfeld wird 2-ter im Vogelsbergcup

Mit einer verstärkten II-Mannschaft Mannschaft bestritt der Vorjahresmeister das Turnier .

Der größte Mannschaftsteil weilte in Willingen und absolvierte Sonntag Morgen eine leichte Laufeinheit in dem tief verschneiten und kalten Upland.

SV Steinbach gewinnt Vogelsberg-Supercup im Finale gegen Hünfeld

Alsfeld (jg) – www.osthessen-sport.de

Auch in diesem Jahr war der Fußballkreis Lauterbach/Hünfeld beim Vogelsberg-Supercup dominant und zeigte den Alsfelder Mannschaften die Grenzen auf. Siegreich war am Ende der SV Steinbach, der sich gegen Nachbar Hünfeld mit 2:1 durchsetzen konnte. Das Spiel um Platz drei entschied Schlitzerland im Neunmeterschießen mit 7:6 (3:3) gegen Burghaun für sich.

Florian Münkel war es, der Steinbach im Finale mit zwei schnellen Toren in Front schoss, Sebastian Genslers Anschlusstreffer kam zwar prompt, aber nennenswerte Ausgleichschancen blieben aus. Im Endspiel nahm Steinbach auch Revanche für das verlorene Halbfinale bei den Hallenkreismeisterschaften am vergangenen Wochenende. Allerdings waren beide Teams nicht mit denen in Hünfeld zu vergleichen. Beim SVS gab beispielsweise A-Junior Silas Kochanski sein Debüt, während bei Hünfeld zum Großteil auf die zweite Mannschaft zurückgegriffen wurde, da sich das Hessenligateam auf Teambuilding in Willingen befand. Besonders an die Torhüter musste sich der geübte Zuschauer erst einmal gewöhnen: Bei Steinbach stand David Fladung und bei Hünfeld Marius Ebert zwischen den Pfosten. Die Parallelen sind dabei auffallend: Beide sind sonst im Mittelfeld zuhause, führen ihre Mannschaften als Kapitäne aufs Feld und tanzen auch noch zusammen in der Showtanzgruppe „BWSB“. Deswegen gab es von Fladung auch prompt ein Lob an Ebert: „Der hat das stark gemacht.“ Vom Niveau war er aber nicht so sehr angetan, konnte sich aber darüber freuen, dass es am Ende neben dem Pokal 150 Euro Siegprämie gab und es zudem ein faires Turnier war. Nur zwei Zweiminutenstrafen mussten die Schiedsrichter verhängen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtig spannend war es in der Alsfelder Großsporthalle eigentlich nur einmal, nämlich im letzten Spiel der Gruppe A: Der spätere Sieger traf auf Ohmes/Ruhlkirchen und durfte dabei nicht mit mehr als drei Toren Unterschied verlieren. Bis zur letzten Sekunde kämpfte der Kreisligist aufopferungsvoll, konnte aber nur einen 5:3-Sieg herausschießen und so kam der SVS gerade noch weiter.

Steinbach: Fladung; F. Wiegand, Terentew, Kochanski, Mörmel, Krimmel, Münkel, S. Bott.

Hünfeld: Ebert; Gensler, Bagci, Schilling, van Thiel, Krenzer, Schirmer, Kircher, Faust.

Fußball

Vogelsberg-Supercup Ergebnisse

www.osthessen-sport.de

Ergebnisse und Tabellen aus der Alsfelder Großsporthalle:

 Gruppe A: SV Bobenhausen, FSG Ohmes/Ruhlkirchen, Hünfelder SV, SV Steinbach

Gruppe B: SG Schlitzerland, SV Burghaun, SV Nieder-Ofleiden, FSG Kirtorf

 12:00 Bobenhausen – Ohmes/Ruhlkirchen 1:4

12:13 Hünfeld – Steinbach 2:4

12:26 Schlitzerland – Burghaun 2:2

12:39 Kirtorf – Nieder-Ofleiden 0:1

12:52 Steinbach – Bobenhausen 4:0

13:05 Ohmes/Ruhlkirchen – Hünfeld 1:3

13:18 Nieder-Ofleiden – Schlitzerland 3:4

13:31 Burghaun – Kirtorf 1:0

13:44 Hünfeld – Bobenhausen 6:2

13:57 Steinbach – Ohmes/Ruhlkirchen 3:5

14:10 Kirtorf – Schlitzerland 2:5

14:23 Nieder-Ofleiden – Burghaun 1:2

 

Tabelle Gruppe A

1.Steinbach311:76
2.Hünfeld311:76
3.Ohmes/Ruhlkirchen310:76
4.Bobenhausen33:140

 

Tabelle Gruppe B

1.Schlitzerland311:77
2.Burghaun35:37
3.Nieder-Ofleiden35:63
4.Kirtorf32:70

Endrunde

14:40 1. Halbfinale: Steinbach – Burghaun 3:0

14:53 2. Halbfinale: Schlitzerland – Hünfeld 3:4 (1:1)

15:06 Spiel um Platz 7: Bobenhausen – Kirtorf 5:2

15:19 Spiel um Platz 5: Ohmes/Ruhlkirchen – Nieder-Ofleiden 2:0

15:32 Spiel um Platz 3: Burghaun – Schlitzerland 6:7 (3:3)

15:45 Endspiel Steinbach – Hünfeld 2:1

 

Fußball

Hessenliga – Dominik Weber beerbt Bunzenthal auf HSV-Bank

Hünfeld – Von Johannes Götzewww.osthessen-sport.de

Dominik Weber wird ab der kommenden Saison das Traineramt beim Hünfelder SV übernehmen. Beim Trainingsauftakt am Samstagmorgen wurde Weber offiziell vorgestellt. Der 32-Jähirge ist aktuell noch Kapitän des Fußball-Hessenligisten, er folgt Oliver Bunzenthal, der vor knapp zwei Wochen bekannt gab, dass er am Saisonende aufhören werde.

 

Bereits Anfang der Woche fiel die Entscheidung pro Weber, der absoluter Wunschkandidat des Vereins war: „Wir haben uns aus einem Pool guter Trainer für Dominik aufgrund seines Auftretens und seiner fachlichen Kompetenz entschieden“, erklären HSV-Abteilungsleiter Joachim Hess und Lothar Mihm (Vorsitzender) die Beweggründe. Weber hatte nach zwei Gesprächen mit Mihm und Hess per Handschlag für ein Jahr zugesagt. Mit Weber gehen die Verantwortlichen einen ähnlichen Weg, wie schon mit Bunzenthal. Der war ebenfalls erst als Spieler da und übernahm die Mannschaft zwei Jahre später als Spielertrainer. Weber plant aber nicht mehr, selbst zu spielen.

Weber, der in Neuwirtshaus aufwuchs, durchlief in der Jugend die Mannschaften von Kirchhasel, Hünfeld und Borussia Fulda. Im Seniorenbereich stand er zunächst für Borussia Fulda in auf dem Platz und durfte sich in der Regionalliga mit Spielern wie Philipp Lahm, Zvjezdan Misimovic oder Alou Diarra messen. Für ein Jahr führte ihn sein Weg dann nach Flieden, bevor er im Januar 2005 an die Rhönkampfbahn zurückkehrte. Der Bankkaufmann hat in der mittlerweile vierten Saison das Kapitänsamt inne und tritt im Juli seinen ersten Trainerjob an.

 

 

Foto:Larbig

Fußball

Gruppenliga-Besprechung: Fünf Teams könnten absteigen

kr www.fuldaerzeitung.de

Bachrain

Die Restrunde der Gruppenliga steht: Gestern Abend wurden im Vereinsheim des TSV Bachrain die Eckdaten für die zweite Saisonhälfte besprochen.

Anwesend waren Vertreter von 17 Vereinen. Nicht dabei war Oberaula. „Deren Vertreter hat auf dem Weg einen Unfall gehabt und hat mir abgesagt“, so Klassenleiter Hans-Peter Hopfhauer, der von seinen Kollegen fast ausschließlich Lob für seine Liga erhielt. Beispiel Horst Holl. Der Rechtswart erklärte: „Was in dieser Liga passiert, ist absolut vorbildlich: Wenn ich sehe, wieviele Bestrafungen wir nur aussprechen mussten und mir dann noch die Fälle dazu ansehen, dann muss ich sagen, dass die Vorfälle absolut pillepalle waren“, freute sich Holl, der anmerkte: „Es war keine einzige mündliche Verhandlung nötig. Wenn ich dann den Vergleich mit Kassel nehme und sehe, dass dort über 60 Urteile und 21 Kammerurteile gesprochen wurden, dann sagt das schon alles. Klasse.“

Auch Schiedsrichter-Ansetzer Jörg Dehler strahlte. „Ich bekomme von unseren Schiedsrichtern nur positives Feedback. Auch die Austausch-Schiedsrichter aus den anderen Kreise sind von unserer Gruppenliga begeistert.“
Im Mittelpunkt stand die Terminbesprechung. Demnach ruht der Ball bis zum Samstag, dem 2. März. Dann eröffnet Kerzell Zu Hause gegen Niederaula die zweite Saisonhälfte. Der erste Spieltag im neuen Jahr bringt auch die Spiele Hünfeld II – Borussia Fulda, Künzell – Ehrenberg, Oberaula – Hohe Luft, Rothemann – Hessen Hersfeld, Hosenfeld – Großenlüder, Bad Soden – Bachrain, Lengers – Lehnerz II und Lütter – Petersberg.

Die SG Ehrenberg zieht 2013 indes wieder um: (Fast) alle Heimspiele tragen die Rhöner im neuen Jahr in Seiferts aus. Einzige Ausnahme ist das Spiel gegen Petersberg am Ostersamstag. Hier wird nochmals in Wüstensachsen gespielt.
Unstimmigkeiten gab es, was die Zahl der Absteiger betrifft. Normalerweise heißt es beim Hessischen Fußballverband,dass aus einer 18er-Liga maximal vier Mannschaften absteigen müssen. Klassenleiter Hans-Peter Hopfhauer sprach aber von fünf maximalen Absteigern – und hat Recht. Dies ergab die Nachfrage beim Verbandsfußballwart Jürgen Radeck gestern Abend.

„Jeder Klassenleiter kann das vor der Saison so festzurren, wie er meint, am Ende der Saison zurecht zu kommen. In der Frankfurter Gruppenliga liegt die Maximalabsteigerzahl sogar bei sechs. Entscheidend ist, was vor der Saison vom Klassenleiter angegeben und auf unserer Homepage veröffentlicht wurde“, erklärt Radeck. Und siehe da: Dort steht die Zahl von fünf maximalen Absteigern.

Jetzt heißt es für viele abstiegsbedrohte Vereine: beten für die Verbandsligisten aus Eichenzell, Flieden II und SV Neuhof, die alle in die Gruppenliga Fulda absteigen könnten. Soll heißen: Steigt aus der Verbandsliga niemand ab, dann gibt es sogar nur zwei direkte Absteiger. Kommt ein Team von oben runter, dann wären es drei Gruppenligaabsteiger. Steigen zwei Verbandsligisten ab, dann müssen vier aus der Gruppenliga runter und der Gau würde eintreten, kämen drei Fuldaer Vereine aus der Verbandsliga nach unten.

Übrigens: In der Hessen- und Verbandsliga – ebenfalls zwei Ligen mit 18 Mannschaften – haben die Klassenleiter die
maximale Absteigerzahl auf vier festschreiben lassen.

Fußball

Verteidiger des HSV fühlt sich nun aber wieder vollkommen fit

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Hünfeld

Hessenligist Hünfelder SV ist am Samstag in die Restrundenvorbereitung gestartet. Danach ging es zur Mannschaftsfahrt nach Willingen. Mit dabei ist auch Simon Grosch.

 

Für den ehemaligen Steinbacher lief es in der Hinserie alles andere als gut. „Ich bin ja vor eineinhalb Jahren nach Hünfeld gewechselt, weil ich unbedingt Hessenliga spielen will. Dann steigen wir auf, das Ziel ist so nah – und danach das Pech mit der Verletzung“, ärgert sich der 24-Jährige, der nun aber wieder auf dem besten Weg zurück in die Mannschaft ist.

Was war passiert? Gut vier Wochen vor der Sommer-Vorbereitung knickte Grosch um. Das Innenband im Knie war gerissen. „Danach wollte ich vielleicht zu schnell zu viel. Nach einem Einsatz in einem Test über 15 Minuten sollte ich im nächsten Test eine Halbzeit lang spielen. Das war überehrgeizig, denn ich habe seitdem keine Stabilität ins Knie hinein bekommen“, erzählt Grosch, der in der Vorrunde nur drei Mal eingewechselt werden konnte.

Immer wieder, wenn er sich rankämpfen wollte, musste er einen Rückschlag wegstecken. Das zog sich bis in den November, dann machte Grosch Schluss. „Es hätte sowieso nichts mehr gebracht, in den letzten Wochen mitzutrainieren, deshalb habe ich vier Wochen eher als die anderen mit der Winterpause angefangen“, erklärt der Physiotherapeut, der in Roßbach (nicht weit weg von Steinbachs Coach Karl-Josef Müller) wohnt und  in Lauterbach arbeitet.

Die frühere Pause nutzte Grosch zu einem Erholungsurlaub – und dazu, dass die Verletzung endlich völlig ausheilt. „Mittlerweile habe ich wieder einiges für die Kräftigung und Stabilisierung des Knies getan, und ich merke auch nichts mehr. Ich denke, das Schlimmste ist überstanden“, lacht der Gladbach-Fan, dessen Position in der HSV-Abwehr durch Thorsten Trabert und später durch Cino Schwab besetzt wurde. „Beide haben das auch richtig gut gemacht“, attestiert der Verteidiger seinen beiden­  ­Teamkollegen.

Aber das Zuschauen hat weh getan: „Natürlich war es gerade am Anfang brutal: Da wirst du Meister, kannst endlich Hessenliga spielen, und dann stehst du draußen. Es war aber schön, zu sehen, wie sich die Mannschaft immer mehr entwickelt hat. Nachdem wir zu Beginn der Saison immer noch blöde Punkte liegenlassen haben, ist die Mannschaft immer besser zurecht gekommen.“

Das Ziel Klassenerhalt sei absolut machbar, ist sich Grosch sicher und fügt an: „Die Entwicklung der Mannschaft ist noch lange nicht abgeschlossen. Da steckt noch einiges drin.“

Was den Abgang von Oliver Bunzenthal angeht, so bedauert Grosch die Entscheidung des Trainers: „Es ist verdammt schade, dass er sich dazu entschlossen hat, aber ich kann ihn gut verstehen. Nach so langer Zeit will man auch mal wieder etwas anderes sehen. Das weiß ich von meiner Zeit in Steinbach, als ich mich zum Wechsel nach Hünfeld entschieden habe.“

Dennoch ist Grosch auch heute noch gerne am „Mühlengrund“. „Beim SVS ist das ähnlich wie bei uns. Da ist noch eine Menge Potenzial vorhanden. Ich glaube, dass da einige Spieler drin sind, die ihren Weg gehen werden.“   

Fußball

Hessenliga – HSV-Trainingsauftakt – „Teambuilding“ in Willingen –

Hünfeld (fs) – Nach Buchonia Flieden hat mit dem Hünfelder SV auch der zweite hiesige Fußball-Hessenligist das Training wieder aufgenommen. Trainer Oliver Bunzenthal bat seine Spieler am Samstagmorgen zum Auftakttraining der „Mission Klassenerhalt“. Anschließend machte sich die Mannschaft auf den Weg nach Willingen zum „Teambuilding“.

„Wir wollten erst mal locker reinkommen, nach der Begrüßung aber schon normal Training machen. Typischerweise fängt es im Januar immer zu schneien an, da muss man einfach sehen, was witterungsbedingt möglich ist und das Beste aus der Situation machen. Wir werden aber von Anfang an Gas geben und haben immer den Ball dabei“, erklärt Noch-Trainer Bunzenthal, der nach acht Jahren seine letzte Wintervorbereitung mit dem HSV angeht. Zur Abwechslung geht es auch einige Male ins Fitnessstudio, doch im Fokus steht etwas anderes: „Wir wollen die Langzeitverletzten wie Maurus Klüber, Cino Schwab, Simon Grosch oder Dennis Theisenroth wieder einbauen. Dass die jetzt wieder einsteigen, ist nur positiv für uns und belebt den Konkurrenzkampf“, verrät Bunzenthal.

Aus diesem Grund wurden insgesamt fünf Testspiele gegen hochklassige Gegner vereinbart, darunter Ligakonkurrent Buchonia Flieden sowie die hiesigen Verbandsligisten SVA Bad Hersfeld, Eichenzell und SV Neuhof. Zudem geht es mit Bad Soden gegen den Zweiten der Gruppenliga, der zuletzt das Halbfinale im Regionalpokal gegen den HSV mit 1:0 für sich entscheiden konnte. „Da können sich alle Spieler dann beweisen“, meint Bunzenthal, hat aber bereits die ersten Punktspiele ab dem 23. Februar fest im Blick: „Gegen Stadtallendorf, Vellmar, Griesheim FCA Darmstadt und Eddersheim muss man die Punkte holen, wenn man die Klasse halten will. Diese Spiele können wir nutzen, um uns ein Polster zu schaffen.“ Derzeit liegen die Hünfelder mit 26 Zählern auf Rang 13, Griesheim auf Platz fünf ist jedoch nur fünf Punkte entfernt und hat zudem bereits ein Spiel mehr absolviert.

Um den Grundstein für den Klassenerhalt zu legen und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft zu stärken, ging es deshalb nach der ersten Trainingseinheit und einem gemeinsamen Mittagessen nach Willingen: „Das gibt reines Teambuilding im Willinger Nachtleben“, lacht der Ex-Profi Bunzenthal. 

 

Die Testspiele in der Übersicht:

Mittwoch, 30. Januar um 19 Uhr: SVA Bad Hersfeld – Hünfeld

Samstag, 2. Februar um 12 Uhr: Eichenzell – Hünfeld

Dienstag, 5. Februar um 19 Uhr: Buchonia Flieden – Hünfeld

Samstag, 9. Februar um 14 Uhr: Hünfeld- SV Neuhof

Sonntag, 17. Februar um 15 Uhr: Hünfeld – Bad Soden

Fußball

Weber ab Sommer neuer Coach in Hünfeld

Von Ralph Kraus

Hünfeld

Der Hünfelder SV hat kurze Zeit nach Belanntwerden der Trennung von Oliver Bunzenthal im Sommer einen neuen Trainer für die kommende Saison präsentiert. Wie vermutet wird Dominik Weber ab Juli Coach in der Rhönkampfbahn.

Für den 32-jährigen Weber wird es die erste Trainerstation sein. Momentan ist Weber, der früher auch für Borussia Fulda und Buchonia Flieden höherklassig auflief noch Spieler beim HSV. Weber erhält zunächst einen Einjahresvertrag, der unabhängig davon in Kraft tritt, ob Hünfeld den Klassenerhalt in der Hessenliga schafft oder in die Verbandsliga Nord absteigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos:Larbig

Fußball

Hosenfeld- HSV II

Hosenfeld gegen Hünfeld II wird bereits am 5. April (18 Uhr)  gespielt
Fußball

Samstag Trainingsbeginn I-Mannschaft

Samstag , den 19.01.2013 startet die Mission Klassenerhalt 2013 mit dem Auftakttraining, anschliesend Mittagessen und Fahrt nach Willingen zum Teambuilding.

 

Fußball

Damen-Vereinsmeisterin 2012 im Tischtennis: Gitte Baumgart

Bei den am 17.01.2013 nachgeholten Damen-Vereinsmeisterschaften 2012 der Tischtennis-Abteilung war Gitte Baumgart  nicht zu schlagen. Kerstin Partl belegte den 2. Platz.
Wir gratulieren beiden sehr herzlich.

HSV.news, Tischtennis

Testspiele 2013 Vorbereitung Hessenliga

am 30.01.2013 trifft der HSV  auf das Team von FABSE KALLEE  , den SVA Bad Hersfeld. Gespielt wird in Asbach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.02.2013   gegen den Verbandsligisten  Eichenzell  

 

 

 

 gegen den Hessenligisten Buchonia Flieden

Di., 05.02.2013  ,  19 Uhr:  Buchonia Flieden- Hünfelder SV

  

 09.02.2013   in Hünfeld gegen den SV Neuhof  14.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

am   17.2.2013    gegen den Tabellenzweiten der Gruppenliga Fulda  , die  SG Bad Soden

 

Fotos: Larbig

 

 

 


 

 

Fußball

Der Supercup folgt auf die Kreismeisterschaft

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Hünfeld

Nachdem am Wochenende die Hallenfußball-Kreismeisterschaften gelaufen sind, wartet auf die besten Teams aus Lauterbach/Hünfeld nun der „Vogelsberg-Supercup“.

Ausgetragen wird dieses Turnier am kommenden Sonntag in der Großsporthalle in Alsfeld. In Gruppe 1 treffen dann unter anderem die vermeintlichen Topfavoriten Hünfelder SV und SV Steinbach aufeinander. Der SV Bobenhausen und Ohmes/Ruhlkirchen vervollständigen die Staffel.

Das Problem an der Sache: „Wir sind überhaupt nicht da“, sagt HSV-Coach Oliver Bunzenthal, der sich mit seinem Team auf Mannschaftsfahrt befindet. „Aber wir werden schon ein Team stellen können“, beruhigt der Trainer die Anhänger.
In Gruppe 2 starten das Hünfelder Überraschungsteam vom Wochenende, der SV Burghaun, die SG Schlitzerland, der Alsfelder Kreismeister FSG Kirtorf und der SV Nieder-Ofleiden.

Los geht es am Sonntag um 12 Uhr. Ab 14.40 Uhr steigen die beiden Halbfinals, im Anschluss die Platzierungsspiele. Das Finale in Alsfeld ist danach für 15.45 Uhr vorgesehen

 

 

Fußball

Amateurfußball: Geisterkulissen sind die traurige Regel

kr www.fuldaerzeitung.de

Fulda

Noch ist Osthessen die Insel der Glückseligen was die Zuschauerzahlen in den oberen Fußballigen angeht. Das verdeutlicht ein Blick auf die Zwischenbilanz in der Hessen- und Verbandsliga. Aber auch in der Region waren die Zeiten schon besser. Die FZ macht eine Bestandsaufnahme.

Hessenliga

Die Zuschauertabelle der Hessenliga wird angeführt von Buchonia Flieden. Auf Rang zwei liegt derzeit der Hünfelder SV. Während die Fliedener auf den prima Mittelwert von 461 Zuschauern pro Heimspiel kommen, konnte Hünfeld immerhin durchschnittlich 321 Besucher in der Rhönkampfbahn begrüßen.Die Fliedener leben in dieser Statistik aber vor allem vom ersten Spieltag. Da kamen zum Derby gegen Hünfeld 2200 Fans an den „Weiher“ ­– das war schon mehr als die halbe Miete. Denn zu den übrigen acht Heimspielen kamen nur noch insgesamt 1950 Fans. Die wenigsten waren es gegen Offenbach II. Gerade einmal 100 Unentwegte verpassten beim 3:2 eine tolle Aufholjagd nach 0:2-Rückstand. Zieht man das Hünfeld-Spiel ab, würde Flieden mit 244 Zuschauern im Mittelfeld der Liga landen.

 

 

 

Stimmen

Frank Happ (Abteilungsleiter Buchonia Flieden): Die Entwicklung bei den Zuschauern ist keinesfalls positiv. Das ist ganz offensichtlich und bei allen Vereinen so. Im Endeffekt fehlen vor allem die Zugpferde. Von Zeiten, als Kickers Offenbach, Hessen Kassel, Darmstadt 98, Borussia Fulda, Wehen oder Aschaffenburg in dieser Klasse gespielt haben, können wir momentan nur träumen. Auch der sportliche Reiz steht für mich mittlerweile in Frage. Die Hessenliga ist die fünfte Liga und entsprechend nicht mehr so attraktiv wie vielleicht noch vor 15 Jahren.
Bei Hünfeld war es auch das Derby, das den Besucherrekord vwerzeichnet. Im Rückspiel gegen Flieden kamen am 3. Oktober 800 Interessenten. Ansonten verfügt der HSV über ein treues Stammpublikum. In der Regel kommen immer so um die 250 Zuschauer.

Flieden gegen Hünfeld ist mit 2200 Zuschauern auch der Besucherrekord der gesamten Liga. Nur in Braunfels (1100 gegen Waldgirmes) und Baunatal (1000 gegen Lohfelden) waren die Zahlen nochmals vierstellig.

Vor allem im Süden Hessens herrscht die große Tristesse. Beispiel FCA Darmstadt:Ganze 62 Zuschauer kamen im Schnitt. Gegen Eddersheim waren es zum Kellerduell 25 Handgezählte. Auch die Reserven von Kickers Offenbach (65 im Schnitt) und Wehen-Wiesbaden (86) schaffen es nicht in den dreistelligen Bereich.

Selbst Tabellenführer Jügesheim will kaum jemand sehen. 158 Zuschauer kamen durchschnittlich. Zieht man aber die 400 aus dem Spiel gegen Urberach ab, dann fällt die Bilanz weiter in den Keller.

Stimmen

 

Joachim Hess (Abteilungsleiter Hünfelder SV): Aus meiner Sicht ist das ganze Interesse am Amateurfußball in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Das hängt auch mit der Bundesliga und den Übertragungen von Sky zusammen. Gerade bei schlechterem Wetter schauen sich die Leute lieber Fußball im Fernsehen an, als auf die Plätze zu gehen. Mit der Gründung der Dritten Liga ist der Amateurfußball mit Füßen getreten worden. Auch vom Verband kommt seitdem kaum noch Unterstützung. Wenn ich dann sehe, das nächstes Jahr 20 oder 21 Vereine in der Hessenliga spielen sollen, dann wird das nicht besser. Dazu kommt, dass die Leute nicht mehr gewillt sind, sieben Euro in der Hessen- und fünf Euro Eintritt in der Verbandsliga ständig zu bezahlen.
Offensichtlich ist die negative Tendenz, sobald das Wetter schlechter wird. Die Topzahlen stammen alle aus dem August. Im September und Oktober gingen die Zahlen zurück und sanken Richtung Mittelmaß. Im November wurden dann alle Negativrekorde gebrochen.

Insgesamt kamen 38005 Zuschauer zu den 176 Spielen. Das macht einen Durchschnitt von 216. Wissen sollte man dabei, dass hier alle Besucher mit eingerechnet sind. Zieht man Dauerkarteninhaber, Besitzer von sonstigen Frei-Ausweisen, Frauen und Kinder ab, dann kann sich jeder selbst ein Bild machen, was an manchem Tag tatsächlich in der Eintrittskasse der Vereine zu finden war.

 

Fußball

Hessenliga: Zieht Urberach zurück?

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Fulda

Gerüchte gibt es lange: Es könnte sich andeuten, dass Viktoria Urberach seine Mannschaft nach dieser Spielzeit aus der Hessenliga zurückzieht und freiwillig zwei Klassen nach unten geht.

Urberach fehlt der Unterbau, eine A-Jugend ist nicht vorhanden. Ein Rückzug könnte den Klassenerhalt für Flieden und Hünfeld gegebenenfalls vereinfachen.

 

Fußball

Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 12

Osthessen (jg) –

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In einer Serie nimmt das Osthessensport-Team die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV und Buchonia Flieden sowie den Hessenliga-Anwärter TSV Lehnerz etwas genauer unter die Lupe. Im zwölften Teil der Serie wird ein etwas genauerer Blick auf die Spielsysteme geworfen.

Hünfelder SV: Am variabelsten der drei hiesigen Topclubs lässt Oliver Bunzenthal spielen: Sein bevorzugtes 4-2-3-1-System modifiziert er je nach Gegner und opfert schon einmal einen „Sechser“ für einen zweiten „Zehner“. Getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ stellt Bunzenthal gerne auch einmal auf ein 4-3-3 um, wobei der nur 1,65 Meter große Alex Reith dabei sogar die Rolle des Mittelstürmers übernimmt. In der Defensive lässt Bunzenthal des Öfteren direkt und nicht im Raum verteidigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchonia Flieden: Zu großer Experimentiererei war Trainer Jochen Maikranz in der bisherigen Saison noch nicht bereit: Fast ausschließlich setzt er auf das mittlerweile schon klassische 4-2-3-1. Dabei hat er mit Daniel Rother und Christopher Krause über weite Strecke der Saison ein Innenverteidigerpärchen aufgeboten, das quasi die Rolle der Spielgestaltung übernommen hat. Die hohe Passquote der erfahrenen Abwehrrecken sind Garanten für ein erfolgreiches Spiel der Fliedener. In der Offensive bietet Maikranz oft „falsche Außen“ auf. Gerade wenn Sascha Gies fit ist, kommt er als Rechtsfuß über die linke Seite.

TSV Lehnerz: Die klare Struktur im Spiel des TSV ist ein wesentlicher Faktor für die Dominanz in der Verbandsliga. Trainer Henry Lesser lässt sein Team im 4-2-3-1 auflaufen und jeder Spieler scheint ganz genau zu wissen, wie er in welcher Situation zu reagieren hat. Durch den bärenstarken Patrick Schaaf, der auf der „Sechs“ spielt, geht das Spiel der Lehnerzer oft durch Mitte. Da aber Pierre Mistretta auf der „Zehn“ ein exzellenter Techniker ist, der sich auf engstem Raum behaupten kann, tut dies dem Spiel keinen Abbruch. In Sachen Struktur und System müssen sich die Lehnerzer vor den wenigsten Hessenligisten verstecken.

Fußball

Coach Rohde führt Hünfelder SV zum Sieg bei Hallenkreismeisterschaften

Hünfeld (jg) www.osthessen-sport.de 

Nicht zum ersten Male war Rot-Weiß Burghaun die große Überraschung bei den Hallenkreismeisterschaften Lauterbach/Hünfeld: Zum ganz großen Wurf reichte es für den Fußball-Kreisoberligist aber knapp nicht, denn das Finale ging gegen den Hünfelder SV mit 0:1 verloren.

Anderthalb Minuten waren im Finale noch zu spielen, als der HSV einen Freistoß zugesprochen bekam: Während Burghaun noch mit dem Schiedsrichter diskutierte, spielte Oliver Krenzer den Ball zu Steffen Witzel, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, den Ball einzuschieben. Burghauns Torwart Pascal Baumgart war chancenlos, brachte Hünfeld aber zuvor zum Verzweifeln: „Der hat vier, fünf Dinger überragend gehalten“, lobt Julian Rohde, der 21-Jährige bekam von Oliver Bunzenthal das Amt des Trainers beim HSV übertragen und war nach dem Turnier überglücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs, die Einstellung hat bis zum Ende gestimmt.“ Selbst spielte der Flügelflitzer nicht mit, sondern coachte sein Team lediglich von außen. Dabei durfte er im Laufe des Turniers starke 54 Tore seines Teams bejubeln. Noch besser sah es aber in der Defensive aus: Lediglich der Burghauner Christian Rehn brachte am Freitagabend im Gruppenspiel das Kunststück fertig, HSV-Keeper Christian Ruck zu überwinden. „Wir haben nur ein Gegentor kassiert und sind der verdiente Sieger“, weiß Rohde.

Doch gesprochen wurde hauptsächlich über die Burghauner: Die überraschten mit starkem Hallenfußball und waren in neun der elf Turnierspiele erfolgreich. Nur in den beiden Duellen gegen Hünfeld fehlte das Quäntchen Glück. Richtig gut war beispielsweise der 2:1-Erfolg über Gemeindenachbar Steinbach im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg in der Zwischenrunde. Titelverteidiger Steinbach musste deswegen schon im Halbfinale gegen Hünfeld ran und war beim 0:3 chancenlos. Den Hünfeldern gelang damit die Revanche für die letztjährige Finalpleite. Vierter wurde wie im Vorjahr die SG Schlitzerland. Das kleine Finale ging aufgrund zweier Treffer von Steffen Trabert mit 0:2 gegen den SVS verloren. Die Verantwortlichen waren mit dem Verlauf des Endspieltages zufrieden: „Die Zuschauerresonanz war zufriedenstellend und es war außerdem sehr fair. Es gab nur eine Zeitstrafe und keine Rote Karte“, freut sich Pressewart Thorsten Sippel.

 Hünfeld: Ruck; Trabert, Krenzer, Krieger, Gensler, Beck, Budenz, Belaarbi, Witzel.

Burghaun: Baumgart; N. Gavos, Thiele, J. Gavos, Marius Schwalbach, Marcel Schwalbach, Halbleib, Rehn, Bachmann.

Steinbach: Beikirch; F. Wiegand, Münkel, Trabert, Fladung, Müller, S. Bott, Krimmel, Möller.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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