Tobias Düring ist Kreismeister

Tobias Düring sicherte sich bei den Kreiseinzelmeisterschaften im Herren D-Einzel am 18.08.2012 in Eichenzell den Titel.
Wir gratulieren sehr herzlich.

Tischtennis

Anbau an Hünfelder Kreissporthalle am Montag eingeweiht

Der etwa 100 Quadratmeter große Anbau an die Hünfelder Kreissporthalle ist am Montagabend offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. In mehreren Ansprachen wurde vor allem das Engagement der ehrenamtlichen Helfer gewürdigt.
Großansicht Einig waren sich die Gäste am Montagabend, dass die knapp 200.000 Euro für den äußerst transparent gestalteten Anbau der Kreissporthalle richtig investiert worden sind. Wie man den Raum nun aber bezeichnen sollte, darüber gingen die Meinungen weit auseinander.

Der Erste Beigeordnete des Landkreises Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), bezeichnete ihn als die erste Sport-Lounge im Kreis Fulda, wohl in Anspielung an die sechs mal zwei Meter große Scheibe, durch die man das Geschehen in der Halle beobachten kann. Der Vorsitzende des Sportkreises Hünfeld, Hein-Peter Möller, bezeichnete den Anbau als „gute Stube“ in der man Freundschaften schließen könne, während der Vorsitzende des Hünfelder Sportvereins, Lothar Mihm, zur „Einweihung des Sozialraums“ eingeladen hatte. Dieses Understatement begründete er wie folgt: „Sonst hätte es keine Zuschüsse gegeben.“

Mihm freute sich, dass mit dem Anbau ein lange gehegter Traum des Hünfelder Sportvereins wahr geworden sei. In dem Raum könnten auswärtige Sportler bewirtet werden, doch sei die Nutzung nicht auf den Sportverein beschränkt, auch Schulen oder andere Vereine könnten das neue Raumangebot nutzen. Stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helfer lobte Mihm Klaus Malkmus und Handball-Abteilungsleiter Martin Abel, die beim Umbau wie Felsen in der Brandung gestanden hätten.

Champions-League-reif bei der Sponsorensuche
Lob gab es auch für Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU), der beim Loseisen von Fördermitteln laut Heiko Wingenfeld der Champions-League-Titel nicht zu nehmen sei. Die Bestuhlung und Tische stammen von der Radeberger Gruppe, die Kühlschränke bekam der HSV vom Hauptsponsor Förstina Sprudel.

Der Verein musste 30.000 Euro Kredit aufnehmen; das Land Hessen beteiligte sich mit 70.000 Euro, vom Landkreis flossen rund 47.000 Euro, knapp 19.000 Euro schoss die Stadt Hünfeld zu.

Dass Hünfeld mit dem Anbau bei den Sportstätten im Kreis wieder vorne mitspiele, darüber freuten sich Fennel und Wingenfeld in ihren Grußworten. Sportfreund und Architekt Charly Möller überreichte symbolisch den Schlüssel an Lothar Mihm.

Den kirchlichen Segen für den Neubau gaben die Pfarrer Eugen Kutzka und Jürgen Gossler.

Von unserem Redaktionsmitglied
Ulrich Schmid

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Handball

Sportlerlounge mit Wohlfühl-Atmosphäre in Hünfeld eingeweiht

Hünfeld (cg) – „Ein lang gehegter Wunsch der Hünfelder Sportfreunde ist nun endlich in Erfüllung gegangen. Ein gelungener Anbau an der Kreissporthalle ist heute bezugsfertig“, freut sich Lothar Mihm, Vorsitzender des Hünfelder SV, bei der Einweihung des neuen Sozial- und Aufenthaltsraums in der Kreissporthalle.

Sein Dank gilt besonders den Helfern aus dem Verein, dem Landkreis Fulda, der Stadt Hünfeld mit Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel sowie dem Architekten Charly Möller, der symbolisch den Schlüssel an Lothar Mihm und Handball-Abteilungsleiter Martin Abel übergab. Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel hatte allen Grund zu strahlen: „Es ist ein Tag der Freude. Bei einem der ältesten Sporthallen im Kreis ist nun ein gelungenes Werk mit Transparenz und Lichtdurchflutung, einfach ein Stück wertvoller Stadtbauarchitektur entstanden“, so Dr. Fennel.
Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld sprach von einer „landesweit einzigartigen Sportlerlounge mit Wohlfühl-Atmosphäre“, die schon 2007 im Gespräch war. „Langer Atem lohnt sich nicht nur im Sport“, so Wingenfeld und hob die aktive Mitarbeit der Menschen aus der Stadt hervor.
Auf 65 Quadratmetern entstanden ein Sozial- und Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, der bei Sport- und Schulsportveranstaltungen, Seminaren, Mannschaftssitzungen und zur Bewirtungen genutzt werden kann. Ein besonderes Highlight ist der Aufenthaltsraum: Durch ein großes Fenster kann man die sportlichen Aktivitäten in der Halle verfolgen. Ebenso entstand in Richtung Straße eine große Glaswand, die man nach außen hin komplett öffnen kann. Die Baukosten für den Anbau betrugen insgesamt 198.000 Euro. Das Land Hessen, der Landkreis Fulda und die Stadt Hünfeld haben diesen mit insgesamt 135.260 Euro bezuschusst. Der Hünfelder Sportverein als Bauherr brachte mit über 30 Helfern Eigenleistung und zusätzliche Mittel von 36.140 Euro für den Neubau auf. Die noch offenen Kosten wurden mit einem Kredit von 30.000 Euro gedeckt. Die Bestuhlung und die Tische wurden von der Radeberger Gruppe und die Kühlschranke von Förstina, dem Haupt-Sponsor des Hünfelder SV, gestiftet. Die Pfarrer Jürgen Gossler und Pfarrer Eugen Kutzka spendeten den kirchlichen Segen. Im Rahmen der Einweihungsfeier nahm Wingenfeld die Ehrung von Martin Abel, Bernhard Gollbach und Lothar Mihm vor, die den Landesehrenbrief für ihre lange und große ehrenamtliche Tätigkeit im Verein überreicht bekamen.

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Handball

Hünfeld feiert ersten Saisonsieg – Bunzenthal zufrieden

Hessenliga – Hünfeld (sk) – In der Fußball-Hessenliga hat der Hünfelder SV mit 2:1 (0:1) gegen Fernwald gewonnen und den ersten Sieg in der diesjährigen Hessenliga-Saison gefeiert.

„Wir haben hochverdient gewonnen. Das war heute eine Top-Leistung meiner Jungs. Wir fast keine Torchancen zugelassen“ erzählte der rundum zufriedene Hünfelder Coach Oliver Bunzenthal.

Die Gastgeber waren von Beginn an die spielerisch bessere Mannschaft und hatten bereits nach vier Minuten eine erste gute Möglichkeit. Niklas Rehm zog aus 25 Metern ab. Der Fernwalder Keeper Sven Schmitt hatte Probleme und konnte den Ball erst im Nachfassen parieren. Rehm war es auch der die nächste richtig gute Chance hatte. Sein Schuss aus acht Metern wurde von einem Abwehrspieler aber gerade noch vor der Linie geklärt. Im Laufe der ersten Hälfte verflachte die Partie dann ein wenig. Der HSV blieb weiter überlegen, konnte sich aber keine größeren Möglichkeiten mehr herausspielen. Von den Gästen war überhaupt nichts zu sehen. Sie probierten es immer wieder mit langen Bällen. Dies brachte die Hünfelder Defensive aber nicht in Verlegenheit.

Nach der Pause dann der Schock für Hünfeld. Fernwald ging mit der ersten Torchance in der 52. Minute in Führung. Die Gastgeber waren im Angriff und verloren den Ball. Daraus entwickelte sich ein blitzschneller Konter. Nach einem langen Ball auf Sven Ehser ging dieser außen durch und legte den Ball quer in die Mitte. Dort stand Erdinc Solak goldrichtig und brauchte den Ball aus sechs Metern nur noch ins leere Tor zu schieben. Die Gastgeber waren jetzt kurzzeitig geschockt. Die Köpfe gingen nach unten. Der wieder genesene Maurus Klüber, der erst in der letzten Woche wieder voll ins Training eingestiegen war, rüttelte seine Mannschaft aber wieder wach. Er wurde in der 63. Minute von Alexander Reith steil geschickt und traf aus acht Metern in Mittelstürmer-Manier genau ins lange Eck. Jetzt war der HSV wieder voll da und ging sieben Minuten später sogar in Führung. Niklas Rehm, der überragende Mann auf dem Platz, traf zum 2:1. Er bekam den Ball von Müller. Was er dann machte war richtig klasse. Er ließ zwei Gegenspieler stehen und traf aus 16 Metern flach ins kurze Eck. Am Ende geriet der Erfolg des HSV eigentlich nur noch einmal in Gefahr. Der eingewechselte Dennis Weinecker kam nach einem Freistoß sechs Meter vor dem Tor an den Ball. Der Hünfelder Keeper Christian Ruck regierte jedoch sensationell und wehrte zur Ecke ab. So blieb es beim verdienten 2:1-Erfolg des HSV, der zum Schluss sogar noch hätte höher ausfallen können. Lukas Budenz traf in der Nachspielzeit jedoch nur das Lattenkreuz. „Wir waren kämpferisch bärenstark und haben fast jeden Zweikampf gewonnen. Jetzt sind wir endgültig in der Hessenliga angekommen“, so der glückliche Bunzenthal.

Hünfeld: Ruck; Gensler, Weber, Witzel, Schwab (80. Krenzer), Müller, Rehm, Beck, Krieger, Reith (66. Trabert), Klüber (69. Budenz).
Fernwald: Schmitt; Proske, Bodnar, Golafra, Völk, Buss (69. Weinecker), Ehser, Solak (76. Wagner), Haberzettl (76. Sofinski), Erben, Guri.
Schiedsrichter: Patrick Hartmann (Dieburg)
Tore: 0:1 Erdinc Solak (52.), 1:1 Maurus Klüber (63.), 2:1 Niklas Rehm (70.)
Zuschauer: 300.
Fußball

Hünfeld war ganz nah dran am ersten Dreier – Reith trifft

Hessenliga – Hünfeld (jg) – 300 Fußballfans zogen am Samstagnachmittag die Hünfelder Rhönkampfbahn dem benachbarten Freibad vor und sahen das dritte Unentschieden des HSV in Folge.

Am Ende stand es 1:1 (1:1) gegen den weiterhin ungeschlagenen TGM/SV Jügesheim. Der Hessenliga-Aufsteiger zeigte eine ganz starke Vorstellung und hätte sich am Ende einen Erfolg verdient gehabt. „Man  braucht für einen Sieg eben alle Beteiligten – die eigene Mannschaft, den Gegner und auch den Schiedsrichter“, meinte HSV-Coach Oliver Bunzenthal nach dem Spiel, weil er sich eine Spitze in Richtung des Schiedsrichtergespanns um Pascal Loschke aus Kassel nicht verkneifen konnte. Gleich zweimal agierte der Unparteiische unglücklich und brachte die Haunestädter damit wahrscheinlich um den ersten Saisonsieg. Kurz vor der Pause spielte HSV-Mittelstürmer Niclas Rehm einen Ball in die Spitze auf Alex Reith und wurde dabei unsanft von den Beinen geholt. Loschke entschied auf Freistoß, hätte allerdings die Vorteilssituation laufen lassen müssen, denn Reith stand alleine vor dem Gästekeeper Stefan Jordanic. Kurz vor Schluss war erneut Rehm im Blickpunkt, als er alleine vor Jordanic auftauchte – Loschke entschied auf Abseits und lag wieder daneben. Reith und Rehm waren auch sonst die Aktivposten und fast bei jeder Offensivaktion beteiligt.

Nach der überraschenden Gästeführung in der 7. Minute hatte Reith für die postwendende Antwort gesorgt, als er ein Missverständnis im Abwehrverbund erkannte und den Ball aus 16 Metern herrlich in das verwaiste Tor lupfte. Nicht nur wegen seinem Tor sah Bunzenthal „eine bärenstarke erste Halbzeit“ vom neuen Spielmacher. In der Endphase war Hünfeld am Drücker und ganz nah am Siegtor dran, aber Jordanic zeigte eine Galavorstellung, als er die Chancen von Tarek Belaarbi und Cino Schwab sensationell vereitelte. In Halbzeit eins scheiterte Reith mit einem Freistoß am Lattenkreuz und zuvor freistehend vor Jordanic. Lukas Budenz hatte ebenfalls noch vor der Pause die Führung am Fuß, schoss aber klar drüber. Auf der Gegenseite musste HSV-Keeper Christian Ruck nur einmal ins Spielgeschehen eingreifen, war aber trotzdem hellwach, als der eingewechselte Evanggelos Tasios aus Nahdistanz mit einem Kopfball scheiterte. „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft“, meinte Hünfelds Spielführer Dominik Weber und zeigte sich von dem hohen läuferischen Pensum und der spielerisch starken Leistung der jungen Mannschaft begeistert. „Hut ab, ich bin ja fast begeistert“, zollte auch Bunzenthal seiner Elf Respekt. Der Gästecoach war hingegen etwas enttäuscht: „Die Laufbereitschaft war heute nicht gegeben“, klagte Lars Schmidt. Bei gefühlten 40 Grad liefen der Hünfelder deutlich mehr als die Jügesheimer, obwohl der HSV noch am Mittwoch beim Pokalsieg gegen Steinbach über 120 Minuten gehen musste.

Hünfeld: Ruck – Trabert, Weber, Belaarbi, Beck – Gensler (75. Krieger), Schwab – Müller, Reith, Budenz (66. Hammerl) – Rehm.
Jügesheim: Jordanic; Kohl, Fliess, Krist, Schnitzer, Amani (65. Tasios), Demirtas, Öztas (80. Özdemir), Hofmann, Piarulli, Becker (46. Decise).
Schiedsrichter: Pascal Loschke (Kassel)
Tore: 0:1 Patrick Hofmann (7.), 1:1 Alexander Reith (8.)
Zuschauer: 300.
Fußball, HSV.news

Hünfeld II – Großenlüder 4:3 (2:2)

Die zweite Mannschaft des Hünfelder SV sicherte sich aufgrund einer starken kämpferischen und läuferischen Leistung den ersten Saisonsieg.

Bärenstark präsentierte sich Youngster Kevin Krieger, der 19-Jährige war gestern zu seinem Debüt in der Hessenliga gekommen und nahm diesen Schwung mit in die Partie gegen Großenlüder. Drei Treffer erzielte Krieger, der auch schon gegen Künzell getroffen hatte und im zentralen Mittelfeld zuhause ist. Noch vor der Halbzeit flog Hünfelds Maximilian Brehl mit der „Ampelkarte“ vom Platz, sodass Großenlüder lange in Überzahl agierte, aber kein Kapital daraus schlagen konnte. Der Anschlusstreffer von Sascha Hasenauer in der Schlussminute kam zu spät.

Tore: 1:0 Ingo Strube (7.), 1:1 Dominik Möller (8.), 2:1 Kevin Krieger (28.), 2:2 Aris Rexhepi (38.), 3:2 Kevin Krieger (62.), 4:2 Kevin Krieger (84.), 4:3 Sascha Hasenauer (90.)
Zuschauer: 100
Gelb-Rote Karte: Maximilian Brehl (Hünfeld II, 43.)
Fußball