Gruppenliga – Sven Bednareks Rückkehr ist „Business as usual“

Hünfeld (jg) – Neun lange Jahre war Sven Bednarek Coach beim Hünfelder SV: Erst trainierte er drei Jahre lang die B-Junioren, danach sechs Jahre die zweite Mannschaft. Am Sonntag steht gegen eben jene Zweite die erste Rückkehr in die Rhönkampfbahn an. Vor der Saison tauschte Bednarek den blauen Trainingsanzug Hünfelds gegen den grünen von Bachrain. Das Gruppenligaspiel soll um 14 Uhr auf Kunstrasen angepfiffen werden.

 „Ich fahre die Landerneau-Allee tiefenentspannt runter und nachher auch wieder hoch“, blickt Bednarek dem Spiel völlig unaufgeregt entgegen, das keine 200 Meter Luftlinie von seiner Wohnung angepfiffen wird. Der 41-Jährige gilt als sehr emotionaler Coach, blickt dem Spiel aber dennoch nüchtern entgegen: „Wenn es etwas früher gewesen wäre, wäre es vielleicht anders gewesen. Aber ich bin jetzt schon ein gutes halbes Jahr in Bachrain und fühle mich wohl dort. Das ist eben Business as usual.“ Erinnerungen kommen aber trotzdem hoch: „Einerseits der Klassenerhalt in der vergangenen Saison aus der fast ausweglosen Situation und andererseits die Meisterschaft in der Gruppenliga. Aber der Klassenerhalt in der Verbandsliga war auch nicht so schlecht.“ Übrigens kehrt nicht nur Bednarek auf Gästeseite zurück in die Haunestadt: Tim Stenger, Hannes Ohneiser und Benjamin Rancke brennen bereits auf das Spiel gegen den Ex-Verein.

Für Bachrain wird es auch gegen Spieler wie Julian Rohde, Andre van Leeuwen, Oliver Krenzer oder Lukas Budenz gehen, die über Bednarek den Sprung in den Hessenligakader geschafft haben, aber auch des Öfteren in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen: „Ich gucke denen ja immer gerne zu, aber wenn es dann gegen mich selbst geht, habe ich schon gemischte Gefühle. Ich weiß ja, was sie können.“ Was die Hünfelder können, zeigten die beim 4:1-Hinspielsieg: „Das war unsere schwärzeste Stunde in dieser Saison“, weiß Bednarek und brennt auf Wiedergutmachung und den sechsten Sieg in Serie. Dabei wird auch Dennis Habersack wieder dabei sein – der Flügelspieler fehlte zuletzt studienbedingt.

Hünfelds Trainer Uwe Hartmann, weiß um die Schwierigkeit gegen den Tabellenfünften: „Die schweben auf der Euphoriewelle und werden sicherlich Wiedergutmachung für das Hinspiel betreiben wollen.“ Aber Angst und Bange wird ihm nicht: „Wir haben zuhause meist gut ausgesehen, auch gegen die Spitzenmannschaften Bad Soden, Hessen Hersfeld und Lehnerz II.“ Eine gewisse Brisanz sieht Hartmann im Duell gegen seinen Vorgänger: „Auch wenn nur noch wenige Spieler übrig sind.“ Die beiden Übungsleiter kennen sich übrigens schon seit einer gefühlten Ewigkeit – Hartmann ist nur knapp drei Monate jünger als sein Gegenüber und des Öfteren spielen sie auch noch gemeinsam Fußball. Zum Beispiel am Samstag: Dann wollen beide für den Hünfelder SV den Titel bei den Stadtmeisterschaften der Alt-Herren verteidigen.

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Hessenliga – HSV will letztes Heimspiel 2013 mit aller Macht gewinnen

Hünfeld (jg) – Wer in diesem Jahr noch ein Heimspiel des Hünfelder SV in der Fußball-Hessenliga sehen möchte, der muss sich sputen. Denn schon am Samstag (14 Uhr) wird der letzte Anpfiff in der Rhönkampfbahn gegen Mitaufsteiger Braunfels erfolgen. Danach folgen noch zwei Auswärtsspiele in Fernwald und Urberach.

„Das Spiel wollen wir mit aller Macht gewinnen. Das wäre im Hinblick auf die Winterpause auch ganz wichtig“, macht HSV-Coach Oliver Bunzenthal keinen Hehl aus der Aufgabenstellung für Samstag. Der Grund dafür ist einleuchtend: Zwar spielt Hünfeld eine richtig gute Saison, nur drei Mannschaften haben weniger Spiele verloren und ebenfalls nur drei Mannschaften haben weniger Gegentore kassiert, trotzdem steck der HSV mitten im Abstiegskampf: „Wir sind mitten im Boot mit zehn anderen Mannschaften, die alle bis Saisonende um den Klassenerhalt kämpfen.“

Bunzenthal ist zuversichtlich, dass es diesmal dann auch zu einem Sieg gegen Braunfels reicht – im Hinspiel setzte es eine 0:1-Pleite: „Dafür müssen wir wieder richtig gut auf den Gegner eingestellt sein, das ist uns in den vergangenen Wochen aber auch richtig gut gelaufen.“ Auf zwei, drei Dinge müsse man beim Gegner achten, vor allem dürfen man ihn nicht zur Entfaltung kommen lassen. Ansonsten müsse das eigene Spiel durchgezogen werden. Hauptaugenmerk wird der starken Offensive um Sebastian Schäfer und Claudius Weber gelten, ansonsten kommt der Gegner über den starken Teamgeist und eine kompakte Defensive.

Durch die Trainingswoche ist der HSV gut gekommen: „Es waren alle da, die trainieren können und die haben gut trainiert“, weiß Bunzenthal, der für die kommenden drei Wochen ähnliches Engagement erwartet: „Da gilt es noch einmal alles abzurufen, aber ich bin mir sicher, dass das die Mannschaft machen wird.“ Nicht trainieren konnten Cino Schwab (Innenband angerissen), Maurus Klüber (Bänderriss im Knöchel) und Simon Grosch (Knie soll zur Ruhe kommen), für die das Jahr gelaufen ist. Dennis Theisenroth stieg nach Knieproblemen wieder ein, musste aber gleich wieder abbrechen und wird dieses Jahr wohl auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Tobias Hammerl fehlte aufgrund einer Erkältung, wird aber eventuell wieder zum Team stoßen. Julian Rohde hat seine Erkältung hingegen schon wieder komplett überwunden und wird definitiv im Kader stehen.

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Julian Rohde wieder voll im Training

Nach seiner Bronchitis kann der flinke , trickreiche Stürmer wieder spielen.
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Oliver Bunzenthal und Rolf Gollin im Gespräch?

Im Zusammenhang mit den Borussen fiel in Fachkreisen zuletzt immer wieder der Name von Oliver Bunzenthal. Er solle, so unbestätigten Informationen zufolge, bereits für sich entschlossen haben, Ende der Saison beim Hessenligisten Hünfelder SVaufzuhören und sein Amt dort in die Hände des derzeitigen Kapitäns Dominik Weber zu geben. Bunzenthal solle starkes Interesse an Borussia zeigen. Der HSV-Coach dementierte am Dienstag unserer Zeitung gegenüber: „Diese Gerüchte habe ich auch vernommen, aber da ist überhaupt nichts dran. Es gibt aktuell keine Gespräche mit Borussia. Mein erster Ansprechpartner ist der HSV.“ Im Januar werde er sich mit dem Vorsitzenden Lothar Mihm und dem Abteilungsleiter Joachim Hess zusammensetzen und ausloten, wie es weitergeht. Bunzenthals Vertrag in Hünfeld endet im Sommer. „Ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, dort zu bleiben.“ Fakt sei auf jeden Fall, dass er weiter Trainer sein wolle. „Ich möchte mit Spielern arbeiten, deshalb wäre sowas wie Sportdirektor auch nichts für mich.“www.fuldaer-zeitung.de

 

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Steilvorlage

Von Harry Wagner

Fulda

Weil sich das Jahr dem Ende zuneigt und in den Redaktionsstuben bereits fleißig an Jahresrückblicken gebastelt wird, können wir bei unseren Fußballern erst recht einen Zwischenstrich ziehen. Zeit, an dieser Stelle ein paar Prädikate zu verleihen – für eine Vorrunde mit viel Gesprächsstoff.

Die Dominatoren

Sie sind zu gut für ihre Liga und können nur noch durch eigenen Übermut gestoppt werden: der TSV Lehnerz in der Verbandsliga und die SG Bronnzell in der Kreisoberliga Süd. Wetten gegen ihre Meistertitel nimmt schon keiner mehr an.

Die Wundertüte

Immer wenn es richtig auf die Nuss gab, waren sie im nächsten Spiel wieder da: Einem 0:5 in Lohfelden folgte ein 4:0 gegen Jügesheim, einem 2:3 gegen Baunatal ein 3:1 gegen Vellmar. Umgekehrt wird auch ein Schuh draus. Ein 1:0-Sieg in Waldgirmes gab nicht genug Auftrieb. Danach kam ein 0:4 gegen Fernwald. Bei Buchonia Flieden weiß man nie, was man bekommt.

Der Trauerfall

Nichts gegen tapfere Kerzeller und Rothemänner, deren sportliche Errungenschaften respektabel sind. Aber die Tatsache, dass beide in der Gruppenliga vor Borussia Fulda platziert sind, zeigt, wie weit es mit dem ehemaligen Flaggschiff Osthessens gekommen ist. Die Bestandsaufnahme ist deprimierend. Die Johannisau liegt deutlich näher an der Kreisoberliga als an der Verbandsliga.

Die Lautsprecher

Ihr Lungenvolumen muss beachtlich sein: Oliver Bunzenthal und Henry Lesser, Trainer in Hünfeld und Lehnerz, coachen ihre Teams über 90 Minuten mit einer derartigen verbalen Vehemenz, die einem Normalsterblichen nach dem Abpfiff nur noch Fiepslaute erlauben würde.

Die Fremdgänger

Es bleibt dabei: Britannia Eichenzell fühlt sich zu Hause in seiner schönen Umgebung nicht wohl und macht‘s lieber auswärts. Nur dreimal hat man diese Saison bislang auf eigenem Rasen gewonnen.

Die Beharrlichen

Osthessens Fans, obwohl auch längst nicht mehr so zahlreich auf den Plätzen wie in früheren Jahren, wirken dem Trend entgegen. Nochmal Eichenzell: Gegen Sand waren 200 Besucher gekommen. Auch in Lehnerz und Steinbach, in Flieden und Hünfeld sind zwischen 150 und 400 die Regel. Davon kann sogar das Gros der Hessenligisten nur träumen.

 

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Simon Grosch kann , wie hier letzte Saison , die II -Mannschaft gegen Bachrain nicht unterstützen

Der Verteidiger wird , nachdem er am Wochenende auf Fortbildung war , für drei Wochen über den großen Teich nach Amerika fliegen.
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Sven Bednarek kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Jetzt als Trainer des TSV Bachrain  , entsprechend motiviert wird er hier auftreten.

 

 

 

 

 

 

 

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Hannes Ohneiser kehrt zurück auf die Rhönkampfbahn

Ein HSV Urgestein kommt am Sonntag zurück an alte Wirkungsstätte.

 

 

 

 

 

 

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Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 5

Osthessen (jg) – In einer Serie nimmt das Osthessensport-Team die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV und Buchonia Flieden sowie den Hessenliga-Anwärter TSV Lehnerz etwas genauer unter die Lupe. Im fünften Teil der Serie wird ein etwas genauerer Blick auf die Position des „Zehners“ geworfen.

Hünfelder SV: Einen typischeren „Zehner“ wie Alex Reith gibt es kaum: Der 22-Jährige ist ein Instinktfußballer, der immer wieder zündende Ideen hat und den tödlichen Pass spielen kann. Zudem ist er ein Schlitzohr, der Situationen sehr schnell erfassen kann und schon vor der Ballannahme weiß, wie der nächste Schritt sein muss. In den ersten sieben Saisonspielen kam der 1,65 Meter große Ballverteiler in der Zentrale zum Einsatz. Seither füllt Dennis Müller diese Rolle aus und der Vizekapitän des HSV besticht mit seinem oftmals unbändigen Willen und seiner hohen Laufbereitschaft. Auch im Defensivverhalten hat Müller seine Stärken. Müller und Reith haben zudem das große Plus, dass sie Spiele alleine entscheiden können.

 

 

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Hünfeld nimmt die Hürde Ober-Roden

Fuldaer Zeitung vom 26.11.2012
Hünfeld/Ober Roden

Volleyball-Oberligist Hünfeld hat auch die schwere Hürde bei Aufsteiger Ober Roden genommen. Aber es war ein beschwerlicher Weg zum 3:1-Sieg.

Die Haunestädter waren am Samstagabend  nur schwerlich aus den Startlöchern gekommen. Viele Aufschlagfehler mit Problemen in der Annahme summierten sich zu einem hohen Rückstand und zum 16:25-Auftaktsatzverlust. Anfänglich des zweiten Durchgangs sah es für den HSV nicht besser aus. Denn Ober Roden war stark, richtig stark: beeindruckende Abwehrarbeit, starke Angriffe über die Diagonale und Außen. Ein erneuter 5:10-Rückstand Hünfelds ließ die Bedenken wachsen. „Wir mussten uns etwas einfallen lassen“, sagte Spielertrainer Uli Bönsch. Und es passierte etwas im Hünfelder Spiel. Zunächst parierte der HSV-Block einige Rodener Angriffe, die Aktionen stabilisierten sich, und mit einer stetigen Steigerung hatte Hünfeld mit 25:20 den Ausgleich geschafft. Zu Beginn des dritten Abschnittes beherrschte jedoch der Gastgeber wieder das Spielgeschehen: 4:14 lag Hünfeld beängstigend weit zurück. Und dann spielte der heimische Oberligist wieder Volleyball – und sogar wieder erfolgreichen. Nach 22:21 wurde es zwar erneut kritisch, als Ober Roden sich bei 24:22 die ersten Satzbälle erspielte. Nun aber hatte HSV-Angreifer Markus Roth seine stärkste Phase, als er zunächst mit einem Block und anschließend im Angriff für die entscheidenden Punkte zum 27:25 sorgte. Ein wichtiger Satzgewinn, denn Ober Roden blieb auch im vierten Durchgang weiterhin angriffslustig und war nicht gewillt, klein beizugeben. Die Hünfelder behielten jedoch ihre Linie bei und besiegelten mit 25:20 den wertvollen 3:1-Erfolg.

„Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, dass sie so große Moral gezeigt hat“ lobte HSV-Spielertrainer Uli Bönsch, dessen taktische Maßnahmen während des Spiels wieder einmal aufgingen. „Das Spitzenspiel gegen den punktgleichen DSW Darmstadt kann nun kommen“ heißt es beim Hünfelder SV.

Hünfeld spielte mit: T. Sodies, M. Roth, S. Waitz, St. Schneider, M. Liwoch, Th. Prokein, D. Wehner, U. Bönsch, S. Tewes. bb

HSV.news, Volleyball

Hünfelder SV gewinnt auch in Ober-Roden

osthessen-sport.de vom 26.11.2012

Ober-Roden (jg) – Der Hünfelder SV mausert sich immer mehr zu einem der Spitzenteams der Volleyball-Oberliga: Auch in Ober-Roden gewann das Team um Trainer Uli Bönsch und ist als Dritter weiterhin punktgleich mit Tabellenführer DSW Darmstadt – den empfängt der HSV in zwei Wochen. In einem hart umkämpften Spiel setzte sich der Gast am Ende mit 3:1 (16:25, 25:20, 27:25, 25:20) durch.

„Wir haben in dieser Saison immer wieder eine tolle Moral gezeigt und diesmal auch wieder. Dafür gebührt der Mannschaft ein großes Kompliment“, freut sich Bönsch und hebt auch die mentale Stärke hervor: „Respekt an die Mannschaft, die wieder solch einen kühlen Kopf bewahrt.“

Kühler Kopf war vor allem nach 0:1-Satzrückstand und 5:10-Rückstand in Satz zwei gefragt: „Wir wussten am Anfang nicht so wirklich, wie wir denen begegnen sollen.“ Danach steigerte sich der HSV dann aber vor allem beim Aufschlag und im Blockverhalten, brachte den Gegner damit zum Nachdenken und zwang ihn auch zu Fehlern. Den Satz gewann Hünfeld dann noch recht klar. Spielentscheidend war dann aber wohl Satz drei, bei dem Hünfeld erneut einen klaren Rückstand wett machte und das Nervenspiel am Ende für sich entschied.

Hünfeld: Bönsch, Liwoch, Prokein, Roth, Schneider, Sodies, Tews, Weitz, Wehner.

Volleyball

Spielbericht unseres nächsten Gegners in der Hessenliga

Doppelschlag in der Dämmerung

FUSSBALL FSV Braunfels – Kick. Offenbach II 2:4

Als sich die Dämmerung so allmählich über den Kunstrasenplatz senkte, nahm das Unheil für den FSV Braunfels seinen Lauf.

Binnen 180 Sekunden war der 2:1-Vorsprung verspielt und am Ende schlichen die Schlossherren in der Heimpartie der Fußball-Hessenliga gegen Kickers Offenbach II sogar mit 2:4 (1:1) geschlagen Richtung Kabine.

Matthias Hagner suchte erst gar nicht nach Ausreden. Weder führte der FSV-Coach das unsägliche Verletzungspech ins Feld, das sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht – gestern fehlten neben Florian Winch (Muskelfaserriss), erneut Robin Schaffarz und Patrick Jung verletzungsbedingt, während der ebenfalls angeschlagene Emanuel Haas als Auswechselspieler ins Aufgebot rückte. Noch haderte der Ex-Profi mit Schiri Marcus Rollbetzki, der in der 78. Minute einen umstrittenen Foulelfmeter verhängte, als Thorsten Dinkel kurz vor der Strafraumgrenze Sascha Korb festhielt, der Offenbacher aber sich erst im Sechzehner fallen ließ.

Der Braunfelser Trainer stellte stattdessen klipp und klar fest: „Unterm Strich ist der Erfolg des Gäste verdient, keine Frage. Meine Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben, was allerdings auffällig ist, dass wir uns gegen technisch so gut ausgebildete und gedanklich viel schneller reagierende zweite Mannschaften wie auch diese Offenbacher so schwer tun.“L

Hingegen stieß dem 38-Jährigen das Benehmen der blutjungen OFC-Truppe auf: „Ein unmögliches Verhalten, dass die Offenbacher vor allem von der Bank aus keine Entscheidung des Schiedsrichters unkommentiert lassen und sich außerdem über den Zustand unsere Kabinen mokieren.“

Das wollte sein Kollege Günter Stiebig bei aller Freude über den ersten Sieg nach acht Partien seiner Schützlinge, die er schon seit der B-Jugend aufwärts bei den Offenbachern betreut, so nicht stehen lassen. „Wir wissen, dass es bei uns den einen oder anderen Übeltäter in dieser Beziehung gibt, aber wir haben 18 Spieler, da darf man nicht alle über einen Kamm scheren“, entgegnete der Gästecoach.

n OFC-Toptalent Sommer schenkt den Platzherren erneut drei Treffer ein

Verlassen durfte sich Stiebig gestern ein weiteres Mal auf sein Toptalent Jannik Sommer. Der Spielmacher und Torjäger in Personalunion, der dem FSV bereits beim 5:1 in der Hinserie am Main drei Treffer eingeschenkt hatte, schaffte gestern einen weiteren Dreierpack. Und holte zudem den von ihm selbst verwandelten – glasklaren – Elfer zum 1:1 heraus, als Thorsten Dinkel ihm die Beine im Strafraum wegzog. (34.).

Dabei hatte der FSV ganz stark begonnen: Dario Schug kam in der fünften Minute nach einer Braunfelser Superkombination und mustergültig bedient von Claudius Weber frei zum Schuss, scheiterte jedoch an Kickers-Keeper Yannic Horn.

Nach „Poldi“ Webers an ihm selbst verschuldeten und sicher verwandelten und Foulelfmeter (21.) häuften sich allerdings die Fehler der Platzherren. Und der OFC baute mit seinem präzisen, schnellen Passspiel enormen Druck auf. FSV-Torhüter Sebastian Vogl, der von Dienstag bis Freitag ein Probetraining bei der „Zweiten“ von Atletico Madrid absolviert hatte, parierte aber gegen Korb, Brunner und Hillmann glänzend.

Beim 2:1 durch einen „Hammer“ von Sebastian Schäfer ins linke untere Eck (60.) führte der Aufsteiger erneut. Als aber die Dämmerung über Braunfels hereinbrach, drehte Offenbach jedoch die Begegnung.

Zu allem Überfluss sah Schug wegen seines überharten Einsteigens an der Mittellinie gegen Daniel Felix Henrich die rote Karte (79.).

Für „Flo“ Winch war der „unberechtigte“ Foulelfmeter der „Knackpunkt“. „Wir dürfen aber nach dem 2:1 auch nicht so offen stehen“, meinte der derzeit außer Gefecht gesetzte Innenverteidiger.

Braunfels: Vogl – Desch (46. Wilk), Schramm, Dinkel, Schmidt – Seip (46. Fürbeth), Kretschmann, Patrick Jung (58. Haas), Schug – Schäfer, Weber.

Kickers Offenbach II: Horn – Söder, Maier, Below (29. Dursun), Alan – Mosch, Henrich, Korb, Hillmann (89. Yilmaz) – Sommer, Brunner (70. Roloff).

Schiedsrichter: Rollbetzki (Marburg) – Zuschauer: 150 – Tore: 1:0 Weber (21., Foulelfmeter), 1:1 Sommer (34., Foulelfmeter), 2:1 Schäfer (60.), 2:2 Sommer (75.), 2:3 Sommer (78., Foulelfmeter), 2:4 Korb (90.) – gelbe Karten: Desch, Dinkel (Braunfels), Below, Korb, Sommer (Offenbach II) – rote Karte: Schug (79., Braunfels) wegen groben Foulspiels.

 

http://www.mittelhessen.de/sport/sport-aus-der-region_artikel,-Doppelschlag-inder-Daemmerung-_arid,57126.html

Fußball

Tischtennis: Sehr erfolgreiches Wochenende für alle Teams

Überaus erfolgreich verlief das Wochenende für die Tischtennis-Mannschaften des Hünfelder SV:

Die 1. Herrenmannschaft kam zu einem 9:5 Erfolg in Großenlüder und behält damit Kontakt zum Tabellenvorderfeld der Bezirksklasse. Ein nicht erwartetes 8:8 Unentschieden erzielte die 2. Herrenmannschaft in Günthers und hält damit den Abstand zu den Abstiegsrängen in der Kreisliga konstant. Dank eines 9:6 Sieges gegen Schwarzbach II festigt die 3. Herrenmannschaft in der 1. Kreisklasse den 3. Tabellenplatz. In der 3. Kreisklasse kamen die 4. Herrenmannschaft (8:4 in Großenbach II) und die 5. Herrenmannschaft (8:3 gegen Niesig V) zu ungefährdeten Siegen;  dadurch die Meisterschaftschancen der 4. Herrenmannschaft gewahrt und die 5. Mannschaft etabliert sich immer mehr in der Liga.
Die Schülerinnenmannschaft kam in der Weiblichen Jugend zu einem klaren 6:1 Erfolg gegen Niederbieber.

HSV.news, Tischtennis

André van Leeuwen

kommt immer besser in Form  nach seinem Kreuzbandriß und schoss zwei wichtige Tore für die II-Mannschaft in der Gruppenliga Fulda.

Fußball

Samstag 01.12.2012 Hünfelder SV- FSV Braunfels

     Spielbeginn : 14.00 Uhr
Fußball

SV Großenlüder – Hünfelder SV II 2:4

HSV II landet Befreihungsschlag in Großenlüder. Diesmal konnte man auf Unterstützung durch die erste Mannschaft bauen und Andre , Tarek, Lukas und Daniel waren bereit am Sonntag zu spielen.

Nach einer guten Stunde war das Spiel eigentlich gelaufen, denn Hünfeld führte mit 3:0 und war klar überlegen, brachte sich danach aber selbst in Bredouille und musste in der Schlussphase noch einmal richtig zittern. Bester Mann auf Gästeseite war Andre van Leeuwen: Der 20-Jährige kommt nach seiner schweren Knieverletzung immer besser in Fahrt, traf im Kellerduell doppelt und zeigte auch sonst eine ganz starke Partie. Nur auf einen Kurzeinsatz brachte es hingegen der Hünfelder Mehmet Bagci: Vier Minuten und zwei Fouls nach seiner Einwechslung zeigte der Schiedsrichter kein Erbarmen und schickte ihn mit der Ampelkarte vom Feld.

Tore: 0:1 Lukas Budenz (15.), 0:2 Andre van Leeuwen (25.), 0:3 Ingo Strube (49.), 1:3 Sascha Hasenauer (70.), 2:3 Benedikt Walter (85.), 2:4 Andre van Leeuwen (90.+2)

Gelb-Rote Karte: Mehmet Bagci (Hünfeld, 79.), Tarek Belaarbi (Hünfeld, 90.+3)

Zuschauer: 200.

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Fußball

Hünfeld mit zu viel Respekt vor Spitzenreiter Baunatal

Baunatal (jg) – Das Spitzenspiel der Handball-Landesliga war letztlich eine klare Angelegenheit für Spitzenreiter Baunatal: Der zuvor acht Spiele ungeschlagene Hünfelder SV zeigte von Beginn an etwas zu viel Respekt vor dem verlustpunktfreien Tabellenführer und musste sich mit 31:38 (12:17) geschlagen geben.

Gerade in der Anfangsphase agierte Hünfeld zu zaghaft und fand gegen die offensive Abwehr Baunatals schlichtweg keine Mittel. Schon nach zehn Minuten lagen die Haunestädter, auch aufgrund einiger technischer Fehler, mit 3:7 zurück und Trainer Gerald Birkel zog mit der Grünen Karte die Notbremse. Danach stabilisierte sich der HSV und gestaltete das Spiel, angetrieben durch den ganz starken Rechtsaußen Thorsten Hinkel, bis zur Pause ausgeglichen.

In der zweiten Halbzeit zog Baunatal dann auf 27:20 weg und der mitgereiste Anhang musste ein Debakel befürchten: „Da muss ich meiner Mannschaft aber ein großes Kompliment machen, denn die hat nie aufgesteckt und ist dann selbst einen Gegenstoß nach dem anderen gelaufen“, lobt Birkel. Wieder gestaltete Hünfeld die Partie ausgeglichen – diesmal war es Fabian Sauer, der im blau-weißen Trikot glänzen konnte. „Die Niederlage ist undramatisch, aber wir haben es ihnen etwas zu leicht gemacht“, erklärt Birkel, der anfügt: „Wir sind nicht untergangen, sondern haben uns achtbar aus der A0ffäre gezogen.“

Hünfeld: Krätzig, T. Dörge; Sauer (9/1), Hinkel (8/4), Jahn (3), Wild, Malkmus, M. Rehberg, M. Dörge (5), F. Rehberg (3), Unglaube, T. Abel (2).
 
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Handball, HSV.news

KN-Sportlerwahl: Einsendeschluss ist der 16. Dezember

FZ-Sportlerwahl: Pirsch erfolgreich beendet

Von Angelika Kleemann

Fulda

Unser Part ist erfüllt, jetzt sind Sie dran! Jeweils fünf Kandidaten hat die Sportredaktion für die FZ-Sportlerwahl 2012 in den vier Kategorien Sportler, Sportlerin, Mannschaft und Nachwuchs nominiert.

 Jetzt haben Sie die Möglichkeit, bis zum 16. Dezember bei uns online oder per Coupon für Ihre Favoriten zu stimmen. Bei der großen Sportlerehrung mit Big-Party am 22. Dezember (ab 19.30 Uhr)  im S-Club in Fulda wird das Geheimnis gelüftet.  Und wir sind uns sicher, wir haben es Ihnen nicht leicht gemacht.
Geldpräsente für die Erstplatzierten
Ein Novum gibt es in diesem Jahr: Erstmals können Sie pro Kategorie drei Stimmen vergeben. Kumulieren und Panaschieren Sie. So können Sie entweder einem  Sportler drei Punkte (gleich drei Kreuze)  geben, wahlweise aber Ihre drei Stimmen verteilen – auf drei Sportler beispielsweise, oder einen mit zwei und einen anderen mit einer Stimme bedenken. Wichtig ist nur, pro  Kategorie nicht mehr als drei Kreuze zu machen, sonst ist Ihr Stimmzettel ungültig.
An der FZ Sportlerwahl 2012 teilnehmen
Tagelang sind wir auf die Pirsch nach geeigneten Kandidaten gegangen, haben gesichtet, abgewägt, hitzig diskutiert und mussten uns schließlich entscheiden. Ein hartes Stück Arbeit. Denn viele andere Athletinnen und Athleten oder Mannschaften hätten es sicherlich auch verdient, auf dem Stimmzettel gelistet zu werden.
Wir haben unser Bestes gegeben, haben persönliche Entwicklung und Leistungssteigerung honoriert. Dank unserer Sponsoren Sparkasse Fulda  und Brillen Trabert gibt es einiges zu gewinnen: Die drei Erstplatzierten erhalten wieder eine finanzielle Anerkennung, gedacht als Zuschuss für ein Trainingslager, die Sportausrüstung oder was sonst so anfällt. Die Sieger bekommen 300 Euro, die Zweiten 200 und die Dritten 100 Euro – natürlich in jeder Kategorie. Pokale gibt es für  alle Nominierten. Dass jeder Teilnehmer nur einmal wählen darf, versteht sich von selbst.
Teilnahme an der Sportlerwahl lohnt sich
Während die Sportlerinnen und Sportler mit Pokalen unserer Zeitung und Geldpreisen, gestiftet von der Sparkasse, eine Anerkennung für ihre großartigen Leistungen erhalten, wird auch das Mitmachen bei der Wahl belohnt. Unter allen Einsendern – egal ob per Coupon oder online gestimmt wurde – werden Gutscheine unseres Partners Brillen Trabert in Höhe von 1500 Euro (1 x 500 Euro, 1  x 300 Euro, 1 x 200 Euro, 5 x 100 Euro) verlost. Doch das ist noch nicht alles. Bei unserer feierlichen Preisverleihung gibt es zudem eine Tombola mit tollen Sachpreisen wie Eintrittskarten für das Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen Wolfsburg am letzten Spieltag der Bundesliga, VIP-Karten für die Handballpartie des Bundesliga-Spitzenreiters Rhein-Neckar Löwen gegen Melsungen am 26. Dezember oder zwei handsignierte Bälle von Uli Hoeneß, Trikots und vieles mehr zu gewinnen.
Nach der Ehrung und frisch gestärkt mit Snacks heißt es dann Party, Party, Party. DJ „Basti“  Kummer wird ordentlich einheizen. Ab 23 Uhr öffnet der S-Club seine Pforten, und ganz Fulda darf mit seinen Sportlern tanzen und feiern.
Fußball

TGM/SV Jügesheim – Hünfelder SV 1:1 (0:0).

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Wie schon im Hinspiel (ebenfalls 1:1) trotzte der Aufsteiger von Trainer Oliver Bunzenthal den Jügesheimern einen Punkt ab. Die Führung des gastgebenden Tabellenführers durch Björn Schnitzer (52.) glich Daniel Schirmer per Strafstoß aus (83.). Er war zuvor selbst gefoult worden.

Dieser Treffer war verdient,  weil der HSV besser ins Spiel kam, je länger die Partie dauerte. Kurz nach diesem Tor hätte Abwehrspieler Sebastian Gensler sogar für den Sieg der Hünfelder sorgen können, doch er jagte einen Abpraller aus kurzer Distanz übers Tor. Jügesheim hatte nach der Pause nur eine einzige echte Torchance – und machte daraus den Führungstreffer durch Schnitzer aus 18 Metern. Enttäuschend: Nur 75 Zuschauer sahen die Partie.

Jügesheim:  Jordanic; Kohl Fliess, Krist, Schnitzer (85. Öztas),  Daudi, Decise (66. Tasios), Amani (79. Özdemir), Demirtas, Hofmann, Piarulli.
Hünfeld: Ruck; Beck, Gensler, Weber, Witzel, Krieger, Trabert (71. Krenzer), Schirmer, Müller, Rehm, Reith.
Schiedsrichter: Michael Dutschmann (Solms). Zuschauer: 75.
Tore: 1:0 Björn Schnitzer (52.), 1:1 Daniel Schirmer (83., Foulelfmeter).   Gelb-Rote Karte: Zamir Daudi (Jügesheim, 84.).

 

 

Fußball, HSV.news

Hessenliga – Gefoulter Schirmer verwandelt und sichert Punkt

Jügesheim (fs) – Daniel Schirmer hat dem Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV mit einem verwandelten Foulelfmeter ein 1:1 (0:0)-Unentschieden beim Spitzenreiter SV Jügesheim gesichert. Dabei hatten die Haunestädter den Tabellenführer besonders in der zweiten Hälfte im Griff und waren dem Sieg sogar näher. Coach Oliver Bunzenthal zeigt sich dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Ein ungeschriebenes Fußballgesetz besagt, dass der gefoulte Spieler niemals den folgenden Elfmeter selbst schießen sollte. Der Hünfelder Daniel Schirmer ignorierte diese Regel, als er im Jügesheimer Strafraum in der 83. Minute gefoult wurde und verwandelte den fälligen Elfmeter eiskalt. Zudem sah Zamir Daudi für sein Foul an Schirmer die Gelbe-Karte, konnte aber in der Folge den Mund nicht halten und sah wegen Meckerns gleich nochmal Gelb. Der Platzverweis war die folgerichtige Konsequenz. Nur Sekunden später hatte Sebastian Gensler sogar die Führung auf dem Fuß, doch Jügesheims Torhüter Stefan Jordanic konnte Genslers Schuss gerade noch mit den Fingern über die Latte lenken.

„Wenn das Spiel noch zehn Minuten länger gegangen wäre, hätten wir wahrscheinlich gewonnen. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel gut im Griff“, befindet Trainer Bunzenthal nach der Partie, fügt aber hinzu: „Da wäre zwar mehr möglich gewesen, aber in unserer Situation können wir mit einem Unentschieden beim Spitzenreiter sehr zufrieden sein.“ Hünfeld stand von Beginn an defensiv kompakt und so kam Jügesheim nur zu zwei gefährlichen Situationen im gesamten Spiel: „In der ersten Halbzeit hält Christian Ruck einmal grandios mit dem Fuß, in der zweiten Halbzeit geht deren einziger Torschuss ins Tor“, erklärt der HSV-Coach. Ihn freut jedoch nicht nur das Ergebnis: „Die Art und Weise, wie wir uns hier präsentiert haben, war sehr gut. Das war ein total verdienter Punkt und nichts Glückliches dabei.“

Jügesheim: Jordanic; Kohl, Fliess, Krist, Schnitzer, Daudi, Decise (60. Evangelios), Amani, Demirtas, Hofmann, Piarulli.

Hünfeld: Ruck; Beck, Gensler, Weber, Witzel – Trabert (71. Krenzer), Krieger, Müller, Schirmer, Rehm – Reith.

Schiedsrichter: Michael Dutschmann (Solms)

Tore: 1:0 Björn Schnitzer (52.), 1:1 Daniel Schirmer (83., Foulelfmeter)

Zuschauer: 75.

Gelb-Rote Karte: Zamir Daudi (Jügesheim, 84.)

 

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„In der Hinrunde haben wir uns geärgert“

 Donnerstag, 22. November 2012 Geschrieben von Patrick Leonhardt

TGM SV erwartet am Samstag den Hünfelder SV

Im vorletzten Heimspiel des Jahres trifft die TGM SV Jügesheim in der Hessenliga am Samstag um 14.30 Uhr auf den Hünfelder SV.Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten KSV Baunatal, nach der Herbst- ist auch die Wintermeisterschaft in greifbarer Nähe. „Wir haben noch drei schwere Begegnungen vor der Brust. Dass es nicht einfach ist, haben wir in Waldgirmes erlebt. Zu denken, wir holen neun Punkte, wäre überheblich. Erst einmal steht Hünfeld an“, sagt TGM SV-Trainer Lars Schmidt.

Und da haben die Jügesheimer zumindest noch eine kleine Rechnung offen. Schmidt erklärt: „Beim 1:1 im Hinrundenspiel haben wir uns geärgert, dass wir nicht mehr mitgenommen haben. Aber die Hünfelder haben gezeigt, dass sie eine gewisse Qualität haben. Die Mannschaft steht kompakt, ist läuferisch und kämpferisch sehr stark.“ Nach dem überzeugenden Auftritt in Urberach sind die Jügesheimer aber Favorit und hoffen auf drei Punkte.

Zur personellen Situation: Der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall bei Michael Stegmann hat sich nicht bestätigt. Er fällt aber gegen Hünfeld aus. Ansonsten sind bis auf den Langzeitverletzten Erdogan Boz alle Mann an Bord. Boz, im Sommer vom Stadtteilrivalen Turngesellschaft gekommen, soll in der Wintervorbereitung wieder richtig beim Hessenligisten einsteigen. „Vorher hat das keinen Sinn“, sagt Schmidt, der froh ist, dass Boz zumindest wieder mit dem Joggen begonnen hat.

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Hessenliga – Maximal vier Absteiger – Nächstes Jahr mit 21 Teams?

 

Frankfurt (jg) – Der Fußball-Hessenliga droht in der kommenden Spielzeit der absolute Super-GAU: Würde in allen Ligen jetzt Schluss sein, wären nächstes Jahr 20 Mannschaften in Hessens höchster Spielklasse vertreten. Würde zudem keiner der vier Erstplatzierten hoch in die Regionalliga, dann wäre es sogar noch ein Team mehr. Grund dafür sind die schlechten Platzierungen der hessischen Vereine in der Dritten- und der Regionalliga.

Wichtigste Nachricht für die beiden heimischen Hessenligisten Hünfeld und Flieden ist, dass es in dieser Saison bei maximal vier Absteigern plus Relegant bleibt: „Das wurde ja vor der Saison so festgelegt und da ist jetzt nichts mehr zu ändern“, weiß Verbandsfußballwart Jürgen Radeck. Die Wahrscheinlichkeit, dass es weniger als vier werden, darf aber fast ausgeschlossen werden.

Die Gründe: In der Regionalliga Südwest stehen mit Eschborn, Alzenau, FSV Frankfurt II und Eintracht Frankfurt II gleich vier hessische Vereine auf den letzten Plätzen. Alle würden runterkommen, falls aus der Dritten Liga zwei der drei Vereine in die heimische Regionalliga-Staffel absteigen würden und genau das wäre aktuell mit den Stuttgarter Kickers und Darmstadt 98 der Fall. Mit mindestens zwei Absteigern aus der Regionalliga darf aber mindestens gerechnet werden und bereits dann wäre die Sollzahl „18“ in der Hessenliga genau ausgeschöpft. Das aber nur, falls eine Mannschaft hochgeht. Radek geht realistisch an die ganze Sache ran: „Wir müssen hoffen, dass einer hoch will, aber mit 20 Vereinen müssen wir rechnen.“ Damit würden in der kommenden Saison 38 Spieltage anstehen. Aber wenn es richtig dick kommt, dann sind 21 Mannschaften dabei und es müssten 42 Spieltage angesetzt werden. Wenn dann auch noch ein strenger Winter kommt, steht den Akteuren ein Doppelspieltag nach dem anderen an und die Saison müsste sicherlich im Juli starten und würde erst im Juni enden. Und absteigen würde dann auch ein Drittel der Liga, um wieder auf die Sollzahl runterzukommen.

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HSV muss die Abwehr von Jügesheim knacken

Mit demTGM/SVJügesheim als Tabellenführer hatten nach 18. Spieltagen der Hessenliga wohl die wenigsten gerechnet. Am Samstag (14.30 Uhr)schickt sich der Hünfelder SVan das zu erreichen, was beim 1:1 im Hinspiel bereits gelang – dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen.
Grundlage für die drei Punkte Vorsprung an der Spitze ist eine grundsolide Abwehrleistung der Jügesheimer. Erst 13 Gegentore sprechen Bände. Dass man beim 0:4 in Flieden fast ein Drittel aller Gegentreffer in nur 90 Minuten schlucken musste, untermauert die Stärke in der Defensive in den restlichen Spielen.
Da fällt es auch nicht besonders ins Gewicht, dass es im Spiel nach vorne besser gehen könnte. 22mal hat Jügesheim erst getroffen – nur die Schlusslichter FCADarmstadt und FCEddersheim sowie der FSVBraunfels haben weniger Tore geschossen als der Ligaprimus.
Ein Vorteil im Rennen um die Hessenmeisterschaft könnte für die Mannschaft des ehemaligen KSC-Profis Lars Schmidt sein, dass man noch zehn Mal zu Hause spielen darf und nur noch sechs Mal reisen muss. Daheim steht Jügesheim vor einem imponierenden Rekord: Denn im gesamten Kalenderjahr 2012 gab es in 14 Spielen noch keine einzige Niederlage und nur fünf Gegentore. Die letzte Heimpleite wurde im Dezember 2011 beim 0:3 gegen Fernwald kassiert. „Das sagt ja eigentlich schon alles über den Gegner. Jügesheim hat eine enorm kompakte Mannschaft, gegen die es sehr schwer ist, Tore zu schießen. Und während alle anderen schon ihre Schwächephase hatten, war das bei Jügesheim nicht der Fall. Von daher stehen die auch zu Recht ganz oben“, macht Oliver Bunzenthal deutlich.
Grosch darf  Pause machen
Hünfelds Trainer konnte in den letzten 14 Tagen, in denen seine Elf kein Spiel hatte, nicht das erwünschte Programm durchziehen. „Gerne hätte ich mit dem einen oder anderen ein bisschen was nachgeholt, damit alle vor den letzten vier Spielen richtig fit sind. Stattdessen konnte ich aber kein einziges vernünftiges Training durchziehen, weil nie mehr als elf Leute da waren“, so Bunzenthal, der Abwehrspieler Simon Grosch für den Rest des Jahres freigestellt hat. „Er hatte zuletzt immer wieder Probleme mit seinem lädierten Knie und es macht momentan so keinen Sinn, wenn er sich durchschleppt. Simon macht jetzt Pause, bis dann  im neuen Jahr die Vorbereitung wieder losgeht. Wir hoffen, dass sein Knie danach  wieder hält.“
Dazu fällt auch Stürmer Maurus Klüber aus. In Offenbach in der 36. Minuten ein- und zur Pause schon wieder ausgewechselt, hat sich der ehemalige Eintrachtler einen Bänderriss im Knöchel zugezogen. 2012 ist auch für ihn fußballerisch vorbei. Nur gut, dass die Sperre von Alex Reith nun abgelaufen ist und wieder ein Leistungsträger ins Team zurückkehrt.
Die letzten vier Spiele des Jahres muss Hünfeld bis Mitte Dezember noch drei Mal in der Fremde an. Neben der morgigen Partie gibt es noch das letzte Heimspiel gegen den Mitaufsteiger FSVBraunfels und die beiden Auswärtsaufgaben in Fernwald und Urberach. „Das Programm spricht für sich. Wir müssen dringend noch was holen“,  weiß Oliver Bunzenthal.
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Sonntag 02.12.2012 HSV II-TSV Bachrain

Spielbeginn 14.00 Uhr
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Hessenliga – Beim Tabellenführer muss für den HSV „alles passen“

Jügesheim (jg) – Beeindruckend, ja fast schon beängstigend ist die Gegentorstatistik vom Tabellenführer der Fußball-Hessenliga: Gerade einmal 13 Treffer (allein vier von Flieden) musste Jügesheim in 18 Spielen hinnehmen. Angst hat Hünfelds Trainer Oliver Bunzenthal vor dem Gastspiel am Samstag (14.30 Uhr) in Südhessen deswegen aber keine.

„Ich bin mir natürlich bewusst, dass da alles passen muss, um etwas mitzunehmen“, erklärt Bunzenthal, der sich ob der guten aktuellen Form Chancen ausrechnet: „Wir haben eine gute Phase und die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen fast alles abgerufen, was sie kann. Spiele, Ergebnisse und Leistungen sind sehr konstant.“

Nicht gepasst hat dem Coach hingegen das spielfreie Wochenende, obwohl er dadurch stressfrei seinen 40. Geburtstag feiern konnte: „Das bringt dich immer aus dem Rhythmus raus“, meint Bunzenthal und ärgert sich auch über seine Spieler: „Das Training und die Beteiligung hat mir überhaupt nicht gefallen. Da sagen manche Spieler ab, die da gewesen wären, hätten wir gespielt.“ Diese Woche hatte sich dann aber alles wieder normalisiert. Trotzdem nimmt er seine Spieler in die Pflicht: „Da ist wieder eine ganz andere Einstellung bei den Spielern bis zum Winter gefragt. Wir wollen noch ein paar Pünktchen sammeln.“

Nicht dabei helfen können Cino Schwab (Innenband angerissen), Maurus Klüber (Bänderriss im Knöchel), Simon Grosch (Knie soll zur Ruhe kommen) und Dennis Theisenroth (Knieprobleme), für die bereits Winterpause ist. Außerdem hat sich Julian Rohde krank gemeldet und Dennis Müller kann seit drei Wochen aus beruflichen Gründen nur sehr eingeschränkt trainieren: „Deswegen bin ich froh, dass Alex Reith nach seiner Sperre und kleineren Verletzungsproblemen wieder voll ins Training eingestiegen ist und spielen darf.“ Gerade der Ausfall von Theisenroth beeinträchtigt das Training, denn es steht mit Christian Ruck nur ein Keeper zur Verfügung.

Das Geheimnis vom Tabellenführer, der wie Hünfeld 22 Tore geschossen hat, scheint Bunzenthal zu kennen: „Die Jügesheimer stehen zurecht da oben, weil sie als einzige Mannschaft bisher sehr konstant spielen. Wenn sie das bis zum Sommer durchhalten, haben die sehr gute Chancen auch Meister zu werden.“

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  Wie hier im Hinspiel möchte der HSV gegen den Tabellenführer mithalten

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Larbig

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SV Großenlüder – Hünfelder SV II (Sonntag; 14.45 Uhr)

Der SV Großenlüder gewann am Sonntag überraschend, aber auch in der Höhe verdient mit 4:1 in Lengers. Durch den vierten Saisonsieg gab das Team um Spielertrainer Dominik Möller die „Rote Laterne“ wieder an die TSG Lütter ab. Nun soll gegen Hünfeld II mit einem Heimsieg nachgelegt und der Rückstand zum rettenden Ufer verkürzt werden. Die Hessenligareserve liegt nur sechs Punkte vor dem SVG auf Rang 14 und belegt ebenfalls einen der abstiegsgefährdeten Ränge. Zwei knappe Heimniederlagen gegen die Spitzenteams Bad Soden und Ehrenberg gab es für die Truppe von Trainer Uwe Hartmann zuletzt.

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Kevin Krieger als Osthessens Sportler des Monats Oktober gekürt

Osthessen (os) – Das Sporthaus im Kohlhäuser Feld, Frucht Hartmann in Lehnerz und Osthessensport suchen seit Januar 2011 jeweils die Sportlerin oder den Sportler des Monats in Osthessen. Der 22. Sieger wurde jetzt bei Frucht Hartmann prämiert. Der Hünfelder Fußballer Kevin Krieger (Foto Mitte) bekam Glückwünsche und Preise von Ina Libelt (Foto links) von Frucht Hartmann und Thorsten Czynski (Foto rechts) vom Sporthaus.

 „Das hat mich total gefreut, zumal ich je große Konkurrenz mit Lisa Hahner und Patrick Franziska hatte“, so Krieger: „Ich habe mir eigentlich gar keine großen Chancen ausgerechnet und war froh, dass ich überhaupt nominiert worden bin. Dann war die Freude halt doppelt so groß“. Der HSV-„Sechser“  setzte sich mit 41,1 Prozent der Stimmen vor dem Lehnerzer Fußballer Patrick Schaaf  (20,9 Prozent) durch. Der 19-jährige Youngster ist die Entdeckung des Jahres beim Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV: Der gebürtige Haunestädter besticht durch Beidfüßigkeit, eine tolle Übersicht und jeder Menge Torgefährlichkeit von seiner Position im zentralen Mittelfeld aus. Im bisherigen Saisonverlauf entwickelte er sich zum Stammspieler und traf bereits fünfmal. Zu Saisonbeginn gehörte er noch fest zum Kader der Gruppenligamannschaft. Hinter Krieger und Schaaf belegte die Rimmelser Marathonläuferin Lisa Hahner mit 17,5 Prozent der Stimmen den dritten Platz.

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Wie verbringt man ein freies Wochenende?

Erstmals seit Anfang Juli, seit die Vorbereitung auf die Saison begonnen hat, genossen Spieler, Trainer und Betreuer von Hessenligist Hünfelder SV ein freies Wochenende – bedingt dadurch, dass das ursprünglich für diesen Tag terminierte  Derby gegen Flieden bereits am 3. Oktober stattgefunden hat. Wie kommen Fußball-Süchtige mit diesem Entzug zurecht? Flüchten Sie sich auf andere Sportplätze? Tigern sie nervös durch die Wohnung? Liegen sie apathisch im Bett in der Hoffnung, dass diese schrecklichen Tage doch bald vorüber gehen mögen?  In diesem speziellen Fall ist alles ganz einfach. Denn HSV-Trainer Oliver Bunzenthal war am vorigen Donnerstag 40 Jahre alt geworden und hatte am Samstag zur großen Fete eingeladen.  Deshalb kam die Hessenliga-Pause überaus gelegen. Für HSV-Abteilungsleiter Joachim Hess war ohnehin schon klar,  dass dieses Wochenende unter dem Motto Familie, Freunde, Feiern verstreichen würde. „Fußball stand nicht zur Debatte. Es hätte mich auch kein Spiel der Welt gereizt. Mal durchatmen und abschalten war angesagt.“

 

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